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SensualSinner

Ist es nur bezahlter Sex, wenn die Frau das Geld bekommt?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Was denkt ihr eigentlich, ab wann man korrekterweise von "bezahltem Sex" sprechen kann? Schließlich bedeuten nicht nur der Besuch eines Bordells oder einer Prostituierten einen finanzielle Aufwand zum Erreichen des Aktes. So mancher Mann legt mehrere hundert Kilometer mit Auto, Bahn oder Flugzeug zurück, um in den Genuss eines Schäferstündchens zu kommen, nicht selten verbunden mit einer Übernachtung im Hotel, teils allein, teils gemeinsam. Ist dieser Sex nicht genau so "bezahlt" wie der mit einer Prostituierten, nur nicht so offensichtlich? Ist die Einstellung "Ich habe es nicht nötig für Sex zu zahlen" am Ende nur reine Augenwischerei, weil nicht zwangsläufig die Frau für erbrachte Dienste entlohnt wird, man(n) aber trotzdem seine Kohle los wird?
Und wie ist das eigentlich im umgekehrten Fall? Schließlich gibt es auch Gerüchte, dass so manche Frau schon größere Entfernungen zurücklegte und mannigfache Unbill ertrug, um einem bestimmten Mann in den Armen liegen zu können... Haben diese Frauen das Gefühl, dafür bezahlt zu haben?


Sash1111978
Geschrieben

wenn eine frau nur für geld mit dir schläft. es ist was anderes zb fürs benzin und ein hotel geld zu bezahlen wo man sex hat als wenn diese frau ohne einen hunderter in der hand es egal wo nicht mit dir tun würde.


BusenfeeDieII
Geschrieben (bearbeitet)

Prostitution hat etwas damit zu tun, sich im Gegenzug einer wirtschaftlichen Vorteilsnahme in Form seines Körpers oder festgelegten sexuellen Dienstleistungen offensiv anzubieten. Hat der Mann durch Anfahrt oder sonstige zweckgebundene Aufwandskosten erhöhte Ausgaben, habe ICH mich dadurch nicht finanziell bereichert. Und eine Garantie auf Sex gibt es im einvernehmlichen Lustprinzip übrigens auch nicht.


bearbeitet von BusenfeeDieII
Geschrieben

Haben diese Frauen das Gefühl, dafür bezahlt zu haben?



Hi,
ich habe früher auch schon für Sex mit einen Mann bezahlt.
Ist eben eine Dienstleistung die ich in Anspruch genommen hatte.
Mir blieb einfach keine Zeit um auszugehen und mich abschleppen zu lassen , da habe ich es vorgezogen die Dienste eines Callboys in Anspruch zu nehmen.
Und da habe ich mir auch nichts vorgemacht, Sex gegen Geld, fertig.

Ich (wir) bekommen ab und zu Besuch aus Berlin, das sind einige hundert Kilometer, aber da hat weder der Herrn noch ich jemals gegengerechnet ob es sich für ihn auch lohnt

Gruß Gaby


BusenfeeDieII
Geschrieben

Die Drogerierechnung für Kondome, das Rezept für die Pille, Waschmittel für saubere Bettlaken... was verursacht eigentlich keine Kosten?


Geschrieben

Was denkt ihr eigentlich, ab wann man korrekterweise von "bezahltem Sex" sprechen kann? ..... So mancher Mann legt mehrere hundert Kilometer mit Auto, Bahn oder Flugzeug zurück, um in den Genuss eines Schäferstündchens zu kommen, nicht selten verbunden mit einer Übernachtung im Hotel, teils allein, teils gemeinsam. Ist dieser Sex nicht genau so "bezahlt" wie der mit einer Prostituierten, nur nicht so offensichtlich?



Dieser Sex ist nur "bezahlt", wenn die Frau die Tankstelle besitzt. Was für eine Frage! Auf die kann man doch nur kommen, wenn man den Sexpartner als eine Art "Ware" oder "Gegenstand zur Befriedigung" ansieht. Ist es bezahlte Freundschaft, wenn ich zu einer Freundin fahre?


Sash1111978
Geschrieben

jupp, ich seh es auch nicht als bezahlte freundschaft wenn ich nach düsseldorf fahre um eine freundin zu besuchen und mit ihr essen gehe, und ich bezahl. was für mich eine selbstverständlichkeit ist.


Ballou1957
Geschrieben

Also ich gestehe: ich treibe es sogar noch schlimmer!
Wir sind am Wochenende doch glatt ein paar hundert Kilometer gefahren, um KEINEN Sex zu haben!

Wir haben aber auch nicht dafür bezahlen müssen, dass wir keinen Sex bekommen haben. Insofern fanden wir das auch völlig in Ordnung.


Geschrieben

Anscheinend muss ich das Ganze etwas konkreter umreißen:

Ich kenne (persönlich und virtuell) Menschen, die teil sehr große Mühen auf sich nehmen, um jemanden zutreffen und mit dieser Person Sex zu haben, habe es auch schon selbst getan (200 km Autofahrt und eine gemeinsame Übernachtung im Hotel, damit ihre Eltern nichts mitbekommen). Damit sind keine Fernbeziehungen oder längerfristige Freundschaften gemeint, sondern ausdrücklich Sex und das meist auch nur einmalig.
Meine Frage ist nun, ob es wirklich entscheidend ist, dass explizit für den GV bezahlt wird, damit man richtigerweise von bezahltem Sex sprechen kann, oder ob auch ein sonstiger finanzieller Aufwand, der ausdrücklich nur dem Ermöglichen des Aktes dient, diese Bezeichnung rechtfertigt...


Sash1111978
Geschrieben

lass es mich mal ganz einfach ausdrücken: lässt sie einen ohne geld ran oder nur mit?


brisetwotouch
Geschrieben (bearbeitet)

Prostitution hat etwas damit zu tun, sich im Gegenzug einer wirtschaftlichen Vorteilsnahme in Form seines Körpers oder festgelegten sexuellen Dienstleistungen offensiv anzubieten.



Genau so sieht es aus!

Wenn ich mich mit jemanden treffen will, dann heißt das doch nicht, dass der Mann immer die Negativseiten hat! Ich fahre genauso, zahle genauso,...warum? Weil ich das für selbstverständlich halte und das doch auch gerne mache, und der Spass im Vordergrund stehen soll, nicht das, was wer bezahlt hat und was nicht!
Für mich ganz klar,...es soll sich alles in der Waage halten!

@Sinner

Sobald es dir "Mühe" macht,...würde ICH es persönlich gleich lassen!


bearbeitet von brisetwotouch
Ballou1957
Geschrieben

@SensualSinner

Ich hätte jetzt eine ganz banale Antwort: der Unterschied besteht doch wohl darin, dass Du in einem Fall einer Person Geld bezahlen musst, damit sie mit Dir in die Kiste springt - und im andern Fall entscheidet sich die Person aus nicht finanziellen Gründen dafür, mit Dir in die Kiste zu steigen.

Du kannst natürlich alles betriebswirtschaftlich runterbrechen: da ist dann fast jeder Urlaub pure Verschwendung, sofern er nicht zuhause stattfindet.

Ich gebe Dir aber ein Stück weit recht: wenn Du 200km fährst und eine gemeinsame Hotelübernachtung bezahlst, nur um Sex mit einer Frau zu haben, spricht tatsächlich alles für Bezahlsex in Deiner direkten Umgebung.


Geschrieben

Was für ein Schwachsinn... bezahlter Sex ist eine Dienstleistung.

wer Spaß an weiten Touren hat, der kann dies doch mit einem Kennenlernen verbinden.

Es soll auch Menschen geben, die einfach so unterwegs sind.


Geschrieben



Ich kenne (persönlich und virtuell) Menschen, die teil sehr große Mühen auf sich nehmen, um jemanden zutreffen und mit dieser Person Sex zu haben, habe es auch schon selbst getan (200 km Autofahrt und eine gemeinsame Übernachtung im Hotel, damit ihre Eltern nichts mitbekommen). ....

Meine Frage ist nun, ob es wirklich entscheidend ist, dass explizit für den GV bezahlt wird, damit man richtigerweise von bezahltem Sex sprechen kann, oder ob auch ein sonstiger finanzieller Aufwand, der ausdrücklich nur dem Ermöglichen des Aktes dient, diese Bezeichnung rechtfertigt...



Warum sollte man von bezahltem Sex sprechen? WER wird bezahlt?

Da habe ich jetzt ein VIEL größeres Problem: Ich habe einen Mann besucht, ich bin gefahren - aber keine allzu große entfernung - er hat gekocht.

Am nächsten Vormittag bin ich geblitzt worden. Strafmandat : 100 Euro

War das jetzt bezahlter Sex? Prostituiert sich unsere Polizei? Oder der Stadtkämmerer? Fragen über Fragen.


Sash1111978
Geschrieben

.


wenn du ihm die 100€ für diese, ähm, tankfüllung gegeben hast schon. aber da du sie dem land "geschenkt" hast, eher nicht.


brisetwotouch
Geschrieben

@Mandarina7

Da sag ich nur,...blöd gelaufen! Ich warte auch noch auf mein Blitzfoto,...höffentlich bin ich wenigstens gut getroffen!


Geschrieben

wenn du ihm die 100€ für diese, ähm, tankfüllung gegeben hast schon.



Es war nicht so weit. Aber ich rechne nie nach, wenn ich jemanden besuche! Das ist der Unterschied zwischen uns!

Darf ich mir für das Knöllchen jetzt einen schnuckeligen Polizisten aussuchen?


BusenfeeDieII
Geschrieben

Das moralische Dilemma am genannten Sachverhalt; bezahle ich eine Hure und diese verweigert die Leistung/ den GV, kann ich das Geld zurück verlangen. Zeigt sich hingegen eine "normale" Dame mir gegenüber widererwartend unwillig: Wer ist für den entstandenen Schaden dann haftbar zu machen? Unterm Strich (hi hi, Wortspiel) ist dieses Szenario dann wohl unter "unkalkulierbare Geschäftsrisiken" einzuordnen.


Geschrieben

[QUOTE=SensualSinner;11488670]Was denkt ihr eigentlich, ab wann man korrekterweise von "bezahltem Sex" sprechen kann? Schließlich bedeuten nicht nur der Besuch eines Bordells oder einer Prostituierten einen finanzielle Aufwand zum Erreichen des Aktes. So mancher Mann legt mehrere hundert Kilometer mit Auto, Bahn oder Flugzeug zurück, um in den Genuss eines Schäferstündchens zu kommen,
Na ja du willst ja auch was dann sollstest du schon etwas "investieren"typisch Mann alles schön umsonst ohne großen Aufwand am besten bezahlt Frau auch noch alles (Hotel usw)


Sash1111978
Geschrieben

wer sagt denn das ich nachrechne??


Geschrieben (bearbeitet)

...
Und wie ist das eigentlich im umgekehrten Fall? Schließlich gibt es auch Gerüchte, dass so manche Frau schon größere Entfernungen zurücklegte und mannigfache Unbill ertrug...



Ich sage es mal so: ich empfinde eine Entfernung nicht als Unbill und ich ertrage nix, wenn ich etwas will.

Ich mach das dann freiwillig und wenn ich Glück habe, lohnt es sich in emotionaler, intellektueller** oder jeder Hinsicht. egal, was es ist oder gar wird.



** Reine F** dates kämen allerdings nie in Frage, nirgendwo.



Na ja du willst ja auch was dann sollstest du schon etwas "investieren"typisch Mann alles schön umsonst ohne großen Aufwand am besten bezahlt Frau auch noch alles (Hotel usw)



Was genau meint investieren? Er investiert Zeit, Aufmerksamkeit, Unterhaltung, ggfalls eigene Hoffungen. So wie die Frau auch.


Halkyonia


bearbeitet von Halkyonia-
Geschrieben

aber wer zum teufel fährt denn zig kilometer ... ob nun kaffee oder sex?

käme für mich nicht ansatzweise in frage.


brisetwotouch
Geschrieben

Na ja du willst ja auch was dann sollstest du schon etwas "investieren"typisch Mann alles schön umsonst ohne großen Aufwand am besten bezahlt Frau auch noch alles (Hotel usw)



Bei sowas bleibt mir nur die Spucke weg,...und kann dann manchen Mann wieder gut verstehen, dass er davon ausgeht, ALLE Frauen sind so!


Geschrieben

Wenn die Frau mit der ich Sex hätte Geld dafür bekommt, dann ist es bezahlter Sex. Ob die Frau nun in meinem Wohnort lebt, oder 500km von mir entfernt, steht auf einem anderen Blatt. Wie groß die "Not" und die damit verbundenen Kosten sind ist wohl individuell verschieden. Viel mehr ist aus diesem Thread eigentlich auch nicht herauszuholen, da es privat und individuell verschieden ist. Es sei denn die Beteiligten möchten hier ihr persönliches Verhalten in Punkto bezahltem Sex schildern.


cuddly_witch
Geschrieben

So mancher Mann legt mehrere hundert Kilometer mit Auto, Bahn oder Flugzeug zurück, um in den Genuss eines Schäferstündchens zu kommen, nicht selten verbunden mit einer Übernachtung im Hotel, teils allein, teils gemeinsam. Ist dieser Sex nicht genau so "bezahlt" wie der mit einer Prostituierten





Nö, oder bist du von den Frauen zu solchen Dingen gezwungen worden? Du machst das ja gerne und freiwillig. Wahrscheinlich würdest du deiner Ehefrau auch den nächsten Urlaub auf den Bahamas spendieren. Eine Frau setzt so etwas auch ein Stück weit ganz einfach voraus.

Als Mann würde ich solche Ausgaben dann eher als Investition oder Aufwendungen abschreiben.


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