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Hure- verbrennt sie! Oder doch nicht?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Verbrennen? ...nur wenn Sie das Gewicht einer kalten Ente hat, ...dann ist Sie nämlich aus Holz ...

....in dem Fall muss man Sie verbrennen, allerdings braucht man für eine zweifelsfreie Bestimmung das Quarter- Abitur ....

Geschrieben

Ich habe absolut kein Problem mit der Prostitution als solcher, solange es von Seiten der Anbieterin eine freiwillige Sache ist und keine geldzeiehnden oder zwingenden Zuhälter involviert sind und meines Erachtens ist das ein ehrenwerterer Beruf als Politiker oder Manger, der ohne mit der Wimper zu zucken tausende Menschen arbeistlos macht und Existenzen vernichtet. Als Prostituierte sorgst Du dafür, dass Menschen sich wohl fühlen, egal ob mit hartem (purem) Sex oder auch mit Schauspielerisch/Psychologischer Komponente dass sich jemand für einige Zeit gut fühlt.
 

Geschrieben

Prostituierte werden gleichfalls Opfer von ***igungen und

wie schon drauf hingewiesen bei den allermeisten ***igungen geht es nicht um sexuelle Befriedigung ,

also füllen da auch die Prostituierten keine " Lücke " und bewahren anderen Frauen davor . 

Es mag sein das da absolute Ausnahmen die Regel bestätigen . 

Geschrieben (bearbeitet)

Es sind Menschen, ganz einfach. Mit all den üblichen Sehnsüchten, Vorlieben, Wünschen und Problemen, die das Leben so mit sich bringen.

Manche Frauen aus dem Biz beanspruchen für sich allerdings - mit dem permanenten Hinweis auf angebliche oder tatsächliche Diskriminierung und Stigmatisierung - das was ich "positive Diskriminierung" nenne.

Denn ebenso wenig, wie eine herablassende Umgangsweise angebracht ist, ist es angebracht besondere Behutsamkeit etc. walten zu lassen. Der "Mitleidsknopf" wird gerne gedrückt und auf *wimperklimper* Effekte gehofft. Wer wirklich nicht diskriminiert hat ganz normalen Umgang und auch kein Problem mal "Du spinnst ja wohl" zu sagen.

Oder anders gesagt, sie haben sich den Job selbst ausgesucht (Zwangsprostitution ist ein anderes Thema) und können ja auch jederzeit einem anderen Gelderwerb nachgehen. Dann aber bitte auch nicht auf Tränendrüsen drücken, wenn mal etwas nicht wie geplant läuft. Das tuts nämlich in anderen Jobs oft auch nicht. Die Eigenverantwortung endet nämlich nicht bei der Berufswahl und der Bargeldentgegennahme....

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

Dass Prostitution immer als "Dienstleistung" verkauft wird, nervt mich etwas. Dienstleistung bedeutet: Jeder der diese Dienstleistung bezahlt, darf sie in Anspruch nehmen und somit wäre eine Prostituierte eine Frau, die eine ausnahmslose Fickpflicht hätte. Also auch mit Idioten und AO-Liebhabern Sex haben müsste.

Dem ist aber nicht so. Die Prostituierte entscheidet selbsständig was und vor allem, mit wem.

Und das mit dem Seele verkaufen...

Wenn das gänge, könnte ich mir ja jederzeit ne neue kaufen ;)

 

Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb sexy_aischa:

Dienstleistung bedeutet: Jeder der diese Dienstleistung bezahlt, darf sie in Anspruch nehmen und somit wäre eine Prostituierte eine Frau, die eine ausnahmslose Fickpflicht hätte.

Und doch ist es eine Dienstleistung. Als Wirt darf ich doch auch entscheiden, wem ich ein Bier verkaufe. Oder anders ausgedrückt, jeder Handwerker, Dienstleister muss nicht jeden Auftrag annehmen.

Geschrieben
Am 9.9.2018 at 00:25, schrieb WeiblicherMensch:

stell dir mal vor, wenn sie ( die gar nicht dein typ sind  ) dann keuchend und sabbernd auf dir liegen und dir ihr speichel vielleicht auf den hals und ins gesicht tropft. das stell ich mir echt nicht schön vor.

ich geh auch lieber meiner arbeit nach.

Im Idealfall hat eine Prostituierte es selbst in der Hand, mit wem sie ins Bett steigt und welche Handlungen sie ausübt oder an sich ausüben lässt (Zwangsprostitution und Flatrate-Bordelle schließe ich hiervon mal aus, da ersteres kriminell und letzteres rechtlich in einer Grauzone).

Generell stelle ich mir sabbern auch nicht besonders erotisch vor, egal, ob es von ihm oder ihr kommt - und ob sie mir bis dahin sympathisch genug war, um mit ihr ins Bett zu steigen.

Da ich keine Prostituierte kenne, kann ich aber auch nicht sagen, welchen Stellenwert Erotik bei diesem Beruf überhaupt einnimmt.

Geschrieben

Die Huren die ich kenne, sind für mich Damen, ich unterhalte mich mit ihnen auch über alles möglich. Mir liegt es fern sie in irgend einer Weise zu beleidigen.

Warum auch?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden, schrieb Kiss87:

Da ich keine Prostituierte kenne, kann ich aber auch nicht sagen, welchen Stellenwert Erotik bei diesem Beruf überhaupt einnimmt.

Ich kenne ein paar, ohne Intimkontakt.

Auch bei dieser Frage ist es unterschiedlich (was nicht überraschend sein dürfte).

Nehmen wir ein anderes Beispiel. Ich kenne eine Frau, die von sich sagt, dass sie sehr gerne putzt und sauber macht (als gewerbliche Putzfrau). Dass es ihr eine besondere Befriedigung schafft, wenn alles blitzt und blinkt. Ich kenne eine andere Frau (zufälligerweise eine Ex-Prostituierte), die meinte, als sie noch aktiv war, dass keinerlei Umstände sie dazu bringen könnten als Putzfrau zu arbeiten, das sei eklig und weit unter ihrer Würde. Ihr hatte es, nach eigener Aussage, übrigens Befriedigung verschafft, wenn ein Mann mit einem Grinsen im Gesicht wieder von dannen gezogen ist.

Man sieht die Analogie? Insbesondere die sehr unterschiedliche Wahrnehmung beim Stichwort "Würde"?

vor 8 Stunden, schrieb sexy_aischa:

Und das mit dem Seele verkaufen...

Wenn das gänge, könnte ich mir ja jederzeit ne neue kaufen ;)

 

Gilt ebenso für die Redewendung des "Körper verkaufens" ...

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben
Am 13.9.2018 at 01:51, schrieb sexy_aischa:

Dass Prostitution immer als "Dienstleistung" verkauft wird, nervt mich etwas. Dienstleistung bedeutet: Jeder der diese Dienstleistung bezahlt, darf sie in Anspruch nehmen und somit wäre eine Prostituierte eine Frau, die eine ausnahmslose Fickpflicht hätte. Also auch mit Idioten und AO-Liebhabern Sex haben müsste.

 

Das ist doch Quatsch, jeder Dienstleister kann doch entscheiden, wen er als Kunden bedient oder nicht. Auch ein Automechaniker, ein Landschaftgärtner, ein Masseur kann einen Kunden ablehnen, wenn er z.B. unverschämt wird oder ihm die Nase nicht gefällt. Und der Dienstleister bestimmt die Regeln selbst, was wird geleistet, wann ist zu zahlen etc. Das sollte auch auf Prostituierte zutreffen, eine "Fickpflicht" ist damit in keinster Weise verbunden.

Für mich ist das eine respektable Dienstleistung wie die eines Messeurs, nur dass andere Körperteile und mit vollem Körpereinsatz massiert werden.

Mir fehlt bei dieser Dienstleistung einfach die persönliche Nähe, weshalb das für mich einfach keine Alternative ist, wer aber auf diese neutralere Art der Befriedigung steht, für den ist das ein tolles Angebot. 

Immer, solange die Frau alles selbstbestimmt und freiwillig tut und es eben auch will.  

Geschrieben
vor 14 Minuten, schrieb 69pepper69:

Mir fehlt bei dieser Dienstleistung einfach die persönliche Nähe, weshalb das für mich einfach keine Alternative ist, wer aber auf diese neutralere Art der Befriedigung steht, für den ist das ein tolles Angebot.

Immer gleich dieser belehrende Hintergund "Das ist doch Quatsch" mit der man seine eigene Einschätzung, über die Anderer stellt...

Dir fehlt Nähe? Verstehe ich nicht. Es ist im Prinzip genau das Gleiche wie mit einer Geliebten. Nur dass der Kunde keinen Bock auf Gefühlsdinge die eine Liebschaft nach sich zöge, hat. Glücklicherweise sind nicht alle Kunden so gefühlskalt.

Das ist keine Dienstleistung. Eher eine zeitlich begrenzte, vertrauensvolle Affäre, die im Sinne des Kunden keine "Nachwirkungen" hat.

Geschrieben
vor 11 Minuten, schrieb sexy_aischa:

Immer gleich dieser belehrende Hintergund "Das ist doch Quatsch" mit der man seine eigene Einschätzung, über die Anderer stellt...

Dir fehlt Nähe? Verstehe ich nicht. Es ist im Prinzip genau das Gleiche wie mit einer Geliebten. Nur dass der Kunde keinen Bock auf Gefühlsdinge die eine Liebschaft nach sich zöge, hat. Glücklicherweise sind nicht alle Kunden so gefühlskalt.

Das ist keine Dienstleistung. Eher eine zeitlich begrenzte, vertrauensvolle Affäre, die im Sinne des Kunden keine "Nachwirkungen" hat.

Natürlich hat dazu Jede/r eine eigene Position. Richtigerweise sagst Du, dass damit keine Herabwürdigung anderer Positionen/Menschen verbunden sein sollte.

Ich sehe (für mich) schon einen Unterschied zwischen Sex mit emotionaler Komponente (es heisst ja nicht ohne Grund "Geliebte") und "nur" Sex. Abgesehen davon, ein weiterer wesentlicher Unterschied zwischen Geliebter und Prostituierter darin besteht, dass letztere nach Cash by Fuck entlohnt wird. Eine moderne und selbstständige Geliebte vögelt mit ihrem Geliebten, weil sie es möchte, ohne finanzielle Interessen und heiratet ihn nicht, weil sie selbst den Kerl nicht unbedingt jeden Tag um sich haben muss.

Ansonsten, manche Prostituierte sehen sich selbst als DienstleisterInnen (im positiven Sinne gemeint), andere nicht so. Dieses Selbstverständnis ist ebenso "bunt" wie die Motivationen und Befindlichkeiten der Kunden.

Ich rein persönlich habe ein ganz anderes "Problem" mit der (meiner) potentiellen Inanspruchnahme dieser "Dienstleistung". Ich finde ich bin beim Sex wirklich nicht so schlimm, dass ich dafür "Schmerzensgeld" zahlen müßte. Da schwitze ich es lieber aus, schon allein aus Trotz. Außerdem manifestiert dieses Biz tradierte Rollenverhalten (Weibchen "gewährt" Sex für Versorgung, in welcher Form auch immer, Männchen muss Kohle ran schaffen, um Sex zu haben; ist irgendwie wie Steinzeit, Männe kriegt im Austausch für eine gegrillte Säbelzahntiger-Keule Sex).

Geschrieben
vor 5 Minuten, schrieb Thorben-Hendrik:

Ich rein persönlich habe ein ganz anderes "Problem" mit der (meiner) potentiellen Inanspruchnahme dieser "Dienstleistung". Ich finde ich bin beim Sex wirklich nicht so schlimm, dass ich dafür "Schmerzensgeld" zahlen müßte.

:clapping:

Als Schmerzensgeld hab ich das noch nie gesehen :sweat_smile:

Eher als eine Art Entschädigung - für eine nicht zustandegekommene Freundschaft. *lach

Was mir an dem Begriff Dienstleistung nicht so recht passt, ist:

Bei einem Handwerker der Mist baut, kann ich nachträglich auf einer Nachbesserung bestehen.

Bei einer Prostituierten gibt es keine Nachbesserung. Das wäre entgegen dem Grundsatz des Geschäftsmodells ;-)

Also streng genommen, ist das eher keine Dienstleistung...

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb sexy_aischa:

Immer gleich dieser belehrende Hintergund "Das ist doch Quatsch" mit der man seine eigene Einschätzung, über die Anderer stellt...

Das ist keine Dienstleistung. Eher eine zeitlich begrenzte, vertrauensvolle Affäre, die im Sinne des Kunden keine "Nachwirkungen" hat.

Was ich mit dem "das ist Quatsch" (entschuldigung für die Ausdrucksweise) nur sagen will ist, dass Deine Definition von Dienstleistung (also "man muss etwas machen, was man nicht will, weil man dafür bezahlt wird") schlicht nicht zutrifft. Das ist ein Fakt, den ich ja auch an Beispielen belege. 

Zweitens, eine begrenzte, vertrauensvolle Affäre ist in der Tat keine Dienstleistung, die wird es erst dadurch, dass ein beteiligter für diese Leistung (also den Dienst) Geld verlangt.

Ich bin nicht gefühlskalt, sondern im Gegenteil, schätze vertrauensvolle Affären, wenn keiner der beteiligten damit einen materialistischen Zweck verbindet. Wie schon gesagt, habe ich aber weder gegen die Dienstleistung selber, noch gegen die Erbringer irgendetwas. Aber, wenn für eine Leistung oder einen Dienst Geld bezahlt wird, kann ich es kaum anders nennen.

Die offizielle Definition ist sogar noch allgemeiner (wiki): Dienstleistung: Dienst, den jemand freiwillig leistet ODER zu dem jemand verpflichtet ist; in der Wirtschaft: Leistung, Arbeit in der Wirtschaft, die nicht unmittelbar der Produktion von Gütern dient...beide Definitionen treffen doch auch auf die Prostitution eindeutig zu, ohne, dass das eine Beleidigung wäre.

bearbeitet von 69pepper69
Geschrieben (bearbeitet)

 

vor 6 Minuten, schrieb sexy_aischa:

Was mir an dem Begriff Dienstleistung nicht so recht passt, ist:

Bei einem Handwerker der Mist baut, kann ich nachträglich auf einer Nachbesserung bestehen.

Bei einer Prostituierten gibt es keine Nachbesserung. Das wäre entgegen dem Grundsatz des Geschäftsmodells ;-)

Also streng genommen, ist das eher keine Dienstleistung...

Das ist aber eine Detailfrage der Gewährleistung, die gibts beim P6 eben nicht :D

Also für den Dientleistungsaspekt spricht das typischerweise gelistete "Serviceangebot", woraus der Kunde die gewünschten Dienste auswählen kann, was dann im Date quasi abgearbeitet wird (Abarbeiten schließt Spass an der Arbeit natürlich nicht aus).

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben (bearbeitet)
vor 29 Minuten, schrieb 69pepper69:

Was ich mit dem "das ist Quatsch" (entschuldigung für die Ausdrucksweise) nur sagen will ist, dass Deine Definition von Dienstleistung (also "man muss etwas machen, was man nicht will, weil man dafür bezahlt wird") schlicht nicht zutrifft. Das ist ein Fakt, den ich ja auch an Beispielen belege.

Woran machst Du denn das fest? Mir gefällt das sogar ausnehmend gut. Vielleicht noch etwas besser, als den meisten anderen meines Gewerbes.

vor 25 Minuten, schrieb Thorben-Hendrik:

Bauweh bei diesem Begriff macht Dir vielleicht, dass manche (!) der "Dienstleisterinnen" den Job tatsächlich mit einer gewissen Hingabe ausüben und eben auch eine

Auch bei dir, nochmal. Warum sollte mir das Bauchweh bereiten? Ist doch schön, wenn der Mann sich für mich entschieden hat.

 

Wenn ich hier öfters mal schreibe, dass ich die meisten meiner Kunden, als exzellente Liebhaber werte - was nicht selten von der Moderation mit der Begründung  >-unzulässige Werbung -< wieder gelöscht wird, sollte Euch das doch nicht dazu bringen, Euch weniger wertvoll zu fühlen.

 

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Selbstzensur. Was sonst?
Geschrieben (bearbeitet)

Ich meinte mit dem Bauchweh etwas anderes, nämlich dass der Begriff "Dienstleistung" von den meisten Menschen als eher nüchtern und emotionslos konnotiert wird. Wer den P6 Job eben nicht nüchtern und emotionslos macht (das gibts, auch abseits des werbeüblichen Gedröhnes, dem ich als "off-limits" eher nicht ausgesetzt bin), stört sich deshalb vielleicht daran auf eine/n "DienstleisterIn" reduziert zu werden.

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben
vor 7 Minuten, schrieb sexy_aischa:

Woran machst Du denn das fest? Mir gefällt das sogar ausnehmend gut. Vielleicht noch etwas besser, als den meisten anderen meines Gewerbes.

 

Na, das man was machen muss, das man nicht will, kam doch vn Dir:

Ich zitiere: "Dienstleistung bedeutet: Jeder der diese Dienstleistung bezahlt, darf sie in Anspruch nehmen und somit wäre eine Prostituierte eine Frau, die eine ausnahmslose Fickpflicht hätte. Also auch mit Idioten und AO-Liebhabern Sex haben müsste."

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb 69pepper69:

Na, das man was machen muss, das man nicht will, kam doch vn Dir:

Ich zitiere: "Dienstleistung bedeutet: Jeder der diese Dienstleistung bezahlt, darf sie in Anspruch nehmen und somit wäre eine Prostituierte eine Frau, die eine ausnahmslose Fickpflicht hätte. Also auch mit Idioten und AO-Liebhabern Sex haben müsste."

Also wenn es diese Fickpflicht gäbe, würde ich sofort wieder putzen gehen und dem Finanzamt den mittleren Finger zeigen, ja.

Mit Idioten sind Ars... gemeint, die Du auch nicht kennenlernen möchtest.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 41 Minuten, schrieb sexy_aischa:

Wenn ich hier öfters mal schreibe, dass ich die meisten meiner Kunden, als exzellente Liebhaber werte - was nicht selten von der Moderation mit der Begründung  >-unzulässige Werbung -< wieder gelöscht wird, sollte Euch das doch nicht dazu bringen, Euch weniger wertvoll zu fühlen.

Zumal dies aus meiner Sicht eben keine Werbung war, sondern nur meine persönliche Einschätzung widerspiegelt.

Die hier sehr gerne von der Moderation mit Füßen getreten wird. Huren haben hier anscheinend keine eigene Meinung zu vertreten.

Nun, da muss vielleicht auch ein bissl berücksichtigt werden, dass marketingmäßig in dem Biz ziemlich gedröhnt wird. So sind beispielsweise Escorts natürlich ausnahmslos Studentinnen, die im Monat nur ganz wenige Dates annehmen und ansonsten natürlich mit großer Experimentierfreude und heftiger Libido ausgestattet. Und in jedem Mann etwas Schönes entdecken können, auch wenn er auf dem Bett breiter als lang da liegt. In der Praxis sieht das dann oft (=nicht immer) auch mal so aus, dass die "Studentin" vielleicht grad mal Hauptschulabschluß hat, auf Bereitschaft ist (vielleicht sogar in einem Puff), und von Boris zum Date kutschiert und wieder abgeholt wird. Und den Job nicht wirklich aus Leidenschaft ausübt, um es mal vorsichtig auszudrücken.Wenn denn die gebuchte "Chantal" überhaupt kommt und nicht die entfernt typähnliche "Nadine", die zudem von ihrem Namenswechsel nix weiß.

Der Adressat und sonstige Beobachter hat keine Chance festzustellen, wo die Werbeaussage nun auch wenigstens bissl mit der Realität zu tun hat, und wo nicht.

Die Folge ist, dass wer kundtut den Job gerne zu machen und bei dem/der das auch zutrifft (wie gesagt, gibts ganz klar), die/der begegnet einer "ja ja, klar, die übliche Werbung" Reaktion.

Und ist völlig zu recht angepisst, weil damit ja eine Werbelüge unterstellt wird (was es in diesem konkreten Fall eben nicht ist).

Nur das niemand das "zu recht" nachprüfen kann. Denn keine aktive Prostituierte würde beispielsweise in einem Forum posten "Ich glaube ich werde für den Job zu alt, diese Typen mit ihren merkwürdigen Anwandlungen gehen mir zunehmend auf die Eier". Oder? ;)

 

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

Ich finde es gut und wichtig, daß es Prostitution gibt. Manche Menschen kämen sonst vielleicht nie oder nur ganz selten zum Sex, wären dann sehr schlecht gelaunt und machen vielleicht dann die ein oder andere Dummheit.

Was ich absolut verabscheue, sind die Typen, die Frauen dazu zwingen! Hobbyhure oder Professionell, mit entsprechenden Ansprüchen an Schutz und Hygiene... Alles gut.

Aber diese brutalen Zuhälter, die die Frauen mit was auch immer nötigen, da krieg ich zuviel.

Also @Mellymelone, wenn Du das aus freien Stücken und ohne Zwang machst, dann danke ich Dir dafür. 

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb DeSiL:

Was ich absolut verabscheue, sind die Typen, die Frauen dazu zwingen

Da gibt es aber ein riesiges Graufeld. Der klassische Zuhälter, der eine Frau mit physischen Gewaltmitteln zum Anschaffen zwingt, dürfte nicht mehr eine allzu große Rolle spielen, die Modelle sind da "moderner".

Angefangen mit dem Loverboy. Die Frauen tun es für selbigen aus eigener Entscheidung, weil sie meinen er liebt sie und sie müßten ihm helfen.

Weiter mit einer hörigen Frau. Das gibt es. Geht dann selbst nach 4 Wochen im Frauenhaus wieder zu ihm zurück, der sie im Internet für AO in alle Löcher anbietet.

Oder der Ex. Der seine Frau mit Kind mit Schulden zurück läßt (sie hat Kredit mit gezeichnet, er zahlt nicht mehr ist weg, die Bank kommt auf sie zu). Sie sieht keine andere Möglichkeit die Schulden in übersehbarer Zeit los zu werden, als den Hintern hinzuhalten. Privatinsolvenz oder H4 will sie nicht, um das Kind vor diesem Stigma zu bewahren.

In allen drei Fällen liegt kein "Zwang" im engeren Sinne vor. In allen drei Fällen entscheiden sich die Frauen dem Biz nach zu gehen.

Wer will ihnen die Eigenverantwortung wegnehmen? Wer entscheidet, dass beispielsweise eine Hörigkeit pathologisch ist und durch Zwang gegen die Frau (!) kuriert werden muss?

Das sind Negativfälle, dennoch.

Nicht wenige Frauen gehen ins Biz, weil sie das für eine gute Idee halten, um schnel viel Geld zu verdienen, wie es ihnen sonst nicht möglich wäre. Das jedenfalls ist dann in der Tat eine eigenverantwortliche und selbsbestimmte Entscheidung, die m.E. von absolut Jedermann zu akzeptieren ist und mit keinerlei Stigma zu versehen.

 

Geschrieben
Am 6.9.2018 at 03:39, schrieb Mellymelone:

Im Alltag gehe ich nicht damit hausieren, dass ich eine Hure bin, doch manchmal bekommen Außenstehende doch mit, was und mit wem ich es so treibe. Und seltsamerweise sind alle Situationen, in denen ich unfreiwillig geoutet wurde, glimpflich ausgegangen. 
Einmal hatte ich in Karlsruhe ein Hotelzimmer gemietet und einen sehr groben Gast. Hab ihn dann meines Zimmers verwiesen, er wollte aber bleiben und drohte dann damit: wenn er jetzt geht, verpetzt er mich an der Hotelrezeption. Wer mich kennt, weiß dass ich bei sowas immer recht relaxed reagiere, hab gelacht und gesagt: „Mach doch!“  Und...er machte. Und es passierte...nichts. Neben der Rezeption gab es einen Getränkeautomaten, und als ich mir eine Stunde später eine Schorle holte, fragte ich den Rezeptionisten frech, ob ihm der sympathische Glatzkopf aufgefallen ist. Wir lachten kurz und er wünschte mir einen guten Abend.
Ein andermal mietete ich eine Privatwohnung bei Airbnb für eine Woche. Weil ich manchmal etwas verpeilt bin, vergaß ich, dass die Vermieterin nochmal mit Müllbeuteln vorbeikommen wollte. Ich reihte also schön meine Dildos auf, legte die Kondome bereit und stellte meine High Heels neben die Eingangstür, als die Vermieterin in der Tür stand. Natürlich schnallte sie, was los war und ich hätte vor Scham im Boden versinken können. Sie sagte mir, dass es meine Sache ist, ich nur dafür sorgen solle, dass die Nachbarn nichts mitbekommen und sie im Zweifel nichts davon wusste. Damit konnte ich sehr gut leben.
Es gab noch andere Situationen, und vielleicht liegt es daran, dass ich ein Glückspilz bin, aber ich hatte damit nie Probleme. Besonders erstaunt hatten mich die Reaktionen der Frauen, da ich irgendwie denke, dass diese „empörter“ reagieren, weil in deren Köpfen es immer die bösen Prostituierten sind, die ihnen die Männer wegnehmen. Es scheint, als ob unsere Gesellschaft dem Thema Prostitution offener gegenüber steht, als ich gedacht hätte. Von Hexenjagd hab ich jedenfalls nie etwas mitbekommen.

Es ist keine Schande diesen nicht einfachen Beruf auszuüben. Es gehen ja genug Männer auch zu Prostituierten. Wichtig ist einzig, jeden Menschen als Mensch zu behandeln.

Geschrieben

Manche Hürden sind gar keine. Wenn man spass daran hat dann gibt es auch keine Einwände daraus ein Geschäft zu machen und sein Leben damit zu verdienen. Es wird ja niemand gezwungen für sex zu bezahlen und was die Toleranz angeht...... In deutschland stößt man immer wieder auf tolerante menschen die Huren sehr gut akzeptieren solange sie nicht aus der eigenen familie kommen lach. Dasselbe gilt übrigens für leute die mit Ausländern verheiratet sind, homosexuelle, transvestiten, usw. Also am besten gar nicht drauf achten was andere denken. 

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