Jump to content
Stecher611

Sicher und privat Surfen

Empfohlener Beitrag

Stecher611
Geschrieben

Ich mag es überhaupt nicht, wenn der Computer-Browser aufgerufene Seiten speichert

oder wenn die Webseiten mich woanders hinleiten usw...….

Hab etwas gesucht und bin nun auf den Münchner Browser "cliqz.com" gestoßen.

Hab es aber noch nicht gedownloaded und auch noch nicht installiert.

Was meint ihr ?

Womit surft ihr ?

Vielen Dank

a_mos_
Geschrieben

Wenn man privater (absolute Privatheit gibt es nicht) unterwegs sein will muss man ständig aufmerksam sein und verschiedene Dinge beachten. Das ist anstrengend, das schafft in Wirklichkeit niemand.

Ein anderer Browser ist nur eine Maßnahme.  Was hinter cliqz steckt weiß ich nicht.

Die Überwachungsmassnahmen von Regierungen und Werbeindustrie (die das stark voran getrieben hat um ihre "Kunden" verfolgen zu können) sind inzwischen so ausgefuchst, dass man keine Chance hat. Man kann seine Fußstapfen verkleinern, aber nicht verhindern!

In einer bekannten Computerzeitschrift war vor wenigen Wochen ein Artikel darüber, wie man privater unterwegs sein kann. Dort nachzulesen ist vielleicht am sinnvollsten...

nevermind1985
Geschrieben

Warum benutzt Du nicht einfach den privaten Surfmodus von Firefox, Chrime oder Edge? Damit wird schonmal nix lokal gespeichert.

Für Firefox gibt es dann noch NoScript, was prinzipiell auch zur Sicherheit beitragen kann.

Allerdings bist Du damit dann noch nicht anonym unterwegs. Dafür müsstest Du ein seriösen VPN-Anbieter verwenden oder eben über Tor surfen..

HByoung
Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb Stecher611:

Ich mag es überhaupt nicht, wenn der Computer-Browser aufgerufene Seiten speichert

oder wenn die Webseiten mich woanders hinleiten usw...….

Hab etwas gesucht und bin nun auf den Münchner Browser "cliqz.com" gestoßen.

Hab es aber noch nicht gedownloaded und auch noch nicht installiert.

Was meint ihr ?

Womit surft ihr ?

Vielen Dank

Ich kenne den Browser nicht. Aber er scheint mit Ghostery zu kommen was ich persönlich schon mal für Fragwürdig halte.

Es gibt etliche Möglichkeiten seine Spuren zu verwischen, manche einfach, manche eher nicht so benutzerfreundlich. Es hängt davon ab was genau du machen willst:
Proxies/VPNs
Kein Windows
Kein MacOS
Kein Google, Facebook, Bing, etc.
Werbe- und Scriptblocker.
Etc. etc. etc.

Wenn du aber nur verhindern willst, dass deine besuchten Seiten gespeichert werden, dann kannst du entweder von Hand deine Browserhistory jedesmal löschen oder deinen Browser erzählen, dass er das automatisch macht (falls der diese Funktion besitzt, falls nicht gibt es oft Browserplugins die sowas machen).

moodybs
Geschrieben
vor 4 Stunden, schrieb Stecher611:

Was meint ihr ?

Wie genau sehen denn deine Anforderungen aus? Das Thema ist ja nun sehr umfangreich. Geht es dir nur darum deine Sitzungsdaten nach einer Browsersitzung zu löschen? Dafür bietet meines Wissens nach jeder Browser eine eingebaute Funktion. Das gleiche gilt für Popups. Da hat auch jeder Browser eine Funktion sich diese weitestgehend vom Hals zu halten. Sind deine Sicherheitsbedürfnisse höher, gibt es für fast jedes Problem eine spezialisierte Lösung.  Also erzähl mal, was willst du erreichen?

Thorshammer59
Geschrieben

kann hier ehrlich gesagt nicht viel expertenwissen mit einbringen - lese aber interessiert mit.

FrenulumLinguae
Geschrieben

WIe schon geschrieben wurde: Absolute Anonymität kann man sich wohl abschminken. Grundsätzliche Tipps, die ich aus dem Startposting ablite:

  • Browser so konfigurieren, dass er die "Chronik", also die zwischengespeicherten Infos löscht (Formulareingaben, Passwörter, Cache, Cookies etc.)
  • JavaScript-Blocker einsetzen und gezielt nur für diejenigen Websites freigeben, denen man es explizit erlauben möchte.
  • hosts-Datei des Betriebssystems mit einer Blocking-List füllen.

Zu dem letzten Tipp noch ein paar Zusatzinfos:
Die hosts-Datei ist ein Relikt aus den frühen Jahren des Internet, und ist in allen mir bekannten Betriebssystemen noch vorhanden. Früher standen dort bei jedem Computer die Zuordnungen für Domänenname zu IPadresse, was heute bei der Masse an Domains nicht so gut funktionieren würde und in das DNS-System ausgelagert wurde. Man kann in der hosts-Datei nun Domains auf die ungültige IPadresse 0.0.0.0 umleiten. Am einfachsten funktioniert das mit fertigen Blocking-Lists (im Web z.B. mal nach "msvp blocking list" suchen). Ich nutze solche Listen an allen Systemen, die ich verwende, Linux und WIndows sowie bei Kollegen auch auf Macs. Vorteil ist, dass diese Blockings systemweit gelten und die Listen neben den Cross-Site-Werbungsbanner auch kompromittierende Sites blocken, ohne dass man zwingend für jeden Browser einen zusätzlichen AdBlocker als Plugin installieren muss. Dazu läuft es auf allen Systeme schneller als die üblichen AdBlock-Plugins, obwohl die hosts-Datei bei mir mittlerweile fast 500KB groß ist. Und es blockt nicht nur Browseraufrufe, sondern auch alle anderen Programme, die über das Internet zu Analysewebsites heimtelefonieren wollen.

Wer wissen will, wo die hosts-Datei im eigenen Betriebssystem zu finden ist, findet dazu eine Menge Infos im Web.

Viel Erfolg
FL

moodybs
Geschrieben
Am 6.9.2018 at 21:15, schrieb FrenulumLinguae:

Am einfachsten funktioniert das mit fertigen Blocking-Lists

Ich wäre doch sehr vorsichtig damit mir fremde hosts Dateien zu importieren. Wer weiß was da alles drin steht. Zumal das bei mehreren tausend Einträgen wohl kaum jmd. „zu Fuß“ überprüft ...

sexy_aischa
Geschrieben

Man kann natürlich, sämtliches Verwertbares und Sichtbares von seinem Rechner verbannen und hoffen, dass wenn man diese Daten nicht mehr direkt "sieht", sie dann auch wirklich weg sind. Jo, manche Leute glauben auch an das Spaghetti-Monster...

Aber selbst wenn man alles aus dem Internet kommend oder dahinwollend - auf seinen Rechner behindern oder löschen würde - was eigentlich garnicht geht, heisst das noch lange nicht, das der Router das auch automatisch macht. Der legt standardmäßig nämlich Protokolldateien an, auf die man nur begrenzt Zugriff hat. Vorausgesetzt natürlich, es ist der eigene Router. Bei Miet-Routern kann man das prinzipiell schon vergessen.

Und dann muss auch noch der Provider mitspielen. Der kann ja gerne in seinen AGB drin stehen haben, dass nichts lokal gespeichert würde und er das Datenschutzgesetz respektiere - aber ob er das tatsächlich macht?

Laut einer unserer führenden Politikerinnen, sind Menschen die etwas mehr Wissen und Fertigkeiten, als den Europäischen Anwenderpass für EDV besitzen, automatisch potentielle Cyberkriminelle. Bei "Terroristen" und "Sympathisanten" muss sich kein Provider an irgendwelche "Bestimmungen" halten... Es lässt sich also so oder so wieder aushebeln.

Ist doch ganz einfach:

Der Verfassungsschutz rät dem Bürger, seine Daten zu verschlüsseln. Tut das jemand, ist er jedoch nach Ansicht des Innenministeriums, potentiell "gefährlich" weil er etwas zu verbergen hat ;)

Und wer so doof ist und Tor benutzt, kann auch irgendwo einbrechen, auf die Polizei warten und hüpfend, laut "Hier bin ich" rufen :D

 

Mal was grundsätzliches zu VPN:

Da wird gerne damit geworben, dass die eigene IP verschleiert würde und die Daten nur von vertrauenswürdigen Servern bezogen würden.

Bla, bla. So funktioniert das Internet aber nicht. Daten werden nicht von einem "vertrauenswürdigen" Server bezogen, sondern von dem, der gerade "frei" ist. Da eh die meisten Server dieser Welt unter der Kontrolle der NSA sind, ist es faktisch nur eine Frage der Zeit, bis sie herausgefunden haben, wer da gerde seine Spuren verwischt. Das geht dann im Ausschlussverfahren. Je mehr Verbindungen gewählt werden, desto schneller haben sie brauchbare Resultate. Und da nahezu jedes Datenpaket (und das sind ziemlich kleine Pakete) in "Einzelteilen" von mehreren Servern geliefert wird, brauchen die Rechner von dieser Regierungsstelle, keine 2 Minuten um eindeutig herauszufinden, dass Donald Duck, wohnhaft in der Erpelgasse 13, in 12345 Entenhausen, gerade über einem schweizer VPN-Netzwerk, unseriöse Daten runterlädt.

 

Und da die NSA ein kapitalis... äh marktwirtschaftliches Unternehmen ist, verkaufen sie diese Datensätze an jeden, der über einen gewissen Leumund verfügt und explizit danach fragt. Hat der User dann auch noch Windoof als BS genutzt, könnte ich theoretisch keine 10 Min. nach dem er seine verschlüsselte e-mail über ein VPN, zu seinem Sohn in Australien geschickt hat, diese e-mail "entschlüsselt" auf meinem Rechner durchlesen. Und das kann nicht nur ich. Das kann jeder. Kostet nur 10 Tacken. Er muss nur wissen, wen er fragen muss.

 

 

 

Thorshammer59
Geschrieben

und die moral von der geschicht - digitale lommunikation taugt für so manches nicht!

also kauft eure drogen oder spare-ribs von´ner frau doch besser auf dem klo der kneipe eures vertrauens.

HByoung
Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Stunden, schrieb sexy_aischa:

Man kann natürlich, sämtliches Verwertbares und Sichtbares von seinem Rechner verbannen und hoffen, dass wenn man diese Daten nicht mehr direkt "sieht", sie dann auch wirklich weg sind.

Man kann ohne weiteres Daten so löschen, dass sie nicht wieder herstellbar sind.

vor 12 Stunden, schrieb sexy_aischa:

Aber selbst wenn man alles aus dem Internet kommend oder dahinwollend - auf seinen Rechner behindern oder löschen würde - was eigentlich garnicht geht, heisst das noch lange nicht, das der Router das auch automatisch macht. Der legt standardmäßig nämlich Protokolldateien an

Der protokolliert aber nicht den inhalt des Traffics.

vor 12 Stunden, schrieb sexy_aischa:

Mal was grundsätzliches zu VPN:

Da wird gerne damit geworben, dass die eigene IP verschleiert würde und die Daten nur von vertrauenswürdigen Servern bezogen würden.

Bla, bla. So funktioniert das Internet aber nicht. Daten werden nicht von einem "vertrauenswürdigen" Server bezogen, sondern von dem, der gerade "frei" ist.

Also, der Sinn ist die IP zu verschleiern und das tun sie (vorrausgesetzt es gibt kein Leak). Das mit den Servern hast du glaube ich falsch verstanden.

vor 12 Stunden, schrieb sexy_aischa:

Da eh die meisten Server dieser Welt unter der Kontrolle der NSA sind

Das ist ein eher schlechtes Totschlagargument. Selbst wenn die NSA alles abhören würde, ist es wichtig sich zu schützen.
Man kann auch mit ner Abrissbirne in mein Haus einbrechen aber ich schliesse trotzdem die Tür ab.

Wenn ich meine Daten schütze und meine Verbindungen, Mails und ähnliches verschlüssel, dann nicht weil ich denke, dass die NSA hinter mir her ist.
Dann 10 Tacken part ignorier ich mal lieber.

bearbeitet von HByoung
  • Gefällt mir 2
moodybs
Geschrieben
vor 20 Stunden, schrieb sexy_aischa:

Hat der User dann auch noch Windoof als BS genutzt, könnte ich theoretisch keine 10 Min. nach dem ... Und das kann nicht nur ich.

Ich glaube du verstehst nicht wirklich all zu viel von der Materie. Aber vielleicht irre ich mich ja auch. Lass es uns herausfinden! Ich mach es dir sogar einfach. Du musst gar nicht mein VPN entschlüsseln. Ich geb dir meine verschlüsselte Mail direkt hier:

-----BEGIN PGP MESSAGE-----
Charset: iso-8859-1

hQQOA/ug8yi2+x+iEA/8CVJcv4MshpIvTz6LW4qTGrDguw4SsYddWBQB6LaTK6K9
VtbENELNbIt/Q3FwVeRNp8F0K9i7C7cJwDAFXvwq7E1nNVVBTMvJaLN9lWLajBmR
bGeHQBYdM5EoX9RoguWvnQKkoZHekupmBaBgBEvBHUMWTi7YgcLcjxF0UzuUW8Ak
kWAAW0ZEsjpc14djSx1UTl48ontAn+NsO49WKKoIUj0xKrOW+sR7p4zubSjHPsKN
4z7LKlxBk2LlC/oacwzjbr1e768Jxh8vgh9o21OLkiLvbidTaVm+i30eyyjaPiYu
UslhjmUKMTeOzd7/KnuTDTgNfKMkHEHkxoYe6q2g238FyH+YczecvmBQWGbfauLy
hF5L3m12sUcXs9jUqKIIA77b3aAshQwVfFQVI+k1OeadEPAIKQZlvNmHkj0NFg8d
YNBFLDLlYrtcHU8m932fV7cDU00jdZx+dbAAkrEvQhmehwIvsMFE43qBulRITs1i
bxGkIGSag0yuOzRluhv0PkFpC9dzUdNY4Lrtz8tGaCXScOCQn36AktgzNXActDtP
yu4ddneGO99akb4npLbr/1szwBFRuIJ/e/qYLhsb5EHwh6pNHkUqY2thVEQyQoH2
eTDKh9QJHD6zFz2hSFKVIzW5FN8Q0mnTFNVdYps0KFh9BSS2rq5/5schAcIhlvgQ
AKXL8ou577klc5s0dsi6IgYaCJNTp+85mFQUalPocS8yo9fgdBMCLBeUf0cpMIvq
uDNAzmFlxOZC8hilUkgTqurYpAd4Vor/YDakX56iqhnisfaJHD4dppASVlj0zY1G
5zyaomPbtFyAXS9Ammi0m2irpDQPc235hBEuk5ogEw/+ZAWmNpytreI1iUVYIRNy
5FgeRfq6SZPSj89DsVX1UfPHeV/SLA+Zh8Ok1jFUWFhBRh10OdqaLQ0tjgbbUI44
djVIT6TrSjFwKrnSW5EGiETe0i6uj+MOMdm3kd/0WBHDXQwevSopT7Hisyb4Z+KG
tQ8wGn/1xCvQd5BP3i6NICwV26v2mLJpU4UoPIo74NXPt0U/scRMCvHNJj/6fFZO
C7o62AkvYkyQW8nKL7q7XXDFZIn5CmISvst8KT5aCtclNY08AO+vhex++VMtblNH
5126T87dxDFRF0lAA+Zqf5qNaZB2Kc+iqCNy1z66WKjsOf05j4hoNOafTCVAmVwp
nO+xOeCEEWOFn/1pJIiFSK87eQXTB6zOaYva9+TvsZLo5TOSzj3jpH8RgEvafUbt
syvzZY3JhBgHpGvFLgk+yp6J4qJCdHblpYAlgmC4/s1pR/JEZ5mlaGe+BEqMJKU6
WoaE7jHrZ+eo1NvHpaMKe3lToAN5ERypeAB5ixZUdstrhQQOA/ug8yi2+x+iEBAA
q4zVdCK4wd4lYmFAj8xCtBBzQ9pm1+serN961di8eOIlvdSbkuOESiZ1UQYfTEtq
AAsX92EXa7PuWjcWmargqtLDg1DmZB6Mt7t2eaejSWrifOQ2amAXh6oMZvDTXtwc
cH54FtOKeKMD5CD8tw9tDrei9yGSRh0IHx/f6gZlomrF857gcoDtlnotXBylLJfJ
SxtAzx748mhjRVo+nQGXwWtGjMYSw/eMbZUFh1ZY8a8v1C7lHadX5OrweCTrsF6R
B5RhlNeywDj2aKkU2Apf8woaaqrUfN16SoomkWcC9JjdL4DISt4Zkf6tmBYJuMDU
ehnsFS+ro8hKxbtBXezvrpA2qtT3fN3b4089a/Fxaaj8oLuWIQKEEi2TLPXpmJPv
JWn/d0kFjet6dcuyUBXd93YUCH9LqbKev3M5PC5Zf/4kSIuK480Y5ge3aUeyLGhr
GOpp0Ue9MCn7uVpaE/Bue4mwJUtniFW+ug1qaffLo46uZkNG2C+6aAbKJakPLf3G
Xs8jmsFOJUWucsyoHr2DpkloZkyKonAbXX8Gh9sCl2HaGVqX0Pu2VsH0euhOpiTA
9hMLDKTlgc/r9xtSrUbEvh8Fjm+sNhhXCY7UH1XHUauTn446uRxS3kpcRBjkFEAr
CtrS1fuTt8yF2aYMLnpL+RWGzmrqFAmo+WW3BWIt9j4P/jNJ46qi9wNwFxb1x0Yh
U0ff99E7NzSaKWO3I8dV8Bn3G89Zs66qOUf4Z5O0Hyllx9cMiJZpY2EOSDd03XFK
0T/ggRjiEonl622skzxt6jvDnNpvi3DobCw+zv0rZZnF27UdJtnQI6VG5G86ZkWY
P0i4+/TVi2a5WBRbYjg15uzDj3fAHOteOT9J9aUBGjZLhSv+ZKXnHCgIoisVG3tE
JxOxSCS2Ocf+qL6/AF/kjpyX0lNJDaFoFDl/JkzbknlNwnZs3elYqvt0dY8NEo+h
8OiyvyFfx/YhqfQoohx22v3Y4jwaruf/2h8lqcVWyf6Hoq8MZpJfy0agziETxO4N
z3x05IGh0+6eP7TqYxJvsrMFdfRCkQippEWApC1H7S0u2YJ283SekTj+8i1Cm3Eh
/dTGk4e3QY96M/zsxmtknqOafXHJKenVPmHOxwpY/5PxzlhtdoXB4NDosc1blpwZ
oavKlShiE2xI/fywVGhFaYwh90dJuENfhK8dPm7dtis/HDZ4cu4rOvHy8/WQPUgo
rY23Na+mBSA7V5N283zydsESLGkDe3upk5GkB0gVsy0brksHFa1hxGqghVrM3zb4
YNbfsweesya7QUCg7N3Z1hX6To5F57eilc2qsTvePikWRkChg0d3Z2E1KJYPx1kv
J216mLEoqws23CWMY25/hE+20nIBxGDeuLLO3pnpgob/UMON7oD+JhvyWdFcwRP7
6G0ryb81z5SSX08chX0HrmI+lL42cNvJQrS/dKB25w0XdCqNnodtDOlZ/C/K0ote
nQ5E34PX0EYLdlCPX5G/tfL96Hr9/MRpvAAJBWDzL0ailG2wR1c=
=OPqo
-----END PGP MESSAGE-----

Und ich geb dir natürlich auch mehr als 10 Minuten. Sollte es an dem 10er scheitern, schick mir deine Bankverbindung/Paypalaccount/Walletadresse ...

  • Gefällt mir 3
FrenulumLinguae
Geschrieben (bearbeitet)
Am 8.9.2018 at 07:24, schrieb moodybs:

Am 6.9.2018 at 21:15, schrieb FrenulumLinguae:
"Am einfachsten funktioniert das mit fertigen Blocking-Lists"

Ich wäre doch sehr vorsichtig damit mir fremde hosts Dateien zu importieren. Wer weiß was da alles drin steht. Zumal das bei mehreren tausend Einträgen wohl kaum jmd. „zu Fuß“ überprüft ...

Nun ja, wer Angst vor Schädlingen aus etablierten Quellen hat, sollte meines Erachtens besser ganz aufs Internet verzichten. :D

Die reine Textdatei, die man sich für die hosts-Datei runter lädt, ist trotz ihrer Größe sehr leicht zu prüfen. Das machen die Technikfreaks auch andauernd und ist bei hosts-Einträgen auch schnell gemacht. Schädlich wäre ein Eintrag, der nicht auf 0.0.0.0 umleitet, und so etwas ist easy zu testen, muss keineswegs "zu Fuß" gemacht werden und wird in der Community auch geprüft.

Aber es muss ja keiner die hosts-Datei nutzen. Die einen sehen sie als eine gut funktionierende, zentrale Blockingmöglichkeit an, die anderen haben Angst davor. Ich denke beide Gruppen werden mit ihrer jeweiligen Entscheidung glücklich sein. Gut ist allerdings, dass jeder die freie Wahl hat, was er wie nutzen möchte. Dazu gehört aber auch, dass man die Alternativen kennt. Deshalb also mein Info-Beitrag dazu.

Gruß
FL

vor 3 Stunden, schrieb moodybs:

Ich geb dir meine verschlüsselte Mail direkt hier:

-----BEGIN PGP MESSAGE-----
[...]

Ich fürchte, gleich fragt sie nach deinem Public Key, aus dem man in vermutlich drei Minuten (für nen 5er) den Private Key bilden können soll.
(Ironie aus)

bearbeitet von FrenulumLinguae
  • Gefällt mir 2
HByoung
Geschrieben

Jo, da die Host-Dateien in simplem Textformat sind, kann man die leicht überprüfen. Und es gibt keine Möglichkeit da was verstecktes reinzupacken.

sexy_aischa
Geschrieben

@moodybs und @FrenulumLinguaeWenn ihr beide Windows kennen würdet, dann wüsstest Ihr, dass die Mail lange vor dem Verschlüsseln - ohne Euch um Erlaubnis zu fragen - in reiner Textform übertragen werden kann OHNE dass Ihr auch nur irgendetwas dagegen tun könnt. Verschlüsselt Ihr, kann ebenfalls eine Kopie des Originals in reiner Textform übertragen werden. Btw. Seid Ihr absolut sicher, dass Eure Zwischenablage ebenfalls "verschlüsselt" ? Was denkt Ihr wie Geheimdienste an die Daten kommen? Und dann gibt es noch Keylogger, Webcams, Strahlungsanalyse, Feldstärkenanalyse... etc. Und da die meisten von Euch, ihre Briefe beim Korrekturlesen laut vorlesen, würde schon ne simple Wanze für ein par Cent ausreichen und selbst dafür gibt es probatere Mittel.

Wie es scheint habt ihr eher wenig Ahnung von der Materie, wünscht Euch aber eine trügerische Sicherheit, die es nie gegeben hat. Und auch nie geben wird.

Bleibt in Eurer Friede-Freude-Eierkuchen Welt. Da passt Ihr gut hin.

 

HByoung
Geschrieben

Kopf + Tisch.

Xaisar
Geschrieben

ALUHÜTE!!!! FRISCHE ALUHÜTE!!!!

@sexy_aischa dass deine Beiträge im Grunde nix mit dem Diskutiertem zutun haben merkst du oder? Es wurde dir sogar vorgelegt mit einer verschlüsselten Mail, was du wirklich schwarz auf weiß so angepriesen hast, dass es total einfach wäre das zu ENTSCHLÜSSELN... Wir wissen, dass das nur eine Variante ist um sich zu schützen, komischerweise verwenden das System so ziemlich alle Firmen, die einen externen Zugriff auf die Firmen-Infrastruktur haben.. Warum meinst du nutzen die VPN? Wenn man ja auch mit ner Abrissbirne oder ne Maulwurf an die Daten kommen kann? Genau. Sicherheitsmaximierung! Also gebe ich dein Argument gern zurück, verkriech dich in deinem Bleibunker abgeschottet von jeglicher Umwelt um nicht abgehört zu werden ;-)

moodybs
Geschrieben
Am 9.9.2018 at 12:29, schrieb FrenulumLinguae:

Nun ja, wer Angst vor Schädlingen aus etablierten Quellen hat, sollte meines Erachtens besser ganz aufs Internet verzichten.

Ich bin bisher noch nicht auf die Idee gekommen die hosts für diese Zwecke zu missbrauchen - ich hätte auch irgendwie die Befürchtung, dass das ab einer gewissen Größe die Namensauflösung spürbar verlangsamt. Aber hin wie her - die Idee dahinter lehne ich grundsätzlich gar nicht ab. Nur du sprichst weiter oben ja selbst von einer 500 kbyte großen hosts Datei. D.h. also ca. 500.000 Zeichen. Das entspricht ca. 25.000 Einträgen. Und da bezweifle ich das man das zuverlässig von Hand prüfen kann. ( @HByoung ).

Der Hauptteil meiner Kritik geht aber auch eigentlich in eine andere Richtung. Ich bin ein recht unbedarfter Nutzer und lese hier diesen Tip. Nachdem ich mich 5 Minuten schlau gemacht habe wofür diese hosts-Datei gut ist, befinde ich die Idee ebenfalls als gut und suche mir im Netz eine Seite wo ich eine entsprechend präparierte Datei herunterladen kann (btw. - ich habe das gerade mal gemacht). Im Ergebnis lade ich mir dann eine gezippte Batchdatei herunter, die mir meine hosts durch eine entsprechend präparierte ersetzt.

Ehrlich?
Du hältst es für eine gute Idee, dass ich mir aus dem Netz ein Skript herunterlade (dessen Inhalt ich vermutlich gar nicht verstehe) und dieses dann auch noch mit administrativen Rechten ausführe?

Sorry aber für unbedarfte Nutzer sollte das ein absolutes NoGo sein!

Für alle anderen gibt es elegantere Methoden ...

HByoung
Geschrieben
vor 8 Minuten, schrieb moodybs:

Das entspricht ca. 25.000 Einträgen. Und da bezweifle ich das man das zuverlässig von Hand prüfen kann. ( @HByoung ).

Nun, nur weil du eine Hostdatei mit so vielen Einträgen hast, ist es keine schlechte Idee. Man kann auch weniger Einträge haben. Und ja, man kann auch viele Einträge von Hand prüfen.
Zudem sollte man die Einträge sowieso nur von vertrauten Quellen beziehen.

Auch das du eine Batch-Datei gefunden hast ist kein Argument dagegen. Ich gebe Einträge von Hand oder per copy and paste ein. 
Zudem sind auch Batch-Dateien, wie die Host Datei, im 'plain' Text Format und können ohne weiteres überprüft werden.

Ob das Verändern der Host-Datei generell ein NoGo für unbedarfte User ist, ist Ansichtssache und hängt wohl auch davon ab wie unbedarft die Person ist.
Ich bezweifel, dass 10.000 Einträge in die Hostsdatei irgendwie das System verlangsamen. Wenn das so wäre, müsste ein Werbeblocker das System jedesmal zum abstürzen bringen wenn du eine Website besuchst...

Xaisar
Geschrieben
vor 24 Minuten, schrieb HByoung:

Wenn das so wäre, müsste ein Werbeblocker das System jedesmal zum abstürzen bringen wenn du eine Website besuchst...

DAS kann man so leider nicht verallgemeinern. Der Scheduler funkt dir da dazwischen, davon gibt es mindestens 2 pro System, jenachdem, wo du ansetzt zwackst du dem System mehr Leistung ab, sprich, je tiefer auf Systemebene du Performance verbrauchst, desto weniger bleibt für die Blase darüber. Stichwort Hosts, wenn die Abfrage zu lang dauert, dauert schlicht ALLES länger. Hast du ne "Hosts" Datei im Browser, Prüft dieser anhand der ihm zugewiesenen Kapazität. Sprich, der Firefox wird langsamer, das System behält sich aber ausreichend Rechenpower vor um stabil laufen zu können. Natürlich gibt es für alles Ausnahmen, bevor jetzt wieder jemand mit diversen Erklärungen um die Ecke kommen mag. Ich kann aber leider auch keine Einschätzung geben, ab wann die Größe der Hosts eine relevante und im Labor nachweisbare Performance Einbuße bringt.

moodybs
Geschrieben
vor 14 Minuten, schrieb HByoung:

Ich gebe Einträge von Hand oder per copy and paste ein. 

Dagegen spricht ja auch gar nichts - ich hab das Beispiel weiter oben aufgegriffen - die 500 kb große hosts und den Vorschlag mir eine solche aus dem Netz zu laden.

vor 15 Minuten, schrieb HByoung:

Zudem sind auch Batch-Dateien, wie die Host Datei, im 'plain' Text Format und können ohne weiteres überprüft werden.

Um beim unbedarften User zu bleiben - kann das deine (oder wegen mir auch meine) Mama auch? Also bei meinen Eltern bin ich mir sicher, dass die das nicht können ...

vor 16 Minuten, schrieb HByoung:

Ob das Verändern der Host-Datei generell ein NoGo für unbedarfte User ist

Es ging nicht um das Ändern - dagegen spricht prinzipiell nichts. Ich halte es aber fragwürdig mir so etwas aus dem Netz zu laden und zu importieren.

vor 17 Minuten, schrieb HByoung:

Ich bezweifel, dass 10.000 Einträge in die Hostsdatei irgendwie das System verlangsamen. Wenn das so wäre, müsste ein Werbeblocker das System jedesmal zum abstürzen bringen wenn du eine Website besuchst...

Eher nicht, da hier mit kleinen Datenbanken gearbeitet wird und nicht mit statischen Textdateien. Bei Textdateien habe ich keine Wahl - die muss ich von oben bis unten durchforsten ... DBs kann ich spezifischer abfragen ...

Es geht auch gar nicht darum das System zu verlangsamen. Wenn dein Rechner einen Namen in eine IP auflöst, wird zunächst die hosts Datei abgegrast bevor eine DNS Abfrage losgeschickt wird. Und das jedes mal wenn ein Name aufgelöst werden soll (es  sei denn das Ergebnis der Abfrage befindet sich bereits im DNS Cache). Es liegt auf der Hand, dass das bei mehreren tausend (im Normalfall nicht zutreffenden) Abfragen langsamer sein muss als direkt einen DNS Server zu befragen. Um wieviel langsamer hängt von vielen Faktoren ab. Wenn man sich aber einmal vor Augen hält, dass bei dns-Abfragen extra udp an Stelle von tcp verwendet wird, sollte  doch deutlich werden, dass eine schnelle Namensauflösung durchaus wünschenswert ist.

  • Gefällt mir 1
HByoung
Geschrieben
vor 24 Minuten, schrieb moodybs:

Um beim unbedarften User zu bleiben - kann das deine (oder wegen mir auch meine) Mama auch? Also bei meinen Eltern bin ich mir sicher, dass die das nicht können ...

Meine Eltern könnten wahrscheinlich nicht mal die Hostdatei finden. :coffee_morning:

 

vor 26 Minuten, schrieb moodybs:

Um wieviel langsamer hängt von vielen Faktoren ab.

Ich lehn mich mal weit aus dem Fenster und sage, dass man das bei modernen Computern nicht merken wird... bzw. nicht merken kann, weil die verzögerung so minimal ist.
Es gibt bestimmt irgendwo Tests dazu im Netz zu finden, vielleicht google ich später mal. Aber ich denke eine normale Textdatei mit einer ins System eingebauten funktion zu checken wird auch bei 10.000 Einträgen weniger Rechenleistung verbrauchen als ein Werbeblocker der in Java programmiert ist. Aber wie gesagt, ich kann mich da irren. Und es ist auch egal...

Ich habe nicht das Verändern der Hostdatei vorgeschlagen (Siehe meinen ersten Kommentar in diesem Thread). Es ist auch nichts, dass ich unbedarften Usern vorschlage, da hast du vollkommen recht.
Mein Punkt ist nur, dass es ungefährlich ist, da überprüfbar.
Natürlich, wenn man 1337Hostsmanipulator.exe von einer Russischen Seite runterlädt ist es unter Umständen gefährlich aber das gilt für jedes Programm, unabhängig ob es um die Hosts geht oder um Musik abzuspielen.

moodybs
Geschrieben

Mal als Tip - allerdings eher für engagierte Nutzer ;) ... squid/squidguard als Proxy und Shallalist als Blacklist. Lässt sich per cronjob regelmäßig aktualisieren. Mit fast 2 Millionen Einträgen ist das auch recht umfassend. Der kostenbewusste Anwender implementiert das auf einem kleinen Raspi ...

HByoung
Geschrieben
vor 4 Stunden, schrieb sexy_aischa:

Ich denke Euch beizubringen wie ein Computer grundsätzlich funktioniert, ist genau so eine vergebliche Liebesmüh' wie einem Steinzeitmenschen zu erklären, was eine Supernova ist.

Soll das ein Witz sein? Du hast dich quasi in deinem ersten Post hier schon absolut disqualifiziert.... mit Unwissen und Halbwahrheiten.
Jetzt versuchst du nicht nur dich mit irgendwelchen "NSA Methoden" und Verschwörungstheorien rauszuwinden, nein, du schlägst auch noch um dich.
Wobei nochmal zu wiederholen wäre, dass die NSA hier nicht Thema ist. Der TE will im Prinzip nur seine Browserhistory löschen.

Jeder, der sich mit Computern auskennt, weiss nach deinem ersten Kommentar hier was er zu denken hat, da kannst du noch so wild zicken und meinen wir würden nicht wissen wie ein Lichtschalter geht.

sexy_aischa
Geschrieben
vor 48 Minuten, schrieb HByoung:

Soll das ein Witz sein? Du hast dich quasi in deinem ersten Post hier schon absolut disqualifiziert.... mit Unwissen und Halbwahrheiten.
Jetzt versuchst du nicht nur dich mit irgendwelchen "NSA Methoden" und Verschwörungstheorien rauszuwinden, nein, du schlägst auch noch um dich.
Wobei nochmal zu wiederholen wäre, dass die NSA hier nicht Thema ist. Der TE will im Prinzip nur seine Browserhistory löschen.

Jeder, der sich mit Computern auskennt, weiss nach deinem ersten Kommentar hier was er zu denken hat, da kannst du noch so wild zicken und meinen wir würden nicht wissen wie ein Lichtschalter geht.

Pass mal auf, mein erster Kommentar war in der Art dass es keinen Schutz gibt und habe dabei auf den Schwachsinn von Moodybs und Frenulum geantwortet.

Ihr habt keine Ahnung von Computern und vom Internet an sich, anscheinend auch nicht. Das habt Ihr mehrmals eindringlich bewiesen.

Das sind keine Verschwörungstheorien wie Du sie gerne als solche sehen würdest. Deine Daten kann man wirklich kaufen. Macht jedes Versandhaus - ausser der Bonitätsprüfung natürlich und da wird auch gleich deine "Gesinnung" abgefragt.

Wenn Du das nicht glaubst, dann solltest Du vielleicht mal woanders vorsagen lassen.

Wer zickt denn hier rum und fühlt sich ständig auf den Schwanz getreten? Ihr unterstellt mir ständig Dinge die ich nie geschrieben habe und werdet auch noch beleidigend. Ihr verhaltet Euch wie Diven oder besser gesagt wie Tucken. Nicht wie Männer und schon garnicht wie welche, die Ahnung von dem haben was sie zu wissen vorgeben.

Kindergarten

 

×