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Me2 oder was ist denn eigentlich los Mädels?


tanja67

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
vor 1 Stunde, schrieb MOD-Brisanz:

Nein, finde ich so gar nicht. Eine junge Frau mit 20 Jahren, kann sich weniger belästigt fühlen als eine Frau mit 50 Jahren, und umgekehrt ebenso.

Nehmen wir den Film mit Jodie Foster "Angeklagt"; die war sehr selbsbewusst, wusste zu kokettieren, stellte eine Frau dar, die man in unserer Gesellschaft als "nuttig" bezeichnen würde, war entsprechend angezogen, und wurde ***igt. Musste die Tortur über sich ergehen lassen der Vernehmung, der Verunglimpfung usw.

Somit würde ich nicht sagen, dass es etwas mit dem Alter und der Persönlichkeit und der Wahrnehmung zu tun hat. 

Wenn noch immer in den Köpfen vorherrscht, dass eine Frau "schuldig" ist wegen ihrem Aussehen oder ihrem Benehmen, dann sind wir noch lange nicht bei der Gleichberechtigung angekommen!

Ich kann leider nur 1x liken. 👍👍👍👍👍👍👍

Geschrieben

@mindgame83

Diese Situation fand in der Öffentlichkeit, am hellichten Tag, unter etlichen anderen Menschen statt und ich sass dieser Frau gegenüber. Es war wirklich sehr unwahrscheinlich, das dieser Mann etwas Böses vor hatte, er hat sich nicht einmal einen Schritt genähert.

Für mich ist in diesem Fall klar, bei dieser Frau stimmt scheinbar nicht alles, was interessierte mich ehrlich gesagt nicht mehr. In mein Umfeld kann sie nicht passen.

Geschrieben
Ich finde den Beitrag sehr gut! Ist tatsächlich jeder Blick eine sexuelle Belästigung? Nein. Auch wenn ich nicht denke, dass es jede Frau mit kurzem Rock gut findet oder gar finden muss, wenn Mann ihr auf den Hintern starrt. Ok, sie nimmt es biliegend in Kauf, wenn die einen breiten Gürtel als Rock trägt, aber damit muss sie es nicht auf Blicke anlegen, sie muss nicht aufreizen wollen, vielleicht gefällt es ihr einfach gut. Das muss man / Mann akzeptieren.
Geschrieben

Wenn dem so ist, ist diese Debatte wirklich überflüssig! 

Da man alles als Belästigung sehen kann.

Je mach Auffassung der Person. Wundern muss man sich aber nicht wenn auf aufgetarkelt durch die Stadt geht, das man auch angeguckt wird.

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Chrischi324:

Wenn dem so ist, ist diese Debatte wirklich überflüssig! 

Wie oft hat man dir jetzt erklärt, dass ein bloßer Blick keine sexuelle Belästigung ist? 

Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb tanja67:

die meisten Männer nicht mehr männlich sondern verunsichert

Genau richtig und .. genau schade. Ich hab derartiges schon als Jugendlicher erlebt - ich bin einer derjeniger, der es nicht merkt, ob er starrt oder schaut. Und das habe ich auf die eher unangenehme Tour lernen müssen, obwohl ich nie was will, wenn ich wen anschaue. Aber aus dieser Erfahrung heraus kann Frau noch so schön oder noch so kleidungstechnisch deutlich sein, ich reagiere da nicht drauf (ausser sie ist meine Partnerin oder sonst wie in Bekanntschaft mit mir). Sie müsste mich schon aktiv ansprechen. Tatsächlich habe ich seitdem mehrere Frauen sagen hören, wie schade die es gefunden haben, dass ich sie nicht angesprochen habe, als ich an ihnen vorbeiging und dann war es zu spät. Aber so ist es dann eben. Ich gehe das Risiko nicht ein, dass dann irgendeine falsche Frau dabei ist, die dann so mies reagiert wie die eine an der Bar hier und bin dann in Erklärungsnot. So, wie sich die Dinge aktuell entwickeln, ist es ohnehin "schade" um die Menschheit.

 

 

vor 2 Stunden, schrieb MrsGrinch:

Dein Mann hätte sich auch bemerkbar machen können. Dann wäre es nicht dazu gekommen.

Leider ist das Blödsinn. Ich verstehe deine Intention dahinter und die finde ich genau richtig. Aber wenn Frau schon derartig reagiert, kann man noch so mit Vernunft kommen, es ist zu spät. Er hätte sich richtig in die Scheiße geritten, weil diese Frau dem Mann nicht mehr geglaubt hätte. Ist hier doch genau so. Irgendwer versteht was falsch und schon sind Erklärungen oftmals vergebens. Das ist richtig schlimm geworden, es fühlt sich jeder schnell angegriffen. Ich weiß nicht, ob dir das Modell von Schulz von Thun etwas sagt. Aber hier passt es mal wieder goldrichtig und wirklich drüber hinwegsetzen kann sich kaum jemand.

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb wuppertal_bi:

aber damit muss sie es nicht auf Blicke anlegen, sie muss nicht aufreizen wollen, vielleicht gefällt es ihr einfach gut. Das muss man / Mann akzeptieren.

Aber ich muss mich nicht rechtfertigen wenn es mir gefällt (oder auch nicht) und/oder wohin ich wie lange/wie oft schaue.

Geschrieben
sorry für die Rechtschreibfehler und für das "die" an unpassender Stelle
vor 1 Minute, schrieb Hingabe78:

Aber ich muss mich nicht rechtfertigen wenn es mir gefällt (oder auch nicht) und/oder wohin ich wie lange/wie oft schaue.

ja, es ist ein geben und nehmen, auf Augenhöhe, mit Respekt

Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Minuten, schrieb mindgame83:

Wie oft hat man dir jetzt erklärt, dass ein bloßer Blick keine sexuelle Belästigung ist? 

Warum erwähnst du das jetzt? Willst du die Diskussion wieder anfachen? 

Es ging darum das man eine Teilschuld hat, wenn man sich aufreizend anzieht und ANGEGUCKT wird. 

Keine körperliche oder verbale Belästigung war damit gemeint! 

***

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
dieser Satz gehört hier nicht her, und würde Ausmaße annehmen die dem Thema nicht gerecht werden!
Geschrieben

Wenn mir ein Mann auf die Brüste glotzt...

wenn er mir gefällt lass ich ihn glotzen, wenn er mir nicht gefällt frag ich "was glotzt du" dann hat es sich ausgeglotzt ^^ Das empfinde ich nicht als sexuelle Belästigung.

Als ich um die 20 war habe ich in einer Diskothek hinter der Bar gearbeitet, da meinte einer tatsächlich mir direkt an die Brust fassen zu müssen, bzw. er tat es. Das war sexuelle Belästigung, aber ich wusste mich damals schon zu wehren.

 

Wenn ein Mann nur anzügliche Bemerkungen macht, shit happens.... So lange mich niemand antascht ist mir das wurscht.

 

Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb DAS_Vollweib:

Wenn ein Mann nur anzügliche Bemerkungen macht, shit happens....

Wobei hier die "Grenze" eigentlich überschritten wird. Allerdings kann auch so manches "ungeschickte" Kompliment als anzüglich aufgefasst werden.

Geschrieben
Also, ich finde, wir sollten einmal davon ausgehen, daß eine ganz normale Frau sehr wohl zu unterscheiden weiß, was nettes Anflirten ist und daß ei ganz normaler Mann das genauso zu unterscheiden weiß, Auswüchse auf beiden Seiten gibt es selbstredend, diese übertriebenen Feministinnen finde ich auch lächerlich, wenn z.B. eine Hamburger Bausenatorin anfängt, Straßen umzubeennne, damit weibliiche und männliche Straßennamen in der Balance sind, ist das eine schlichte Lachnummer, es sollte nur und ausschließlich um echte Angriffe auf die jeweilige Person geben. Es ist noch nicht lange her, da wurden in Indien Männer, die rudelweise eine Frau vergwaltigt haben, nicht einmal angeklagt, weil das mehr oder weniger "normal" war. Ich bin sicher, so etwas wollen wir doch nicht, oder ? Niemand darf aber das Recht haben, seine Macht über jemaden auszunutzen, wieviele Personalchefs tun das und die Frauen trauen sich nicht, das anzuzeigen, weil sie um ihren Job fürchten, so etwas darf einfach nicht mehr sein und muss geahndet werden. Vielel Frauen köen sich aufgrund eeiner Vorgeschichte nicht wehren, ich lernte vor vielen Jahren eine junge Frau kennen, die in einer psychosomatischen Klinik schon 2 jahre war, sie wurde von ihrem Vater und Bruder und Onkel und später dann von ihrem Mann ***igt, so jemand hat doch nicht die Kraft, sich auch noch einem Chef gegenüber zur Wehr zu setzen und sorry, wenn ich soeben den Vergleich zwischen einer Frau in einer Burka (ob man dieses Kleidungsstück mag oder nicht) udn einem Müllsack lese, dann bezweifele ich, ob das Thema bei wirklich allen Männern angekommen ist, es ist noch nicht so lange her, daß ein Mann die ehelichen Pflichten auch mit Prügeln einfordern durfte, können wir usn zwar nicht mehr vorstellen, ist aber so, ich sage "never again" und Kinder verprügeln war ja auch legitim, neee, neee, neee !
  • Moderator
Geschrieben

Bitte diese Diskussion nicht in die falsche Richtung lenken. Die "Aufreger" wurden entfernt, und sind somit auch nicht mehr Teil der Diskussion. Danke.

Gruß

Brisanz

Team-poppen.de

Geschrieben
Dann weiß aber auch jeder wo er/sie dran ist und es gibt keine Missverständnisse
Geschrieben
Gerade eben, schrieb Hingabe78:

Wobei hier die "Grenze" eigentlich überschritten wird. Allerdings kann auch so manches "ungeschickte" Kompliment als anzüglich aufgefasst werden.

Ich mach mir meine eigenen Grenzen, wie ich schon sagte, so lange er seine Griffel bei sich behält, ist mir das egal, ich bin nicht auf den Mund gefallen.

Wenn ich etwas als anzüglich empfinde, dann hat der Mann immer noch die Chance es klar zu stellen.

Geschrieben
Diese ganze #me too scheiße ist einfach nur ne Kampagne um den feministischen fundamentalismus nach vorne zu treiben... Bald müssen wir für die Gleichberechtigung des Mannes kämpfen🙈
Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Joell1312:

Bald müssen wir für die Gleichberechtigung des Mannes kämpfen

Tun wir das nicht bereits schon?

Geschrieben

Ja, diese Me2 Debatte hat es in sich. Es ist immer schwierig sich ein Urteil zu erlauben, meist kennt man ja nicht alle Fakten. Auffälig ist aber, wenn sowas in den Medien aufkeimt, das unheimlich viele dann auch etwas dazu zu sagen haben. Es bleibt dabei manchmal schwer, nicht der Meinung zu sein, die wollen doch auch nur mal wieder eine Schlagzeile.

Ich denke da zum Beispiel auch an den Film "Erin Brokowich" als Julia Roberts an gewisse Informationen kommen möchte und auf die Frage wie sie daran kommt antwortet: "Wozu habe ich Titten...?", da wird quasi bestens gezeigt, dass man Dinge in jede Richtung ausnutzen kann.

Also nicht das es missverstanden wird, ich bin gegen jeglich Form von Zwang, Gewalt und ähnlichem, aber manchmal kommt es einem dann doch schon fast wie eine Hetzjagd vor.

Da denkt man tatsächlich dann mal drüber nach, ob es schon eine Belästigung ist, seiner Kollegin ein Kompliment für das hübsche Kleid zu machen, weil sie darin nunmal wie ein "scharfer Feger" aussieht.

Ich denke schon dass hier so mancher Selbstläufer entstanden ist, der weit übers Ziel hinaus schießt.

Geschrieben
vor 6 Minuten, schrieb Laila227:

 z.B. eine Hamburger Bausenatorin anfängt, Straßen umzubeennne, damit weibliiche und männliche Straßennamen in der Balance sind, ist das eine schlichte Lachnummer, 

Das hat ja nicht wirklich etwas mit #metoo zu tun. Feministische Ziele im Sprachverhalten haben aus soziologischer Perspektive auf jeden Fall ihre Berechtigung, auch wenn sie lächerlich anmuten. Tatsächlich ist es so, dass es auch einmal als lächerlich galt, dass man als Frau ein eigenes Konto haben kann, da der Mann ja eh die Hand drauf hatte. Das sind Etappen in der Entwicklung zu mehr Emanzipation und die mussten schon immer institutionell vorgegeben werden. Also, letztlich verdanken wir unsere heutige Emanzipation genau diesen Prozessen in der Vergangenheit. 

Man kann #metoo auch als Teil dieses Prozesses verstehen. 

Ansonsten gebe ich dir vollkommen recht. 

Geschrieben
Solche Männer, die denken, man wäre ihr Eigentum, ziehen alle guten in den Dreck, leider... Manche Frauen trauen keinem deswegen. Hatte nur einmal eine schlechte Erfahrung, aber ich denke nicht daran, alle anderen als Grapscher etc.zu bezeichnen. Bin froh, dass es "unsere" guten Kerle gibt 🤗
Geschrieben
@mindgame - natürlich hast Du da vollkommen recht, es gibt nur wirklich einige überspitzte Dinge, wir sind heute Gott sei dank auf eiem level angelangt, wo man das Ganze ein wenig entspannter angeen sollte udn auch kann
Geschrieben
vor 46 Minuten, schrieb HByoung:

Es gibt Frauen (und das weisst du mit Sicherheit), die sich eben nicht wohl fühlen in knappen Outfits und die sich eher gestört oder gar bedroht fühlen von notgeilen Blicken. Und aus dem Grund versuche ich (hey, ich bin ein Mann und es klappt nicht immer) nicht zu starren.

Wie ist das zu verstehen? Wenn ein Mädel so knappe Röcke und Hosen trägt, dass die Pobacken nicht vollständig bedeckt sind, dann fühlt sie sich darin unwohl? 

Geschrieben
vor 37 Minuten, schrieb HByoung:

Das findest *du* schön. Aber nicht alle.
Es gibt Frauen (und das weisst du mit Sicherheit), die sich eben nicht wohl fühlen in knappen Outfits und die sich eher gestört oder gar bedroht fühlen von notgeilen Blicken. Und aus dem Grund versuche ich (hey, ich bin ein Mann und es klappt nicht immer) nicht zu starren.

Die #MeToo Bewegung sehe ich eher zweischneidig und wünschte sie wäre anders abgelaufen. Auf der einen Seite finde ich es gut, dass sich Leute über Belästigungen oder gar schlimmeres äussern aber auf der anderen Seite sehe ich leider auch, dass das Leben einiger Personen zerstört wird ohne jegliche Form von Beweis oder Prozess.

Wenn ich mich als Frau in einem knappen Outfit nicht wohl finde warum sollte ich es dann anziehen?

Vielleicht weil ich Aufmerksamkeit will. Dann bin ich mir allerdings auch klar daß es negative und positive Reaktionen haben kann. Bin ich mir darüber im Klaren provoziere ich gezielt durch mein Aussehen. Das heißt ich spiele bewusst mit dem Feuer. Wenn ich mich dann verbrenne bin ich zum Teil selbst Schuld.

Jetzt bevor es losgeht. Wenn eine Frau einen Minirock trägt ist das keine Einladung. Zu irgendwas und nein heißt nein.

Ich setzte allerdings gesunden Menschenverstand voraus. Von beiden Seiten das man in der Lage ist richtig von falsch zu unterscheiden. Wenn mich was stört spreche ich das an.

 

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