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Sankt_Chris

"normal"

Empfohlener Beitrag

Sankt_Chris
Geschrieben

Im Zug von SM-Praktiken und div. fetishen, welche hier diskutiert wurden meine Frage:

Wie ist NORAML zu definieren?


Und

Gibt es überhaupt "NORMALE Menschen" in Deutschland?

Gruss
Chris


Geschrieben


Gibt es überhaupt "NORMALE Menschen" in Deutschland?

Gruss
Chris


im bezug auf sex..... genügend


FKöln
Geschrieben

Ich fürchte, für philosophische Betrachtungen fehlt hier das Publikum. Und selbst, wenn man es versuchen würde, würde sich immer jemand finden, der sie aus eigener Kurzsichtigkeit zu topedieren versuchen würde.


Topi
Geschrieben

[tr]Hi alle,

@FKöln, wenn man aber schon im Vornherein aufgibt, findet man auch nix mehr zum Diskutieren

Zum Thema:

Ich denke, man kann schon einmal beginnend den Begriff "Normal" gar nicht wirklich definieren, weil ja eben gerade jeder für sich entscheidet, was für ihn normal oder eben nicht mehr normal ist. Ist für einen BDSMler nicht der Umgang mit BDSM normal zum Beispiel? Ich denke schon.


Ich persönlich spreche daher immer eher von einer "Blümchensexfraktion", um den wahrscheinlich von Dir definierten Begriff "Normal" zu umschreiben.

Und ja, von daher könnte ich Dir dann ganz deutlich antworten: Ja, es gibt genug davon. Genug, die ganz ohne Sex nebenher leben, genug, die schon rote Ohren bekommen würden, wenn sie Plüschhandschellen oder "Fifty Shades of Grey" sehen.

Ich kenne selbst genug Menschen, die große Augen bekommen und mich verurteilen, nur weil ich auf Poppen.de arbeite

LG Topi[/tr]


Geschrieben

" normal " ist das, was die mehrheit der gesellschaft als " normal " empfindet. die meisten finden es also unnormal, wenn männer zum beispiel lust darauf haben, kleine mädchen zu quälen und zu vergewaltigen. die gesellschaft stuft dies als " krank " ein.

was die einvernehmliche sexualität unter erwachsenen anbelangt, gibt es techniken, die ich persönlich als nicht ganz normal einstufe. so zum beispiel der verzehr von kot oder die fetischisierung von schmerz, extremer erniedrigung etc. sobald eine handlung oder ein gegenstand derart fetischisiert wird, dass ein lustempfinden nur noch mithilfe dieses fetisches möglich ist, begibt man sich weg von dem, was eine normale sexualität bedeutet.

ich glaube nicht, dass jeder für sich definiert, was normal ist oder nicht. darüber gibt es einen
( mehrheitlichen )gesellschaftlichen konsens.

und nein, ich bekomme keine roten ohren.

@SanktChris...eine persönliche frage an dich: was genau bezweckst du mit deinen threads ? es wird immer menschen geben ( so wie mich zum beispiel ), die bestimmte sexualtechniken ablehnen, nicht " normal" finden. sicher wird es auch menschen geben, die mich irgendwie nicht normal finden.

ist doch völlig egal. solange die masochisten und sadisten etc ihren spaß haben, ist doch alles ok. die meinungen eines jeden einzelnen dazu sind es allerdings auch. weiß auch nicht, warum man leute, die nicht auf fetisch-sex stehen, immer wieder als " blümchensexfraktion" betitelt.


Mopeder
Geschrieben

...
ich glaube nicht, dass jeder für sich definiert, was normal ist oder nicht. darüber gibt es einen
( mehrheitlichen )gesellschaftlichen konsens.
...



Ich denke schon, dass jeder für sich eine Normalität festlegt, unabhängig von der gesellschaftlichen Norm. Das ist auch nötig um nicht an dieser zu scheitern.

So ist es für mich z.B. völlig normal, dass ich keine Frauen anspreche, auch wenn viele das von Männern erwarten würden.
Aber diese Erwartungshaltung umzusetzen wäre für mich ein extremer Kampf gegen mich selbst und insofern unnormal.


Geschrieben

Ich denke schon, dass jeder für sich eine Normalität festlegt, unabhängig von der gesellschaftlichen Norm. Das ist auch nötig um nicht an dieser zu scheitern.


ein interessanter aspekt. klar. das subjektive empfinden. ich möchte mich selbst als " normal " empfinden. jede/r möchte das. das ist nötig für das selbstkonzept. daher ja auch diese threads, die die " normalität " in frage stellen und quasi eine art absolution für die schrillsten sexualtechniken einfordern. .. übrigens bei gleichzeitiger intoleranz gegenüber den " normalos ", den " stinos ", den " verklemmten " und " langweiligen " "blümchensex"-freaks.

ich verabscheue streichfett und käse auf brot. würde ich sowas essen, würde die gesellschaft das ok und völlig "normal" finden. das interessiert mich aber nicht, ich bin also in dem fall gerne unnormal. so ist es mit dem ansprechen von frauen bei dir. du magst etwas nicht und vermeidest es daher.


Mopeder
Geschrieben

...
ich verabscheue streichfett und käse auf brot. würde ich sowas essen, würde die gesellschaft das ok und völlig "normal" finden. das interessiert mich aber nicht, ich bin also in dem fall gerne unnormal. so ist es mit dem ansprechen von frauen bei dir. du magst etwas nicht und vermeidest es daher.



Der Vergleich hingt ein kleines Bisschen, da ich es nicht gerne bin und eigentlich gerne der gesellschaftlichen Norm entsprechen würde. Dieses ist mir allerdings unmöglich und deshalb definiere ich mein Verhalten als "für mich normal".
Vergleichbar wäre meines Erachtens eher, wenn du dich jedweder Nahrung verweigern würdest, denn dann hättest du einen wichtigen Aspekt des eignen Daseins ausgeblendet.


Geschrieben

ich denke, man sollte angepasstes oder normatives verhalten nicht verwechseln mit " normalem " oder von mir aus " natürlichem " verhalten.

einen mann, der aufgrund schlechter erfahrung beschlossen hat, keine frauen mehr anzusprechen, handelt meiner ansicht nach " normal ". nicht mehr " normal " wäre es meinem empfinden nach, wenn du aus der kränkung heraus beschließt, frauen zu quälen oder nur noch gummipuppen zu ficken...wobei...nach dem film mit ryan gosling hat das sogar etwas skurril-traurigschönes. also die liebesbeziehung zu einer puppe. krank, aber nicht schlimm. ungefähr so normal, wie seinen anus mit nadeln zu spicken.


Mopeder
Geschrieben

ich denke, man sollte angepasstes oder normatives verhalten nicht verwechseln mit " normalem " oder von mir aus " natürlichem " verhalten...



Da ist etwas dran, nur weil es natürlich ist, dass sich Männer vermehren wollen, muss es noch nicht normal sein


...nur noch gummipuppen zu ficken...



Wäre vielleicht unnormal, würde mir aber eine Menge Geld sparen


Geschrieben



ich glaube nicht, dass jeder für sich definiert, was normal ist oder nicht. darüber gibt es einen
( mehrheitlichen )gesellschaftlichen konsens.


richtig, so sehe ich das auch!


Geschrieben

An was soll denn dieses "normal" gemessen werden? Was ist der Massstab dafür? Eine von der Masse der Gesellschaft definiertes Mittelmass? Was definiert dann aber die Gesellschaft wie? In Afrika ist dunkle Hautfarbe normal. Hier eher exotisch. Und umgekehrt. Hat die gesellschaft kaum Einfluss drauf. Menschen mit 2 Beinen sind normal. Was aber, wenn es eine Gesellschaft mit einbeinigen gibt? Wie steht da, ausser auf 2 Beinen, der 2-Beinige da?
Ist das Grossstadtleben für einen Landmenschen normal?
Ist ein Parr, dass nicht verheiratet ist, deswegen unnormal weil die Gesellschaft ein dieses Paar als verheiratet erwartet?

Sicher hat, denke ich, die Gesellschaft in der man lebt auf die Definition von "normal" Einfluss. In letzter Konsequenz ist es aber wohl die eigene Lebensweise an der man das "normal" misst. Selbst dann, wenn man offensichtlich unnormal ist, vom Standard abweicht. Ist man mit seinem Leben so, nenne es mal so, zufrieden, so kann man auch ganz unnormal normal in dem System leben. Selbst damit unzufrieden wird man wohl Schwierigkeiten mit den Anfeindungen aus dem Normalbereich haben. Den immer wiederkehrenden Belehrungen und erhobenen Zeigefingern. Damit ist doch eigentlich der Unnormale nicht unnormal sondern eher die Normalen, die ihre Normalität aufzwingen wollen.

Ich frage mich immer wieder warum von manchen immer wieder der warnende Zeigefinger erhoben wird um die eigene Normalität von anderen zu verlangen. Eigene Lebensmassstäbe zur Norm gemacht werden soll. Solange man niemanden Schaden zufügt und mit seinem Leben zufrieden ist, soll man ihn doch lassen. Treffen zwei aufeinander, die genau das wollen (eine/r die Schaden nehmen will und eine/r die Schaden zufühen will und diese zwei handeln im gegenseitigen Einvernehmen, so ist es deren Entscheidung und kann für sie durchaus normal sein. Muss es für andere deswegen aber absolut nicht. Trotzdem sollten diese sich mal selbst hinterfragen, ob ihre Normalitätsdefinition so unbedingt zwingend die einzige Wahre und Richtige ist.

Normal ist damit immer eine Frage der Definition für mich und äusserst relativ.


elTopo77
Geschrieben

"Normalität" bedeutet für mich im Grunde nichts anderes, als das Streben nach Glück und Zufriedenheit, im Rahmen der Legalität. Wenn ich entgegen dieser Ziele agiere (und mir dessen bewusst bin) wird es für mich unnormal.
Dabei ist es natürlich hilfreich zu wissen, was für mich Zufriedenheit ausmacht.
Im Fall Mopeder, der eigentlich gerne Frauen ansprechen möchte, es aber nicht tut, würde ich sagen, dass er entgegen "seiner" Normalität handelt, da er sein Bedürfnis nicht auslebt.


Epona302
Geschrieben

Norm------> allgemein anerkannte, als verbindlich geltende Regel für das Zusammenleben der Menschen.

----------> übliche, den Erwartungen entsprechende Beschaffenheit,( Größe, Qualität o. Ä. ) Durchschnitt.


Normal wird etwas für jemanden , das er von Kindesbeinen an gelernt hat und praktiziert
oder
..was er innerhalb eines gewissen Zeitraumes immer wieder tut. Das kann aber für jemand anderen etwas völlig Unnormales sein, insofern bleibt die Frage, um was genau es geht bzw. welche Praktiken bezogen auf die Sexualität etc.


Topi
Geschrieben

[tr]Huhu,

ich versteh jetzt nicht, warum Du das fragst Luna, hat sich hier nicht eine herrliche, viel versprechende Diskussion entwickelt? Kann man sich nicht trotzdem austauschen? Muss man mit jedem Thema etwas bezwecken?

Ich find es z.B. ganz toll, dass die BDSM-Ecke jetzt wieder so belebt ist und hier wirklich sehr gut über alles Mögliche diskutiert wird.

Zum Thema nochmal: Ich wollte niemanden verreissen oder minderbetiteln, es ging mir lediglich um die Beschreibung. Man könnte auch prüde dazu sagen oder sonstwas.

Und ich bin trotzdem der Meinung: Normal ist das, was jeder für sich als Normal empfindet. Auch wenn es die Ausnahme der Meinung der Masse darstellt.

LG Topi[/tr]


Geschrieben



Zum Thema nochmal: Ich wollte niemanden verreissen oder minderbetiteln, es ging mir lediglich um die Beschreibung. Man könnte auch prüde dazu sagen oder sonstwas.



lach....also ist jeder, der kein BDSM betreibt, " prüde " ?

gewagte these.

meiner meinung nach entscheidet nicht das subjekt, was normal ist, sondern die gesellschaft. ansonsten bräuchten wir keine forensik ... auch keine psychiatrischen anstalten, weil dann alles " normal " ist, was das subjekt für normal hält.

nicht, dass ich falsch verstanden werde. ich lebe alles andere als angepasst und mag paradiesvögel und menschen, die sich gegen die norm stemmen. bin also auch nicht " normal ".


Geschrieben

meiner meinung nach entscheidet nicht das subjekt, was normal ist, sondern die gesellschaft.



Exakt so ist es. Woher soll denn das Individuum seinen Kompass für "normal" herbekommen, wenn nicht durch die peer group? Erst die Eltern, dann die Freunde, dann der Partner.

Die Gesellschaft und die dort wirkenden Kräfte bestimmen, was normal ist.
Ende der 70er, Anfang der 80er hat es jemand gewagt, für einen "Fa"-Werbespot ein Model oben ohne abzulichten...das war damals alles andere als "normal" und hat für viel Wirbel gesorgt.
Heute würde der Spot wahrscheinlich gar nicht mehr auffallen, weil Sex in der Werbung "normal" geworden ist.
Als ich mir in den 90ern mein erstes Handy gekauft habe, war das die große Ausnahme und heute bist du nicht "normal", wenn Du keins hast.

Der Umstand, einen Thread zu erstellen, in dem man fragt, was der TE gefragt hat, ist heute normal...als Leserbrief vor 30 Jahren wäre das nirgends abgedruckt worden, weil es nicht den gesellschaftlichen "Normen" entsprochen hätte.


Mopeder
Geschrieben

...
meiner meinung nach entscheidet nicht das subjekt, was normal ist, sondern die gesellschaft...
...



Welche Gesellschaft?
Denn es gibt in unterschiedlichen Gesellschaften unterschiedliche Vorstellungen der Normalität.
Bin ich dann automatisch unnormal, wenn ich mich in eine andere Gesellschaft begebe?

Ich würde da eher einen dogmatischen Ansatz vertreten wollen, dass es eine gesellschaftsübergreifende, auf ethisch moralischen Grundprinzipien beruhende Normalität gibt innerhalb derer eine individuelle Normalität ihren Spielraum hat.


Geschrieben

auf diese frage habe ich natürlich gewartet, @Mopeder.
in einigen gesellschaften ist es völlig normal, dass ein mädchen nach ihrer ersten menstruation als frau gilt und somit vermählt werden kann, in anderen kulturen ist das ein no go. wieder woanders bist du nicht normal, wenn du keine krokodilmensch-brandings hast als junger mann. daher stimme ich deinem letzten satz unbedingt zu.


Geschrieben

Gut, dass sich gesellschaftliche Normalität auch verändern kann. Sonst hätten wir hier immer noch den § 175 und Schwule und Lesben müssten sich verstecken.

Insofern ist eine Gesellschaftliche Norm immer auch zu hinterfragen. Problematisch wird es, wenn eben einzelne oder eine Mehrheit die eigene subjektive Norm(alität) benutzt um andere (in der Regel Minderheiten) als krank zu diffamieren, was ja hier auch immer wieder vorkommt.


Mopeder
Geschrieben

auf diese frage habe ich natürlich gewartet, @Mopeder.
...



Gelernt ist nun mal gelernt


Epona302
Geschrieben

Welche Gesellschaft?
Denn es gibt in unterschiedlichen Gesellschaften unterschiedliche Vorstellungen der Normalität.
Bin ich dann automatisch unnormal,



Mopeder...du feiner Schlaukopf


FKöln
Geschrieben

Hurra, hier sind auch Diskussionen ohne gegenseitiges Haudrauf möglich

Grundsätzlich ist es wohl richtig, dass die Gesellschaft die Norm festlegt und dass man als Abweichler demnach aus der Norm fällt, also in den Augen der anderen "nicht normal" ist. Auch ist es richtig, dass die Norm sich stetig weiterentwickelt, somit also eigentlich gar nicht als Norm verstanden werden sollte, sondern lediglich als Ausgangswert für die nächste "Norm".

Dazu müsste man dann aber sehen, wie sich die Gesellschaft definiert. In den 80ern waren die Punker außerhalb der Norm, in ihrem eigenen Verbund jedoch vollkommen normal.

Die Frage ist jetzt nur (bezogen auf die Frage des TE), wer die sexuelle Norm festlegt? Ist es die Kirche (immerhin sind wir ein christlich geprägtes Land), für die Sex nur in der Ehe stattzufinden hat und die darauf pocht, dass empfängnisverhütende Methoden Teufelswerk sind? Wäre das der Fall, wären wohl die meisten hier, die sich für "normal" halten, weit jenseits der Normalität.

Oder legt die Gesellschaft diese Norm fest (und hier wieder die Frage, wer die "Gesellschaft" denn ist)? Das wäre dann die gleiche Gesellschaft, die "Shades of Grey" zum Bestseller gemacht hat und die ebenso verkniffen wie verschämt grinst, wenn es um das Thema Sexualität geht.

Meiner Meinung nach gibt es eine Grundnorm, die uns durch die gesellschaftlichen und rechtlichen Tendenzen vorgegeben wird. Diese Grundlage gibt schlicht vor, dass Sex auf beiderseitigem Einverständnis und unter Berücksichtigung der rechtlichen Bestimmungen (Pädophilie, Sodomie, ...) erfolgen sollte.

Was jeder für sich aus dieser Grundnorm macht, sollte jedem selbst überlassen sein. Jeder muss selbstverantwortlich und nur für sich das finden, das seiner persönlichen Normalität entspricht, muss dieses Recht aber auch allen anderen zugestehen, ohne dabei die eigenen Maßstäbe anzusetzen.

Anderen das eigene Werteempfinden und die eigene Norm als gesellschaftlich vorgegeben suggerieren zu wollen, spricht eher dafür, dass man sich der eigenen Normalität nicht gewiss ist und sie deshalb zu verteidigen versucht.

Damit wäre dann auch die Frage des TE beantwortet. SM ist, ebenso wie Blümchensex, Homosexualität, Objektophilie, die Lust auf Hackfleisch oder alle anderen Fetische und Neigungen, vollkommen normal, solange die Grundnorm davon nicht verletzt wird.

Man MUSS nicht in alles etwas hineininterpretieren, BDSMler sind nicht gestört (so wie es in einem anderen Thread zu lesen war), ebenso sind Vanillas nicht prüde. Jeder hat selbst seinen Umgang mit seiner Sexualität gefunden und dabei die Wege definiert, die ihm selbst am nächsten kommen.


Epona302
Geschrieben

Hurra, hier sind auch Diskussionen ohne gegenseitiges Haudrauf möglich



Ich mag diese Hau-drauf- Diskussionen...da kommt so richtig was in Fluss , für mich ist das nicht schlimm...eher normal...


Mopeder
Geschrieben

...
Meiner Meinung nach gibt es eine Grundnorm, die uns durch die gesellschaftlichen und rechtlichen Tendenzen vorgegeben wird. Diese Grundlage gibt schlicht vor, dass Sex auf beiderseitigem Einverständnis und unter Berücksichtigung der rechtlichen Bestimmungen (Pädophilie, Sodomie, ...) erfolgen sollte.
...



Diese Grundnorm gilt in unserer Gesellschaft, mit unserem Rechtssystem.
Andere Gesellschaften hatten/haben da ganz andere Vorstellungen, auch in Bezug auf Sexualität.

Wenn es überhaupt eine Art universaler Grundnorm gibt, dann kann die nur das Recht auf leben beinhalten. Mord ist in (fast) allen Staaten strafbar. Der Rest ist eine Mischung aus Dogmatismus, Dezisionismus und Kultur.


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