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Frankfurter45

Überalterte Rechner mit Linux wiederbeleben und sogenannten Elektroschrott reduzieren.

Empfohlener Beitrag

Frankfurter45
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo

Am Beispiel eines IBM T40 der schon öfter tot geglaubt wurde. ein paar Tipps.Das Schätzchen lief nach seiner langen XP Kariere, die letzten Jahre mit Ubuntu und KDE Desktop sehr zufriedenstellnd. Leider unterstützen die meisen neueren Distributionen nur noch Prozessoren mit PAE Unterstützung (Power Addet Efficiency), was das Ende vieler älterer Hardware bedeudete.

Nach umfangreichen Recherchen habe ich aber vier geeignete Linux Betriebssysteme entdeckt und mehrfach auf dem T40 installiert.

Zunächst probierte ich Salentos aus Italien aus, was ganz nett war, jedoch etwas holprig,

Besser war Antix aus Griechenland, was sehr flüssig lief und auch sehr wenig Speicherbedarf hat.

Als nächstes installierte ich Emmabuntüs aus Frankreich was mir sehr gut gefallen hat. Dies installiert allerdings demaßen viele Anwendungen, so dass dadurch der alte Rechner wieder stark verlangsamt wurde. Auf etwas weniger alten Rechnern durchaus auch empfehlenswert so finde ich. Weitere Tests werde ich demnächst noch machen.

Sensationell gut läuft auf dem T40 allerdings MX Linux. Leicht zu installieren und zu bedienen, für Anfänger gut geeignet. Das erstaunliche daran ist, es läuft fast schneller als meine neueren Rechner, besonderst im Internet. Fehler hat es sicher auch irgendwo aber ich hab noch nichts nenneswertes entdeckt.

Alle Systeme haben regelmäßige Aktualisierungen. Wen es interessiert weitere Berichte gibts im Net,

 

bearbeitet von Frankfurter45
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DerLeibhaftige
Geschrieben

MX ist ein verbessertes Antix als merge mit einer anderen Distribution für alte Hardware. Welche müsste ich jetzt googlen. Sehr empfehlenswert für alte Hardware!

Aber PAE steht für physical address e-irgendwas. Nicht für deine Abkürzung.

Frankfurter45
Geschrieben

Es ist die Version   MX-16.1_386 Metamorphosis 8 June 2017, die ich schon ein paar mal installierte.  Hatte halt ein wenig experimentiert weil es nicht ging Filme zu schauen, Dabei habe ich wohl ein paar Codes zu viel installiert,  wodurch es abstürtzte.  Problemchen gab es beim herunterladen der Deutschen Sprachpakete.  Habe dies deshalb  nach der neuesten Instaltion und den Updates als erstes in Angriff genommen. Dafür habe ich zum herunter laden den Spiegelserver gewechselt. Scheinbar hat MX auch erkannt das der IBM T40 doch PAE fähig ist. Im Grub Bootloader steht bei dem MX Eintrag am Ende (PAE), obwohl ich die non PAE Version installierte, Schaun wir mal wie sich das System auf Dauer verhält.

HaPeKa
Geschrieben

Jo wenn man zeit und Lust hat kann man das alles tun, ich hab hier auch noch einige alte Rechner und Notebooks stehen, doch irgendwann ist es halt aus und vorbei mit den Alten Kisten dann Taugen sie gerade noch mal als Server oder umgebaut als Router, ich kauf mir dann doch lieber einen Neuen weil ich damit arbeiten muss und auch eine Verfügbarkeit für neue Schnittstellen benötige.

Aber du hast schon recht man kann so einiges Tun um altes wieder zu reaktivieren, mein erster 233Mhz, 16MB Rechner hat mir über Jahre hinweg immer gute Dienste als Router und Firewall geleistet ich hatte nie Probleme.

Geschrieben

Ich find die idee gut, sachen zu verwenden bis man nicht mehr wirtschaftlich sind, das beinhaltet auch elektroschrott. aber der anderen seite fressen die meistens strom bis zum brechen. mitlerweile neh mich lieber einen pi in neu als das ich einen alten rechner laufen lasse, der 100 mal mehr strom braucht

FrenulumLinguae
Geschrieben
Am 25.9.2017 at 18:10, schrieb Frankfurter45:

Leider unterstützen die meisen neueren Distributionen nur noch Prozessoren mit PAE Unterstützung (Power Addet Efficiency), was das Ende vieler älterer Hardware bedeudete.

Ich habe auf einem alten Laptop noch ein Bodhi Linux im Einsatz. Läuft ebenfalls schnell - schneller als das Windows XP, das vorher drauf war, und schneller als viel Neues, das auf dem Markt landet. Mein Bodhi nterstützt ebenfalls NonPAE.

reflekTier
Geschrieben (bearbeitet)
Am 12/8/2017 at 23:46, schrieb FrenulumLinguae:

Ich habe auf einem alten Laptop noch ein Bodhi Linux im Einsatz. Läuft ebenfalls schnell - schneller als das Windows XP, das vorher drauf war, und schneller als viel Neues, das auf dem Markt landet. Mein Bodhi nterstützt ebenfalls NonPAE.

kann Bodhi nur empfehlen. die non-PAE nennt sich "legacy" und läuft auch auf über 10 Jahre alten Rechnern noch schneller als ein neues Budget-Notebook mit Windows 10.

Und das beste: basiert auf Ubuntu, d.h. sehr viel Software verfügbar und gute allgemeine Unterstützung in Foren etc.

bearbeitet von sapiosex
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bavarian_couple
Geschrieben

Theoretisch kann man für für so einen EDV-Methusalem sogar einen Maßanzug schneidern, indem man das System vollständig selbst compiliert. Dann hat man exakt die Hardwareunterstüzung und die Komponenten drin die man braucht und will. Außerdem kann man an den Optimierungsflags des Compiliers drehen und so noch mehr Performance herausholen. Ich konnte mal auf einem alten AMD K7 30% mehr Geschwindigkeit im Gegensatz zu einer i386-Distribution herausholen. Sogar die 3D-Hardwareunterstützung für die Matrox Mystique funktionierte :)

 

Das kostet natürlich jede Menge Zeit und Hirnschmalz, ob es das wert ist muss jeder selber wissen. Auf jeden Fall ist es äußerst lehrreich!

 

Die Anleitung dazu gibt es bei Linux from scratch

binMann123
Geschrieben

Bevor man jede Menge Zeit, Hirnschmalz und Geld in so einem Mövchen steckt,

geht man zum Händler und käuft sich einen neuen PC.

Was aktuell auf dem Markt gibt, ist für den Alltag zu gebrauchen.

HaPeKa
Geschrieben
Am 24.11.2017 at 12:48, schrieb chatyeti:

mittlerweile nehme mich lieber einen pi in neu als das ich einen alten Rechner laufen lasse, der 100 mal mehr Strom braucht

und hat dein Raspberry Pi auch ein Disketten Laufwerk? Nein hat er nicht und da ist der Hund schon begraben. :)

Arteras
Geschrieben

Wer braucht Disketten ? Aber ja das kann der Raspberry PI auch wenn man will - das ist normales Linux auf der Kiste. Ich habe noch nen altes 3.5"-USB-1.44 MB FD Laufwerk hier. Wird problemlos erkannt in nahezu jedem Linux und wenn nicht wird der Treiber halt auf dem PI kompiliert. Ich habe drei Raspberry PI laufen. Einen hatte ich zur Hausautomation im Sicherungskasten, einen als Mediaserver u. einen als Spielekonsole für Retrogames. Den Hausautomationserver habe wg Umzug eingemottet und bin auf einen homee umgestiegen, der unterstützt was ich brauche ohne Kabel zu legen.

Die Geräte verbrauchen  deutlich weniger Strom als ein alter PC und wer unbedingt Windows braucht - für den rasberry gibt kostenlos Windows 10

@sapiosex das basiert alles auf Debian - und ist somit noch größere Basis u. der raspberry PI läuft auch mit einem debian-derivat (raspbian) 

Das einzige was ich von meinen alten Geräten nicht eingemottet habe sind zwei Sachen - eine uralter tragbarer Rechner mit einer Steuerungssoftware zu der ich ab und zu noch wegen Hilfe gefragt werde und samt forth compiler auf nix anderem als auf der Hardware läuft und meine alte mechanische IBM-Tastatur die so stabil ist das man damit Leuten den Schädel einschlagen kann. Ich glaube alleine die Bodenplatte von dem Teil wiegt 1,5kg. Ach und nicht vergessen die alten stabilen Gamecontroller von früher aus Metall.

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reflekTier
Geschrieben
vor einer Stunde, schrieb Arteras:

@sapiosex das basiert alles auf Debian - und ist somit noch größere Basis u. der raspberry PI läuft auch mit einem debian-derivat (raspbian) 

das stimmt zwar, aber Ubuntu ist halt bekannter und von Haus bereits sehr komfortabel eingerichtet, in Foren/Wikis gut unterstützt (sogar besser als Debian), und imho deshalb auch gerade für Anfänger leichter, deswegen hab ich mir das jetzt gespart, Debian überhaupt zu erwähnen, sonst könnte man das ja direkt empfehlen... gibt ja auch repositories mit moksha desktop usw.

klar, wenn man tiefer in die Materie und auch bei rpi eintauchen will, kommt man eh nicht um Debian herum, aber darum ging es hier ja nicht... Der T40 ist ein Thinkpad und deshalb kaum mit einem Bastel-Board wie dem rpi zu vergleichen.

Arteras
Geschrieben
vor 6 Stunden, schrieb sapiosex:

das stimmt zwar, aber Ubuntu ist halt bekannter und von Haus bereits sehr komfortabel eingerichtet, in Foren/Wikis gut unterstützt (sogar besser als Debian), und imho deshalb auch gerade für Anfänger leichter, deswegen hab ich mir das jetzt gespart, Debian überhaupt zu erwähnen, sonst könnte man das ja direkt empfehlen... gibt ja auch repositories mit moksha desktop usw.....

Ubuntu IST debian, da gibt es  nur den Unterschied das Ubuntu unsicherer ist, dank vorgefrickelter Rechtestruktur, die halt für Neulinge/Laien einfacher zu bedienen ist. Wer auf die Idee kommt nen Server der ein Bein im Internet hat mit Ubuntu zu betreiben, der sollte was auf die Finger bekommen. Es ist aufwändiger Ubuntu sicher zu machen als zu lernen auf debian eine sichere Struktur einzurichten. Und Raspbian ist im Prinzip auch nix anderes als ein paar sourcen von debian für den raspberry kompiliert und dabei den kernel selektiv abgespeckt bzw. auch erweitert, da der raspberry standardmäßig ressourcen hat bzw nicht hat die einem auf einem PC zur Verfügung stehen. Es werden z.B. keine x Graka-Treiber o. div. Netzwerkkartentreiber benötigt. Es reicht das was PI eingebaut hat.

Wer aber später prof. Linux einsetzen will und Linux lernen - der kommt vermutl. um Fedora o. CentOS nicht drum herum. CentOS ist  im Prinzip RED HAT Enterprise Linux vom Weltmarktführer ohne die kommerziellen Teile die nicht als Freeware wegdürfen und somit ist die Struktur identisch mit RHEL in Bezug auf Ort u. Aussehen der Config-Dateien, was obwohl es einen Standard gibt leider bei anderen Distributionen nicht der Fall ist. CentOS wird in div. Rechenzentren eingesetzt, weil die Releases lange Lebensdauer haben. Red Hat garantiert 10 Jahre Wartung/Support. Fedora gilt das gleiche nur ist es Nachfolger des eingestellten normalen Red Hat Linux und im Gegensatz zu CentOS kommt ca. jährlich eine neue Version - quasi die Basis für kleine Privatserver u. Desktops, wo der Wartungszeitaufwand nicht so hoch ist und die 10 Jahres Garantie gibt es auch nicht - allerdings läuft der neueste Rechner eher mit Fedora als CentOS. Aktuell ist RHEL 7 - Treiberstand vergleichbar Fedora 19 - aktuell ist 27. D.h. nicht der Treiber ist nicht verfügbar nur man hat ihn evtl. nicht zum Installationszeitpunkt und muss ihn evtl. aus Sourcen nachkompilieren. Standardtreiber sollten ja immer gehen und Patches für CentOS u. RHEL  (akt. 7.4) enthalten ja auch Treiber u.a. was sich als notwendig gezeigt hat.
 

HaPeKa
Geschrieben (bearbeitet)
Am 27.12.2017 at 21:51, schrieb Arteras:

Wer braucht Disketten ? Aber ja das kann der Raspberry PI auch wenn man will - das ist normales Linux auf der Kiste. Ich habe noch nen altes 3.5"-USB-1.44 MB FD Laufwerk hier.

Des war natürlich ein Spaß, ich hoffe es hat niemand für ernst genommen, ich und ich entschuldigen mich auch gleich bei Ernst :)

Am 28.12.2017 at 06:26, schrieb Arteras:

Ubuntu IST debian, da gibt es  nur den Unterschied das Ubuntu unsicherer ist, dank vorgefrickelter Rechtestruktur, die halt für Neulinge/Laien einfacher zu bedienen ist. Wer auf die Idee kommt nen Server der ein Bein im Internet hat mit Ubuntu zu betreiben, der sollte was auf die Finger bekommen.

Jepp Ubuntu ist ganz nett aber etwas für Anfänger, ich kenne einige Leute auf deren Rechner Ubuntu installiert wo vorher Windows XP installiert war und die sich mal eben Linux  anschauen wollten, dagegen ist auch nichts einzuwenden man kann mit Ubuntu seine ersten Linux schritte tun. Nur wenn man Professionell damit arbeiten möchte sollte man dann zu einen anderen Distribution wechseln.

Das erste Linux was bei mir auf einem Rechner lief war eine SUSE Linux 4.2, lang ist's her seit der zeit hab ich mir glaube ich fast alle Distributionen mehr oder weniger angeschaut auch seiner zeit im Dual Boot mit Windows betrieben, seit dem hat sich bei Linux einiges getan aber ich immer wieder zur SUSE zurück gekehrt, natürlich arbeite ich heute nicht mehr mit der 4.2.

bearbeitet von jernimo
VERAX__
Geschrieben
Am 24.11.2017 at 12:48, schrieb chatyeti:

Ich find die idee gut, sachen zu verwenden bis man nicht mehr wirtschaftlich sind, das beinhaltet auch elektroschrott. aber der anderen seite fressen die meistens strom bis zum brechen. mitlerweile neh mich lieber einen pi in neu als das ich einen alten rechner laufen lasse, der 100 mal mehr strom braucht

So seh ich das auch. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Server im Heimnetzwerk oder die Firewall viel im idle läuft. Macht schon Sinn auf ARM zu setzen.

Nordseebär
Geschrieben
Am 12/23/2017 at 11:21, schrieb reflekTier:

kann Bodhi nur empfehlen. die non-PAE nennt sich "legacy" und läuft auch auf über 10 Jahre alten Rechnern noch schneller als ein neues Budget-Notebook mit Windows 10.

Und das beste: basiert auf Ubuntu, d.h. sehr viel Software verfügbar und gute allgemeine Unterstützung in Foren etc.

Moin. Kann ich gerade nicht nachvollziehen. Ich verwende auf einem alten Siemens Laptop ebenfalls "altes" Linux. Aber mit PAE Kernel. PAE ist die Abkürzung für P-hysical A-ddress E-xtension um 4 GiB RAM auf 32-bit Systemen zu unterstützen. Und genau die haben ich dem Laptop spendiert. Läuft nach wie vor hervorragend. 

Arteras
Geschrieben
vor 23 Stunden, schrieb Nordseebär:

Moin. Kann ich gerade nicht nachvollziehen. Ich verwende auf einem alten Siemens Laptop ebenfalls "altes" Linux. Aber mit PAE Kernel. PAE ist die Abkürzung für P-hysical A-ddress E-xtension um 4 GiB RAM auf 32-bit Systemen zu unterstützen. Und genau die haben ich dem Laptop spendiert. Läuft nach wie vor hervorragend. 

Kommt vermutl. auf die Anwendung an. Wenn das Teil im Netz hängt möchte man natürliche auf aktuelle Software Zugriff haben, damit keine Schadsoftware zuschlägt. Ein webserver, mailserver, proxy etc. sollte schon den aktuell Softwarestand haben. Und das klappt nur mit akt. Linux weil allein die Bibliotheken die manche Fehlerbereinigungen vorrausetzen auf alten Versionen nicht verfügbar sind. Mein uralter NEC PC8401a Schlepptop mit forth drauf rennt auch super mit dem alten CP/m, aber der hängt auch nicht im Netz und wird nur benutzt wenn ich alte CP/m Software ändern muss für die die Simulatoren zu neu sind.

Klavierfinger
Geschrieben

Während der Hintergedanke in Bezug auf die Reduktion von Elektroschrott sicherlich löblich ist, ist der Aspekt des Energieverbrauchs kaum weg zu ignorieren.

 

Ich für meinen Teil beschränke mich darauf, diesen alten Commodore-486er, den ich hier herumstehen habe, wieder in Schuss zu bringen. Eigentlich braucht er nur 'ne neue CMOS-Batterie, aber das ist nicht so simpel... Es ist eine dieser Dallas-Kombis aus Uhr und Batterie, und Pins für 'ne externe Batterie sind nicht aufzufinden. Das heißt: 1.) Dallas-Baustein rauslöten, ohne was kaputt zu machen, 2.) Ersatz auffinden, 3.) den Ersatz rauflöten, ohne was kaputt zu machen.

 

Der Grund für die ganze Übung? Reine Liebhaberei. Hab auch noch ein altes 21"-Eizo-Röhrenmonster da, das perfekt zu dieser Retro-Maschine passen würde. :D Noch zehn weitere Jahre, ohne, dass das Ding ausfällt, und 'echte' Retro-Gamer zahlen dafür bestimmt wie für eine Antiquität!

FrenulumLinguae
Geschrieben
Am 20.2.2018 at 11:24, schrieb Nordseebär:

Kann ich gerade nicht nachvollziehen. Ich verwende auf einem alten Siemens Laptop ebenfalls "altes" Linux. Aber mit PAE Kernel.

Moin,
ja gut, dann kann der Prozessor deines Systems auch PAE. Das kann ich umgekehrt sehr gut nachvollziehen. Mein derzeitiger Immer-noch-Arbeitslaptop hat einen Pentium M, der kein PAE kann, also funktioniert da auch kein PAE-Kernel. So schwer zu verstehen ist das eigentlich nicht.

 

Am 21.2.2018 at 11:54, schrieb Arteras:

Kommt vermutl. auf die Anwendung an. Wenn das Teil im Netz hängt möchte man natürliche auf aktuelle Software Zugriff haben, damit keine Schadsoftware zuschlägt.

Nein, PAE ist eine Fähigkeit der Hardware, nicht der Software. Die Prozessoren manch älterer Systeme können's halt nicht, und dann sucht man sich eine Distribution mit Non-PAE-Version, die aber immer noch regelmäßig Updates bereitstellt. Bodhi Linux wird beispielsweise vierteljährlich aktualisiert und hat weiterhin eine 32bit-Non-PAE-Variante namens "Legacy".

Gruß
FL

Arteras
Geschrieben

Ich bezog mich nicht auf PAE sondern auf ALT. Und Bodhi ist nix anderes als ein Ubuntu-Ableger. Ein ressourcenarmes Linux bekommt man mit jeder Distri zum laufen. Wenn ich aber ein altes Linux einsetze habe ich die aktuellen Patches nicht und das sehe ich als Problem. Abgesehen davon bin ich meinem Geld nicht böse - Für die Kosten die ein Server an Strom mit alter Hardware verursacht kann man problemlos ein aktuelles u.U. schnelleres System mit deutlich weniger Stromverbrauch bekommen. 

reflekTier
Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb Arteras:

Ich bezog mich nicht auf PAE sondern auf ALT. Und Bodhi ist nix anderes als ein Ubuntu-Ableger. Ein ressourcenarmes Linux bekommt man mit jeder Distri zum laufen. Wenn ich aber ein altes Linux einsetze habe ich die aktuellen Patches nicht und das sehe ich als Problem. Abgesehen davon bin ich meinem Geld nicht böse - Für die Kosten die ein Server an Strom mit alter Hardware verursacht kann man problemlos ein aktuelles u.U. schnelleres System mit deutlich weniger Stromverbrauch bekommen. 

Bodhi hat halt den Vorteil, selbst ohne hardwarebeschleunigte Grafik einen einigermaßen hübschen und benutzerfreundlichen Desktop (sowas braucht man ja heutzutage) rasend schnell zu zeichnen und zu animieren (Moksha basiert auf Enlightenment) und braucht darüber hinaus wenig Ressourcen...

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Schmusekater65
Geschrieben

Ich verwende Puppy Linux auf einem 17 Jahre alten Rechner. Solange die Hardware nicht kaputt geht, werde ich nichts neues kaufen, nur weil es was neueres gibt und die Hersteller gerne hätten, dass man immer das Neueste kauft, sobald sie es auf den Markt werfen.

Arteras
Geschrieben

Die Entscheidung für einen neuen Rechner war für mich nicht der Wille eines Herstellers, sondern meine Stromrechnung. Meinen alten Rechner mit Linux habe ich problemlos durch einen raspberry abgelöst der nur einen Bruchteil dessen verbraucht was der alte Rechner benötigt hat - und schneller ist das ganze auch noch geworden. Das was der raspberry im Betrieb braucht, hat der Recher vorher im standby gezogen.

Pcarter
Geschrieben

Da dieser Thread hier nochmal aufgewärmt wird gebe ich heute auch nochmal meinen Kommentar dazu.

Nachdem Smartphone und Tablet mittlerweile einen Großteil meiner PC-Leistungen übernommen haben, bin ich vor gefühlt 4 Jahren auf Knoppix als Lifelinux von USB umgestiegen. Meine diversen Rechner werden also jeweils von einem "immer dabei" USB-Stick gestartet. 1GB AES verschlüsseltes persistent Memory dient mir als "Massenspeicher" für sensible Daten, die HDs der Rechner schalte ich im Normalfall direkt nach dem Booten ab. Größere Datenmengen liegen sowieso auf NAS oder Cloud. Für 99% meiner Anwendungen ist dieses Setup ausreichend. Über VPN komme ich sicher an meinen NAS, und das weltweit, sobald ich einen PC finde, der von USB bootet. Ein weiterer Vorteil ist, dass wenn ich ohne persistent Memory starte, das System quasi jungfräulich ist, und extrem wenig Angriffsfläche bietet. Schädlinge haben so auch keine Chance sich einzunisten.

Gefühlt 2..4 mal im Jahr brauche ich wirklich Windows, dann fahre ich den Laptop z.B. mit Win 10 hoch, und ärgere mich, dass ich erstmal einen halben Tag mit Updates beschäftigt bin.

moodybs
Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden, schrieb Arteras:

und schneller ist das ganze auch noch geworden

Mit einem Raspi? Schneller? Ich zähle 13 Sekunden bis sich nach einem Klick auf Chromium selbiger öffnet. 😄 Wie arg gebeutelt muss denn die Kiste vorher gewesen sein? 😉 Wenn du mit solchen Einplatinengeschichten herumspielst, wirf doch mal einen Blick auf die Odroid Familie. Ähnlicher Preis aber deutlich leistungsfähiger. Klar - weit abgeschlagen im Vergleich zu aktueller HW aber doch deutlich mehr Schwubzidität als ein Raspi. Bist du firm in der Thematik? Gibts schon Verlautbarungen zum Raspi 4?

vor 1 Stunde, schrieb Pcarter:

und ärgere mich, dass ich erstmal einen halben Tag mit Updates beschäftigt bin

Als Softwarehersteller kannst du es heute aber auch keinem mehr Recht machen. Lieferst du keine Updates, schimpfen alle und lieferst du welche schimpfen sie auch ... undankbares Pack diese Anwender 😉

vor 18 Stunden, schrieb Schmusekater65:

werde ich nichts neues kaufen, nur weil es was neueres gibt und die Hersteller gerne hätten, dass man immer das Neueste kauft

In der Regel legt man sich ja etwas Neues zu weil es das Alte nicht mehr bringt und nicht weil es etwas neues gibt. Wenn dein 17 Jahre altes System noch deinen Ansprüchen genügt, gibt es ja auch gar keinen Grund zu wechseln. Obgleich „arbeiten“ wird man - wenn du ganz ehrlich bist - damit heute wohl nicht mehr können ...

bearbeitet von moodybs
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