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psychische und physische Aggression v. Frauen

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Hallo.

Ich hatte vor längerer Zeit ein Gespräch das mich seitdem nicht mehr loslässt.

Es gibt ja alltägliche Agression, die wir oft vielleicht nicht einmal mehr (selber) bemerken.
Was mich aber völlig von der Rolle bringt, sind Schilderungen, die klingen, als wäre es normal, wenn Frauen in Beziehungen verbal und auch tätlich auf ihre Partner losgehen.

Keine Frage, die Gewalt (jeglicher Art) gegen Frauen ist ungleich höher. Ich würde gehen. Konsequent.

Hier soll es um Mann gehen, der solche Aggressionen hinnimmt. Und natürlich um die Frauen, die das tun.

Es muss sich ja keiner outen (wird auch kaum einer frewillig tun), die Frage nach dem warum stellt sich einfach.

Es wäre schön, wenn die Anfeindungen ausbleiben könnten, ebenso bitte ich darum, die Gewalt die Männer ausüben, hier rauszulassen

Warum gehen Frauen mit allem möglichen tätlich auf den Mann los, den sie zu lieben vorgeben? Warum bleiben Männer? Ist es Scham? Warum beleidigt und beschimpft Frau den, den sie doch liebt? Ich check das nicht...

Ich weiss nicht, ob der Diskussionsansatz so reicht...

Halkyonia


krokofant
Geschrieben

Es ist für Männer viel schwerer darüber zu sprechen als für Frauen.
Es ist im allgemeinen in der Gesellschaft akzeptiert, dass es Gewalt von Männern aus der z.B. körperlichen Überlegenheit geben kann. Männer die sich outen ernten kein Mitleid sondern Verachtung.


Ballou1957
Geschrieben

Es sind - meiner Erfahrung nach - bei Männern die gleichen Gründe wie bei Frauen (sofern da nicht direkte Bedrohung von Leben und Gesundheit im Fall des Verlassens mitspielt:

Emphathie für seelische Nöte des Partners, oft auch aus Kenntnis seiner Vorgeschichte und die falsche Hoffnung, ihn mit Zuwendung, Geduld und Liebe helfen und letztlich "heilen" zu können.

Ich habe es bei einem Freund erlebt, dem seine beiden kleine Söhne alles bedeuten und der von seiner Frau die Vorgeschichte von sexuellem Mißbrauch in ihrer Familie kannte.
Er blieb auch, nachdem sie ihn mehrfach mit dem Messer attackiert hatte - schlief dann im Gartenhaus oder bei seinen Eltern und hoffte einfach, dass seine Beständigkeit sie irgendwann überzeugen könne.
Hinzu kam einfach die Angst, ihre Aggression könne sich gegen die Kinder richten, wenn er nicht mehr da sei.


in10thief
Geschrieben

Warum gehen Frauen mit allem möglichen tätlich auf den Mann los, den sie zu lieben vorgeben? Warum bleiben Männer? Ist es Scham? Warum beleidigt und beschimpft Frau den, den sie doch liebt? Ich check das nicht...


Checkst du das, wenn ein Mann der Täter ist?
Die Antworten gelten für Frau wie Mann.
Für diskussionswürdig erachte ich, warum Gewalt von Frauen gegen Männer als Tabuthema gilt. Warum du die Gründe für Gewalt geschlechterabhängig diskutieren willst, erschließt sich mir nicht.


Geschrieben (bearbeitet)

Für diskussionswürdig erachte ich, warum Gewalt von Frauen gegen Männer als Tabuthema gilt. Warum du die Gründe für Gewalt geschlechterabhängig diskutieren willst, erschließt sich mir nicht.



Ich versteh das so: Wenn man die "typische" Gewalt durch Frauen in Beziehungen angeht, landet man ganz schnell bei der Definition von Gewalt als jede Form nicht wertschätzender Kommunikation und dann hat man ein Riesenproblem mit der alltäglichen gesellschaftlichen Gewalt.

Solange man Gewalt als "körperliche Gewalt" definiert, bleibt man zwar auf "böse" Männer fokussiert, muss sich aber den alltäglichen Auswüchsen nicht stellen.

Also nichts das sich gegen die Männer richtet, sondern nur die Vermeidung einer unlösbaren Problemstellung.

Pan


bearbeitet von Hirtengott
Geschrieben

Checkst du das, wenn ein Mann der Täter ist?
.... Warum du die Gründe für Gewalt geschlechterabhängig diskutieren willst, erschließt sich mir nicht.



Steht im Eingangsbeitrag



...
Hinzu kam einfach die Angst, ihre Aggression könne sich gegen die Kinder richten, wenn er nicht mehr da sei.



Warum schnappt sich ein Mann nicht sein/e Kind/er und geht? Die Angst, die du beschreibst, kann die mit der SCham verbunden sein, die Krokofant erwähnt?

.. Männer die sich outen ernten kein Mitleid sondern Verachtung.



Und das ist es eben, was mich so beschäftigt. Ich verstehe nicht, warum man gemeinhin Mitleid mit Opfern hat und wenn das Opfer ein Mann ist, welcher von Frau derart misshandelt wird, ihn versucht lächerlich zu machen.

Halkyonia


Ballou1957
Geschrieben

Scham war es in diesem Fall gewiss nicht: wir alle - Arbeitskollegen, Familie, Freundeskreis und der halbe Wohnort (kleines Dorf) - kannten die Situation.
Und ich hatte ja geschildert: er glaubte fest daran, sie "heilen" zu können, wenn er ihr nur lang genug beweisen würde, dass er sie nicht verlässt und zu ihr steht.

Natürlich stecken dahinter eigene Probleme - aber das ist bei Frauen, die sich entsprechend behandeln lassen nicht anders.


Liebegesucht001
Geschrieben

wenn Frauen sprichwörtlich die Bratpfanne schwingen ist das für Männer zwar hochnotpeinlich, aber ich sehe keinen Grund der dagegen spricht, sich als Mann gegen diese Verletzungen zu wehren bzw sich zu outen.Verbale Attacken sind doch in zerütteten Beziehung gang und gebe, es gibt keine Wertschätzung mehr, demzufolge kann da auch nicht von LIEBE gesprochen werden..


in10thief
Geschrieben

Männer die sich outen ernten kein Mitleid sondern Verachtung.


Dazu hätte ich gerne konkrete Belege.
Ich werden von berufswegen mit häuslicher Gewalt konfrontiert und kann berichten, dass Männer die Opfer von häuslicher Gewalt sind, glauben Verachtung zu erfahren, wenn sie sich outen. Das wiederum ist ein Frage der Sozialisation, der Erziehung etc. und ein nicht weniger diskussionswürdiges Thema, hier aber OT.


Engelschen_72
Geschrieben

Verbale Attacken sind doch in zerütteten Beziehung gang und gebe, es gibt keine Wertschätzung mehr, demzufolge kann da auch nicht von LIEBE gesprochen werden..


Ich finde, daß man das so pauschal nicht sagen kann.
Eine Beziehung kann auch dahingehend "zerrüttet" sein, daß man merkt, daß es einfach nicht mehr paßt, daß man sich auseinander entwickelt hat.
Und das ändert doch nix an der Wertschätzung gegenüber dem anderen.


krokofant
Geschrieben

kurvigrund Die Realität erschafft sich jeder selbst in seinem Kopf.

Ob Verachtung nun Real passiert oder nicht ist völlig egal. Das Opfer das daran glaubt, für den Mann ist es real.

Trotzdem, wird die Mehrheit der Bildzeitung lesenden Männer und Frauen bestimmt nicht seinen Mut bewundert sich zu Outen. Klar ist das in gesellschaftlichen Mustern hinterlegt.

Vielleicht habe ich da aber auch eine falsche Wahrnehmung, kenne keine Statistik oder Untersuchung darüber.


Geschrieben (bearbeitet)

wenn Frauen sprichwörtlich die Bratpfanne schwingen ist das für Männer zwar hochnotpeinlich...



Das ist nicht persönlich gemeint, aber exakt solche Äusserungen könnten ein Grund sein, warum Mann sich (noch) schwerer outet als Frau.

Den "Axtschwingenden Kerl" findet niemand lustig wenn es um tatsächliche Gewalt geht, bei solch einem Ausdruck in dem Kontext würde es einen Aufschrei geben.

Was meint "hochnotpeinlich". Ist es peinlich Opfer zu sein?

Halkyonia


bearbeitet von Halkyonia
Geschrieben

Moin.
Und was hier völlig fehl am Platze ist,
ist die Unterstellung dass es um Liebe geht.
Das tut es nirgendwo wo in irgendeiner Form Gewalt ausgeübt wird.
Also haltet diesen Begriff aus dieser Diskussion raus.
Außer ihr sprecht von deren Abwesenheit.
msfzf


Geschrieben

Bin auch der Meinung dass es nicht um Liebe geht, wenn verbale oder körperliche Aggression im Spiel ist... egal von welcher Seite.


Benicio69
Geschrieben

Destruktive, Gewalt in welcher Form auch immer, nimmt doch jedes Vertrauen, in einer Beziehung.

Somit hält sie dann doch nur irgendeine Form von Abhängikeit zusammen.

Mit liebe hat das nichts mehr zu tun......


Geschrieben (bearbeitet)

Auch für mich ist das keine Liebe. Ich will mich aber nicht erheben, indem ich die einzig gültige Definition für mich beanspruche. Sich selbst liebt man dann wohl am allerwenigsten ...

Möglich, dass ein Mann, der sich derart misshandeln lässt sein Mann sein damit in Frage stellt?

Danke Ballou für deinen Hinweis auf den Wunsch jemanden "heilen" zu wollen. Der Aspekt ist (leider) in vielen Beziehungen zu finden, wenn man mal hinhört.

Ich find es einfach nur unfassbar, was manche tun.

Halkyonia


bearbeitet von Halkyonia
Geschrieben

Moin.
Zu allererst hält die Abwesenheit/Unfähigkeit der/zur Eigenliebe
den Status Quo aufrecht.
msfzf


Geschrieben

Ich versuche mal an einem kleinen Beispiel aus meinem Leben eine verbundene Problematik deutlich zu machen.

Meine Partnerin hat eine diebische Freude daran mich in der Öffentlichkeit zu piesacken. Nein, das ist keine Beziehungsgewalt sondern ein Spiel - und ich kann jederzeit daraus aussteigen. Trotzdem ein gutes Beispiel für weitere Gründe warum Männer sich nicht wehren und schweigen.

Sie hatte die Angewohnheit mich beim Einkaufen im Real ziemlich feste in den Hintern zu kneifen - was erstmal witzig klingt - aber es nicht ist.

Nur sehe ich aus wie ein grummeliger großer grober Oger und meine Partnerin wirkt mit ihren knapp 160cm alles andere körperlich überlegen oder aggressiv.

Im öffentlichen Raum eines "real" wird meine Unfähigkeit sich gegen diese Aggression zu verteidigen sehr stark begrenzt. Ich kann mich weder körperlich noch verbal gegen die Attacken zur Wehr setzen ohne gleich als Aggressor wahrgenommen zu werden.

Im Extremfall ist jeder Mann damit konfrontiert, der sich wehrt wenn er von einer Frau geschlagen wird und der Polizei erklären muss "Sie hat aber angefangen!"

Um als der Schuldige wahrgenommen zu werden, reicht es für einen Mann ausreichend wütend zu sein.

Das Männer dann die Wut und damit das Ereignis verdrängen um wenigstens vor sich selbst als guter Kerl dazu stehen, finde ich verständlich.

Pan


Geschrieben (bearbeitet)

Ich kann das nur für den Bereich psychische Gewalt aus meiner Erfahrung beantworten.

Ein falsch verstandener Beschützerinstinkt, gepaart mit dem Anspruch doch stark sein zu müssen. (Sind vielleicht Parallelen zu der Geschichte von Ballou).

Also wenn ich mir gegenüber selbst zugebe mich in einer Opferrolle zu befinden, würde es das Bild, dass ich als Mann/Partner von mir habe, auch noch völlig zerstören. Und diese "Reststärke" möchte ich mir doch bewahren.
Also spiele ich Stärke durch Ertragen vor, mir und (gehofft) auch dem Gegenüber und dem Umfeld (Was der für/mit seine/r Frau alles aushält....).

Ob dies nun ein Unterschied ist in der Motivation, die Frauen haben solch eine Situation auszuhalten (und damit typisch männlich), kann ich nicht wirklich beurteilen.


bearbeitet von megamod
Geschrieben

Vielleicht brech ich es jetzt etwas zu weit runter auf ein grundsätzliches, philosophisches Level, aber für mich hat Beziehung immer auch etwas mit Macht zu tun.

Überall dort, wo Menschen in Beziehungen zueinander stehen und sich emotional aneinander binden entstehen Machtgefälle.
Denn Macht, kann nur über mich ausüben, wer Einfluss auf mich hat.

Ein Mensch, der mir etwas bedeutet, den ich vielleicht sogar Liebe, hat mit seinem Handeln einen großen Einfluss auf mich. Also hat er auch die Möglichkeit, diesen Einfluss im Sinne einer Machtausübung gegen mich zu benutzen, z.B., in dem er mir damit droht, den Kontakt abzubrechen, wenn ich mich nicht seinen Wünschen unterordne.

Das ist jetzt sicher ein extremes Beispiel, aber ich finde, es verdeutlicht ganz gut, was ich meine.

Auch wenn die ideale Beziehung zweier völlig freier, unabhängiger Individuen als Utopie sicher ohne die Machtgefälle auskommt, bin ich mir sicher, das sie in den realen Beziehungen, die Menschen führen immer eine Rolle spielen.

Ein tolles Beispiel dafür finde ich den Thread: http://www.poppen.de/forum/t-2297362-Sex-in-einer-Beziehung-Pflicht-Handel-Freiwilligkeit

Dort lassen sich zahlreiche Beispiele für genau diesen mechanismus finden!

Ich persönlich wüsste keinen Grund, warum Frauen sich dieser Art von Machtausübung nicht bedienen würden.
Im Gegenteil, ich halte es eher für ein Vorurteil, welches vielleicht noch aus Zeiten kommt, in denen Frauen typischerweise in der Opferrolle waren, das Frauen weniger derartiger Gewalt ausüben als Männer.


Geschrieben (bearbeitet)

Interessantes Thema.

Habe so was auch schon im Freundeskreis beobachtet. Ich hab das Gefühl das die Frauen oder auch Männer das Machen um Dominanz, Macht usw. auszüben.

Auch bin ich der Meinung das diese Menschen den Respekt vor ihrem Partner verloren haben.

Was mich immer wieder wundert das es Frauen gibt, die es schaffen einen Selbstbewussten Man mit starker Aura und Ausdruck (Player oder wie auch immer) derart runterzubuttern, das dieser Irgendwann nur noch ein Jammerlappen ohne Selbstbewusstein und Selbstachtung ist, und nur noch mit leiser Stimme antwortet.

Die Frage ist warum lässt man das mit sich machen ??? Und vor allem warum behandelt man jemanden so. Klar den Menschen dehnen man am nächsten steht, an dehnen lassen viele auch mal ihren Ärger ab, weil die Hemmschwelle geringer ist, aber alles hat ja seine Grenzen.

Ich kenne eine Frau, sobald die schlecht drauf ist, oder angepisst ist, provoziert sie streit mit ihrem Partner. Und das wird dann so heftig das es fast keine Grenzen mehr gibt (In allen Öffentlichkeit Beleidigungen, Demütigungen usw. ) Die Frau beruhigt sich auch nicht mehr, und das ganze kann in der Form über Stunden gehen. Und das schlimme der Mann lässt es über sich ergehen. Er ist wesentlich älter als sie (Er 52 Sie 25) und steht fest im Leben. Jeder als Außenstehender fragt sich warum er sich das von so einer Gehöre bieten lässt bzw. das alles mitmacht. Gut die Frau sieht Hammer aus, aber geht so in die Richtung Pornostar....so blöd das klingt, aber als er die bei uns im Freundeskreis angeschleppt hat, haben viele gedacht die hätte er aus dem Puff geholt... Durch Sie hat er sich auch stark verändert und strahlt fast keinen Lebensfreude mehr aus.

Das ein zigste was wohl richtig funktioniert scheint der SEX zu sein. Und ich pers. denke mittlerweile das es nur ihre Jugend, das Aussehen und vor allem diese offene Sexualität ist, warum er überhaupt mit ihr zusammen ist. Ich sehe es leider immer wieder, das wenn der Sex wirklich stimmt, viele Männer über viele Dinge hinwegsehen.

Ich finde es traurig, aber man hat ja die Wahl....


bearbeitet von Phrenetic
Geschrieben (bearbeitet)

Moin.
Sobald ich mein eigenes handeln in irgendeiner Form vom Ergebnis, der Akzrptanz durch andere oder als Reaktion auf Handlungen meibes Partners abhängig mache,
bin ich Co-abhängig. Und das ist eine der größten, oder sogar die größte Bedrohung für JEDE menschliche Beziehung.
Und nicht nur dafür. Der sogenannte Gruppenzwang ist nichts anderes als Co-Abhängigkeit.
Das ist SO ein riesen Thema, dass es ganze Gesellschaften komplett durchdringt. Dass unser Miteinander dennoch funktioniert,
ist einer horrenden Zahl von Gesetzen und Angst vor Strafe zu verdanken.
msfzf
Ach so, fast vergessen: Co-Abhängigkeit ist behandelbar.


bearbeitet von MsFzF
Geschrieben (bearbeitet)

..
Ein falsch verstandener Beschützerinstinkt, gepaart mit dem Anspruch doch stark sein zu müssen. (Sind vielleicht Parallelen zu der Geschichte von Ballou).


Also spiele ich Stärke durch Ertragen vor, mir und (gehofft) auch dem Gegenüber und dem Umfeld (Was der für/mit seine/r Frau alles aushält....).

..



Ich glaube, dieses noch immer vorhandene denken (Rollenmuster?) werde ich nie verstehen. Stärke ist für mich Schwächen zugeben zu können.

Bei mir setzt ein anderer Gedanke ein. Also nicht "was der alles aushält" sondern "was daran braucht er"


..
..

..

Im öffentlichen Raum eines "real" wird meine Unfähigkeit sich gegen diese Aggression zu verteidigen sehr stark begrenzt. Ich kann mich weder körperlich noch verbal gegen die Attacken zur Wehr setzen ohne gleich als Aggressor wahrgenommen zu werden.

Im Extremfall ist jeder Mann damit konfrontiert, der sich wehrt wenn er von einer Frau geschlagen wird und der Polizei erklären muss "Sie hat aber angefangen!"

Um als der Schuldige wahrgenommen zu werden, reicht es für einen Mann ausreichend wütend zu sein.

..



Ich danke dir für dieses Beispiel. Sehr nachvollziebar und natürlich hätte mir das klar sei n können. Auf das Naheliegendste kommt man oft nicht.


Ist es tatsächlich einew Frage der 'Macht' (hier vermeintlich der Frau) oder ist es die pure Hilflosigkeit?

MsFzF, wenn man on Co Abhängigkeit sprechen kann/ will, dann handelt es sich ja um Hörigkeit...oder?

Halkyonia


bearbeitet von Halkyonia
Geschrieben

Moin.
@halkyonia
Hörigkeit ist ein Begriff der in meinem Wortschatz zwar unter H
irgendwo rumliegt, aber nicht gebraucht wird.
Einfach mal googlen zum Thema Co-Abhängigkeit.
Das Angebot ist reichhaltig ;-)
Das sind auch Basics die hier nicht/kaum bekannt sind, ignoriert werden oder denen man immer wieder auf den Leim geht.
Was ich noch am besten verstehen kann.
Aber jeder der über Beziehungen spricht und diesen Aspekt nicht beachtet, wird Beziehung nicht verstehen. IMHO.
msfzf


Geschrieben




Warum gehen Frauen mit allem möglichen tätlich auf den Mann los, den sie zu lieben vorgeben? Warum bleiben Männer? Ist es Scham? Warum beleidigt und beschimpft Frau den, den sie doch liebt? Ich check das nicht...
Halkyonia




Ist einfach ein gesellschaftliches Problem.
Wo soll denn der Mann hin? In ein Männerhaus? Googogle doch mal einfach wie viele Beratungsstellen es für Frauen gibt, und wie viele es für Männer gibt.

Nun stell Dir vor, der Mann ruft die Polizei. Was glaubst Du wem sie glauben?


Die Gesellschaft glaubt halt, der schlimme ist immer der Mann.


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