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FKöln

Was bedeutet "Dominanz" für euch?

Empfohlener Beitrag

FKöln
Geschrieben

Hallo,

auf meinen Streifzügen bin ich vielen begegnet, die ihre Devotion ausleben wollen, jedoch keinen passenden dominanten Partner finden.

Das führt mich zu meiner Frage, was Dominanz überhaupt bedeutet. Jeder interpretiert diesen Begriff anders, viele haben irgendeine Wunschvorstellung, aber wirklich erklären können sie ihn dann doch nicht.

In meiner Interpretation bedeutet Dominanz, dass ich in der Lage bin, meine Partnerin für mich zu vereinnahmen. Sei es auf der körperlichen Ebene, indem ich weiß, welchen Schalter ich bei ihr umlegen muss, um sie anzumachen und indem ich weiß, an welcher Stelle welche Handlung besonders viel Effekt bewirkt, sei es aber auch (und vor allem) auf der geistigen Ebene, indem ich ihr die Möglichkeit gebe, sich mir zu öffnen, mir zu vertrauen und mir die Kontrolle über sich geben z uwollen.

Für viele Doms bedeutet Dominanz, dass sie (halbwegs) genau wissen, wo sie wie hinschlagen müssen, um dabei die Endorphine in Wallung zu bringen. Manche verstehen darunter auch, dass sie sich anbeten lassen wollen und dass sie ihr Ego an ihrer Sub aufrichten wollen.

Ist diese Einstellung nicht falsch und weist eigentlich eher darauf hin, dass man im Grunde devot ist? Bedeutet das nicht, dass sie sich von ihrer Sub abhängig machen, um ihre eigenen Ziele für sich zu erreichen?

Ein Dom muss in meinen Augen verstehen, wie seine Sub tickt. Er muss ihre Fantasien ergründen, muss ihren Körper kennen lernen, muss wissen, was sie antreibt. Nur wenn er das weiß, kann er einen Weg vorgeben, der sie an ihr Ziel bringt. Dabei macht er sich eigentlich zum Werkzeug seiner Sub, achtet aber darauf, dass diese Ziele den seinen angeglichen werden und dass beide ihren Sinn und Spaß in der Partnerschaft finden.

Er hat darauf zu achten, dass sie ihn in sich aufnimmt (womit jetzt kein Wortspiel gemeint ist). Dass es für sie von Bedeutung ist, ihm gefallen zu wollen und dass sie ihm gerne gehört. Sie soll nicht unterworfen werden, sie soll dazu gebracht werden, sich ihm unterwerfen zu wollen.

Nur wenn das erreicht ist, ist ein Dom in der Lage, seine Dominanz auszuleben, und auch nur dann hat Sub die Möglichkeit, ihre Devotion auszuleben und sich wirklich dominieren zu lassen.

So, um nun zu meiner Frage zurückzukommen: Wie seht ihr das? Was bedeutet Dominanz für euch? Was erwartet ihr als Sub von eurem Dom? Und was gebt ihr als Dom eurer Sub?


ispy36
Geschrieben

Erlaubst du eine Gegenfrage?
Warum interessiert es dich, wie andere den Begriff besetzen?

Wenn ich deinen Eingangsbeitrag richtig verstanden habe, hast du den Begriff für dich geklärt. Was kümmert es dich, wie andere sich da gestalten und organisieren?

Aber noch eine kleine Anmerkung zu deinen weiteren Ausführungen.
Vermische doch nicht die Begrifflichkeiten Dominanz und Sadismus
zu dem üblichen Meinungsbrei.

Sie können miteinander her gehen, müssen es aber nicht zwangsläufig.


FKöln
Geschrieben

Mich interessiert, wie andere Dominanz für sich definieren. Aus Neugier, aber auch, weil jeder etwas anderes darunter versteht. Wenn man 10 Personen fragt, was Dominanz bedeutet, erhält man mindestens 15 verschiedene Aussagen. Natürlich weiß ich, dass Dominanz sehr individuell gesehen wird und dass jeder für sich selbst ein Verständnis dafür entwickelt hat, aber mich würde interessieren, ob es z. B. auch diejenigen gibt, die mit Dominanz gleichsetzen, dass Sub keine Luft mehr zu Atmen gelassen werden soll (womit nicht die Spielart gemeint ist), dass Dom ein Thron errichtet werden muss oder ähnliches.

Ganz sicher schere ich nicht Dominanz und Sadismus über einen Kamm. Beides sind unterschiedliche Neigungen, die nicht zwangsläufig gemeinsam daherkommen, aber häufig in Verbindung miteinander gesehen werden. Aber ich habe ja auch nicht danach gefragt, was "Sadismus" für jeden Einzelnen bedeutet, sondern wie sich Dominanz in der persönlichen Betrachtung zeigt.


Geschrieben

Dominanz ist definiert frag mal tante wiki oder onkel google das hilft !

Ein Dominantes individeum ist wer der gesellschaftlich über dem anderen steht ,heist das dominats immer in relation zu beurteilen ist !

So Ist eben auch der Vorgesetzte der ein weichei ist in einer gesellschaftlich dominaten lagen seinem untergebenen gegenüber

Noch ein Paar begriffe :

Devot bedeutet hingabe

DOM ist eine Herausragende Katedrale

Eine person die weis wie und wo man hin hauen muß und spass daran hat ist ein Sadist !

eine Person die spass an schmerzen hat ein Masochist!

Jemand der all das in einen topf schmeist noch ein paar stricke dazu gibt und das ganze umrührt und behauptet ein BDSM zu sein ist eine Handlampe oder ein Armleuchter ,der eine ist eine mobile lichtquelle und der andere eine stationäre !


DickeElfeBln
Geschrieben


So, um nun zu meiner Frage zurückzukommen: Wie seht ihr das? Was bedeutet Dominanz für euch? Was erwartet ihr als Sub von eurem Dom? Und was gebt ihr als Dom eurer Sub?




Wenn die beiden passenden Seiten aufeinandertreffen, wissen Beide um die Antworten für sich.


Geschrieben

Mich interessiert, wie andere Dominanz für sich definieren. Aus Neugier, aber auch, weil jeder etwas anderes darunter versteht. Wenn man 10 Personen fragt, was Dominanz bedeutet, erhält man mindestens 15 verschiedene Aussagen.



Das komische ist aber, dass dein EP eigentlich nur aus Regeln besteht, die du für die "wahre" Dominanz aufstellst, und da stellen sich bei uns sofort die Nackenhaare auf, da wir uns ungern unsere Sexualität fremddefinieren lassen.
Wenn diese Regeln sich für dich persönlich gut anfühlen, ist es auch gut so.

Unsere Sexualtät ist primär etwas zwischen uns, und die stellen wir auch nicht zur Diskussion, da es eben um Menschen, gemeinsame Erfahrungen und Lebensgeschichten geht, und nicht um die allgemeingültige Definition (die findet man wie oben schon gesagt u.a. bei Wiki), die man dann festschreiben kann.

Aber die eigentliche Antwort ist wie immer: 42.


FKöln
Geschrieben (bearbeitet)

Und wer "21" sagt, kennt nur die halbe Wahrheit

Es geht mir nicht darum, hier eine allgemeingültige Definition zu finden. Das wird auch nicht funktionieren, da die individuellen Erfahrungen und Vorlieben stets eine Rolle spielen werden. Und natürlich habe ich auch nicht im Sinn, hier ein Regelwerk aufzustellen, anhand dessen jeder seine Individualität anzupassen hat. Ich will nicht fremddefinieren, ich will auch keine Gebrauchsanweisung "Wie werde ich dominant" schreiben, ich will schlicht Denkanregungen.

Ich fände interessant, andere "Selbstverständnisse" zum Begriff "Dominanz" kennenzulernen. Meine Interpretation habe ich ja schon geschrieben, aber sie ist halt nur meine eigene. Vielleicht finden sich ja auch andere Sichtweisen, die es zu überdenken lohnt und mit denen ich mein Verständnis erweitern kann.


bearbeitet von NetterKoelner71
Padigio
Geschrieben (bearbeitet)

Erlaubst du eine Gegenfrage?
Warum interessiert es dich, wie andere den Begriff besetzen?


Seine Frage lautete "was bedeutet Dominanz für euch". Wenn du seine Frage nicht beantworten kannst, dann lass es einfach.

*** edit by Mod - SO, müssen wir hier nicht miteinander reden! ***



Der TE möchte seine Vorstellung und Umsetzung von Dominanz mit der anderer, gleichgesinnter vergleichen. Das nennt man auch "über den Tellerrand" kucken. Für einige Leute hier, scheinbar ein unlösbare Herausforderung.

Man kann auf einfache Fragen zur Abwechslung mal einfache Antworten geben, anstatt jeden kleinen Scheiß zwanghaft zerflättern zu wollen.

Wenn ich deinen Eingangsbeitrag richtig verstanden habe, hast du den Begriff für dich geklärt. Was kümmert es dich, wie andere sich da gestalten und organisieren?

Erlaubst du eine Gegenfrage? Warum glaubst du anderen Usern vorschreiben zu können/müssen, was sie zu interessieren hat?


bearbeitet von MOD-Brisanz
FKöln
Geschrieben

@Padigio: Du hättest es nicht treffender formulieren können


ispy36
Geschrieben


Erlaubst du eine Gegenfrage? Warum glaubst du anderen Usern vorschreiben zu können/müssen, was sie zu interessieren hat?



was hat dein gesamtes posting mit dem thema zu tun?
warum schreibst du anderen vor, was sie zu interessieren hat, oder nicht?

meine frage an den te war thematisch und mein posting themenbezogen.
bei dir isses wie so oft, ne reine trollerei .
dominanz hat eben auch mit innerer souveränität zu tun, mal davon abgesehen, daß sie immer in einem beziehungskontext und wechselseitig verhaftet ist, da sie für sich gesehen keine eigene , alleinstehende größe ist.
insofern ist es schon völlig logisch (folgerichtig), daß eine betrachtung des begriffs zu völlig unterschiedlichen antworten führen kann, da beziehungskonstellationen und wechselseitigkeiten sehr individuell, nämlich von den jeweiligen in wechselwirkung stehenden zu betrachten ist.

der terminologische brei des te und die unschärfe seiner eigenen einstellung und der abgleich mit der vermeintliche haltung anderer dazu, die selbst mitgelieferte vermeintliche antwort inklusive wertung, ließ mich zu der frage kommen, warum es ihm so wichtig ist, sich dahingehend abzugleichen.


FKöln
Geschrieben

"der terminologische brei des te und die unschärfe seiner eigenen einstellung" bedingt, dass ich mich wohl doch nochmal darauf beziehen sollte.

Mir lag nicht der Abgleich mit anderen Einstellungen am Herzen, sondern das Gespräch darüber, welche Interpretation jeder für sich in diesen Begriff legt.

Natürlich ist mir bewusst, dass diese individuellen Deutungen teils kontrovers ausfallen können. Genau aus diesem Grunde sind sie ja letztendlich auch aufschlussreich, denn so bieten sie jedem die Möglichkeit, seine eigene Einstellung zu prüfen und, bei Bedarf und Interesse, auch zu erweitern oder anzupassen.

Mir ging es also nicht darum, anderen ein Forum zur Darstellung ihrer pseudosachlichen Postingkompetenz zu bieten, sondern schlicht darum, mich mit anderen auszutauschen. Aus diesem Grund habe ich auch meine eigene Definition im ET formuliert, um eine Diskussionsgrundlage bieten zu können und entweder Zustimmung, viel lieber aber noch Widerspruch zu ernten.

Nicht jeder hier nimmt für sich in Anspruch, die Allwissenheit in persona darzustellen, manch einer ist sich wohl bewusst, dass stete Neugierde, gepaart mit Wissensdurst, dem eigenen Weltbild nicht abträglich ist.

Dass ich nun persönlich damit angefeindet werde, hier terminologischen Brei mit meiner angeblichen eigenen, unscharfen Einstellung zu veröffentlichen, lässt mich eher darauf schließen, dass es hier manch einem vielleicht auch vorrangig darum gehen könnte, mit dem eigenen oberlehrerhaften Verhalten Kompetenzen auszustrahlen, die, obwohl vielleicht nur rudimentär vorhanden, doch wenigstens das Ego zu streicheln vermögen.

Warum ist es so schwer, auf eine Frage zu antworten. Und warum fällt es manch einem so schwer, sich vorzustellen, dass es Menschen gibt, die sich nicht mit dem Wikipediaeintrag zufrieden geben und die bereit sind, über den eigenen Tellerrand zu schauen, wenn sie eine Lebenseinstellung prüfen wollen. Ist es wirklich so absonderlich, ein Forum dazu nutzen zu wollen, sich auszutauschen, ein Gespräch anzuregen, statt sich als vermeintliche Koryphäe aufspielen zu wollen?

Meine persönliche Anregung wäre:

Wie wäre es, wenn wir uns wieder auf den Sinn eines Forums besinnen? Natürlich dient es auch der Diskussion, aber idealerweise auf das jeweilige Thema bezogen. Wenn jemand eher im Sinn hat, hier irgendwelche virtuellen Längen vergleichen zu wollen oder mit möglichst wohlformulierten Satzkonstrukten Kompetenz darstellen zu wollen, gibt es immer noch die Möglichkeit des persönlichen Austauschs.


Padigio
Geschrieben

was hat dein gesamtes posting mit dem thema zu tun?

Mein Posting erklärte noch mal genau was der TE wissen möchte. Dein Post hingegen sollte seine Frage in Frage stellen, weil du nicht fähig warst seine Frage und ihre Beweggründe zu verstehen.

Und nochmal, wenn du keine vernünftigen Antworten geben kannst, dann lass es


ispy36
Geschrieben


Mir ging es also nicht darum, anderen ein Forum zur Darstellung ihrer pseudosachlichen Postingkompetenz zu bieten, sondern schlicht darum, mich mit anderen auszutauschen. Aus diesem Grund habe ich auch meine eigene Definition im ET formuliert, um eine Diskussionsgrundlage bieten zu können und entweder Zustimmung, viel lieber aber noch Widerspruch zu ernten.

Nicht jeder hier nimmt für sich in Anspruch, die Allwissenheit in persona darzustellen, manch einer ist sich wohl bewusst, dass stete Neugierde, gepaart mit Wissensdurst, dem eigenen Weltbild nicht abträglich ist.

Dass ich nun persönlich damit angefeindet werde, hier terminologischen Brei mit meiner angeblichen eigenen, unscharfen Einstellung zu veröffentlichen, lässt mich eher darauf schließen, dass es hier manch einem vielleicht auch vorrangig darum gehen könnte, mit dem eigenen oberlehrerhaften Verhalten Kompetenzen auszustrahlen, die, obwohl vielleicht nur rudimentär vorhanden, doch wenigstens das Ego zu streicheln vermögen.

Warum ist es so schwer, auf eine Frage zu antworten. Und warum fällt es manch einem so schwer, sich vorzustellen, dass es Menschen gibt, die sich nicht mit dem Wikipediaeintrag zufrieden geben und die bereit sind, über den eigenen Tellerrand zu schauen, wenn sie eine Lebenseinstellung prüfen wollen. Ist es wirklich so absonderlich, ein Forum dazu nutzen zu wollen, sich auszutauschen, ein Gespräch anzuregen, statt sich als vermeintliche Koryphäe aufspielen zu wollen?
.....



Ist schon witzig, wie du oder auch Padigio auf die Neugierde - Wissbegierigkeit anderer reagiert und was ihr da so rein interpretiert.

Ich habe deinen Erstbeitrag eben nicht als reinen Informationsaustausch empfunden. dafür war er mir zu tendentiell, pauschal und zu wenig trennscharf.
Daher meine (provokative) Frage. Sie diente auch der Begriffshinterfragung, leider sind weder du noch Padigio bisher darauf wirklich inhaltlich eingestiegen.

Wenn man Begrifflichkeiten, deren Bedeutung für einen selbst und im Abgleich dann auch die Bedeutung für andere ergründen will, sollte man in der Tat erst mal eine gemeinsame (sachliche) Begriffsklärung finden, um diese dan auch inhaltlich und individuell zu beleuchten.
Deine Begriffserklärung war mir zu breiig, sicherlich eine individuelle Empfindung, de du mir sicherlcih souverän nachsehen wirst.
Oberlehrerhaft? Ich habe hier keinen Lehrauftrag.

Aber gut, versuchen wir es mal anders.
Für mich bedeutet Dominanz, von der sachlichen Begriffsebene (Regeln setzen, beherrschen etc.) abgesehen, eine innere Stärke, Gelassenheit, Souveränität im passenden symbiotischen Kontext mit dem passenden Gegenüber, das mich auch so empfindet, in diesem Gegenüber ihr innerliches Verlangen nach Hingabe, Unterwerfung, "geführt werden", anzusprechend, so daß es ihrem eigegen innerlichen Bedürfnis entspringend ist und nicht erzwungen.


Geschrieben

Habe selber 7 Jahre SM gelebt.als Subbi.und ein Jahr als Domme!!
Für mich...........Dominanz hat man oder auch nicht!!
Dominanz kommt vom Herzen.........ich mag es.jedoch wird selbige sehr oft misbraucht und man steht als Sub..nur noch zur Verfügung! Selbiges lehne ich ab!!

Meine Meinung......aber sehr interassantes Therma


Geschrieben

Die Frage ist ziemlich interessant... Wann hinterfragt man dies denn mal bei sich?
Ich bin beim Mann devot. Jedoch erst, wenn ich bei ihm das Gefühl habe sicher zu sein. Dass er mich liebt und respektiert und ich durch seine Charakterzüge und Werte das Gefühl habe zu ihm herauf zu schauen... großes Schlüsselwort VERTRAUEN...

erst dann lege ich ihm bereitwillig die Zügel in die Hand. Erst dann lasse ich mich wirklich fallen und genieße seine vollste Aufmerksamkeit.


FKöln
Geschrieben (bearbeitet)

Dass er mich liebt und respektiert und ich durch seine Charakterzüge und Werte das Gefühl habe zu ihm herauf zu schauen... großes Schlüsselwort VERTRAUEN...



Schön, dass Du Respekt ansprichst. Wenn ich mir anschaue, wie manche Doms ihre Subs sehen, stellen sich mir die Haare zu Berge. In meinen Augen muss von beiden Seiten ein außergewöhnliches Maß an Respekt für den jeweils anderen bestehen. Als Dom, um meine Sub eben nicht als F***fleisch (nicht meine Wortwahl) zu sehen, sondern als eigenständiges Individuum mit Ansprüchen und Wünschen, als Sub, um Dom vertrauen und sich ihm öffnen zu können.


jedoch wird selbige sehr oft misbraucht und man steht als Sub..nur noch zur Verfügung!



Eben das gehört ja auch zum gegenseitigen Respekt. Als Dom davon auszugehen, dass Sub sich in erster Linie zur Verfügung stellen will, ist leider weit verbreitet, aber vollkommen falsch. Dominanz bedeutet halt nicht Diktatur, sondern in erster Linie Aufmerksamkeit und Empathie.


bearbeitet von NetterKoelner71
HHgentleman57
Geschrieben

Für mich bedeutet es meine Partnerin mental und körperlich zu beherrschen.
Wobei mentale Beherrschung nichts mit einem überlegenen IQ oder einem umfangreicheren Allgemeinwissen zu tun. Die Fähigkeit Steven Hawking zu verstehen ist nicht Ausdruck von Dominanz.
Körperlich zu dominieren hat nichts mit Gewalt zu tun.

Nach meiner Beobachtung wirkt nicht jeder Dominante mit seiner Dominanz auf jede Sub.
Das hat nichts mit mangelnder Dominanz oder Devotion zu tun, sondern es paßt einfach nicht zusammen.

Dominanz bedeutet für mich Verantwortung für die Unversehrtheit meiner Partnerin, seelisch wie körperlich.
Erst nach vielen und langen Gesprächen kann man Grenzen herausfinden, jedoch innerhalb der Grenzen gibt es keine Grenzen. Da hilft dann auch kein Jammern und Flehen, wenn es zu Aktionen kommt deren Folgen auch noch Tagen sichtbar sind.
Auch hier gilt es natürlich verantwortungsvoll zu handeln.

Ebenso sollte man sich darüber klar sein das Dominanz nur soweit reichen kann wie die Devotion des anderen es zuläßt. So gesehen ist Sub die eigentlich Dominante.

Mir ist klar das durch die Kürze des Beitrag längst nicht alle Facetten angesprochen sind, es sollte kein Buch werden. Hoffe jedoch das deutlich wurde worauf ich hinaus wollte.


Geschrieben

Kinder !

Sprache dient der Komunikation ,und begriffsdivinizionen dienen dazu in der Kominikation eine Verständlichkeit in der Algemeinverbindlichkeit zu ereichen !

Wenn jeder meint ein individuelles verständniss einen begriffes zu devinieren wirt der sprachgebrauch unverständlich !


Genau die situation ist in der BDSM scene vorhanden ,es werden begriffe die diviniert sind individuell interpretiert!

Kleines beispiel das mir offt begegnet !


Ein Ehepaar : er Leitet das Unternehmen das sie geerbt hat und ausschlieslich in ihrem eigentum ist !

Wer ist der Dominante Part ?

Antwort :Sie ,denn sie ist eigentümmerin ,da kann er noch so viel direktor sein und mit allen unternehmerischen kenntnissen die firma leiten !

Gesellschaftliche ebenen :

Eigentümer
Besitzer
angestellter
arbeiter


Geschrieben

Sehr schönes Thema!

Auch ich sehe Dominanz in meinen Augen anders als andere und schon gar nicht wie 'Wiki'!
Für mich schließt Dominanz eigentlich eine völlige unterwürfigkeit ein.
Heißt: sie kann mit mir tun was sie möchte wie sie möchte.
Und ich tu das was sie fordert möglichst zu ihrer Zufriedenheit.
Auch süßer Schmerz und,sich in Grenzen haltende, Erniedrigung gehören für mich unter diesen begriff.
Hauptsächlich im sexuellem Bereich möchte ich das, nicht aber im Alltag oder als Rolle in einer Beziehung.
Aber alles im Rahmen und zu beiderseits Lustgewinn.
Wobei es schon vorkam das ich nach mehr gebettelt habe, mehr Schmerz, mehr unterwürfigkeit.

Deshalb zähle ich mich mit Sicherheit nicht zu der Richtung SM oä.
Auch werde ich mich mit Sicherheit nicht darüber streiten ob ich falsch liege und ob und was es überhaupt mit Dominanz zu tun haben könnte!
Die Frage lautet schließlich: Was bedeutet "Dominanz" für euch?
Also, wer jetzt denkt es sei falsch oder nicht professionell-ich will und kenne es nicht professionell. Aber so reicht es mir und das bedeutet es für mich.
Wenn Frau Kontrolle hat und ausübt, Sie herab schaut und ihre Position ausnutzt und über mich entscheidet wann ich was soll, darf, muss, gebe oder bekomne - das ist für mich Dominanz. Das macht mich an!

Diskutieren ja/ darüber streiten nein.
Tips und Anregungen nehme ich auch gerne an.
Auch würde ich es mir eventuell vom Profi zeigen lassen aber bezahlen dafür würde ich nicht.
Soweit von mir.
Viel Spaß weiterhin.


Geschrieben

dominanz erkennt man auch in plüschpantoffeln, wer dazu stiefel brauch spielt nur ^^


Geschrieben


So, um nun zu meiner Frage zurückzukommen: Wie seht ihr das? Was bedeutet Dominanz für euch? Was erwartet ihr als Sub von eurem Dom? Und was gebt ihr als Dom eurer Sub?



Hi,
ich dann auch mal
Als erstes, ich möchte weder die Begriffe Dom, noch Sub benutzen.
Das hat für mich was von du gehörst mir, ich mache mit dir was ich will.
Und das bedeutet solch eine Beziehung für mich auf keinen Fall.
Die meisten machen viel zu viel Spiel darum, das ist eine Sexvariante wie viele andere auch.
Ich kann es als Rollenspiel spielen oder ich habe eben das Glück einen wirklich dominaten Mann zu finden.
Was ich erwarte ?
Sex auf Augenhöhe.
Ich persönlich möchte von einem dominanten Mann beim Sex einfach nur geführt werden, benutzt werden.
Ein dominanter Mann bringt mich an meine Grenzen.
Dazu gehört viel Vertrauen, ich würde es nie mit einem mir fremden Mann ausleben wollen.
Was ich gebe ?
Ich vertraue ihm, erfülle ihm seine Wünsche und finde darin meine Befriedigung.

Alles andere wäre mir zu extrem,ich möchte beim Sex vögeln und nicht auf Knien rumrutschen wollen.
Diese ganzen Spielchen sind nicht so mein Ding.
Gruß Gaby


Geschrieben

Dominanz bedeutet "Raum einzunehmen".
Physisch als auch auf mentaler Ebene.


Das ein Mensch einem Anderen diesen fremd beanspruchten Platz gewährt, liegt dann zum einen an individuell favorisierten Charaktereigenschaften wie sie z.B @ispy genannt hat:
"innere Stärke, Gelassenheit, Souveränität",
oder auch ein gewisses Maß an Egozentrik, Dreistigkeit, Willkür, Empathie;

sowie eben der Neigung des Gegenübers, sich einem Menschen mit gerade diesen hervorstechenden Wesensarten, unterzuordnen/zu unterwerfen.


Geschmäcker sind unterschiedlich.
Anders läßt es sich nicht erklären, wehalb sich jemand einem Anderen unterwirft, den man selbst als "Vollpfosten" wahrnimmt. ;-)


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