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1of12

App "Öffi" (und viele andere) aus dem Playstore verbannt

Empfohlener Beitrag

1of12
Geschrieben

Die beliebte (>5Mio. downloads, Bewertung: 4,6/5, 86k Bewertungen) App von Andreas Schildbach, "Öffi", wurde aus dem Playstore genommen.

Alphabet triviale Begründung: "Payments".

(Man darf in Apps keine Spendenfunktion einbauen)

Die App aus dem Playstore enthält aber keinen Button für Spenden. Alphabet hatte einen Screenshot als Beweis. Dieser stammt jedoch aus der App, welche man via Hompage von Hr. Schildbach oder via Fdroid bekommen kann.

Später monierte Alphabet, das via Popup auf Möglichkeiten hingewiesen wird, wie man ohne Playstore an die App kommen kann.

"Natürlich brauchen die User eine Alternative, wenn’s via Google Play nicht mehr klappt", äusserte sich Schildbach auf seinen Google+ Blog dazu.

Seit 20. Juni beklagen viele Entwickler massiv sinkende Downloadzahlen ihrer Apps.

Der Grund dürfte in Veränderungen des 

Algorithmus liegen, der Benutzern des Playstores neue Apps anzeigt/ Empfehlungen ausspricht.

Quellen:

Heise, Golem, Google+ Blog Andreas Schildbach

So, jetzt noch mein Senf:

Voll der Alptraum.

Entwickler mit schöner Idee gg Riesenkonzern.

Das erinnert mich an die Ereignisse, als D.Kriesel in seinem Blog über den Bug geschrieben hat, der bei Scannern von Xerox Zahlen abänderte.

Da hat man schön gesehen, wie die Auseinandersetzung mit Konzernen als Einzelner sein kann.

Ich hoffe Hr. Schildbach bleibt weiter besonnen und kann seine Arbeit /sein hilfreiches Projekt bald wieder im größten Androidrepo anbieten.

Nitrobär
Geschrieben

@1of12

Hat schon seinen Grund warum " Don`t be evil " bei Gockel verschwunden ist .

Mit ihren Grundsatzideen haben die ganzen Megakonzerne nichts mehr am Hut und

solang die Masse schön weiter konsumiert , denke ich Dein Alptraum hat gerade erst begonnen .

FrenulumLinguae
Geschrieben (bearbeitet)
Am 10.7.2018 at 08:24, schrieb 1of12:

Die beliebte (>5Mio. downloads, Bewertung: 4,6/5, 86k Bewertungen) App von Andreas Schildbach, "Öffi", wurde aus dem Playstore genommen.

Diese und ähnliche Maßnahmen betreffen all die User und Bereitsteller, die sich den Großkonzernen bereitwillig unterordnen. Andreas Schildbach macht das als Bereitsteller nicht und bietet seine App auch über alternative Wege an. Also sehe ich hier kein besonders großes Problem dieses einen Falls, wohl aber eines im System der Stores, an die die Endgeräte gekoppelt werden. Das betrifft Apple ebenso wie Google usw.

Viele agumentieren vermutlich mit den Worten, man hätte ja keine andere Wahl und man müsse sich diesen Systemen unterordnen. Die meisten sind aber einfach nur zu faul oder bequem, sich mit den Alternativen (Smartphones, Betriebssystemen, App-Download-Plattformen usw.) zu beschäftigen. Ganz ehrlich? Das Thema geht mir fast am Hintern vorbei, so blöd, wie sich die Masse der Menschen bereitwillig elektronisch versklavt.

Denn natürlich darf ein Store-Betreiber Apps aus seinem Angebot verbannen, wenn er dafür eine Begründung liefern kann (manchmal muss er nicht mal das). Ich muss als Betreiber einer privaten oder kommerziellen Website nicht alles in mein Angebot aufnehmen (oder drin lassen), was es gibt.

So what? Just get it from an alternative website.

bearbeitet von FrenulumLinguae
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