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Ab wann ist ein Sadist auch Psychopath?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Sadismus findet in der Gesellschaft als sexuelle Spielart immer mehr Akzeptanz.
Hier auf dem Portal gibt es einige, die mit dem Thema vertraut sind. Sei es, weil sie das praktizieren oder weil sie Dozenten, Professoren oder Ärzte sind (und in dem Bereich tätig sind).

Nun mich würde interessieren ab wann würden man einen Sadisten auch als Psychopath bezeichnen?

 

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Geschrieben

Naja, ein Psychopath ist er, wenn er kein Empathieempfinden hat, kein Mitgefühl für nichts und niemanden.

Also die pathologischen Psychopathen und Narzissten, diese Merkmale der Störungen, würde ich sich da ansetzten.
Was zB Psychologen auch tun.


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Geschrieben

jeder(!) psychopath hat eine sadistische veranlagung, die kann ... muss aber nicht auf sexuellem gebiet sein. ab wann ein sadist ein psychopath ist.. dazu möchte ich mich nicht äussern


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Geschrieben

jeder(!) psychopath hat eine sadistische veranlagung, die kann ... muss aber nicht auf sexuellem gebiet sein. ab wann ein sadist ein psychopath ist.. dazu möchte ich mich nicht äussern



Ich denke schon. Hat was mit Macht bzw Machtgefälle zu tun. Und die lebt man durch Sexualität aus.


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Geschrieben

sofern man sie auslebt, tun aber so nicht alle psychopathen


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Geschrieben

also ich bin ein Mensch der gerne hat, wenn alles so läuft wie ich es will.
Nicht weil ich ein Saddist bin, sondern weil ich auch die Verantwortung dafür tragen muss. Und mir fällt es leichter etwas zu akzeptieren, wenn ich den Scheiss gebaut habe, wie wenn ich auf jemand gehört habe und es war ein Scheiss.

Trotzdem wird mir oft vorgeworfen ich sei ein Egoist und ein Sadist.

Ist man ein Sadist, wenn man sich weigert für Fehlern von andern die Verantwortung zu übernehmen?

Oder was ist wirklich ein Sadist?

Jemand der sich schlagen lässt, und dann dem ander vorwift, du hast mich auch immer geschlagen, ist in meinen Augen auch ein Sadist, jahrelang sagt er nichts, tut so als ob er es gut findet geschlagen zu werden, und pltözlich dreht er die Karte um, und mach den schläger zum Schuldigen.

Ich denke man müsste wirklich mal erkennen, dass nicht immer die welche Gewalt ausüben die sadisten sind, sondern das die oft so manipuliert werden, biss sie die Beherrschung verlieren.

Für mich sind die Manipulanten netten Menschen, in Wahrheit viel grössere Sadisten, sie manipulieren alle, tun so als wären sie nett, dabei manipulieren sie alles so, dass es ihnen in den Kram passt. Für mich viel schlimmer, wie die Menschen welche die Beherrschung verlieren.

Beispiel Kirche, Manipuliert jahrelang Menschen, wenn ihr nicht so und so denkt, kommt ihr in die Hölle... geschlagen haben sie niemand, und wenn waren es Hexen, die es verdient haben. Jahrelang hat man ihnen diesen Dreck abgekauft, erst heute erkennt man wer der wirkliche Sadist war. Die Kirche selber!

Ich würde daher behaupten dass wir auch heute oft den waren Sadisten gar nicht erkennen! Und den falschen zum Psychopathen stempeln.


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in10thief
Geschrieben

Psychopathie ist eine Persönlichkeitsstörung während Sadismus, in dem von dir gewählten Zusammenhang, eine sexuelle Präferenz ist. Im Hinblick auf einvernehmlichen Sadismus bzw. Masochismus im sexuellen Kontext darf heutzutage keine Diagnose erstellt werden.
Sobald sich der Sadismus eines Menschen - und das bezieht sich nicht nur auf den sexuellen Bereich - ohne jegliches Gewissen, mit nichtvorhandener Empathie, ohne soziale Verantwortung zeigt, kann von einer Persönlichkeitsstörung ausgegangen werden.


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FKöln
Geschrieben

Psychopathen haben mit Sadisten so viel zu tun wie Sadisten mit Automechanikern. Sicher gibt es sadistische Psychopathen oder psychopathische Sadisten, aber das eine bedingt nicht das andere.

Meiner Interpretation nach ist ein Psychopath jemand, der unter eine sozialen Störung leidet, wobei diese sich nicht in einer sadistischen Ausprägung zeigen muss. So leidet ein pathologischer Lügner unter einer psychosomatischen Störung, was aber noch lange nicht bedeuten muss, dass er diese in sadistischen Zügen umsetzt.

Sadismus kann durch das Machtgefälle befeuert sein, jedoch kann auch eine enorme Empathiefähigkeit dahinter stehen. Leider werden Sadisten immer nur eindimensional als diejenigen gesehen, die Spaß daran haben, anderen Schmerzen zuzufügen.

Ein psychopathischer Sadist ist somit jemand, der über das sozialverträgliche Maß hinaus geht und kein oder nur ein geringes Maß an Empathie aufzubringen in der Lage ist. Ebenfalls könnte es jemand sein, der (wenn man es im sexuellen Kontext sieht) seine Befriedigung daraus zieht, anderen Schmerzen zuzufügen, ohne auf sie einzugehen, und ihnen seine "Macht" (und hier kommt die Crux, denn diese wurde ihm ja von seinem Gegenpart verliehen) aufdrängt, ohne auf gegebene oder sich selbst gesetzte Grenzen zu achten.


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Punk_BLN
Geschrieben

Bei sadistischen Spielen gibt es den Rahmen der Freiwilligkeit. Eine sadistische Person verlässt die "sexuelle Spielart" (Sadismus), wenn sie etwas gegen den freien Willen einer annderen Person tut. Denn das ist kriminell. Und wenn man das tut, dann ist man entweder ein Arschloch - was sich keine Gedanken macht - oder eine Person die psychologische Hilfe braucht.

Dann gibt es aber noch den Rahmen der Unversehrtheit. Und da streiten sich die Geister. Aber viele meinen, alles ist ok, was nicht zurück bleibt. Aber es gibt z.B. auch Leute, die piercen ihren Maso, was auch bleibend sein oder schiefgehen kann. Auch bei Atemspiele kann es zu Problemen kommen. Die Grenze der körperlichen Unversehrtheit da genau abzustecken ist schwierig.

Schwerwiegende Sachen, wie z.B. Wunden, die medizinisch behandelt werden müssen oder Krasseres gehört meiner Meinung nach auch schon in den kriminellen Bereich. Also jetzt nichts, wo man ein Pflaster raufkleben kann, sondern miesere Sachen.

Und ich finde, dass einem Sadisten nicht die Logik fehlen darf. De Sade hat seine Handlungen seiner Umwelt, die er erlebt hat, angepasst - und damit Geschichten erzählt. Jemand der erkrankt ist, wird das sicher nicht tun. Denn das eine ist eine Spielart, das andere eine Erkrankung. Wobei sich da die Geister auch scheiden können, und ich lasse mich da gerne von einer anderen Definition überzeugen.


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Geschrieben
Am 14.10.2015 at 15:30, schrieb FeFiFo:

Naja, ein Psychopath ist er, wenn er kein Empathieempfinden hat, kein Mitgefühl für nichts und niemanden.

Also die pathologischen Psychopathen und Narzissten, diese Merkmale der Störungen, würde ich sich da ansetzten.
Was zB Psychologen auch tun.

 

Könnte er dann vielleicht nicht auch ein Autist sein?

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Geschrieben

Ich bin Asperger-Autistin. Und ich kann Mitgefühl empfinden, Mitleid usw.

Aber wie das bei kompletten Autisten ist?

Keine Ahnung. 

 

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