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Liebe und Sex

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Dass sich so viele Leute in Portalen, wie poppen.de oder seitensprung.de tummeln, beweist doch, dass Liebe und Sex in unserer Gesellschaft nicht untrennbar sind. Klar ist es wichtig, dass man sich gegenseitig sympathisch findet, sich sozusagen riechen kann, wenn man zusammen in die Kiste steigt. Aber oft ist es doch so, dass sich Liebe und Sex im Laufe einer langjährigen Beziehung nicht unbedingt analog weiter entwickeln sondern dass zwischen Partnern Wünsche und Fantasien auseinander driften. Und das ist nicht unbedingt ein Grund sich zu trennen, wenn man sich noch gerne hat. Oft sind sexuelle Einzelgänge auch zeitlich begrenzte Lebensphasen und warum deswegen gleich die Flinte ins Korn werfen, so wie es in jeder 3. Ehe passiert.

Was meint ihr?


Engelschen_72
Geschrieben

Was meint ihr?


Das man vorher mal rechts oben die Suche benutzen sollte und dann sehen würde, daß dieses Thema hier auf der Seite mehrfach schon diskutiert wird/wurde.


Phino22
Geschrieben

Ich bin nciht der Meinung das alle die Flinte ins Korn werfen weil Ihr Sexleben nicht erfüllt ist, wird auch viele andere Punkte geben.

Sollte es natürlich am Sex liegen , sind sie selbst schuld. Wer mit seinem Partner nicht darüber vernünftig reden kann, sollte sich eh fragen "warum" und ob da nicht was falsch in der Beziehung läuft.
Vertrauen sollte schon soweit gehen das man darüber reden kann, ob es dann akzeptiert wird oder nicht ist wieder ein anderer Punkt.

Nen Mittelweg, sollte man dann aber dennoch finden. ^^


Geschrieben

Meiner Meinung nach haben es viele (auch ich) nie gelernt offen über seine sexuellen Wünsche zu sprechen (und wie man auch hier sieht sogar sie zu beschreiben). In unserer auch sexuellen Leistungsgesellschaft möchte sich niemand in die Karten schauen lassen, und sogar gefahrlaufen Schwächen zugeben zu müssen. Auch die Angst vor Ablehnung (dem Korbkriegen) ist auch bei Frauen sehr groß. Viele sagen sich "ich hab das (Korbkriegen) nicht nötig, und wenn ich mit dem Sex unzufrieden bin, dann wechsel ich einfach den Partner". Der Mann wird lieber den Mund halten und auf eigene Sexwünsche verzichten um sie nicht zu verärgern. Diese Angst findet sich leider auch in den privatesten Bereichen (Familie, Partnerschaft). Unsere Medien definieren was gut, normal, erstrebenswert und pervers ist. Aus diesem Rahmen will natürlich niemand herausfallen. Ich z.B. habe auch Interesse an Telefonsex, und trotzdem wird sich auch hier bei Poppen über T6 eher lustig gemacht. Wobei auch mir natürlich "richtiger" Sex lieber wäre.

Deshalb wundert es mich nicht warum sich die Leute auch verbal in ALLEN Lebensbereichen so zurückhalten und immer mehr zurückziehn. Und in so einem Leistungs- und Angstklima wird es leider auch für die Liebe immer schwieriger.


hatLustaufMeer
Geschrieben (bearbeitet)

Es wird ja getrennt. Das sieht man ja hier, wie viele einerseits ihren Partner lieben und sich nicht von ihm trennen wollen und anderseits nach einem Sex-Partner suchen. Ich denke das ist auch ne Sache in wie fern man bereit ist Kompromisse einzugehen. Für mich wäre schlechter Sex definitiv kein Trennungsgrund, wenn ich diesen Menschen von Herzen lieben würde.


bearbeitet von hatLustaufMeer
Geschrieben

@hatLustaufmehr
Das sehe ich auch so. Man darf auch die Scheidungskosten nicht außer acht lassen. Grob gesagt 10.000,- € Anwaltskosten bei Frauen und 250.000,- € Gesamtkosten (Anwalt,Gericht,Unterhalt) bei Männern. Das kann schon man die Eine oder den Andern in den Ruin treiben. Und da ist ein Doppelleben leider oft vernünftig und notwendig.


Liebegesucht001
Geschrieben

der eine sagt eben... es wäre bei nur fehlendem oder geringer werdendem Sex kein Grund sich zu trennen, der andere
sagt es spielt dann in den gesamten Alltag mit ein, nämlich die Unzufriedenheit.
Je nachdem wie man es gewichtet so muss man das Problem eben angehen....
ein Patentrezept gibt es nicht

ps ein Doppelleben kann auch kosten(wenn die Affäre immer mehr will, dann auch schon mal "Nerven"


Geschrieben

Doch Liebegesucht, es gäbe ein Patentrezept wie unsere Gesellschaft wieder lieber, wärmer, mitmenschlicher und sexreicher werden könnte. Dieses erfordert aber Mut und Astrengung. Wir sollten anfangen den Medien zu mißtrauen, und damit aufhören uns von ihnen gegenseitig aufhetzen zu lassen. Wie z.B. arm gegen reich, Frauen gegen Männer, Inländer gegen Ausländer, Angestellte gegen Beamte, Besserverdienende gegen Geringverdienende, Homos gegen heteros, Geringverdienende gegen Hartzer, Religiöse gegen Atheisten, Schlaue gegen Spinner, Dünne gegen Dicke u.s.w. . Ich höre hier mal mit meiner Aufzählung auf.


Delphin18
Geschrieben

Habt Ihr auch daran gedacht, dass es sowas wie :
EIGENLIEBE
gibt ?
und da gibt es keine Kompromisse

Aber möglicherweise kann man auch Eigenliebe von Eigensex trennen ...


Geschrieben

Wir sollten anfangen den Medien zu mißtrauen, und damit aufhören uns von ihnen gegenseitig aufhetzen zu lassen.



Ich glaube nicht, dass die Medien uns aufhetzen, ok, so was wie die mit den vier großen Lettern, die versucht es. Aber da gibt es auch Gegengewichte, so dass jede - politische und gesellschaftliche - Seite bedient wird.

Die medien sind nur ein spiegelbild der Gesellschaft.


Pussicat73
Geschrieben

Aber oft ist es doch so, dass sich Liebe und Sex im Laufe einer langjährigen Beziehung nicht unbedingt analog weiter entwickeln sondern dass zwischen Partnern Wünsche und Fantasien auseinander driften.



sex ist in einer beziehung, für mich, das intimste was es gibt und nur weil der sex mit der zeit etwas nachläßt, wäre es für mich kein grund mir dafür was anderes zusuchen.

nur jeder user/in soll das für sich selbst entscheiden, wie sie sich in einer beziehung verhalten. nur sollte dann auch die reaktion des anderen partners, sollte es ohne einverständnis dessen passieren, akzeptiert werden.


Geschrieben

@Mandarina7
Medien sind nur ein Spiegelbild der Gesellschaft. Dieser klaren Aussage widerspreche ich zu 100%! Aber ich werde mir jetzt nicht die Finger wundtippen um hier meinen Standpunkt zu erklären. Dies würde ausufern und nun wirklich den Rahmen dieser Website sprengen. Denn eigentlich suche ich hier Sex.


Geschrieben

Aber natürlich Rahja. Mir tut mein Geschriebenes ja auch nicht gut. Ich weiss jetzt zwar nicht welchen Text du konkret meinst, aber ich bin kein Wendehals und stehe grundsätzlich zu dem was ich schreibe. Und ausßerdem finde ich es toll von dir das du mich hier im Forum fragst.


Geschrieben

@Mandarina7
Medien sind nur ein Spiegelbild der Gesellschaft. Dieser klaren Aussage widerspreche ich zu 100%!



Nur noch so viel: Zu 100 % sogar!

Was nicht gekauft wird (Zeitungen / Zeitschriften) wird über kurz oder lang eingestellt, siehe z.b. jetzt ein Teilgebiet der WAZ. Fernsehsender stellen formate ein, die die Einschaltquote nicht erfüllen etc. etc.

Deine theorie setzt voraus, dass sich alle Verleger und Teilhaber an TV- und Radio-Sendern sich an einen Tisch setzen und überlegen, wie sie die Menschen manipulieren können! Zu welchem Zweck? Die wollen Geld verdienen und Werbung bzw. Abos verkaufen!


Geschrieben

Mein allerletzter Beitrag zu "Medien sind nur ein Spiegelbild der Gesellschaft".

Es braucht keine Armeen von Verschwörern um universelle Macht auszuüben. Es genügt die Kette des Gehorsams, und das alle einfach nur ihren Job machen, und sie nicht ihre Kündigung riskieren.


Ihr jubelt über die Macht der Presse - graut euch nie vor ihrer Tyrannei?

Marie von Ebner-Eschenbach


Journalisten: Leute, die ein Leben lang darüber nachdenken, welchen Beruf sie eigentlich verfehlt haben.

Mark Twain


Geschrieben

Da kennt sich aber einer aus! Und unterstellt gleich einem ganzen Berufsstand, der sehr unterschiedlich arbeitet, mangelnde Zivilcourage und Soldaten-Gehorsam.

Wer hat nochmal den Watergate-Skandal aufgedeckt? Der chauffeur? Wer ist am Ball geblieben bei unserem letzten BP? Dessen Friseur? eine Verschwörung hätte doch wohl den Präsidenten geschützt!


cuddly_witch
Geschrieben

und Sex im Laufe einer langjährigen Beziehung nicht unbedingt analog weiter entwickeln sondern dass zwischen Partnern Wünsche und Fantasien auseinander driften. Und das ist nicht unbedingt ein Grund sich zu trennen, wenn man sich noch gerne hat.




Also ich lebe auf dem blauen Planeten. Der heißt glaube ich Erde. Und das ist absolut ein Trennungsgrund für mich, IMMER, Wenn es sexuell nicht mehr paßt. Sex ist das wichtigste in einer langjährigen Beziehung und er sollte wachsen und besser werden und nicht verkümmern.


mondkusss
Geschrieben

Sex ist das wichtigste in einer langjährigen Beziehung


du tust mir leid....


Geschrieben (bearbeitet)

du tust mir leid....



Ja da schliesse ich mich an.

Meine letzte Beziehung dauerte rund 10 Jahre. Der Sex war vom ersten bis zum letzten mal Sensationell. Allerdings haben wir uns persönlich auseinander entwickelt und haben uns, letztlich im guten, getrennt. Wir sind uns im Nachhinein einig darüber, das uns der gute Sex länger zusammen gehalten hat, als es gut für uns war. Sex ist mit Sicherheit ein verbindendes Element, aber kein Ersatz für eine dauerhafte, emotional und intellektuell, gefestigte Beziehung.


bearbeitet von sensitive_lover
Lichtschimmer
Geschrieben

Ich mag nicht mit einer Partnerin Intimität beim Sex haben und mit einer anderen Sex ohne Intimität. Irgendwann kann ich dann auch mit der ersten keine Intimität mehr fühlen, weil Sex dann nicht mehr besser als Stuhlgang ist. Liebe brauch ich da nicht unbedingt - Zuneigung ja, die aber auf jeden Fall groß genug, um neben dem Tralala auch Nähe zu wollen.

Der Tralala-Schützenclub hier darf natürlich tun, was er mag.


Geschrieben

Ich finde, dass man gemeinsa definieren muss, wo die Grenzen der Treue verlaufen. Wenn die Ansichten nicht übereinstimmen, wird es an dem Punkt schwierig, wo dem einen oder anderen der Partner nicht mehr reicht.

Ich finde man sollte niemanden verurteilen. Es gibt Menschen, die wunderbar damit klar kommen, wenn beide Partner sexuell auch mal Alleingänge machen. Es gibt aber auch Menschen, die sich schon bei dem Gedanken daran, dass der Partner mit jemand anderem Sex haben könnte, so schlecht fühlen, dass es körperlichen Schmerzen nahe kommt. Beides sollte man akzeptieren, und möglichst frühzeitig abchecken. Ist nämlich der eine Partner so und der andere gegenteilig veranlagt, wird das früher oder später zu 'unüberbrückbaren Differenzen' führen.

Zwischen schwarz und weiß gibt es wie immer auch noch ein paar graue Nuancen. Es gibt also nicht nur 'treu bis aufs Blut' und 'in der Weltgeschichte rumvögeln', aber wer wüsste das besser, als die Menschen, die sich hier tummeln.

Für mich steht fest: Möglichst früh die Einstellungen abchecken. Was anfangs nicht passt, wird selten mit der Zeit besser.


Pussicat73
Geschrieben


Für mich steht fest: Möglichst früh die Einstellungen abchecken. Was anfangs nicht passt, wird selten mit der Zeit besser.



da gebe ich dir recht.

deshalb habe ich ja auch schon mal in einen anderen fred geschrieben, wenn jemand weiß, das er/sie auch fremde haut zwischen durch spüren will, sollte sich dann entweder die dazu passende partner/in suchen oder lieber single bleiben.


Engelschen_72
Geschrieben

Sex ist das wichtigste in einer langjährigen Beziehung...


Genau! Hauptsache die Fickerei funzt, scheiß auf den Rest!


Geschrieben



...wenn jemand weiß, das er/sie auch fremde haut zwischen durch spüren will, sollte sich dann entweder die dazu passende partner/in suchen oder lieber single bleiben.




Absolut gute, wichtige und richtige Einstellung!


Engelschen_72
Geschrieben

... wenn jemand weiß, das er/sie auch fremde haut zwischen durch spüren will, sollte sich dann entweder die dazu passende partner/in suchen oder lieber single bleiben.


Sehe ich ganz genauso!


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