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U30 und die Angst vor Veränderung

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

@MakromausIch nehme diese Art der "Isolation" nicht wahr. Das mit dem Füherschein ist da glaube ich was, was eher mit dem Dorfleben zusammenhängt. Die jungen Leute dort (die ich kenne) machen den immernoch mit 18 oder zum Teil auch früher.  Ging mir selbst auch so und war definitv ein Stück mehr Selbstbestimmung. Alledings hätte ich, wenn ich in der Stadt aufgewachsen wäre niemals einen Füherschein gemacht, weil es hier ganz andere Wege zur Gewährleistung der Mobilität (auch unter ökologischen Gesichtspunkten) gibt. Seitdem ich Stadtbewohner bin fahre ich kein Auto mehr, trotz Führerschein :)

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Geschrieben
vor 8 Minuten, schrieb HotMama06:

Was ist für dich ein Spießer? 

 

da muss ich jetzt aber keinen Aufsatz drüber schreiben oder? 😂😂

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Kampfkaninchen
Geschrieben
vor 47 Minuten, schrieb DerFummler:

So wahr...

Mein Neffe ist Ende 20 und hat keinen Führerschein. Der fährt mit dem Fahrrad zur Bahn, von da zur Arbeit (Konzern), abends wieder heim zur Freundin. Tagein. Tagaus. 
Ich frage mich immer, was der noch erleben will, bis er mal stirbt. 

***

 

...könnte sein, sie entdecken dann mitte vierzig, daß es doch noch nicht so aufregend war daß es bis ans Ende des Lebens reicht. Daß das Leben einfach mehr bereit hält als darauf zu warten daß der Partner Lust hat sich mitzuverändern und man somit selbst handeln muss für sein Glück!

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Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb mor1986:

@MakromausIch nehme diese Art der "Isolation" nicht wahr. Das mit dem Füherschein ist da glaube ich was, was eher mit dem Dorfleben zusammenhängt. Die jungen Leute dort (die ich kenne) machen den immernoch mit 18 oder zum Teil auch früher.  Ging mir selbst auch so und war definitv ein Stück mehr Selbstbestimmung. Alledings hätte ich, wenn ich in der Stadt aufgewachsen wäre niemals einen Füherschein gemacht, weil es hier ganz andere Wege zur Gewährleistung der Mobilität (auch unter ökologischen Gesichtspunkten) gibt. Seitdem ich Stadtbewohner bin fahre ich kein Auto mehr, trotz Führerschein :)

Es ist eben eine selbst gewählte Isolation.

Ich lebe auf dem Land und fahre dahin, wo ich eben hin will. Und zwar dann, wenn ich es möchte. Garantiert findet man mich nicht an überlaufenen Orten. Ich hasse Massenveranstaltungen. Gleichzeitig bin ich sehr häufig in Frankfurt. Schöne Sache, das mit der U-Bahn. Aber es ist nur praktisch - mehr nicht. Die ganzen Psychos, die ich da rumlaufen sehe, möchte ich nicht jeden Tag sehen. 

Geschrieben
Ich habe eher das Gefühl, aktuell ist alles ständig ein Wandel, immer und über verändert sich etwas oder um (beruflich) erfolgreich zu sein, muss man sich den Veränderungen ständig anpassen. Wieso dann nicht etwas suchen das bleibt? Wenigstens eine Sache haben, die beständig ist und auf die man sich immer verlassen kann. Ideal wäre dass dann der eigene Partner. Dann verändern sich die Menschen mit Anfang 20 ebenfalls, gute Freunde erkennt man nicht mehr wieder. Ich kann die Angst irgendwie verstehen.
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WeiblicherMensch
Geschrieben

das sind nicht nur die mitte 20, über die hälfte der menscheit ist so. hier ganz auffallend viele.

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HotMama06
Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb Andrea1962:

da muss ich jetzt aber keinen Aufsatz drüber schreiben oder? 😂😂

Naja, sieht wohl jeder etwas anders 😉... Du siehst einen Menschen an das er spießig ist. Wie und woran erkennst du das? Oder was gibt dir das Recht, zu urteilen? Was macht für dich ein Mensch aus? Muss er saufend und wild rumgröhlend durch die Welt laufen?

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Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb Ceresa846:

Ich habe eher das Gefühl, aktuell ist alles ständig ein Wandel, immer und über verändert sich etwas oder um (beruflich) erfolgreich zu sein, muss man sich den Veränderungen ständig anpassen. Wieso dann nicht etwas suchen das bleibt? Wenigstens eine Sache haben, die beständig ist und auf die man sich immer verlassen kann. Ideal wäre dass dann der eigene Partner. Dann verändern sich die Menschen mit Anfang 20 ebenfalls, gute Freunde erkennt man nicht mehr wieder. Ich kann die Angst irgendwie verstehen.

Das Leben ist Veränderung. Es war auch schon früher "alles ständig im Wandel". Das ist das Leben. Man kann sich der Veränderung nicht verweigern. 

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Friend_for_Benefit
Geschrieben
Zu Hause ist, wo du Willkommen bist. Erfolgreich im Beruf, bedeutet sich ständig zu entwickeln und so weiter. Eine Beständigkeit zu Hause zu haben, ist ein sehr seltenes Gut. Ruhe, Geborgenheit etc. Viele wünschen sich das. Eine einzige Sache, zu haben die sich nicht ständig im Wandel befindet, bedeutet auch Ruhe und Geborgenheit. Wenig bzw. Kein Stress
vor 5 Minuten, schrieb DerFummler:

Das Leben ist Veränderung. Es war auch schon früher "alles ständig im Wandel". Das ist das Leben. Man kann sich der Veränderung nicht verweigern. 

Nein, aber zu zweit ist es einfach her :) 

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Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Friend_for_Benefit:

Zu Hause ist, wo du Willkommen bist. Erfolgreich im Beruf, bedeutet sich ständig zu entwickeln und so weiter. Eine Beständigkeit zu Hause zu haben, ist ein sehr seltenes Gut. Ruhe, Geborgenheit etc. Viele wünschen sich das. Eine einzige Sache, zu haben die sich nicht ständig im Wandel befindet, bedeutet auch Ruhe und Geborgenheit. Wenig bzw. Kein Stress

Das ist der Tat SEHR selten. Denn auch "zu Hause" entwickeln sie sich weiter und warten nicht ständig darauf, daß der Partner ausgelaugt wieder daheim ankommt. Der wundert sich dann im Zweifelsfall über eine kurze Notiz vom Scheidungsanwalt auf dem Esstisch. 

Gerade eben, schrieb Bolero2000:

Hat es denn nu schon geklappt....mit der Bürgermeisterin?

Übernächste Woche ist angedacht. 

in10thief
Geschrieben (bearbeitet)

Mir fällt viel mehr auf, dass sich all jene, die auf „Früher war alles anders und besser“ pochen und deutliche Verachtung jenen entgegenbringen, die jünger sind und anders handeln als man es selbst in dem Alter getan hat, sich absolut nicht von den Alten von „Früher“ unterscheiden. Im Grunde sind solche Anprangerungen der deutlich jüngeren Menschen nichts anderes als ein Zeichen dafür, selbst alt zu sein. In jeder Generation gibt es Alte, die über das Verhalten der Jungen meckern und umgekehrt. Was das Thema dieses Threads angeht, es sind nicht die Jungen, die Angst vor Veränderung haben sondern die Alten (speziell jener, die glauben, was verpasst zu haben). Die Jungen nämlich werden ihren Weg mit Höhen und Tiefen ebenso machen wie die jetzt Alten es getan haben und am Ende über die nächste Generation Junge den Kopf schütteln.

 

bearbeitet von in10thief
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Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb in10thief:

Was das Thema dieses Threads angeht, es sind nicht die Jungen, die Angst vor Veränderung haben sondern die Alten. 

Das ist nunmal nicht wahr, und ich hatte 2 Beispiele angeführt. 
 

Geschrieben

Ich empfinde es anders, ich sehe im Umfeld das die Jugend erstmal lebt. Das sie Beruflich versuchen vorwärts zu kommen. Sie führen Beziehungen aber prüfen ob es wirklich das ist was sie wollen. 

Ich finde eher das Leute in meinem Alter festgefahren sind. Ich weis noch bei meiner Trennung von meinem langjährigen Partner. Bist du verrückt, was willst du denn noch mehr, in deinem Alter....stimmt ich knabbere schon am Holz fuer meinen Sarg. 

Wenn ich das Gefühl habe nochmal neu anzufangen dann tue ich das. Job und Privat. Ich hab schon zu oft von Menschen die älter sind gehört, ach haette ich damals doch. 

Veränderungen bedeuten oft das man unzufrieden mit etwas ist. 

Auf der anderen Seite warum soll man was ändern was einem gefällt? Warum kann nicht jeder sein Leben so führen wie er  will?

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WeiblicherMensch
Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb Weibsbild1979:

Ich hab schon zu oft von Menschen die älter sind gehört, ach haette ich damals doch. 

das werden sich die meisten im alter denken, aussprechen wird es nicht jeder.

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Nitrobär
Geschrieben

@in10thief

Das seh ich schon ein wenig anders , wäre dann aber auch ein anderes Thema , nämlich warum die " heutige Jugend " so brav ist . 

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in10thief
Geschrieben
Gerade eben, schrieb DerFummler:

Das ist nunmal nicht wahr, und ich hatte 2 Beispiele angeführt. 
 

Und diese zwei Beispiele sind Beweis für Wahrheit? Lass mich mal überlegen? .... Nein! Es ist lediglich deine persönliche Wahrnehmung, geprägt durch dein Erleben, deine eigene Wahrheit also, die du hier zur Pauschalwahrheit zu machen versuchst. Deinen Beispielen lassen sich ad hoc zig Gegenbeispiele entegenbringen. Fakt ist, du bemängelst Verhalten, das deinem nicht entspricht/entsprach. Anderen ohne Wertung zuzugestehen, ihren eigenen Weg zu gehen, ist eine Kunst, die nur die wenigsten beherrschen.

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Geschrieben
vor 5 Minuten, schrieb in10thief:

Und diese zwei Beispiele sind Beweis für Wahrheit? Lass mich mal überlegen? 

Es handelt sich um den Beginn einer Diskussion. Ich nannte Beispiele. Und los geht die Diskussion. 

WeiblicherMensch
Geschrieben (bearbeitet)

es wird schwierig sein eine diskussion zu führen, denn stell dir vor du sollst mit 2 versagern diskutieren, die sich gegenseitig gut finden obwohl sie einfach nichts auf die reihe bringen.. da ziehst du den kürzeren. ich will nicht sagen, dass hier versager sind, aber die meisten sind gleich und sie werden die selbe meinung haben, eine andere als du.

es ist besser, man lässt sie leben, und schaut, dass man es selbst besser macht.

bearbeitet von WeiblicherMensch
in10thief
Geschrieben

Um auf diese zwei Beispiele zurückzukommen, sie sind nichts weiter als der Ausdruck einer Sehnsucht nach Beständigkeit und Sicherheit. Nachvollziehbar, wenn man die Elterngeneration dieser jungen Menschen betrachtet. Um bei Beispielen zu bleiben, was Beliebigkeit und Unverbindlichkeit angeht, muss man sich nur auf diesem Portal umsehen. Ist das erstrebenswert?

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb WeiblicherMensch:

es wird schwierig sein eine diskussion zu führen, denn stell dir vor du sollst mit 2 versagern diskutieren, die sich gegenseitig gut finden obwohl sie einfach nichts auf die reihe bringen.. da ziehst du den kürzeren. ich will nicht sagen, dass hier versager sind, aber die meisten sind gleich und sie werden die selbe meinung haben, eine andere als du.

Klingt so, als wärst Du auch eine Seminar-Geschädigte.
Keine Sorge. Das ist kein Seminar. 

vor 1 Minute, schrieb in10thief:

Um auf diese zwei Beispiele zurückzukommen, sie sind nichts weiter als der Ausdruck einer Sehnsucht nach Beständigkeit und Sicherheit. Nachvollziehbar, wenn man die Elterngeneration dieser jungen Menschen betrachtet. Um bei Beispielen zu bleiben, was Beliebigkeit und Unverbindlichkeit angeht, muss man sich nur auf diesem Portal umsehen. Ist das erstrebenswert?

Die Elterngeneration: unglücklich und gefangen in Beziehungen, die sie nicht mehr wollen. 
Und das ist ein erstrebenswertes Ziel?

Ich kenne absolut NULL Personen Ü60 und Ü70, die auf diesen Käse noch Lust haben. Meine eigene Mutter lebt nach dem Tod meines Vaters auf. Aber sie hat durchgehalten bis zum Schluss. Ist das erstrebenswert? 

WeiblicherMensch
Geschrieben (bearbeitet)
vor 10 Minuten, schrieb DerFummler:

Die Elterngeneration: unglücklich und gefangen in Beziehungen, die sie nicht mehr wollen. 
Und das ist ein erstrebenswertes Ziel?

das schlimme daran ist, dass sie es anderen auch noch als gut verkaufen wollen.

ob jemand anderes in seiner beziehung unglücklich ist, ist mir nämlich sch*** egal

bearbeitet von WeiblicherMensch
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Geschrieben
Lass die Menschen doch einfach ihr Leben Leben und hinterfrag nicht alles was dir heutige Jugend macht, es ist jedem selbst überlassen wie er dein Leben bzw Beruf lebt und führen möchte. Jemanden etwas vorzuschreiben wie er das Leben zu führen hat ist einfach falsch
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Nitrobär
Geschrieben

Mir nicht . 

in10thief
Geschrieben (bearbeitet)

Ja, ich halte Beständigkeit und Sicherheit für erstrebenswert. Aber - und das ist entscheidend - ist weder das Eine noch das Andere von einer oder mehreren Personen abhängig. Die Begründung dafür, dass du @DerFummlerhauptsächlich die Unglücklichen wahrnimmst, das Ganze als Käse abtust, lieferst du gleich mit. Deine Mutter hat es dir offensichtlich vorgelebt. Also strebst du nach anderen Dingen. Genau so, ist es mit den Jungen, der Verhalten du bemängelst. 

bearbeitet von in10thief
devotinHH
Geschrieben
vor 17 Stunden, schrieb DerFummler:

Das ist nunmal nicht wahr, und ich hatte 2 Beispiele angeführt. 
 

Ach, und wie kommst Du daruf, das Deine Beispiele repräsentativ sind? Ich denke stetige Veränderung entspricht dem Zeitgeist und ist auch für Jüngere normal.

Gleichzeitig werden die Leute aber auch wieder konserativer, zum Teil auch als Reaktion auf die Veränderungen.Wie @Nitrobär schrieb - die Jungend ist wieder "braver".

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