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Verändert sich ein Mann wenn er keinen Sex hat ?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Erst einmal zur Info, ich bin 53 Jahre und Single, wohne in einem Ort wo nicht viel los ist. Eigentlich garnichts los ist. Vor geraumer Zeit habe ich eine Wette verloren, im Anschluß wurde der Wetteinsatz festgelegt.

Meine Freunde legten den Wetteinsatz auf 1 Jahr kein Sex für mich. Nach einigem Hin und her einigten wir uns auf 7 Monate keinen Sex für mich egal auf welcher Art.

Der Wetteinsatz wurde von mir eingelöst, und meine Freunde kontrollierten mich so gut es möglich war. Von meiner Seite aus war es selbstverständlich, das ich fair war und mich an die Regeln gehalten habe.

Für mich war es als Single eine neue Erfahrung, ohne Sex zu leben, zumindest eine Weile. Denn als Single hatte ich ja immer die Möglichkeit mitzunehmen was möglich war.

Nun, wie verändert sich ein Mann wenn er keinen Sex hat?

Die ersten Tage vergingen, und es fiel mir nicht schwer auf den Sex zu verzichten. Denn der Alltag bot genug Ablengkung. Also sah ich der ganzen Sache gelassen und fühlte mich schon als großer Gewinner.
Dies sollte sich aber doch schon recht bals ändern, denn bereits in der dritten Woche verspürte ich einen starken Drang nach dem Weiblichen Geschlecht. Dies sollte sich in der nächsten zeit noch deutlich verstärken. Nivcht nur Körperlich sondern auch gedankenmäßig. Ab der vierten Woche wurden meine Gedanken und auch die Lust auf Sex immer größer und mehr. Es verging kaum eine Stunde an der ich nicht x mal den Wunsch nach Sex hatte. Egal wo ich war, was ich tat, ich wollte Sex.
Beim zu Bett gehen war der Wunsch nach Selbstbefriedigung, die Nächte wurden unruhig und ich hatte das Gefühl schlecht geschlafen zu haben.
Ich überlegte nun ab Woche acht wie ich mich ablenken konnte um die Wette zu gewinnen. Ich ging bei schönem Wetter spazieren, oder räumte die Wohnung auf. Nichts half so richtig.

Das Wetter wurde besser, es wurde warm, und mich kotzte es richtig an. Denn nun zeigten die Frauen draußen ihre Reitze und das war garnicht gut für mich. Ich beschloss mich so gut als möglich in meine Wohnung zu verkriechen um das nicht miterleben zu müssen.

Nach etwas über drei Monate, ich hatte immer noch keinen Sex, und war nur noch geil merkte ich plötzlich das mich sogar der Gedanke anmachte Sex mit einem Mann zu haben. Ich meldete mich aus neugierde und auch aus langeweile auf einer Partnerseite für Männer suchen Männer an. Denn wenn ich schon keinen Sex haben durfte dann wollte ich wenigstens drüber reden/schreiben.

Ich merkte schnell, dass auch das mich nun in meinem Zustand erregte. Fotos von steifen Schwänze die ich geschickt bekam lösten plötzlich Neugierde und Erregung in mir aus. Obwohl ich noch nie etwas mit einem Mann hatte.

Die Zeit verging, ich war so geil das ich bald nicht mehr klar denken konnte. Jede Berühung an meinem Schw..... löste schon fast einen Orgasmus aus.

Es war mir zwischenzeitlich egal ob ich mit einer Frau oder einem Mann Sex habe, ich wollte nur noch Sex. Egal wie sehr ich mich auch versuchte abzulenken, es nutzte nichts. Ich wollte nur noch Sex. 24 Stunden am Tag dachte ich nun nur noch an Sex, ich träumte Nachts davon, am Morgen hatte ich eine Latte und war geil ohne Ende. Es war nicht mehr auszuhalten.

Nach etwas über drei Monate brach ich die Wette ab und erklärte mich als Verlierer.....

Sex hatte ich nun wieder aber ich bin um eine Erfahrung reicher. Wenn Männer keinen Sex haben über einen längeren Zeitraum, dann werden aus Heteromänner auch Bi Männer

LG an alle


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Geschrieben

Mann wird deswegen nicht gleich BI. Das ist in dir drin. Da müsste ich ja inzwischen Stockschwul sein, nach ca. 3 Jahren ohne Sex in der Ehe. Und glaub mir, ich hab richtig Bock auf Frauen und lebe das auch aus. Mein BI besteht am Interesse an TS und TV ohne das ich mich ficken lass.


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DickeElfeBln
Geschrieben

na bloss man jut, das man als frau ohne sex..nicht bi wird......sinnier


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Geschrieben

Ich glaube nicht, dass Mann oder man bi wird.

Das ist eine Veranlagung- oder auch mal 'nur' Neugier- keineswegs entsteht das durch mangel an Sex.

Im Übrigen glaube ich nicht, dass Mann oder man sich verändert, nur weil er keinen Sex hat.

Was sich verändern könnte, ist seine Gedankenwelt, wenn sie sich dann nur noch darum dreht.

Es ist wie mit den rosa Elefanten. "Denk nicht dran" und alles dreht sich drum

Halkyonia


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grobis
Geschrieben

Hum keine Ahnung, ohne Sex mit einer Frau komme ich klar, das ist zu schaffen, aber Komplet ohne zumindest Selbstbefriedigung, nee kann ich mir auf Dauer nicht vorstellen und ich wüsste auch nicht wieso ich mich auf so etwas einlassen sollte. Mal eine Woche oder eventuell auch noch etwas Länger geht das bestimmt, aber irgendwann, nee.
Aber, ob mich dann, auf einmal sogar Männer anmachen, nee ich glaube nicht.
Also verändern wird man sich glaube ich nicht unbedingt, aber die Gedanken verändern sich eventuell.


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Tristania_
Geschrieben

Ich könnte mir schon vorstellen, dass manN sich dadurch verändert.
Selbstbefriedigung löst zwar den Druck, schafft aber keine körperliche Nähe.

Sex ist so Vieles ... Haut an Haut ... Küssen ... Sinnesreize ohne Ende ...
Hat man das eine ganze Weile (womöglich über Jahre) nicht mehr, könnte ich mir schon vorstellen, dass man -unter Umständen- auch depressiv wird.


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Geschrieben

Ich denke mal moonlight walz hat da was sehr richtiges am Wickel.

Ein langfristiger Mangel an zwischenmenschlichem, Zärtlichkeit, sozialer Reibung mag zu Charakteränderungen führen.

Sex an sich...macht zwar Spaß, ist aber nicht wirklich wichtig.

Für mich zumindest.
Da hatte ich in meinem Leben auch schon mal mehrere Jahre ohne, und es ging mir gut dabei.

Meist war das aber eine Frage der Seelenlage - Trauer, Verletzungen aus der letzten großen Liebe, beruflicher Ehrgeiz der voll einspannt - wenn sowas im Hintergrund läuft hatte ich schon häufiger auch über längere Zeit einfach keinen Bock auf Beziehung irgendeiner Art. Also ist mir auch niemand begegnet oder aufgefallen.

Und seelenloses Ficken hat mir nich nie eingleuchtet.
Das hinterläßt doch nur nen Schalen Nachgeschmack und kostet viel mehr als es bringt.


Ein rein körperliches anstauen von Lust und "oversexing" wie du es von dir beschreibst ist mir völlig fremd.
So sehr, daß ich deine Ehrlichkeit bezweifle - kenne ich garnicht, kann ich mir auch überhaupt nicht vorstellen.
Lust braucht doch ein Objekt, jemanden auf den sie sich bezieht.

Und die These mit dem Notgeil-Bi....pff.
Einerseits funktioniert sowas in reinen Männergesellschaften wie Knast oder Schiffsreise durchaus, viele lassen da ihren Druck aneinander oder miteinander aus.
Aber das hält selten länger als die Mangellage existiert - die Amis sprechen von "prison-gay", wobei jedem klar ist, daß das sofort aufhört, wenn man wieder draußen ist.

LG
FT


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Geschrieben

Hi,
ich denke nicht, dass man ohne Sex zum Bi Mann wird.
Wenn Dich auf einmal Sch.... so sehr an machen, dann steckt es tief in Dir, doch traust Du Dich nicht.
Wie heißt es:
Lebe Deinen Traum...


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K_Blomquist
Geschrieben



Sex hatte ich nun wieder aber ich bin um eine Erfahrung reicher. Wenn Männer keinen Sex haben über einen längeren Zeitraum, dann werden aus Heteromänner auch Bi Männer

LG an alle



Interessante Geschichte, die meine These stützt, dass alle Menschen mehr oder weniger bisexuell sind, es kommt nur auf die Umstände an. siehe auch das Treiben in Gefängnissen. ich habe mal mit nem Penner am FKK See geredet, der war früher in Südfrankreich unterwegs und hat sich an Männer verkauft um zu überleben. der Penner meinte, nach einem Jahr wird jeder stockschwul...


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Liebegesucht001
Geschrieben

ist das wirklich so, dass man sich verändert oder ist es nicht doch schon in einem drin?
Ich glaube der Wunsch nach Nähe/Sex... steckt in jedem, außer bei Asexualität.
Ich habe ja auch schon eine längere sexlose Zeit hinter mir,aber auf den Gedanken es mit einer Frau zu tun bin ich noch nicht gekommen.Diese Abneigung wird bei mir bis ins Alter bestehen bleiben.
Ich kenne aber Menschen die sich dadurch psychisch sehr verändert haben: Wärme, Geborgenheit,Kuscheln, Küssen... wenn es fehlt kann das krank machen


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Geschrieben

Zum schlechten...

Wenn du tatsächlich, selbstbestimmt, ein langeres/n Zöllibat/Ramadan durchziehst empfehle ich dir dies zu hinterfragen.

Die Geschichte kennt viele Fälle von religiösen Offenbarungen/Wahnvorstellungen bei längerer Enthaltsamkeit.

Ich will mich jetzt aber nicht mit Verfechter der Gründungs-Mythen von Weltreligionen streiten.

Nichts desto trotz, scheint der sinkende Serotonin-Spiegel im Blut schwere neurologische Langzeit-Schäden anzurichten. Auch wenn die These wissenschaftlich umstritten ist, scheint, zumindest regelmässige autoerotische Handlungen, sehr wichtig für die geistige Gesundheit zu sein.

Nicht dass du uns in einigem Monaten eine neue Religion gründest...


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Mood2squeeze
Geschrieben

also ich würde mich schon verändern..die ansprüche sinken..haupsache irgendwas,laune sinkt, peinlich rollig..ich habs mal versucht und bin nicht über 5 tage gekommen.7 monate finde ich schon übel fies.


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Geschrieben

Oder andersrum, verändert sich ein Mann wenn er denn dann endlich mal Sex hat, sagen wir regelmässig z. B. wenn er zum ersten mal eine feste Freundin oder anderswie regelmässig Sex hat?
Aus eigener Erfahrung, nein. Man wird auch nicht cooler oder selbstbewußter, man bleibt der selbe Mensch.
Und, auch aus eigener Erfahrung, wenn man dann wieder länger keinen Sex hat, es ändert sich gar nichts.


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Tristania_
Geschrieben

Ich denke mal, dass sich Mann durchaus ändert, wenn er regelmäßig Sex hat - er wird ausgeglichener.
Also nicht anders, als bei manchen Frauen. ... mich eingeschlossen.


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Mood2squeeze
Geschrieben


...nein. Man wird auch nicht cooler oder selbstbewußter, man bleibt der selbe Mensch.
Und, auch aus eigener Erfahrung, wenn man dann wieder länger keinen Sex hat, es ändert sich gar nichts.


..da sind unsere erfahrungen wohl unterschiedlich.also ich werde nicht lockerer oder arroganter aber ich fühle mich schon besser, auch selbstbewusster wenn ich vergeben bin. nicht das es nach außen spürbar wäre aber innerlich gehts mir besser. immerhin hat man dann das gefühl gewollt zu werden was natürlich nicht so ausgeprägt ist wenn man singel ist.man jagt auch nicht mehr nach selbstbestätigungen durch irgendwelche frauen. man hat eine die einem bestätigt schon allein deswegen weil sie meine partnerin ist


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Geschrieben

Hast Du es schonmal Gay probiert , ich glaube das würde eher zu Dir passen, kannst ja mal berichten !


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Geschrieben

Ich kann die Ausführung von moonlight_waltz nur bestätigen.

Je länger man keinen Sex mit körperlichen und Sinnlichen Austausch hat desto mürrischer und gereizter wird man,jedenfals ist es mir so gegangen zum Ausgleich bin ich auf SB umgestiegen.Nur es ersetzt bei weitem nicht den Sex mit einem anderen Menschen.Auch bei mir kommen Bi Gedanken je länger die Pausen beim Sex sind.Wenn eine gewisse regelmäßigkeit vorhanden ist,fühlt man sich wirklich viel ausgeglichener.


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Ixforqu
Geschrieben

... Nach einigem Hin und her einigten wir uns auf 7 Monate keinen Sex für mich egal auf welcher Art. ... Nun, wie verändert sich ein Mann wenn er keinen Sex hat? ... ... Ich meldete mich aus neugierde und auch aus langeweile auf einer Partnerseite für Männer suchen Männer an. ... ... Wenn Männer keinen Sex haben über einen längeren Zeitraum, dann werden aus Heteromänner auch Bi Männer ...



Beschrieben wird kein Leben ohne Sex, sondern das Gegenteil - die eskalierende Überflutung mit sexuellen Anreizen, die nur kein Ventil haben, da praktische Übungen (inkl. Selbstbefriedigung) untersagt sind und nicht ausgelebt werden dürfen. Tatsächlich war das nur ein monatelanger Orgasmusverzicht...

Das mit Sanktionsandrohung verstärkte Verbot sexueller Betätigung bewirkte zunächst eine Dauerreizung als Grundstimmung. Das war die eigentliche Veränderung zur Normalsituation. Alles andere war eine logische Folge. Durch das ständige Denken an Sex, Anreize im Umfeld, Stöbern in Erotikforen und auch durch die Kontrollmaßnahmen der Freunde (anzügliche Bemerkungen? Nachfragen?) verstärkte sich die Lust auf Sex fortlaufend. Der sich immer mehr steigernde Druck im Kessel durfte kein Ventil in den sonst üblichen Aktivitäten (Sex u/o Selbstbefriedigung) finden, also sann die überreizte, frustrierte Libido nach Schleichwegen, um das Verbot zu umgehen und richtete sich per Übersprungshandlung vorübergehend auf andere Dinge.

Sich zur Ablenkung von Sex ausgerechnet auf einer Gay-Plattform, anstatt in einem Forum für Landschaftsgärtnerei anzumelden, erscheint nicht als die beste Methode, sexuelle Anreize zu vermeiden. Allerdings hätte bei dem Grad an Überhitzung das ständige Gerede über Bienchen und Blümchen, geile Triebe, knospende Pflaumen, aufstrebende Bananen, wild wuchernde Schlinggewächse und schwellende Melonen womöglich erotische Gelüste ganz anderer Art wecken können. Bio statt Bi sozusagen...

Libidinöse Bedürfnisse verblassen, wenn man z.B. stark mit anderen Dingen beschäftigt ist, beruflich Streß und Ärger hat, Örtlichkeiten meidet, wo es ums Anbandeln geht, Lust verleugnet und ihr entsagt sowie sich möglichst in einem Umfeld bewegt, das frei von sexuellen Anreizen ist und Gesellschaft meidet, die Sex thematisiert. In unserer Welt sind bildliche und textliche Anspielungen auf Sex jedoch fast omnipräsent (Werbung, Kino, TV, Songtexte/-titel...), in Erotikforen wird dauernd über Sex geredet und Freunde/Bekannte neigen ebenfalls zu regelmäßigen Statusabfragen in Liebesdingen.

Dennoch - man kann ohne Sex leben, vielleicht aber nicht ganz ohne sexuelle Ersatzhandlungen (Selbstbefriedigung). Der Verzicht auf beides ändert nichts an der sexuellen Orientierung. Dauerhaft unerfüllte oder unerfüllbare Sehnsucht nach Zärtlichkeit und Streicheleinheiten können einen Menschen allerdings schon verändern, doch mit seiner sexuellen Orientierung hat das ebenfalls nichts zu tun.
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Geschrieben

Ich könnte mir schon vorstellen, dass manN sich dadurch verändert.



genauer gefragt: ist die veränderung gradueller (mehr oder weniger von etwas, was sowieso da ist) oder struktureller (die löschung einer eigenschaft und ersetzung durch eine andere eigenschaft) natur.


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Astralkörper3
Geschrieben

Entweder man ist es, oder nicht!!


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