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Rubendslady

Unter Bauern

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Rubendslady

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Unter Bauern


Die beiden abgelegensten Höfe in der kleinen Bauerngemeinde waren der Ulmenhof und der Platanenhof. Ersterer wurde von Ralf bewirtschaftet, einem alleinstehenden Bauern um die 30, dem eine frühe Erbschaft zugefallen war. Auf dem Platanenhof lebe ich mit meiner Frau, die ich vor wenigen Tagen an den Traualtar hatte führen dürfen. Fabia war mein ganzer Stolz, der Schmuck meines Betriebes, auf dem ich jahrelang allein gelebt hatte. Wer wollte schon einen Bauern? Doch da lernte ich Fabia kennen. Sie servierte in der Dorfschenke und ich kann mich noch heute lebhaft daran erinnern, wie ihre prallen Brüste gegen das Dirndlkleid drängten. Nicht nur ich war scharf wie Pfeffer in jener Nacht, sondern auch mein Nachbar, Ralf. In seiner schwerfälligen Art hatte er sie den ganzen Abend angeglotzt, als hätte er noch nie eine Frau gesehen.
Nun sassen wir wieder in der Kaschemme, mein Täubchen und ich. Diesmal war sie Gast und genoss es. Es war Sommer. Als Fabia vorschlug, wir könnten Ralf mitnehmen, damit er für ein paar Stunden seiner Einsamkeit entrönne, dachte ich mir nicht viel. Eher packte mich eine seltsame Erregung. Ich sass neben meinem Schätzchen, vor mir ein kräftiges Dunkelbier, und uns gegenüber... Ralf. Ralf mit glitzerndem Blick, einem Blick, der nur Fabia galt. Er war den ganzen Abend über eher wortkarg, so als wäre seine Kehle trotz der Getränke völlig ausgetrocknet. Als ich Wasser lassen musste und etwas später zurückkehrte, sah ich Fabias nackte Unterschenkel unter dem schweren Holztisch, die sich Ralf entgegenstreckten. Dieser hatte sich von seinen Sandalen befreit und liess seine schwieligen Füsse ihren Beinen entlanggleiten. Die beiden dachten wohl, ich sei noch am Pissen. Ich hielt in meinem Schritt inne. Die Erregung, die von den beiden ausging, war spürbar. Ich liess mich wieder bei ihnen nieder – und kam mir vor wie ein Fremder. Fabias Augen leuchteten. Ralf atmete schwer.
In mir begann Eifersucht zu kochen und ich wollte dem Abend ein vorzeitiges Ende bereiten. „So, ab nach Hause“ brummte ich. Wie auf Kommando erhob sich Fabia, wobei ihr Kleid hochrutschte. Ralf starrte sie an. Im Auto wurde wenig geredet, und nach einer halben Stunde tauchten im diesigen Nachtlicht unsere verlassenen Höfe auf.
„Kommst Du noch auf einen Schlaftrunk zu uns, Ralf?“ flötete mein Täubchen. Ein „Mhm“ entwand sich dessen Kehle. Er wirkte gelassen und angespannt zugleich, als wir auf unsere Haustür zugingen, wie ein Tiger. Unaufgefordert folgte er meiner Frau in die Küche. „Mach’s Dir doch in der Stube bequem, Karl“, forderte mich Fabi auf.
Irgendwas hinderte mich daran zu widersprechen. Ich knallte mich aufs Sofa und sass dort wie auf Nadeln, vor allem, als ich aus der Küche Fabias glockenhelles Lachen hörte.
Vorsichtig, um ein Knarren des Riemenbodens zu verhindern, schlich ich mich zur Küche. Wie ein Dieb in der eigenen Wohnung! Mir bot sich folgendes Bild: Fabia stand am Küchentresen und hatte mir den Rücken zugewandt. Sie war daran, Drinks zu mixen. Ralf stand hinter ihr und streifte in Zeitlupentempo die Träger ihres Kleidchens über Fabias Schultern. Darunter wurde ihr schwarzer Seiden-BH sichtbar, den ich ihr zum Geburtstag geschenkt hatte.
Geübt (woher hatte er die Übung?) machte sich Ralf an den Bügeln von Fabias Büstenhalter zu schaffen, der bald darauf wie ein welkes Blatt von ihr abfiel. Ich war aufs Äusserste erregt und Ralf wohl ebenso. Entschlossen fasste er Fabia an den Hüften und zog sie nach hinten zum alten Eichentisch. Dieser Tisch war immer etwas mehlbestäubt.


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Rubendslady
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Meine Fabia war eine phänomenale Köchin, insbesondere wenn es ums Backen ging. In der kurzen Zeit unserer Freundschaft (bevor wir heirateten) hatte sie mich immer wieder mit Kuchen, einem leckeren Sonntagszopf oder feinem Teegebäck verwöhnt.
Ralf hob Fabia lachend hoch, so, als wäre sie ein Sack Kartoffeln vom letzten Frühling, und setzte sie auf den Tisch.
Noch immer stand ich wie angewurzelt im Türrahmen. Dumpf hörte ich das Muhen der Kühe im Stall nebenan. Fabia, der die Locken in ihrer inneren Hitze wild vom Kopf abstanden, sah durch mich hindurch. Sie beachtete mich nicht, so, als wäre ich für sie unsichtbar. Ralf begann jetzt mit seinen groben, grossen Händen hemmungslos ihre nackten Brüste zu bearbeiten. Fabia warf den Kopf nach hinten, zog die Beine an – so, dass ihre Fersen die Tischkante berührten und ihr Höschen sichtbar wurde. Ralf schob es beiseite und entblösste so ihre Orchidee. Dann ging er in die Knie und befeuchtete ihre Spalte mit seiner Zunge. Feuchter konnte Fabia nicht mehr werden – das konnte ich sogar von der Tür aus feststellen. Er schob ihre Schenkel etwas weiter auseinander und saugte an ihren Schamlippen. Ein wohliges Stöhnen entrang sich ihr – ein Stöhnen, wie ich es von meinem Schätzchen noch nie gehört hatte.
Irgendwann drang er dann im Stehen in Fabia ein. Er nahm sie heftig und ihre Pobacken klatschten auf die Tischfläche.
Ich erwachte mitten im Orgasmus. Mein Täubchen lag neben mir, der Vollmond warf ein weiches Licht auf ihre Brüste. Ich hatte also geträumt. Fabia atmete ruhig; ihr Bauch hob und senkte sich.
Irgendwann, irgendwann würde ich sie mit Ralf, meinem Nachbarn, teilen.


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Rubendslady
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Blaustrumpf kauft Blaukraut



Jeden Tag kurz vor zwölf verlässt Rapunzel ihren Turm und steigt zum Marktplatz hinab. Der Turm hat sieben Geschosse und gehört einer Wohnungsbaugesellschaft, und Rapunzel weiß als arme Studentin die niedrigen Mieten zu schätzen. Außerdem liegt die Uni gleich in der Nähe, und, was viel wichtiger ist: Direkt unter dem Studententurm gibt es einen kleinen Platz, auf dem Stände alles anbieten, was Rapunzel so braucht. Das ist nicht viel, denn meistens kauft sie nur einige Möhren, Rote-Beete-Knollen oder einen Rotkohlkopf und trägt das schnell wieder die Treppe hoch. Rapunzel ist nicht einfach Vegetarierin. Rapunzel fürchtet sich vor Dingen, die sie nicht im Ganzen sieht. Könnte sie ein ganzes Schwein kaufen, würde sie es vielleicht essen, aber ein Stück Filet oder Hasenkeule, das ist ihr unheimlich. Sie stellt sich immer die abenteuerlichsten Tiere vor, von denen das blutige Stück stammen könnte, und weil Rapunzel schon seit sie ein Kind ist, an Märchen glaubt, sieht sie sich selbst zu dem Tier werden, das sie gerade gegessen hat. Sie sieht ihre polangen Schneewittchenlocken über eine behaarte Lende und vier Beine mit Rehhufen fallen, sie sieht sich als Nixe, wenn sie vor dem Fischstand steht, mit entblößten Brüsten einem Matrosen zuwinken, fackelnd vor Leidenschaft und zur ewigen Kälte verdammt, weil ihr knabenhafter Körper ab der Taille in einen Fischschwanz mündet, der ihr keine Befriedigung verschaffen wird. Da isst sie doch lieber Radieschen und Löwenzahn, denn wenn sie sich in so etwas verwandeln sollte, kann es so schlimm nicht werden. Rapunzel ist nicht nur sehr gesundheitsbewußt, sie ist auch fleißig. Sie könnte Lieschen heißen, denn sie lernt den ganzen Tag. Sogar zum Einkaufen nimmt sie immer ein Buch mit und steckt ihre weiße spitze Nase hinein, während sie darauf wartet, dass der Gemüsehändler, der wie ein Rettich aussieht, ihre Ware abgewogen hat. Sie murmelt Verben und grammatische Formen vor sich hin, als wollte sie das Hexen lernen. Der Rettich, der sie murmelnd und flüsternd vor sich stehen sieht, während sie mit ihren schwanenweißen Händen auf etwas zeigt, das besonders knackig aussieht, kommt nie dahinter, welche Sprache es eigentlich ist, die sie da lernt, aber das interessiert ihn auch nicht wirklich. Und noch jemand interessiert sich nicht für ihr Lernpensum: Der Fleischbursch, dessen Stand gleich nebenan steht. Sobald Rapunzel auf den Gemüsestand zuschwebt, strafft er die Schultern, fährt sich durch die dichten Haare, die ihn wie einen Löwen umgeben, und wirft sich in die Prinz-Positur. Während sie einkauft und in ihrem abgegriffenen Buch liest, macht er sich Gedanken darüber, ob sie bei diesem überschlanken Körper mit den Radieschenbrüsten überhaupt einen BH trägt, ob sich ihre Muschel wohl, wenn er sie mit vorsichtigen Daumen öffnen wurde, teilt wie ein überreifer Pfirsich, ein sanfter Schmatzer, und dann läge das schimmernde, samtige Fruchtfleisch vor ihm, und er könnte die tropfende Süße herauslecken und sich zu ihrem Geheimnis vorarbeiten. Aber so weit wird es nie kommen, denn Rapunzel hat den Fleischbursch noch nie beachtet. Sie sieht ihn einfach nicht. Sie steht da, wie eine erschienene Elfe, murmelt ihre Formeln und entschwebt wieder. Den Fleischer macht das wahnsinnig, und er beginnt, sie zu piesacken, um sie auf sich aufmerksam zu machen. „He Blaustrumpf“, ruft er, als sie das nächste Mal erscheint, „nimm mal die Nase aus dem Buch, hier gibt es frisches Fleisch für dich“, und dabei zieht er sein Hosenbein bis zum Knie hoch und lässt sie seine starken Drachentöter-Waden sehen. Rapunzel blickt nur kurz auf, ein roter Schleier fliegt über ihr blasses Gesicht, und schon ist sie wieder auf dem Weg zu ihrem Turm, zu dem der Fleischbursch keinen Zugang hat. Wenn nur eine Dornenhecke davor stünde, die würde er zerschneiden, aber man braucht den Nummerncode der Hausverwaltung, und den hat der Fleischer nicht. Er stellt sich vor, dass es am Rettich liegt, dass sie lieber den Löwenzahnmann will, dass der dann seine schrumplige Ökomöhre in ihre saftige Pfirsichmuschel schiebt und an ihren Radieschen knabbert, während sie seine Pflaumen mit sanft nagenden Zähnen massiert. Ihm wird ganz schlecht vor Eifersucht. Am nächsten Morgen zeigt er ihr seine breiten Schultern, er ruft „Blaustrumpf kauft Blaukraut, Blaustrumpf kaut Blaukraut“,


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Rubendslady
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und irgendwann ist er so verzweifelt, dass er sich mit dem Rücken zu ihr stellt, sich bückt und ihr seinen blanken Hintern entgegenhält. Das bringt ihm zwar diverse Beschwerden der anderen Kundinnen ein, die jetzt lieber ihr Fleisch da kaufen, wo man nur totes zu sehen bekommt, aber Rapunzel lässt sich nicht beeindrucken. Fast erscheint es dem Fleischbursch, als wäre sie eine Schlafwandlerin, die noch hundert Jahre lang zum Markt und hoch auf ihren Turm schweben wird, ohne aufzuwachen.
Dann wacht sie doch auf. Der Fleischer will ihr seine Muskeln zeigen, um ihr zu beweisen, dass er wenigstens das halbe Königreich verdient hat, und hebt eine Stange mit halben Schweinehälften ganz alleine vom Laster, aber er hat sich überschätzt, denn er strauchelt und fällt vornüber auf ein gespanntes Drahtseil, das sein Hemd und seine Brust aufreißt. Da sitzt er mit blutender Brust, und Rapunzel kann nicht anders als hinstarren, wo das Blut über die gebräunte haarlose Haut des Prinzen Schaschlik läuft, so saftig sieht er aus, so ganz anders als der eingetrocknete Rettich, der Hände hat wie Wurzeln und Rillen auf der Stirn, in denen man aussähen könnte. Der Fleischbursch ist prall und fleischig, warm und muskulös. Sie geht zu ihm und reicht ihm ihre Hand. Eigentlich will sie ihm nur aufhelfen, aber der Fleischer, der immer schon ein verkappter Romantiker war, sieht das symbolisch und glaubt, jetzt werde sie ihn mit auf ihren Turm nehmen und gesund pflegen. Und vielleicht liegt es am Drachenblut, das über seine Brust läuft: Rapunzel tut es tatsächlich. Während sie ihn stützt, gesteht er ihr in vielen Fleischmetaphern seine Liebe, sagt, dass sie das Fettauge seiner T-Bone-Steaks sei, dass es kein Rinderwahnsinn, sondern brennende Leidenschaft sei, die ihn irre mache, und manche Dinge mehr, von denen er glaubt, dass man Jungfrauen damit erobern kann. Rapunzel findet ihn überaus komisch, rührend auch, aber vor allem komisch, unten am Turm fängt sie an zu lachen, und oben kann sie kaum noch Luft holen, weil sie so japsen muss. Ihre Wohnung steht voller Bücher, aber ein Bett gibt es auch, ein Prinzessinnenbett mit weißem Baldachin. Der Fleischer nestelt in seiner Hosentasche herum und zieht ein Päckchen hervor, das er ihr überreicht. Kein Drachenkopf zwar, keine faustgroße Perle, aber etwas, das auch originell ist; blaue Nylonstrümpfe. Und als er Rapunzel durch die Flut an Haaren fährt, weiß sie, dass sie ihn jetzt einlassen muss. Sie gibt ihm ein großes Pflaster und Mullbinden, die er dramatisch um sich schlingt, als wäre er direkt in einen Fleischerhaken gefallen, und sie streift die blauen Strümpfe über, die am Oberschenkel mit einer breiten Spitze enden. Und da Rapunzel keine Freundin von vielen Worten ist, zieht sie ihre übrige Kleidung gleich aus. Fassungslos sitzt der Fleischbursch vor ihr auf dem Bett und starrt sie an, ihr Kressebeet vor allem. Rapunzel ist schön wie etwas gerade Gesprosstes, und obwohl sie so überschmal ist, besteht ihr Körper nur aus Kurven und Wölbungen. Nichts Knochiges ist an ihr, nichts Vertrocknetes. Saftig ist sie, feucht wie eine aufgeplatzte Frucht, und als er sie zu sich herzieht, an ihren blaubestrumpften Beinen entlang fährt und sich mit der Zungenspitze näher zu dem gekräuselten Rasenstück zwischen ihren Schenkeln tastet, über das schlüpfrige Moos leckt und ihre verborgenste Knospe sucht, da schmeckt sie wirklich so süß, wie er es sich immer ausgemalt hat. Sie drängt ihn aufs Bett und steigt über ihn, ihre Haarflut wird ein Vorhang, der ihm die Sicht nimmt, und Rapunzel legt den Kopf in den Nacken und stellt sich vor, was passiert, wenn ihr Aberglaube doch Recht hat und sie zu dem werden wird, was sie sich einverleibt. Sie stellt sich vor, dass sie halb Rapunzel bleiben und halb Fleischbursch werden wird, eine große, sehnige, massige Frau, kein Gewächs, sondern ein Weib, eine Walküre, und der Gedanke gefällt ihr so, dass sie die Schenkel enger um ihn schließt und sich mit den Fingernägeln fest in seinen breiten Rücken verkrallt.


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Rubendslady
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Die Torhüterin,



Fabrizia war gebürtige Florentinerin, lebte aber schon seit mehreren Jahren in der Schweiz. Eine grosse Leidenschaft hatte sie von Italien mitgenommen: Fussball. Schon als kleines Mädchen hatte sie damals im Cortile (Hinterhof) damit begonnen, das Leder zu kicken – und musste sich den Jungs aus der Nachbarschaft gegenüber lange durchsetzen, bis sie endlich das Tor hüten durfte. Das bedeutete Aufstieg.
Fabrizia war Krankenschwester, schaffte es aber trotz unregelmässiger Arbeitszeit, einmal die Woche im Fussballverein eines Berner Vororts mitzutun. Mittlerweile war sie 21; die Männer aus dem Club schätzten sie sehr, und, wie sie hoffte, nicht nur ihrer grossen Brüste wegen, sondern aufgrund ihrer Qualitäten als Torhüterin.
Wieder einmal war Mittwoch, Fabrizia war freudig unterwegs zu ihrer Garderobe. An der abgeschlossenen Tür hing aber ein Schild: Dieser Raum wird renoviert. Bitte gegenüberliegenden Umkleideraum benutzen. Naja. Schulterzuckend betrat Fabrizia die Männergarderobe, wo ihr als erstes der durchdringende Geruch von Sportcrème in die Nase stach. Der Raum war leer; die Jungs wohl schon am Warmlaufen.
Rasch zog Fabrizia sich um und eilte in ihren knapp sitzenden Gymnastik-Shorts aus dem Raum. Das knallrote T-Shirt mit dem Aufdruck des Fussballvereins trug sie zum ersten Mal und war stolz.
Der Match verlief für unsere Florentinerin sensationell; mit fliegenden Haaren fasste sie unter dem Jubel ihrer Kollegen beim letzten Penalty den Ball und entschied das Spiel so für ihre Mannschaft.
Unter anerkennenden Kommentaren „ihrer“ Männer ging sie zurück zur Garderobe, sah sich kurz um und stellte schmunzelnd fest, wie etliche Blicke erwartungsvoll auf ihr ruhten. Fabrizia war nicht prüde. Ebensowenig war sie eine ausgekochte Exhibitionistin; eine ganz normale Frau halt. Als sie ihr T-Shirt abstreifte, sahen sich die Jungs in ihren seit Monaten gestauten Erwartungen nicht enttäuscht. Fabrizia war wunderschön. Die dunklen, grossen Brustwarzen hoben sich mit ihrer Pfirsichkern-Struktur vom sonnengebräunten Körper ab; das feine Nabelpiercing war die Vollendung. Die Männer konnten sich von Fabrizias Busen kaum losreissen. Im Raum entstand eine atmosphärische Spannung, die sich erhöhte, als sie ihr Höschen abstreifte und sich auf den Weg unter die Dusche machte. Was sich dort ihrem Blick bot, war alles andere als eintönig: zwischen jungenhaften Waschbrettbäuchen und Penissen, die durchwegs der EU-Norm entsprachen, liess sich auch ein Pykniker unter dem Duschdampf sichten: Kugelbauch, abfallende Schultern, Mikropimmel, Haarkranz. Der Schiedsrichter. Fabrizia amüsierte sich heimlich. Sie war hin- und hergerissen zwischen natürlicher Scham, ebenso natürlicher Neugier und dem Prickeln, das all die nackten Männer um sie herum verursachten. Denen ging es zum Teil wohl genauso. Einige wandten sich ab, um eine beginnende Erektion vor Fabrizia zu verbergen – so etwas gehörte sich doch nicht! – und boten ihr dafür ihre knackigen Kehrseiten. Männerhintern faszinierten Fabrizia sowieso; aber in dieser Unmittelbarkeit verursachten sie in ihr sogar ein leises Herzklopfen. Als sie die Duschlotion aus dem Metallhalter nahm, liess sich Stefan neben ihr vernehmen. „Soll ich Dich eincrèmen, Fabrizia?“. Dermassen überrumpelt, konnte sie sich nur mit einem „tja, wenn du meinst... „ äussern. Sie wollte ja auf keinen Fall als prüde Zicke gelten... und schon spürte sie seine grossen, kräftigen Hände auf ihrem Bauch. Mit langsamen, kreisenden Bewegungen massierte Stefan Fabrizias Bauch, und nur diesen! Fabrizia war jetzt endgültig zum Mittelpunkt geworden. Sie war sich ja Männer gewohnt, hatte schon 3 Freunde gehabt, die aber alle bei der ersten sich bietenden Gelegenheit nach ihren Titten gegrapscht hatten. Fabrizia fand das plump – wo blieb da die Romantik?
Was sie innerlich rasend machte, war Stefans Gemächlichkeit. Ab und zu berührte sein Riesenpenis, der vorne spitz zulief, ihren Oberschenkel. Und dann diese Hände! Stefans wunderschöne Musikerhände (er war Cellist), die in kreisförmigen Bewegungen noch immer ihren Bauch verwöhnten. „Schaut mal her, Jungs, langsam aber sicher wird sie geil!“. Stefan redete über sie! In jeder anderen Situation hätte diese Frechheit sie empört


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Rubendslady
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– aber es war zu spät. Was trieb er hier für ein Spiel... Sie war Wachs in seinen Händen; er war auf dem besten Weg dazu, sie „hochzujagen“. Das Gefährliche an der Sache war, dass Stefan dies zu wissen schien. „Fabrizia, bück dich doch bitte mal, so, als ob Du eine Seife aufheben möchtest“. Er gab ihr „Regieanweisungen“ und zwinkerte seinen Freunden zu. Im dampfenden Duschraum gab sie jetzt von hinten den Blick auf ihre Spalte frei. Fabrizia war teilrasiert; vorne das volle Haardreieck, das ihren Körper schmückte, aber im hinteren Drittel waren die Schamlippen nackt. Die Jungs bildeten jetzt einen Halbkreis hinter ihr. „Enrico, komm mal her, massier ihr den Po!“ Aus der Gruppe löste sich der italienische Verteidiger und befingerte Fabrizia lasziv. Dann drang er mit dem „italienischen Griff“ (Daumen im Poloch, Zeigefinger in der Muschi, Mittelfinger an ihrer leicht hervortretenden Clitoris) in sie ein. Das ging Fabrizia zu weit. Rasch richtete sie sich auf und wandte sich Enrico empört zu. So hatten die Jungs Gelegenheit, sie ausgiebig von vorne zu betrachten. „Hey, seht mal, was für Hämmer...“, „ich mag behaarte Fötzchen“, „wow, ist die geil“ waren die einzigen drei vulgären Bemerkungen. Die andern schwiegen andächtig, und es machte ihnen auch nichts mehr aus, dass Fabrizia jetzt ihre erigierten Glieder sehen konnte. Schliesslich war sie doch eine von ihnen. Oder etwa nicht?
Wie immer nach dem Training traf sich die Mannschaft eine Viertelstunde später in der Kneipe gegenüber. Fabrizia war unter ihnen und genoss den gewohnten Respekt.
Eine Woche später war ihr Umkleideraum renoviert.


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Rubendslady
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A day on the beach


Der heutige Tag am Strand verspricht wunderschön zu werden. Die Sonne strahlt wunderbar und heiss auf mich herab und mit meinem Atemzügen geniesse ich die angenehme, leicht salzige Meeresluft. Der warme Sand unter meinem Fuße zart, er schimmert wie seidiges Gold und Steine und Muschel in den verschiedensten Farben tanzen im Schoße der Wellen am Ufer. Mein langes braunes seidiges Haar wird von einem leichten und angenehm kühlenden Wind gestreift und das weisse Negligee das ich auf meiner zarten Haut trage, lässt meinen Körper hindurchscheinen. Mit den Füßen im Wasser spaziere ich nun den Strand entlang und blicke auf die unendliche Weite des Meeres die ausschaut wie ein großer Spiegel der Unendlichkeit.
Das sanfte Rauschen der Meereswogen singt mir ein wunderschönes Lied und trägt mich auf seinen Schwingen aus der Wirklichkeit in einen wunderschönen Traum. Die Strahlen der Sonne lassen Abertausende von funkelnden Sternen auf der Wasseroberfläche erscheinen und sie tanzen zu den Klängen des Meeresrauschens, es erinnert an einen wunderschönen klaren Sternenhimmel bei Nacht. Meine braunen Augen spiegeln diese Abertausenden von Sternen im Wasser wieder und mit meinen zarten Lippen schenke ich dem Meer mein zauberhaftes Lächeln. Die grosse steile Felsklippe, die ich nun am fernen Horizont erblicke, ragt wie eine alte mächtige Festung zum Himmel herauf und wird von kreischenden Möwen umkreist. Die großen Wellen des Meeres peitschen an diese Felswand heran und aus der Höhle im Fels ertönen die peitschenden Geräusche des Meeres als Echo wieder. Nun lege ich mich langsam ins flache warme und salzige Wasser nieder.
Meinen Oberkörper habe ich weit zurückgelehnt und meine Hände graben sich hinter mir in den Sand. Mein Kopf strecke ich nun nach hinten und die langen braunen Haare reichen mir den Rücken herunter bis ins Wasser.
Die Augen habe ich geschlossen und das nun nass gewordene Negligee hat sich fest an meiner Haut gelegt. Das Wasser umspült mit seinen sanften Bewegungen ganz zart die Haut meines ganzen Körpers, als wollte es mich liebkosen. Nun lasse ich sanft den goldenen Sand durch meine Finger gleiten und versuche mit Wasser und Erde eine Einheit zu bilden. Während ich in innerer Versunkenheit den Liedern des Meeres weiter lausche, bist Du plötzlich hinter mir und betrachtest mich in meiner ganzen Schönheit. Doch für diese kurze Zeit in der ich in mir tief versunken bin, bemerke ich Dich nicht. Langsam öffne ich nun meine Augen, drehe mich zu Dir um und schaue Dich an. Ich schenke Dir ein liebevolles Lächeln, erhebe mich dabei langsam, ohne dass ich den Blick von Deinen Augen abwende und stehe schliesslich in meiner ganzen Pracht vor Dir. Mein Erscheinen erinnert Dich an einen wunderschönen Engel und der strahlende Blick aus meinen braunen Augen beginnt Dich zu verzaubern und in Deinen Bann zu ziehen.
Mein liebliches Lächeln, das noch von meinen sinnlich glänzenden Lippen untermalt wird und das tiefe geheimnisvolle Strahlen meiner Augen lässt Dein Herz wild pochen. Langsam näher ich mich Dir und blicke Dir dabei weiterhin tief in deinen Augen. Deine Hand streichelnd nun zart meine Wange und meine Augen schliesse ich dabei um Deine Berührung zu geniessen. Nun wandert Deine Hand zart an meinem Hals entlang und meinen Kopf drehe ich dabei etwas zur Seite.


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Rubendslady
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Jede einzelne Berührung Deiner Hand an mir lässt Dich etwas zittern und dabei kommst du mir immer näher mit Deine Lippe an meiner. Meine Augen öffne ich nun wieder und ich greif nun nach deiner Hand, die ich nun langsam an meiner Taille heruntergleiten gleiten lasse. Mit meinem lächeln auf meinen zarten Lippen, das ich Dir schenke, blicke ich dir dabei tief in Deinen Augen, die das Verlangen nach mir ausstrahlen. Wir knien uns langsam in den warmen goldigen Sand nieder und berühren uns eine kurze zeitlang. Nun nähere ich mich mit meinen zarten Lippen an Deinen und zärtlich küssen wir uns, während Du mir dabei mit Deinen beiden Händen in meiner langen Haare fesst. Nun stehe ich lächelnd auf, nähe ich mich Deinem Ohr um Dir etwas Zärtliches hinein zu flüstern, dann locke ich Dich mit meinem magischen Blick Schritt für Schritt mehr ins Wasser hinein. Lachend spritze ich Dich nass und während Du versucht dabei an mich heranzukommen laufe ich nun den Strand entlang, während Du versuchst mich einzufangen. Schließlich fängst Du mich, hältst mich fest und umpackst mit Deinen starken Händen meine Taille. Du hebst mich lachend hoch, tanzt dabei in kreisenden Bewegungen und blickst mir dabei in meine wunderschönen Augen. Nun lässt du mich langsam wieder herunter und Deine beiden Arme bleiben um meine Taille geschlungen. Mit Deinem festen Blick in meine Augen versucht Du meine tiefsten Wünsche zu erahnen, versuchst mich vollends zu erforschen, doch so vieles bleibt verborgen für Dich. Unsere Lippen nähern sich nun wieder und wir vereinen uns zart in einem sinnlichen Kuss, bleiben dabei eng umschlungen, während mein zarter Duft Deine ganze Seele dabei umhüllt. Der enge Körperkontakt zwischen uns beiden, lassen unsere Sinne anregen, getrieben von unendlicher Leidenschaft und unsere Herzen schlagen im Takt. Auf Deine Arme erhebst Du mich nun und trägst mich ans Ufer wo Du mich dann im Sand hinlegst.
Eine Zeitlang schauen wir uns schweigend an, während Deine Hand dabei über meinen Körper gleitet. Nun entkleidest du mich langsam von meinem Negligee und beginnst dann mich zärtlich von meinem Hals an zu Küssen. Die Augen hallte ich dabei geschlossen und meine Hände grabe ich dabei tief in den Sand hinein. Mein Verlangen nach Dir steigert sich von mal zu mal bis wir uns nun in Liebe vereinen. Ich fühle mich leicht wie eine Feder, die vom Wind durch die Lüfte getragen wird. In der Ferne des weiten Horizonts kündigt sich nach und nach der Sonnenuntergang an und die Möwen setzten sich auf die Felsklippen, als wollten sie an diesem wunderbaren Schauspiel teilhaben. Der Wind beginnt sich langsam zu legen und eine grosse friedvolle Ruhe breitet sich aus.
Die Sonne beginnt nun im Meer zu versinken, wie ein großer roter Ball, als wolle sie für immer in den Weiten des Meeres verschwinden. Verschiedene Wolkenformationen sind am weiten Horizont zu sehen und die Sonne mittendrin verwandelt die Wolken in einen feuerroten Vorhang. Alles um uns herum ist traumhaft schön und ich wünschte mir die Zeit würde genau in diesem Moment stehen bleiben und zur Ewigkeit werden. Unsere Blicke richten sich wieder entgegen und während Du mich dabei fest in Deine Arme schliesst.


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Pervers im Korridor



Ich stehe im Türrahmen und schaue ihm dabei zu, wie er sich die Schuhe anzieht und mir dabei seinen Arsch entgegenstreckt. Soll er doch abhauen, der Lüstling, denke ich, von mir aus brauch‘ der nie wieder kommen. Aber trotzdem ist der Hintern nicht zu verachten, denke ich widerwillig, ohne es zu wollen. Die Lust sammelt sich in meinem Mund - ich lasse Speichel auf den Boden tropfen wie ein Tier oder spucke ihn in seine Richtung, was mir sogar noch einen erfreuten Blick von ihm einfängt, wobei mich das nur noch mehr anwidert. Vor meinem Auge erscheint jede seiner Bewegungen doppelt so langsam; soll er endlich fertig werden mit seinen scheiß – Schuhen! Ich hätte nicht übel Lust, da auch noch mal draufzurotzen, statt dessen trete ich mit aller Kraft genau zwischen seine zwei Arschbacken, so daß er umfällt und in meinem Korridor liegt.
Bist du bald draußen, frage ich genervt, er guckt mich dumm von unten an, leckt sich über die Lippen und zieht mich mit einem Ruck zu sich auf den Boden. Seine Mundhöhle saugt an meiner Unterlippe, ich versuche zu schreien, bringe aber nur Töne heraus, wie sie ein taubstummer manchmal von sich gibt. Geilt dich das etwa auf, du perverse Sau, denke ich und kotze fast vor Ekel, denn sein Speichel klebt an meinem Gesicht wie Schleimspuren einer Nacktschnecke. Ich beiße ihm in die Zunge aus Notwehr, so fest, daß er blutet und mich losläßt, vor Schmerz rollen seine Augen wie Murmeln in seinem Kopf und ich stehe auf, um mir das nicht länger von nahem ansehen zu müssen. Rote Tropfen fallen aus seinem Mund auf mein Parkett und ich frage mich, ob der Geschmack meiner Muschi mit einer Wunde auf seiner Zunge noch intensiver wäre.
Neben ihm auf meinen Knien, aber mit einer Distanz, die es ihm unmöglich macht, mich anzufassen, zumal er ja immer noch so daliegt, wie er gefallen ist, sein eigenes Blut abwechselnd schluckt und ausspuckt und mich anglotzt, stecke ich eine Hand in meine Hose und befummel mich so lange, bis ich fast überlaufe vor Feuchtigkeit. Er sabbert auf den Flur und rollt auf seinem Geschlechtsteil hin und her – wie kann man nur so sexgeil sein? Meinen Finger halte ich ihm erst unter die Nase, bis er hechelt wie ein Hund, dann stecke ich ihm die ganze Hand in den Mund bis er würgt.
Jetzt kriegt das Schwein doch noch, was er will, denke ich, und dabei waren es doch seine perversen Phantasien, wegen denen ich ihn rausschmiß. Ich ziehe die Hand also wieder weg und er windet sich wie ein Wurm auf trockener Erde. Meine Fotze ist so naß und geschwollen, daß ich sie unmöglich ignorieren könnte, ich drehe ihn auf den Rücken, stelle mich breitbeinig auf seine Hände und onaniere direkt über seinem Gesicht. Er schreit, ich sage ihm, er soll die Fresse halten wegen den Nachbarn, die hören immer alles.
Seine Hose scheint zu platzen, ob das wohl weh tut, frage ich mich und stöhne laut auf in dem Gedanken daran, meine Hand flutscht über meinen Schritt wie ein Vibrator – ich keuche und er jault. Bleib liegen, du Wichser, sage ich mit heiserer Stimme und trockenem Hals, gehe in die Küche, hole eine Banane, ziehe mich aus und komme zurück zu meinem Gast, der da noch so verharrt, sich quälend und häßlich, aber mit offener Hose. Inzwischen hat er die aufgemacht, der Sack. Ich lasse das gelten, stehe vor ihm, sauge an der Banane und lecke sie mit spitzer Zunge, sein dunkelroter Schwanz hebt und senkt sich mit Härte fast in dem Takt, den ich ihm vorgebe. Stell dir vor, er ist das große Ding hier in meiner Hand, sage ich, und stelle meinen Fuß genau auf seinen Stengel, damit der aufhört zu pumpen. Dann schäle ich die Banane und stecke sie in mein Loch, ganz langsam, damit das Schmatzen noch viel lauter klingt. Seine Zähne schnappen wie ein Fischmaul, seine Zunge schnalzt wie die einer Cobra. Ich lasse meine Geilheit auf sein Gesicht tropfen und schmiere mir mit der anderen Hand Vagina – Exkremente auf meine Brustwarzen, bis sie glänzen und ich mit zwei Fingern an ihnen drehen kann wie eine Schraube. Die harten Nippel halte ich ihm dann an seinen Mund, über ihm kniend, jetzt darf er saugen, bis ich schreie, die Banane in meinem Loch geilt mich auf, ich zittere und stöhne. Er will mich ficken, sagt er, er schreit es fast und spuckt dabei, ich will ihn aber nicht ficken. Er umfaßt mit beiden Händen seinen harten Schwanz und stöhnt laut auf, fast noch lauter als ich. Das macht mich an, ich will seine Hände sehen, wie sie versuchen, Herr zu werden über diese Bestie, die schon fast spritzt vor lauter Geilheit.


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Rubendslady
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Ja, er soll mich naß machen damit und meine Hand vollwichsen mit dieser weißen Milch seiner Lust! Aber noch nicht jetzt. Ich reiße ihm die Arme vom Körper und stelle mich wieder auf seine beiden Hände, da ich gerade überhaupt nichts finden kann, mit dem ich sie zusammenbinden könnte; er soll schön still halten, hauche ich ihn an, und lasse ihn mit den Lippen das untere Ende der Frucht festhalten, damit ich genau über seinem Mund ficke und er alles haarscharf sehen kann: meine wulstigen Lippen, die rote Perle in der oberen Mitte, die ich in kleinen Abständen mit meinem Finger antippe, wie ein Specht sein Holz, damit sie auf habacht Stellung ruht und mich in einem Stadium von fast - Orgasmus auf der Visage irgendeines Kerles auf- und abbewege.
Ich bin laut und verbiete ihm aber gleichzeitig den Mund, denn ich will ihn gar nicht röcheln hören. Die Banane steckt jetzt fast hinter seinem Kehlkopf und ich knalle mit meinen Backen auf sein Kinn – soll er doch ersticken, ich find’s geil. Aber etwas Gnade habe ich doch, also ziehe ich den Stiel aus seinem Kropf und lasse ihn diesen essen. Es scheint zu schmecken, denn er frißt die Banane mit einer Gier, die schon wieder so abnormal ist, daß es mich anekelt. Sein Genital ergießt Lusttropfen, ich lecke sie von seinem Bauch und gebe ihm den Saft in seinen Mund...ob er sich jemals schon mal selbst getrunken hat?
Seine fette Lanze in meiner Hand schwenke ich den Arm hin und her und lasse das Monster gegen meine Oberschenkel klatschen, bis es mir selber weh tut, ich reibe ihn so schnell und robust, bis es heiß wird an meiner Hand und er sich kaum noch zurückhalten kann, nicht jetzt schon den Flur vollzuspritzen. Ich greife mit der anderen Hand an seine Hoden so prall wie Tennisbälle und setze mich auf sie, damit sie sich gegen meinen Arsch pressen und ihn massieren, wenn ich darauf wippe. Man kann sie kneten wie zwei weichgekochte Eier und am liebsten würde ich sie in meiner Hand rollen lassen wie diese chinesischen Bälle mit der Musik: sein Stöhnen der Klang. Ich schnipse mit Daumen und Zeigefinger gegen seine Prostata, was ihm wohl etwas weh zu tun scheint, denn er zuckt zusammen wie ein Muskel. Selbst sein Arschloch öffnet sich gierig wie eine fleischfressende Pflanze, das hätte er wohl gern, daß ich meine Hand da auch noch reinstecke, aber das kann er vergessen, echt.
Sein Brustkorb dient mir als Sitz, ich reibe mich an ihm, bis ich kurz davor bin zu kommen und stoppe dann, das wäre zu banal, außerdem will ich seine Zunge.
Er beist mir in die Klitoris, was mich der Explosion nur noch näher bringt, soll er mich doch auslutschen wie ein Bonbon, denke ich, kann mich nicht länger zurückhalten und stöhne so laut, daß auch er erzittert vor Orgasmusnähe. Aber ich halte seine Eichel zu mit diesem Griff, der den Samen nicht zuläßt, ich schreie ihn an, gleich würde ich kommen, er solle weitermachen, so, ganauso...ja! Ich komme! Auf seine Zunge komme ich, in seinen Mund, hüpfe auf und nieder, er brüllt wie ein Stier und kann doch nicht abspritzen, denn ich drücke ihm immer noch die Spitze zu, so lange, bis ich mich ausgelassen habe, aufhöre zu zittern und meinen Körper wieder unter Kontrolle bekomme.
Dann stehe ich auf, schaue ihm verächtlich ins Gesicht und sage raus. Mach dich raus, du Ekel, hau ab, sofort, oder ich ruf die Bullen!
Und diesmal lasse ich ihn die Schuhe draußen vor der Tür anziehen.


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Rubendslady
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Kalligraphie auf nackter Haut



Ihr Blick wanderte vom Zifferblatt ihrer Uhr aus dem Fenster. Es würde Regen geben. Dicke graue Wolken verbargen den Himmel hinter sich. Eine schwarze Krähe landete in der Dachrinne gegenüber. Sie seufzte und starrte auf den Bildschirm.
Noch eine halbe Stunde und dann hatte sie ihren Dienst für heute beendet. Eigentlich machte ihr die Arbeit Spaß, wenn man es Arbeit nennen konnte. Sie half in den Ferien im Computerraum der Universität aus. Keine große Sache. Nichts sonderlich anstrengendes, schließlich galt es nur den Studenten im CIP-Pool mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und darauf zu achten, dass niemand aus lauter Frustration über die langsamen Rechner mit der Tastatur auf seinen Monitor einhämmerte. Sie lächelte über diese Vorstellung und ließ ihren Blick über die einzelnen Arbeitsplätze schweifen. Die meisten kommen doch sowieso nur her, um ihre Emails abzufragen. Auf Anhieb entdeckte sie drei Studentinnen, die mit dem Lesen ihrer Nachrichten beschäftigt waren. Ganz vorne rechts saß ein Student, der in einem Textprogramm arbeitete und vermutlich an irgendeinem Essay bastelte. Ansonsten war nicht viel los in dem kargen, grauen Raum.
Ausdifferenzierung des Zeitschriftenwesens. Darunter ihr Name. Sie war in der Tat noch nicht sehr weit mit ihrer Hausarbeit gekommen. Entmutigt öffnete sie einen Internetbrowser und besuchte die Page ihres Lieblingswebradios. Sie kramte in ihrem Rucksack nach den Ohrstöpseln. Es lief ein trauriges Lied. Passend zum Wetter und meiner Stimmung, dachte sie.
Plötzlich tippte ihr jemand auf die Schulter. Sie wirbelte so ruckartig herum, dass ihre Ohrstöpsel auf dem Boden landeten.
„Du bist doch hier die Aufsicht, oder?“ fragte sie ein Student mit asiatischen Gesichtszügen. Er war groß und hatte schulterlanges schwarzes Haar. „Ja“, antwortete sie gelassen und setzte hilfsbereit hinzu, „wie kann ich Dir helfen?“ Er sah einfach liebenswert aus, wie er so verlegen vor ihr stand und sie unsicher aus großen dunklen Augen musterte. „Ich weiß, dass es eigentlich nicht zu Deinen Aufgaben gehört“, fing er an, „aber vielleicht kannst Du mir trotzdem helfen.“ „Lassen wir es darauf ankommen“. Sie lächelte. „Ich gebe es ja nicht gerne zu, aber leider habe ich nicht viel Ahnung von Computern. Ein Freund hat mir einen neuen PC zusammengestellt und jetzt bin ich mit der Einrichtung total überfordert. Könntest Du mir dabei helfen – natürlich nur wenn Du Zeit hast“, er beobachtete sie aufmerksam.
Hatte sie gerade richtig gehört? Ein Student fragte sie, ob sie ihm mit seinem Rechner helfen könne. Sie konnte sich eine gewisse innerliche Befriedigung nicht verkneifen. Die meisten Jungs glaubten nämlich nicht daran, dass ein Mädchen sie in technischer Hinsicht irgendwie unterstützen könnten und zogen es vor, verzweifelt am Login herumzuklicken und dann frustriert den CIP-Pool zu verlassen, wenn sie sich nicht am System anmelden konnten, bevor sie eine weibliche Aufsicht um Rat fragten. Hier lag der Fall ganz anders.
„Hast Du schon ein Betriebssystem installiert?“ hakte sie neugierig nach. „Ähm, bin ich noch dabei.“, entgegnete er und wich ihrem Blick aus. „Ich würde mich freuen, wenn Du mir dabei etwas unter die Arme greifen könntest. Als Entschädigung könnte ich Dir Tee anbieten“. Sie überlegte. Warum eigentlich nicht? Ihre Schicht war ja sowieso bald zu Ende und sie hatte heute Abend ohnehin nichts besseres vor, als vor dem Fernseher Trübsinn zu blasen. „Einverstanden. Wenn Du möchtest, komme ich mir die Sache in 20 Minuten anschauen.“ Er atmete erleichtert auf. „Ich hole Dich dann hier ab und erledige vorher noch schnell etwas“. Mit raschen Schritten war er aus dem Raum verschwunden. Sie hob ihre Ohrstöpsel wieder auf. Ein netter Kerl. Planlos, aber nett.
Um Punkt 18 Uhr packte sie ihre Sachen zusammen. Die letzten User hatten den Raum verlassen und es war an der Zeit den Strom auszuschalten. Sie stand auf und drückte auf einen roten Schalter. Die Lichter verloschen und das Summen der Rechner verebbte. Als sie hinter sich abschloss, spürte sie, wie kühl es geworden war. Die kleinen Härchen an ihrem Körper richteten sich auf. Sie hörte Schritte die Treppen heraufeilen. „Hi, ich dachte schon, ich hätte Dich verpasst“, der schlanke Asiat zwinkerte ihr zu und gemeinsam verließen sie das Universitätsgelände.
Er hatte ein kleines Appartement am Rande der Innenstadt. Sie zog ihre Schuhe aus, als sie sein Zimmer betrat. „Schön hast Dus hier“. „Danke“, er schien geschmeichelt. „Nimm doch bitte Platz“. Sie ließ sich auf ein kleines Sofa fallen und schaute sich um, während er in der Küche werkelte. Der Fußboden war mit einem dunkelblauen weichen Teppich bedeckt, die Wände weiß gestrichen. Ein großes Bücherregal stand in der Ecke. Klassiker in verschiedenen Sprachen lehnten geordnet nebeneinander. Sie entdeckte Gedichte von Edgar Allan Poe, den Sommernachtstraum von Shakespeare und die Nachtgeschichten von E.T.A. Hoffmann. Auf anderen Einbänden waren fremdartige Symbole zu erkennen. Ein großes Plakat mit japanischen Schriftzeichen zog ihre Aufmerksamkeit auf sich.


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Rubendslady
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Vor dem Fenster stand ein moderner Schreibtisch und darunter war ein niedriger Tower zu erkennen. Na dann an die Arbeit! Sie erhob sich und schaltete den Rechner ein. Er fuhr sich ganz normal hoch und sie erkannte, dass er bereits eingerichtet war. Der Desktop war voll mit kleinen Icons und überhaupt sah es nicht so aus, als ob der werte Herr mit seinem PC Hilfe benötigen würde.
Aus der Küche drang der Geruch von frisch aufgebrühtem Tee. Schnell schaltete sie den Monitor aus und schlich sich wieder zur Couch. Sehr verdächtig.
Gentlemanlike bewirtete er sie. Die zierlichen Tassen waren aus feinem Porzellan und mit blauen Ornamenten verziert. „Kommst Du aus Japan?“
Sie begann sich für ihn zu interessieren. Und irgendwie kam er ihr auch bekannt vor. Vielleicht hatte sie ihn im CIP-Pool schon einmal gesehen...
Er hatte sich ihr gegenüber in einem kleinen Sessel niedergelassen. Er war schlank und durchtrainiert. Sein Kinnbart verlieh im einen verwegenen Ausdruck. Seine Gesichtszüge waren weich und sympathisch. „Ja. Ich bin jetzt seit einem Semester hier.“ Seine Augen suchten nach ihrem Blick. Ein Schauer durchfuhr ihren Körper. Sie konnte nicht leugnen, dass er sehr attraktiv war. „Du interessierst Dich für Kalligraphie?“, versuchte sie die Stille zu überbrücken. „Ich würde sagen, ich bin ein Meister in dieser Art des Schönschreibens.“ Sie hing an seinen Lippen. Wieso war ihr seine erotisch tiefe Stimme nicht schon früher aufgefallen?
Sie nippte an ihrer Tasse. Der Tee war kräftig und süß. Als sie sich nachschenkte beugte er sich vor und berührte sanft ihre Hand. Seine Finger waren lang und zart. Ihre Wangen röteten sich und sie blickte zu Boden. „Du hast doch nicht wirklich ein Problem mit Deinem PC, oder? Warum bin ich hier?“, sie schaute ihn aus tiefen grünen Augen an. „Du hast recht“, hauchte er. „Ich wollte Dich kennen lernen. Du bist mir im Computerraum sofort aufgefallen. Du hast etwas an Dir, das mich in seinen Bann zieht.“ Ihre Lippen öffneten sich in leichtem Staunen. Tausend kleine Ameisen schienen unter ihrer Haut zum Leben erwacht zu sein. Er ergriff ihre Hand, „Du inspirierst mich. Darf ich Dir etwas zeigen?“ Der Klang seiner Stimme brachte ihren Körper zum Schwingen. Verwirrt folgte sie ihm in einen Nebenraum.
Das Licht eines Kerzenständers warf einen warmen Schein auf ein niedriges breites Bett. Das Laken war in schwarzes Satin gehüllt. Auf dem Nachttischchen stand ein Fässchen schwarze Tinte, daneben lag eine Schreibfeder.
„Ich möchte meine Gefühle für Dich niederschreiben, auf nackter Haut“, er klang sehnsüchtig verträumt. „Es wird nichts geschehen, was Du nicht geschehen lassen willst.“ Er umfasste ihren schlanken Leib und zog sie zu sich. Sie schien in Flammen zu stehen. Hitze schoss ihr ins Gesicht. Ihr wurde unerträglich heiß. Sie strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Er berührte sanft ihre Schultern und seine Hände glitten unter ihr enges Oberteil. Er strich ihre Haut entlang. Sie erbebte, als er langsam ihr Top auszog. Ihre Brustwarzen richteten sich verlangend auf. „Leg Dich bitte hin.“ Er drückte sie sanft auf sein Bett. „Entspann Dich“. Sie rollte sich auf den Bauch und registrierte wohlwollend wie geschickt er ihren BH öffnete. Die Spitze einer Feder berührte ihre Haut. Kühle Tinte formte unbekannte Worte. Er hatte begonnen auf ihrem Rücken zu schreiben. „Du bist schön wie ein Gedicht und berührst mich in der Tiefe meines Herzens“, seine Stimme bebte, aber er fuhr fort ihren Rücken mit prickelnden Zeichen zu versehen.
Die Atmosphäre glich einen Traum. Ihre Hände krallten sich in das fließende Material des Bezuges, als er ihren Hals küsste.
Er vergrub seine Nase in ihren weichen Haaren. „Du duftest wie frischer Tau“, flüsterte er, als er sie langsam umdrehte. Sie umfasste seine Schultern und ihre Lippen berührten sich. Ein Glücksgefühl drang ihr direkt in die Seele und sie seufzte tief. Er war wie gefangen von ihrem Anblick.
Seine Hände streichelten ihren Oberkörper und er leckte sanft an ihren steil aufragenden Brustwarzen, umschloss sie mit seinem Mund uns saugte vorsichtig. Sie spürte wie sie innerlich zerfloss. Ein warmes Gefühl machte sich in ihre Becken bemerkbar. Er lächelte wissend und knöpfte ihre Jeans auf, tastete sich unter ihren Slip und fühlte ihre weiche Scham. Sie stöhnte auf. Ihr Verlangen schien kaum noch erträglich. Sie griff nach seinem Hemd, packte es an den Knöpfen und zog. Das Geräusch von reißendem Stoff. Er bedachte sie mit einem lüsternen Blick, als er die Überreste seines Hemdes abstreifte. Von Begierde ergriffen, schälte er sie aus ihrer Hose und schleuderte diese davon.
Ihr drohten die Sinne zu schwinden, als er seinen Kopf zwischen ihre Schenkel senkte. Mit den Zähnen erfasste er ihren Slip und schob ihn über ihre schlanken Beine. Dann begann er ihren Kitzler mit seinen Lippen zu massieren und genoss ihren Duft. Feuchtigkeit drang aus ihrer Scheide. Sie zerwühlte ihr langes Haar. Ihr ganzer Körper war in köstlicher Anspannung gefangen. Seine Hände zeichneten ihre Konturen nach und streichelten sanft an ihrer Seite entlang. Ihre Ohren vernahmen das heftige pulsieren ihres Blutes. Schweiß trat ihr auf die Stirn. Sie knetete seinen Rücken, sah, wie seine Muskeln arbeiteten.
Er schlüpfte aus seiner Hose und sie entdeckte, dass er keine Unterwäsche trug. Kraftvoll und hart drückte sich sein Penis an ihren Schenkel. Kleine Lusttröpfchen schimmerten im Kerzenschein. Er fuhr mit den Fingern ihre Augenbrauen nach, ehe er seiner fordernden Sehnsucht nachgab und in sie glitt. Er atmete tief ein und versuchte sich zu konzentrieren. Sie wand sich lustvoll unter seinen Stößen. Er war nun ganz tief in ihr und sein Vibrieren erfüllte sie völlig. Sein straffer Po zuckte vor Anstrengung. Sie drohte von ihren Gefühlen fortgerissen zu werden, als er sein Tempo steigerte. Sie schrie vor Vergnügen laut auf. Ihr Becken kreiste in seinem Rhythmus und ihre Scheide massierte bei jedem Stoß den Schaft seines Gliedes. Seine Hände schoben sich unter ihr Gesäß und er drückte sie fest an sich.
Er stammelte, vor Erregung fast besinnungslos, Worte in einer fremden Sprache. Verschlang sie mit seinen Augen.
Schließlich war alle Gegenwehr vergeblich. Er bäumte sich auf und sein Samen ergoss sich in sie. Er umfing sie mit seinen Arme und rollte auf die Seite. Seine heiße Zungenspitze glitt über ihren Hals. Sie war atemlos und sog gierig Luft in sich ein. Ihr Körper zitterte noch immer als er aufstand und sie in eine seidene Decke hüllte.
Er schaltete die Stereoanlage ein. Leise Musik drang an ihr Ohr. Er setzte sich neben sie und hauchte „Sag mir, dass Du bleibst. Unsere Seelen haben sich gefunden.“ Sie schenkte ihm ein Lächeln und entgegnete übermütig, „aber Du schläfst auf der nassen Seite.“


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Rubendslady
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Gefühle in der U-Bahn



Immer, wenn er in der U-Bahn fuhr, betrachtete er für sich die im Waggon befindlichen weiblichen Fahrgäste. Er überlegte, welche von ihnen wohl heute Nacht Sex hatte und welche nicht. Er glaubte es an den Lichtern in ihren Augen erkennen zu können. Doch heute konnte er bei keiner der stumm und teilnahmslos dasitzenden Frauen und Mädchen ein solches Licht erkennen.
Woran konnte das wohl liegen?
Vielleicht gab es schon welche die Sex hatten, aber es war keine Befriedigung dabei gewesen. Ja, das konnte ein Grund sein. Dann war es eigentlich kein Sex, sondern Abspielen von Pflichtritualen und der Beginn von Frust und Abneigung.
Oder waren die Männer in ihren Betten einfach desinteressiert, gab es nichts das sie an den neben ihnen liegenden Frauenkörpern reizte?
Er betrachtete die ihm gegenüber sitzende junge Frau in ihrem schwarzen Hosenanzug mit dem engen Oberteil und fand ihren Körper äußerst ansprechend. Die beiden obersten Knöpfe des engen Oberteiles waren geöffnet und man konnte den Brustansatz sehen. Er vermutete, daß sie keinerlei Unterwäsche darunter trug. Man konnte die kleinen Erhöhungen, die die Brustspitzen durch den weichen Stoff erahnen ließen, sehen. Wenn sie sich bewegte, dann schoben sich die beiden Brüste hin und her und er vermeinte einen süßen aromatischen Duft, vermischt mit dem Duft der Frauen allgemein, zu verspüren.
Eine unglaubliche Lust stieg in ihm auf sich vornüber zu beugen, auch die restlichen Knöpfe des engen Oberteiles aufzuknöpfen und mit den Fingerspitzen ihre Brustspitzen zu berühren und ihre Reaktion darauf zu sehen.
Doch er wußte, das Einzige was er machen konnte war, die junge Frau wie zufällig zu berühren. Er rutsche am Sitz etwas weiter nach vorne und berührte mit seinen Knien, ihre Knie. Sie mußte es spüren, doch war ihr keine Reaktion anzusehen. Sie schaute weiter nach rechts oder links und ließ es geschehen. Seine anfängliche Verwunderung schwand und machte einem von sich weg strömenden Gefühl Platz. Dieses Gefühl strömte durch ihn hindurch, durchzog wärmend seine Lenden und bewegte sich kribbelnd die Schenkel hinab, um dann dem Druck nachgebend, sich bahnbrechend in die, nun spürbaren Gegendruck ausübenden Knie seines Gegenübers zu ergießen. Er wurde unruhig. Wie sollte es nun weitergehen? Er konnte sich ja schlecht nach vorne beugen und seiner Intention nachgebend, ihr Oberteil aufknöpfen? Auch konnte er nicht erwarten, daß sie sich zu ihm herüber beugen würde und ihrerseits irgendwelche strategisch wichtigen Knöpfe öffnen würde. Immerhin war die U-Bahn voll besetzt. Es war rush-hour.
Er heftete nun seinen Blick auf ihr Gesicht und hoffte, einen Blick ihrer, unter den Lidern halb verdeckten Augen zu erhaschen. Es war ihm jedoch, als würde sie ihn aus dem Augenwinkel heraus ansehen. Dieser flüchtige Blickkontakt erzeugte in ihm eine Explosion von tausend Sternen, elektrisierte ihn und ließ ihn erzittern.
Und scheinbar meinte es auch das Schicksal mit ihm gut. Mit einem plötzlichen Ruck blieb die Bahn stehen. Alle Fahrgäste wurden durcheinander gewirbelt und sein Gegenüber fiel wie zufällig auf ihn. Er spürte ihren warmen Körper auf dem Seinen, ihr Duft raubte ihn fast den Verstand und seine Hände griffen abstützend nach ihr. Wie zufällig umfaßten seine Hände ihre Brüste und er spürte die Härte ihrer Brustspitzen. Sekundenlang spürte er ihren Körper auf dem seinen. Sie hatte sich fallen lassen und lag nun weich und sich anschmiegend auf ihm. Er hatte seine Körperfunktionen nicht mehr unter Kontrolle und erlebte in diesem Augenblick einen Höhepunkt, der sich in schon lang vermißter Intensität ergab. Ein kurzes Anschmiegen des weiblichen Körpers über ihm und sie richtete sich auf.
Halb über ihm gebeugt flüsterte sie:
„Fahren sie öfter mit diesem Zug?„
Er konnte nur mehr Nicken, dann waren sie in die Station eingefahren und sie stieg mit den anderen Fahrgästen aus.
Heute hatte er dieses Leuchten in den Augen, das er so vergebens bei den anderen gesucht hatte.


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Rubendslady
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Brombeeren



Da stand sie wieder auf dem Balkon im Untergeschoss, ganz nahe an der Brüstung. Sie wollte doch wohl nicht etwa schon wieder über das Geländer klettern, wie letzte Woche. Er war so wie heute mit seinem Freund genau vor einer Woche hier entlang geschlendert und hatte gesehen wie sie wie eine Gazelle hinübergeklettert war, nur um sich den anscheinend längeren Weg zu dem Ziel ihres Weges zu sparen. Es war zwar sehr hübsch anzusehen gewesen, wie sie da mit sportlichem Schwung hinüberstieg und er hatte diesen Anblick sogar irgendwie genossen. Umso erstaunter war er über sich selbst, dass er ihr laut und fast erbost zugerufen hatte, dass dies ja nun wirklich nicht der offizielle Weg sei. Was hatte ihn da nur getrieben?
Dass er wie ein Hausmeister sein Revier verteidigen musste, seine Gebäude? Oder war es einfach weil sich so etwas nicht gehörte? Wofür schließlich gab es Türen?
Sie hatte daraufhin lediglich kurz über ihre Schulter geschaut, ihn frech angegrinst, um dann unbeirrt ihren Weg fortzusetzen.
Er wusste nicht, was ihn mehr gefuchst hatte. Der eigentliche Tatbestand einfach über den Balkon zu klettern oder dieses ohne Reue zu tun und ihm das auch noch in solch einen Grinsen zu demonstrieren. Sein Freund hatte daraufhin nur gelacht und gemeint sie wäre anscheinend von der ganz feschen Sorte.
Ja, das war sie und das konnte sie sich auch erlauben wie er fand. Richtig hübsch anzusehen, die Kurven genau da wo er sie für richtig befand. Ihr Anblick konnte ihn zum Schmelzen bringen. Und sie hatte ihn angelächelt, okay gegrinst, aber das allein war es schon wert gewesen. Ein "Grinsen", das nur ihm gegolten hatte.
Ja und nun stand sie schon wieder auf dem Balkon und schaute ihn an - lächelte ihn an - winkte ihm sogar zu. Was hatte sie vor? Wollte sie sich lustig machen? Irgendetwas hielt sie in der Hand. Als er näher kam erkannte es. Brombeeren große, lecker aussehende, tief schwarze Brombeeren.
Sie hielt ihre Hand über die Brüstung und bot ihm die Beeren an. Sollte er? War es als Wiedergutmachung gedacht? Für ihr Verhalten vor einer Woche? Sein Freund lehnte dankend ab. Er hingegen nahm die Brombeeren an. Wie süß und saftig sie schmeckten, genau wie sie aussahen.
"Sind richtig lecker, nicht wahr? Und das Beste, es gibt hier keine Dornen!" hörte er sie sagen. Schon hielt sie eine neue Beere bereit, dieses Mal über Kopfhöhe. Er ahnte was es bedeuten sollte. Hol sie dir doch wenn du sie magst, traust du dich? All diese Dinge meinte er in ihrem Gesicht nur zu deutlich lesen zu können. Sie lächelte, schien aber selbst gespannt zu sein wie er reagieren würde. Dieses kleine Fragezeichen in ihrem Blick, gab den Ausschlag. Er würde mal schauen, was nun als nächstes passieren würde. So stellte er sich unter ihre Hand, schaute hoch und öffnete nur seinen Mund.
Behutsam lies sie die Beere genau in seinen offenen Mund fallen. Und dann kam auch schon die nächste - natürlich noch höher. Wieder öffnete er seinen Mund aber dieses Mal sah er nur wie sie verneinend ihren Kopf schüttelte. Selbst mit ausgestrecktem Arm erreichte er die Beere nicht. Er hätte schon am Geländer hochklettern müssen um - das war es also! "So ein Biest!", dachte er bei sich.
Sie wollte ihn dazu verleiten, selber mal die Brüstung hochzuklettern. Sollte er ihr diesen Triumph lassen? Er zögerte. - Sie schien genau zu wissen warum - fing an mit der Beere verführerisch zu kreisen.
"Gefahr erkannt, Gefahr gebannt", dachte er bei sich, aber dies war auch eine einmalige Gelegenheit ihr nahe zu kommen. "Um etwas Süßes zu vernaschen, wage ich fast alles!" rief er aus und schon stand er auf den Balkon. Keine Brüstung trennte sie nun vor einander.
"So, so! Wer sagt denn, dass es hier etwas zu naschen gibt?" fragte sie im provokanten Ton. Dann sah er wie sie die Brombeere langsam zu ihrem Mund führte. Seine Beere - seine Beute - drohte von ihr vernascht zu werden. Wie zum Zeichen des Sieges nur zwischen zwei Fingern gehalten und kurz davor, für immer zu verschwinden. Das konnte er doch nicht zulassen! Ehe sie sich versah war er heran, blitzschnell stahl sein Mund ihr die Frucht. Dass ihre Lippen sich dabei berührten - unvermeidlich! Süß - weich und so süß - einfach lecker.
Sie schien das gleiche zu denken - oder wollte sie ihm etwa nur wieder die Beere abluchsen? Egal nur weiterhin ihre Lippen spüren, schmecken, lecken. Er war berauscht. Solche wunderbare Lippen! Nur undeutlich vernahm er die Stimme seines Freundes, der sich räusperte und irgend so etwas wie "dann geh' ich mal" zu sagen schien.
Für eine Antwort hatte er weder die Zeit noch den Atem - und seine Lust hing nun eh an ihren Lippen. Er zog sie fest in seine Arme, um sie ja nicht zu verlieren - diesen Lippen nah zu bleiben. Er genoss nun beides, seine Brombeere und ihre Lippen und zu seiner größten Freude bemerkte er, dass auch ihr Interesse eher seinen Lippen galt. Sie legte ihre Arme fest um ihn - um ihn an sich zu binden? Mehr noch, sie zog ihn langsam mit sich - in die Wohnung hinein - durch das Wohnzimmer in den Flur - dann ein Raum mit Bett!
Ihre "süßen Beeren" verlockten ihn - in ihr Schlafzimmer - und ohne Umschweife mit ihr auf das Bett.
Ein Zurück ließ sie nicht mehr zu!


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Letztens


Als ich Dich letztens traf war Dein Anblick erstmalig wieder ein wenig
länger auszuhalten, mehr noch, wunderschön. Du hattest mich noch nicht
erblickt, standest einfach da und ich musste an dir vorbei. Zuerst stoppte ich
erschrocken, wollte mich umdrehen und wegrennen. So ein Unsinn nicht wahr?
Als ich mir dann ein Herz gefasst hatte, um mich an dir vorbei zu mogeln,
war es plötzlich wieder da. Deine Nähe, deine Wärme, diese Vertrautheit. Als ob
wir uns schon ewig kennen würden. Du hattest mich gerade erblickt, schautest nicht
weg. Strahltest gar! Am liebsten wäre ich dir vor Freude sofort um den Hals
geflogen. Ich konnte nicht anders, in meinen Gedanken musste ich mich an
dich werfen, dich umarmen und mit Küssen bedecken. Dich ganz fest an mich
drücken.
Wir gingen aufeinander zu. Mir war, als ob du meine Umarmung, die ich dir
geistig schenkte, spürtest. Als ob du sie regelrecht genießen würdest. War es so?
Spürtest du sie? Meine Umarmung, meine Küsse? All die vielen Liebkosungen?
Hatte ich so einen verlangenden Blick? So verräterisch? - Du kamst direkt auf
mich zu. Was sollte das? Wolltest du? Nein bestimmt nicht! Oder doch? Wolltest
auch du mich umarmen?
Ich wurde unsicher. Konzentrierte mich nur noch auf meinen Weg. Versuchte nicht
schneller und nicht langsamer zu gehen, nur vorbei. Es wirkte, als ob du mich
in deine Arme nehmen wolltest. Mich packen und hochheben? Himmel nein! Ich
würde schmelzen.
Noch immer waren wir auf Kollisionskurs. Was würde das nun werden? Wolltest
du das ich dir in die Arme falle? Dich umarme? Aber du kannst doch nicht
Gedanken lesen, oder? Hattest du die gleiche Sehnsucht, die gleichen
Gedanken wie ich?
Kurz vor mir, ein kleiner Schritt zur Seite, an mir vorbei. Puh! Ich hätte dich auch
schlecht in aller Öffentlichkeit küssen können, oder? Ein Kloß kam mir in
den Hals, machte mir eine Begrüßung unmöglich. Aber ich musste doch, wollte
dir etwas sagen. Ich flüsterte zaghaft ein kleines „Hallo“. Mehr brachte ich nicht
heraus. Du nicktest nur stumm. Dann waren wir aneinander vorbei.
Mit dir ging das Licht, die Wärme, meine Sonne. Es wurde dunkel und kalt. So
eisig kalt! Ich musste mich beherrschen, mich nicht umzudrehen, dir
nachzulaufen. Allein was hätte ich sagen, tun sollen? Also ging ich
meinen Weg weiter. Verwirrt und traurig, weil ich wieder mal nicht in der Lage war
etwas mehr, als nur ein „Hallo“ von mir zu geben. Aber ich hätte Angst gehabt zu
weinen. Mich schluchzend an dich zu werfen, dich an mich zu ziehen.
Du hast meine Gefühle eingefroren, damals als du meintest, wir dürften
uns nie mehr treffen. Ich sollte das alles nur als einen Traum sehen. Denn du wärest
nicht mein Traummann.
Dabei bist du die Sonne für mich. Mein Mann, mein richtiger Traummann!
Du bist schon früh am Morgen bei mir in Gedanken, küsst mich wach. Zuerst meine Stirn,
dann vorsichtig, langsam am Hals entlang, dich an meine Brust herantastend.
Du saugst eine meiner Brustspitzen verspielt in dich ein. Sie zeigt dir durch ihr
schnelles Aufstellen gleich, wie sehr du willkommen bist, dass du bei ihr verweilen sollst.
„Ja, mach weiter, ein bisschen nur, bitte!“, signalisiert sie dir.
Du nimmst die Spitze zwischen deine Finger, um mit deinem Mund nun meine
andere Brust zu begrüßen. Diese, ein wenig beleidigt, kommt sie doch an
zweiter Stelle, zeigt sich etwas reserviert. Aber zart sind deine
Überredungskünste. Erst langsam, doch zunehmend schneller, kann sie sich deinen
Zärtlichkeiten nicht mehr entziehen. Je mehr sie es versucht, desto steiler,
härter wird sie. Desto mehr gehört sie dir.
Uh! – Ich bewege meine Hüften. Komm Liebster! Sei mir ganz nah! Behutsam
küsst du meine Bauchdecke, wanderst so tief wie deine Arme es zulassen, küssend
zu meinem Dreieck. Deine Hände kneten immer noch meine Brüste. Das Kribbeln
breitet sich nun in meinen ganzen Körper aus. Jeder Kuss ein kleiner
Stromschlag. So schön! Mach’ weiter, tiefer, bitte!
Ich spreize meine Schenkel. Deine Hand gleitet nach unten, fährt an den
Innenseiten meiner Beine nach oben, ohne meine Muschi zu berühren.
Du quälst mich mit Absicht. Weißt du, wie sehr meine Muschi schreit? Hörst du sie? Ich
spreize meine Schenkel weiter, als Zeichen. Du übersiehst es - absichtlich.
Malst kleine Kringel auf meinem Bauch. Bearbeitest weiter beide Brüste. Du
machst mich wahnsinnig. Weißt du das?
Jetzt lässt du mich ein wenig dein Körpergewicht spüren, deine Wärme - bitte
etwas mehr! Ich dänge mich dir entgegen. Möchte mich in dich hineindrücken.
Meine Hände streicheln deinen Rücken, die Oberschenkel entlang. Ich ziehe dich
immer wieder verlangend an mich - dich greifend, ergreifend. Eine
Hand sucht ihren Weg zwischen uns nach unten. Dein Glied, schon in freudiger
Erwartung. Ich umklammere es fest, lass’ es, lass’ dich nicht los. Du
sollst mir nicht entkommen, nie mehr! Meiner Liebe, meiner unendlichen Lust,
meiner Sehnsucht nach dir. Ich zeige dir alles, gehöre dir.
Hörte ich dich sehnsüchtig aufstöhnen? Leise? Du willst es unterdrücken, mir
nicht zeigen! All dein Verlangen, wie sehr du mich möchtest? Sanft und ganz
langsam lasse ich dich meine Feuchtigkeit, meine Nässe spüren. Wie schön du
zitterst, wie lustvoll du nun stöhnst! Bebend sinkst du zur Seite, unterliegst nun
meinem Zauber. Ich zeig’ dir wie tief! Meine Küsse überfluten Dich. Ich saug dich ein.
So unendlich schön, so unendlich tief, schnell und schneller. Fester - ja! Komm schon! –
Tiefer, fester, fick mich! Fick mich richtig durch! - Du kannst nicht mehr lange –
ich auch nicht!
Dein Orgasmus bricht wie ein Orkan über mich herein, so lustvoll so unglaublich…–
Ich öffne meine Augen - liege alleine auf meinem Kissen und weine!


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Rubendslady
Geschrieben

Kalte und kältere Füße



„Haben Eskimos eigentlich Sex?“
Au, Männern sollte man echt keinen blasen, dachte Lotte, die kommen dann auf die dümmsten Ideen, als hätte man ihnen das Hirn herausgesagt statt ... aber ist wahrscheinlich eh dasselbe Material. Sie drehte sich neben Manuel auf den Bauch. Vielleicht war es auch das dichte Schneetreiben draußen, das ihn so philosophisch machte. „Klar, Eskimos vermehren sich ja auch, oder glaubste, die sind alle so alt wie Ötzi, weil die Kälte sie frischhält?“ Manuel ließ nicht locker: „Aber wie tun sie es? Ausziehen ist ja wohl nicht. Und wenn du zu doll schreist beim Vögeln, meint irgendso´n vorbeitapernder Eisbär, du bist ein brünftiges Weibchen, und frißt dich, weil er so frustriert ist, dass er wieder keins abgekriegt hat.“ Lotte grinste. Weil sie aber wusste, dass man Männer das Gefühl geben muss, dass man sie ernst nimmt, egal, ob sie gerade darüber nachdenken, wie wohl die Schrift auf die Brötchentüten kommt oder was sich ein Autobahnarchitekt beim Entwerfen von Autobahnkreuzen gedacht hat, sagte sie betont ernst: „Vielleicht flüstern die ja auch nur, wegen der Lawinengefahr. Was die wohl so sagen dabei?“ Sie kicherte. „Komm, steck deinen Eiszapfen in mein Iglu?“ Manuel kicherte auch, dann sagte er: „Schulz jetzt, sonst kommt Amnesty International und steckt uns in den Knast wegen unkorrekter Bemerkungen.“
„Oder nach Sibirien, da isses auch kalt.“ „Du hast eh immer kalt,“ er zeigte auf ihre Füße, die in dicken Bergsteigersocken steckten. Eine nackte, zierliche kleine Frau in so dicken Socken, dass ihre Füße wie die eines Schlumpfs aussahen. Manuel sagte immer ‚du hast kalt’ zu ihr und jedesmal hätte sie ihn am liebsten verbessert, aller Welt ist kalt, aber weil Manuel aus dem Rheinland kam, hatte er eben kalt, das musste man tolerieren. Außerdem hatte er Recht. Sie fror ständig, auch im Sommer. Irgendwo hatte sie gelesen, dass Frauen an den Füßen schneller frieren als Männer, weil die Haut dort dünner ist, wahrscheinlich weil Männer in der Steinzeit so lange barfuß laufen mussten, bis sie ihr Mammut erlegt hatten, bei den kurzen Strecken des Beerensammelns war eine dicke Hornschicht einfach nicht so nötig. Aber Manuel vertrat die Ansicht, es liege daran, dass sie zu wenig Sport treibe, während er vor fünfzehn Jahren einmal einen ganzen Sommer lang regelmäßig Badminton gespielt hatte, wovon sein Körper heute noch profitiere. Manchmal, dachte Lotte, argumentiert er, als würde ihm immerzu einer geblasen, aber das sagte sie nicht, denn irgendwie liebte sie ihn ja. „Vielleicht wird mir wärmer, wenn wir mal zur Bar runtertigern“, sagte sie und angelte auf dem Boden nach ihrem Slip.
Aber unten in der Lounge trat Lotte wieder von einem Fuß auf den anderen, weil sie das Gefühl hatte, schienbeinabwärts höre die Wirkung der Hotelheizung einfach auf. Manuel frotzelte so lange von Eskimos und Liebespraktiken mit Eisbein, bis die farbige junge Frau, die hinter dem Tresen die Coctails mixte und das herumalbernde Pärchen schon länger beobachtet hatte, Lotte anlächelte: „Kann ich Ihnen vielleicht einen Glühwein bringen, damit Sie ...?“ Die Bedienung beugte sich vor, so dass beide tiefe Einblicke in ihr Dekolleté bekamen, und sagte, sie kenne das und hätte einige Tricks entwickelt, wie man sich richtig aufheizen könnte. „Der Kreislauf muss hoch“, sagte sie, „unter anderem“, und ihre Stimme hatte einen kehligen Klang, der Lotte gleich gefiel, „mit ein paar Handgriffen geht das schon. Wenn Sie möchten, kann ich die Ihnen auf Ihrem Zimmer zeigen, ich habe gleich frei. So einem netten Paar wie euch geh ich gern ein bisschen ... zur Hand.“ Lotte wusste nicht genau, woher sie es plötzlich wusste, aber mit einem Mal war sie sich sicher, dass die schöne Schwarze nicht von einer Fußmasssage sprach. Sie sah Manuel an und wusste, dass er es auch wusste. Manchmal funktionierte sein Gehirn erstaunlich gut. Zögernd sagte er „ja wenn Sie meinen, was meinst du Schatz, also, ich meine.“ Lotte stöhnte, begriffen hatte er es, aber sein Sprachzentrum ließ noch zu wünschen übrig. „Gern“, sagte sie und strahlte die Barmaid an.
Im dunklen Hotelzimmer zog die Frau die Vorhänge zu, richtete die Schreibtischlampe genau aufs Bett, zog zwei Stühle vor das Bettende und wies Lotte mit einer Handbewegung an, es sich auf den Kissen bequem zu machen. Sie selbst setzte sich mit Manuel auf die Stühle. Sie zündete sich eine Zigarette an einer Kerze an, hielt die weiterhin in der Hand und hauchte rauchig „und jetzt zieht euch aus.“ Ihre Stimme war nicht mehr dienend verbindlich, sondern sehr bestimmt, fast befehlend. Lotte, die sich sonst nie etwas sagen ließ, war plötzlich fasziniert, sie sah Manuel an, der wiederum sie gespannt ansah. Schließlich gehorchten sie. Nackt lag sie vor ihrem Mann und der schwarzen Frau. „Mach die Beine breit“, sagte sie, und, als Lotte gehorchte, „und fass dich an.“ Manuel räusperte sich. Er hatte es mit Lotte in einer fahrenden S-Bahn getrieben, im Ehebett seiner Eltern und in einem Pornokino, wo mindestens sein Sitznachbar etwas mitbekommen haben musste, aber das hier war neu. Lotte ging die befehlende Stimme genau zwischen die Beine. „Und du“, sagte sie zu Manuel, der unruhig auf seinem Stuhl hin- und herrutschte, „knie dich vor das Bett und nimm ihren Fuß in die Hand.“ Er fiel auf die Knie wie ein Hirte beim Krippenspiel, Lotte entschied, ihn mit sich allein zu lassen, und schloss die Augen. „Und jetzt lutsch ihren großen Zeh. Erst anhauchen, dann mit der Zunge drüberlecken, dann in den Mund nehmen und lutschen. Und die anderen Zehen massiert du dabei.“ Lotte zuckte ein bisschen, weil sie kitzlig war, genoss es aber bald. „Und du streichel deine Clitti. Dass die schon ganz nass ist, seh ich ja von hier.“ Lotte began, mit einer Fingerkuppe durch ihre Spalte zu streichen, als die dunkle Stimme Manuel fragte, ob die Zehen jetzt warm seien. Er schüttelte den Kopf. Die Frau stand von ihrem Beobachtungsposten auf und trat neben ihn. Sie senkte die Kerze, und zwei heiße Wachstropfen fielen auf Manuels Hand. Er stöhnte, aber wehrte sich nicht. Die Barmaid hielt die Kerze über Lottes Fuß und tropfte das heiße Wachs auf ihren Spann, dann auf ihren Knöchel, das Schienbein, die Oberschenkel und schließlich auf ihr Schamhaar und ihre Brüste, erst aus größerer Entferung, dann so nah, dass Lotte auch die Wärme der Flamme spürte. Sie stöhnte laut. Die Frau setzte sich neben sie. Lotte erstarrte kurz, als sie auf ihrer Hand eine fremde fühlte, eine warme, weiche, aber sehr bestimmende Hand, die mit den Fingern durch ihren Pelz fuhr und tiefer glitt. „Sieh dir genau an, was ich tue,“ hauchte sie zu Manuel, „sie dir an, wie ich es deiner Frau mache, wie ich meine Finger zwischen ihren Beinen habe.“ Und, fast gnädig: „Du darfst es dir jetzt auch besorgen.“ Manuel rieb sich und starrte mit Murmelaugen die schwarze Hand an, die sich in Lottes Pelz bewegte. Er kam mit einem langen Stöhnen, und Lotte hörte es erleichtert und gestattete sich auch den Absprung. Und als sie wieder die Augen öffnete, war ihr tatsächlich ganz warm. Überall. Die Barmaid lächelte ihr Blendamed-Lächeln. „Ihr mögt es, dass euch jemand sagt, was Sache ist, gell?“ Lotte wusste, was selten war, nichts zu sagen. „Ich habe einen Freund, der das sehr gut kann. Ihr würdet ihn inspirieren. Und er hat schöne Ideen, wirklich ausgefallene. Richtig heiße. Die könnten Euch gefallen. Ich gehorche ihm auch. Sagen wir morgen abend hier?“ Lotte und Manuel sahen sich an und waren sich mit einem Blick einig. „Um neun“, sagte Lotte, und die Barmaid verschwand.
Als Manuel seiner Frau den Koffer abnahm und die Hand reichte, während sie über die ungestreuten Nebenstraßen des kleinen Nachbarortes rutschten, wusste Lotte wieder, warum sie mit ihm zusammen war. Es gab dieses Verstehen mit einem Blick, das so klasse zwischen ihnen war. Da durfte er ruhig auch Gespräche über rossige Rentiere führen. An der Rezeption hatten sie behauptet, sie müssten aus beruflichen Gründen die Flitterwochen abbrechen. Der Barmaid waren sie Gott sei Dank nicht begegnet, als sie ihr Gepäck in den Wagen luden und zwei Dörfer weiterfuhren. Während sie vor einer kleinen Pension standen, die gut geheizt aussah, schmiegte sich Lotte an ihn und sagte „ich hab kalte Füße.“ Manuel grinste „Jau. Krieg ich auch manchmal.“


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