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Das Spiel

Empfohlener Beitrag

Der Text ist heiß!

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Geschrieben


Hallo zusammen!

Wie ich sehe, gibt es hier eine Ecke für erotische Geschichten. Vor einiger Zeit habe ich mal was geschrieben, um einer Freundin meine "besondere Vorliebe" näher zu bringen.
Hat leider nicht geklappt. &ltseufz&gt
Vielleicht interessiert sich ja jemand von Euch dafür.
Ich stelle es einfach mal hier rein und bin mal auf Eure Kommentare gespannt.

Leider fehlt der Anfang, daher fängt die Geschichte etwas plötzlich an:

Er zog sie an der linken Hand hinter sich her. Wenn sie sich bei der Ankunft die Raumaufteilung richtig gemerkt hatte, müßte es nun um eine Ecke gehen oder sie würden gegen eine Wand laufen. Und richtig, er zog sie herum. Hier im Flur fror sie jetzt noch ein wenig mehr. Kunststück. Sie hatte ja kaum was an und hier er bestimmt nicht geheizt. Jetzt aber mußten sie in einem Raum angelangt sein. Sie spürte wie ein warmer Luftzug sie leicht an der Schulter berührte. Es begann nach Rauch zu riechen. "Hier muß also irgendwo ein Feuer oder ein Kamin sein.", dachte Sie. Er drehte sich um und zog sie hinter sich her. Jedenfalls kam es ihr so vor. Sie konnte ja nichts sehen, aber seine Anwesenheit spürte sie ganz deutlich. Sie mutmaßte das sie jetzt durch so eine Art Tür gingen, als sie einen Schritt auf eine kleine Leiste im Boden setzte. Jetzt konnte sie auch ein leises Knistern und Knacken hören. Es mußte also ein Kamin in der Nähe sein. "Tippe mal auf Wohnzimmer oder sowas." Er blieb stehen und trat zur Seite, denn plötzlich wurde sie von einer wohligen Wärme angestrahlt.

"Wahrscheinlich hat er mich vor dem Kamin postiert.", schätzte sie Ihre Lage ein und versuchte sich vorzustellen, wo im Haus sie jetzt war. Als sie das Haus vorhin entdeckt hatte, war ihr an der langen Seite eine große Glasfront mit einer Balkontür aufgefallen. Von außen hatte sie es als eine Art Wohn- oder Gemeinschaftsraum eingeschätzt, oder wie auch immer das bei diesen Ferienbungalows bezeichnet wurde. Bis auf das Knacken und Rauschen des Feuers im Kamin war es immer noch völlig still. Sie spürte seine Schritte am Boden, wie er sie langsam umkreiste. Sie fühlte seine Blick auf Ihrer Haut. Anscheinend ging er langsam um sie herum und betrachtete sie von oben bis unten aufmerksam.

"Mein Gott, was für eine wunderschöne und aufregende Frau.", sagte er in Gedanken zu sich selbst. "So habe ich sie mir in meinen wildesten Träumen nicht vorgestellt." Er war geradezu fassungslos von diesem Anblick. Er hatte sie ja nun schon ein paar mal nackt gesehen, aber die Handschuhe aus seinem Lieblingsmaterial und die verbundenen Augen übten einen ganz eigenartigen Reiz auf ihn aus. Es war, als wenn sie jemand völlig anderes wäre. So veränderten diese doch kleinen, unscheinbaren Accessoires ihr Bild in seinen Augen. Für ihn war sie perfekt. Er konnte sich nicht satt sehen an ihr. Das war der Moment auf den er schon so lange gewartet hatte. Er wunderte sich schon ein wenig darüber, daß sie einfach so bei dieser Aktion mitgemacht hatte.

Er wußte, daß sie von Natur aus vorwitzig und unvoreingenommen an alle Dinge heran ging. Er hatte dann doch Zweifel bekommen, ob sie sich so ohne weiteres auf diese Aktion einlassen würde. Dies hatte sie nun offensichtlich getan. Diese Tatsache allein machte ihn schön nervös. Aber nun stand sie vor ihm. Fast nackt. Unglaublich schön und begehrenswert. Er mußte schwer schlucken. Dies hatte sie wohl gehört, denn er sah, wie sich ihre Lippen zu einem winzigen Anflug eines Lächelns verzogen. Es schien, als wüßte sie genau, was er jetzt dachte und fand auch noch gefallen daran. Soweit so gut. Er hatte sich gut auf diesen Abend vorbereitet. Schon vor Wochen hatte er dieses Haus angemietet, er hatte für diesen Tag Urlaub eingereicht, damit er für die letzten Vorbereitungen genug Zeit hatte.

Heute morgen war er einkaufen gewesen. Ein paar Lebensmittel, eine gute Flasche Wein und natürlich auch Sekt, ihr Lieblingsgetränk. Dazu noch ein paar Süßigkeiten und jede Menge Kerzen. Schade, daß sie selbst sich nicht sehen konnte in dem leicht gelblichen, dämmerigen Licht. Er hatte schon vor Monaten die Idee gehabt, hier in diesem Feriendorf ein Wochenende zu zweit zu verbringen. Sie hatten mit Arbeitskollegen die Einnahmen ihrer Kaffeekasse durchgebracht und wegen des schlechten Wetters dieses Haus gewählt. Wenn man so richtig seine Ruhe haben wollte, war das hier ideal. Die ganze Anlage rundum von Wald umgeben und gerade jetzt war hier wenig los. Kaum einer der Bungalows war zu dieser Zeit bewohnt.

Er hatte seine Einkäufe im Haus verstaut und war dann nochmal nach Hause gefahren um den "Köder auszulegen". Er hatte sich nicht sonderlich beeilt, da sie Freitags länger als er arbeitete. Trotzdem war er sehr bald wieder zurück gewesen, hatte sich geduscht um umgezogen und dann gewartet. Sein Handy hatte er ausgemacht, damit er sich nicht verraten konnte, falls Sie ihn anrufen würde. Überhaupt hatte er möglichst alle Spuren verwischt. Er wollte einfach nur mit ihr allein sein. OK, genauer gesagt, wollte er mit allen dreien allein sein. Drei ? So hatte er es sich einmal selbst erklärt, als er sich darüber wunderte, was ihn so an dieser Frau faszinierte. Er war zu dem Schluß gekommen, daß sie drei Persönlichkeiten in sich vereinte.

Da war zum einen der Mensch. Vor dem hatte er großen Respekt. Sie hatte so eine natürliche unbekümmerte Art und war so offen und entwaffnend ehrlich. Das bewunderte er. Die zweite Person in ihr war seine Freundin. Er vertraute ihr hundertprozentig und hatte vor ihr keiner Geheimnisse. Er konnte über alles mit ihr reden und war sich sicher, sie würde auch ihm vertrauen und ehrlich zu ihm sein. Obwohl sie sich auch immer mit ein paar Geheimnissen umgeben hatte. Aber das machte sie eigentlich nur noch interessanter. Er wußte mit ihr würde es nie langweilig werden. Es gab immer neues an ihr zu entdecken. Dafür liebte er sie. Dann war da noch die Frau in ihr. Auf die war er einfach nur scharf. Er begehrte sie , wie noch nie eine Frau zuvor.

Für ihn war sie das "sexiest women of the world". Die Zeit, in der er auf sie hier gewartet hatte, verging nur zäh. Er dachte es würden Tage vergehen. Immer wieder hatte er auf die Uhr geschaut. Aber es war immer nur eine Minute später, als beim letzten mal. Er hatte überlegt, was er tun würde, wenn sie nicht so mitmachte, wie er es sich gewünscht hatte. Was würde sie wohl von der ganzen Sache halten ? Jetzt im Nachhinein wurde ihm erst bewußt, was er aufs Spiel gesetzt hatte, als er in einem der Anweisungszettel gedroht hatte, sie zu verlassen. Was hätte er getan, wenn sie ausgestiegen wäre? Er liebte sie doch. Nein, von ihr weggegangen wäre er sicher nicht. Vielleicht hätte es einen handfesten Streit gegeben. Aber er hätte auf jeden Fall zurückgesteckt. Da war er sich sicher.

Jetzt aber war sie da und er mußte sich fast zwingen sie zu berühren. Er merkte, wie sie ein wenig zusammenzuckte, als er von hinten an sie herantrat und seine zitternden Hände auf ihre Schultern legte. Es tat ihr gut, seine warmen, weichen Hände zu spüren. Der Duft ihrer Haut stieg in seine Nase, als er sich ihrem Nacken näherte. Er hauchte einen Kuß auf die rechte Seite ihres Halses und flüsterte fast unhörbar: " Ich liebe Dich." Er traute seinen Augen nicht, als er sah, wie sie nur leicht mit dem Kopf nickte, als wolle sie sagen: "Ich weiß.". Sie wollte also weiterspielen. Er zögerte einen Moment, weil er sich nicht sicher war, wer nun in der Zwickmühle war.

Wie mir das System gerade sagt, ist der Text in einem Stück zu lang. Also mache ich mal mehrere Teile daraus.

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Teil 2:
Dann aber ging er zum Tisch und öffnete die Schachtel. Er nahm den Inhalt heraus und trat wieder hinter sie. Er kniete sich und legte ihr ein Kleidungsstück vor die Füße. Er faßte sie leicht am rechten Fußgelenk und hob es an. Sie trug schwarze Pantoletten, die sie mit einer kleinen Bewegung ihrer dunkel lackierten Zehen abstreifte. Sie fühlte an ihrem Fuß, wie er etwas darüber streifte. Er stellte ihr Bein wieder auf den Boden und wiederholte die Übung mit dem anderen Fuß. Sie spürte, daß es sich um eine Art Slip oder Höschen handeln mußte. Nur war es merkwürdig wabbelig und kühl. „Natürlich,“, sagte sie zu sich selbst, „bestimmt auch aus Latex.“ Sie hatte recht. Als er das Kleidungsstück weiter über ihre Knie und Oberschenkel nach oben schob rubbelte es ein wenig an ihrem Popo.

Er zog den Slip in die richtige Position. Sie erschauderte, als sie das kalte Material an der empfindlichsten Stelle ihrer Weiblichkeit spürte. Dies war jedoch nur von kurzer Dauer. Denn wie schon bei den Handschuhen, nahm das Material überraschend schnell ihre Körpertemperatur an. Wie eine zweite Haut schmiegte sich das Höschen um ihre Hüften und bis auf das Hinterteil – es war recht schmal ausgeführt und rutschte deswegen ziemlich tief zwischen ihre Pobacken - spürte sie fast nicht mehr, daß sie etwas anhatte. Er war wieder aufgestanden und hatte sie erneut rundherum betrachtet. Sie fühlte, wie er wieder ein paar Schritte zu Seite ging und sich dann wieder näherte.

Und richtig, er hob ihre beiden Arme nach vorne, so als solle sie ein Tablett vor sich tragen. Er schob ein Kleidungsstück über ihre Arme, von dem sie vermutete, daß es sich um eine Art Bustier handeln mußte. Fast schon selbstverständlich hörte sie das leise quietschen und fiepen, als sich das Material an ihren Handschuhen rieb. Erst jetzt bemerkte sie selbst, daß sie in den Handschuhen ein wenig angefangen hatte zu schwitzen. Es wurde ein wenig feucht an den Innenflächen ihrer Hände. Sie wunderte sich darüber schon, denn es war keine unangenehme Nässe. Vielmehr schmiegten sich die Handschuhe noch enger an ihre Unterarme und der Schweiß zwischen ihrer Haut und dem Latex erleichterte irgendwie die Bewegung ihrer Finger.

Wie ein Schmierfilm hatte sich das Wasser in den wenigen Zwischenräumen gesammelt. Ihr entfuhr ein kleiner Seufzer, oder war es ein leichtes Stöhnen, als er von hinten das Kleidungsstück an ihren Körper zog und offensichtlich mit einem Reißverschluß verschloß. Obwohl sie geahnt hatte, was kommen würde, hatte sie sich erschrocken, als das Latex ihre nackten Brüste berührt hatte. Das Oberteil das er ihr gerade angezogen hatte, bedeckte ihren Körper bis eine Handbreit über ihren Bauchnabel und hing an schmalen Trägern über ihre Schultern. "Irgendwie komisch. Irgendwas stimmt hier nicht.“, sagte sie zu sich und bevor sie sich selbst die Antwort darauf geben konnte, fühlte sie seine Hand an ihrer linken Brust. Er umfaßte diese und knetete ein wenig daran herum, anscheinend um den Sitz ihres Oberteils zu richten.

Da erst bemerkte sie, was mit dem Bustier nicht stimmte. Es war nicht ganz geschlossen, sondern hatte vorne kleine Öffnungen, durch die ihre Brustwarzen hervorquollen. Durch seine leichte Berührung rutsche das linke Körbchen in die richtige Position und ihr linker Nippel schnappte durch das Loch. „Scheint ja gar nicht so schlimm.“, beruhigte er sich selbst. Er war immer noch sehr nervös. Zum einen weil er diese wunderschöne Frau vor sich sah und zum anderen weil er immer noch nicht sicher war, wie weit sie letztendlich gehen würde. Es war seinen aufmerksamen Augen nicht entgangen, daß sich ihre Brustwarzen ein wenig zusammengezogen und leicht aufgerichtet hatten. Offensichtlich war sie nun doch ein bißchen erregt. Oder war das nur die Kälte? Er ging wieder zur anderen Raumseite und holte das dritte Kleidungsstück aus dem Karton.

Es platsche hinter ihr, wie wenn man eine nassen Lederlappen beim Waschen des Autos fallen läßt. Er mußte irgendwas auf den Boden geworfen haben. Dann fühlte sie, wie er einen ihrer Arme nach hinten zog, als wolle er ihr in eine Jacke helfen. Sie fühlte wieder kaltes Latex auf ihrer Haut. Als das untere Teil des Kleidungsstückes an ihren Hintern schlug, war sie sich sicher, daß es sich um eine Art Kleid oder Robe handeln mußte. Er legte es auf ihren Schultern ab und trat vor sie. Mit einem langen brummenden Geräusch schloß er das Kleid vorne. Sie war nun von den Oberschenkeln aufwärts in sowas wie ein Cocktailkleid eingepackt. Es war schon ein wenig eng und stramm, aber doch nicht unangenehm. Es fühlte sich so an wie eines ihrer ärmellosen Sommerkleider, nur halt eben aus Latex und nicht aus Jeans oder Seide.

Es war eine Zeit ganz still und ruhig um sie herum. Er stand regungslos vor ihr und sah sie mit weit offenen Augen an. Er konnte weder etwas sagen, noch dachte er irgendwas. So schön und aufregend war sie. Sie überlegte was diese Stille zu bedeuten hätte und kam zu dem Schluß, daß er sie einfach nur anstarrte. Sie wußte ja nicht, wie recht sie hatte. Nach einer Weile, sie wußte nicht ob es zwei oder hundert Minuten waren, kam wieder Bewegung in den Raum. Seine Schritte entfernten sich, kamen aber dann wieder näher. Er drückte ihr etwas in die linke Hand. Sie war überrascht, wie wenig die Latexhandschuhe ihren Tastsinn beeinträchtigten und merkte sofort, daß es sich um einen kleinen Briefumschlag handelte.

„Jetzt geht das mit den Anweisungen wieder los!“, schnaufte sie in Gedanken und überlegte erneut, ob sie nun der ganzen Sache nicht ein Ende setzen solle. So langsam aber allmählich wurde es ihr doch warm in diesem Outfit. Sie stand ja immer noch vor dem Ofen und die Latexkleidung trug ihres dazu bei, daß sie nun doch mehr anfing zu schwitzen. Es gruselte sie ein wenig, als ein Schweißtropfen unter ihrem Kleid ihren Rücken hinunter lief. Dieses gruseln entwickelte sich zu einem Kribbeln, als sich der Tropfen seinen Weg zwischen ihren Pobacken hindurch ihre Beine hinunter suchte. Sie wollte gerade den Umschlag öffnen, als er sie an den Schultern herumdrehte und vor sich her aus dem Raum schob. Sie kannte ja nun schon den Weg und lies sich ohne weiteres wieder zurück in das Schlafzimmer befördern.

Sie hörte nur noch wie die Tür zuschnappte und das Schloß klickte. Dann war es wieder still. Er hatte sie wieder eingeschlossen. Ohne auf irgendetwas zu warten nahm sie sich die Augenbinde ab und fand sich tatsächlich in dem Raum wieder, in dem sie sich ausgezogen hatte. Ihre Klamotten lagen noch alle auf dem Bett und es war immer noch sehr dunkel um sie herum. Trotzdem hatte sie das Gefühl, irgendwas sei anders, als vorhin. Ohne genau zu wissen warum, drückte sie einen der Lichtschalter, die sie ja schon vorher alle probiert hatte.

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Geschrieben

Teil 3:
„Die gehen nicht!“, wollte sie sich gerade selbst warnen, als es im Raum hell wurde. Völlig verdutzt schaute sie zur Decke. In der Lampe war tatsächlich eine Birne. Zu allem Überfluß auch noch eine recht starke, sodaß sie ihren Blick gleich wieder senkte. Als die dunklen Punkte in ihren Augen wieder verschwunden waren, schaute sie sich erst einmal in aller Ruhe um. Mit dieser Ruhe war es sofort vorbei, als ihr Blick, eigentlich eher zufällig, den großen Spiegel am Schrank streifte. Sofort wanderten Ihre Augen zurück. Sie trat vor den Schrank und sah sich an.

Nachdem er den Schlüssel gedreht und abgezogen hatte, lief er mit schnellen Schritten zurück in den Aufenthaltsraum. Er trank hastig ein halbes Glas Sprudel und zündete sich eine Zigarette an. Er setzte sich an den Tisch, stand wieder auf und setzte sich wieder, wie ein unruhiges Tier in einem Käfig. Er drückte die Zigarette nach der Hälfte aus und trank den Rest Wasser. Völlig nervös lauschte er in den Flur. Kein Geräusch. Er setzte sich wieder und überlegte, was dies bedeuten sollte. Hatte sie nur aus Neugier bis hierher mitgespielt? Hatte sie nun doch gefallen daran gefunden? Er war verunsichert. Trieb er es zu weit oder sollte er es bis zum Ende durchziehen? Sicher, es war sein Traum gewesen, dies einmal mit ihr zu machen.

Aber sie war auch seine Traumfrau und er wollte sie nicht verlieren. Er hatte ihr davon erzählt und sie hatte auch aufmerksam zugehört. Und wenn sie ihm ihr Interesse nur vorgespielt hatte, dann war es verdammt gut gewesen. Sie hatte nie gesagt: „Laß uns das mal machen!“ Manchmal hatten sie auch über „Fesseln & Peitschen“ gescherzt. Dann fühlte er sich oft auch ein wenig mißverstanden. Es wollte nicht SM. Nein, er fand nur gefallen an diesem tollen Material. Ihn regte es an und auf, wenn er es sah und fühlte. Es war eng, glatt und elastisch, schmiegte sich um jeden Körper und fühlte sich auf seiner und auf fremder Haut total geil an. So wie manche eben auf Seidenhöschen standen, so stand er eben auf Latex. Seindenunterwäsche ist auch eng und glänzt.

Da ist gar kein so großer Unterschied. Das wollte er ihr begreiflich machen. Nicht mehr und nicht weniger. Er wollte, daß sie es einfach mal am eigenen Leib spürte. Dazu hatte er sich das alles ausgedacht. Er wollte nicht einfach was kaufen und sagen: „Zieh das doch mal an.“ Aber erst als er sie mit verbundenen Augen vor sich stehen sah, war ihm klar geworden, daß die Aktion doch etwas in Richtung SM ging. Augenbinde. Einsperren. Anweisungen. Irgendwie war es schon ein wenig eine Sache von Dominanz und Beherrschung. Aber er war sich nicht sicher, wer nun der beherrschte war. Er lauschte wieder in den Flur. Er konnte immer noch nichts hören. Er konnte jetzt einfach hingehen und die Tür aufsperren und sie in den Arm nehmen und küssen. Oder sonstwas. Heiß genug auf sie war er mittlerweile ja.

Er wußte auch nicht was ihn davon abhielt. Er nahm noch eine Zigarette und zwang sich zur Ruhe. Bald würde er wissen, wie es weitergehen sollte. Er wollte sich schon ein Bier aus dem Kühlschrank nehmen, besann sich doch eines besseren. Er wollte klaren Kopf behalten. Diese wunderschöne Frau hatte seine ganze Aufmerksamkeit verdient. Er zog nochmal an seiner Zigarette und drückte sie dann bedächtig und umständlich aus. Er nahm einen der Stühle vom Tisch und setzte sich nahe der Tür zum Flur. Eine Weile blieb er dort sitzen und überlegte, was sie jetzt wohl machen würde. Dann stand er auf und ging in das Badezimmer. Er legte seine Kleidung ab und duschte sich. Er trocknete sich ab und schlich dann ganz leise in das zweite Schlafzimmer.

Dort hatte er seine Tasche abgestellt. Er öffnete den Reißverschluß und nahm seine Latexhose heraus. „Was sie dazu wohl sagt?“, fragte er sich und zwängte seine Knie durch die engen Hosenbeine. Seinen „kleinen Freund“ fädelte er durch die vordere Öffnung. Schließlich zupfte er noch ein wenig hier und da, bis er mit seiner Anzugsordnung zufrieden war. Er streifte ein enges Latex-Shirt in gleicher Weise über und rollte dann ebenfalls ein Paar Handschuhe über seine Unterarme. So ausgerüstet betrachtete er sich im Spiegel des Schrankes vor ihm. Er war sich schon selbst ein wenig fremd. Irgendwie machte es „Klick“ in seinem Kopf, immer wenn er mit diesem Material in Berührung kam. Nicht, daß er nicht er selbst gewesen wäre. Nein, es war nur eine andere Rolle in die er schlüpfte. Sowas wie seine „dunkle Seite“ kam dann jedesmal bei ihm durch.

Er öffnete vorsichtig die Tür zum Flur und schaute nach Gegenüber. Er horchte. Da er nichts weiter, als das Rauschen der Tannen vernahm, ging er zurück ins Wohnzimmer und setzte sich wieder auf den Stuhl bei der Tür. Er wollte sich eine weitere Zigarette anzünden, als er daran denken mußte, wie sehr sie eigentlich rauchen haßte. Also lies er es. Sichtlich nervös wippte er auf seinem Posten herum. Zunächst war auch ihm kalt gewesen, doch nun hatten auch seine Kleidungsstücke eine angenehmere Temperatur angenommen. So saß er da und wartete. Auch er begann langsam zu schwitzen. Alleine durch den Kontakt mit dem schwarzen, glatten Gummi war er schon etwas erregt. Aber nun, als er so wartete, erschien wieder ihr Bild vor seinen Augen und dies machte ihn nun vollends heiß. Voller Spannung wartete er auf ihr Zeichen.

Er konnte es vor Sehnsucht kaum aushalten. Er wollte sie endlich wieder aus dem Schlafzimmer holen. „Warum nur kommt das Zeichen nicht?“, grübelte er und wollte schon aufstehen, als es an der Tür zum Schlafzimmer klopfte.

Sie hatte erst einmal schlucken müssen, als sie sich selbst im Spiegel sah. Ganz vorsichtig, als hätte sie Angst das Spiegelbild würde verschwinden, wenn sie sich näherte, trat sie vor den Schrank und staunte nicht schlecht. Sie blinzelte, da ihre Augen immer noch ein wenig von der hellen Birne geblendet waren und betrachtete sich dann von oben bis unten. Das schwarzglänzende Material lag an ihr wie eine zweite Haut. Sie hatte dies alles richtig mitbekommen. Er hatte ihr ein kurzes, enges Kleid mit U-fömigem Ausschnitt und einem silberfarbenen durchgehenden Reißverschluß übergestreift. Sie faßte mit der Hand den Nippel und zog ihn ein Stück herunter. Es kam ein knallrotes Bustier zum Vorschein. Mit der anderen Hand hob sie den Saum des Kleides etwas an und sah im Spiegel, daß das Höschen die gleiche Farbe hatte. Es quietschte ein wenig, als ihre Hände das Kleid berührten.

Angewidert und fasziniert zugleich stand sie erst mal nur so da und schaute sich an. In ihr machte sich eine Mischung verschiedenster Gefühle breit. Sie wußte nicht genau, was sie jetzt sagen oder denken sollte. Sie konnte immer noch nicht begreifen, was daran so toll sein sollte, obwohl sie doch ein wenig erregt wurde, als sie sich selbst in dieser Kleidung sah. Sicher im Fernsehen hatte sie sowas schon mal gesehen.

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Geschrieben

Teil 4:
In verschiedenen Musikvideos waren die Stars in solchen Outfits aufgetreten. Aber nun, da sie selbst sowas an hatte, wurde ihr schon ein wenig mulmig. Sie war sich selbst irgendwie fremd und doch vertraut. Auf der anderen Seite schien, der Gedanke daran, daß er nun ganz besonders heiß auf sie war doch reizvoll. Sie fragte sich, was er nun wohl mit ihr vor hatte. Ob er nun auch irgendwelche perversen Dinge von ihr verlangen würde? Wieder und wieder drehten sich ihre Gedanken um die gleiche Frage: „Soll ich es jetzt beenden?“ Als sie so vor sich hin überlegte merkte sie, wie schnell ihr Herz schlug. Sie mußte zugeben, daß sie das alles doch ein klein wenig angemacht hatte.

Sie hatte schon die ganze Zeit ein komisches Gefühl, aber irgendwie machte dieses Spiel auch Spaß. Sie stemmte die Hände in die Hüften und drehte sich wie ein Mannequin vor dem Spiegel hin und her. Es kribbelte sie an ihren Brustwarzen, als sie sich so drehte. Durch die Öffnungen in dem Bustier schauten sie heraus und rieben sich natürlich an der Innenseite des Kleides. Auf eine seltsame Art gefiel ihr das. Sie hob ihr Hände an ihren Oberkörper, als wolle sie den Sitz ihres Oberteils zurechtrücken. Wieder quietschte und rubbelte es. Sie schaute sich rundherum an und fand ihre Kleidung plötzlich gar nicht mehr so schlimm. Das enge Material formte ihre weiblichen Rundungen noch mehr, als es ihre Seidenunterwäsche je getan hatte. Es lag eng an und man konnte so jede Bewegung erkennen. „Wirklich wie eine zweite Haut.“, sagte sie zu sich und fand ein wenig gefallen an ihrer schwarz-roten Kluft.

Sie fand es auch aufregend, wie sich alles anfühlte. Nicht nur, daß sie die Handschuhe kaum spürte, auch die Berührung ihrer Hände auf ihrer Haut fühlte sich anders an. Eigentlich merkte man das Latex kaum, denn es hatte ja auch noch ihre Körpertemperatur angenommen, aber es war doch da. Es war direkt und doch indirekt. „Wie wenn man mit einer Sonnenbrille fühlt.“, stellte sie fest. Plötzlich fiel ihr der kleine Umschlag ein, den er ihr in die Hand gedrückt hatte. Sie hatte ihn neben dem Bett fallen lassen, als sie sich im Spiegel entdeckt hatte. „Bestimmt wieder ein paar Anweisungen.“, sagte sie sich und lächelte. Sie war sich nun sicher, daß sie nicht hier drin eingesperrt war, sondert er draußen ausgesperrt.

Er wollte zu ihr und durfte nicht. Er hatte sich dieses Spiel ausgedacht und war nun ein Gefangener seiner eigenen Regeln. Sie öffnete den Umschlag und las: „Schau Dich in Ruhe an. Wenn Du weiterspielen willst, verbinde Dir wieder die Augen und stelle Dich vor die Tür. Dann klopfe.“ Sie nahm wieder das Tuch, lächelte sich selbst im Spiegel vielsagend an und band es sich um den Kopf. Dann tastete sie sich zur Tür. Nicht zum ersten mal an diesem Abend holte sie tief Luft und schlug dann mit der Faust gegen die Tür. Es dauerte nur kurz, bis sie den Klick des Schlossen hörte und spürte, wie sich die Tür vor ihr öffnete. Er nahm ihre Hand und führte sie wieder in das Wohnzimmer.

„Jetzt schaut er mich wieder an.“, dachte sie bei sich und mußte unwillkürlich lächeln. Sie hatte nun alle Macht der Welt. Sie wußte genau, daß sie ihn in der Hand hatte. Ganz provokant reckte sie den Kopf zur Seite und rieb mit ihrer Hand an ihrem Ohr, als würde es sie dort jucken. Dann schaute sie wieder vor sich ins leere und zupfte leise quietschend den Reisverschluß wieder zu. Sie wußte, daß er dies aufmerksam beobachtete. Wie vorhin vor dem Spiegel, hob sie mit beiden Hände ihre Brüste zurecht, wie wenn sie sich vor einem imaginären Spiegel das enge Kleid richten wollte. Trotz des Rauschen der Tannen und dem Knacken des Feuers konnte sie deutlich hören, wie schwer er atmete. Sie fand Spaß daran, ihn bis zu Weißglut zu reizen. Das machte sie nicht zum ersten Mal. Schon oft hatte sie ihn bis zur Verzweiflung mit zweideutigen Sprüchen und unverfänglichen Bemerkungen geködert, um dann die ganze Spannung mit einem einzigen Lachen wegzuwischen.

Doch diesmal blieb die Spannung. Auch bei ihr. Sie wollte gar nicht aufhören. Sie spürte förmlich, wie sein begehren immer größer wurde und vergaß fast, daß ihr Augen verbunden waren. Sie konnte sein Gesicht deutlich vor sich sehen. Wie er sie ansah. Sie wußte, er wollte sie. Und sie wollte ihn auch. Sie war sich nicht sicher, ob es ihr Schweiß war oder etwas anderes, das sich unter ihrem Höschen sammelte. Sie mußte sich schließlich eingestehen, daß auch sie heiß auf ihn war. Dann trat er hinter sie. Ganz eng an sie heran. Sie fühlte seinen Körper an ihrem Rücken. Und an ihrem Po konnte sie deutliche merken, wie heiß auch er auf sie war. Er nahm ihre Hände und führte sie nach hinten. Dabei gab es wieder einen leisen Quietscher. Er legte ihre Hände auf seine Hüften. Sie ließ ihre Finger daran heruntergleiten und merkte, daß er auch etwas aus Latex tragen mußte.

Es rubbelte an ihren Fingerspitzen, als sie sich nach unten bewegten. Er umfaßte sie mit beiden Armen und drückte sie eng an sich. Dann spürte sie seine Lippen an ihrer Schulter. Er küßte sie leidenschaftlich auf eine nackte Stelle an ihrem Hals. Sie griff fester an seinen Hintern und zog ihn an sich. Ein wohliger Schauer durchfuhr sie. So hätte sie stundenlang in seiner Umarmung stehen bleiben können. Sie lehnte den Kopf zur Seite und stöhnte leise. Dann ließ er sie wieder los und trat einen Schritt zurück. „Das war’s dann wohl.“, wollte sie gerade aufatmen, als sie hörte, daß er hinter ihr irgendetwas bewegte. Sie hatte nun erwartet, daß das Spiel beendet war, aber er hatte wohl noch mehr mit ihr vor.

Er zog sie an der linken Schulter nach hinten und raunzte: „Setzt Dich!“. Das sprechen fiel im hörbar schwer. Er versuchte seiner Stimme einen düsteren, befehlenden Touch zu geben, aber an der Heiserkeit, mit der seine Worte aus seinem Mund kamen, konnte sie erkennen, daß er ebenfalls sehr aufgeregt war. Sie dachte zuerst, sie würde rückwärts auf den Boden fallen und wollte sich nach vorne beugen um den Sturz auszugleichen, fand sich dann aber doch in einem breiten Sessel wieder. Er schob ihre Knie auseinander. Das Kleid spannte ein wenig an ihren Oberschenkeln und ein leicht kühler Luftzug strich über ihr Höschen. Sie fühlte, daß auch er offensichtlich Handschuhe aus Latex anhatte.

So saß sie mit leicht gespreizten Beinen da und wollte gerade überlegen, wie nuttig das wohl aussehen mochte, als sie seinen Mund an ihrem Unterschenkel spürte. Wie ein leichter Windhauch bedeckte er seine Innenseite mit kleinen Küßchen. Zentimeter für Zentimeter wanderte er dabei in Richtung Knie. Als er fast dort angekommen war, wechselte er die Seite und widmetet sich ihrem anderen Bein. Ganz vorsichtig, als hätte er Angst sie zu verletzen, bedeckte er ihre Haut mit seinen Lippen. Ihr gefiel das. Nun mußte auch sie schlucken. Leider konnte sie sein Lächeln nicht sehen, als er dies bemerkte.

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Teil 5:
Er beugte sich wieder zu ihrem anderen Bein. Ganz leicht strich er mit seiner Hand über ihr Knie. War ihr das rubbelnde Gefühl von Latex, vor ein paar Minuten – oder waren es mittlerweile Stunden? - noch fremd und unangenehm gewesen, so hatte sie sich jetzt daran gewöhnt und es machte ihr nichts mehr aus. Nein, im Gegenteil, nun fand sie es auch aufregend. Er nahm ihre linke Wade etwas fester in beide Hände und arbeitete sich mit seinen Küssen weiter nach oben. Ungefähr in der Mitte ihres Oberschenkels kribbelten seine Berührungen schon etwas mehr. Doch er näherte sich nicht weiter, sondern machte wieder eine Kehrtwendung. Dann war das andere Bein wieder dran. Ihre Erregung stieg.

Sie rutschte ein wenig auf dem Sessel herum. Dies hätte sie besser nicht getan, denn das eng anliegende Höschen rieb sich so an ihrem Körper, daß ihr wieder ein kleiner Seufzer entfuhr. Ihre Brustwarzen hatten sich nun vollends aufgerichtet. Sie spürte, wie kühle Luft in den Raum zwischen Bustier und Kleid strömte. Sie stellte sich vor, wie diese Szene wohl aussehen würde. Dabei kamen ihr wieder Zweifel. „Das ist doch hier kein billiges Sexfilmchen.“, wollte sie gerade sagen, als eine Berührung seines Handschuhs nur wenige Zentimeter von ihrem Höschen entfernt, ihre Gedanken wieder zerstreute. Sie mußte tief atmen und sich sichtlich Mühe geben, einen erneuten Stöhner herunter zu schlucken. Sie wollte sich gerade auf seinen nächsten Kuß einstellen, als er aufstand und hinter sie trat.

Er streichelte ihre Schulter und ihren Nacken. Sie legte den Kopf zurück. Sie spürte an ihren Haaren, daß er auch ein Oberteil aus Latex anhaben mußte. Sie versuchte sich vorzustellen, wie sein Outfit wohl aussehen würde. Ganz zärtlich streichelte er sie am Hals und im Ausschnitt ihres Kleides. Sie hätte wie eine kleine Katze schnurren können. Dann wurden seine Finger etwas forscher und er tastete sich bis zu ihrem Brüsten herunter. Er massierte beide gleichzeitig mit seinen Fingerspitzen. Nur war ihr wirklich warm. Sie spürte wieder, wie ein kleiner Schweißtropfen an ihrem Hals entlang herunterlief. Er hatte den auch entdeckt und saugte ihn mit einem kleinen Schmatzer von ihrer Haut.

Er öffnete den Reißverschluß des Kleides ein Stück und nahm einen Ihrer Nippel zwischen zwei Finger. Er beugte sich hinunter und küßte sie nochmal auf den Hals. Dann ließ er wieder von ihr ab und sie hörte, wie seine Schritte sich entfernten. Sie hörte ein leises rascheln. Er kam wieder näher. Sie zuckte ein wenig zusammen, als sie etwas kleines viereckiges an ihrem Mund spürte. Es roch nach Schokolade. Sie wollte ihren Mund öffnen und danach schnappen, aber er zog es wieder weg. Er streichelte ihre Lippen damit. Das kribbelte. Sie spürte, wie die Schokolade langsam weich wurde, schmolz und ihren Mund verschmierte. Dann endlich schob er es ihr in den Mund. Als sie es zerkaute, merkte sie, daß es ein „Mon Chéri“ war. Auf die gleiche Weise fütterte er sie mit einem zweiten.

Das dritte verrieb er zur Hälfte in ihrem Dekolleté. Dann spürte sie seinen Kopf ganz nah vor sich. Er schleckte die Schokolade aus ihrem Ausschnitt. Das kribbelte und kitzelte gleichzeitig so ,daß sie schon fast laut losgelacht hätte. Dann zog er sie aus ihrem Sitz. Er drehte sie um und drückte sie von sich weg. Ohne genau zu wissen warum, kniete sie sich auf den Sessel. Er stützte ihre Arme auf die Lehne und drückte auf ihre Hüfte, bis sie ein leichtes Hohlkreuz machte. „Oh Mann. Was kommt denn jetzt?“, dachte sie. Dann hörte sie wieder ein rubbeln und fiepen. Sie spürte, wie er sich an ihrem ausgestreckten Hintern rieb. Er massierte mit beiden Händen fest ihre Pobacken und drückte seine Genitalien in ihre Spalte. Sie wollte sich gerade beschweren, als sie merkte, daß dadurch auch wieder das Kleid und das Höschen in Bewegung kamen.

Sie fühlte wieder diese seltsame Erregung und konnte diesmal ein Stöhnen nicht vermeiden. Er knetete weiter und beugte sich vor. Er hauchte einen Kuß in ihr Genick. Durch das Latex konnte sie deutlich seinen „kleinen Freund“ spüren. Er war fest und aufgerichtet. Sie wollte sich gerade sorgen machen, ob er sich wohl jetzt selbst befriedigen würde, als er sie losließ. Als nächstes spürte sie wieder seinen Mund. Diesmal an den Innenseiten ihrer Oberschenkel. Er hatte sich wohl hinter sie gekniet und küßte sie kurz unterhalb des Kleides. Nur ganz knapp verfehlte er ihre empfindlichste Stelle, die von dem Latexhöschen fest eingeschlossen war. Dort hatte sich mittlerweile etwas mehr Feuchtigkeit gesammelt. Er hatte seine Hände immer noch auf ihrem Po und zog jetzt mit seiner Zunge kleine Linien und Kreise über ihre Haut.

Sie warf den Kopf nach hinten und erleichterte ihre Anspannung mit einem diesmal deutlich lauteren Stöhnen. Er liebkoste ihren Po, genauer gesagt den Teil davon, der von Kleid und Höschen nicht verdeckt war, weiter mit seinen Fingern. Sie wollte seine Hand nehmen und zwischen ihre Beine führen. Aber als er dies bemerkte, gab er ihr einen kleinen Schubs. So mußte sie sich wieder mit beiden Armen abstützen, um nicht vornüber in den Sessel zu fallen. Sie hatte bereits ihren Mund geöffnet, um ihm zu sagen, er solle sie an einer anderen Stelle lecken, als ihm im letzten Moment seine Regeln für das Spiel einfielen. So blieb ihr nichts weiter übrig, als seine Zärtlichkeiten leicht brummend über sich ergehen zu lassen. Sie war mittlerweile so heiß geworden, daß ihr fast völlig egal war, was er noch mit ihr anstellen würde.

Sie war von Kopf bis Fuß angespannt und sehnte sich danach, daß er sie erlöste. Auch ihm lief der Schweiß. So scharf wie jetzt war er noch nie auf sie gewesen und er spürte, daß es ihr ähnlich ging. Er trat einen Schritt zurück und nahm noch ein „Mon Chéri“ aus der Schachtel. Vorsichtig näherte er es ihrem Mund. Als wolle sie ihm zeigen, wie heiß auch sie war, streckte sie ihr Zunge danach aus und leckte sich ihre eigenen Lippen, nachdem es zwischen ihren Zähnen verschwunden war. Er setzte sich auf den Stuhl. Stille. Man konnte die Spannung im Raum förmlich spüren.

Dann hörte sie das Klicken seines Feuerzeuges. „Spinnt der jetzt total?“, fragte sie sich. „Jetzt raucht der!?!“ Bevor sie etwas sagen konnte, hörte sie seine Stimme. „Steh‘ auf! Dreh‘ Dich um und geh einen Schritt nach vorne!“, brummte er sie an. Sie konnte den aufsteigenden Rauch der Zigarette riechen und schloß daraus, daß er nicht weit weg saß. Sie tat, wie ihr befohlen. Sie hörte das Plopp eines Sektkorken, konnte sich aber keinen Reim darauf machen. Dann vernahm sie das plätschern des Sektes in einem Glas. „Stell die Beine weiter auseinander und schieb‘ den Rock hoch!“, kam ein weiterer Befehl aus seiner Richtung. Sie faßte den Saum mit beiden Händen und schob ihn ein Stück nach oben. „Weiter!“, rief er. Sie schob das Latex zusammen, bis weit über das Höschen. Sie spürte die Wärme des Feuers auf ihrer nackten Haut.

So stand sie da und rührte sich nicht. Erst nach einer kleiner Ewigkeit hörte sie, wie er seine Zigarette ausdrückte und auf sie zu kam.

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Teil 6:
Er schirmte die Strahlung des Feuers mit seinem Körper ab, als er sich vor sie kniete. Vor ihrem geistigen Auge konnte sie sehen, wie sich sein Kopf langsam ihrem Schoß näherte. Als hätte er die weibliche Anatomie studiert oder ein Röntgenbild bei sich, steuerte er zielgenau mit seinem Mund ihren empfindlichsten Punkt an. Sie mußte laut stöhnen, als sie seine Zungenspitze auf dem Latexhöschen spürte. Sie wollte seinen Kopf an ihren Unterleib drücken, aber er schob ihre Hände zur Seite. Dann zog er ihr das Höschen runter. Mit diebischer Freunde sah er die milchige Flüssigkeit, die sich in ihren Haaren gesammelt hatte. Dann fühlte sie sich plötzlich wie von elektrischem Strom durchflossen.

Er hatte einen Schluck Sekt in den Mund genommen und mit seinen Lippen ihren Kitzler umschlossen. Sie wollte förmlich explodieren vor Lust. Die Perlen im Sekt und das Streicheln seiner Zunge gaben ihr den Rest. Ihr ganzer Körper spannte sich, in Bauch und Unterleib zuckten alle Muskeln, sie bäumte sich auf, so daß er sie festhalten mußte, damit sie nicht umfiel. Mit einem lauten Stöhnen entlud sich ihre Anspannung in einem hemmungslosen Orgasmus. Er nahm sie in den Arm und drückte seine Lippen auf ihre. So gab er ihr den Rest Sekt zutrinken, den sie laut schlürfend in sich aufsog. Dann setzte er sie in den Sessel. Sie lehnte sich zurück und streckte wortwörtlich alle Viere von sich. Sie war erschöpft, aber glücklich. Er schaute sie an, wie sie so da lag und wußte nicht, ob er jetzt lachen oder weinen sollte.

Sie hatte ja keine Ahnung, was ihm dies bedeutete. Noch viel weniger konnte sie wissen, wie viel sie ihm bedeutete. Er war völlig von der Rolle und schüttete sich ein ganzes Glas Sekt ein. Er trank es fast in einem Zug leer und überlegte dann, ob er jetzt rauchen sollte oder nicht. Wahrscheinlich würde sie das auch jetzt noch nicht mögen. Also ließ er es sein. Er schaute sie lange und intensiv an, stand dann auf und wollte ihr das Tuch losbinden. Sie aber ergriff seine Hand und schüttelte leicht den Kopf. "Na gut.", dachte er bei sich, "Dann eben nicht." Eigentlich hatte er gedacht, dies wäre nun der richtige Zeitpunkt, um das Spiel zu beenden oder zumindest die Regel etwas zu lockern. Offensichtlich wollte sie aber weitermachen. Ein wenig war er davon verunsichert.

Er war nun gezwungen sich etwas auszudenken. Diese Grenze hatten sie nun überschritten. Er stellte sich vor, wie es wäre, wenn er noch einen Schritt weiter gehen würde. Wo wäre die nächste Grenze? Würde sie dann immer noch mitmachen? Er schaute sie wieder an und sah ihr schelmisches Grinsen. "Was sie jetzt wohl denkt?", fragte er sich. Er mußte irgendwie Zeit gewinnen. Also zog er sie aus dem Sessel und sperrte sie kurzerhand nochmal in das Schlafzimmer ein. Nachdem er den Schlüssel gedreht hatte, atmete er tief durch und ging zurück in das Wohnzimmer. Er schaute sich im ganzen Raum um und fragte sich, was er jetzt noch mit ihr anstellen könnte. Schließlich kam ihm eine Idee. Er kramte etwas zum schreiben aus seiner Tasche und setzte sich an den Tisch.

Er notierte einige Anweisungen. Da er keinen Umschlag dabei hatte, faltete der den Zettel zweimal zusammen und machte sich auf in Richtung Schlafzimmer. Er schob das Blatt halb unter der Tür durch und rief: "Hier sind neue Anweisungen." Ohne auf ihre Reaktion zu warten drehte er sich um und holte aus dem anderen Schlafzimmer seine Jacke und warf sie sich über. Dann ging er raus zum Auto, daß die Jacke nur seinen Oberkörper bedeckte und er unten herum nichts außer der Latex-Radler anhatte, ignorierte er. Er nahm weder den Regen noch die Kälte wahr. "Huh!", hatte sie sich gedacht, "Ganz schon heiß!" Damit hatte sie nicht nur ihre Körpertemperatur gemeint. Es hatte sie doch ganz schön angeturnt. Nicht nur ihre aufreizende Kleidung hatte einen Teil dazu beigetragen.

Es war auch die Überraschung bei jeder seiner Berührungen. Die künstlich herbeigeführte Blindheit, war der Grund, daß sie sich viel mehr als gewohnt auf ihren Tastsinn verlassen mußte. Mehrfach hatte sie zwischen zwei seiner Küsse überlegt, an welcher Stelle er sie als nächstes berühren würde und natürlich fast immer daneben gelegen. Zuerst hatte sie das irritiert, mit der Zeit hatte sie aber Spaß daran, sich von ihm so verwöhnen zu lassen. Es kam ihr so vor, als sei dieses Erleben noch viel intensiver, als wenn sie nur einfach die Augen geschlossen hatte. Als sie bemerkte, daß er ihr die Augenbinde abnehmen wollte, dachte sie bei sich: "Nee Freundchen, Du hast damit angefagen, jetzt mußt Du Deine Suppe auch auslöffeln."

Sie hatte schon längst mitbekommen, daß er sich selbst nicht mehr so ganz sicher war und hatte vor den Spieß noch weiter umzudrehen. "Wenn ich schon das hier alles mitgemacht habe, will ich jetzt auch meinen Spaß. Jetzt spielen wir nach meinen Regeln!" Sie nahm die Binde ab und setzte sich auf das Bett. Sie spielte mit dem Tuch in Ihrer Hand, als sie sah, wie er den Zettel unter der Tür hindurch steckte. Sie ignorierte einfach seinen Zuruf und schaute sich im Spiegel an. Als ihr einfiel, wie sie es ihm so richtig "heimzahlen" könnte, mußte sie laut lachen. Sie bemühte sich schnell wieder ruhig zu sein, da sie ja nicht wußte, daß er sie gar nicht hören konnte. Sie stellte sich auf das Bett und drehte die Birne eine halbe Umdrehung heraus.

Da sich die Straßenlaternen der Parkanlage jetzt abgeschaltet hatten, war es nun in ihrem "Gefängnis" noch dunkler als vorher. Sie hockte sich quietschend im Schneidersitz an die Bettkante. Sie kicherte leise vor sich hin, als sie sich die Augenbinde selbst wieder anlegte. Sie hörte seine Schritte auf dem Flur. Als sie lauter wurden, sprang sie auf und wollte sich in Richtung Tür bewegen. Als sie dann aber bemerkte, daß sie sich wieder entfernten, setzte sie sich wieder auf das Bett. Sie wunderte sich, wie gut sie sich mittlerweile blind bewegen konnte und mußte wieder kichern. Er hatte die beiden dicken Wolldecken aus seinem Kofferraum geholt und sein Abschleppseil mitgebracht. Er entfernte die beiden schweren Schäkel und zog die rote Markierungsfahne ab. Nun war es nur noch ein dickes, rosafarbenes Stück Nylonseil mit Schlaufen an beiden Enden.

Irgendwie stach diese Neonfarbe ins Auge. Das störte ihn ein wenig. "Sie hat ja die Augen verbunden.". tröstete er sich. Er legte die Decken auf dem flachen Couchtisch zusammen und polsterte sie zusätzlich mit einigen Kissen aus. Er legte das Seil auf einen der Sessel und setzte sich dann wieder auf seinen Horchposten an der Tür. Er lauschte in Richtung Schlafzimmertür. "Die läßt sich aber ganz schön Zeit.", sagte er zu sich, während er seine dritte Zigarette anzündete. "Irgendwas stimmt da nicht." Er zog nur ein einziges Mal daran und drückte sie dann hastig aus. Er stand auf und ging ein paar Schritte in den Flur hinein. Er staunte nicht schlecht, als er sah, daß der Zettel immer noch unter der Tür lag.

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Teil 7:
Er trat an die Tür und brummte erneut: "Unter der Tür steckt ein Zettel mit neuen Anweisungen." Kaum wahrnehmbar hörte er hinter der Tür ein leises rubbeln, aber der Zettel bewegte sich keinen Millimeter. "He?!?", rief er mehr fragend als befehlend. Immer noch keine Reaktion. Er steckte den Schlüssel in das Schloß und drehte ihn langsam um. Er drückte die Klinke und schob die Tür einen Spalt breit auf. Er wunderte sich, daß es dunkel im Zimmer war und öffnete die Tür schließlich ganz. Sie hatte ihn kommen und rufen gehört und war aufgestanden. Als hätte sie sich schon immer in völliger Dunkelheit bewegt, war sie zielsicher hinter die Tür getreten. Als sie das Schloß hörte, hatte sie kurz die Luft angehalten.

"Klick.", hörte sie den Lichtschalter. Sie wußte ja, daß es dunkel bleiben würde. Er trat in das Zimmer und schaute erstaunt auf das Bett. "Das muß sie ja ganz schön mitgenommen haben.", brummelte er vor sich hin. Er setzte sich auf die Bettkannte und streckte den Arm aus. Bevor er wußte, wie ihm geschah, hörte er wie die Tür schnappte und das Schloß klickte. Sie hatte aus dem Federbett und den Kissen eine Wurst gerollt und mit der Tagesdecke dekoriert. Wenn man von der Tür aus in das Dunkel schaute, sah es so aus, als würde jemand dick eingemümmelt im Bett liegen und schlafen.

Als er sich genähert hatte, um sie zu streicheln, war sie zur Tür hinausgeschlichen und hatte ihn eingesperrt. Sie nahm die Augenbinde ab und blinzelte in den Flur. Sie mußte lachen und frage sich, wozu sie die überhaupt die ganze Zeit angehabt hatte. "Gehört halt zum Spiel.", murmelte sie belustigt und betrat das Wohnzimmer. Sie sah sich alles in aller Ruhe an. Den schwarzen Stahlofen, vor dem sie gestanden hatte, den Sessel und natürlich den Stuhl, von dem aus er sie beobachtet hatte. Zufrieden hielt sie fest, daß fast alles so ziemlich mit ihrer Vorstellung zusammenpaßte. Nur was das Abschleppseil auf dem Sessel bedeutete, war ihr nicht so ganz klar. Sie schaute nach links auf die Küchenzeile und den Tisch.

Als sie die Schachtel mit den Süßigkeiten und die geöffnete Flasche Sekt erblickte, konnte sie nicht widerstehen. Sie schnappte sich ein "Mon Chéri" und goß sich ein Glas ein. Genüßlich kaute sie auf der Schokolade und trank einen kräftigen Schluck. Die Handschuhe bemerkte sie dabei gar nicht mehr. Sie rückte den Stuhl herum und ließ sich nieder. Sie steckte noch eine der Kirschen in den Mund und ließ ihre Augen umherwandern. Wieder schaute sie das Seil an und hatte plötzlich einen Einfall. Sie ging zum Tisch herüber, nahm sich Zettel und Stift und schrieb nur ein zwei Worte. "Selbst schuld, Du hast es so gewollt.", kicherte sie. Dann nahm sie das schwarze Tuch und faltete den Zettel kunstvoll hinein. Als sie in den Flur ging, trat sie bewußt fest auf, damit er ihre Schritte auch deutlich hören konnte.

Sie schob die Botschaft unter die Tür und ging zurück. Sie widmete sich wieder ihrem Glas und inspizierte nochmal genau den Raum. Er hatte offensichtlich an alles Gedacht. Essen, Getränke und Süßigkeiten waren reichlich vorhanden. Ganz anders als sie es von ihm gewohnt war, hatte er alles ordentlich in die Schränke und Fächer geräumt. "Komm' Du mir mal nach Hause.", brummte sie lachend, "Da wird ab sofort auch alles aufgeräumt." Als sein Schreck einigermaßen verflogen war, hob er die Deck an und schaute auf die Kissen. "So ein Luder!", grummelte er und konnte an einem Lächeln nicht vorbei.

Ja so war sie. Deshalb liebte er sie so. Sie war wirklich eine Herausforderung. Jeder Tag mit ihr überraschte ihn neu. Sie war nicht nur unglaublich schön, nein, sie war überdies auch noch sehr clever und besonders frech. Ihre Schritte auf dem Flur rissen ihn aus seinen Gedanken. Er wendete sich zur Tür und wartete darauf, das diese sich öffnete. Weit gefehlt. Er hörte nur ein leises Rascheln. Und richtig, er sah auf den Boden und dort im Schatten vom Flurlicht, daß sie etwas unter die Tür geschoben hatte. "Hm.", machte er und reckte sich nach der Deckenlampe. Ein kurze Drehung an der Birne ließ das Licht wieder aufleuchten. Er hüpfte vom Bett und nahm das gefaltete Tuch. Mit zittrigen Händen - er war immer noch ein wenig verunsichert - sortierte er Zettel und Tuch auseinander. Er laß: "Anziehen" und "Klopfen". Mehr stand da nicht. Seine Angst wich.

Sie war also erstens nicht böse mit ihm und zweitens wollte sie doch weitermachen. "So läuft der Hase also.", stellte er fest. Er war erleichtert. Hatte er doch jetzt nicht mehr allein die Verantwortung für das, was jetzt passieren sollte. Und darauf war er gespannt. Brav legte er seine Brille auf den Nachttisch und knotete sich das Tuch um. Er stand auf und tapste umständlich zur Tür. Für ihn war das ebenfalls ungewohnt, aber was sie konnte, konnte er schon lange. Er pochte zweimal auf das Holz und trat einen Schritt zurück. "Aha!", lachte sie im Wohnzimmer vor sich hin. Sie nahm den letzten Schluck Sekt aus dem Glas, griff das Seil und ging zur Tür. "Der wird sich wundern!", freute sie sich, als sie ihre Schuhe abstellte. Ganz leise schlich sie zur Schlafzimmertür. Dahinter wippte er nervös vor und zurück.

Ein Schreck fuhr im in die Glieder, als er plötzlich das Schloß kratzen hörte und die Tür sich mit einem Ruck öffnete. Sie drehte ihn an der Schulter um und zog seine Arme nach hinten. Völlig verdutzt wehrte er sich nicht. Als ihm klar wurde, was sie vor hatte, war es bereits zu spät. Mit dem knirschenden Seil hatte sie seine Hände auf dem Rücken zusammengebunden. Sie schob ihn vor sich her und drückte ihn auf das Bett. Durch schieben und ziehen an seinen verschiedenen Körperteilen, machte sie ihm begreiflich, daß er sich hinlegen sollte. Da er immer noch nicht verstand, was hier passierte, half er mit und rutschte in die Mitte des Bettes. Ein zufriedenes Grinsen machte sich auf ihrem Gesicht breit, als sie ihre "Beute" so hilflos da liegen sah.

Sie stand auf und ging einmal langsam um ihn herum. Sie sagte nichts und schaute ihn nur von allem Seiten an. Ihm wurde mulmig und er erwartete jedem Moment irgendeinen Satz oder Befehl von ihr. Aber nichts kam. Im Gegenteil. Er hörte, wie sich ihre Schritte leise entfernten. Sie ging zurück in die Küche und goß sich nochmal nach. Dann futterte sie zwei weitere Schokohäppchen, nahm ihr Glas und die Schachtel und kehrte zurück. Weil der Boden im Flur doch recht kalt war, hatte sie ihre Schuhe wieder angezogen. Mit jedem Schritt, den sie näher kam, wuchs seine Neugier und seine Anspannung. Er malte sich in Gedanke aus, was sie jetzt mit ihm anstellen würde. Wäre ihre Phantasie nur halb so wild wie seine, würde er das hier wohl nicht "überleben". Ein angenehmes Kribbeln machte sich in ihm breit.

Ganz leise, damit er es nicht hören konnte, stellte sie ihre Utensilien ab und postierte sich neben dem Bett. Jetzt sah sie sein Outfit an. Er trug eine knielange Radlerhose aus schwarzem Latex. Diese hatte vorne eine Öffnung an einer ganz pikanten Stelle.

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Teil 8:
Was da hindurch schaute, war auch recht pikant. Darüber hatte er ein Latex-Hemd, das wie ein ganz normales T-Shirt geschnitten war. Durch seine Leibesfülle angespannt, sah das alles doch eher ein bißchen lustig anstatt lustvoll aus. Es kostete sie ein wenig Mühe sich zu beherrschen. Sie ging nochmal langsam und deutlich auftretend um das Bett herum. Wieder wartete er voller Ungeduld auf irgendeine Anweisung. Doch erhörte nichts außer einem leisen surren. "Rrrt." Das hörte sich an, als hätte sie den Reisverschluß ihres Kleides geöffnet. Und richtig: er spürte, wie sie sich auf das Bett kniete und fühlte plötzlich, wie sie ihre Brüste rubbelnd und fiepend über seinen Bauch rieb. Sie hatte das Kleid ganz geöffnet, denn die herunterhängenden Enden des Kragens platschten auf sein Hemd.

Es war als würde sie ihn mit vier Händen gleichzeitig streicheln. Während sie sich an ihm schubberte, konnte er ein wonniges brummen nicht für sich behalten. Sie schaute ihn an und sah, wie sich sein Gesicht verzog. Sie konnte ein grinsen nicht unterdrücken und rieb sich weiter oben. Dann wieder weiter unten. Dadurch wurde sein Brummen etwas lauter und länger. Sie stieß ein leises Quieken aus, denn die Berührung an ihren Brustwarzen bereitete ihr auch Lust. Das ging ein paar Minuten so, bis sie sich aufrichtete und nach dem Glas griff. Sie nahm nun ihrerseits einen Schluck Sekt in den Mund und drückte ihre Lippen auf seinen Mund. Sie konnten es nicht vermeiden, daß bei dem gleichzeitigen küssen und trinken ein Teil des Sektes verschlabbert wurde.

Aber das war den beiden in diesem Moment offensichtlich egal. Sie beugte sich wieder zu ihm hinunter. Diesmal setzte sie ihren Oberkörper etwas weiter unten an, was ihm hörbar Vergnügen machte. "Armer Kerl, Du warst vorhin so gemein zu mir.", spottete sie in Gedanken und vermied es nun ebenfalls, ihn an seinem "wunden Punkt" zu erwischen. Das sie ihn damit nur noch heißer machte, konnte sie deutlich vor sich sehen. Sie drehte sich etwas zur Seite und strich nun über seinen Oberkörper. Als könnte er durch seine Augenbinde doch etwas sehen, reckte er sofort den Kopf, als sie sich seinem Mund näherte. Sie beugte sich noch weiter über ihn. So konnte er mit seiner Zunge ihre Brüste erreichen und diese sanft um ihre Nippel kreisen lassen.

So ließ sie sich eine Weile von ihm verwöhnen. Dann drückte sie ihn an der Schulter schroff in das Kissen zurück. Sie schwang ihr Bein über seinen Körper und saß nun rittlings auf ihm. Sein "bestes Stück" konnte sie deutlich an ihrem Höschen spüren. Sie fühlte, wie sein Blut durch seine Adern pochte und bewegte leicht ihr Becken. Das dies nicht gerade zu seiner Entspannung beitrug, versteht sich von selbst. Dann saß sie ganz still und fing an seine Brust und seinen Hals mit ihren Latexhandschuhen zu streicheln. Vorsichtig tastete sie bis zu seinem Kinn und zurück. Dann strich sie ihm über den Mund. Er kitzelte mit seiner Zunge an ihrer Fingerspitze. Dann stützte sie sich auf seinen Schultern ab und ruckte ein weiteres Mal kräftig mit ihrem Popo. Nahezu gleichzeitig mußten beide seufzen, rieb sich doch sein festes Männerfleisch deutlich spürbar an ihrem Schambein.

Sie rutschte ein Stückchen nach vorne, was ebenfalls nicht ohne einen Laut von ihm abging und griff nach hinten an sein Glied. Sie umfaßte es fest mit der Hand und rieb es nur um Millimeter auf und ab. Sein lautes "Oh." erstickte sie, indem sie die andere Hand auf seinen Mund legte. Er umfaßte ihre Hand mit den Lippen, als wolle er zubeißen. Je erregter er wurde, um so mehr verwandelte sich dies in ein saugen und schmatzen. Sie spürte wie sein Körper sich aufbäumte und er versuchte die Fesseln hinter seinem Rücken zu lösen. Er wand sich hin und her, aber der Knoten saß fest. Er schaffte es nicht seine Arme frei zu bekommen. Ihr gefiel das. Nun hatte sie ihn im wahrsten Sinne des Wortes in der Hand. Sie fühlte, wie das Blut in ihrer Hand immer stärker pulsierte und ließ genau in dem Moment los, als sich sein ganzer Körper anspannte.

"Puh! Das war knapp.", dachte sie. Sie mußte dennoch unwillkürlich lächeln. Mit einem leisen Stöhner sackte sein Körper in sich zusammen. Ohne ein Wort, stieg sie von ihm herunter und verließ den Raum. Auf halbem Weg machte sie kehrt und ging zurück. Sie steckte ihm ein "Mon Chérie" in den Mund und dachte: "Brav. Das hast Du Dir wirklich verdient." Wie zur Belohnung strich sie ihm über die Wange. Ihr Blick fiel auf den Nachttisch und diesmal verschwand sie mit dem Glas in der Hand. Sie füllte ihr Glas und lachte. Diesmal scherte sie sich nicht um seine Regeln. Was sollte er auch tun? Er lag ja gefesselt auf dem Bett und konnte nicht anders, als auf ihren nächsten "Angriff" warten. "Das war Spaß. Jetzt wird es richtig ernst.", prostete sie sich selber zu und machte sich auf den Rückweg.

Er hörte deutlich ihre helle Stimme. Das machte ihn noch ungeduldiger. Er liebte dieses Lachen, auch wenn es jetzt gerade nicht ganz seiner Stimmung entsprach. Aber so war sie nun mal. Sie zog ihn an der Schulter auf und verfrachtete ihn auf die Bettkannte. Sie drehte ihn um und bedeutete ihm durch einen Klaps auf den Po, er solle sich auf das Bett knien. Sie schob ihn in die Mitte. Er dachte, sie würde nun seine Hände losbinden, mußte aber bald einsehen, daß er sich getäuscht hatte. Mit einem Ruck der linken Hand an dem Seil prüfte sie nur, ob es noch fest genug saß. Dann kniete sie sich vor ihn und küßte ihn auf Hals und Mund. Dabei streifte ihn ihr Höschen an seiner Eichel. Ein Schauer durchfuhr ihn und er wollte zurück weichen. Sie aber faßte ihn und drückte ihn wieder an sich. Dann bemerkte er, wie sie sich wegdrehte und hörte erneut den Reißverschluß.

Sie wendete sich ganz um und schob ihren Hintern an seine Genitalien. Sie rieb ihren Po fest an seinen Schenkeln. Dann richtete sie sich auf und rieb ihre gesamte Rückseite an seinem Körper. Er wurde immer heißer und bemühte sich nun nicht mehr seine Erregung zu verbergen. Wie eine Schlange wand sie sich um ihn herum. Es quietsche laut, als ihre Hände an seinem Bauch herunter glitten und sie fest seinen Stab umfaßte. Mit zwei kurzen Bewegungen hätte sie ihn fast wieder zum Höhepunkt gebracht. Er wurde fast Wahnsinnig vor Begehren. Mit all seiner Kraft zerrte er an seinen Fesseln. Er wollte sie packen, hinwerfen und sie sich nehmen. Sie glitt fiepend wieder vor ihn und zog das Kleid ganz aus. Sie drückte sich wieder an ihn. Dann schob sie mit zwei Fingern ihr Höschen zur Seite.

Trotz der Handschuhe konnte sie deutlich fühlen, wie feucht auch sie jetzt geworden war. Sie manövrierte Ihr Becken an sein steifes Glied. Schob sich Millimeter um Millimeter nach hinten. Er wollte laut aufschreien, als er ihren Mösensaft an seiner Penis-Spitze fühlte. Dann nahm sie ihn mit einem Ruck in sich auf. Er stieß ein lautes "Uh!" aus. Mit einer Hand drückte sie sein Becken nach hinten und behielt so die Kontrolle über seine Bewegungen. Auch sie mußte laut stöhnen, als sie seinen heißen festen Stab in sich fühlte.

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Geschrieben

Eine gute Story, sehr schön geschrieben und man mekrt den Bezug zur Realität...

Aber tu mir und den anderen Usern einen Gefallen und bau ein paar Zeilenumbrüche und Absätze ein, ja? Das macht das Lesen weniger anstrengend...

Ansonsten: Weiter so!!!


Geschrieben

Dankeschön für die Blumen!
Freut mich, wenn es jemandem gefällt.

In der Tat gibt es den Ort, an dem das alles spielt, wirklich. Ich könnte mich echt ärgern, daß ich die Datei mit dem Anfang der Story verzottelt habe.

Das mit den Umbrüchen versuche ich mal. Hoffentlich ändert sich dadurch die Länge nicht, dann haut mir das System wieder auf die Finger. Udn jetzt nochmal nachträglich die Kapitel anders zu verteilen ist sicher schwierig.

cu & vlg
L.


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