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Moppelhengst

Wenn and're von 'ner Brücke springen

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Sicher habt ihr diese Floskel auch schon zu hören bekommen. Wahrscheinlich von euren Eltern, wenn in der Diskussion um eure Rechte und Pflichten eure Argumentation den Punkt "Aber die anderen..." erreicht hatte.

Ich will jetzt nicht über Sinn oder Unsinn dieser Phrase diskutieren. Vielmehr geht es darum, dass es sehr vielen Usern hier im Forum anscheinend äußerst wichtig ist, was andere denken, was andere tun würden und wie andere sie finden.

Natürlich spricht nichts dagegen, eine zweite, dritte oder auch einhundertfünfte Meinung zu einer bestimmten Situation oder These einzuholen. Aber ich habe den Eindruck, dass es vielen darum geht, das zu tun, was der "Mainstream" ist.
Fremdgeher und solche, die es werden wollen betteln, um Absolution - meist im Voraus -, in zahllosen Threads wollen verzweifelte Männer erfahren, was den Frauen gefällt und was nicht, andere bitten um Verhaltenstipps für bestimmte Situationen.

Sollte nicht jeder das tun was er möchte, solange er dabei bzw. danach in den Spiegel blicken kann? Sollte einem nicht egal sein, wie die anderen über etwas denken? Und sollten wir nicht dazu stehen, dass wir nun mal sind, wie wir sind?


Geschrieben

Doch, ja...


LeBatteur
Geschrieben

... Der Mensch sucht instinktiv nach Bestätigung ...


Geschrieben

Vielleicht der Mensch der Wert auf die Meinung anderer legt , es soll Menschen geben die leben ihr Leben , egal was oder wie andere darüber denken
Gruß Gaby


RidiReloaded
Geschrieben

Das manche hier nach anderen Meinungen fragen, hat meines Erachtens nichts mit Mainstream sein zu tun!
Was spricht dagegen ,von den Erfahrungen Anderer zu profitieren?
Ich finde, wenn einem etwas am Herzen liegt, man aber schlecht abschätzen kann, welche Konsequenten (oder ähliches) es nach sich ziehen kann, ist andere um Rat zu fragen mehr als klug!


DickeElfeBln
Geschrieben



Sollte nicht jeder das tun was er möchte, solange er dabei bzw. danach in den Spiegel blicken kann? Sollte einem nicht egal sein, wie die anderen über etwas denken? Und sollten wir nicht dazu stehen, dass wir nun mal sind, wie wir sind?


und kannst du es???

ich ja


DickeElfeBln
Geschrieben

achso..ich dachte....du lebst im realen....nun denn..viel spass beim leben..in/auf/um/bei poppen.de;-))


Geschrieben

achso..ich dachte....du lebst im realen....nun denn..viel spass beim leben..in/auf/um/bei poppen.de;-))




Frau, dunkel ist deiner Worte Sinn

Oder solltest du nicht verstanden haben, dass ich hier auf der Suche bin, weil ich eben im realen Leben kein Problem damit habe, dass manche an meinem Verhalten Anstoß nehmen?


Geschrieben (bearbeitet)


Natürlich spricht nichts dagegen, eine zweite, dritte oder auch einhundertfünfte Meinung zu einer bestimmten Situation oder These einzuholen. Aber ich habe den Eindruck, dass es vielen darum geht, das zu tun, was der "Mainstream" ist.
Fremdgeher und solche, die es werden wollen betteln, um Absolution - meist im Voraus -, in zahllosen Threads wollen verzweifelte Männer erfahren, was den Frauen gefällt und was nicht, andere bitten um Verhaltenstipps für bestimmte Situationen.



Fremdgeher: Du unterstellst ohne zu wissen.
Männer wollen erfahren was Frauen gefällt: Ja, und? Wo ist das Problem?
Verhaltenstipps: Ja und, wo ist das Problem?

Das hier ist ein Forum auf einer Seite Namens poppen.de. Wenn du Smalltalk willst dann schreib Smalltalk. Finde es ziemlich von oben herab worüber du dich da beschwerst. Grad weil ich zu ersteren gehöre und du mir etwas unterstellst worum es mir garnicht geht.

Und was deine anderen Beispiele angeht, was stört dich daran?

Vielleicht wäre es besser wenn du erstmal dazuschreibst was du eigentlich hier vom Forum erwartest anstatt anderen ihre Erwartungen zu unterstellen -.-


bearbeitet von LikeToMeet
Xenialll
Geschrieben



Sollte nicht jeder das tun was er möchte, solange er dabei bzw. danach in den Spiegel blicken kann? Sollte einem nicht egal sein, wie die anderen über etwas denken? Und sollten wir nicht dazu stehen, dass wir nun mal sind, wie wir sind?



Dem Menschen ist es von Natur aus wichtig, wie und was Andere über ihn denken.Er kann quasi nicht anders ;-)


Insbesondere wenn er (der Mensch) unsicher in einer Entscheidung ist, sucht er den Rat - und die u.a. moralische Unterstützung der Anderen.


Da es nicht gewünscht ist, über die (vom TE so genannte) "Floskel" zu diskutieren, schliesse ich an dieser Stelle.


Geschrieben

Nun, wir Menschen sind zutiefst soziale Wesen.

Selbst unsere Realität kontruiren wir uns nicht primär aus den Sinnesdaten und rationaler Überlegung sondern aus sozial gelernten Paradigmen. (Dazu gibts mehr als genug Belege in der Zeugenforschung, Werbungs-Psychologie, Gruppendynamischen Untersuchungen im Mobbing Bereich ect.)

Und selbstverständlich werden wir,wenn wir etwas "moralisch fragwürdiges" tun wollen, zu tun vorhaben, irgendwie der sozialen Kontrolle unterziehen wollen. Wir wollen hören, daß andere uns sagen "tus nicht" oder "ist doch ok" damit wir selber unsere Handlung damit rechtfertigen können "der hats doch gesagt"........
Selbst wenn "der" nur ein Namenloser Fake im Netz ist *g*


Keinem geistig gesunden Menschen ist egal, was andere denken, und die meisten von uns bilden sich eine viel größere individuelle Selbstständigkeit ein, als real gegeben ist.

Da werden Regeln der umgebenden Gesellschaft nicht nur angenommen, sondern auch noch vehement verteidigt und als eigenen Geschmacksentscheidung behauptet.
(Ich finde es immer wieder spannend wie sehr solche Dynamiken zum Beispiel hier beim Thema "Inimrasur" zu beobachten sind... *G*)
Fremdgehen hat beide Aspekte: zum einen gefördert und gefordertes "Männlichkeits"-Gehabe, zum anderen tabuisierter Regelbruch.
Ich halte beides für lachaft.
Immerhin sind selbst in strengstens reglementierten Gesellschaften 5-10% aller Kinder genetisch eindeutig nicht vom Sozialvater - was bedeutet das fremdgehen biologisches Normverhalten ist, und weder aufregendes Aufbegehren noch verachtenswerter Regelbruch.
Und obwohl ich das kognitiv so sehe, werdeich mit dem Thema nie unkompliziert umgehen können, denn auch ich bin sozial geprägt, hatte Beziehungsängste, schlechtes Gewissen, das BEdürfnis zu Lügen ect.

Na, ein paar Gedanken.
Lg
KpF


Geschrieben (bearbeitet)

http://www.poppen.de/forum/t-2174185-Nicht-Solo-Muss-ich-mich-schaemen

Fremdgeher: Du unterstellst ohne zu wissen.



Nö, tu ich nicht.

Männer wollen erfahren was Frauen gefällt: Ja, und? Wo ist das Problem?



Hab nie behauptet, dass es ein Problem gäbe. Das passiert erst, wenn Männer nur noch das tun und sagen, von dem sie glauben, dass Frau es so mag.


Verhaltenstipps: Ja und, wo ist das Problem?



S.o.

Finde es ziemlich von oben herab worüber du dich da beschwerst. Grad weil ich zu ersteren gehöre und du mir etwas unterstellst worum es mir garnicht geht.



Ich beschwere mich nicht und ich unterstelle nichts. Stattdessen habe ich lediglich geschildert, was ich hier im Forum beobachtet habe und andere um ihre Meinung dazu gebeten. Das ist alles.

Und was das andere angeht: Wärst du ein wenig aufmerksamer, wüsstest du, dass ich damit absolut kein Problem hab

BTW: Wäre "LikeToCheat" nicht pasender für dich?


Da es nicht gewünscht ist, über die (vom TE so genannte) Floskel zu diskutieren, schliesse ich an dieser Stelle.



Im Prinzip würde ich das ja gerne, aber wenn schon, dann in einem separeten Thread. Das sind einfach zwei völlig verschiedene Themen


Keinem geistig gesunden Menschen ist egal, was andere denken, und die meisten von uns bilden sich eine viel größere individuelle Selbstständigkeit ein, als real gegeben ist.



Mist, ich muss dringend in Behandlung


bearbeitet von Moppelhengst
Geschrieben (bearbeitet)


Sollte nicht jeder das tun was er möchte, solange er dabei bzw. danach in den Spiegel blicken kann? Sollte einem nicht egal sein, wie die anderen über etwas denken? Und sollten wir nicht dazu stehen, dass wir nun mal sind, wie wir sind?



Jain. In einer Gesellschaft und auch in eriner Beziehung gibt es andere. Es sollte einem keinesfalls egal sein was andere von ihm denken. Wenn du so denkst bist du unfähig zu Kompromissen. Und nein, wenn einen etwas an sich stört oder man anderen auf den sack geht sollte man auch nicht dazu stehen dass wir NUN MAL so sind wie wir sind. Aber fein, ist eine super Rechtfertigung für Banker und Kinderficker. Nur in einer Gesellschaft ebenfalls total daneben

Ich sage nicht dass man immer mit dem Strom schwimmen soll, ich sage dass deine Verallgemeinerungen teils gefährlich und teils von oben herab sind. Jedem seine Meinung, das ist meine Meinung zu deiner Meinung


bearbeitet von LikeToMeet
Geschrieben

Und nein, wenn einen etwas an sich stört oder man anderen auf den sack geht sollte man auch nicht dazu stehen dass wir NUN MAL so sind wie wir sind. Aber fein, ist eine super Meinung für Banker und Kinderficker



Äh, genau genommen liegst du damit vollkommen richtig: Würden Kinderficker zu dem stehen, was sie sind, dann würden sie sich freiwillig und präventiv in Behandlung begeben - und die Welt wäre eine ganze Ecke besser ^^


Geschrieben

Würden Kinderficker zu dem stehen, was sie sind, dann würden sie sich freiwillig und präventiv in Behandlung begeben - und die Welt wäre eine ganze Ecke besser ^^



Teils ja, teils nein. Eine Frage der Moralvorstellungen und des Selbstbefindens. Es gibt die die es nicht machen wollen aber nicht anders können und die die ausgeprägt sadistisch sind, menschen und Gesellschaft verachten usw. Auch wieder schwer zu verallgemeinern. Wenn erstere sich aber in Behandlung begeben würden gebe ich dir Recht: Dioe welt wäre eine ganze ecke besser Aber das wäre wieder ein Thema für einen anderen thread.


Xenialll
Geschrieben

Würden Kinderficker zu dem stehen, was sie sind, dann würden sie sich freiwillig und präventiv in Behandlung begeben - und die Welt wäre eine ganze Ecke besser ^^




Das tun sie unter anderem auch. Leider gibt es erst wenige Stellen, die bereit sind, präventiv als Anlaufstelle für diese Menschen zu fungieren!


Allerdings auch ein ganz anderes Thema.


Myrff
Geschrieben

Es muss nicht zwangsläufig der Grund, dem Mainstream zu folgen, sein.

Ab und zu kann es auch sein, das sich User über die Meinungen der anderen versuchen selbst zu reflektieren.
wogegen an sich ja nichts spricht.


Ajou
Geschrieben (bearbeitet)

Und sollten wir nicht dazu stehen, dass wir nun mal sind, wie wir sind?



Ja sollte man. Nichtsdestotrotz kann man doch auch Tipp, Tricks und Ratschläge erhalten (wollen) um dadurch einfach besser abwägen zu können was man tun sollte. Ist doch völlig legitim und zeugt prinzipiell erstmal von Intelligenz.

"Ok, die springen alle von 'ner Brücke. Warum tuen die das? Inwiefern könnte das für mich in Frage kommen." Und wenn man dann mal überlegt scheint es erstmal abwegig zu springen. Kommt man dann aber durch die Fragestellung darauf, dass von hinten eine brennende Feuerwand auf einen zukommt und deswegen springt anstatt zu verbrennen (weil man ja einer ist, der prinzipiell Mainstream ablehnt und aus Prinzip gegen den Strom schwimmt), dann ist das doch das Beste was man hätte tun können.


Aber fein, ist eine super Rechtfertigung für Banker und Kinderficker.


Das ist keine Rechtfertigung, sondern der erste Weg zur Besserung.


bearbeitet von Ajou
Morpheus_79
Geschrieben (bearbeitet)

Also ich glaube:
Solange man an normaler sozialer Interaktion interessiert ist, ist das Leben doch eher eine "endlose" Aneinanderreihung von Kompromissen.


Oder anhand eines Beispiels beschrieben:
Ich würde bei diesem Wetter am liebsten nackt in die Stadt gehen. Nicht aufgrund irgendwelcher sexueller Gründe (=> ich bin kein Exhibitionist... glaube ich ), sondern einfach, weil keine Kleidung bei dieser Hitze am angenehmsten für mich wäre.
Trotzdem tue ich das nicht!
Warum? Naja... zum einen, weil ich die seelische Gesundheit anderer vor das eigene Wohlfühl-Gefühl stelle . Zum anderen würde ich mir auch Sorgen machen, dass man mich für durchgeknallt halten könnte (und das könnte bei formellen Angelegenheiten - z.B. bei Stadtverwaltungs- oder Anwaltsbesuchen - hinderlich sein).
Also gehe ich einen Kompromiss ein, indem ich die geringste Menge an Kleidung trage, die für die Öffentlichkeit akzeptabel ist.


Kurzum:
Derartige Kompromisse prägen meiner Meinung nach das Leben eines jeden (halbwegs normalen) Menschen. Wer also behauptet, dass er immer tut was er möchte und dass ihm dabei egal ist was andere von ihm denken, der macht sich entweder was vor... oder er ist nicht auf die regelmäßige Interaktion mit anderen menschlichen Individuen angewiesen .


bearbeitet von Morpheus_79
w0lkenr7
Geschrieben

Nie gehört, den Spruch.


Geschrieben

@Moppelhengst

Du hast den Spruch in einen falschen Bezug zu Deiner Frage gesetzt. Der Spruch will sagen, nicht blind wie ein Lemming Anderen zu folgen, sondern sein Handeln nach eigenen Maßstäben und Ansichten auszurichten.

Du hinterfragst jedoch das Wie, zu eigenen Ansichten zu kommen.

Sicher kann man straight nach seinem Gusto durch das Leben gehen und sich auf seine eigenen Eindrücke und Wahrnehmungen verlassen, um zu einer Betrachtung, Ansicht oder Meinung zu kommen. Da besteht mal per se die Gefahr des Tunnelblicks.

Mir erscheint es schlicht klüger, Betrachtungen aus mehreren Blickwinkeln anzugehen und ggf. auch andere Ansichten zur eigenen Meinungsbildung einzubeziehen. Kommunikation und Gedankenaustausch ist denke ich bei Menschen eher normal, als es daran mangeln zu lassen.


Geschrieben

@Moppelhengst

Du hast den Spruch in einen falschen Bezug zu Deiner Frage gesetzt. Der Spruch will sagen, nicht blind wie ein Lemming Anderen zu folgen, sondern sein Handeln nach eigenen Maßstäben und Ansichten auszurichten.



Noch mal für die nicht ganz so schnellen: Das Topic ist in diesem Thread nicht das Wesentlich. Es soll nur verdeutlichen, was mir ins Auge gefallen ist.

Um der Sache aber mal (hoffentlich) ein Ende zu bereiten:

Der Satz "Wenn die anderen von einer Brücke springen, dann springst du doch auch nicht hinterher!" bzw. die Frage "..., springst du dann auch hinterher?", gehört habe ich beides schon, wird oftmals als sarkastisches Argument angeführt, meist von Eltern, wenn es darum geht, dass sie sich in ihren Entscheidungen nicht davon beeinflussen lassen, was oder wie andere Eltern irgendwas entschieden haben.
Dass es in den meisten Fällen völlig aus dem Zusammenhang gerissen ist und sich in Bedeutung und Folgenschwere überhaupt nicht mit dem diskutierten Thema vergleichen lässt, versteht sich fast schon von selbst.


Geschrieben (bearbeitet)

Noch mal für die nicht ganz so schnellen: Das Topic ist in diesem Thread nicht das Wesentlich.
Dass es in den meisten Fällen völlig aus dem Zusammenhang gerissen ist und sich in Bedeutung und Folgenschwere überhaupt nicht mit dem diskutierten Thema vergleichen lässt, versteht sich fast schon von selbst.



Nicht böse gemeint aber: Ich kapiere einfach nicht worum es dir hier geht. Den Angriff auf die Allgemeinheit am Anfang hättest du dir btw sparen können. Und nö, soweit ichs verfolgt und verstanden habe war das Toppic tatsächlich nur von dir "völlig aus dem Zusammenhang gerissen". Wie gesagt, nicht böse gemeint. Check die Posts auf deinen Thread durch. Hat seinen Grund weil du nach wie vor nicht aussagst was du möchtest sondern was dich stört (ohne vernünftige Begründung). Sehr einseitig, dein Thread. Also, worum gehts dir, was wünschst du dir ohne Leute zu flamen? (Bsp. Noch mal für die nicht ganz so schnellen). Sorry, bekomme nur Rechtfertigungen von dir mit, keine Begründungen. Vielleicht hab ich ja was überlesen. Zitier dich doch mal falls das der Fall ist


bearbeitet von LikeToMeet
RidiReloaded
Geschrieben

@ Like to meet

So wie ich es verstanden habe , geht es ihm um Konformität.
Das es Leute gibt, die sich der Meinung derer anschliessen, die evtl nicht am Praktikabelsten ist ,sondern am Häufigsten auftritt, die die meisten vertreten.
Lemminge eben, ohne wirklich eine eigene Meinung zu haben.
Nach dem Motto: Bild dir eine Meinung!


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