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Penetrationsstrategie - für die Neuen als Vorschlag

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

was haltet ihr davon?

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Penetrationsstrategie sind:

die Existenz eines ausreichend großen Absatzmarktes

eine hohe Preiselastizität der Nachfrage hohe Anbieterwechselkosten (Verhinderung von Kundenabwanderung bei Erhöhung der Preise)

Produktions- und Distributionskosten müssen fallen, wenn abgesetzte Menge steigt

Ausreichende kurzfristige Liquidität des Unternehmens

Netzwerkeffekte, die zu einem höheren Nutzen der Folgenachfrager führen, die somit zahlungsbereiter sind als die Erstkunden. Z.B. Telefonnetze, Internet, Börsen.

Ihr müßt natrülich den ein oder anderen begriff einpopp.. öhm anpassen, aber sonst?


search39
Geschrieben

aber was ist dein preis???

ein einfaches ja...


Geschrieben

ist das dann Fi ?

also langsam komme ich doch ins grübeln


search39
Geschrieben

ist das dann Fi ?

also langsam komme ich doch ins grübeln




wenn du aus dem grübeln raus bist...müssen wir das etwa melden...


MarcoFfm100
Geschrieben

Dream haste grad nen Anfängerkurs in BWL hinter Dich gebracht?


__Frechdachs__
Geschrieben

Ich war jetzt nicht auf dem Profil des Eröffners...erinnert mich aber an Grundlagen Logistik Vorlesung. Da hat wohl ein Erstsemester gleich mal stolz basic BWL Wissen auf poppen.de angewandt. Ja ja, studieren ist schon schön, man kommt sich so verdammt klug vor bis man merkt, da gibts noch tausende die wissen das auch alles schon =)


Geschrieben

Dream haste grad nen Anfängerkurs in BWL hinter Dich gebracht?



nein ich suchte etwas zur Geschosspenetration, das ist aber für weniger tauglich


search39
Geschrieben

nein ich suchte etwas zur Geschosspenetration, das ist aber für weniger tauglich




wie hoch ist den deine mündungsgeschwindigkeit...das ist wichtig für die damen hier...


Geschrieben (bearbeitet)

Na ja du hast ja jetzt eigentlich "nur" gesagt was es benötigt für eine erfolgreiche Penetration aber keine konkreten Lösungen angeboten für das Projekt Poppen.de


Ich prüfe daher mal deine Kriterien auf Anwendbarkeit und versuche nach Möglichkeit konkrete Lösungsvorschläge zu unterbreiten:

1. "die Existenz eines ausreichend großen Absatzmarktes"

Hier ist schon der erste große Knackpunkt. Der Absatzmarkt ist zwar recht groß und auch der Wunsch nach den verschiedensten Produkten vorhanden, aber der Markt ist eigentlich jetzt bereits gesättigt. Wobei auffällt dass der Markt zum Großteil aus Billigprodukten besteht, die nicht halten was sie versprechen. Daher sind die Verbraucher (=Frauen) oftmals verunsichert und wissen nicht was sie kaufen wollen. Hier wäre sicherlich noch eine Marktlücke, in der sich gute, bezahlbare und vor allem ehrliche Produkte verkaufen ließen. Aufgrund des schlechten Rufes der Produktkategorie ist aber ein extrem gutes Marketing wichtig um überhaupt den Fuß in die Tür zu bekommen.

2. "Verhinderung von Kundenabwanderung bei Erhöhung der Preise"

Da sind wir schon mitten drin im großen Thema der Kundenbindung! Kundenbindung funktioniert IMHO am Besten durch Kundenzufriedenheit und nicht durch Kundenbindungsmaßnahmen durch irgendwelche Verträge (Schwanger, Heirat...). So ist es wichtig den Kunden entsprechend zu umsorgen in allen Belangen ohne aber der "schleimige Verkäufer" zu sein! Wichtig ist natürlich dass das Produkt auf den Kunden passt und regelmässige Kundenmotivationsmaßnahmen durchgeführt werden wie zum Beispiel Ausflüge, kleine Geschenke etc. Wenn sichergestellt ist dass der Kunde unterm Strich sehr zufrieden ist, können auch schonmal vorsichtig die Preise verändert werden, dies muss jedch immer für den Kunden transparent und nachvollziehbar geschehen.

3. "Produktions- und Distributionskosten müssen fallen, wenn abgesetzte Menge steigt"

Dies mag auf die meisten Märkte zu treffen, heir ist das aber nicht so einfach! Wie in fast allen Premiumsegmenten definiert sich das Produkt "Mann" nicht über große Absatzzahlen, sondern über Exklusivität und Authentizität. Verbraucherstudien haben außerdem gezeigt das Kunden es garnicht mögen wenn sie sehen, das noch andere Käufer das selbe Modell fahren.
Daher ist hier eine andere Strategie gefragt um die Kosten trotz geringer Produktionsmenge zu decken. Vorschlag hierzu: Direktvertrieb, dadurch minimierung der Distributionskosten, außerdem ein gutes Controlling was die Produktionskosten im Zaum hält (genauso aber auch die Qualität!).

4. "Ausreichende kurzfristige Liquidität des Unternehmens"

Kommt auf den Ruf der Marke an. Bei entsprechend klingenden Namen sind die Kunden auch schonmal bereit in ein eher marodes Unternehmen zu investieren, sofern noch Licht am Horizont zu sehen ist. Ob die Banken da mitspielen ist sicherlich eine andere Fragestellung und abhängig vom Verhandelungsgeschick des UNternehmers.

5."Netzwerkeffekte, die zu einem höheren Nutzen der Folgenachfrager führen, die somit zahlungsbereiter sind als die Erstkunden. Z.B. Telefonnetze, Internet, Börsen. "

Oh ja. Ohne Netzwerk läuft heute nichts mehr! Und gerade Empefehlungen sind besser als normale Werbung. Der Internetvertrieb ist jedenfalls für unser Produkt sicherlich gut geeignet. Wichtig ist jedoch der Ruf im Netzwerk. Kam es bei einem Kunden zu Funktionsstörungen oder Fehlfunktionen mit dem Produkt wird er das Produkt nicht weiterempfehlen und schlechte Nachrichten verbreiten sich noch schneller als über konventionelle Vertriebskanäle. Daher sollte hier wieder ein besonderes Augenmerk auf die Kundenzufriedenheit gelegt werden und sind somit wieder bei Punkt 2.


Herr Dr. Nettabernicht, Berater für Wiederholungstäter und Triebtät...ach nein Vertriebsmitarbeiter =)


bearbeitet von nettabernicht
search39
Geschrieben

das merkt sich doch eh keiner....


Geschrieben

das merkt sich doch eh keiner....



was meinst du???


Geschrieben (bearbeitet)

Na das soll ja auch keiner auswendig lernen müssen. Obwohl, wäre auch mal ne Aufagbe ;-)) Sollte eigentlich mehr zur kurzweiligen Belustigung (gekoppelt mit etwas Wahrheit zwischen den Zeilen) beitragen, aber wems zu viel ist muss es ja nciht lesen :-P


bearbeitet von nettabernicht
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