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schock....ist er schwul?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Ich kann mich der allgemeinen Meinung hier nur anschließen.



Da hast Du dich wirklich, wirklich unsouverän, engstirnig und ziemlich gemein/grausam Ihm gegenüber verhalten.

Gerade wenn du selber laut Profil Bi-Neugierde hast..

Wie, verdammte Axt, kommst du dann auf die Idee einen Mann der nun offensichtlich nicht schwul ist (er führt ja mit dir eine - wie ich annehme sexuelle - Beziehung) für sexuelle Experimente in der Vergangenheit und offene Kommunikaion dir gegnüber dermaßen abzustrafen?
Gehts denn noch?

Da offenbart sich einer, und wird dafür beschimpft und das Gespräch wird abgebrochen...*kopfschüttel*


Du solltest wirklich mal überlegen, warum du dich daran dermaßen störst, daß du soooooo kindisch reagiert hast.

Ich meine, es ist lange her, ihr habt euch gern, es zeigt im Grunde nur, daß Er ein experimentierfreudiger, sinnlicher Mensch mit Vergangenheit ist.

Was bedroht dich daran mehr, als jede beliebige weibliche Affäre seinerseits in der Vergangenheit?


Also, wenn Du die Beziehung noch retten willst ist zum einen eine dicke, dicke Entschuldigung an den armen Mann fällig.

Und zum anderen solltest du dir wirklich mal überlegen, wie du wirklich zu den Homo/Bi/Hetero-Schubladen stehst. Hört sich für mich nämlich extrem intolerant an - und sei es nur unbewußt.

Selber nach Frauen suchen, aber jemand der solche Experimente schon gemacht hat aburteilen - geht nicht gut zusammen, nä?

LG
FT


Geschrieben

Wieso fragst Du nicht ihn selbst, ob er bi ist, oder nicht?????


Geschrieben

Das Schlimme ist eben..das wir eigentlich die nächsten Jahre schon geplant haben,
Wir ziehen zusammen. ..
Meine Wohnung ist gekündigt, genau wie mein Job...

Sicherlich ist es auch nicht schlimm wenn er sich ausprobiert hat...
Aber irgendwie krieg ich das Kopfkino nicht aus...



Das klingt mir alles so mechanisch , nach kopfgesteuerter Zweckgemeinschaft -
Und nicht nach gegenseitigen Gefühlen , die eigentlich der Grund sein sollten um sich für ein gemeinsames leben zu entscheiden -

Und du brauchst es auch nicht aus dem Kopf zu bekommen , sondern es nur als teil seiner Vergangenheit zu akzeptieren und zu tolerieren -
Denn wenn es nur ein ausprobieren war oder vielleicht sogar nur im Eifer des Gefechts mal geschehen ist -
Hat es nicht das geringste mit eurer gemeinsamen Zukunft zutun -
Ob es nun so war oder doch anders , wird man aber nur durch miteinander ohne vorwürfe reden herausfinden können -
Und natürlich ist es nötig über solche dinge zu reden bevor man zusammenzieht -
Oder wäre es dir lieber gewesen wenn es dir vielleicht irgendwann ein außenstehender hinten rum gesteckt hätte -
Was glaubst du denn um wie viel schlimmer es wäre wenn du erst nach vollendeten Tatsachen davon erfahren würdest -
Denn wenn ihr schon zusammenleben würdet könnte es das gesamte Vertrauensverhältnis zwischen euch in fragestellen -


Geschrieben (bearbeitet)

Hast du schon einmal daran gedacht, dass nicht alles wahr ist, was wir Jungs so zum besten geben, wenn es um die Konversation mit einer neuen Bekanntschaft geht? Evtl. wollte Dich der Bursche auch nur schocken / provozieren und sehen, wie du reagierst? Oder er will demonstrieren, wie sexuell offen er ist?

Zu den Usern, die wieder einmal meinen, man müsse für jedes Extrem Toleranz aufbringen.[mz]***edit by mod ***[/mz]


bearbeitet von MOD-Meier-zwo
tut nicht not
Geschrieben (bearbeitet)

Ich glaube, mal irgendwo gelesen zu haben, dass homoerotische Erfahrungen bei jungen Männern gar nicht so unüblich sind. Weitaus üblicher als bei jungen Frauen.

Insofern wäre ich bzw bin ich über solche Erfahrungen nicht besonders überrascht. Fast alle meiner Geliebten waren bzw sind Bi.

Mit "schwul" würde ich sowas jedenfalls nicht in Verbindung bringen. Eher mit jugendlichem Experimentierdrang, die maximal darin mündete, dass er weniger Berührungsängste mit Männern hat als die TE offensichtlich für akzeptabel befindet.

Ihr gutes Recht. Auch sowas muss passen.

Nachtrag: gerade mal google bemüht, und gelesen, dass eine sogenannte "homoerotische Durchgangsphase" nichts unübliches ist. In einem Artikel wurde sie sogar als "obligat" bezeichnet (war wohl ein österreichischer Text. Aber gilt vermutlich auch weiter nördlich ). Wird aufgrund von kulturellen Tabus häufig verdrängt.

Fazit: sowohl die homoerotische Erfahrung des Partners als auch das Entsetzen der TE darüber sind völlig normal. Das eine ist sexuelle Entwicklung, das andere ist kulturelle Sozialisation.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

.

Zu den Usern, die wieder einmal meinen, man müsse für jedes Extrem Toleranz aufbringen.[mz]***edit by mod ***[/mz]




Ein Mann lässt sich von einem anderen Mann den Schwanz blasen= extrem


Geschrieben

Vielleicht sagt das Kopfkino der TE, das sie dem Vergleich beim Blasen möglicherweise nicht stand halten kann


Geschrieben

Nee, das ist wohl wirklich eine ganz starke kulturelle Prägung. Homophobie ist eben immer noch sehr verbreitet.

Sieht man ja auch in dem einen oder anderen männlichen Beitrag.


Geschrieben

Schlüppadieb, wer sich auf derartige Art "vergleicht", ist m.M.n. unreif


Geschrieben

Im Bekanntenkreis hatten wir zwei Fälle, da hat jeweils die Ehefrau ihren Mann an einen Mann verloren. Beide kamen mit dem resignierenden Gedanken, "gegen eine andere Frau könnte ich ankämpfen und versuchen, meinen Mann zurückzugewinnen, hier habe ich schon kampflos verloren".

Nicht jeder kann sich vorstellen, auf allen Gebieten konkurrenzfähig zu sein. Bei einem bi-geneigten Partner besteht jedoch die starke Gefahr, dass man sich eines Tages auf dieses Schlachtfeld begeben muss und wenn es auch nur zeitweise ist.

Hat man schon eine "Homophobie", wenn man beim Anblick eines behaarten Männerarsches oder Sacks, nicht gerade in Verzückung ausbricht? Für mich ist ein Mann sexuell genauso attraktiv, wie eine Drahtbürste.


Geschrieben (bearbeitet)

Nein, aber wenn man Praktiken, die man beim heterosexuellen Verkehr als eher normal und beim homoexuellen Verkehr als "extrem" betrachtet, würde ich schon von einer gewissen Ablehnung von Homoerotik an sich ausgehen. Das hat dann ja definitiv nichts mit der Praktik an sich zu tun.

Oder würdest du Oralsex an sich als "extrem" bezeichnen? Wenn ja, dann stimmts allerdings, dann hat das mit Homophobie nichts zu tun, dann sind nur die erotischen Grenzen recht eng gesteckt. Was durchaus sein kann.

Aber, wie gesagt, wenneiner es ok findet, wenn eine Frau einen Schwanz bläst, aber extrem, wenn ein Mann dasselbe tut, dann ist das eben doch eine Abneigung gegen Homoerotik.

Natürlich gibt's auch den Fall, dass man glaubt, gegen "die Konkurrenz" nicht ankommen zu können, aber ich glaube, das würde sich anders äussern. Soweit ich das mitbekommen habe, richtet sich die spontane Ablehnung dann eher gegen die Konkurrenz als gegen den Partner selbst.

Allles meiner Wahrnehmung nach (quartalsmäßiger Disclaimer. Ich vertrete nicht die Ultimative Wahrheit, sondern lediglich meine Wahrnehmung derselben. Ich freue mich über plausible Gegendarstellungen )

Wie dem auch sei: die TE hat die für sich durchaus schmerzhafte Konsequenz gezogen, dass es bei den beiden eben doch nicht passt. Da ziehe ich meinen Hut. Die Erkenntnis, mit etwas nicht zurecht zu kommen und dann eben einen Cut zu machen, das ist in so einem Fall sicherlich ein guter Weg. Weitaus besser, als die Beziehung zähneknirschend und mit einem permanenten Schatten eines "Vorwurfs" (oder zumindest Unbehagens) weiter zu führen. Letzteres habe ich auch schon mitbekommen, das ist sowohl für die Beteiligten selbst als auch für das weitere Umfeld extrem zermürbend.

Vorwürfe wegen der Ablehnung der Erfahrung des Partners würde ich auch nicht erheben wollen - man hat da nun mal seine Einstellungen und die Forderung nach Toleranz ist zwar gut und schön - aber es ist auch absolut nichts dagegen einzuwenden, wenn man seine Grenzen kennt und diese akzeptiert. Ich, z.B., könnte auch nichts mit jemandem anfangen, der bestimmte politische Einstellungen vertritt. Und wenn er noch so toll im Bett und sonst so sympathisch ist. Es gibt einfach Dinge, die kann ich in meinem Umfeld nicht haben.

Und ich denke, da hat jeder sein "Ding".


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben (bearbeitet)

Sein Ding haben...

Bornierte, engstirnige Menschen oder Menschen deren Minderwertigkeitskomplex so gewaltig ist finde ich extrem, da hört bei mir die Toleranz auf. Da mache ich dann einen Cut.
Diese Menschen wollen, dass man sich ihren "Regeln" und "Vorstellungen" unterwirft. Nur dann kommen die mit einem klar - bzw. können sich wertvoll fühlen, da der andere ja mit seiner "Unterwerfung" ihre "Überlegenheit" akzeptiert.
Danke. Kein Bedarf.

Er sollte froh sein, daß er sie los ist.
Wenn jemand wegen einer Nichtigkeit (und in diesem Fall ist es ja noch nicht einmal das), die einen persönlich noch nicht mal betrifft (hier geht es um eine sexuelle Erfahrung eines anderen Menschen) schockiert ist, bzw. solch einen Aufriss macht, dessen Weltsicht deswegen so aus den Fugen gerät...

(das verkneif ich mir hier lieber).

Und hier geht es auch nicht um eine Eigenart (ala: "...ich mag keinen Analsex..."). Das jemand für sich selbst etwas ablehnt, ok.

Unreif ist da noch eine sehr schmeichelhafte Bezeichung, finde ich.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben (bearbeitet)

Wie dem auch sei: die TE hat die für sich durchaus schmerzhafte Konsequenz gezogen, dass es bei den beiden eben doch nicht passt. Da ziehe ich meinen Hut. Die Erkenntnis, mit etwas nicht zurecht zu kommen und dann eben einen Cut zu machen, das ist in so einem Fall sicherlich ein guter Weg.

man hat da nun mal seine Einstellungen und die Forderung nach Toleranz ist zwar gut und schön - aber es ist auch absolut nichts dagegen einzuwenden, wenn man seine Grenzen kennt und diese akzeptiert.



Also für mich hat die TE eben nicht eine Konsequenz aus dem wissen der eigenen grenzen heraus gezogen , sondern aus dem Augenblick heraus reagiert -
Denn wenn sie ihre eigenen grenzen kennen und akzeptieren würde , wäre das nachfragen hier einfach sinnlos -


Ich hab seid einiger Zeit wieder einen festen Partner...er ist das perfekte Gegenstück zu mir!
ALLES PASST SOWEIT!
UND...am Freitag erzählt er mir , ganz beiläufig...
Ich war/ bin immer noch total geschockt...
Ich weiss echt nicht was ich davon halten soll...
Ist das denn Normal???
Machen das alle Männer???
Hatte einer der Damen hier auch schon so ne Situation u wie ist sie damit umgegangen?




Wenn sie sich ihrer Reaktion so sicher wäre und mit dem ganzen konsequent abgeschlossen hätte , würde auch die Art der Fragestellung eine ganz andere sein -


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

Muss man denn immer gleich alles psychomäßig filetieren?

Genauso, wie manche Frauen keine rothaarigen, schnarchenden, trinkenden, rauchenden, sich merkwürdig kleidenden, etc. pp. Typen leiden können, steht vielleicht die eine oder andere nicht auf Typen, die sich einen kauen lassen? Das soll es tatsächlich geben.

Das ist halt so. Menschen haben eben Empfindungen und Befindlichkeiten. Da meint man, es passt alles und dann kloppt das Objekt der Begierde so einen Bolzen raus, wo einem das schöne "siebte Himmel Kopfkino" um die Ohren pfeift.

Jetzt irgendwelche Phobien oder charakterliche Unzulänglichkeiten zu attestieren, finde ich gelinde gesagt seltsam. Man mag damit vielleicht gegen die Statuten von allen möglichen Randgruppen Organisationen verstoßen, aber trotzdem hat jeder Mensch das Recht, bestimmte Dinge nicht zu mögen, bzw. auch abstoßend zu empfinden.

Vielleicht könnte man dem Typen mal vorwerfen, dass er kein Talent dafür hat, bei bestimmten Themen einfach die Fresse zu halten. Man muss dem Partner nicht alles auf die Nase binden.


Geschrieben

Dem Typen kann man "vorwerfen ", daß er vertraut und sich geöffnet hat.
Das Verhalten der TE ist mehr wie daneben.


Geschrieben

Ok! Dann kommt jetzt das nachfolgende Experiment:


Er: Ich habe Deine Schwester umgebracht!

Er: Wie? Warum verpfeifst Du mich jetzt beim StA?

Er: Ich habe mich Dir geöffnet und Dir vertraut und du sorgst nun dafür, dass ich in den Bau komme.


Sicherlich ein krasses Beispiel. Und es geht auch nicht um Mord. Nur manche Bemerkungen können ein Gefühl ermorden. Übertreibung veranschaulicht. Was anderes wäre es, wenn er seine Lutschaktion einem Kumpel mitgeteilt hätte und der würde petzen gehen. Hier geht es um eine junge, ungefestigten Beziehung, wo man als Beteiligter schon mit etwas Fingerspitzengefühl vorgehen sollte. Jeder halbwegs erfahrene Mensch weiß, dass manchmal Kleinigkeiten, die nicht so ganz in den Mainstream passen, einen Menschen verschrecken können.

Blöd gelaufen.


Geschrieben

Ach beastybug, deine Vergleiche werden immer hanebüchener. Und wenn man von einer ungefestigten Beziehung spricht, sollte man auch davon ausgehen können, dass da nicht schon Jobs/Wohnung gekündigt worden sind. Klingt irgendwie schon nach etwas längerfristigen, oder?

Und blöd gelaufen, stimmt. Aber für die TE: Keine Wohnung, kein Job, und wohl auch kein Freund mehr. Insofern, ist das Hinterfragen wohl doch nötig!


Geschrieben

Bitte? Du vergleichst etwas derart Harmloses mit einem Mord?? Selbst um es zu verdeutlichen, geht das einfach zu weit!

Für mich ist stellt sich auch die Frage, warum die TE so überreagiert. Ist sie generell homophob? Hatte sie schon mal einen Partner, der sie wegen eines Mannes verlassen hat? Oder ist jemand, der ihr nahestand, an Aids gestorben und das ganze Thema macht sie nun panisch? Irgendwelche Gründe muss dieses Verhalten ja haben.

TE, an Stelle deines Partners wäre ich gerade zutiefst verletzt und würde mir wahrlich überlegen, ob du als Gefährtin noch in Frage kämst. Wenn du ihn wirklich willst, musst du dich unbedingt mit dem Thema auseinandersetzen! Warum ist es für dich etwas anderes, wenn ein Mann deinen Partner bläst oder wenn es eine Frau tut? Warum bist du selbst bi, gestehst das aber deinem Partner nicht zu?


Geschrieben


Das ist halt so. Menschen haben eben Empfindungen und Befindlichkeiten. Da meint man, es passt alles und dann kloppt das Objekt der Begierde so einen Bolzen raus, wo einem das schöne "siebte Himmel Kopfkino" um die Ohren pfeift.


Wow. Kauf dir Knete und bastel dir deinen Traummenschen und stell dir vor es wäre deine Traumfrau/mann, ohne die von dir als Makel wahrgenommenen Erfahrungen. Du wirst bestimmt glücklich mit diesem. Das ist das Problem mit Traummenschen, sie exsistieren nur in der Vorstellung.
Und keine Sorge, die/der haut bestimmt keine so "Bolzen" raus.


Vielleicht könnte man dem Typen mal vorwerfen, dass er kein Talent dafür hat, bei bestimmten Themen einfach die Fresse zu halten. Man muss dem Partner nicht alles auf die Nase binden.



Genau, Fresse halten, am besten noch schön brav "ja und Amen" zu allem sagen was der andere toll findet. Würde das dich glücklich machen?
Das Leben kann so schön sein wenn alles nach der eigenen Vorstellung läuft. Liege ich da richtig mit meiner Vermutung?

Und wenn der oder die Partner/in mal entgegen deinen Vorstellungen handelt oder handeln will (oder Gott bewahre, Schock schwere Not... es sogar schon mal getan hat...) was dann?
Knüppel aus dem Sack, permanenter Streit, Beleidigungen, Demütigungen , öffentliche Bloßstellung, "IST DAS NORMAL??" ?

Nur weil er/sie entgegen der Befindlichkeit einer anderen Person gehandelt hat, bzw. noch nicht mal das, sondern nur seine Erfahrung geschildert hat?

Schreib doch mal, welche Themen man deiner Meinung nach zu meiden hat wenn es um die Partnersuche geht und auf welche Befindlichkeit man Rücksicht zu nehmen hat (für Männlein wie Weiblein).

Also wirklich...was du so für Bolzen raushaust, echt kein Gespür/Talent... ts ts ts...


Geschrieben

Ich muss ganz sicher nicht die Einstellung der TE zu dem Thema teilen...
versuchen will ich aber ganz einfach ihre Meinung anzunehmen..auch, wenn ich persönlich anders reagiert hätte.
Schade finde ich allerdings, dass die TE sofort mit Unreife, Homophobie oder anderen Eigenschaften betitelt wird.
Auch ich schliesse manche sexuellen Praktiken für mich aus und hätte bei meinem Partner für solche Dinge auch kein Verständnis.
Da hat doch sicher jeder von uns seine eigenen Vorlieben und Abneigungen..manch eine(r) evtl. auch Ängste?
Sie hat vielleicht aus der Sicht vieler anderer User überreagiert, aber sie ist eben, wie sie ist und das sollte man auch hinnehmen können!
Ist nur meine ganz persönliche Meinung zu diesem Thema!


Geschrieben

Es geht doch keineswegs darum, alles mögliche zu tolerieren.

Hat man ein Problem damit, dass der Partner dem gleichen Geschlecht zugeneigt ist oder sexuelle Handlungen mit ihm hatte, so kann man das aussprechen auf eine Respektvolle Art.

Und wenn man überreagiert, unfair war, dann erklärt man sich, initiativ.

Und genau diese Überreaktion findet die TE nach wie or, so lese zumindest ich es aus ihrem Folgebeitrag, richtig. Ja, mehr noch, sie selbst ist dem eigenen Geschlecht zugeneigt (gewesen) und was man selbst für sich in Anspruch nimmt, muss man anderen auch zugestehen.



Sie ist wie sie ist. Prima, ich habe sie weder beschimpft noch anders beleidigt

Der Mann (um den es geht) ist wie er ist und wurde despektierlich und Würdelos behandelt.

Es geht doch darum, dass ein Mensch Vertrauensvoll etwas erzählt was menschlich ist und dafür wurde er mies behandelt.

Der Vergleich mit einer Straftat ist hahnebüchen und vor allem hochinteressant, denn Homoerotische Handlungen standen auch mal unter Strafe. Was will der Schreiber uns damit sagen? Ein Schelm, wer dabei untestellt, dass Homoerotische Handlungen wieder bestraft werden sollen- nicht war, beastybug


Geschrieben

@ Voyacherie sicher, ich muss nicht alles tolerieren...
Ich bitte mir nur für meine Person aus, eine eigene Meinung haben und diese auch äussern zu dürfen!
Das Verhalten der TE liegt sicher im Auge des Betrachters und nach einiger Zeit des lesens im Forum ist mir so mancher Beitrag aufgefallen, der wesentlich homophober war!

Was ich eigentlich damit sagen will, (leider verzettel ich mich gelegentlich dabei) ist, dass die TE eben ihre Meinung hat.
Diese akzeptiere ich als ihre ganz eigene persönliche Meinung und auch, wenn es für viele von uns nicht nachvollziehbar ist, so lasse ich ihr diese Meinung!

Ich hatte den Eindruck, dass sie mit ihrer Erfahrung total überfordert war und sich eigentlich nur etwas wie "Erfahrungsaustausch" mit Frauen gewünscht hat, die gleiches oder ähnliches erlebt haben!
Nun denn..es ist, wie es ist, sie hat ihre Schlüsse daraus gezogen und muss mit diesen leben!


Geschrieben (bearbeitet)


Ja ich hab Angst das jetzt irgendwie alles Futsch ist...


Und mit Frauen kann man konkurieren...mit nem Mann aber nicht!



Selbst wenn ein Mann bisexuell ist, heisst es noch lange nicht, dass er bevorzugt auf Männer steht! Alle bisexuellen Männer, die ich kenne, mögen hauptsächlich Frauen! Und sie sind ganz reizende Menschen, unfassbar wie Du reagierst!

und solche Erfahrungen mit dem gleichen Geschlecht machen viele junge Männer, ohne dass es was bedeutet!


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

***, eine Meinung haben ist as Eine- jemanden aufgrund dieser Meinung so zu behandeln das Andere

Sie, wie jeder, "darf" sagen, was sie mag. Und jeder, der dieses Verhalten eben sch** findet, "darf" auch das sagen

Ich sehe es ähnlich wie du, die "Homophobie" scheint tatsächlich sehr tief zu sitzen bei so manchen. Irgendwie sitz ich wohl in Berlin 'zu weit ab' von der Realität. Selbst in meiner Kindheit- ein Freund& Arbeitskollege meines Vaters ist/ war homosexuell- war das völlig normal für mich, obwohl es ja noch strafbar war. Mein Vater hat erklärt "er liebt einen Mann wie ich deine Mutter geliebt habe"- damit war alles erklärt.
Ich bin 'groß' geworden mit Transsexuellen, Transevestiten und weiß ich welchen Geschlechtern, Ausrichtungen. Mir geht einfach nicht in den Kopf, warum man Menschen aufgrund sexueller Neigung/ Ausrichtung derart angehen kann.


Geschrieben

Beängstigend finde ich persönlich ja nicht nur die Assoziation eine homoerotische Erfahrung = schwul, sondern der Umgang der TE mit einem problematischen Thema.

Wenn ich jemanden liebe, dann vertraue ich ihm und er mir hoffentlich auch. Dazu gehört auch, dass man auch dunklere Kapitel seiner Biografie erzählen kann, ohne gleich befürchten zu müssen, dass man deswegen verstoßen wird. Klar kann es da mal passieren, dass man etwas zu hören bekommt, was einem erst einmal einen Schock versetzt. Kann auch sein, dass man spontan überreagiert. Doch dann fängt man an, nachzudenken und fragt nach. Wie kam es dazu? Wie steht der Partner heute dazu? Wie hat er sich entwickelt? Anschließend wägt man in Ruhe ab, ob man mit dem Thema umgehen kann, oder ob es die Beziehung so sehr belastet, dass man dies für sich ausschließt. (Im Falle einer derartigen Lappalie, die der Blowjob für mich darstellt, hätte ich ohnehin nur gefragt: "Und? Wie war es?")


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