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Penny-Kundin

Können Neigungen erblassen ??

Empfohlener Beitrag

Penny-Kundin
Geschrieben


Ist es möglich, dass Neigungen erblassen ?

In Bezug auf BDSM behauptet man ja Dominanz und Devotion kann man nicht lernen, 
spielen oder einfach beschließen so zu fühlen.

Es steckt in einem, ist angeboren.

Manche gehen vor der gegebenen Dominanz in die Knie, andere verspüren den Wunsch auf die Knie zu gehen,
einfach so. Sie spüren die Dominanz.

Kann man einen solchen Wesenszug auch einfach verlieren?

Ich denke nicht, dass man es verlieren kann, doch wenn man es nicht ausleben kann, 
tritt es vielleicht in den Hintergrund wenn man nicht den passenden Gegenpart findet.

Doch was dann?

Ist es wirklich möglich einen solchen Wunsch abzulegen. Den Chrakter so zu verändern, dass die Dominanz, der Sadismus, die Unterwürfigkeit, der Masochismus, oder was auch immer, nicht mehr existent sind.

Ich glaube, das geht nur für eine Weile gut.
Bin auf eure Meinungen gespannt. ;)

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SamyJo
Geschrieben
du meinst sicher "verblassen"
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Gallifreyaner
Geschrieben
Der Mensch entwickelt sich. Es gibt welche, die früher dominant waren und irgendwann in das devote Lager gewechselt haben. Also gibt es bestimmt auch welche, die Ihre Neigung, aus welchem Grund auch immer, ablegen.
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Metaboliko
Geschrieben
Ich bin ein devoter Fußfetischist und ich liebe es, dominanten Damen die Füße zu küssen und mir von ihnen weh tun zu lassen. Das ist gut so und es wird immer so sein.
devotinHH
Geschrieben
panta rhei - alles ist im fluss! Der Mensch verändert und entwickelt sich (die meissten zumindest)!
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Geschrieben
Ja, sie können verblassen. Ist aber auch nicht zu verallgemeinern. Wenn man viele Enttäuschungen erlebt hat, z.B. tritt so etwas ein, daß der Körper und Geist einem davor schützen will und es erblassen lässt.
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Pastor2710
Geschrieben
Ich kann mal darauf verzichten wegen Krankheit aber sonst nicht
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KleinerIgel48
Geschrieben
Der Mensch entwickelt sich weiter...lernt...lernt dazu... Da können sich vielleicht auch Vorlieben und Neigungen ändern... Kann es mir bei deinem speziellen Thema aber nur schwer vorstellen... Es heißt da doch immer...diese Veranlagung sei..in einem... ...aber auch da bin ich bereit dazu zu lernen und mich eines besseren belehren ;-)
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mariaFundtop
Geschrieben
Meine Neigung war schon immer in mir. ...und mein Kopfkino rege. Aber es hat lange gedauert bis ich aktiv geworden bin. .......was ein Teil von mir ist verschwindet nicht.
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Seelenwanderin
Geschrieben
vor einer Stunde, schrieb Pastor2710:

Ich kann mal darauf verzichten wegen Krankheit aber sonst nicht

... oder auch, wenn man nicht den für sich passenden Partner hat. Einfach so, nur weil man Lust hat, funktioniert bei mir nicht. Meine Devotion ist in mir, muss aber nicht ständig im Vordergrund stehen. Sie kommt zum Vorschein, wenn mich eine Dominanz anspricht.

Doch ganz darauf verzichten wollte ich nicht. Es würde mir was fehlen...

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Tamara-Katherina
Geschrieben
Ich denke, man kann bestimmte Wünsche/Neigungen verlieren wie auch sich auf was neues eröffnen... Ich glaube nicht das sowas "angeboren" sein kann. Alles entwickelt sich mit der Zeit, und durch das was man mal erleben hat oder jetztb gerade erlebt...
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TekDiver
Geschrieben
Ich denke man kann für eine gewisse zeit verzichten, aber nicht auf alles und nicht dauerhaft. In einer Partnerschaft sollte es doch auch um den Partner gehen und auch Rücksicht genommen werden.
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TomTom030
Geschrieben

Neigungen sind da, oder eben nicht. Wie stark sie ausgeprägt sind steht auf einem anderen Blatt. Ich, zum Beispiel, sehe mich auch eher im dominanten Lager. Das heißt aber nicht das ich keine gleichberechtigten Beziehungen führen könnte. Ich muss auch nicht zwanghaft einer Frau den Hintern versohlen. Es gibt so viele Möglichkeiten BDSM Praktiken teilweise auch in normalen Beziehungen auszuleben. Mit dem nötigen Vertrauen werden sich z.B. die meisten Frauen durchaus auch ans Bett fesseln lassen. Der Schlüssel ist, wie immer, miteinander reden. 

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Pastor2710
Geschrieben

Wenn Sub es in sich trägt reicht es für ihren Herren nur mit der Augenbraue zu zucken und sie weiss bescheid

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Geschrieben
vor 16 Stunden, schrieb Penny-Kundin:

Es steckt in einem, ist angeboren.

Manche gehen vor der gegebenen Dominanz in die Knie, andere verspüren den Wunsch auf die Knie zu gehen,
einfach so. Sie spüren die Dominanz.

Kann man einen solchen Wesenszug auch einfach verlieren?

Es wird nur viel zu oft missverstanden bzw. man passt nicht zueinander.

 

vor 3 Stunden, schrieb Pastor2710:

Wenn Sub es in sich trägt reicht es für ihren Herren nur mit der Augenbraue zu zucken und sie weiss bescheid

Ja, dann hebe ich liebevoll auch eine Augenbraue und dann ist er wieder am Zug :)

Es wird so getan als wäre Dominanz und Devotion nur eine sexuelle Vorliebe.

Es sind aber Charaktereigenschaften. Und die kann man nicht verlieren. Ggf. mal vergessen, verleugnen, unausgelebt lassen, aber nicht verlieren.

Dominanz wird viel zu oft falsch verstanden! Die sind aber nur Idioten oder Arschlöcher, die meinen mit Zwang erreichen zu können was sie wollen.

Dominanz ist was ganz, ganz anderes! Dominante Männer gibt es leider zu selten.

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kissingdragon
Geschrieben
vor 15 Minuten, schrieb böses_Mädchen123:

Es wird so getan als wäre Dominanz und Devotion nur eine sexuelle Vorliebe.

Es sind aber Charaktereigenschaften. Und die kann man nicht verlieren. Ggf. mal vergessen, verleugnen, unausgelebt lassen, aber nicht verlieren.

Gewagte These, der ich aber so nicht zustimmen kann... Und inwieweit bestimmt es dann den Charakter?

Wer mich kennt, wird mich sicher nicht als devot empfinden - das Gegenteil ist sicher naheliegender. Dennoch gibt es Frauen, (wenn auch gaaaaaanz wenige) denen ich mich sexuell unterordnen würde. Aber auch nur da! Was sagt das jetzt über meinen Charakter? Verleugne ich mich dann in deinen Augen?

Schwarz-Weiß Denken hat bei Menschen noch nie funktioniert - die Zwischentöne gehen ins unendliche!

 

 

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 18 Minuten, schrieb kissingdragon:

Gewagte These, der ich aber so nicht zustimmen kann... Und inwieweit bestimmt es dann den Charakter?

Wer mich kennt, wird mich sicher nicht als devot empfinden - das Gegenteil ist sicher naheliegender. Dennoch gibt es Frauen, (wenn auch gaaaaaanz wenige) denen ich mich sexuell unterordnen würde. Aber auch nur da! Was sagt das jetzt über meinen Charakter? Verleugne ich mich dann in deinen Augen?

Schwarz-Weiß Denken hat bei Menschen noch nie funktioniert - die Zwischentöne gehen ins unendliche!

O.K. nun müssen wir definieren.

Zur Dominanz gehört Selbstbeherrschung und Empathie.

Viele verwechseln Dominanz mit "ich ficke gern hart und nehme mir was ich will - ob sie will oder nicht" Das ist aber keine Dominanz. Auch das ist Charakter. Aber eher die Arschlochfraktion.

Bei der Dominanz geht es doch darum einen Raum zu geben in dem man sich beschützt ausleben kann. Halt zu geben und aufzupassen. Regeln und Grenzen einzuhalten und dennoch zu führen. Für Sicherheit zu sorgen.

Das ist eine Charaktereigenschaft! Diese Fähigkeit. Respekt dem Anderen gegenüber. Ein Spiel zu spielen und sich an Regeln zu halten. Die eigene Geilheit ggf. mal kurz zurückzustellen, weil nicht die rechte Zeit dafür ist. Zu erahnen wann der rechte Zeitpunkt ist. Nicht zu überfordern. Nichts kaputt zu machen. 

Der devote Part (der hingebende, nicht der unterwürfige!) will ja die Sicherheit. Die Sehnsucht geht dahin sich hinzgeben und sicher zu sein, dass er beschützt und auf einen achtet, wenn man die Verantwortung mal abtritt. Sich endlich mal fallen zu lassen in der Gewissheit, dass es den Schutz gibt.

Als dominanter Part darf man sich nicht wirklich fallen lassen, weil man die Kontrolle behalten muss. Die behalte ich auch immer. Darum würde ich sie auch so gerne mal abgeben. Noch bin ich in den vertrauensbildenden Maßnahmen, da meine F+ extrem fürsorglich ist und ganz und gar nicht übergriffig und sehr genau weiß was er da tut!

Noch bin ich aber auch recht dominant....Und das ist Charakter. Dafür zu sorgen, dass es allen gut geht. Dass man nur tut, was gewünscht ist bzw. alles im Rahmen ist. Vertrauen aufbauen.

Das ist Charakter. Ganz eindeutig.

 

Da ist die Speielart fast nebensächlich.

 

bearbeitet von böses_Mädchen123
kissingdragon
Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb böses_Mädchen123:

Zur Dominanz gehört Selbstbeherrschung und Empathie.

Nennen wir es lieber Einfühlungsvermögen - und das braucht es von oben und von unten!

Einfühlungsvermögen lasse ich als Charaktereigenschaft gelten - aber das hat nichts mit Domination/Devotion zu tun. Achtsamkeit meinem Gegenüber entgegen bringen ist aber jetzt auch nicht etwas, was auf die sexuelle Ebene beschränkt ist.

vor 9 Minuten, schrieb böses_Mädchen123:

Als dominanter Part darf man sich nicht wirklich fallen lassen, weil man die Kontrolle behalten muss

Sofern es sich um eine S/M Beziehung handelt, stimme ich dir zu. Aber es gibt noch so viele Konstellationen, wo mir meine Partnerin 'ausgeliefert' ist und ich mich dann trotzdem fallen lassen kann und das Spiel genieße!

Wie ich schon sagte - dieser Bereich hat zu viele Grauzonen, um eine allgemeingültige Definition zu erstellen.

Geschrieben
Gerade eben, schrieb kissingdragon:

Nennen wir es lieber Einfühlungsvermögen - und das braucht es von oben und von unten!

Einfühlungsvermögen lasse ich als Charaktereigenschaft gelten - aber das hat nichts mit Domination/Devotion zu tun. Achtsamkeit meinem Gegenüber entgegen bringen ist aber jetzt auch nicht etwas, was auf die sexuelle Ebene beschränkt ist.

Sofern es sich um eine S/M Beziehung handelt, stimme ich dir zu. Aber es gibt noch so viele Konstellationen, wo mir meine Partnerin 'ausgeliefert' ist und ich mich dann trotzdem fallen lassen kann und das Spiel genieße!

Wie ich schon sagte - dieser Bereich hat zu viele Grauzonen, um eine allgemeingültige Definition zu erstellen.

O.K.

 

Ich würde mich nicht fallen lassen können, wenn der Partner hilflos ausgeliefert ist. Bedeutet zu viel Konzentration. Aber wenn man sich lange kennt, vielleicht.

 

Ja, Grauzonen. Das alles auszuklamüsieren ist sicher schweierig.

Aber es gibt Gurndpfeiler an die man sich halten kann.

Sonderbar
Geschrieben
vor 19 Stunden, schrieb Penny-Kundin:

Ist es möglich, dass Neigungen erblassen ?

Ja. Auf jeden Fall sogar. Das Leben formt einen. Es mag sein, dass gewisse Grundtendenzen bestehen bleiben. Praktisch ist Leben aber sowas wie Veränderung - von da her ist es nur natürlich, dass mal was hinzukommt oder auch mal von dannen zieht.

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WeiblicherMensch
Geschrieben (bearbeitet)

bei manchen menschen ist das bestimmt möglich, aber nicht bei allen.

bearbeitet von WeiblicherMensch
Geschrieben

Ich kann nur sagen, dass meine Vorlieben sich entwickelt haben. Manches ist dann eben stärker in den Fokus gerückt, manches nicht... aber ganz verschwunden ist noch keine meiner Vorlieben... 

Pastor2710
Geschrieben

Selbstbeherrschung gehört dazu und bei uns ist das machtgefälle immer da es geht quasi alles ineinander über... 

rubiotom
Geschrieben

es kommen Neue dazu , die Alten verblassen

STUTEoderHENGST
Geschrieben

"Können Neigungen v/erblassen"

 

Bei dem Titel dachte ich es geht um "Wünsche/Neigungen" in nicht Dominat Devot.

 

Da aber noch gar nicht so viele hier Geschrieben haben geht es noch.

 

Erstmal wenn man noch keinen Sex hatte hat man bestimmte "Wünsche/Neigungen", die dann mit dem Sex den man hat sich verändern, Sachen wo man merkt nichts für einen ist bis neues was man versuchen will.

 

Und Dominant und Devot ist zum Teil so, nicht jeder wird so Geboren, einige werden durch Familie oder Umfeld oder Beruf oder einiges anderes dadurch geprägt, für manche kommt es dann eben in Frage Dominant oder Devot zu sein, so kann auch alles was dazu Führt auch in anderen oder ähnlichen Formen dazu führen das die "Wünsche/Neigungen" weniger werden oder gar verschwinden, je nach dem wie Stark Dominat und Devot ausgeprägt sind, natürlich kann aus Dominant noch mehr Dominant werden und das selbe bei Devot.

 

Dominant und Devot ist in einen bestimmten masse auch erlernbar ohne das man eines davon ist, das kommt aber dann darauf an was für Sexualität man hat und was man für Sexuelle "Wünsche/Neigungen" hat, aber wie geschrieben geht dieses nur bis zu einen bestimmten Grad.

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