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1darin

Story-Ansätze (suum cuique)

Empfohlener Beitrag

1darin

Der Text ist heiß!

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Geschrieben

Das Gebäude stand etwas isoliert und die Fenster glänzten im Morgenlicht.
Seine Fassade war mit Granitplatten verschalt, es wirkte schroff und Ehrfurcht einflößend. Die drei Stockwerke waren mit blauen verspiegelten Fenstern ausgestattet und den Eingangsbereich bildete ein kleines Rondell, zu dem  man vom Parkplatz aus über einen kleinen Vorgarten gelangte. Trotz der morgendlichen Stunde herrschte ein stetes Kommen und Gehen - zumeist Paare oder kleine Gruppen. Daniel kam mit seiner Begleitung vom unteren Parkplatz her und ging raschen Schrittes auf eine der drei Drehtüren zu. Er  war salopp sommerlich gekleidet und war für seine 15 Jahre etwas klein und schmächtig. Fast noch ein Knabe. Seine Begleiterin mochte 25 bis 28 Jahre alt sein und war weiß gekleidet. Wie die meisten Frauen hatte auch sie ein Kleidungsstück, das vorne zugeknöpft war und ging mit gesenktem Blick hinter Daniel her. 
Im Innenraum sprach er kurz an einem der Schalter mit einem Herrn, der
ihn zum Fahrstuhl verwies und ihm eine Zimmernummer nannte. Dorthin
begab er sich mit seiner Begleitung. Der Arzt im Zimmer erhob sich von 
seinem Stuhl und begrüßte Daniel freundlich, indem er sich vorstellte, 
wobei er die Begleiterin des Teenagers jedoch mit keinem Blick streifte. 
Nach ein paar Sätzen Gespräch lachte er auf und sagte: "Klarer Fall - alt 
gegen neu!" Daniel lachte mit. Der weiblichen Begleitung war ein gewisses 
Unwohlgefühl anzumerken, doch sie sprach kein Wort, hielt den Blick gesenkt 
und schien aus den Augenwinkeln den gynäkologischen Stuhl zu mustern,
der den Platz in der Ecke des weißgetünchten Raums einnahm. Der Arzt
gab Daniel einen Wink und dieser wies in kurzen Worten die Begleiterin an,
ihr Kleid aufzuknöpfen. Sie war darunter nackt und begab sich sofort zu dem
Stuhl, ohne zu fragen. Nur zögernd nahm sie Platz, obwohl ihr Daniel einen
aufmunternden Klaps auf den nackten Po gegeben hatte. Die beiden
Männer, der junge und der alte, beugten sich interessiert zu der Körper-
stelle hinab, die ihnen der Stuhl nun darbot. Die Frau schloss die Augen.
Ihr Körperbau war sehr anmutig - sie war schlank, ohne knochig zu wirken 
und ihr Gesicht, das sich jetzt in einer Miene verkrampfte, war nahezu edel.
Der Arzt war in guter Laune und meinte: "Wir wollen sie weder krank 
annehmen noch abgeben. Ist doch auch dein Interesse, oder? Willst
ne Neue mitnehmen?" Daniel grinste frech und nickte kichernd. Der
Arzt wusch sich kurz die Hände und klatschte: "So, dann wollen wir mal!"
Daniel mochte diesen Vorgang - schon dieser allein war den Umtausch
wert. Sie war bei ihm für 2 Monate gewesen, ein Durchschnittswert
für sein Alter, merkte der Arzt an. Der Junge wollte nicht verraten, was
der wahre Grund für den Umtausch war...sie war ihm irgendwie zu
stark, weiblich, verschlossen, "powerful" vorgekommen, das wollte er 
eigentlich nicht. Mit seinem Mittelfinger öffnete der Arzt die Frau 
ganz plötzlich, so dass sie zusammenzuckte. "Ach, verstehe, eine
Zicke!" Lachte der Arzt los und bewegte seinen Finger noch kräftiger
bis sie aufstöhnte. Daniel lachte kurz mit und wollte eigentlich nicht
mehr dazu sagen. Die Hände des Arztes bewegten sich wie die 
eines Pianisten, der weiß, welche Taste, welchen Griff er anzuwenden
hat - ihre Augen blieben geschlossen und sie bewegte nur die Gesichts-
züge - intensiv - je nachdem, wie kräftig er zufasste. "Ja, schau nur 
gut hin, da kannst du was lernen. Was willst du denn mal werden?"
Der Junge wurde verlegen und redete irgendeinen Blödsinn. Der Arzt
schien zufrieden: "Ich kann nichts finden, sie ist okay. Ich geb dir
die Bescheinigung für den Umtausch. Sollen wir sie nochmal
sexuell testen?" Sie öffnete erschreckt die Augen. Der Arzt holte
schon ein kleines elektrisches Gerät und machte alles bereit, 
es an ihren Körper anzuschließen. Doch Daniel war in Eile: "Nein,
danke, ich hab eigentlich genug von ihr und hol jetzt was Neues!"
Die Frau stand auf ein Zeichen von ihm auf und zog sich wieder an.
Der Arzt klatschte ihr nochmal auf den Po und grölte ganz unärztlich:
"Das war aber ein Sahnestück! Solche haben wir hier nicht viele!"
Ihr Gesicht wurde blutrot, doch keiner der beiden schenkte ihr
weiter Beachtung. Daniel verabschiedete sich und nahm sie mit zum
Lift. Im Erdgeschoss fand er sofort die Schaltergruppe "Abgabe", dort
herrschte lebhafter Betrieb - Männer aller Altersgruppen, lachend,
gefolgt von Frauen, zumeist unter 40, in weißen Gewändern.
Bald wurde Daniel die Frau am Schalter los. Zwei Mitarbeiter nahmen
ihr das Halsband ab und führten sie zwischen sich durch den 
Hinterausgang in den linken, flachen Gebäudeflügel. Daniel gab 
seine Bescheinigung ab und erhielt sofort eine neue Berechtigungskarte, 
die er in einer Minute ausgefüllt hatte. Er hatte keine Zeit mehr, denn
die Schule fing um 9 Uhr an und er hatte in der ersten Stunde den
Direktor in Physik. Der Bus brachte ihn zur Schule. Er rannte in sein
Klassenzimmer - die Jungs waren gerade aufgestanden, den Direktor
zu begrüßen. Er bemerkte Daniels Zuspätkommen nicht mal und 
begann die Stunde über das Ohmsche Gesetz.


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Ich sitze im Intercity Express. Felder, Wiesen, Wälder, Orte ziehen vorbei. Mein Kopfkino arbeitet hektisch und frenetisch...
Ich blicke wieder in meinen Spiegel...irgendwie bin ich zufrieden - mein Haar etwas gekürzt, etwas frech, links zu lange, es hängt eine Franse - ich blase sie weg...mein Kleid ist zwar grau, langweilig - aber viel zu kurz und ich muss gelegentlich am Saum ziehen. Der ältere Herr neben mir? Mach ich ihn nervös? Er liest das DB-Journal zum zweiten Mal...Ob ihm mein Halsschmuck mit dem Stahlring aufgefallen ist? Wohl kaum - es ist ja letztlich nur Modeschmuck...nichts weiter...oder dort drüben, die modisch gekleidete Frau mit ihrem Freund oder Ehemann...wie langweilig muss so ein Leben in den engen Grenzen des Spießbürgertums sein! Vielleicht weiß sie nicht, was ihr entgeht? Ich bin überzeugt - ja, ich frage mich keine Sekunde! - dass mein Weg der richtige ist. Ich diene meinem Herrn und gebe mich ihm hin - so lange und so intensiv, wie es mir nur möglich ist. In dieser totalen Hingabe spüre ich Kräfte in mir wachsen, spüre ich, dass ich echt auf dem Weg zu mir selbst bin - tiefer und kräftiger als irgendwer sonst es sein kann. Dieses andauernde echte Verlangen, dieses dauernde Angebot, das ich meinem Herrn durch meinen Körper und mein Empfinden gebe - wie ER es aufnimmt, wie er mich immer wieder neu aufnimmt, gerade weil ich so fühle...das ist Sinn - hier fühle ich mich zuhause.

Doch wie werden die nächsten Tage sein? Kann ich den anderen Herrn zufriedenstellen? Was wird er von mir erwarten? Ich stelle mir die kleine Küche vor, verschmutzte Teller...ein Junggeselle mit Freundin...oder ein großzügiges Haus, Blick über das Rheintal. Bingen - wo war das genau? Und ich werde dort um 17.57 pünktlich ankommen. Irgendwie wäre mir Verspätung lieber. Aber ich muss. Ja, ich muss es schaffen. Ich will gefallen. Ich muss gefallen. Ich dufte nach dem teuren Parfüm, dessen Name ich nicht behalten konnte, mein Herr hat es besorgt. Neben ihm komme ich mir vor wie ein Mädchen vom Land...schlimmer! Freilich, das will er ja - das hat mich für ihn interessant gemacht. Wieviele Frauen dort drüben in der Stadt wohl auch froh wären, so einen echten Mann zu kennen, ihm dienen zu dürfen? Ich zupfe an dem rosafarbenen Seidengürtel, der so gar nicht zu meinem grauen Kostüm passen will. Am Bahnhof hat mir mein Herr mit seiner souveränen Art, die keinen Widerspruch duldet, dieses Accessoire umgebunden und ich nehme doch an, dass mich der andere Herr daran erkennen soll...nur noch 20 Minuten Fahrt. Die letzte Station war schon die letzte vor meinem Zielbahnhof. Zwei Mädchen gehen kichernd durch den Gang, werden sie dabei sein, wenn ich aussteige und empfangen werde? Auch dieses Gefühl des total Fremden, des Sprungs in das kalte Wasser - das ist einzigartig und kann nur durch die Kraft meines Herrn erklärt werden. Auf ihn ist Verlass!!!

Irgendwann ist auf der Bahnstrecke der Gegenzug an uns vorbeigefahren. Drin sitzt eine junge Frau - so wie ich - total auf ihren Herrn vertrauend. Hat sie jetzt die gleichen Gedanken wie ich - wie gerne würde ich sie sehen, dabei sein, wenn mein Herr sie am Bahnhof empfängt - auch sie mit rosa Schärpe? Auch für sie ein Wochenende der Hingabe, der totalen Aufgabe an einen strengen Herrn. Aufgabe - was für ein sinnvoller Doppelsinn in dem Wort! Alles passt so sehr! Die andere kann sich freuen, mein Herr ist ein Juwel. Und ich will mir die Lobgesänge wiederholen, die mir mein Herr beigebracht hat, mit denen ich ihn in stillen Stunden besingen darf. "Liebe Fahrgäste, wir erreichen in Kürze Bingen...Bitte ...."der Resttext entgeht mir total, Ich nehme meine kleine Tasche aus der Gepäckablage, nicht ohne den Rock vorher nach unten gezogen zu haben - wird man sehen, dass ich? - es bläst die Klimaanlage Kühle unter meinen Rock, Kühle, die ich auf nackter Haut sofort spüre. Der Zug fährt ein. Ausstieg in Fahrtrichtung rechts. Meine hochhackigen Schuhe werden den Weg schon mitmachen. Ich bin elegant, ich bin meiner sicher, ich werde angenommen werden. Ich bekomme vielleicht ein Kompliment. Ich steige aus. Es ist ein Traum, besser noch. Ich spüre die Ohren singen. Merkt man es mir an? Ich stolpere ungeschickt...gehe am Bahnsteig entlang: Ist es der? Der dort?`Der hier? Meine Schärpe ist schon ein groteskes Kleidungsstück, Ich müsste doch auffallen?! Ein Typ rempelt mich an - das kann er nicht sein. Der Bahnsteig leert sich, der Zug fährt davon. Drei ältere Herren stehen noch ganz hinten am Ende des Bahnsteigs. Ich muss weiter, ich gehe und gehe. Ich blicke in ihre Gesichter: Sie sind doch über 50 - ja richtig alt. Das KANN doch nicht "der andere Herr" sein. Sie lächeln. Alle dasselbe Lächeln...Der eine tritt vor und sagt:
"Na Felizia, was hat dir dein Herr beigebracht?" Und ich weiß: Mein Herr hat mir eine besonders schwere Aufgabe gestellt - ich will sie perfekt erfüllen - die drei sollen mich loben - ich spüre eine Hand auf meinem Po, eine auf meiner Schulter. Ein anderer Mann sagt leise: "Erste Prüfung: Schuhe küssen!" Und ich beuge, nein, knie mich hinunter, egal, wie weit es meinen Rock dabei nach oben zieht und küsse die schwarzen und braunen Schuhe der Herrn, die mich danach zu einem wartenden dunklen BMW geleiten. Es beginnt.

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David betritt unsicher den Raum. Obwohl der Raum fast voll ist, Stille. Atemzüge. Links geht seine Dewala, rechts seine Ritara. Sie haben mit ihren festen Armen untergehakt, halb um ihn zu stützen, halb um ihn festzuhalten für die kommende halbe Stunde. Es duftet nach exotischen Blumen. Der Raum ist reich dekoriert, eine Frauen- und Mädchenfeier, freilich. Dewala und Ritara werfen sich kurze Blicke zu und führen den 18jährigen Jungen zu einem Reck in Zimmermitte. Einige Mädchen können sich nicht mehr beherrschen und tuscheln aufgeregt, denn der Moment naht. Die Augenbinde hilft David so sehr wie sie ihn auch hindert, zu sehen, wer wo sitzt. Alle seine Mitschülerinnen sind natürlich gekommen, die waren eingeladen von der Mutter Davids. Keine wollte sich dies entgehen lassen. Der Junge, immer so stolz, so verschlossen, würde bald vieles preisgeben - müssen. Er fängt bereits an, kläglich zu fragen und behauptet, es sei ihm nicht gut und er müsse auf die Toilette. Nun wird es etwas lebendig im Raum. Der Junge verstummt, weil er einige Stimmen erkannt hat. Die hübsche Nadine, die blonde Sylvie und war das nicht Julias Stimme? Er muss wirklich und windet sich und die Mädchen geben seinem Drängen nach - ein  Topf wird gebracht, sein Gewand angehoben und er entleert sich laut plätschernd zum Gekicher aus verschiedenen Richtungen.
Sein leinenes Gewand - ein rotes Nachthemd für den Nichteingeweihten - weht etwas im Wind. Es ist am Geschick der Dewala, ihm dieses auszuziehen, ohne seine Angst zu erhöhen, was die spätere Zeremonie stören würde. Dewala zu seiner Linken - also die von ihm selbst gewählte Lehrerin - flüstert ihm ins Ohr und das Mädchenorchester stimmt einen leisen Chorgesang an. Die Töne ziehen süß durch den Raum und wie bei einen Paartanz bemüht sich Dewala um seine Knöpfe am Hals. Zwei hat sie geöffnet, er spürt den kühlen Lufthauch und will sich bedecken. Er weiß im Grunde, was passieren wird. Die Jungs in seinem Schlafraum - alle in seinem Alter und vor der gleichen Herausforderung haben ihn ins Bild gesetzt. Und wie das so üblich ist...mit drastischen Übertreibungen. Obwohl David es jetzt noch schlimmer empfindet als in den ausschmückenden Erzählungen seiner erhitzten Mitschüler. "Es tut irre weh!" "Du hast keine Chance!" "Die Mädchen dürfen dich nicht weinen oder betteln sehen!" "Du wirst jaulen wie ein Hund!" "das gibt ein Gelächter!" "Du musst höllisch aufpassen, damit du nicht - weißt schon - hihi!" Jetzt zieht ihm die Ritara das Nachthemd über den Kopf...nackt steht er da und zittert etwas.
Davids Hände halten nun verkrampft das kalte Metall der Reckstange. Es gibt ihm Stütze und er weiß, er darf es nicht auslassen! Nun schließt die Ritara von seiner rechten Seite aus, die eiserne Fessel an seine beiden Hände an der Reckstange. Wie oft wurde er abends von der weißhaarigen Ritara in ihr Zimmer bestellt, wo er Antworten auf all die wichtigen Fragen geben musste, deren Antworten er nicht wusste. Oder eben antwortete, was ihm als richtig erschien. Wie oft hatte sie gütig gelächelt und den Kopf geschüttelt.
Dewalas Stimme donnert plötzlich durch den Raum: "David Junge bist du fertig? Wirst du die Zeremonie annehmen?" David murmelt "ja" - Dewala fragt nun nochmal nach und David spricht ein laut vernehmbares "JA!" Und da klatschen die Mädchen und Frauen in die Hände. Zum Lob und aus Verzückung. Dewala nun - zum Beweis seiner Bereitschaft fasst ihn derb in seiner Körpermitte und lässt ich an der Stange baumeln, die Reckstange zieht sie dann hoch und er schwingt hin und her. Dies löst Stille und wortloses Betrachten aus. David spürt die Blicke wie Nadeln. Die alte Ritara hat ihre Ledertasche geöffnet und das blinkende Skalpell hervorgeholt. Ein weiterer Applaus braust auf, den sich David nicht erklären kann. Dewala redet auf ihn ein und wie ein Windhauch, so spielt ihre Hand mit seinem schwingenden Körper. Ein freches Wort - eine unerhörte Frage - Davids Gesicht wird blutrot und sein Körper reagiert - an unpassender Stelle, wie David meint. Deshalb beginnt erneut Gemurmel im Raum, Kichern setzt ein und diese Geräusche sind nicht angetan, Davids Erregung zu mildern. Wild pocht sein Blut - für alle sichtbar - er erinnert sich an die Warnung seiner Freunde:"Du musst höllisch aufpassen, damit du nicht - weißt schon - hihi!" David weiß, es hat nicht geklappt, die Jungs hatten recht! Doch die Ritara nickt der Dewala beruhigend zu, ja, er soll es so spüren, wie er jetzt ist. Die anwesenden Damen und Mädchen unterhalten sich und tauschen fachmännisch die Ansichten aus - wenn einer schon so daherkommt und zittert, dazu dann aber ... na sowas - ein süßes Missgeschick! Das bedeutet was genau? Angst oder Lust - was weiß man darüber...es wird geplaudert und es wird erst still, als die Ritara das Skalpell nochmal vorweist. David hängt dort nun schon geraume Zeit und er weiß nur ungefähr, dass sein Übergang in die nächste Kaste schon ein wenig ..."ein wenig schmerzhaft" sein wird. Da ist diese unglaublich zarte Berührung dort unten - er spürt die Stille, hört sein Aufseufzen, spürt die weiche Frauenhand dort, oh das ist ja so ... irre ...ja... was zieht sie so...sie soll doch...nein nicht ziehen - sie zieht und zieht und plötzlich spürt er warmes Wasser an seinen Beinen, Applaus tost und da spürt er erst den Schmerz, ein Gluteisen muss sich an diese lustvolle Spitze seines Körpers angelegt haben, zuerst hat ihn diese Ritara gereizt, um ihm dann....es tropft und nun ein zweiter Schmerz und die Ritara sagt: "So heilt es bald...noch ein Mond und du bist wieder heil!" Er hängt da am Reck, eine heulende traurige Gestalt...nur festhalten - ui ui ui tut das höllisch weh und gerade dort und alle schauen und dieser Applaus und dazu das Gekicher...Ritara hält den Zuschauerinnen zum Beweis jenes kleine Häutchen Davids hin...

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"doch, alle waren dabei, es ist beschlossen, ich komme nur, um es dir anzukündigen, am Sonntag soll es passieren."
"Ich glaub´s erst, wenn es die Priesterin selbst sagt, hat man nach dem Losverfahren entschieden? Wer war dabei?"
"Ach hör doch auf, Clelia, alle waren dabei, es ist doch Vorschrift! Wir brauchen das zum Fest am Sonntag! Und die Priesterin weiß genau, wen du bringen musst!"
"Woher will sie wissen, welchen ich bringe? Ich tu so, als wäre Harmak der Favorit!"
"Harmak ist über 30 - er sieht jedenfalls so aus. DEN würde dir niemand abkaufen. Und zudem geht es um das reine Opfer!" 
"Ja, ich werde meinen Favoriten bringen - Tollat - nein, ich kann es nicht, er ist so süß und wild."
"Du siehst doch selbst, dass es Sinn macht - du siehst, dass es gut ist, sich gerade von denen zu trennen, die uns so schmeicheln - sei es durch ihren Körper oder ihre Hingabe, ihr Aussehen oder ihre Dienste. Kann er kochen?"
"Nein, das kann er gerade nicht - er wird dann im Garten arbeiten müssen. Seine zarten Hände...seine zarten Berührungen, seine Lust - vorbei!"

Germaine ist gerade gegangen, da läutet eine betrübte Clelia die Glocke im Haus. Aus allen Ecke hört man Getöse, Dinge werden umgeworfen, schnelle Schritte, Gerenne auf den Treppen, über die Höfe, aus dem Garten...Da stehen sie - alle 14 - schön aufgereiht, der kleine Delson ganz links mit seinem Hüfttuch total verrutscht, ganz rechts der kräftige Konlop, ganz ohne Hüfttuch, er kommt wohl vom Garten von der Arbeit. Und mittendrin alle anderen - ein bunter Männer- und Jungenhaufen, der jetzt still und mit gesenktem Blick vor Delia steht. Keiner wagte aufzumucken, keiner bewegte sich während sie ihre Kreise um sie zieht wie ein general vor der Schlacht. Da kommt ihr jenes teuflische Vergnügen, diese traurige Nachricht nicht einfach so Tollat zu überbringen - vielleicht nachdem sie noch einmal so ganz ausgiebig seine besonderen Dienste in Anspruch nimmt, wie damals, als sie ihn ganz neu von Pereneikel mitbrachte. Sie beginnt mit allgemeinen Erläuterungen, dass jeden Monat der Göttin ein Opfer zu bringen ist, das eine Frau sehr reut, das einem Mann zur schmerzlichen Last wird. Pause. Sie fasst Gernquot im Vorbeigehen an die Brust. Er zuckt spürbar zusammen. Ja, die Priesterin hat gelost und hier in ihren Haushalt fiel das Los. Pause. Sie geht und legt ihre Hand zart auf Elmons zartes Gesäß. Er will einem Impuls folgen und sich hinwerfen und bitten. Er weiß es besser und versteht, dass seine Herrin hier und jetzt keine Macht hat, sofern die Priesterin es befiehlt. Der Jüngste, Delson benötigt eine Lektion, er ist ihr nächstes Ziel, sie streicht sanft über seinen Körper und flüstert ihm ins Ohr - haucht ihn mit ihrem Atem an wie eine Liebeserklärung und da streift sie sein schlecht sitzendes Hüfttuch mit einem schnellen Griff ab, sieht seine unkontrollierte Frechheit und kann ihm eine, zwei Ohrfeigen ins Gesicht klatschen. 

"Ihr werdet jetzt an mir vorübergehen, alle, langsam, still, vorher legt ihr dort beim Maulbeerbaum eure Kleidung ab. Habt ihr verstanden?" Ein vielstimmiges Ja antwortet und gleich beginnt diese Parade der Diener und sie bedeutet ihnen, sie sollen langsam vorbeigehen, einer nach dem anderen. Und sie sitzt matt auf dem Gartenstuhl und berührt jeden leicht dort, wo er empfindlich ist, wo er sein Mannsein am äußerlichsten spüren kann. Und ihr Blick sucht den Blick des Dieners, fragend, wirst du es sein? "Auf zum Gartenteich!" Und all die nackten Kerle platschen wie kleine Kinder hinein. Und jeder muss denken, er ist es, den es treffen wird. Und alle freuen sich, dass die Herrin ihnen bei dem heißen Wetter diese Abkühlung gewährt, während sie sich lächelnd die Herumtollerei ansieht und weiß, Tollat, dort, der braungebrannte, muskulöse, wird diesen Mannesschmerzensschrei im Tempel der Göttin ausstoßen und sein Opfer bringen. Wann wohl?

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mmmm sonja hat mit vagem blick in die schneebedeckte ferne den knopf kurz gedrückt.clelia schaute still zu ihrer freundin und geliebten auf und wenn blicke sprechen könnten würde sie betteln doch wieder in diesen dem schnee so weit entfernten und doch durch seine reinheit irgendwie verwandten zustand zurückversetzt zu werden. sonja schaute immer noch und schon wieder träumerisch zu jenem feld hinter ihrem haus, das sein weißes leuchten an die möbel und vorhänge warf. hinter dem feld der waldrand die buchen filigran verschneit. clelia machte deutlich dass es wieder zeit wäre und sonja ließ sich erweichen und drückte und drückte. clelia spannte alle muskeln an, reckte sich und antwortete reaktionsschnell wie ein tennischampion.spürte denn ihre freundin nicht wie nötig sie es hatte? schon stand ein schweißperlchen zwischen sonjas augenbrauen.sie war so anmutig und bedürftig, so tierhaft, so offen in ihrem ansinnen.in ihren augen konnte nur sonja lesen, denn kein wort dringt aus clelias mund.ihre brüste zwei weiß verschneite grashügel.doch nun stand sonja, die meisterin, die könnerin, die herrscherin leise auf und ohne einen blick zurück verließ sie den raum und in der küche nahm sie sich ein weiteres glas prosecco. ihre gedanken zog es zu ihrer süßen gefangenen, die nun einsam dalag und im spalt der ambivalenz ihrer beziehung zwischen müssen geben und fordern ihren platz suchte.sie notierte ein paar begriffe, denn einzelne begriffe bildeten jeweils päzise ab, woran sie jeweils im moment litt.oder was sie genoss. sie schrieb "forderung.peinigung.süße.schneelicht.warten.flut.ebbe.zeitfenster."wortlos geräuschlos schlich sie zurück in den großen hellen raum. es fing wieder grauweißrosa zu schneien an.leise drückte sonja den knopf und drückte wieder. leise wippte clelias körper und ihre blicke suchten nach hinten oben den blickkontakt zu ihrer meisterin denn diese lustreise war nur zu schaffen, wenn sich ihre blicke trafen.wenn sie spüren konnte, dass ihre meisterin es ihr erlaubte, sie förderte und herausforderte, bis sie es herausschrie oder besser hineinschrie in den knebel aus rosa seide und sonja gleich den schweiß von ihrer stirn abwischen würde.clelia war ein juwel unter sonjas freundinnen.ein wochende war gleich vorbei und obwohl darin das wort "ende" steckte, so war es doch endlose lust und ständig neue leidenschaft und zu recht steckte in diesem wort das "leiden" - ein erleben tiefsten seins, äußerlichkeit und tiefste innerlichkeit.eine achterbahn in mehreren schichten und jedem absturz folgte ein neubeginn auf jeweils höherer ebene.und dieser absturz war jetzt im herannahen. sonja war diese art lustpilotin, die halb täter halb opfer - das war ihr schon gleich klar gewesen - für sich und die andere den guten weg von nicht zu wenig und nicht zuviel zum programmierten absturz oder besser orgasmischen fall finden musste.daran änderte auch der flehentlich devote und so fordernde blick der vor ihr liegenden nackten lesbe nichts, die sich in ihren fesseln lustvoll wand, eine weißes schlankes edeltier ohne fell. dort unten die ursache: zwei drähte, die zwischen ihren zusammengepressten schenkeln verschwanden wie dünne schlangen und ihre zarten hautfältchen bissen und darin jenes süßeste aller gefühle erzeugten.sonja ging jetzt aufs ganze.sie drückte, drehte knöpfe und sah mit jenem souveränen blick in clelias augen um dort die signale auf grün zu stellen:ein unmerkliches nicken, eine kurze berührung an einer brustwarze nun an der anderen, sie wurden ihr entgegengereckt. für eine minute war sonja böse mit sich selbst, indem sie ihre rolle albern fand, doch gleich nahte jenes vitale umstülpen auflösen ausklinken veräußern ihrer freundin:der fall!übermenschlich stark gelang es ihr, auf dem höhepunkt der lust den knebel herauszupressen zu brüllen und zu ächzen in die luft zu beißen und zu rufen:"dank dir dank dir dank dir höchste!" war etwas geleistet?

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na dös hättst ned sogn deafn, na i sog das, dös wor foisch!
Lass mich doch mal ausreden!
wos moanst wos hota denkt?
Der konnte doch nicht annehmen, ich bitte dich!...
dea hot scho so gschaugt ois ob - na frogn doch - gäh doch hi!
Du meinst ich soll echt? Das kannst du doch nicht echt meinen?
freili gäh do - do weast schaung wia dea ofangt, dea hot si scho gfreit, aba na bin i kema!
Ja, irgendsowas hatte ich schon gespürt, es war etwas frech ausgedrückt, schon.
un grod do bin i kemma.grod dooo!
Ich hätte wohl nicht dazu noch den Fummel anhaben dürfen...
no oiso, wos konn si so oana denga wann a di so sigt? Is doch klor und dann no 
Ja ich habe diesen Satz anders gemeint, ich wollte sagen, dass es da hinein geht
und er hat meine Geste als Hinweis auf meinen Körper verstanden, ist ja klar.
un do zoagst no owe zu deine fiaß na zwischn eine!
Irgendwie schon erstaunlich, dass daraus so ein plumper geiler Witz werden konnte.
a mo mog oiwei un wanna a so a schafe schnoin..
Also wirklich das geht zu weit, ich bin doch keine Nutte!
wos, gäh jetz loss di auslacha! wos wor denn letzts jor in beaschling?
Du meinst den Burschenkarneval? Ja, das ist doch was anderes, das ist doch klar!
na do sigt ma do wias dass du di ned beherrschn kost un wannst wos drunga host...
Das ist nun mal so im Karneval, man trinkt und hat Spaß, dafür ist das ja da und
dass mich diese drei besoffenen Jungs in die Burschenkammer gedrängt haben,
dafür kann ich nichts. Ich weiß ja auch nicht mal, was da passiert ist. Ich war da schon zu!
un wei no lang hi is bis zum fasching woitst jetz an so an lotschn omacha.
Nun was kann ich dafür, dass der meine Aussage so total missverstand?
weichane frau dad no so an satz song? do gähts eine! "do gähts eine" zwischn meine haxn!
Musst du immer gleich sowas denken? Ja, ich geb´s ja zu: Es konnte doppeldeutig scheinen!
i woa a ned warum a no glei higlangt hod, dea hod di glei backt!
Das war nicht ganz so, er hat mich zwar angefasst, aber ganz sachte und dazu muss ich sagen,
er war kein ordinärer Typ, eher ein schüchterner aber doch fordernder Junge.
ös habts ja scho gschmust un er hod sei hand unta deina blusn khabt, oda?
Das ist schon möglich, ja, er hat mich kurz berührt, ja, schon, es war eben so ein zartes
Vorfühlen, das gefällt doch jeder Frau, wenn sie akzeptiert wird!Du kamst wie ein Rachegott daher!
jo himmeheagod soid i zuaschaung wias ös fegltst?
Warum nicht, wäre mal was anderes, jetzt sind wir schon drei Jahre verheiratet, du weißt ja, das
"verflixte dritte Jahr"!Hihi...komm gehen wir ins dritte Oberdeck an die Bar, ich möchte doch
nicht die ganze Kreuzfahrt mit einem eifersüchtigen Ehemann in der Kabine verbringen!
ja na meinedweng...

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Die Physikarbeit war eindeutig daneben gegangen, das Ohmsche Gesetz irgendwie zu
verfremdet und der Schaltkreis hatte Daniel wenig gesagt - Spulen, Induktion, Transistor,
nein, da war es aus und was er alles über das Ohmsche Gesetz angelernt hatte, schien zu
nichts mehr nütze. Doch seit ein paar Tagen schon brannte der Berechtigungsschein in
seiner Tasche - deshalb hatte er sich auch heute den Nachmittag vorgemerkt, anstatt mit
Bill snookern zu gehen, eilten sie beide zu dem dreistöckigen Gebäude mit den Granitplatten, 
den blauen Fenstern und den drei Eingangstüren. Die Frauen und Mädchen hatten jetzt
gegessen, hatten geduscht und sich sauber gemacht für den Nachmittagsverkehr, sozusagen.
Bill und er gaben die Berechtigungsscheine mit ihren Ausweisen am Empfang ab, sie waren
nicht die einzigen: Etwa 20 Männer und Jungs machten sich gerade auf den Weg durch die beiden
Flügeltüren zu dem Hauptgang in den linken Flügel des Gebäudes. In der Cafeteria war
tolle Stimmung, man trank Wein, Prosecco und Kaffee, die Männer grölten, die Jungs
lachten wiehernd, Daniel hörte Wortfetzen wie "hab ich sie geknallt..." "da kam sie dann
an und..." "Einfach hart immer wieder und bis sie es merkt,..." "Wir zu fünft, Karl total
besoffen, sie machte nicht mit, da klatschte es schon...hahaha!" Er war noch nicht
so alt, dass er dort eintreten und mittrinken durfte, Bill ebenfalls nicht und so gingen sie
den langen Korridor entlang, bis es wieder stiller wurde. Ein paar Herren gingen leise
dahin, orientierten sich nach Wegweisungen - neu am Ort. Da war schon das Schild, das
in den "Versuchsflügel" wies. Eine lange Reihe von Türen - wie Umkleidekabinen in
einem Hallenbad - lief bis zum Ende durch, links und rechts, manche öffneten sich gerade,
hinter anderen waren verhaltene Geräusche hörbar. Weder Bill noch Daniel war der
Ort unbekannt oder gar unheimlich: Hier würden sie ihre Begleiterinnen für die nächsten
Tage Wochen oder gar Monate finden. Aus Jux forderte Daniel: "Sag eine Nummer zwischen
1 und 100!" Bill sagte: "Vierundsiebzig!" Das schien Daniel zu ärgern, denn jetzt musste er den
ganzen Gang durchgehen, bis er vor der Tür stand, vor der eine rote Karte hing. Pech, da war
einer drin! Daniel nahm gleich die nebenan und sperrte sie schon mal mit dem roten Schild
für die nachkommenden Männer ab. Er trat ein und erschrak: Da stand in ihrem weißen
Kleid ein Mädchen, das höchstens 19 Jahre alt war, eher noch 18 und schrak freilich
zusammen. Ihr weißes Kleid mit den Knöpfen reichte ihr bis zu den Knien und ihre Arme
waren hinter ihr waagrecht an der Wand mit Schlaufen angebunden. Neben ihr flackerte
da kleine Kerzchen, in der Wand staken die drei Peitschen, wie in jeder Kabine. Sie 
wand sich etwas und Daniel wurde durch dieses untypische Verhalten etwas gereizt:
Sie hatte nicht das Recht, sich so zu krümmen, anbieten musste sie sich! Er nahm 
eine der Peitschen aus der Halterung und deutete auf ihre Beine. Sofort hob sie diese
nach links und nach rechts auf eine gepolsterte Ablage, so dass sie sehr verwundbar 
und hilflos erschien, waren ihre Beine doch nun weit gespreizt und die beiden Ablagen
wiesen auch Schlaufen auf, mit denen die Oberschenkel dort festgespannt werden konnten.
Daniel verzichtete auf diesen Aufwand und begann stattdessen, der sich rötenden kleinen
Teenagerin die Knöpfe zu öffnen, langsam, von oben beginnend. Das weiße Kleid fiel auf
beide Seiten und ihre Körpermitte war durchaus unbedeckt. Ihre zarten Fältchen boten sich
dem Jungen dar und er fasste langsam dorthin und genoss ein wenig ihr Zucken und ihr
Bemühen um Beherrschung. Er hatte keinen Moment daran gedacht, gerade so eine 
grüne kleine Teenagerin mitzunehmen, er überlegte bereits, wen er denn eigentlich 
für die nächste Zeit haben wollte. Da begann ein lautes Gröhlen auf dem Gang: "Ja wo
sind denn die ganz ganz jungen kleinen Spielsachen, na?" Eine Gruppe dröhnte heran,
aufgeputscht durch die Getränke der Kantine. Gerade da verließ Daniel die Kabine,
er ließ sie in diesem Zustand einfach in ihrer Nacktheit, ohne dass sie sich wieder 
bedecken konnte. Einer der älteren Herren schaute neugierig, rief die anderen und
polterte herein, nach ihm gleich ein zweiter und ein dritter. Mehr Platz war fast nicht, 
denn die Herren waren recht füllig. Bis auf den Gang hörte man den Tohuwabohu und
dann wurde es still und irgendwo grunzte wer wohlig und dann wehklagend und dann
Schreie und Gelächter. Und Stille. Und Daniel vermisste Bill. Wo mochte er eingetreten 
sein? Er probierte 81 und es war mehr als ein Zufall, dass sich dort jene frühere
Gespielin befand und lächelte, als er hereinblickte. Es war ihm unangenehm, von einer
Frau angelächelt zu werden und er probierte 82. Dort, in dieser Kabine, lächelte nun er!


 

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