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Abklärung von Sexualpraktiken

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Gerade über eine Aussage im Forum gestolpert, aber da hätte es aufgrund der thematischen Fixierung nicht wirklich gepasst:

Inwieweit klärt ihr vor einem Treffen (mit dem klaren "Arbeitsauftrag": Ficken), was geht und was nicht geht?

Interessant finden wir den Graubereich zwischen absoluten Tabus (die jeder zu Recht hat) und dem "Alltagssex"

Lasst ihr auch Überraschungen zu, oder muss vorher wirklich alles abgeklärt werden?





Entschuldigt die vielen "" Zeichen, aber die Formulierung ist etwas schwierig.


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mieh001
Geschrieben

ich mag Überraschungen

und no gos "ertasten"

setzt allerdings voraus, dass es sich nicht um etwas einmaliges handelt


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Geschrieben

Ich habe gerade so eine Aussage getroffen

Mir geht es darum, dass man vor einem Treffen schon abklären sollte, was man mag bzw. was nicht und was für jmd in Frage kommt und was eben nicht

Wenn ich bspweise sagen würde "mein Tabu ist BDSM" und beim Treffen packt er die Peitsche aus... nein danke.
Zu solchen Situationen soll es nicht kommen, daher spreche ich solche Dinge schon gern im Voraus ab

Würde er vorher sagen "Ich kann aber nicht ohne"... dann lehne ich es ab, ihn kennen zu lernen

Klar, man muss keinen genauen Plan haben, was bei einem Treffen passiert. Die "Rahmenbedingungen" möchte ich aber schon festlegen


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Geschrieben

Guter Einwand!

Unterschied zwischen ONS und Fortsetzung?

Beim ONS wird das normale Programm abgespult, bei Wiederholung wird es ausgetestet?

Aber wie geht ihr da ran ,beim Ertasten?



Edith: Ja sorry s_amara, haben deine Aisage zum Aufhänger genommen, aber da es eben ein SM-lasiges Thema war, hat es da nicht gepasst.

Es sind aber eben (wie erwähnt) nicht die Tabus die interessant sind, sondern die "verhandelbaren" Grauzonen.


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Geschrieben

Ich hab das gerne vorher geklärt (Grenzen, Regeln, Konsens, NoGos, medizinisches Zeug) - aber ich bin da auch ein komplizierter Spezialfall

Nur ficken und abspritzen find ich ungefähr so spannend wie ein Burger Menü bei Mäces.

Pan


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mieh001
Geschrieben

Sowas ist mir noch nie passiert
obwohl ich noch nie vorher abgeklärt habe, was geht und was nicht

Ertasten z. B. durch fragen


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Geschrieben

sehe das wie s_amara... man sollte schon gewisse Punkte geklärt haben, das man in die Selbe Richtung schwingt. Und nicht jemand der Blümchensex voll Romantik auf jemand trifft der da jetzt blau geschlagen werden möchte um es mal krass zu formulieren!

Aber da ich Profile lese und vorher auch sicher schreibe und telefonieren möchte, vor einem Treffen, findet man das sicher heraus!
Den genauen Ablauf wäre ja blöd, man hat ja auch nicht immer auf das selbe bock!


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Geschrieben

Unterschied zwischen ONS und Fortsetzung?



ich sage mal so: ich würde mich beim ersten Treffen z.Bsp. nicht fisten lassen. Dafür muss ich mich entspannen können - dafür ist wiederum Vertrauen notwendig

Würde ich ihn aber länger kennen, dann kann ich es zulassen und auch genießen

Vllt kann man so etwas als ein "verschiebbares Tabu" bezeichnen


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Geschrieben (bearbeitet)

aber ich bin da auch ein komplizierter Spezialfall


Jupp, du bist hier mal raus!



Vllt kann man so etwas als ein "verschiebbares Tabu" bezeichnen


Schöner Begriff, und wann darf er dann schieben?

Aber mal ernsthaft: Die Diskrepanz zwischen den eignen Lüsten und dem Zeitpunkt wann man sie auch zugeben kann, ist das, was die Grauzone kennzeichnet, oder?


bearbeitet von DundF

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Geschrieben

Aber wie geht ihr da ran ,beim Ertasten?



Meistens einfach bequatschen: In meinem Umfeld können die meisten ihre Randbedingungen sprechen - Bei Menschen die das nicht gewohnt sind, kann das dauern bis sie die Scham verlieren ihre Wünsche zu äußern.

Pan

P.S.: Ich bin dann mal raus


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Geschrieben

Sorry Pan,

wollten das Thema nur von der grundsätzlichen Verhandlungsgestalltung (wo du ja auch eigentlich recht hast), als Grundprinzip der Sexualität mal freihalten.

Ist doch zu speziell...


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Geschrieben

Schöner Begriff, und wann darf er dann schieben?



Danke

Das kann ich so gar nicht sagen. Wenn ich ihn mehrmals getroffen habe, baut sich bei mir Vertrauen auf. Aber wie oft genau damit das Vertrauen für so etwas komplett da ist,ist wirklich unterschiedlich


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geniesserin56
Geschrieben

Deshalb mag ich es, mir Zeit zu lassen mit einem Treffen.

Sich in einem längeren Austausch, schriftlich und/oder am Fon, einen Eindruck voneinander zu verschaffen. Günstigstenfalls kommt es dann soweit, dass man offen reden kann und mag- wie Pan auch schrieb.
Was dann zu der Möglichkeit führen kann, dass eine grobe Richtung abgesteckt ist und dennoch Raum für Überraschungen bleibt.
Wenn die daneben gehen... ist es halt dumm gelaufen. Kommt aber nach meiner Erfahrung dann selten vor.

Öhm... vorausgesetzt, diese berühmt-berüchtigte "Chemie" passt dann auch. Logisch.


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Geschrieben

Ich stehe auf NS und KV und schlucke beides gerne.

Selbstverständlich sage ich das auch VOR dem Sex neuen Pertner(innen).

Ergebnis:
Von weiblichen Partnern:
* haben ca. 50 % kein Problem damit, mir ihren Natursekt zu spenden
* haben ca. 30 % kein Problem damit, mir ihren Kaviar zu spenden

Von männlichen Partnern:
* haben ca. 30 % kein Problem damit, mir ihren Natursekt zu spenden
* haben nur ca. 10 % kein Problem damit, mir ihren Kaviar zu spenden

Also: traut Euch, offen zu sein.


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Geschrieben

Also ich habe neben den Kondomen immer ein komplettes Vertragswerk dabei, in welchem alles vorher genau fixiert ist, was geht und was nicht.


Wie dusselig ist das denn?

OK! Das man zur Schmusesex, "ich vögele nur in meinem rosa Bettchen" Emelie nicht mit Morgenstern und Peitsche in die Federn steigt, wird man auch als Grobmotoriker noch so gerade merken.

Was geht und was nicht, ergibt sich eben.


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cuddly_witch
Geschrieben

malakaki kriegt mal 1000 Punkte für die gescheiten Worte

Wer möchte denn schon vor dem Sex alles genau abklären, was beim Sex läuft? Ist ja wie Geschlechtsverkehr nach dem Busfahrplan, der totale Abturner!


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Geschrieben

Es ist doch eigentlich so. Man kann viel drüber reden und im Endeffekt kommt es eh anders als man denkt.
Außer es gibt hier wirklich welche die wirklich nach dem hier schon genannten Busfahrplan verfahren.


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Geschrieben

Das werden aber vermutlich eh die total untervögelten, "ich habe aber alles schon durch Pornogucken gelernt", Typen sein.

Das erinnert mich an die Erfahrungsberichte, die gewisse Herren nach einem Hurenbesuch geschrieben haben.

"Alle Vereinbarungen wurden eingehalten" oder "sie macht all das, was in Ihrem Profil steht".

Wenn ich heute Abend mit meiner Süßen in die Kiste hüpfe, dann weiß ich doch nun nicht, worauf wir beiden dann Bock haben. Genauso kann man die Grenzen vorher nicht annähernd abstecken. Mit der einen Partnerin geht dies, mit der anderen geht etwas ganz anderes.

So etwas entwickelt sich.

Deshalb finde ich diese SM-Fuzzys, die zentnerweise Equipment und Ausrüstung zusammentragen, komplette Drehbücher im Kopf zusammenstellen und dann irgendwie drauflos strangulieren, so befremdlich. Das ist zu starr. Nicht spontan. Wo ist die Überraschung?

Alleine die Begrifflichkeiten, die dabei zur Anwendung kommen sind so was von abturnend. Als ob sie einer Doktorarbeit entnommen wären.

Wenn ne Mietze mich z. B. fragen würde, ob ich auf NS stehen würde, dann bekäme sie von mir vermutlich die Moltex gereicht oder den dezenten Hinweis, dass Adolfs Gang seit ner Weile nicht mehr angesagt ist. Puschert sie mich jedoch im Eifer des Gefechts, z. B. auf einer Wiese oder am Strand an, dann kann das durchaus OK sein. Alles eine Frage des Gesamtpakets.

Also, warum schon vorher die Sache als starre Veranstaltung reglementieren?


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