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Wann reicht es?

Empfohlener Beitrag

pausenkasper
Geschrieben

Manche haben scheinbar ganz schön krasse Erfahrungen gesammelt.

Wenn sich das Wort "nie" erst einmal festgebrannt hat.

Heftig!


Tristania_
Geschrieben

Kann man das tatsächlich, @ Voyacherie?
Ich tu mich noch immer schwer damit.



Wann es mir reicht?

... wenn er anfangen würde, alles, was ich tue, zu hintertreiben ... Machtspielchen, die nur verletzen ...
... wenn er anfangen würde, mich zu demütigen, nur um sich besser zu fühlen.
... wenn er mich hintergehen und betrügen würde, obwohl er weiß, dass unbedingte Treue abgesprochen wurde.

Da würde auch kein Gespräch mehr helfen. da wäre bei mir der Ofen aus. Das wäre definitiv KEINE gesunde Beziehung mehr.


mieh001
Geschrieben

Die "Schmerzgrenze" wann es reicht ist etwas ganz individuelles.

Bei meinem Exmann wusste ich, die Grenze ist längst überschritten, aber ich bin noch so lange geblieben, bis für mich der "richtige" Zeitpunkt gekommen war.

Es war dann längst klar, dass wir uns trennen. Wir haben aber noch zusammen gewohnt.
Als er dann eine Neue hatte, musste er gehen.


Geschrieben (bearbeitet)

Ich glaube auch, dass man Vertrauen, das missbraucht wurde, wieder aufbauen kann. Wenn der Wille und Liebe
da sind. Und die Ehrlichkeit des Fremdgehers.
Ob man es glaubt, was er/sie sagt, oder hofft...
manch einer schafft es nicht, den Versuchungen zu widerstehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.


icht?

... wenn er anfangen würde, alles, was ich tue, zu hintertreiben ... Machtspielchen, die nur verletzen ...
... wenn er anfangen würde, mich zu demütigen, nur um sich besser zu fühlen.


Demütigung und Machtspiele in einer Beziehung finde ich ganz was schlimmes. Besonders, wenn die Frau in einer momentanen Abhängigkeit ist, wegen kleiner Kinder.
Bei Demütigung und Machtspielen wäre auch bei mir sehr bald der Ofen aus.


bearbeitet von Lori111
Geschrieben

Kann man das tatsächlich, @ Voyacherie?
Ich tu mich noch immer schwer damit.





Das kann man Tristania. Die Vorausetzungen müssen stimmen.
Du schreibst "ich tu mich..." Ja, kein Wunder, "Ich" kann das auch nicht. Dazu braucht es ein "Wir"

Es muss nicht Betrug sein im sexuellen Sinne. Es kann auch was ganz anderes sein.

Sind beide sich sicher, dass die Liebe noch da ist, kann man es versuchen.
Dazu gehört m.M.n. Ehrlichkeit mit sich selbst und verzeihen

Nehmen wir Betrug. A betrügt B.
Beide lieben sich noch.

Nun darf A vo den Vorwürfen, dem Schmerz den B empfindet nicht den Kopf einziehen.
B darf allerdings auch nicht jede Ziwistigkeit mit "du Betrüger bringst ja nicht mal den Müll runter" belegen.

Es müssen ehrliche Gespräche stattfinden, die zeitlich ihren Raum bekommen. Das Thema darf nicht den Alltag zerstören. Das Thema muss so lange besprochen werden können, wie die Verletzung von B schmerzhaft im Vordergrund steht.

Ich denke, du weißt, worauf ich hinaus will. Aussöhnung, jeder für sich und im miteinander. A mit seinem schlechten Gewissen. B mit dem Schmerz des Betrogenen. Das braucht Zeit, darf aber nicht Grenzen und Uferlos sein.


Geschrieben (bearbeitet)

Ich glaube auch, dass man Vertrauen, das missbraucht wurde, wieder aufbauen kann. Wenn der Wille und Liebe
da sind.



WENN .... ja, dann ist vieles möglich, man sollte eine beziehung auch nicht zu schnell beenden da jeder mal mist bauen kann.
doch manche beziehungen sind nicht mehr zu kitten. da geht jeglicher wille irgendwann verloren. die liebe ist vorher schon längst weg.
man hat nur ein leben.

wenn er mir fremdgegangen wäre, was er aber ja gar nicht tat, das wäre in keinster weise damit vergleichbar gewesen.
wir hätten nicht ausziehen brauchen, mein ex mann würde uns sofort wieder nehmen. jetzt haben wir ein freundschaftliches verhältnis, hat aber auch lange gedauert und nerven gekostet, bis es soweit war.

es gibt nichts was ich nicht unversucht lies. auch eine wg hab ich versucht, hat aber auch nicht geklappt. die selbe sch... und noch schlimmer.

auf affairen hab ich verzichtet solange ich bei ihm wohnte, war aber auch gut so da ich mein kopf für anderes brauchte.

naja mir hats definitiv gereicht und sowas werde ich mir nicht mal mehr ansatzweise geben.


bearbeitet von magnifica_70
Geschrieben

Für mich persönlich ist der Moment erreicht, wenn ich merke, dass sie versucht etwas aus mir zu machen was ich nicht bin oder nicht sein kann. Aber auch wenn das vertrauen nicht mehr da ist zu dieser Person. Und dann wäre auch ich derjenige der geht und nicht gehen lässt.

Ich hab aber aus meinem alten Freundeskreis gemerkt das es vorallem die Frauen sind die alles kurzer Hand beenden wegen Kleinigkeiten.

Bsp.:

-ER muß viel oder weiter weg arbeiten, SIE fühlt sich unterbeschäftigt oder allein-->also wird ER abserviert
-ER schafft es nicht mehr sich jeden Tag fit zu halten, IHRE Unterstellung ER ließe sich gehen--> bumm wieder alles aus

Natürlich gibt es sicher die gleichen Bsp. auch von Männern (nur für die Frauen hier die schon wieder kritisch denken )
Ich wollte damit nur sagen da sich heute wegen kleinen Dingen getrennt wird die man evtl. auch mit Worten lösen könnte...


sleeping_beasty
Geschrieben

Gerade bei den Beispielen, die Du gibst, kann man das als Aussenstehender schlecht beurteilen.
Ja, er ist viel dienstlich unterwegs und sie macht deshalb Schluss. Aber vielleicht hat er sich frueher jeden Abend von der Dienstreise nett gemeldet - und nun hoert sie oft tagelang nix von ihm und weiss, dass sie ihm nicht mehr wichtig ist...
Oder er trainiert nicht mehr wie frueher jeden Tag. Aber waehrend die Kumpels das nicht merken, weil er duscht, ehe er ausgeht - was wenn das die einzigen Duschen sind, die er jede Woche hat?

Es wird sicher kaum jemand Schluss machen, weil der geliebte Partner nun ein paar Kilo mehr auf die Waage bringt - aber wenn man das Gefuehl hat, dass er nicht nur sich selbst, sondern auch die Beziehung "gehen laesst" und der Partner ihm nicht mehr wichtig ist, warum dann bleiben?


Geschrieben

@sleeping beasty: also mich hat eine abserviert weil ich während dem lernen fürs staatsexamen keine andacht auch 2-3mal sex die woche hatte. 1,5jahre einfach mal so weg... wär ich fremd gegangen hätte ich es wohl verstanden. nur mal so ein beispiel aus meinem liebesleben.


Marie-Anne
Geschrieben

Manche haben scheinbar ganz schön krasse Erfahrungen gesammelt.

Wenn sich das Wort "nie" erst einmal festgebrannt hat.

Heftig!




Wieso krass und heftig?
Ich hab etliche Paare im Bekanntenkreis, die nicht zusammen wohnen.
Wenn keine Kinder im Spiel sind, why not?!

Für mich persönlich ist es jedenfalls, die beste Variante.

Natürlich ist es sinnvoll, dass man nicht zu weit auseinander wohnt.


gdi1965
Geschrieben

Vielleicht bin ich da einfach zu konservativ. Aber wenn ich einen Menschen liebe, dann will ich mit dem Menschen zusammen sein. Die Frau um mich haben.

Wann es reicht?
Mir fällt dazu nichts ein. Darüber mache ich mir keinen Kopf. Ich bin eher damit beschäftigt, meine Partnerin glücklich zu machen. Dazu zählt die Kommunikation. Ich denke das macht schon mal 50% aus.

Verzeihen können und nicht immer alte Kamelen auf den Tisch bringen. Da glaube ich sind die nächsten 30%.

Liebe bedeutet Arbeit. Also nicht einfach in den Tag leben. Da sind dann die nächsten 15%.

Bei Konflikten ruhig bleiben, Feedback geben. Und es nicht bockig aussitzen wie einige Bundeskanzler es hinbekommen.

Kann sein das ich da auch einfach zu blauäugig bin. Doch mit genau dieser Mixtur bin ich seit 27 Jahren überwiegend , 98%, glücklich verheiratet.


Geschrieben (bearbeitet)

glücklich verheiratet.


warum bist du dann hier ? ^^
fehlt doch was , ne ?

so ist es auch bei anderen dingen die nicht passen, nur das man die sich nicht wo anders holen kann


bearbeitet von magnifica_70
Geschrieben

warum bist du dann hier ? ^^
fehlt doch was , ne ? (...)


Hat er doch geschrieben, Großartige: "seit 27 Jahren überwiegend , 98%"

Irgendeiner muss doch auch als Freizeit-Arbeitssklave herhalten, gelle .

Bussi, Pappo


Geschrieben



Bussi, Pappo


bussi back, lach


gdi1965
Geschrieben

warum bist du dann hier ? ^^
fehlt doch was , ne ?



Da fehlt gar nichts. Nur keine Panik. Wir sind beide hier angemeldet.

Hat er doch geschrieben, Großartige: "seit 27 Jahren überwiegend , 98%"



Wollte damit nur zum Ausdruck bringen das auch bei glücklichen Paaren mal Gewitterwolken auftauchen.

Irgendeiner muss doch auch als Freizeit-Arbeitssklave herhalten, gelle .



Das die Sklaverei verboten ist, hat sich wohl noch nicht herumgesprochen.


Geschrieben

Wollte damit nur zum Ausdruck bringen das auch bei glücklichen Paaren mal Gewitterwolken auftauchen.


Danke, schon verstanden; zumal ich Deine Sicht (ohne die Prozentangaben) teile.

Wann es reicht?
Der Pausenkasper hat dazu wirklich Lesenswertes geschrieben – darin liegt eine bewundernswerte Klarheit – Chapeau!. Leider kommt die Erkenntnis für mich etwas spät...

Sklaverei? Ach, Leute. Alles Mögliche ist hier strengstens verboten, aber die anscheinend nicht, gelle Großartige?


Geschrieben

>>lori111
Ist das jetzt mit Deinem Wohlwollen, oder eher nicht? Das kommt darauf an, wieviel da schon abgezahlt wurde, und wieviel % ihr gehört. Und ob Du sie auszahlen must, wenn es zur Scheidung kommt. Oder das Haus verkaufen...oder Anwalt fragen
<<

Was soll mit meinem Wohlwollen sein? Verstehe ich jetzt nicht. Verhältnisse sind 50% Bank, die anderen 50% gehören uns, beide sind im Grundbuch, keine Gütertrennung. Damals dachte man doch nicht an sowas...
Es wird letztlich auf einen Verkauf hinauslaufen.

@pausenkasper:
Dazu wären nicht mal viele Ytong-Steine nötig. es handelt sich um ein ehemaliges Zweifamilienhaus. Die Frage ist, ob wir überhaupt unter einem Dach leben wollen.

@UweundGaby:
Das Haus ist kein Druckmittel. Ich hänge auch nicht sonderlich an dem Haus.

Wenn man sich verliebt, ist natürlich alles anders, dann kann man eh' nicht mehr klar denken.


Geschrieben

[QUOTE=Pussysucker41;13483230]>>Was soll mit meinem Wohlwollen sein? Verstehe ich jetzt nicht. Verhältnisse sind 50% Bank, die anderen 50% gehören uns, beide sind im Grundbuch, keine Gütertrennung. /QUOTE]
ob es Dich stört, dass sie da wohnt, oder ob es Dir
gar nicht soviel ausmacht, hab ich gemeint.


Liebegesucht001
Geschrieben

vor die Tür setzen.... ist ja so einfach nun auch nicht, schließlich gibts einen Mietvertrag
aber die Beziehung beenden bei
-zuviel Alkohol
-zuviel lügen
zuviel spielen am Pc
zuwenig Kommunikation
zuwenig Erfüllung der sexuellen Bedürfnisse
zu ungepflegt

das würde ich machen
zum "neuen" ziehen,,,, würde ich sicher nicht gleich,denn wer weiß was einen dort erwartet.Ein Neustart sollte schon ein richtiger sein, erst mal zur "Ruhe" kommen, sich was eigenes aufbauen...


Tristania_
Geschrieben

Vielleicht bin ich da einfach zu konservativ. Aber wenn ich einen Menschen liebe, dann will ich mit dem Menschen zusammen sein. Die Frau um mich haben.


Ich habe beides erlebt.

Fast 9 Jahre zusammen wohnen ... und auch die getrennten Wohnungen.
Ich bin für beides zu haben. Für mich kommt es eben auch auf den Menschen an.

Es hat etwas Wunderbares, jeden Abend in seinen Armen einzuschlafen und jeden Morgen darin zu erwachen. Bei letzterer Variante ist das natürlich ungleich seltener, als wenn man zusammenwohnt.
So bleibt es immer etwas Schätzenswertes.

Den geliebten Menschen um sich haben kann man auch in getrennten Wohnungen.

Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob da auch ein richtiges Zusammenwachsen auf Dauer möglich ist.




@ Topic:

Wann es mir reicht?

Wenn man sich nichts mehr zu sagen hat.


Engelschen_72
Geschrieben

Wenn die Punkte, die schwer ertraeglich sind, oefter oder staerker auftauchen als positive gemeinsame Erlebnisse und absehbar ist, dass die Zukunft schlimmer statt besser wird.


Dem kann ich nur zustimmen!
Und wenn Gespräche nichts bringen, dann zieh ich lieber einen Schlußstrich.

warum bist du dann hier ? ^^
fehlt doch was , ne ?


Ich bin glücklich liiert, aber hier.
Was soll denn immer diese Aussage, daß jeder der glücklich gebunden ist und hier ist, wohl doch irgendwas suchen würde bzw. demjenigen irgendwas fehlt?
Im übrigen sieht man bei gdi1965 bei einem Blick ins Profil, daß seine Partnerin auch hier registriert ist.


Geschrieben

@Lori111:

Mittlerweile stört es mich, dass sie hier wohnt, ja.

Zitat: Liebegesucht001:Ein Neustart sollte schon ein richtiger sein, erst mal zur "Ruhe" kommen, sich was eigenes aufbauen...

Da ist etwas wahres dran.


Geschrieben (bearbeitet)

wenn ich das Vertrauen in meinen Partner verliere...
wenn die Beziehung nur noch schmerzhaft für mich wäre...wenn dieser Schmerz dauerhaft eine Partnerschaft begleitet



sehr schön auf den Punkt gebracht
und wenn natürlich die Liebe weg ist
obwohl auch da wohnen noch viele zusammen und jeder führt schon sein eigenes Leben ggf. mit anderen Partnern
geben tuts alles ...

wenn die rosarote Brille weg ist und man erkennt das man mit den Macken/Fehlern/Charakter/Erkrankungen des Anderen doch nicht so gut auskommt wie man zunächst dachte
wenn die Zukunftspläne und Vorstellungen nicht mehr zueinander passen
wenn einer von beiden sich eingeengt fühlt/geklammert oder abhängig fühlt
wenn es nichts/kaum noch etwas gemeinsames gibt was einen verbindet außer dem Wohnraum den man sich teilt


bearbeitet von frozenheart1308
Delphin18
Geschrieben

Es kann viele verschiedene Gründe geben, wann würdet
ihr den Partner vor die Tür setzen?

Ich kann so eine Frage gar nicht beantworten. Wie soll ich Situationen theoretisch durchspielen und entscheinen "wenn dieses oder jenes, dann würde ich mich trennen", wenn ich diese Situation noch nie wirklich erlebt habe?

Ich kann nur sagen, ich habe noch keine derart schlimme Situation erlebt, dass ich nur daran gedacht hätte, deswegen alles aufzugeben und das gemeinsame Leben über den Haufen zu werfen.


Geschrieben


Was soll denn immer diese Aussage, daß jeder der glücklich gebunden ist und hier ist, wohl doch irgendwas suchen würde bzw. demjenigen irgendwas fehlt?
Im übrigen sieht man bei gdi1965 bei einem Blick ins Profil, daß seine Partnerin auch hier registriert ist.


wer etwas sucht dem fehlt etwas, ist doch logisch. wenn nicht dann definier mir das wort " suchen "

ob ein partner hier registiert ist hat dabei keine bedeutung.


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