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Selbstbeweihräucherung

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Viele von euch werden Menschen kennen, die sich selbst stets ins rechte Licht zu rücken versuchen.

Sei es, dass ihre Intelligenz von anderen hervorgehoben wurde oder besondere Fähig- und Fertigkeiten herausgestellt wurden. Näher erläutert: Keine Ich- Erzählung, bestenfalls aus der 3. Pers. Sing. erzählt.

Ich rede jetzt von der Erzählform seitens des Räuchermännchens (oder Frauchens )
Also nix aus dem Munde desjenigen, welcher ein Urteil über einen anderen abgeben könnten – aufgrund empirischer Erfahrungen mit dieser Person.

Zufällig oder auch nicht (mir fehlen ausreichende Vergleichsmöglichkeiten), trifft dieses Verhalten gleichzeitig auf andere Eigenheiten.

Die da wären: Den Hang zum Versprechen von allerlei Zukünftigem, Vorwegnahme von Ereignissen sowie dem Abgeben von Kommentaren über andere und das Wiederholen von Gesagtem von anderen, oftmals spontan, ohne nähere Sachkenntnisse bzw. Reflektion bzgl. des Inhalts.

Ich hoffe, dass ich mich verständlich genug ausgedrückt habe , um folgende Fragen beantwortet zu bekommen.

Wie geht ihr mit solchen Menschen um?
Wie kommt ihr selbst damit klar?

Die Motive dieser Menschen für ihr Handeln interessieren mich nur am Rande.


Geschrieben

Die Frage ist ob hinter dem sich ständig selbst und in die Mitte stellenden etwas steckt, Fachwissen, Talent usw. je nachdem in welchen Gebiet wir uns befinden (Beruf,Hobby usw.)
oder ob es sich um bloße Schaumschläger geht, die sich der Aufmerksamkeit willen in den Vordergrund stellen.
Gibt es leider auch immer mehr im beruflichen.

Ein Mensch mit etwas Lebenserfahrung,Selbstbewußtsein und Emphatie wird die beiden Spezies bzw. auch die Nuancen dazwischen
erkennen können.


Geschrieben

Ich hoffe, dass ich mich verständlich genug ausgedrückt habe



irgendwie nicht

Näher erläutert: Keine Ich- Erzählung, bestenfalls aus der 3. Pers. Sing. erzählt.



du meinst im Loddar-Matthäus-Stil?


Also nix aus dem Munde desjenigen, welcher ein Urteil über einen anderen abgeben könnten – aufgrund empirischer Erfahrungen mit dieser Person.





Den Hang zum Versprechen von allerlei Zukünftigem, Vorwegnahme von Ereignissen sowie dem Abgeben von Kommentaren über andere und das Wiederholen von Gesagtem von anderen,
Wie geht ihr mit solchen Menschen um?
Wie kommt ihr selbst damit klar?



dieser Mensch scheint keine eigene meinung zu haben, nicht nachzudenken, unzuverlässig zu sein.... mit solchen menschen gehe ich so um, dass ich von ihnen nichts erwarte. Wenn Versprechen gehalten werden - gut, wenn nicht, dann habe ich es nicht anders erwartet.

Je nachdem, wie nahe mir diese Person steht und wie viel ich mit ihr zu tun habe oder haben möchte überdenke ich auch, ob ich diesen Kontakt will.


Geschrieben

Die Frage ist ob hinter dem sich ständig selbst und in die Mitte stellenden etwas steckt, Fachwissen, Talent usw. je nachdem in welchen Gebiet wir uns befinden (Beruf,Hobby usw.)

Stimmt, besonders im Beruf sind die lautesten nicht immer die besten. Schadet aber nicht weiter, wenn man sie nicht mehr ernst nimmt und sie Dinge erledigen, bei denen Fehler nicht wirklich schlimm sind (fegen und so etwas).
Das dürfte sich bei den Anpreisungen manch eines Poppen.de Users ähnlich verhalten.

oder ob es sich um bloße Schaumschläger geht, die sich der Aufmerksamkeit willen in den Vordergrund stellen.
Gibt es leider auch immer mehr im beruflichen.

Im Beruf ist mir das auch schon häufiger begegnet.
Da ich Fähigkeiten neidlos anerkennen kann, schmälert das angesprochende Verhalten für mich aber den Wert dieser.
Ich mag Aufschneider nicht sonderlich, zumal ich vielmehr auf die Fähigkeit, erst agieren, dann reden, (für bestimmte Dinge ganz kurz zusammengefasst ) abfahre.

Ein Mensch mit etwas Lebenserfahrung,Selbstbewußtsein und Emphatie wird die beiden Spezies bzw. auch die Nuancen dazwischen
erkennen können.

Stimmt, wobei einem die Mischform aus beidem schon ein wenig Kopfzerbrechen bereiten kann.

irgendwie nicht.

Mist, das hatte ich befürchtet.

du meinst im Loddar-Matthäus-Stil?


Nicht ganz soooo extrem.

Eher in die Richtung, dass er von sich mit seinem Namen redet. Also: Loddar mach ma, dat Auto als Firmenwagen und kein anderes. Wenn dat nich drin ist, dann ist der Lodda wech und nimmt den Job eben nicht...


Und ja, man lernt im Laufe seines Lebens schon merkwürdige Gestalten kennen (was diese von mir ebenso behaupten werden).

...dieser Mensch scheint keine eigene meinung zu haben, nicht nachzudenken, unzuverlässig zu sein.... mit solchen menschen gehe ich so um, dass ich von ihnen nichts erwarte. Wenn Versprechen gehalten werden - gut, wenn nicht, dann habe ich es nicht anders erwartet.

Das Nichterwarten erfolgt ja erst nach dem näheren Kennenlernen. Erst dann kann man entsprechend agieren. Ich denke, dass deine Einschätzung schon ziemlich zutreffend ist. Ich bin zu ähnlichen Ergebnissen gelangt, wobei ich noch den Aspekt der (ahnungslosen ?) Rücksichtlosigkeit einbringen möchte.

Je nachdem, wie nahe mir diese Person steht und wie viel ich mit ihr zu tun habe oder haben möchte überdenke ich auch, ob ich diesen Kontakt will.


Gedanken über die Person macht man sich unweigerlich, weil es je nach Intensität des Kontaktes zu Unstimmigkeiten kam und kommen wird.
Ich weiß, dass ich solche Menschen in meinem Leben nicht brauche, weil sie für mich unglaublich anstrengend sind. Energie- und Zeitfresser.

Doof nur, dass ich immer erst einmal an das Gute im Menschen glauben möchte und so meine Erfahrungen zustande kommen konnten.

Mir begegnen solche Extremfälle im Privatleben nur seltenst (Familie mal nicht berücksichtigt. ) und ich bin (glücklicherweise) entsprechend untrainiert.

Eine Frage, die von euch noch beantwortet werden könnte ist die, ob es jemanden schon mal gelungen ist, so jemanden 'umzukrempeln', so dass ein 'normales' Miteinander möglich ist.

Sonst frage ich mich noch, wo denn diese Menschen alle hin sind und ob die vielleicht ein passendes Deckelchen gefunden haben und dort untertauchen.


Geschrieben

Wie geht ihr mit solchen Menschen um?
Wie kommt ihr selbst damit klar?




Nun, ich denke wir sind alle nicht frei von einer solchen Verhaltensweise, wer stellt schon sein Schwächen oder Unfähigkeiten in den Vordergund.

Wenn es mir zuviel wird mit egozentrischen Menschen, wobei ich mir eine solche Verhaltensweise manchmal mit viel Geduld anschaue, reichts mir irgendwann, zuviel ist zuviel und ich rette mich selbst.


popcorn69
Geschrieben (bearbeitet)

Viele von euch werden Menschen kennen, die sich selbst stets ins rechte Licht zu rücken versuchen.




...stutz...
das ist doch genau das, was hier immer von der aufmachung der selbstbeschreibungen in profilen gefordert wird...

persönlich hab ich da noch nie was von gehalten.

ausserdem wird dieses verhalten für bewerbungsgespräche u.ä. gefordert, um die konkurrenz auszustechen. selbst schüler werden schon zu dieser selbstdarstellung erzogen..

ich finde das unerträglich peinlich.

aber wie kommst du plötzlich drauf????


bearbeitet von popcorn69
SeuteDeern001
Geschrieben

seien wir doch mal ehrlich. wir hatten alle schon mal einen schwachen Punkt ( Lebenskrise oder ähnliches) Wo wir jemanden zum Reden brauchten und wenn wir keine Menschen hätten die uns in schwierigen Zeiten auch mal zur Seite stehen würden, würde das Leben manchmal trostlos sein.

Freunde und Bekannte sind wichtig!


Geschrieben

Freunde und Bekannte sind wichtig!




Schon, aber was hat das mit sich selbst beweihräuchern zu tun?


kukibums
Geschrieben



Wie geht ihr mit solchen Menschen um?
Wie kommt ihr selbst damit klar?



Mhmmmm.....

das ist eine ganz einfache Sache. Ich gehe denen aus dem Weg. Ich kann mein Leben so einrichten, daß es mir gefällt und dazu gehört zeit einigen Jahren nicht mehr - mir Gedanken über Menschen zu machen, die mich "belasten"!

Da bin ich sehr "selbstliebend" geworden, weil ich feststellte, daß Menschen die Krisen z.B. haben diese immer haben und auch nicht wirklic hwas ändern wollen.


Brisanz2009
Geschrieben

Ich muss gestehen: ich verstehe kein Wort!

Worum soll es hier gehen?

Selbstbeweihräucherung? Ähm....wenn ich mich nicht gut finde, wer sollte es sonst tun?

Ich find es nicht schlimm wenn Menschen ihre Vorteile hervorheben....ob andere das dann als Beweihräucherung sehen....shit happens.


Geschrieben

Erinnert mich an die Kontaktanzeigen von damals, als man noch auf Papier was zum poppen suchte. "Meine Freunde sagen, ich sei sehr blond und sehr nett" oder so.

Also, ich fand das damals schon etwas ...statisch, aber muss gestehen, seit den 80ern ist mir so ein Verhalten eigentlich nicht mehr besonders aufgefallen. Aber ich benutze den Kleinanzeigen-Teil auch nur noch zum Kaminanfeuern.


Geschrieben


ich finde es ganz schön anmassend von Dir dich hier als Richter aufzuspielen!


Danke für deine Worte.
Zeigen sie mir doch, dass du den Inhalt meines Beitrags nicht verstanden hast.

Wo spiele ich mich als Richter auf? Urteile, sortiere nach gut oder schlecht oder gar über vermeintlich Schwächere herziehen?

Woher willst du das beurteilen können ob ein selbstbewußter, starker Mensch besser ist als jemand der empfindsamer und schwach ist?


Also ist jemand, der empfindsam und schwach ist schlechter als andere?
Tut mir leid, ich kann deinen Gedankengängen und Schlussfolgerungen nicht folgen.

Der sensible Mensch kann auch mal stark sein und umgekehrt kann der starke Mensch auch mal schwach sein.

Das ist völlig am Thema vorbei.

Wenn dir diese Menschen zu anstrengend und zeitintensiv sind brauchst du doch nur diesen Leuten aus dem Weg zu gehen, ganz einfach!


Meinst du jetzt die, die du meinst oder die, die ich meine?

Die, die ich beschrieb, habe ich gemieden.
Schade, dass du nicht wirklich dazu beigetragen hast, um mir meine Fragen zu beantworten.

Wem ich zu anstrengend bin, darf mir gern fernbleiben.
Ich spreche mit den Menschen in meinem Umfeld und kommuniziere deutlich, ob es sich lohnt, weiterhin Kontakt zu pflegen. Da bin ich sehr offen und unverblümt.

Nun, ich denke wir sind alle nicht frei von einer solchen Verhaltensweise, wer stellt schon sein Schwächen oder Unfähigkeiten in den Vordergund.


Da hast du natürlich recht.
Ich würde auch nicht grad hingehen und behaupten, dass ich nun die mieseste Küsserin überhaupt bin.
Aber wie mir der zweite Teil deines Posts verrät, weißt du, dass es nicht um die 'normale' Form der Selbstdarstellung geht.

Wenn es mir zuviel wird mit egozentrischen Menschen, wobei ich mir eine solche Verhaltensweise manchmal mit viel Geduld anschaue, reichts mir irgendwann, zuviel ist zuviel und ich rette mich selbst.

Selbstrettung ist ein Stichwort, das mich zu der Frage verleitet, was du darunter verstehst, dich selbst retten zu müssen. Falls das nicht zu indiskret ist.

...stutz...
das ist doch genau das, was hier immer von der aufmachung der selbstbeschreibungen in profilen gefordert wird...

persönlich hab ich da noch nie was von gehalten.


Nun, es geht nicht um die bloße schriftliche Anpreisung, sondern schon um Menschen, die sich bereits persönlich kennen (oder kennenlernen) und sich im Dialog miteinander befinden.

ausserdem wird dieses verhalten für bewerbungsgespräche u.ä. gefordert, um die konkurrenz auszustechen. selbst schüler werden schon zu dieser selbstdarstellung erzogen..

ich finde das unerträglich peinlich.

aber wie kommst du plötzlich drauf????


Wie gesagt, das obige ist nicht gemeint. Auch wenn ich deine Meinung teile. Wenn ich Bewerbungen schreibe, komme ich mir sehr oft ziemlich dämlich und beliebig vor.

Ein alter Bekannter hatte sich gemeldet, was mir sein Verhalten wieder vor Augen führte. Er war der erste Extremfall (aus meiner Sicht heraus) und ich verglich seine Verhaltensweise mit dem Verhalten anderer Menschen.
Ich hatte zuviel Zeit zum Grübeln.


SeuteDeern001
Geschrieben (bearbeitet)

@SabrinaohneSub

weil @Freya ja erwähnte das es ihr mitunter zu aufwendig und zu zeitentensiv ist sich mit solchen Leuten zu beschäftigen. In einer Lebenskrise oder bei Problemen braucht jeder mal die Hilfe von Freunden , wo man mal über Probleme reden möchte o ä. , das kann auch mal anstrengend und zeitintensiv sein.

Ich stelle mir greade vor, ich habe ein Problem( Liebeskummer, Unfall oder Tod) und gehe zu einer Freundin und will darüber reden, die sagt mir denn das es ihr zu aufwendig und zur zeitentensiv ist mit mir darüber zu reden.

denn wäre ich enttäuscht, weil gute Freunde auch mal dazu da sind das Herz auszuschütten und in Krisen sich gegenseitig zu stützen.

Wenn man aber merkt, das man die Freunde mit seinen Problemen belastet sollte man sich therapeutische oder medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.


@Freya



ich habs aber so verstanden, wenn ich da was verkehrt verstanden habe tuts mir leid.


bearbeitet von SeuteDeern001
Geschrieben

@Seute
Du bist total off topic.


Engelschen_72
Geschrieben (bearbeitet)

Ich muss gestehen: ich verstehe kein Wort!

Worum soll es hier gehen?


Ich kapier`s auch nach 5 maligem Lesen nicht!

@Seute...
Es gibt für mich auch Leute, die ich in meinem Leben nicht brauche! Die ich als Energie- und Zeitfresser sehe. Was hat das mit *als Richter aufspielen* zu tun


bearbeitet von Geile72
SeuteDeern001
Geschrieben (bearbeitet)

Sorry, mit Esotherik kenne ich mich nicht aus!


@Geile72



ich habe aus dem EP herausgelesen, das sie Leute mit wenig Selbstbewußtsein und schwäche Leute meidet, weil sie zu zeitentensiv und aufwendig sind.

Wenn Leute mir zu anstrengend sind gehe ich diese aus dem Weg!


bearbeitet von SeuteDeern001
Teildespaares
Geschrieben

[QUOTE=Freya1966;9702524

Sei es, dass ihre Intelligenz von anderen hervorgehoben wurde oder besondere Fähig- und Fertigkeiten herausgestellt wurden. Näher erläutert: Keine Ich- Erzählung, bestenfalls aus der 3. Pers. Sing. erzählt.

Ich rede jetzt von der Erzählform seitens des Räuchermännchens (oder Frauchens )
Also nix aus dem Munde desjenigen, welcher ein Urteil über einen anderen abgeben könnten – aufgrund empirischer Erfahrungen mit dieser Person.


[/QUOTE]

So sehr ich mich auch anstrenge, ich weiß beim besten Willen nicht, was Du damit sagen willst, ich kann mir da definitiv keinen Reim drauf machen. Und empirische Erfahrungen mit einer Person sagt mir auch nichts.


SeuteDeern001
Geschrieben

Geile72


mit dem Richter aufspielen meinte ich so, das ich es so das ja wieder auf Schwächere rumgehackt werden soll, so hab ich es herausgelesen,
aber wenn ich da auf dem Holzweg sein sollte, tuts mir leid.


Geschrieben

Da hast du natürlich recht.
Ich würde auch nicht grad hingehen und behaupten, dass ich nun die mieseste Küsserin überhaupt bin.
Aber wie mir der zweite Teil deines Posts verrät, weißt du, dass es nicht um die 'normale' Form der Selbstdarstellung geht.

Selbstrettung ist ein Stichwort, das mich zu der Frage verleitet, was du darunter verstehst, dich selbst retten zu müssen. Falls das nicht zu indiskret ist.





Natürlich ist es gutes Recht, Vorteile zu betonen,
das gehört zum Selbstbewusstsein wobei Selbstbewusstsein heisst,
"sich selbst bewusst" zu sein, auch mal sich selbst zu reflekterien.

Deine Frage ist nicht indiskret, Menschen die sich selbst beweihräuchern, denke ich, haben es nötig um ihre Schwächen zu überdecken oder sind nicht fähig ihre Schwächen anzuschaun. Solche Menschen langweilen mich auf Dauer und bereichern mich nicht, deswegen breche ich den Kontakt irgendwann ab, das heisst
für mich Selbstrettung weil sie in ihrer Forderung nach Bestätigung auch ziemlich anstrengend sein können.
Was kann man denn auch mit jemandem anfangen, der nur sich selbst sieht.


Geschrieben


Ich hoffe, dass ich mich verständlich genug ausgedrückt habe



Oh Ja

Wie geht ihr mit solchen Menschen um?


Ich hatte diese Menschen irgendwie als Beuteschema. Sie sind in der Regel Menschen mit enormer Bildung, was ich faszinierend finde. Daher falle ich regelmäßig darauf rein.

Und teuer sind die auch noch ...



Wie kommt ihr selbst damit klar?



Jeder dieser Menschen hat eine Menge Defizite.
Hier kam mein Helfersyndrom durch, ich versuchte zu helfen.
Allerdings sind es wahre Engergiefresser, die in den seltensten Fällen was zurück geben.
Ich habe es irgendwie dann immer im Sande verlaufen lassen.

@ Seute

Es gibt da schon ein Unterschied . Wenn jemand ein ernsthaftes Problem hat , oder durch eine Lebenskrise schwach ist ist man selbstverständlich stunden/tage oder auch wochenlang für den Menschen da.

Es besteht da ein geben und nehmen.
So begleite ich gerade derzeit eine Freundin durch eine Geschäftsauflösung .Sie hat sich fast 1 Jahr mit dem Gedanken getragen.
Man hätte meine Worte auf Cd brennen können, so oft ich das für und wieder aufgezählt habe.
In dieser Situation kannst Du mal vergleichen.

Ich habe Ihr meine Meinung dazu gesagt , wenn ich gefragt wurde.
Und ich helfe jetzt aktiv mit , den Laden aufzulösen.
Ein Selbstdarsteller würde an so ein sensibles Thema ungefragt seine Meinung dazu geben.Und natürlich selbstredend nicht mit anfassen. Er spielt nur mit Worten, nicht mit Taten.

Winatchia


Geschrieben

Oh Ja




Und natürlich selbstredend nicht mit anfassen. Er spielt nur mit Worten, nicht mit Taten.

Winatchia



Das kann ich so auch bestätigen und meine damit auch seine eigenen Schwächen zu überdecken.


Geschrieben

Ich kapier`s auch nach 5 maligem Lesen nicht!...


Ist ja auch nicht so einfach, das zu erklären, ohne einen Roman zu schreiben.
Du scheinst einem solch extremen Exemplar noch nicht begegnet zu sein, was ich auch nicht für sonderlich erstrebenswert halte.

...
Selbstbeweihräucherung? Ähm....wenn ich mich nicht gut finde, wer sollte es sonst tun?


Das, wovon du schreibst, sollte normalerweise bei einem erwachsenen Menschen vorhanden sein und hat mit einem gesunden Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu tun.

Ich find es nicht schlimm wenn Menschen ihre Vorteile hervorheben....ob andere das dann als Beweihräucherung sehen....shit happens.


Mir geht es um diejenigen, die ein normales Maß überschreiten und ständig sich und ihre Fähigkeiten herausstellen - auch dann, wenn es überhaupt nicht angebracht ist (sofern die Übersteigerung überhaupt jemals angebracht wäre), also bei jeder sich bietenden Gelegenheit.
Ich kannte mal einen Pauker, der immer einen kannte, der das, worüber wir grad sprachen, machte und konnte, sofern er von seiner Arbeit während seiner Studienzeit nicht eigene Erfahrungen zum besten geben konnte.
Der war nervig, weil ausschweifend und uninteressant für alle anderen. Es kam dann nämlich kein Schüler zu Wort.

Oh Ja
Ich hatte diese Menschen irgendwie als Beuteschema. Sie sind in der Regel Menschen mit enormer Bildung, was ich faszinierend finde. Daher falle ich regelmäßig darauf rein.

Und teuer sind die auch noch ...

Ein interessanter Aspekt. Jetzt, wo du es erwähnst, kann ich das aus meinen Beobachtungen heraus bestätigen. Bildung und/oder aber Intellekt war durchaus vorhanden.
Interessant fand ich nicht alle gleichermaßen - also nicht mein Beuteschema. Vielmehr das Entstehen eines Bauchgefühls, welches frühe Warnsignale aussendete, welche ich damals ignorierte.
Aber warum waren diese Menschen auch noch teuer?

Jeder dieser Menschen hat eine Menge Defizite.
Hier kam mein Helfersyndrom durch, ich versuchte zu helfen.
Allerdings sind es wahre Engergiefresser, die in den seltensten Fällen was zurück geben.
Ich habe es irgendwie dann immer im Sande verlaufen lassen.

Mich interessiert, wie du versucht hast, dabei zu helfen, diese Defizite abzubauen.
Es scheint jedenfalls nicht von Erfolg gekrönt gewesen zu sein.

seien wir doch mal ehrlich. wir hatten alle schon mal einen schwachen Punkt ( Lebenskrise oder ähnliches) ...
Freunde und Bekannte sind wichtig!

off topic



@SabrinaohneSub

weil @Freya ja erwähnte das es ihr mitunter zu aufwendig und zu zeitentensiv ist sich mit solchen Leuten zu beschäftigen.

Welche Leute? Du bist völlig am Thema vorbei.

In einer Lebenskrise oder bei Problemen braucht jeder mal die Hilfe von Freunden , wo man mal über Probleme reden möchte o ä. , das kann auch mal anstrengend und zeitintensiv sein.


Es geht hier nicht um Lebenskrisen. Es geht nicht darum, Freunden und Bekannten zur Seite zu stehen.


@Freya
ich habs aber so verstanden, wenn ich da was verkehrt verstanden habe tuts mir leid.

Du machst dir nicht mal die Mühe, erst nachzudenken, bevor du off topic postest.

@Geile72
ich habe aus dem EP herausgelesen, das sie Leute mit wenig Selbstbewußtsein und schwäche Leute meidet, weil sie zu zeitentensiv und aufwendig sind.


Wo willst du das herausgelesen haben?
Leute wie du sind mir, ganz ehrlich gesagt, zu anstrengend.
Schon mal daran gedacht, den kürzesten Weg zu nehmen, um solche Missverständnisse nicht erst entstehen zu lassen? Der heißt: Fragen

..., ich kann mir da definitiv keinen Reim drauf machen. Und empirische Erfahrungen mit einer Person sagt mir auch nichts.


Dann kennst du vielleicht gar keine Menschen, die sich so verhalten, dass sie mit ihrem ständigen Eigenlob hausieren gehen. Du hast nicht wirklich was verpasst.

Empirisch bedeutet u.a.: Selbst gemachte Erfahrungen.

Ein Beispiel: Friseur X kann von mir empfohlen werden, weil ich ganz real häufig die Arbeitsergebnisse zufrieden auf meinem Kopf spazieren führe und von ihm schwärme.

Gegenbeispiel: Friseur X kann nicht mit dem gleichen Ergebnis rechnen, wenn er selbst erzählt, wie sehr Kunde Y ihn aufgrund seiner Fähigkeiten schätzt. Diese Aussage kann in dem Moment nicht bestätigt werden und ist reine Selbstbeweihräucherung .

Erinnert mich an die Kontaktanzeigen von damals, als man noch auf Papier was zum poppen suchte. "Meine Freunde sagen, ich sei sehr blond und sehr nett" oder so.


Stimmt, ich erinnere mich vage an diese Annoncen.

Also, ich fand das damals schon etwas ...statisch, aber muss gestehen, seit den 80ern ist mir so ein Verhalten eigentlich nicht mehr besonders aufgefallen. Aber ich benutze den Kleinanzeigen-Teil auch nur noch zum Kaminanfeuern.

Die Menschen, die ich kennenlernte scheinen einer solch altmodischen Anzeige entsprungen zu sein. Na ja, irgendwie scheinen sich einige die Texte verinnerlicht zu haben.

Natürlich ist es gutes Recht, Vorteile zu betonen,
das gehört zum Selbstbewusstsein wobei Selbstbewusstsein heisst,
"sich selbst bewusst" zu sein, auch mal sich selbst zu reflekterien.

Der Abgleich der Eigen- sowie Fremdwahrnehmung sollte dabei auch nicht immer vernachlässigt werden. So mancher Dämpfer von Freunden hat mich auch schon mal länger nachdenken lassen.

Deine Frage ist nicht indiskret, Menschen die sich selbst beweihräuchern, denke ich, haben es nötig um ihre Schwächen zu überdecken oder sind nicht fähig ihre Schwächen anzuschaun.

Meine Wahrnehmung war eher, dass das fehlende Selbstvertrauen und -bewusstsein schon fast zwanghaft damit übertüncht werden sollte.

Solche Menschen langweilen mich auf Dauer und bereichern mich nicht, deswegen breche ich den Kontakt irgendwann ab, das heisst
für mich Selbstrettung weil sie in ihrer Forderung nach Bestätigung auch ziemlich anstrengend sein können.
Was kann man denn auch mit jemandem anfangen, der nur sich selbst sieht.

Auch die Erfahrungen habe ich in ähnlicher Form gemacht.

Ich fand es auf Dauer auch langweilig mit diesen Menschen zusammen zu sein, stets den notwendigen Zuspruch zu liefern, der permanent eingefordert wurde - nicht offen, sondern immer äußerst subtil. Rettung bedeutet in dem Fall, sich ohne Rücksicht auf das Befinden des Gegenübers einfach mal zurücklehnen und durchatmen zu können.

Ich fühlte mich irgendwann nur noch ausgelaugt, hatte ständig überlegt, wie ich der Person helfen könnte, damit diese sich ebenso entspannt durch's Leben bewegt wie ich es mache.


Mhmmmm.....

das ist eine ganz einfache Sache. Ich gehe denen aus dem Weg. Ich kann mein Leben so einrichten, daß es mir gefällt und dazu gehört zeit einigen Jahren nicht mehr - mir Gedanken über Menschen zu machen, die mich "belasten"!

Nun, das ist eine allgemeine Einstellung Menschen gegenüber, die einen aussaugen.

Da bin ich sehr "selbstliebend" geworden, weil ich feststellte, daß Menschen die Krisen z.B. haben diese immer haben und auch nicht wirklic hwas ändern wollen.

Mir ging es nicht um krisengeschüttelte Menschen.
Auch wenn ich ähnlich agiere wie du es machst, wenn es überhand nimmt.

Das Ergebnis ist allerdings deckungsgleich.


Geschrieben

Privat (früher auch beruflich) meide ich Leute die Selbstbeweihräucher sind. Wenn ich gezwungen werde mit denen in Kontakt zu kommen, gibt es meisten Stress und Anfeindung. Ich verspürte immer den Drang solche Leute zu bestrafen damit sie endlich den Mund halten. Über die Jahren hinweg habe ich gelernt toleranter zu sein, vermeide jedoch nach wie vor die Nähe solcher Menschen..


Geschrieben

bestrafen, warum?

sich abwenden ist besser, was im beruflichen nicht immer möglich ist


Geschrieben

Weil ich das Gefühl habe, dass diese Menschen sich überlegen fühlen obwohl sie objektiv keinen Grund dafür haben. Ich hatte meistens das Gefühl, dass diese Menschen implizit eine Abwertung der anderen in ihren Aussagen haben.

Schlimm ist es wenn diese Person ein Vorgesetzter ist, dann kann man nichts machen (aus meiner Sicht). Da hilft Vermeidung auch wenig, weil der Vorgesetzte die Abneigung ihm gegenüber merkt und dann auch entsprechend unfreundlich reagiert....


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