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FFlover76E

Was heißt bisexuell?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Die folgenden Worte spiegeln meine Meinung zu diesem Thema wieder und ich bin mir
schon im Klaren, dass es sicherlich auch Leute gibt, die das ganz anders sehen. Der
Standpunkt den ich vertrete ist ordentlich durchdacht und auch im Internet recherchiert.
In letzter Zeit war ich immer häufiger darauf gestoßen, dass viele Männer gar nicht die wahre
Bedeutung des Wortes bisexuell kennen. Homosexuell zu sein gilt als fürchterlich anstößig
und ist angeblich alles andere als normal. Daraus entstehen Vorurteile und Zerrbilder, bis hin
zu Ekel und Hassgefühlen. Die dadurch resultierenden Ängste bewirken Aggression und
Gewalt gegenüber homosexuellem Menschen. Ein derartiges Phänomen nennt man
Homophobie. Diese abwertende Ansicht gegenüber Homosexualität hat ihre Wurzeln
mindestens im dritten Reich, aber auch schon viel früher. Männer denken wahrscheinlich
noch, dass sie vergast, erschossen oder sonst was werden, wenn auch nur der kleinste
Verdacht besteht, dass sie anders sind, als erwartet wird. Aus diesem Grund verstecken viele
ihre Neigungen.
Jetzt gibt es diejenigen Männer, die Lustgefühle dabei empfinden, wenn sie mit ihrem Anus
spielen oder besser noch, wenn damit gespielt wird. Da doch aber das „Arschloch“ von
homosexuellen Herren für deren Praktiken genutzt wird, dürften doch eigentlich alle, die
daran Gefallen finden, auch „Homos“ sein. So denken zumindest viele in unserer
Allgemeinheit. Oder auch solche, die neugierig sind, zu erleben, wie es ist die Person zu sein,
die ihnen das gute tut, was sie selber gern haben. Die Männer erklären dies sich selber dann
so:
Sie denken dann fälschlicher Weise sie seien bi, weil schwul sind sie ja offensichtlich nicht.
Da sie nur mit einer Frau in einer Beziehung leben würden und sich auch nur von Frauen
sexuell angezogen fühlen. Trotzdem haben sie gewisse Neigungen oder auch Neugierde, die
sie am ehesten mit Bisexualität zu erklären versuchen. Aber in Wirklichkeit sind sie höchstens
an den Geschlechtsteilen interessiert und nicht an der Person an sich. Doch genau das
bedeutet es bisexuell zu sein, nämlich dass man auch eine Liebesbeziehung mit beiden
Geschlechtern führen kann Alles andere ist nur die Wollust, die schon im alten Rom so
manche Orgie hat entstehen lassen. Meine eigenen Worte, in diesem Fall sind immer:
„Ich bin weder hetero-, noch bi- und erst recht nicht homosexuell! Ich bin
einfach nur notgeil!“
Aber nicht in aller Öffentlichkeit! Da die sehr niedrige Toleranz in unserer Gesellschaft,
schnell dafür sorgen würde, dass ich von genau dieser Gesellschaft als Schwuchtel
ausgestoßen werde und mein eh nicht mehr allzu großer Freundeskreis würde noch weiter
schrumpfen. Die Angst der Betroffenen, dass so mit einem selbst verfahren wird, lässt fast
jeden seine Neigungen geheim halten. Man mag gar nicht glauben, wie viele solche Vorlieben
haben. Bei meinen Besuchen entsprechender Internetportalen, konnte ich feststellen, dass es
nahezu erschreckend viele sind. Aber meist diese, die andere nur mal wissen lassen wollen,
dass sie sich vorstellen demnächst einen Mann oral zu befriedigen und wenn man sie auf ein
Treffen anspricht, ziehen sie sprichwörtlich den Schwanz ein. So agieren sie schon seit langer
Zeit. Sie spucken große Töne, aber wirklich diese Tat auszuführen, bewältigen sie dann doch
nicht. Und jene erzählen dann anderen Besuchern des jeweiligen Portals ganz stolz, dass sie
doch angeblich bi sind.
Gelegentlich sind die schlimmsten Homophobiker gerade die, die diese Neigungen aufweisen
und dann haben sie eine krampfhafte Angst davor, dass dergleichen in Erfahrung geraten. Sie
unterdrücken sie dann häufig so sehr, dass sie selber fast in dem Glauben sind, sie sind frei
von jenen Gedanken. Aber rational denkenden Menschen kommt deren übertrieben
abweisendes Verhalten, gegenüber Homosexualität, immer ein wenig sonderbar vor.
Natürlich gibt es auch solche die gleichgeschlechtliche Sexkontakte auf Grund ihrer religiösen
Lebensweise, meist sogar eine ebensolche Erziehung ablehnen. Bekanntlich ist so was laut
deren Lehren unrein. Aber die meisten, die eine solche Lebensweise nicht tolerieren sind die,
die einfach nur mit einer antihomosexuellen Ansicht aufgewachsen sind. Zum Beispiel Eltern,
Freunde oder sehr richtungweisend waren dabei auch schon immer die Medien.
Es gibt auch homophob veranlagte Frauen, aber längst nicht so viele, wie beim anderen
Geschlecht!
Etwas was mich schon längerer Zeit wundert, ist:
Sehr viele Männer, außer die strikt religiösen, für sie ist so was immer anstößig. empfinden es
als äußerst anregend, wenn sie zwei Frauen betrachten können, die intim miteinander
verkehren. Auch wenn diese Frauen es miteinander treiben, ist häufig offenkundig bekannt,
dass sie nicht homosexuell, also lesbisch sind. Sie ergeben sich also nur ihrer Lüsternheit!
Wenn jetzt aber Männer in jener Weise miteinander Kontakt haben, ist es die öffentliche
Meinung, vor allem aber die der anderer Männer, dass sie doch schwul sein MÜSSEN. Sie
dürfen gar nicht lüstern sein. Oft vertreten die Männer, denen Szenen gefallen in denen zwei
Ladies sich noch näher als sehr nah sind, aber Bilder mit Männern, in vergleichbaren
Aktionen, als ekelig empfinden, die allgemeine Meinung, dass das Wort homosexuell nur
schwuler Mann heißt und Frauen sind halt lesbisch. Vermutlich kommt das auch daher, weil
die lateinische Übersetzung für „homo“ lautet „Mensch/ Mann“. Aber es ist das griechische
„homo“ damit gemeint und das heißt soviel wie „gleich“. Ansonsten wären ja alle
heterosexuellen Frauen direkt sofort homosexuell, weil sie mit Männern anbandeln wollen.
Viel interessanter ist aber, wenn man davon ausgehen würde, dass die lateinische Übersetzung
anzuwenden ist, alle Menschen homosexuell wären. Weil wir ja praktisch alle auf andere
Menschen stehen.
Um meine lieben Eltern zu beruhigen, kann ich ja auch immer sagen, wenn es mal zur
Sprache kommen sollte: „Ja, ich steh auf Frauen!“ Das ist ja auch die reine Wahrheit! Meine
Eltern sind alles, nur nicht homophob. Wenn ich vom anderen Ufer wäre, könnten sie es ja eh
nicht ändern und das wissen sie auch. Aus diesem Grund würden sie es ja auch zu hundert
Prozent akzeptieren und auch hinter mir stehen. Das einzige was sie sehr traurig machen
würde, wäre dies:
In einer gleichgeschlechtlichen Beziehung ist es eher unvorstellbar, dass auf natürlichen Weg
Nachwuchs entsteht und darum würde es ja niemals für meine Eltern zu Enkelkindern
kommen. Dies ist der einzige Fall, wovor meine Eltern Angst haben, aber da dieser Zug eh
abgefahren ist, kann ich meine sexuellen Gelüste doch auch mal woanders ausleben. Das
Wichtigste aber ist, dass ich ehrlich und reinem Gewissens sagen kann: „Ich bin NICHT
schwul, aber notgeil!“ Nur da ich ein Angsthase bin, wie eigentlich jeder mit Neigungen von
dieser Art, werde ich ihnen und eigentlich fast jedem, das mit dem Notgeil wohl immer
verschweigen.


piwiwerner
Geschrieben

Auf meinen Arsch kann ich mich immer verlassen,
Er steht immer 100% hinter mir


sx47
Geschrieben


In einer gleichgeschlechtlichen Beziehung ist es eher unvorstellbar, dass auf natürlichen Weg
Nachwuchs entsteht und darum würde es ja niemals für meine Eltern zu Enkelkindern
kommen. Dies ist der einzige Fall, wovor meine Eltern Angst haben, aber da dieser Zug eh
abgefahren ist


Naja es gibt verheiratete Frauen mit Kind, welches eine von beiden zur Welt brachte. Ergo, es ist möglich. Männer sind etwas im Nachteil in dieser Hinsicht.


luuvaboy
Geschrieben

Ein guter Beitrag!
Gemäß dem Motto: Erlaubt ist, was Spaß macht. Ist es durchaus sinnvoll sich mal auszuprobieren.
Dann kann erst seine eigene Meinung bilden


Geschrieben

sx47: Aber dieses Kind ist eher selten auch in dieser Beziehung entstanden!

luuva69: Netter Kommentar! Besonders von einem hetero-orientierten Mann!


Geschrieben

Ein guter Beitrag!
Gemäß dem Motto: Erlaubt ist, was Spaß macht. Ist es durchaus sinnvoll sich mal auszuprobieren.
Dann kann erst seine eigene Meinung bilden


Stimmt,Fantasie und neugier ausleben "Auch die Anfahrt zählt zur Reise,genieße sie "


Wellesley
Geschrieben

Tja... Was ist bsiexuell? Frage 10 Bisexuelle (Männlein oder Weiblein) und Du bekommst 10 verschiedene Antworten!

Nach dem Kinsey-Report waren 90% aller Befragten "bisexuell"!
Hierbei muß man aber beachten, daß für Kinsey schon sexuelle Gedanken ausreichten, um jemanden als "bisexuell" zu kategorisieren.

In anderen Foren und in zahlreichen Diskussionen taucht immer mal wieder die Unterscheidung zwischen "Bi-sexuell" und "Bi-emotional" auf.
Komischerweise wird diese Unterscheidung meist von Männern gemacht. "Bisexuell" bedeutet dann: Ich habe NUR Sex mit Männern. Bi-Emotional heißt dann: "Ich kann auch Beziehungen mit Männern eingehen.

Nun... Ich persönlich unterscheide nicht zwischen Bisexuell und Bi-emotional! Aber die Unterscheidung sei einfach mal als Diskussionsbeitrag in den Raum geschmissen.


Geschrieben

Wellesley: Darum heißt es in den ersten Zeilen ja auch:

Die folgenden Worte spiegeln meine Meinung zu diesem Thema wieder und ich bin mir
schon im Klaren, dass es sicherlich auch Leute gibt, die das ganz anders sehen.


cuddly_witch
Geschrieben

Mann bi: Mann sticht gerne in Männer und in Frauen und läßt sich von anderen Männern auch stechen.

Frau bi: Frau mag auch von Frauen geleckt werden und leckt, küsst und faßt auch andere Frauen an. Männer natürlich auch.


Geschrieben

cuddly_witch: Das ist genau das, was ich mit dieser Ansammlung von Wörter sagen will. Da scheinst es Dir nicht durchgelesen zu haben.
Du beantwortest einfach nur die Überschrift!


Geschrieben

Für mich ist jemand nicht nur dann bisexuell, wenn er mit dem selben Geschlecht auch eine Beziehung eingehen möchte. Bei mir beginnt es schon bei aktiven sexuellen Handlungen. Ich würde niemanden als bisexuell bezeichnen, wenn es im Zuge eines Dreiers vielleicht auch zu gewissen Berührungen mit dem selben Geschlecht kommt. Aber wenn ich heute als Frau aktiv Sex mit einer Frau haben möchte, dann würde ich mich als bisexuell bezeichnen. Egal ob ich eine Beziehung mit dieser Frau haben wollen würde oder nicht. Bei Männern sehe ich es umgekehrt genauso.


Geschrieben

Das ist im Grunde einfach, aber dann doch wieder nicht.
Eigentlich tragen alle Menschen beide Neigungen in sich. Das war die Sache mit den X Y Chromosomen. Es kommt immer darauf an, wie die einzelnen Chromosomen angeregt werden.
Da gibt es:

1. Die Menschen, die vieles erlebt haben und nach Neuem suchen. Auf der Suche nach dem Kick.
2. Die Menschen, die durch Zufall merken, dass das gleiche geschlecht doch gar nicht so schlimm ist.
3. Die Menschen, die die Bi Neigung spüren, sich aber nicht trauen.

usw

Dann gibt es noch aktive Bi Menschen, die das andere Geschlecht bearbeiten; passive Bi Menschen, die sich vom gleichen Geschlecht bedienen lassen, selbst aber nicht aktiv werden und natürlich aktive und passive.

Alles würde ich unter dem Deckmantel Bi eingruppieren. Wie weit es dann in der Erotik geht ist absolut zweitrangig. Ich muss mich nicht ficken lassen um bi zu sein.


Geschrieben

[QUOTE=FFlover76E;12523883]Die folgenden Worte spiegeln meine Meinung zu diesem Thema wieder und ich bin mir
schon im Klaren, dass es sicherlich auch Leute gibt, die das ganz anders sehen.


Anna: genau das meinte ich mit diesem Satz!


andymd29
Geschrieben

Ja gibt es den nun bi oder nicht? oder verstecken sich die meisten dahinter ??? bi ist für mich 50/50 wie seht ihr das??


rodgaumann
Geschrieben

In anderen Foren und in zahlreichen Diskussionen taucht immer mal wieder die Unterscheidung zwischen "Bi-sexuell" und "Bi-emotional" auf.




ich , als Betroffener , sehe es ebenso : ich habe schon Personen kennengelernt, die mich emotional interessieren, aber im Gegenzug auch wiederum Leute , die mich nur sexuell interessieren .
Auffallend ist, daß
aa) immer mehr Männer bisexuell eingestellt sind bzw auf AV/p stehen
bb) viele Gays sich bisexuell oder heterolike nennen, um sich von Ihresgleichen abgrenzen zu wollen bzw interessanter zu machen

Frauen handhaben dieses Thema unkomplizierter, da sie generell das Emotionale bevorzugen und keinerlei Berührungsängste mit dem eigenen Geschlecht haben . Freundschaften unter Frauen sind selbst bis ins hohe Alter Gewohnheit , wohingegen Männerfreundschaften nach der Pubertät bzw mit dem Eintritt in die Ehe beendet werden .
Sache ist doch, meiner Meinung nach , daß viele Männer scheuen sich bisexuell zu nennen bzw ihre Sexualität voll auszuleben, weil sie im Unterbewußtsein die Ängste haben ,in denselben Topf mit Gays geworfen zu werden .


Geschrieben

Ich finde es gut, dass das Thema so ausführlich erklärt wurde. Das hilft den Homosexuellen sicherlich, wenn immer mehr Menschen für die Feinheiten sensibilisiert werden. Denn, wie im heterosexuellen Leben, muss es für homosexuell veranlagte Menschen grauenhaft sein, immer und immer wieder auf "Beziehungsunfähigkeit" oder "Nicht-Nähe-Zulassen-Können" zu stoßen. Andererseits freut es mich diebisch, dass die Natur dem Schubladendenken wieder einmal ein Schnippchen geschlagen hat. Ich war vor Jahren in einem Forum da wollten die mich auf Biegen und Brechen in 'ne Schublade stecken. Ich hab' ständig meinen Status geändert. Okay, am Schluss war ich hetero normativ. Aber trotzdem, so verscheucht man Menschen, und gewinnt sie nicht. Auf poppen.de hab' ich mich wieder für bi entschieden und im Profil steht 'ne Klarstellung dazu. Wichtig ist, die Menschen zu sensibilisieren.


rodgaumann
Geschrieben

@floggy68

so wie jedes Gerücht etwas an Wahrheit beinhaltet , wird wohl der nachgesagten Promiskuität und/oder Beziehungsunfähigkeit
irgendwo auch ihre Begründung haben .


Geschrieben

Sexuelle Praktiken/Neigungen/Interessen lassen nicht auf Sexuelle Orientierung schließen. Das war das Thema dieses Themas. So hab's ich verstanden. Dass Moralisten von Beziehungsunfähigkeit reden und Weltoffene lieber von Promiskuität ist ein anderes interessantes Thema. Ich finde es aber trotzdem gut wenn sich viele jetzt vermeintlich als "bi-sexuell" empfinden, weil, wie ich finde, durch die Akzeptanz der Praktiken auch die Akzeptanz von Homosexualität steigen müsste. Als ich mir vor Jahren über bi-Sexualität Gedanken gemacht habe, kam ich an dem Punkt nicht weiter, dass Betroffene einen festen hetero Partner hatten und die bi Seite heimlich bis offen, aber immer getrennt, also ohne dem hetero Partner, ausübten. Das führte bei mir zu der Vorstellung von Spaltung des eigenen Gefühlslebens bzw Belastung der Beziehungen durch die jeweils Ausgeschlossenen. Keine gut Sache. Ich kam zu dem Schluss (abgesehen von der bi Neigung die angeblich bei Geburt schon manifestiert sein soll) entweder ein Liebesleben mit allen Beteiligten zusammen zu führen oder eben nicht. Somit dürfte bi Sexualität noch schwieriger umzusetzen sein als die gewöhnliche hetero Zweierbeziehung.


Geschrieben

immer der wirbel um bi---wurde durch kirche usw aufs auge gedrückt..war in ländern da spielt es keine rolle wer den gast befriedigt...keiner ging unbefriedigt nach hause...hat spass gemacht sowas ungezwungendes zu erleben


Geschrieben

Ich bin ganz deiner Meinung, Bi bin ich nicht, wenn ich Anal geil finde, sonst wäre eine Frau die Anal geil findet ja auch bi.
Bi ist wenn ich gerne einem Mann einen blase oder es mag wie Mann sich beim Sex windet. Wenn mich geil macht wie ein Mann Onaniert. Und ich beim Anblick eines Mannes sexuelle Lust empfinde.
Das selbe aber auch bei einer Frau, dann spreche ich von bi!


piwiwerner
Geschrieben

Hallo
also ich bin verh. habe aber nur noch Sex mit Männern und fühle mich Bi-Sexuell weil ich auch Frauen mag nur es klappt nicht.


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