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Ronculus

K.O. von der Arbeit, Burnout etc. und Beziehung/Sex

Empfohlener Beitrag

Ronculus
Geschrieben

Gerade habe ich wieder eine sehr arbeitsintensive Phase, als Selbständiger passiert das schonmal. Dennoch treibe ich mich hier herum, nichts suchend, nur windowshoppend ;) Eine Affäre zum Beispiel wäre mir, neben eventueller moralischer Bedenken, viel zu anstrengend. Sex kommt dann schonmal zwei bis drei Wochen garnicht zustande, was wir beide uns "früher" nie hätten träumen lassen. Dann ist es zwar sehr intensiv, aber halt weniger oft.

Wie sieht es bei Euch aus, bin ich da in der Poppen-Minderheit, wem geht es da ähnlich? Was macht ihr aktiv dagegen?

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Hades638
Geschrieben

Diagnostizierter burnout? die Libido sinkt bei Stress , beim Mann bis auf Null. Und das auch solange der Stress anhält. Die Potenz beim Mann hat viel mit dem Kopf zu tun.

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Nitrobär
Geschrieben

Ich kenne solche Phasen , allerdings war dann die Sexlosigkeit oder Seltenheit das kleinste Problem . Ich habe daraus für mich die Konsequenz gezogen einfach nur noch meinen jetzigen Job zu machen , weil ich da nicht mehr in eine solche Situation komme . 

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OneNo
Geschrieben
vor 1 Stunde, schrieb Ronculus:

Was macht ihr aktiv dagegen?

Da ist jetzt natürlich die Frage, worauf genau Deine Frage abzielt: Was man aktiv machen kann, um trotz beruflicher Situation Sex zu haben, oder was man machen kann, um den Streß der Arbeit grundsätzlich aufzufangen? Ich gestehe, daß dies nun eher eine rhetorische Frage war, da der letzte Teil eigentlich schon verrät, was hilft, um auch den ersten Teil zu erfüllen.

Ich, für meinen Teil, betreibe von Haus aus Ausdauerlauf, um abzuschalten und runterzukommen. Was ebenfalls hilft: Sich im Kreise der sozialen Kontakte Entspannung und Ablenkung zu holen (an der Stelle habe ich meine Partnerinnen immer ausgeklammert, da die Zeit mit ihnen keine Zeit sein sollte, um mich von Streß zu erholen, sondern sie einzig dazu dienen sollte, bereits im Zustand der Akklimatisierung ein wesentlich besserer Ansprech- und Unternehmungspartner zu sein). Je nachdem, wie leicht es einem fällt, den Alltagsstreß abzuschütteln, bleibt genug Zeit und Energie übrig, um die restlichen Stunden eines Tages nach Gutdünken zu gestalten. Wichtig ist einfach: Der Kopf muß frei sein und der Körper darf nicht den Eindruck gewinnen, gleich wieder malochen zu müssen.

Ob das jeden Tag hilft? Keine Ahnung - bei mir hat es das nicht. Jedoch war und bin ich, ganz gleich, wie lang, mühsam und schlauchend einige Tage sein können, bisher recht gut damit gefahren, sodaß der überwiegende Teil der Zeit auch mit abendlichen Freizeitaktivitäten gefüllt werden konnte, kann und könnte.

Mein Tipp daher: Einfach ausprobieren, was Dir behilflich wäre, dem generellen Arbeitsstreß zu begegnen. Ist der beseitigt, ergibt sich der Rest zumeist von selbst.

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Ronculus
Geschrieben

Ja, der generelle Arbeitsstress ;) Mir würden schon qualifizierte Mitarbeiter helfen, die mir Arbeit abnehmen. Nur ist das gerade etwas schwierig. Aber das Sporttreiben steht auf der "Wants"-Liste, wird wohl in absehbarer Zeit auf die "Needs"-Liste ´rüber wandern.

Der allgemeine Begriff "Ausgleich" beschäftigt mich auch, keine Hobbies, ausser ab und an mal hier herumsurfen und posten, kann eigentlich nicht sein. Um 6 Uhr klingelt der Wecker, und um spätestens 22 Uhr bin ich dann k.o. auf der Couch eingepennt. Da ist Regelmässigkeit drin. Aber auch die Abwechslung braucht ihre Regelmässigkeit, denke ich.

vor 14 Stunden, schrieb Hades638:

Diagnostizierter burnout? die Libido sinkt bei Stress , beim Mann bis auf Null. Und das auch solange der Stress anhält. Die Potenz beim Mann hat viel mit dem Kopf zu tun.

Noch nicht wirklich diagnostiziert, abert ich könnte mir vorstellen, dass ich so an den Grenzen herumkratze ;) Darum, höchste Zeit für Achtsamkeit! :D

Hades638
Geschrieben

Lass mal den sport weg . Das zieht dir den Rest an energie . das rum surfen hier um " runter" zu kommen würde ich auch mal 2-3 Wochen weg lassen. 

Mach nur das wozu du Lust hast . Vermutlich gerade ausruhen und schlafen. Hobbys würde ich mir jetzt nicht suchen, außer 15 Minuten ruhig ( wenn das überhaupt geht ) in der Sonne sitzen. 

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Nitrobär
Geschrieben

Ich bin der Meinung man sollte dort das Problem lösen wo es entsteht und glaube auch das Dies so gut wie immer möglich ist .

Anders sieht Das natürlich bei Leuten aus die das Problem in sich tragen ( auch wenn da der " Ort " auch bekannt ist ) , aber ich denke Das ist hier eher nicht der Fall .

Ist aber ne Einstellungssache welchen Stellenwert man der Arbeit gibt .

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Geschrieben (bearbeitet)

irgendwann werde ich mir vielleicht einen mann suchen, der solange ich arbeiten bin den haushalt schmeisst, putzt, bügelt, kocht und einkaufen geht..... damit ich mich nach feierabend mit ihm vergnügen kann.

denn ich bin viel zu ausgepowert um auch noch sex zu haben.

bitte keine Bewerbungen !

 

bearbeitet von Magnifica
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Ronculus
Geschrieben

Das steht ja auch alles immer wieder an und will gemacht sein ;) Aber da ist Entlastung in Sicht in Gestalt einer Haushaltshilfe. Ich musste vor einigen Jahren schmerzhaft erfahren, dass man sich Hilfe nehmen muss, wenn man etwas nicht mehr selber machen kann. Und gerade dann, wenn man nicht alleine im Haushalt ist. Bürohulfe habe ich auch schon, die einiges an Alltag abarbeitet, allerdings schiebt man manchmal eine Bugwelle aus vergangengen "Ablagen" vor sich her, die abgearbeitet sein will.

Vielleicht bin ich aber auch in der "Midlife-Crisis"?! Wo ist denn hier der nächste Pontiac-Händler?!

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Nitrobär
Geschrieben

In D`dorf;)

OneNo
Geschrieben
vor 46 Minuten, schrieb Hades638:

Lass mal den sport weg . Das zieht dir den Rest an energie .

Und das weißt Du woher, daß dies bei ihm Energie ziehen würde?

Fremden Menschen zu sagen, was sie machen oder lassen sollten, ist weniger sinnvoll, da Dir nicht die Umstände bewußt sind, in denen sie leben, agieren und arbeiten. Welcher Arbeit geht denn der TE nach? Wie sieht sein Tagesablauf als solches aus?

Geh einmal zum Arzt und frage diesen, was ein gelungener Ausgleich für Leute ist, deren beruflicher Streß aufgrund jener Tatsache besteht, daß sie eher mental als körperlich gefordert werden - und dann schaue sehr erstaunt, wenn die Antwort "Sport." lautet. Um Burnout oder vergleichbaren lethargischen Zuständen vorzubeugen, ist es wichtig, daß ein Ausgleich zum beruflichen Alltag geschaffen wird, der aus Dingen besteht, die konträr zu den Dingen sind, die den Streß hervorrufen.

Und daß Sport generell Energie ziehen würde, ist auch eine sehr einseitige Betrachtungsweise, da es dann nicht etwas namens "Frühsport" geben würde - Sport heizt den Kreislauf an (besonders in Kombination mit einer anschließenden Dusche); Sport kann dazu führen, daß man geistig loslassen kann, um die beruflichen Streßfaktoren, die man im Kopf mit nach Hause nimmt, auszublenden; daß Sport zudem gesund ist und eine gewisse Regelmäßigkeit in den privaten Alltag hineinbringt, der als Kontrapunkt zur Regelmäßigkeit der Arbeit fungiert, ist ein weiterer Aspekt, der gerade bei Burnout nicht zu unterschätzen ist. Geistiger Ausgleich, körperlicher Ausgleich. Für viele Berufsgruppen genau das, was ein Arzt raten würde.

Vorsichtshalber lieber immer erst einmal mit der Situation eines anderen vertraut machen, ehe man ihm sagt, was er tun und lassen sollte. Oder man schildert einfach, was man selbst macht, und läßt demjenigen somit unvoreingenommen die Wahl, was ihn ansprechen könnte. Hilft nämlich, gesundheitlichen Problemen vorzubeugen und sie nicht gegebenenfalls noch zu verschlimmern.

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Hades638
Geschrieben

Du sprichst von einer Depression , ich vom Bornout ein " kleiner " Unterschied.

OneNo
Geschrieben
vor 10 Stunden, schrieb Hades638:

Du sprichst von einer Depression

Zeige mir, an welcher Stelle ich von Depressionen gesprochen habe.

Im Gegenzug zeige ich Dir gern, wovon ich gesprochen habe:

vor 10 Stunden, schrieb OneNo:

Um Burnout oder vergleichbaren lethargischen Zuständen vorzubeugen ist ein weiterer Aspekt, der gerade bei Burnout nicht zu unterschätzen ist

Nitrobär
Geschrieben

Also Therapie vor der Diagnose wäre nicht mein Weg .

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Hades638
Geschrieben
vor 10 Stunden, schrieb OneNo:

Zeige mir, an welcher Stelle ich von Depressionen gesprochen habe. Im Gegenzug zeige ich Dir gern, wovon ich gesprochen habe:

Schreibst du etwas ohne Sinn ? Bei Depression hilft Sport. Völlig richtig!

Bei Burnout hast du Probleme dein Alltag zuschaffen.Weil dir die Kraft fehlt. ich schreib mir ihm über PN . Und nun?

Nitrobär
Geschrieben

@Hades638

Also darin unterscheiden sich die beiden Sachen aber nicht , das ist auch bei einer Depression der Fall und " Den burnout " gibt es eh nicht .

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Hades638
Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb Nitrobär:

Also Therapie vor der Diagnose wäre nicht mein Weg .

Na ja , man übertreibt weil man es anders nicht kennt , das ist das Hauptproblem. Das muss man erst merken das da etwas nicht stimmt.

Ich gebe dir grundsätzlich recht, mit deiner Anmerkung.

Man sollte wenn schon ein Therapeut haben der Depression und burnout differenziert. Tut es dieser nicht und verallgemeinert das Problem " Burnout ist eine Depression". Hat man schlechte Karten. 

Eine Art Depression ist da schon richtiger.

OneNo
Geschrieben
Gerade eben, schrieb Hades638:

Bei Burnout hast du Probleme dein Alltag zuschaffen.Weil dir die Kraft fehlt. 

Kürzen wir es an der Stelle ab (da Deine Definition von "Burnout" noch einseitiger ist als die Behauptung, Sport ziehe Energie): Befrage einen Arzt oder informiere Dich auch gern im Internet darüber, welche Optionen zur Vermeidung/Bekämpfung eines Burnouts, der eben kein Synonym für Kraftlosigkeit darstellt, sondern die Vorstufe zu Depressionen, Angststörungen und auch körperlichen Ausfallerscheinung bedeutet, angeraten werden. Einer dieser Punkte wird immer "Sport für Berufsgruppen, die eher mental als körperlich gefordert werden" beinhalten. Immer.

Hades638
Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb Nitrobär:

@Hades638

Also darin unterscheiden sich die beiden Sachen aber nicht , 

das ist auch bei einer Depression der Fall und " Den burnout " gibt es eh nicht .

Offiziell noch nicht , weil dann zig Leute auf diese Diagnose in Rente gehen würden / können / müssten.

Gerade eben, schrieb OneNo:

Kürzen wir es an der Stelle ab (da Deine Definition von "Burnout" noch einseitiger ist als die Behauptung, Sport ziehe Energie): Befrage einen Arzt oder informiere Dich auch gern im Internet darüber, welche Optionen zur Vermeidung/Bekämpfung eines Burnouts, der eben kein Synonym für Kraftlosigkeit darstellt, sondern die Vorstufe zu Depressionen, Angststörungen und auch körperlichen Ausfallerscheinung bedeutet, angeraten werden. Einer dieser Punkte wird immer "Sport für Berufsgruppen, die eher mental als körperlich gefordert werden" beinhalten. Immer.

Muss ich nicht danke . Kenne mich da leider sehr gut aus.

 

Und google ist hier nicht dein bester Berater 😉

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Nitrobär
Geschrieben

Es kann aber auch viel einfacher sein , depressive Phase oder einfach wirklich nur zu viel im Moment . De Te betitelt sich ja selber eher  so an der Grenze .

Ich denke erst mal wirklich Klarheit verschaffen was denn nun wirklich " Sache " ist , wäre da der erste Schritt . Dann wenn ich Das einschätzen kann , würde ich mir wenn nötig Hilfe holen , die aber eben sehr individuell ausgecheckt werden muß .

@Hades638

Offiziell was noch nicht ? 

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Geschrieben
vor einer Stunde, schrieb Ronculus:

Aber da ist Entlastung in Sicht in Gestalt einer Haushaltshilfe.

das liest sich sehr gut, denn anders habe ich ja keine zeit für sex.

Engelschen_72
Geschrieben
vor 10 Stunden, schrieb Ronculus:

Was macht ihr aktiv dagegen?

Ja ich kenne das. Zwar nicht als Selbstständige, aber als Arbeitnehmerin, die früher immer gesprungen ist, wenn was war. Die immer parat stand.

Irgendwann merkte ich, daß irgendwas mit mir nicht stimmt/nicht mehr so ist, wie`s mal war. Mir fiel`s schwer meinen Alltag auf die Kette zu kriegen, ich war vollkommen lethargisch.

Lange Gespräche mit verschiedenen Ärzten... Diagnose Burnout, der eine Gesprächstherapie folgte.

Es hat mir sehr geholfen!!! Abgrenzung, bewußte Zeit für mich etc.

Sex war zu der Zeit etwas, was in meinem Leben überhaupt nicht wichtig war, trotz Partners.

vor 8 Stunden, schrieb Ronculus:

Noch nicht wirklich diagnostiziert, abert ich könnte mir vorstellen, dass ich so an den Grenzen herumkratze

Dann geh zum Arzt, denn nur ein Arzt kann die Diagnose stellen!

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freak_uit
Geschrieben
vor 14 Stunden, schrieb Ronculus:

Gerade habe ich wieder eine sehr arbeitsintensive Phase, als Selbständiger passiert das schonmal.

selbst und ständig klingt nach akutem Schlafdefizit und dann ist der Akku halt leer - da hilft auch kein Kaffee nur ausschlafen hilft dann.
Mein Tipp google mal fiverr das ist ne Plattform bei der man Dienstleistungen für 5 Dollar (aus Länder mit niedrigem Bruttosozialprodukt) günstig kaufen kann, die hier irre viel kosten würden.

Hades638
Geschrieben
vor 8 Stunden, schrieb Nitrobär:

 

@Hades638

Offiziell was noch nicht ? 

Als Krankheit anerkannt . 

Joe_2016
Geschrieben

Schauen was genau der Stress-Auslöser ist - die Arbeit als solches, die Menge der Arbeit, wie viel Zeit man arbeitet usw.

Dann schafft man sich einen "Gegenpol" - arbeitet man "viel mit dem Kopf", sollte man Sport zum Ausgleich machen und umgekehrt.

Dann sein Zeitmanagement überprüfen, lasse ich mich von der Arbeit einfangen, nehme ich mir Zeit für Pausen und Auszeiten?

Und wenn man mehr Sex haben möchte - dann muss man das auch einfach mal planen - mach mit deiner Partnerin ein Date aus (das kann man auch in einer Beziehung).

 

Wichtig ist auf jeden Fall die Ursachenforschung und dann der Wille was zu ändern.

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