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Vorteile von Monogamie


deinkleinesgeheimnis

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
Es gibt diese Monogamie so gut wie gar nicht! Meines empfindens nach. Nur den einen zu lieben. Das kann ich mir gut vorstellen. Aber immer nur Lust das gleiche zu erleben. Das mag bestimmte Menschen sogar ansprechen. Aber es fällt mir schwer dies als befriedigend zu empfinden.
Geschrieben

Hat alles Vor- und Nachteile. Sowohl Monogamie als auch Polyamorie. Wenn man beides aus Überzeugung lebt, ist es doch prima 👍

Geschrieben
Mit meiner Ex hatte ich da keine Probleme wir waren sexuel aktiv haben viel ausprobiert und experimentiert. Meine jetztige hat weniger Lust auf Sex sie braucht es auch nicht. Da wird es schwer.
Geschrieben
Hier wird vieles in einen Topf geworfen. Polygamie bedeutet nicht zwangsläufig fremdgehen. Wissen alle Beteiligten Bescheid ist es doch OK wenn Menschen Polygamie leben. Fremdgehen ist ein feiger Vertrauensbruch mit dem der Betrogene den Rest des Lebens beschäftigt ist. Ich könnte nicht mehr in den Spiegel gucken. Und das schreibe ich nicht aufgrund eigener Lebenserfahrung, dafür reicht es, sich einfach mal in alle Beteiligten rein zu fühlen.
Geschrieben
Gerade eben, schrieb v1980er:

Darf sie doch, habe es ihr angeboten. Will sie aber nicht... und hat leider auch kein Verständnis, es gehört sich halt nicht. Nur die Frage ist: warum nicht? Darauf hat auch sie keine Argumente. Nun gut, wenn es die Mehrheit macht, wirds schon richtig sein ;-)

Ohne die eine noch die andere Position zu bewerten bleibt dann die Frage wie weit ihr unter solchen Unterschieden noch eine Basis habt. Ohne dich anzugreifen - wäre es dann nicht der ehrlichere Weg sich zu trennen? 

Geschrieben
Aber nur Sex macht keine Beziehung aus, aber er gehört dazu. Deshalb sagen viele auch das ist nur Sex
Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb gaby67000:

Monogamie hat für mich was von Unsicherheit, Selbstbestrafung und Lebensfeindlichkeit. Weshalb sie auch sehr oft nach einger Zeit danebengeht...

Unsicherheit gibt es auch in polygamen Beziehungen...

 

Geschrieben
Man muss sich nicht auf wechselnde Partner einstellen. Man weiß, dass man dem Partner auch sexuell genügt. Die Verbindlichkeit, die eine Beziehung dadurch bekommt. Usw. Man könnte auch umgekehrt fragen... Was gibt es für logische Argumente für Polygamie? Dass man nur dann glücklich ist, wenn man mit wechselnden Partnern vögeln kann?! Und wieso ist das überhaupt logisch... argumentieren wir in diesem Bereich nicht ohnehin eher emotional? Insofern finde ich die Fragestellung schon sehr unglücklich und ein wenig "vorverurteilend". Im Sinne von "Ich bin so aufgeklärt und emotional und sexuell flexibel und hedonistisch und habe so verständnisvolle Partner, ich verstehe gar nicht, wie man sich zu einem Zeitpunkt nur mit einem Partner abgeben kann." Für mich persönlich wäre das viel zu anstrengend... Eine Beziehung vernünftig aufrecht zu erhalten finde ich schon herausfordernd genug. Wie man sieht... Am Ende kommt es auf die persönlichen Vorstellungen und Präferenzen an, und die lassen sich schwer verallgemeinern oder mit Logik begründen.
deinkleinesgeheimnis
Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb Kaythy:

Es muss doch keine für dich nachvollziehbare Erklärung geben, weswegen Jemand Monogamie vorzieht. Du assoziierst mit deiner Behauptung, dass Monogamie bedeutet, seinem Partner früher oder später fremdzugehen. Monogamie setzt den Fokus eben nicht nur auf dem Körper oder sexuelle Befriedigung sondern geistige Miteinander...Kommunikation, Verzeihen können, aneinander wachsen. Viel wichtiger ist, dass Du für Dich bzw Jede/r sein für sich geeigneres Beziehungsmodell bzw. Konzept findet. Polygamie wird leider von vielen auch fehlinterpretiert, als Freifahrt seinen Partner nonstop fremdzugehen. Wenn man sich in einer Beziehung begibt, ganz gleich für welches Konzept man sich entscheidet, sollte man sich eben verantwortlich füreinander fühlen. Wenn man das nicht kann und anfängt irgendwelche Beziehungsformen zu verurteilen bzw zu bewerten, bleibt man lieber einfach single.

Das hast du schön geschrieben. Man kann aber füreinander 100% da sein und trotzdem woanders Spaß haben, oder? Das eine schließt das andere doch nicht aus... finde ich, oder?!?

Geschrieben
vor 31 Minuten, schrieb v1980er:

 wie begründet ihr, dass das monogame Lebensmodell besser ist als Fremdgehen oder offene Beziehungen? Umso mehr ich darüber nachdenke... Ich finde keine wirklich logischen Argumente für Monogamie.

Ernsthaft?

Ok ich erkläre dir meine Sicht. Ich hab die vorletzte Beziehung über 13 Jahre gehabt, ich hatte schon ein schlechtes Gewissen beim flirten. Ich hab es irgendwann beendet und es kam ein neuer Mann  .Dann kam es Mal anders in einer Beziehung ich dachte es fehlt was. Andere Frauen sagen ich hab den perfekten Partner gehabt, aber...

Heute kann ich sagen ich möchte einen Mann in meinem Leben, ein Mann der mich liebt und ich ihn. Alles andere bringt mir nichts. im Gegenteil am Ende fehlte mir mehr als ich dachte und bringt immer mehr Zweifel auf...vielleicht auch weil ich jemand kennengelernt habe der mein Denken verändert hat bzw wieder auf die Bahn brachte. Und ich hab ihn hier kenngelernt.

Das Leben zusammen genießen das ist es was ich am Ende einfach nur will. Sex gehört dazu, muss harmonieren und befriedigen. 

Und ja Vertrauen...eine Garantie auf DIE Beziehung gibt es nicht, aber man kann es durchaus versuchen.

Und falls es nicht klappt hatte man eine tolle Zeit gehabt, für mich auch wertvoll.

 

Vielleicht sehe ich das so, weil ich mich bissl ausgetobt habe und nette Männer kennengelernt habe. Guten Sex hatte, aber es mich trotzdem innerlich nicht befriedigt hat 

Ich kenne 2 offene Beziehungen. In beiden kriselt es durch das offene auch wenn sie sagen alles tutti prima ..toll..nee ist es nicht 

Geschrieben
vor 8 Minuten, schrieb v1980er:

Mehr Freiheit, Abwechslung, weniger Eifersucht... Kurzum: ein freieres Leben. Jetzt du :-)

Das sind nur Schlagworte, keine Argumente. Also: Was bedeutet "mehr" Freiheit? Ist "Abwechslung" monogam nicht zu haben? Wenn ja, warum schließt sich das aus? Weniger Eifersucht erschließt sich auch nicht notwendig. Und was hat das Leben insgesamt mit dem modus operandi der Beziehungsführung genau zu tun? Warum würde "Freiheit" (welche? Handlungsfreiheit? Entscheidungsfreiheit?) durch Monogamie eingeschränkt? 

Fragen über Fragen... das braucht mehr Fleisch an den Knochen. :) 

Geschrieben
Swing72 schreibt: "es vor dass das Kondom Pflicht ist. Nicht zu vergessen dass Schwangerschaft nicht immer erwünscht ist und Frau nicht immer einen Hormoncocktail zu sich nehmen möchte aber auch keine anderen Methoden zur Verhütung möchte. Der Gedanke nur Frau hätte dafür zur sorgen ist weit verbreitet aber keineswegs ein Gesetz." - Du, da gibt es mittlerweile jede Menge hotmonfrrie Verhütungsmethoden, und ganz konsequent wäre dann sogar die Vasektomie, wenn kein Kinderwunsch besteht. Gummis sind aus meiner Sicht das Mittel der Wahl gegen sexurll übertragbare Krankheiten, als Verhütungsmittel auf Dauer aber nicht der Hit.
Geschrieben
Monogamie hatte ich 20 Jahre. Ohne Kind wäre ich schneller weg gewesen
Geschrieben
Ich denke, das entscheidet am besten jeder für sich, bzw. in Abstimmung mit dem Partner/in. Man sollte wissen, was man leben möchte. Es gibt keine Ideallösung. Ich möchte, dass meine Einstellung akzeptiert wird und nicht versucht wird, mir eine andere Variante als besser unterzujubeln. Das mache ich auch nicht.
Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb bottom-up:

Swing72 schreibt: "es vor dass das Kondom Pflicht ist. Nicht zu vergessen dass Schwangerschaft nicht immer erwünscht ist und Frau nicht immer einen Hormoncocktail zu sich nehmen möchte aber auch keine anderen Methoden zur Verhütung möchte. Der Gedanke nur Frau hätte dafür zur sorgen ist weit verbreitet aber keineswegs ein Gesetz." - Du, da gibt es mittlerweile jede Menge hotmonfrrie Verhütungsmethoden, und ganz konsequent wäre dann sogar die Vasektomie, wenn kein Kinderwunsch besteht. Gummis sind aus meiner Sicht das Mittel der Wahl gegen sexurll übertragbare Krankheiten, als Verhütungsmittel auf Dauer aber nicht der Hit.

Ansichtssache denn....es bleibt immer noch das Gesündeste und Einfachste. Aber möchte dem TE nicht seine Ebene nehmen und hier über Verhütung diskutieren. Jeder wird sein Mittel zur Verhütung haben...wenn nicht...sollte sich jeder seiner Verantwortung bewusst sein.

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb Maria2466:

Monogamie hatte ich 20 Jahre. Ohne Kind wäre ich schneller weg gewesen

Hatte das Kind was davon? Zu dem Beitrag fände ich mehrere Antworten bzw Fragen....aber besser kein Fass aufmachen....so what!?

Geschrieben
vor 12 Minuten, schrieb Seilspieler081:

Mir fällt so spontan ein: [...] Geringere Wahrscheinlichkeit für Einsamkeit im Alter/ bei Krankheit. Leichtere Lösbarkeit bei juristischen Problemen die Lebenssituation betreffend (schwanger...).

Versteh ich nicht so ganz.

Nur weil man nicht monogam lebt, bedeutet das nicht, dass man lebenslang Single ist. Eine offene Beziehung ist nicht weniger eine Beziehung, wie eine monogame Beziehung. Also sehe ich da keine höhere Wahrscheinlichkeit für Einsamkeit im Alter. Eher im Gegenteil: Oft ist es ja so, dass bei vielen monogamen Beziehungen im Laufe der Jahre die Luft raus ist, was das Sexuelle betrifft. Kein Sex führt zu Druck, das führt zu Reizbarkeit und das zu Streit. In einer offenen Beziehung lebt es sich viel ausgeglichener, weil der Partner dann anderweitig seinen Druck abbauen kann.

Auch bei dem zweiten Punkt stimme ich nicht zu. Wenn man über mehrere Jahre in einer monogamen Beziehung lebt, sich vielleicht zusammen ein Haus gekauft hat, dann kommt es bei einer Scheidung doch zu viel größeren juristischen Problemen?

Auch der Vorteil des Verzichts auf Kondom ist für mich nicht stichhaltig. Wie bereits erwähnt, kann es auch sein, dass in einer Partnerschaft ein Kondom verwendet wird / werden muss, weil Frau nicht verhütet. Anders habe ich einen festen Sexpartner, mit dem ich ohne Kondom schlafe, allerdings wird bei allen anderen Sexpartnern eins genutzt. Sowohl von ihm als auch von mir.

Ich sehe in der Monogamie keine Vorteile. Dennoch jedem das Seine ;)

Geschrieben
Vorteil ist sicherlich das wenn du abends von der Arbeit kommst das Essen auf dem Tisch steht bei der Polyamorie kann es sein das die Küche kalt bleibt weil Frau oder Mann keine Lust auf Erbsensuppe hat und sich mal wieder ein Steak gönnt 🍸😎
Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb Swing72:

Hatte das Kind was davon? Zu dem Beitrag fände ich mehrere Antworten bzw Fragen....aber besser kein Fass aufmachen....so what!?

Ich frag es später 

Geschrieben
Der Vorteil der praktizierten Monogamie ist, dass keiner von Beiden in Gefahr läuft, jemand "besseren" kennen zu lernen, was dem jeweiligen Partner das sichere Gefühl gibt, die Beziehung emotional zur Hälfte steuern zu können. Wenn es nicht mehr funktioniert, kann man die Schuld nur bei sich selbst suchen. Natürlich funktioniert das nur in dem idealen Fall, dass beide das so sehen und wollen. Aber es ist diese Idealvorstellung, die es ausmacht. Jemand, der eine monogame Beziehung haben möchte, sucht genau das. Ich finde das zumindest nicht verwerflich.
deinkleinesgeheimnis
Geschrieben
vor 17 Minuten, schrieb Swing72:

Ohne die eine noch die andere Position zu bewerten bleibt dann die Frage wie weit ihr unter solchen Unterschieden noch eine Basis habt. Ohne dich anzugreifen - wäre es dann nicht der ehrlichere Weg sich zu trennen? 

Die Basis ist da. Es gibt mehr Dinge in einer Partnerschaft als Sex. Und ich kann mir auch keine andere Frau an meiner Seite vorstellen. Sie ist und bleibt Nummer 1. Nur sexuell brauche ich halt mehr als nur eine Frau. Ja, manchmal ist das Leben nicht einfach...

Ich arbeite sachte daran, irgendwann wird auch sie es verstehen, bin ich mir sicher :-)

Geschrieben
Wenns in der Beziehung sexuell passt und nur dann ist es ine richtige Beziehung, dann gibt es zumindest für mich kein Fremdgehen. Schließlich küsse ich meine Lady, so es sie gibt mit dem Herzen.
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