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Gibt es noch Dom`s die klassische Überlassungen der Sub oder auch Sklavin in Betracht ziehen?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
<<<< hier, Old-school 😆 Schließe mich dir vollkommen an. Was manche Doms mittlerweile bringen, hat für mich mit "miteinander erleben" wenig zu tun. Natürlich kann ich meinen Sub auch mal jemand anderes überlassen oder auch mehreren. Allerdings sollten Grenzen klar gesteckt sein. Was dort passiert, liegt trotzdem in meiner Verantwortung.
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Dom-Slave-Paar
Geschrieben
vor 4 Stunden, schrieb DomBull75:

Gibt es diese Oldschool-BDSMler noch die ihrer Sub soviel gehorsam abverlangen

Die Kunst liegt ja nicht darin es zu verlangen....sondern es freiwillig zu bekommen. 

vor 4 Stunden, schrieb DomBull75:

sind sie zur aussterbenden Art geworden?

Sind sie nicht. Sie geben sie nur nicht jedem. Das gebietet schon allein die Sorgfaltspflicht.

In unserem Umfeld gibt es lediglich einen Dom, dem ich meine Sklavin ohne Zweifel überlasse. Weil ich ihn schon lange kenne, ihm zu 100% vertraue und er genau weiß was er tut

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FacializerHH
Geschrieben
Die gibt es in der Tat noch. Ich habe zum Beispiel gerade für eine bestimmte Zeit eine junge Sub zwecks Vervollständigung ihrer Fähigkeiten in meiner Obhut - Tabus und Vorlieben, sowie auch Ziele wurden und werden direkt mit ihrem Dom abgesprochen und auch alles von der Sub an ihren Dom berichtet. So bleibt alles transparent und alle haben Spaß.
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BBWBellyDonna
Geschrieben
Klingt auf jeden Fall tausend mal reizvoller als dieses "vorgeführt" werden..
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elegance4u
Geschrieben
vor 5 Stunden, schrieb DomBull75:

Meine Frage stelle ich weil ich, gerade in den letzten fünf Jahren, festgestellt habe das die Szene immer mehr verkommt und von Hobby-BDSMlern kaputt gemacht wird.

Ich tue mich immer schwer damit, wenn jemand sowas schreibt. Denn in der Sexualität gibt es ja kein richtig und falsch. Und ich finde Hobby BDSMler klingt so abfällig. Und sagen wir es so: das Gegenteil zu Hobby ist Profi. Und wenn Du Profi BDSMler bist, würde ich mir an Deiner Stelle mal ein EUR zulegen ;)  

Außerdem: Ich verstehe nicht, warum einen das was andere machen etwas angeht.  Wenn sich zwei gefunden haben, die glücklich miteinander sind und vielleicht die Sub/ Sklavin vorführen wollen und sich Mitmacher finden, ist es doch wunderbar. Wenn Dich jemand fragt, ob Du bei der Vorführung dabei sein magst, kannst Du ja ablehnen.

Du kannst es doch in Deiner  Partnerschaft/ Beziehung mit deiner Partnerin/Sub/Sklavin/Spielpartnerin so gestalten wie ihr das wollt. Sprich sie, wenn es Euch kickt, anderen überlassen.

Naja und was ich in anderen Communities, die sich expliziter mit dem Thema befassen mitbekomme: Ja es gibt das Modell was Du schilderst durchaus, genauso wie es BDSMler gibt die ihre Sub vorführen und dabei bleiben, genauso wie es BDSMler gibt, die nicht im Traum daran denken würden ihre Sub einem anderen Dom zu überlassen.

Vielleicht wirst Du nur einfach nicht gefragt und niemand möchte Dir seine Sub anvertrauen ( oder Du kennst nicht die geeigneten Leute)?

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takota
Geschrieben
vor 5 Stunden, schrieb DomBull75:

seine voyeuristischen Neigungen auslebt.

Wo steht das jeder Dom oder Mann seine voyeuristischen Neigungen ausleben will oder muss

vor 8 Minuten, schrieb elegance4u:

Außerdem: Ich verstehe nicht, warum einen das was andere machen etwas angeht.

Richtig, wenn du das anders siehst komme ich gerne vorbei und erkläre dir wie du deinen Vorgarten zu gestalten hast, wann du dein Rasen zu mähen hast, und ob du deinen Briefkasten anders anmalen musst....

Übrigens ich stehe auf pinke und lila Herzchen mach bitte ein Foto und poste es in Kürze hier !!!

vor 8 Minuten, schrieb elegance4u:

Vielleicht wirst Du nur einfach nicht gefragt und niemand möchte Dir seine Sub anvertrauen

Fang bei dir selber an und nicht bei anderen, urteile und reflektiere dich selbst.

 

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Dominus63
Geschrieben
Ich denke, das hier ist die falsche Plattform und in der SZ wirst du da eher Antwort finden
SweetPie26
Geschrieben
So was ist wirklich eine aussterbende Art... Vor allem bei jungen Männern findet man (Frau) das gar nicht mehr. Die Sub wird nur noch als ein Stück Fleisch angesehen. Die "wahre" Bedeutung ist meiner Meinung nach nicht mehr aktuell.
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Shakeera
Geschrieben
BDSM ist Vielfältig und mit unterschiedlichen Grenze. So Unterschiedlich wie die Menschen eben auch. Die einen mögen es eben Vorgeführt zu werden und Vorzuführen, die anderen eben an andere Dom weitergereicht zu werden. Wir sind eben alle Verschieden und das sollten wir so auch bei anderen Akzeptieren, wie man es von denen für sich erwartet.
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mariaFundtop
Geschrieben
Ja die gibt es......wir machen das wenn es passt. Allerdings sind wir damit. ....wie du schreibst. ..auch auf weiter Flur allein. Hier ist es schon schwierig genug ein Paar zu finden mit dem gegenseitige Besuche der Herrren mit Vorführung der jeweiligen Sub ....geht, da die Doms nicht allein zu uns kommen dürfen. Die Partnerinnen wollen das nicht. Meistens teilt mein Herr mich. ...bekommt aber nichts zurück.
Geschrieben

Vielleicht ist es auch eine Frage des persönlichen Empfindens der Sub.

Die meisten werden ein (begrenzt) öffentliches Vorführen als erregender empfinden - als eine 1:1 Überlassung.

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Dom-Slave-Paar
Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb elegance4u:

Ich tue mich immer schwer damit, wenn jemand sowas schreibt. Denn in der Sexualität gibt es ja kein richtig und falsch. Und ich finde Hobby BDSMler klingt so abfällig. Und sagen wir es so: das Gegenteil zu Hobby ist Profi. Und wenn Du Profi BDSMler bist, würde ich mir an Deiner Stelle mal ein EUR zulegen ;)  

Außerdem: Ich verstehe nicht, warum einen das was andere machen etwas angeht.  Wenn sich zwei gefunden haben, die glücklich miteinander sind und vielleicht die Sub/ Sklavin vorführen wollen und sich Mitmacher finden, ist es doch wunderbar. Wenn Dich jemand fragt, ob Du bei der Vorführung dabei sein magst, kannst Du ja ablehnen.

Du kannst es doch in Deiner  Partnerschaft/ Beziehung mit deiner Partnerin/Sub/Sklavin/Spielpartnerin so gestalten wie ihr das wollt. Sprich sie, wenn es Euch kickt, anderen überlassen.

Naja und was ich in anderen Communities, die sich expliziter mit dem Thema befassen mitbekomme: Ja es gibt das Modell was Du schilderst durchaus, genauso wie es BDSMler gibt die ihre Sub vorführen und dabei bleiben, genauso wie es BDSMler gibt, die nicht im Traum daran denken würden ihre Sub einem anderen Dom zu überlassen.

Vielleicht wirst Du nur einfach nicht gefragt und niemand möchte Dir seine Sub anvertrauen ( oder Du kennst nicht die geeigneten Leute)?

TOP Beitrag!!!

BESSER kann man es nicht sagen!!!!

Es muss ja einen Grund haben warum der TE keine eigene Sup/Sklavin hat, die er verleiht!?

Wenn jetzt das Argument kommen sollte, das 25 Jahre Erfahrung bestehen und die Subs die "Anforderungen" nicht erfüllen....!?

Dann kann man nur sagen, das Erfahrung nichts bedeutet. Man kann eine Sache auch 25 Jahre Falsch gemacht haben und im Bezug auf die Sub..... SIE sucht sich ihren Dom aus....nicht anders herum!!!!

bearbeitet von Dom-Slave-Paar
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BieneMaja41
Geschrieben
Ich war mit einen möchtegern dom zusammen... der wollte plötzlich das ich ihn meinen Gehorsam Beweise in dem er mich an einem Hotel ansetzt.. mir die Zimmernummer sagt und ich dann alles machen sollte was der fremde Typ verlangt. Das habe ich nicht gemacht und dann beendet da er mir nur seinen willen aufzwingen wollte.. ohne Rücksicht auf mich. Für mich persönlich hatte das ein Beigeschmack von zuhälterei. Das ist das Problem mit den möchtegern Dom hier. Heute weiß ich das ein Dom seine sub mit Respekt behandelt und achtet das es ihr gefällt.
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Geschrieben
vor 12 Minuten, schrieb BieneMaja41:

Ich war mit einen möchtegern dom zusammen... der wollte plötzlich das ich ihn meinen Gehorsam Beweise in dem er mich an einem Hotel ansetzt.. mir die Zimmernummer sagt und ich dann alles machen sollte was der fremde Typ verlangt. Das habe ich nicht gemacht und dann beendet da er mir nur seinen willen aufzwingen wollte.. ohne Rücksicht auf mich. Für mich persönlich hatte das ein Beigeschmack von zuhälterei. Das ist das Problem mit den möchtegern Dom hier. Heute weiß ich das ein Dom seine sub mit Respekt behandelt und achtet das es ihr gefällt.

Das sind halt die grundsätzlich unterschiedlichen Vorstellungen über die "Spielregeln" .....

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mariaFundtop
Geschrieben
Ein verantwortungsbewusster Dom wird seine Sub nur zu einem Ihm bekannten Dom schicken. Ich werde dann einem anderen verliehen ....wenn er schon bei uns Gast war....und wir uns davon überzeugt haben das er verlässlich ist und weiß was er tut. Oder mein Herr oder ich kenne ihn persönlich. Das ist außer Frage. Jedes Dom/sub Paar muss selbst entscheiden wie es damit verfährt.
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kleineDame
Geschrieben
ich würde meine Subs niemals einfach so verleihen. Schon gar nicht an Fremde. Nur unter Absprache von Mir, Sub und "Leiher". Auf einer Party bin ich grundsätzlich dabei, sollte es zu sowas kommen. Da meine Subs gut erzogen sind, aber auch Wissen das ich verlange das sie das Hirn nicht komplett abschalten und sie wissen das Sie mir vertrauen können, habe ich auch die Abmachung : Wenn Sub NEIN sagt und es begründet, dann diskutiere ich weder mit Sub noch mit Leiher drüber. Sub kann bei mir selbst entscheiden ob er sich gegenüber fremden unwohl fühlt usw. Sub ist eben ein Mensch den man nicht verlieren möchte. Ein wertvoller Mensch der einen das Vertrauen gibt, mit welchem man pfleglich umgehen sollte !
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Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb mariaFundtop:

Ein verantwortungsbewusster Dom wird seine Sub nur zu einem Ihm bekannten Dom schicken. Ich werde dann einem anderen verliehen ....wenn er schon bei uns Gast war....und wir uns davon überzeugt haben das er verlässlich ist und weiß was er tut. Oder mein Herr oder ich kenne ihn persönlich. Das ist außer Frage. Jedes Dom/sub Paar muss selbst entscheiden wie es damit verfährt.

Wir denken, dass die Sub im Rahmen des Spiels jedem Mann sexuell zur Verfügung steht - den der Dom befiehlt.

 

Geschrieben

Ich bedanke mich für die, teils interssanten Antworten.

BieneMaja41
Geschrieben
vor 34 Minuten, schrieb Wechselstube:

Das sind halt die grundsätzlich unterschiedlichen Vorstellungen über die "Spielregeln" .....

Ja... es war am Anfang ganz klar von mir gesagt das ich nicht vorgeführt oder getauscht werden möchte. Aber dann plötzlich bei jedem treffen immer diese Sprüche... du bist keine richtige sub... du gehorchst nicht... blablabla hatte dann auch keine lust mehr auf treffen da es nur noch stress für mich war..bzw wurde...

 

Klar wenn beide es wollen..dann ist es gut aber ich bin ja vh und er war ne Affäre da gehen halt manche Sachen nicht und wenn einer von Anfang an sagt das es dinge gibt die man nicht möchte dann muss das akzeptiert werden oder sagen dann suche ich eine andere. 

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Geschrieben

BDSM muss wertvoll für beide Seiten sein. Die Entscheidung dich nicht mehr mit ihm zu treffen war daher aus meiner Sicht vollkommen richtig. Die darauf folgenden Sprüche "Du bist keine richtige Sub", sind Sprüche die von einem kleinen bockigem Jungen sein könnten. Sei froh das es diese Verbindung nicht mehr gibt und geniesse die Führung eines charakterstarken Dom`s.

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mariaFundtop
Geschrieben

@Wechselstube......das sehen wir auch so. Doch deshalb muss keiner seinen gesunden Menschenverstand ausschalten.  

Auch die Sub nicht.  

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MaitreDumont
Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Stunden, schrieb DomBull75:

Meine Frage stelle ich weil ich, gerade in den letzten fünf Jahren, festgestellt habe das die Szene immer mehr verkommt und von Hobby-BDSMlern kaputt gemacht wird. Heute heisst es dann oft das die Sub vorgeführt wird und fremd benutzt werden soll. Das dann während sich ihr Dom daneben setzt und seine voyeuristischen Neigungen auslebt. Wo liegt darin der Reiz und Sinn? Es ist dann einfach nur ein rum geficke ohne echte Herausforderung.

Ich kenne noch Zeiten in denen sich Dom & Dom abgesprochen haben, das Dom 1 dem Dom 2 gesagt hat wie er die Sub zu behandeln hat, was geschehen soll und was nicht geschehen darf. Nachdem das klar war wurde die Sub von ihrem Dom zu dem anderen Dom geschickt um dem zeitlich begrenzt zu dienen. Das stellte für alle drei eine Herausforderung dar, man musste sich zum Ablauf Gedanken machen und das alles wurde zu einem sinnvollem Spiel.

Nun meine Frage. Gibt es diese Oldschool-BDSMler noch die ihrer Sub soviel gehorsam abverlangen oder sind sie zur aussterbenden Art geworden?

Ein sehr schöner Beitrag wie ich finde und äusserst treffende Worte bezüglich der Entwicklung von BDSM. Kein Dom ist perfekt, jeder hat seine Stärken und Schwächen, deswegen war die „Überlassung zur Weiterentwicklung der Sub“ eine gängige Methode, einer Sub weitere Aspekte der BDSM-Welt zu eröffnen. Heutzutage ist es leider, wie bereits im Thread erwähnt so, dass sich zu viele Personen als Dom bezeichnen ohne überhaupt die entsprechende Expertise im Umgang mit einer Sub zu haben. Deswegen handhabe ich es in Punkto Überlassung so, dass ich mich zunächst durch ein Gespräch mit einem potentiellen Dom über Erfahrung, Wissensstand und Gesinnung unterhalte. Danach wird eine Paar-Session abgehalten. Wenn mir die Spielform und Resonanz meiner Sub zusagt, steht einer Überlassung nichts im Wege. Ich persönlich bin kein Fan von Torture-Spielen, dieser Bereich der Ausbildung überlasse ich somit einem guten Freund und Dom, den ich seit 6 Jahren kenne auch in Shibari-Bondage kenne ich mich nur bedingt aus, somit wird meine Sub auch in diesem Bereich einem mir befreundeten Dom überlassen. Im Gegenzug überlassen die beiden Doms ihre Subs mir, wenn es um Lustfolterung und Englische Erziehung sowie Positionstraining geht. Daher gibt es die klassische Überlassung immernoch, aber unter Einhaltung der entsprechenden Kontrollen, um die Subs vor Leichtsinn und Unerfahrenheit zu schützen.

 

Liebe Grüsse

 

Maitre Dumont

bearbeitet von MaitreDumont
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ausVERsehen69
Geschrieben
Gibt es auch heute noch, aber seltener.
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