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Xtremo

Me too "Irrsinn" - Fragen an Männer

Empfohlener Beitrag

Xtremo
Geschrieben

Mahlzeit Kollegen,

vielleicht ist das Thema nicht neu hier, aber ich bin nicht auf dem laufenden, ob es hierzu schon was gab auf der Seite.

Diese "Me too" Debatte scheint völlig aus dem Ruder zu laufen und kein Ende zu nehmen. Wie seht ihr das, wie viel Wahres ist da dran, was die Frauen behaupten und wie würdet ihr euch verhalten, wenn man es auf einmal unterstellen würde, ihr hättet jemanden vergewaltigt, obwohl das absolut nicht stimmt? Weiss eine Frau eigentlich, was für Konsequenzen so eine Behauptung für das Leben eines Mannes hätte? Warum wird da ohne weiteres der Frau sofort geglaubt, auch ohne Beweise, wo ansonsten für alles Beweise verlangt werden? Was soll diese Hexenjagd? Muss Mann sich heutzutage alles gefallen lassen? Wo sind da die Rechte des Mannes?

Mich interessieren hierzu antworten der Männer. Nicht von Paaren oder Frauen. Ich möchte keine Schlammschlacht zu dem Thema.

Danke, Gruß, X

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TomTom030
Geschrieben

Nun ja, es sind nun mal meist Männer die Frauen attackieren. Schau dich mal auf Partys oder in Discos um. Zu vorgerückter Stunde, und mit dem richtigen Pegel, lassen eben gerade Männer alle Hemmungen fahren. Umgekehrt erlebt man es eher selten. 

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Geschrieben
#metoo ist halt das, was hier um Forum gerne als mimimimimimi bezeichnet wird ... also kollektives Gruppenheulen in der Öffentlichkeit. Ob es was ändert oder zu Verurteilungen führt? Vielleicht! Jedenfalls dividiert es Männer und Frauen wieder ein Stück weiter auseinander.
iloveithot
Geschrieben
Grad in letzter Zeit hört und liest man immer öfter von sexuellen Übergriffen oder Vergewaltigungen. Natürlich sind solche Erfahrungen schwer zu verarbeiten für Betroffene, aber warum kommen solche Geschehnisse oftmals erst Jahre später auf den Tisch? Gerade in der Öffentlichkeit oder was Prominente angeht liest man ständig davon. Sorry wenn ich das mal so sage, aber man könnte auch annehmen das es Trittbrettfahrer gibt, sich so einen Namen machen wollen oder auf die Art Kohle abgreifen in der Welt der besser verdienenden. Menschen die Anderen etwas antun müssen sofort angezeigt werden und zur Rechenschaft gezogen werden, auch wenn es den
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iloveithot
Geschrieben
.....auch wenn es den Betroffenen schwer fällt, sie sich schämem,..........Traut Euch und lasst solche Typen nicht davon kommen.
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armerkerl
Geschrieben
@MOD-Brisanz, Sorry, wenn ich wiederspreche. Frau muss erst mal gar nichts beweisen. Der Mann wird Gesellschaftlich erst mal vorverurteilt und der Mann muß beweisen, dass er nicht vergewaltigt hat. Da spreche ich mal aus eigener Erfahrung und falls ein öffentlichkeitswirksamer Beleg hierfür benötigt wird, dann schaut euch mal die Fälle Mollath oder Kachelmann an. Und meine persönliche Meinung. Das Ganze gehört Geschechterneutral betrachtet. Unabhängig davon ob Mann, Frau oder Kind, Opfer oder Täter. Die Fälle gehören aufgeklärt! Bei der Aufklärung der Fälle muss mindestens das gleiche Engagement aufgebracht werden wie bei einem Mord. Etwas anderes ist es nämlich auch nicht. Unabhängig von den körperlichen Schäden töten die Täter die Seele ihrer Opfer und dies geschieht sowohl bei den Vergewaltigten Personen wie auch bei den zu unrecht Beschuldigten!
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Geschrieben

Öhm... trotz Google-Suche bin ich nur bedingt schlauer... Weinstein-Skandal!? Wer ist Weinstein? Worum gehts hier?

dein Bild ist grausam.... so nebenbei....

irgendwie geht/ging diese Hashtag-Grütze schon immer an mir vorbei.... aber scheint wohl um sexuelle Belästigung zu gehen!?.... ist das was neues? Wer hat denn wo was Debattiert?

Sich gegen solche Vorwürfe zu wehren ist nicht sonderlich einfach, bis gar unmöglich je nachdem ...

 

btw.....habe letztens einen Film "dazu" gesehen..."Die Jagd"(2012) mit Mads Mikkelsen...nicht ganz die angestrebte Thematik, aber artverwandt....

Gregor1984
Geschrieben
Wie kommst Du da drauf, dass es aus dem Ruder läuft?! Frauen sagen gemeinsam nein! Das ist für viele eine sehr große Hilfe, weil der Hilferuf der einzelnen vielleicht zu leise ist oder weil der Mut fehlt, die Angst zu groß ist! Ich möchte mir nicht vorstellen wie viele Frauen immer noch unter irgendwelchen Vollidioten leiden müssen - nur weil dieser ihre Meinung nicht hören möchte.
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OneNo
Geschrieben
vor 21 Minuten, schrieb 6foot7:

sogar in der Rechtssprechung, dass Frauen hier eher benachteiligt sind

Frauen werden in der Rechtssprechung benachteiligt? So, so. Steile These. Na dann: Verblüffe mich und erkläre mir, wobei genau Frauen in der Rechtssprechung benachteiligt werden. Und bitte an der Stelle kein Wischi-Waschi, keine Ausflüge in nebulöse Behauptungen (wie die bereits getätigte), sondern klare Fakten - welche Urteile/Entscheidungen hast Du hierbei vor Augen, von welchen Gesetzen sprichst Du, welche Fälle genau bringen Dich dazu, diese ziemlich gewichtige Aussage zu treffen, die bedeuten würde, daß der Gesetzgeber in seiner Funktion versagt hätte?

Oder kannst Du diese Frage hinsichtlich der Quellen nicht beantworten, da diese Deine Behauptung nur eine der typischen Stammtischparolen ist, die man immer wieder zu jeglichen Themen hört? Die Diskussionen dadurch noch weiter anheizen und dann sogar aus dem Ruder laufen lassen, indem man, obwohl man keinen blassen Schimmer davon hat, wovon man spricht, mit genau solchen Behauptungen um sich wirft?

Also bitte: Welche Urteile/Entscheidungen, welche Gesetze, welche Fälle - wobei werden Frauen in der Rechtssprechung benachteiligt. Ich bin ganz Ohr.

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Shooter65428
Geschrieben
Wenn Frau (auch Mann) es darauf anlegen, hast Du erstmal keine Chance. Wird es öffentlich ist der Ruf dahin. Speziell im Berufsleben (18 Jahre BR) die schlimmsten Sachen erlebt.
Geschrieben

@OneNo, diese Frage an den Beitragsersteller wäre aber Off Topic, und würde zu sehr in die "Juristerei" abdriften. Also, bitte dies dabei belassen, evtl. hat der Ersteller des Beitrags sich einfach nur unglücklich ausgedrückt.

Gruß

Brisanz

Team-poppen.de

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Geschrieben
Solche Kampagnen haben immer Vor - und Nachteile. Unbestritten von Vorteil ist es, wenn Dinge die oft aus Scham verschwiegen werden, wie eben sexueller Mißbrauch, durch eine solche Kampagne ins öffentliche Bewußtsein gestellt werden und es Betroffenen dadurch erleichtert wird darüber zu sprechen und die Täter zu benennen. Der Nachteil dabei sind immer die sogenannten "Trittbrettfahrer", denen solches nicht widerfahren ist, die aber aufgrund einer Persönlichkeitsstörung, Aufmerksamkeit erlangen wollen und dabei auch nicht, wie vom TE erwähnt, davor zurückschrecken Unschuldige zu belasten. Diese führt dann wiederum zu einer weiteren Eskalation, auf der einen Seite wird dann der Begriff "sexuelle Belästigung" immer mehr ausgeweitet (z.B. wie lange darf man(n) einer Frau direkt in die Augen sehen, ohne dass es "sexuelle Belästigung" ist ?), die andere Seite spricht dann von "Me-too-Irrsinn" und hat die Tendenz die stattgehabten Vorfälle zu nihilisieren. Beides ist aber einer korrekten Aufarbeitung, des wirklich geschehenen sexuellen Mißbrauchs, nicht dienlich.
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KimJones
Geschrieben
Ja Frauen sind grauenhaft, sie lügen einfach und erfinden eine Vergewaltigung oder sexuelle Belästigung....Alles nur so aus "just for Fun"
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xxx_schlingel
Geschrieben (bearbeitet)

Zugegeben, die Tatsache, das eine - vorsichtig genutzt - Behauptung der sexuellen Belästigung keiner Beweispflicht unterliegt, schmeckt auch mir nicht so recht. ABER wie soll es der betreffende auch beweisen...? Insofern bedient man sich in diesem Falle, wenn man als Mediator/Richter/whatever schlau ist, der Gegenüberstellung von Tatverdacht und sonstigem öffentlichem Auftreten von Täter und vermeindlichem Opfer, DENN der TE ist nicht der erste und wird nicht der letzte sein, der die ganze Sache als Hexenjagd einstuft...

Denn - ebenfalls vorsichtig genutzt - die fehlende Beweispflicht gibt dem oder der behauptenden ein nahezu unschlagbares Machtinstrument in die Hand... Andererseits ist es auch kein Geheimnis, das sexuelle Belästigung zu einem hohen Prozentsatz schlicht totgeschwiegen wurde, sei es aus Scham oder Angst vor Repressalien, wie Jobverlust oder ähnlichem. Insofern hat sich relativ wenig verändert. Der sexuell belästigte Mitmensch behauptet und andere Mitmenschen schmeißen sich ritterlich in ihre glänzende Rüstung, um die Sau in vollem Gallopp auf ihrer Lanze aufzuspießen, was auch gut so ist. Ob sie den betreffenden Täter nun vor irgendeine Instanz zerren, oder ihm schlicht die Scheiße aus dem Leib prügeln, sei mal dahingestellt. Fakt ist allerdings: Sexuelle Belästigung darf nicht unbehandelt und ungesühnt bleiben.

Was an der ganzen Sache schlicht überwältigend ist, ist die schiere Masse an Leuten, die nun ein Forum für sich entdeckt haben und sich trauen darüber zu sprechen, wo es doch vorher, wie gesagt, zu einem hohen Prozentsatz totgeschwiegen wurde. Und aufgrund der schieren Masse ist es auch schwer - wieder vorsichtig - die Spreu vom Weizen zu trennen, soll heißen, die denen es wirklich passierte und dadurch was auch immer davongetragen haben und derer, die schlicht und einfach nur Aufmerksamkeit wollen bzw. denunzieren, weil die Nase nicht passt und es durch die fehlende Beweispflicht als ultimative Form des Mobbings mißbraucht wird...

bearbeitet von xxx_schlingel
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