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ReiseFreund01

Ist eure Sexualität gesellschaftlich gesehen im grünen Bereich?

Die allgemeine Offenlegung meiner Sexualität ist...  

49 Stimmen

  1. 1. Die allgemeine Offenlegung meiner Sexualität ist...

    • ... währe eher schädlich für mich.
    • ... währe eher harmlos.
    • Es gehnt niemand etwas an. Noch nicht einmal ob harmlos oder schädlich.


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Ich hatte gestern eine interessante Diskussion, welche mit dem Ratschlag gipfelte, Teile meiner sexuellen Präferenzen besser nicht öffentlich zu machen, da mir sonst Nachteile oder Ausgrenzung drohen.

Da ich mit der Offenlegung sehr gute Erfahrungen gemacht habe war ich empört oder auch verwirrt, auf jeden Fall wurde ich emotional.

Unangenehmerweise waren seine Argumente stichhaltig.


Einfache Frage:

Würde euch Schaden entstehen wenn eure Sexualität im Detail ausgebreitet würde? (z.B. in einer Biografie einer Expartnerin)


Geschrieben

Es würde mir sicher kein Schaden entstehen, aber Details gehen niemanden außer mir und meinen Partner was an. Ich möchte auch von anderen keine wissen


SinnlicheXXL
Geschrieben

Das kommt doch ganz aufs Umfeld an! Beruflich wäre es heikel, in der Familie oder unter meinen Freundinnen aus dem katholischen Kindergarten auch - aber langjährige Freunde haben kein Problem damit. Allerdings steh ich auch weitgehend auf "Normalsex".

PS: "Währe" hat nichts mit der Wahrheit zu tun!


SeuteDeern001
Geschrieben

das wäre mir zu indiskret zu fragen , und umgekehrt würde ich es auch nicht wollen.

Das geht nur den Partner was an.


devoconse
Geschrieben

Hier wäre eine offenlegung meiner Sexualität (beruflich) für mich (weiblicher teil) sehr schädigend. Aber ich muss zugeben, dass ich dafür eigentlich unvernünftig offen damit umgehe und somit auch selbst das risiko eingehe, dass etwas an die Öffentlichkeit gelangt.


Betty_Boop731
Geschrieben

schaden würde nicht entstehen und sollte etwas an die öfffentlichkeit durch kommen habe ich absult kein problem damit ,ist schliesslich mein leben .
das lebe so wie ich es will.... auch in der sexualität .
andere sollten dann mal selber wenn vor ihrer haustüre fegen ...


grobis
Geschrieben

Mir ist es zwar im Prinzip verdammt egal was die Gesellschaft für in Ordnung ansieht und was nicht.
Aber meine Sexualität ist meine, die geht niemanden aus dem jeweiligen Partner etwas an.
Ich möchte auch nicht wissen was und wie und wo sie mit dem Vorgänger angestellt haben.
Was gefällt und was nicht, da drüber kann und sollte man miteinander reden, aber genauen möchte ich das nicht wissen und genauer möchte ich es auch nicht von mir verbreitet haben.
Anderen Leuten, also Normale Freunde oder wer sonst, werde ich sicher nichts genaues erzählen, ich will es von ihnen auch nicht wissen. Das ganze ist was Privates und da braucht niemand genau zu wissen was wo wie mit wem läuft. Dabei ist es auch egal ob es um Blümchensex geht oder um was weiß ich.
Genießen und schweigen.


NightingaleNRW
Geschrieben

Weil ich im Job eine leitende Funktion habe, wäre es eher schädlich für mich. Beruflich geht es konservativ zu. Und negative Erfahrungen (privat / beruflich)durch indiskretes Geschwätz usw. habe ich in vergangenen Jahren auch machen müssen.

Von daher bin ich schon vorsichtig bei dem was ich so mache.
Unsere Gesellschaft, aber auch die ganze Szene, ist nicht so tolerant oder diskret wie sie sich gerne gibt. Wer Freunde in dieser Szene sucht muss sehr viel Glück bei dieser Suche haben.

Allgemein gibt es zu viele Selbstdarsteller und geschwätzige Leute die beispielsweise an einer Clubtheke oder auf einem Parkplatz gerne herumlabern wen sie sonst noch alles kennen und was diese Leute auch beruflich machen, wo sie wohnen und vieles mehr.

Es mag noch nicht einmal eine böse Absicht dahinter stecken,
aber was man damit tatsächlich anrichten kann, darüber sind sich viele anscheinend nicht bewusst..... :-(


Leckerbaer6
Geschrieben

...Teile meiner sexuellen Präferenzen besser nicht öffentlich zu machen, ..

Da ich mit der Offenlegung sehr gute Erfahrungen gemacht habe

Würde euch Schaden entstehen wenn eure Sexualität im Detail ausgebreitet würde? (z.B. in einer Biografie einer Expartnerin)



Wieso (und wo) sollte man seine sexuellen Präferenzen öffentlich machen und im Detail ausbreiten???
Mich würde interessieren, was Du davon hast?!

Es geht niemanden etwas an, wie ich sexuell ticke, ausser meinen Partnern.


Geschrieben

ich finde,sowas geht keinem was an,nur mir und meinem Partner,sonst keinem!!!!


Liebegesucht001
Geschrieben

wer soll mir da schaden, und vor allem wie?
wenn ich Kollegen sowas erzählen würde, rennen die doch nicht zum Chef und sagen...Herr/Frau x ich weiß was da jemand für sexuelle Neigungen hat...

selbst wenn ich swinger wäre und mich jemand in einem SC treffen würde, mich auch noch ansprechen.... hahahahh was macht den derjenige selbst dort?

trotz allem trage ich kein Schild auf der Stirn mit meinen sexuellen Vorlieben


Lichtschimmer
Geschrieben

Mein Vater hat mir immer eingebleut, es sei unklug, den Neid der Besitzlosen zu schüren. Deshalb schweige ich lieber.


Geschrieben

Ich wurde zwar nicht von meinem Vater geschlagen ("gebleut"), aber will auch keinen Neid entfachen.

Darum fände ich es schön, wenn jeder überall seine Vorlieben mitteilen könnte. Warum ein Geheimnis daraus machen? Es ist nicht spannender als das Bedürfnis, sein Revier zu markieren, egal welche Vorliebe es ist.


Lichtschimmer
Geschrieben

Da kannst Du mal sehen, wie ernst es meinem Vater war.

Ich oute mich mal (auch wenn das jetzt saugefährlich ist): Ich habe keinen Fetisch. Ich bin ein Aussätziger.


Leckerbaer6
Geschrieben

Es ist nicht spannender als das Bedürfnis, sein Revier zu markieren, egal welche Vorliebe es ist.



Sagte der Rehpinscher zur Dogge und ward gefressen wuff


DickeElfeBln
Geschrieben

nein - schaden würde mir nicht entstehen, da ich nicht erpressbar bin.
wer der meinung ist, wenn er etwas erfahren täte, sich abwenden zu müssen, um den ist es nicht schade


karambesi
Geschrieben

Ja da hat sie recht, die Elfe aus Bärlin.


Mein Sexualleben war bis zur Krankheit meiner Frau lupenrein.

Als ich dann begann Ersatz für das nicht mehr im Hause Stattfindende zu suchen und auch zu finden wurde es problematischer.

Nun habe ich aber auch im Freundeskreise nie viel davon erzählt.
Ich habe es auch bei engen Mitarbeitern immer " unterm" Deckel gehalten.

So meine ich, im Dunstkreise meiner Person, gelte ich als "sehr zurückhaltend"

Die Damen mit denen ich intensivere Beziehungen hatte, schätzen meine Diskretion, meine ich.

Männer meines Alters hängen so ein Leben eher "an die grössere Glocke".

Ich glaube eher grüner Bereich.


joy61
Geschrieben

Mein Sexleben war (Vergangenheit) eindeutig außerhalb der allg. üblichen gesellschaftlichen Normen. Es gab tatsächlich die Situation, in der ich beruflich völlig unvorbereitet auf einen Sexpartner traf. War nicht lustig!

Deshalb gibt es auch keine Gesichtsbilder von mir, es erfährt erst mal niemand, wo ich arbeite.

Mich interessiert durchaus, was mein Partner für ein Vorleben hatte und ich berichte auch darüber (natürlich ohne Details und Namen!). Hat einfach auch damit zu tun, daß ich abschätzen möchte, wie derjenige mit dem Thema Gesundheit und Hygiene umgeht.


Engelschen_72
Geschrieben

Mir würde kein Schaden entstehen, dennoch ist meine Sexualität die meinige und geht Hans-Franz und Käthe-Pläte nichts an.
Aber wirklichen Schaden gäb`s keinen.

Hat einfach auch damit zu tun, daß ich abschätzen möchte, wie derjenige mit dem Thema Gesundheit und Hygiene umgeht.


Und durch Erzählungen weißt du dann, wie derjenige es mit der Hygiene so händelt


joy61
Geschrieben

Und durch Erzählungen weißt du dann, wie derjenige es mit der Hygiene so händelt



Nein, natürlich nicht. Aber wenn man beruflich und privat viel mit fremden Menschen zu tun hat, entwickelt man durchaus ein Bauchgefühl dafür, wer einem gegenüber sitzt. Aber darauf verließ ich mich in Sachen Gesundheit nie.


Lichtschimmer
Geschrieben

Ich glaube, Engelschen geht von dem hier häufig üblichen "Ich schlafe auch mit jemanden, von dem ich nicht weiß, wie weit ich ihm trauen kann, weil ich geil bin." aus.

Wenn man sich mit dem Kennenlernen etwas Mühe gibt und Zeit lässt, kann man das Risiko, belogen zu werden, sicher minimieren (aber nie ganz ausschließen).


Engelschen_72
Geschrieben

Mir ging es um die Aussage, daß man durch Gespräche mit dem Partner über dessen Vorleben rausfinden kann, wie`s derjenige mit der Hygiene so nimmt.


joy61
Geschrieben

Du hast recht, deshalb spezifiere ich meine vorherige Aussage dahingend, daß man durch Gespräche allgemein in der Lage ist, sich ein Bild zu machen. Dazu gehört auch die Optik, das Erscheinungsbild, die Tatsache, ob er/sie sich nach einem Toilettengang die Hände wäscht.

Und sicher stimmt es auch, daß man nie ausschließen kann, die Unwahrheit zu hören.

Aber darum geht es in dieser Diskussion nicht. Das Ausgangsthema ist ein gänzlich anderes.


Geschrieben

Habe eigentlich ganz normalen Sex...
manchmal etwas härter, aber sonst...
mache da nichts verbotenes, villeicht mal das Kribbeln erwischt zu werden, an einem ungewöhlichen Ort. Aber das ist jetzt auch nicht soo schlimm.
Der Mensch der einem Erwischt, ist ja nicht gerade geschädigt oder so. Und das Kinder da nichts mitbekommen schaue ich schon.


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