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Krank durch .. Beziehung

Empfohlener Beitrag

pit4792
Geschrieben
Ja da kann man meiner Meinung nur zustimmen guter Beitrag, aber sind wir hier nicht im Sexforum? oberflächlich?
Geschrieben
Weil viele Menschen aus falschen Gründen zsm kommen.
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Maria2466
Geschrieben
ich denke eher das nicht genügend gesprochen wird über wichtige Dinge
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Geschrieben
Da hast du vollkommen,du sprichst mir aus der Seele,leider ist es so !!! Ganz liebe Grüße Petra !!!👍👍👍😘😘😘
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Lestard245
Geschrieben
Haste wohl leider recht, der "frustrierende alltag" wird oder rutscht in den Focus wo eigendlich Wohlfühlen steh sollte. Keiner redet mehr weil zu anstrengend, ziehen sich zurück und reden noch weniger ü Wirklich Wichtiges, jeder hat nur noch "sensation storys" wie scheiße doch alles ist. Wahre Worte von Dir ! Also auf die Menschlichkeit! !!!
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Nitrobär
Geschrieben

Das sehe ich mal gänzlich anders ,

A) weil Sex für mich gar nicht den Stellenwert hat eine Beziehung zu gefährden und

B) waren die Menschen früher lediglich unfreier nicht glücklicher . 

Freiheit macht das Leben nicht unbedingt leichter aber ich möchte auf Meine nicht verzichten . 

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Geschrieben
faszinierend eher der Umstand das viele durch diesen Frust in Beziehungen regelrecht ausbrennen. Gefressen vom Frust bei Alkohol ect landen. Weil oft Zuhause nimmer Zuhause ist sondern ein weiterer Stressfaktor. Ich kenne ungelogen 3 Kollegen die lieber Überstunden machen und arbeiten wie bekloppt .. als früher Feierabend und nach Hause..
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Pastor2710
Geschrieben
Wenn man sich nicht löst kann eine Beziehung auch krank machen wenn man auf Dauer frust hat
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Geschrieben

Literaturtip: Sigmund Freud: "Das Unbehagen in der Kultur" von 1930 - gibt's für ein paar Euro im Buchandel, ca. 150 TB-Seiten. Das Buch ist auch ein Lesegenuss - es ist auf den Goethepreis der Stadt Frankfurt a.M. "hingeschrieben", der Freud in diesem Jahr verliehen worden war für sein brilliantes "Thomas-Mann-Deutsch", das ihn auch zum Bestsellerautor gemacht hatte. Es gibt nicht umsonst heute einen Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa.

Auf eine knackige Formel heruntergebracht: Der "Kulturmensch" (Freud) wird durch "die Gesellschaft" an der Befriedigung seiner Bedürfnisse, am pursuit of happyness gehindert, damit ein Libidoüberschuß in ihm entseht, der "vergesellschaftet" werden und für "gesellschaftliche Zwecke" verbraucht werden kann - ähnlich wie die Steuer vom Einkommen. Die Bedürfnisbefriedigung wird ersetzt durch eine introjektive Teilnahme an makrosozialen "Events": dem Sieg oder Voranschreiten einer Idee - "soziale Gerechtigkeit", Umweltschutz, Vaterland, Arbeiterklasse, Religion usw, ähnlich wie der Fußballfan am Sieg "seiner" Mannschaft teilnimmt. Nur bei wohl sehr vielen funktioniert dieser Ausgleichsmechanismus nicht. Die Entwicklung der Gesellschaft wird durch das Unglück vieler, wenn nicht der meisten ihrer Mitglieder erkauft. 

Dagen hilft nur eines: sich von der "gesellschaftlichen Inanspruchname" emanzipieren - "sich entziehen" - und sein eigenes Glück wieder in die eigenen Hände nehmen ! Freud kommt zum selben Ergebnis wie der Rechtsanarchismus von Ernst Jünger in seinem Alterswerk "Die Zwille", das aber, soweit ich weiß, nur noch antiquarisch und sehr teuer erhältlich ist.

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Tiffany_Weh
Geschrieben
Amen. Sonst noch Theorien, die ich wissen sollte?
Geschrieben
Danke NikiLe. Werd ich mir mal zu Gemüte führen
zweigernmehr
Geschrieben
Hier und woanders wirst du das nicht lösen.
Geschrieben

PS: Von beiden Büchern gibt es auch recht brauchbare "Abstracts" bei Wiki !

WeiblicherMensch
Geschrieben

ja durch eine beziehung kann man krank werden und ich möchte wegen einer beziehung nicht krank werden.

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Geschrieben
Ich will es ned lösen .. das kann niemand .. und schon gar nicht hier... ich muss aber sagen ich bin etwas geschockt wieviele es wirklich betrifft .. gerade an Resonanz die ich bekomme ...
Gnarlsey
Geschrieben
Willkommen in der emanizierten Welt.
vor 2 Stunden, schrieb MaleSub39:

und die Bar´s und Disco´s voll von Frauen ü30

Wo denn?

Geschrieben
^da muss ich mal nachhaken..... Wie oft muss ich das auf beiden Seiten feststellen? In Deiner Ausführung sehe und lese ich hauptsächlich die Männer als die Verursacher. Mindestens genauso oft sind es aber auch Frauen. Ich habe nun sehr oft erleben müssen, dass es Männer gibt, die ihre Frauen vernachlässigen und mindestens genausoviele Frauen, die das ebenso machen. Meist sind es aber genau die Beziehungen, in denen einer aufmerksam ist ... dann wird es oft der Partner / die Partnerin nicht mehr sein. Besonders oft sind es sexuelle Aktivitäten, die ein Partner von beiden möchte, der oder die andere jedoch nicht. Ich finde so etwas grotesk. Meist muss erst eine Trennung her, damit beide wieder Sex haben. Dann aber eben nicht mehr miteinander, sondern mit einem anderen Partner / einer anderen Partnerin. Da musste ich dann oft hören oder lesen, dass dann auf einmal auch der vorher sexunlustige Partner wieder Lust am Sex hat, was in der Beziehung vorher nicht mehr der Fall war. Oft gestehen dann die ehemaligen Partner untereinander Sexpraktiken als reizvoll und durchgeführt ein, die während der gemeinsamen Beziehung von genau jenem Partner als inakzeptabel abgelehnt wurden. Ich kann das nicht nachvollziehen und schüttle dann immer wieder den Kopf, wenn man mir so etwas erzählt.
Antioxidant
Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb MaleSub39:

Ich seh auf beiden Seiten verheiratete .. gebundene .. die TÄGLICH 6 Stunden und mehr hier in Chat und Forum abhängen

Du hast ziemlich viel Freizeit, oder? ;)

vor 2 Stunden, schrieb MaleSub39:

anstatt auf den Menschen einzugehen. Zu reden. 

Oben steht poppen.de nicht psychotherapie24.de ;)

vor 2 Stunden, schrieb MaleSub39:

Diese Gesellschaft ist kalt geworden, oberflächlich, arrogant und zu tiefst egoistisch.

Wenn wir jetzt dem neoliberalen Turbokapitalismus die Schuld daran geben, will das ja sowieso wieder niemand hören geschweige denn wahr haben. ;)

Miezie110
Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb MaleSub39:

Diese Gesellschaft ist kalt geworden, oberflächlich, arrogant und zu tiefst egoistisch. Und das hält immer mehr auch Einzug in Beziehungen und Ehe.

Das war auch vor über 30 Jahren nicht soviel anders. Nur gab es damals kein Internet mit diesen Möglichkeiten, sich mit anderen darüber auszutauschen. 

 

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Nitrobär
Geschrieben

@Antioxidant

Dir ist aber schon klar das etwas nur " neo " sein kann, wen Das schon mal gegeben hat ? 

Geschrieben
vor 1 Stunde, schrieb Antioxidant:

Wenn wir jetzt dem neoliberalen Turbokapitalismus die Schuld daran geben, will das ja sowieso wieder niemand hören geschweige denn wahr haben. ;)

 

vor 6 Minuten, schrieb Nitrobär:

@Antioxidant

Dir ist aber schon klar das etwas nur " neo " sein kann, wen Das schon mal gegeben hat ? 

Hat es doch 😛

Dass sich auch gesellschaftlich was verändert hat ist nicht von der Hand zu weisen, dazu muss man nur das Statistische Bundesamt bemühen. Aber ob Veränderungen der Verteilung von Kapital zur steigenden Zahl von Trennungen führt möchte ich doch bezweifeln. Ich finde es eher ein gutes Zeichen, dass sich Leute trennen, statt in unglücklichen Beziehungen zu verharren, und vor allem finde ich es gut, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der das möglich ist. Ich habe schon oft von Frauen der Jahrgänge 1930-1950/55 (grob) gehört "Mein Mann ist ein guter Mann, er trinkt nicht und er schlägt mich nicht". Finde ich gut, dass die meisten Menschen heute etwas mehr wollen.

Andererseits habe ich aber auch das Gefühl, dass Selbstoptimierungs- und Machbarkeitswahn sowie die Botschaft, immer noch mehr und besser und toller nicht nur haben zu können sondern geradezu zu "verdienen" zu unnötiger Unzufriedenheit führen, die in der Regel nicht verschwindet, nur weil ich meinen Partner gegen ein "besseres Modell" austausche.

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Nitrobär
Geschrieben

@MarieCurious

Nun wenn es Das hat und zwar in Reinform kann es damals ja nicht besser gewesen sein , oder ? 

Ich bin für mein Handeln verantwortlich , nicht ein wie auch immer gearteter -ismus .

Oder anders ich finde Geiz extrem ungeil , daran hat sich nichts geändert . 

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