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Marc-Spitz

Leseabend

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

schöne lesung, macht spass zu lesen.................................

Geschrieben

Sehr schön.bitte eine Fortsetzung.

Monte80
Geschrieben

Sehr schön geschrieben

kleenesbiest
Geschrieben

Das nenne ich erotisch. Bitte um Fortsetzung.

bisven001
Geschrieben

WOW sehr einfühlsam. Danke für die Geschichte

Steckspiel60
Geschrieben

sehr prickelnd geschrieben, die Geschichte sprüht nur so vor Erotik...sehr geil, bitte mehr davon:thumbsup::praise:

Geschrieben

schön bitte weiter

gourmet30
Geschrieben

Toll geschrieben, wirklich faszinierend und fantasievoll... Eine ausgewogene Mischung aus Zärtlichkeit und Geilheit... Toll! 

Fotofreund7
Geschrieben

So eine Begegnung wünsche auch ich mir immer in der Sauna. Bis auf heisse Blicke gab es leider noch keine Kontakte. Schade

Marc-Spitz
Geschrieben

Die Frauen verschwanden in der Umkleide. Offensichtlich hatten sie nicht das Bedürfnis, noch etwas zu Ruhen. ‚Na, gut. Dann nicht.‘ dachte ich mir und ging in die Herrenumkleide. Als ich geduscht und angezogen war checkte ich am Empfang aus und stieß im Foyer auf Judith.

„Noch hier?“ fragte ich sie lächelnd.

„Ich wollte mit Dir nach Hause gehen.“

Ich schaute Sie verwundert an. „Etwa zu mir? Ich verstehe nicht.“

„Jeder zu sich!“ Sie hakte sich bei mir ein und wir gingen an unseren Autos vorbei in Richtung unserer Wohnungen.
„Wir müssen reden.“ begann sie und ich merkte, dass sie selber nicht so genau wusste, was jetzt kommen würde. Ich beschloss sie erst einmal reden zu lassen und ihr nur zuzuhören.

„Du weißt, wie aufregend ich den Leseabend fand. Und heute Abend! Das war so geil, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe.“ Begann sie.

„Das freut mich.“ entgegnete ich leise und verständnisvoll.

„Aber es verwirrt mich auch.“ Ihre Stimme klang unsicher und etwas Hilfe suchend. „Ich liebe Jochen und daran hat sich auch in den letzten Tagen nichts geändert. Ich möchte mit Ihm mein Leben verbringen.“

„Er ist nicht der Schlechteste. Intelligent, gute Jobaussichten, wenn er seine Promotion durch hat, und vor allem ehrlich und treu.“ bestätigte ich sie.

„Aber das was wir beide gerade erleben. Das wäre mit ihm niemals passiert. Da…, da ist er zu … zu ‚verklemmt’!“

So, wie sie es sagte, spürte ich wie es ihr auf die Seele drückte. Ihr fast die Luft zum Atmen raubte.

„Und ich spüre, dass ich da noch eine ganze Menge entdecken möchte.“

„Du hast Angst, dass er davon erfährt?“

„Ja, und das er es mir nicht verzeiht.“

„Du bist eine tolle Frau und hast den Mann verdient, den Du Dir aussuchst. Von mir wird er nichts erfahren.“

„Das ist lieb und ich weiß in meinem Herzen, dass ich Dir vertrauen kann.“ Sie legte ihren Kopf an meine Schulter. „Aber komme ich mit der jetzt aufgegangenen Neugier klar? Mit ihm werde ich sie nicht stillen können, da bin ich mir sicher.“

„Das ist ein Spiel mit dem Feuer.“ ich wollte, dass sie sich klarmacht, worüber sie nachdachte und welche Konsequenzen es haben konnte. „Die meisten verbrennen sich dabei.“

„Willst Du es mir ausreden?“

„Was sollte ich Dir ausreden wollen.“ hakte ich nach.

„Die Suche nach neuen Erfahrungen.“

„Auf keinen Fall, aber überlege Dir gut wie Du sie machst. Sonst setzt Du etwas auf’s Spiel, das vielleicht wichtiger ist als die Erfahrung.“

„Du bist auch kein schlechter Kerl.“

Ich legte meinen Arm um sie und wir gingen schweigend weiter, bis wir bei Ihr ankamen. Wir herzten uns zum Abschied, wie wir es immer taten und ich ging nach Hause.

Die nächste Woche redeten Judith und ich nicht viel Privates miteinander. Der Schreibtisch war wie immer voll mit der regulären Arbeit. Dazu kamen jetzt noch ein schwieriges Meeting mit unserer Schwesterfirma in Rostock und ein Qualitätsmanagement-Audit bei einem neuen Lieferanten. Viel extra Arbeit. Am Freitag-Mittag waren wir die beiden Meetings noch einmal mit den Kollegen, die nicht mit auf Dienstreise gehen würden, durch gegangen und befanden uns für ‚vorbereitet‘.
„Auch wenn die erste Besprechung erst am Dienstag ist. Wollen wir nicht schon am Montag morgen losfahren? Ich hasse es immer kurzfristig anzureisen. Wir sind vorbereitet und Anderes bekommen wir am Montag eh nicht mehr fertig.“ sagte ich etwas von der Woche angeschlagen.

„Das klingt gut. Ich spreche  mit dem Chef!“ erwiderte Judith.

Ich konnte nur noch den Daumen heben.

Eine Stunde später telefonierte Judith mit unserer Abteilungssekretärin.

„5mal Umsteigen? 7h?“

„Sonst nichts mehr? keine Alternative?“

Pause
„rufst Du gleich zurück? …. Danke, bis gleich.“

Ich schaute Judith an. „7 Stunden und 5mal Umsteigen? Da fahr ich lieber mit dem Fahrrad.“

„und Fahrer sind auch keine frei.“ antwortete sie leicht unzufrieden.

das Telefon klingelte wieder.
„Hallo Sandra, gut Nachrichten?“
„Ok!“
„so schnell?“
„Den frag ich gar nicht erst, das machen wir, Danke Sandra!“ sie legte wieder auf.

„Was werde ich nicht gefragt?“ bohrte ich jetzt wieder hellwach nach.

„Ob Du in 90 Minuten zu Hause abgeholt werden kannst.“

„Wieso in 90 Minuten?“

„Weil unser oberster Chef heute noch nach Rostock fliegt und noch zwei Plätze frei hat. Also er ist allein im Flieger, aber er würde uns mitnehmen. Bedingung ist, dass wir Montag Überstunden abbauen.“

„Das ist nen fairer Deal.“ antwortete ich und begann den Schreibtisch für’s Wochenende aufzuräumen.

„Meine lieben Kollegen, ich muss jetzt Kofferpacken!“ erklärte Judith in die Runde und verschwand.

Ich beeilte mich ebenfalls zügig nach Hause zukommen, packte ein was ich für die Reise brauchte und dachte sogar noch an Badeklamotten. Ich machte gerade den Koffer zu, als der Taxifahrer an der Tür klingelte.

Judith saß bereits im Font  des Wagens und hatte sich in ein den Temperaturen angemessenes Wochenend-Sommeroutfit geworfen. Das heißt, sie trug eine weiße Bluse mit einer khakifarbenen Shorts. und weißen Leinenschuhe. Der Taxifahrer verstaute mein Gepäck und schaffte die Fahrt zu dem kleine lokalen Flughafen in neuer Rekordzeit. Sicherheitskontrollen gab es keine und die Maschine wartete bereits. Unser Gepäck wurde in den Flieger, ein 9-sitziger LearJet, geladen. So mussten sich wirklich reiche und wichtige Menschen fühlen. Jetzt fehlte nur noch der Firmenchef. Er kam ganz entspannt mit seinem Privatwagen vorgefahren und trug seinen kleinen Tageskoffer selbst zur Maschine. Wir begrüßten ihn förmlich und stiegen nach ihm in den Flieger. Er setzte sich in die vierer Gruppe und bat uns, uns zu ihm zu setzen. Er verwickelte uns in ein angenehmes Gespräch und horchte uns geschickt über die Stimmung und Probleme in der Firma aus. In Rostock gelandet fuhren wir noch gemeinsam ins Hotel und trennten uns dann. Judith und ich stiegen im 2 Stock aus und hatten unsere Zimmer zum Innenhof. Unser Chef drückte auf den obersten Knopf. Judith und ich schauten uns an und sagten zeitgleich. „Meeresblick.“ Wir lachten kurz und ging zu unseren Zimmern.

Judith und ich hatten zwei Zimmer nebeneinander und verabredeten uns, schnell die Koffer auszupacken, uns frisch zu machen und uns dann die Beine auf der Ufer-Promenade zu vertreten. Wir trafen uns wie verabredet in der Lobby. Das Judiths Reiseoutfit, welches unser Chef mit den Worten „Sie haben sich ja schon auf Urlaub eingestellt.“ kommentiert hatte, hatte Judith jetzt gegen die bekannten Hotpants und eine leichte ärmellose Bluse eingetauscht. Die Bluse war aus weißer Seide und sehr durchsichtig. Ärmel gab es keine, dafür waren die Ansätze und der Ausschnitt sehr tief geschnitten und darüber hinaus war die Bluse mindestens eine Nummer zu groß und hing lose über ihre Hose. Darunter trug sie - nichts. Ganz offensichtlich hatte sie Lust sich zu zeigen.

„Chic siehst Du aus.“ begrüßte ich sie.

„Chic??“ sie zog eine Augenbraue hoch.

„Ok, eher frivol bis geil.“

„Das war beabsichtigt.“ sagte sie zufrieden und verlies das Hotel.

 

Ich folgte ihr und wir schlenderten eingehakt die Promenade entlang. Nahezu jeder und jede, die uns entgegen kamen, mussten im letzten Augenblick noch einmal einen Blick auf Judith werfen. Einige Frauen sahen Judith darauf direkt an und schüttelten ihren Kopf, andere grinsten schelmisch, doch die meisten Frauen schauten einfach wieder ihres Weges. Die Männer dagegen brauchten deutlich länger als die Frauen um zu verstehen, wie Judith gekleidet war und in ihren Gesichtern waren überwiegend gefesselte oder erregte Gesichtsausdrücke. Was denen, die mit Begleitung unterwegs waren, zu so manchem Rüffel verhalf. Judith genoss es, legte einen Arm um meine Hüfte und hob gelegentlich den Anderen um sich durch das offene Haar zu fahren. Meist wenn neben uns Passanten liefen, die dann einen freien seitlich Einblick hatten. Ich dagegen fragte mich inzwischen, welche Rolle ich spielte. Den ‚Aufpasser’ und ‚Beschützer‘, den ‚Mutmacher‘ wobei ich sie ja zu nichts motiviert hatte, oder spielte sie auch mit mir. Wahrscheinlich tat sie das, aber welches Spiel? Zu mir selbst sagte ich: „Pass auf, dass Du da nicht in eine Sackgasse läufst.“

 

Wir kamen an einem Eiscafé vorbei und suchten uns eine Platz in der Sonne. Bei einem echten ‚alten Italiener’ bestellten wir uns je einen Eisbecher und sprachen noch einmal über den Flug und das sich unser oberste Chef wieder einmal so nahbar gezeigt hatte, wie man ihn kannte. Nachdem wir das Eis genossen hatten, blieben wir noch eine Weile sitzen und beobachteten im leichten Wind den Sonnenuntergang. Auf dem Rückweg, schmiegte sich Judith noch weiter an mich. Ohne Sonne und mit dem zunehmenden Wind wurde es wirklich frisch. Im Fahrstuhl des Hotels streckte sie sich und massierte ihre Schultermuskulatur. Dies augenscheinlich aber es wirklichem Unbehagen, den aus der Absicht heraus eine Wirkung zu erzielen. Ich erinnerte mich sofort an meine erste Ausbildung, von der ich schon seid Jahren niemanden mehr erzählt hatte. Wir verabredeten uns für 9 Uhr zum Frühstück umarmten uns und gingen auf unsere Zimmer. Dort angekommen rief ich sofort bei der Rezeption an und fragte nach einem Massageöl, ei gutes sollte es sein. Ich stellte den Wasserkocher mit etwas Wasser an. Einige Minuten später klopfte es an meiner Tür und eine junge Auszubildende brachte eine kleine Flasche. Ich bedankte mich und schloss wieder die Tür und stellte die Flasche in eine Teetasse und fühlte die Tasse mit dem warmen Wasser auf. Ich sprang schnell unter die Dusche und warf mir ein T-Shirt über, schlüpfte in meine Trainingshose und sprang in meine Turnschuhe. Mit der Flasche Öl bewaffnet, klopfte ich an Judiths Tür. Einmal. Ein zweites Mal. Beim dritten Mal öffnete sie in ein Badetuch gehüllt die Tür.

„Du sahst im Fahrstuhl etwas verspannt aus.“ ich hielt Ihr das Massageöl entgegen.

Sie schaute mich etwas überrascht an, dann auf das Öl und mir dann wieder in die Augen.

„Ich stehe seid einer viertel Stunde unter der heißen Dusche und so ganz will es sich nicht lösen.“

„Da kann ich helfen.“

„Aber nur als ein Freund, das ist keine Einladung.“ entgegnete sie.

„Nur als ein Freund, der Dir etwas gutes tun will. Versprochen!“

„Dann komm herein.“

Sie zog eine Grenze, sie schien aufrichtig zu sein und kein Spiel zu spielen.

„Mach’ Dir eben einen Turban, damit Dein Kopf nicht von den nassen Haaren auskühlt.“ schlug ich vor.

Sie verschwand im Bad und kam sekundenspäter mit einem Handtuch um den Kopf wieder heraus. Ich hatte inzwischen die Decke zur Seite geschlagen und das Kopfkissen der länge nach in die Mitte des Bettes gelegt. Mit einer kleinen Geste deutete ich ihr, sich auf das Bett zu legen. Sie drehte mir den Rücken zu und ließ das Handtuch auf ihr Becken sinken, legte sich der länge nach auf das Kopfkissen und legte die Arme seitlich an. Den Kopf drehte sie zur Seite. Ich bat sie den Kopf gerade zu lassen und legte ihr eine Nackenrolle unter die Stirn. Die Decke zog ich ihr über die Beine und Füße, damit diese für das Wohlbefinden schön warm blieben. Ich kniete mich neben sie auf das Bett und nahm etwas Öl in meine hole Hand es war noch warm. Zuerst verteilte ich es in meinen Händen und legte dann beide Hände gemeinsam auf Judiths linkes Schulterblatt. Mit leichten kreisenden Bewegungen verteilte ich erst einmal das Öl auf ihren Schultern und im Nackenbereich, dabei spürte ich über all die verspannten Stellen. Mit leichtem Druck begann ich die gesamte Muskelpartie warm zu massieren und übte auf die Verspannungen leichten Druck aus, ohne sie aber zu verschieben. Mit nachlassendem Druck dehnte ich dann vorsichtig die Muskelfasern. Sie quittierte meine Bemühungen mit sanftem Schnurren und tiefen genießenden Seufzern.

„Hast heute Abend im Wind und ohne Sonne wohl nicht ganz das richtige angehabt?“ musste ich sie einfach provozieren.

„Dir hat es doch auch gefallen, oder?“

„Das hat es und jedem anderem auch.“

„Der einen oder andere Ehefrau, wohl nicht so.“ kicherte sie.

„Hat es gekribbelt oder dich erregt, dass Dich alle angeschaut haben?“ fragte ich sie direkt.

„Nicht so wie ich es erwartet habe. Es war spannend aber ich wollte mich manchmal doch verhüllen, hatte aber ja nichts mitgenommen.“
„Was hattest Du den erwartet?“

„Das es mich erregt, geil macht, aber es war eigentlich nur der Reiz etwas Verbotenes zu tun. Es hatte eigentlich keine erotische Wirkung auf mich.“

„Also keine Wiederholung wert?“

„So jedenfalls nicht.“

Die üblichen zwanzig Minuten für eine Massage waren schon mehrfach abgelaufen und so langsam hatten sich die meisten harten Knoten aufgelöst, doch einige ganz hartnäckige waren immer noch da. Die würden aber heute auch nicht mehr zu knacken sein. Also wechselte ich zu einer reinen Wohlfühlmassage. Ich bezog die Schultergelenke und Oberarme mit ein. Dehnte die Gelenke, die Muskeln und setzte mich schließlich neben ihre Schulter und begann die restliche Anspannung, die Sorgen und Gedanke von ihrem Nacken her nach unten zur Hüfte und zu ihrem Po zu massieren. Dabei gleitete meine Hand auch unter das Handtuch, auf ihren Po, was sie kommentarlos geschehen ließ. Nach einer Weile deutete ich an, das ihr Rücken nun genug hätte, was sie aber nicht ganz gelten lassen wollte. Ich zog ihr die Deck den Rücken hoch und wollte mir gerade die Händewaschen gehen, als sie sich von dem Kissen rollte und nun von der Decke nur noch halbbedeckt auf dem Rücken da lag.

Ich schaute sie an. Ihr rechtes Bein bis zur Hüfte frei. Die rechte Seite ihres Oberkörpers nur halb bedeckt. Die Schultern lagen entspannt und gerade da, die Arme weit gestreckt, schaute sie mich an.

„Warum tust Du das?“ fragte sie mich.

„Was tue ich?“

„Warum gibst Du Dir solche Mühe, mir das Leben so schön und angenehm zu machen. Und stellst dabei keinerlei Ansprüche.“

Ich schwieg.

„Du hörst Dir alle meine Sorgen an. Verwöhnst mich heute Abend mit einer stundenlangen Massage und kratzt nicht mal an den Grenzen. Neulich in der Sauna, hast Du nur gegeben. Und forderst kein bisschen, weder mit Worten noch mit Gesten.“

„Für Momente wie diese eine Sekunde.“ antwortete ich, drehte mich langsam um und verschwand im Bad.

Ich hörte, wie es im Bett raschelte und sie kam mir mit ihrem Nachthemd bekleidet nach und blieb im Türrahmen stehen.

„Das erkläre mir bitte. Was gibt Dir der Moment, wenn ich Dich frage warum Du mich verwöhnst?“ sagte sie.

Ich legte das Handtuch beiseite und lehnte mich an das Waschbecken und sah sie aufrecht an.

„Es geht um Vertrauen. Wenn Du mir von deinen Sorgen und Phanatsien erzählst, wenn Du Dich auf meiner Terrasse so gehen lassen kannst, wenn Du Dich mir, wie in der Sauna so auslieferst, wenn Du Dich so von mir massieren lässt, dann vertraust Du mir.“

Sie schwieg.

„Und dieses Vertrauen möchte ich um nichts in der Welt auf’s Spiel setzen.“

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Marc-Spitz
Geschrieben

Am nächsten Morgen frühstückten wir spät im Hotel und planten den Tag. Wir gingen gegen Mittag zum Strand und wanderten eine Weile barfuß durch das Wasser bis wir nahezu alleine am Ufer der Ostsee waren.

„Sonnenbad?“ fragte ich Judith.

„Sonnenbad.“ antwortete sie kurz.

Wir verließen die Wasserkante, überquerten den Strand und gingen in eine kleine Einbuchtung in den Dünen. Ich legte meinen Rucksack ab und breitete ein Handtuch aus. Da wir unter uns waren zog ich mich komplett aus und legte mich auf mein Handtuch. Judith tat es mir gleich und bot sich der Sonne im Ganzen dar.

Ich dachte an den gestrigen Abend, wie Judiths Körper durch meine Hände glitt und sich völlig entspannte. Auch wenn ich keinen Versuch gestartet hatte sie zu mehr zu verführen, hätte ich doch gerne mit ihr geschlafen. Zum ersten Mal in sie einzudringen, sie langsam und zärtlich zu stoßen, sie auf die höchsten Höhe der Lust zu treiben, war ein Verlangen, dass immer größer in mir wurde. Ich merkte gar nicht wie mich diese Gedanken erregten, bis sich mein Penis im Takt meines Pulses erhob und sich nicht mehr ablegt.

„Du musst ja eine große unbefriedigte Lust haben, wenn dein Schwanz sich so schnell ohne weitere Aufmerksamkeit aufrichtet.“ bemerkte Judith

„Stimmt, ich hätte jetzt richtig Lust.“

„Auf mich?“

„Du machst mich schon lange heiß, aber Du bist vergeben und da dränge ich mich nicht rein.“

„Ehrenhaft von Dir, aber seid gestern Abend ist das Vergangenheit.“

„Wie bitte?“ fragte ich erstaunt. Mein Penis hatte sich inzwischen wieder vollkommen entspannt.

„Ich habe gestern mit Jochen telefoniert und wir haben über unsere Ziele und die Gestalt unseres Lebens gesprochen. Was ich noch erleben möchte und was er noch vorhat. Die Gemeinsamkeiten waren nicht sehr groß.“ erzählte sie und setzte sich auf.

„Das tut mir leid.“ ich setzte mich ihr zugewandt in den Schneidersitz.

„Es war meine Entscheidung, aber es fühlt sich komisch an.“

„Wäre auch komisch, wenn nicht. Es waren ja ein paar Jahre.“

Sie schwieg und wirkte etwas melancholisch.

Ich beugte mich nach vorne und nahm sie in den Arm. Sie legte ihre Arme um meinen Körper und vergrub ihre Augen tief in meiner Schulter. Mit einer Hand streichelte ich zart ihren Rücken und spürte jetzt, wie ihr eine Träne auf meine Haut lief. Sanft zog ich sie noch weiter an mich heran. Ohne uns zu lösen legte Judith ihre Beine um mich und setzt sich auf meinen Schoß. Meine Fingerspitzen gleiteten von ihren Schultern über ihre Wirbel bis hinunter zu ihrem Steiß. Dann strichen meine Hände, sie sanft an mich ziehend, über ihre Hüften und ihren Po. Sie dreht mir ihr Becken zu und ließ ihr Gesicht in meiner Schulter versteckt. Ich spürte wie ihre Nippel hart wurden und meine Brust berührten. Judith begann ihre empfindlichste Stelle langsam an meinem sich aufrichtenden Penis zu reiben. Sie bewegte ihr Becken langsam vor und zurück und ließ dabei meinen Schwanz durch ihre inzwischen feuchten Lippen gleiten. Ich liebte ihr heißes Feuer, wie es sich auf meinem Schaft ausbreitete. Meine Hände wanderten zu ihrem strammen Po, massierten ihn, worauf sie ihn anhob und meine Spitze vor ihre Öffnung führte. Langsam, sehr langsam ließ sie sich herab und spürte jeden Millimeter wie er in sie ein drang. Die Eichel war gerade in ihrem feuchten Schlund verschwunden, da stoppte sie und begann mit einer leichten auf und ab Bewegung. Im langsamen gefühlvollen Rhythmus fickte sie sich selbst auf meiner Spitze. Ich spürte ihren Atem auf meiner Brust, er war tief und warm. Es war wunderbar. Ihre Bewegungen wurden länger und sie ließ sich immer tiefer sinken, bis sie ihn ganz in sich aufgenommen hatte. Judith löste ihren Kopf von meiner Schulter und schmiss ihn in ihren Nacken. Sie legte ihre Hände in meinen Nacken und hielt sich fest an meinem Körper. Ich küsste ihren Hals, während Judith sich weiter auf meinem Schwanz nahm, was sie wollte, jetzt etwas schneller, aber immer noch tief und voller Gefühl. So ritt sie mich eine Weile und es viel mehr schwer nicht vorzeitig zu kommen. Dann beschleunigte sie schlagartig und begann zu zittern. Als sie ihre Arme nach hinten in die Luft warf und ihren Körper nach hinten fallen ließ, konnte ich mich nicht mehr halten. Ich spritzte alles was ich hatte tief in sie hinein und fing ihren Körper im selben Moment auf. Sie blieb weit nach hinten gebeugt und die Arme weit von sich gestreckt in meinen Armen liegen. Mein Penis pumpte die letzten Schübe, während ich Judiths gestreckten Bauch und ihre Brüste bewunderte.

„Ich bin frei.“ hörte ich sie mit einer glücklichen befreiten Stimme sagen.

Ich zog sie wieder hoch und muß sie wohl etwas verwirrt angeschaut haben, denn sie sagte: „Das war das Beste seid Jahren. Als ob Ketten gesprungen wären.“

„Freut mich, dass ich dabei sein durfte.“ antwortete ich.

Wir blieben noch einen Moment so sitzen, bis sie von mir abstieg und sich, alle viere von sich streckend, auf ihr Handtuch rollte.

„Judith?“ begann ich nach einer Weile, die wir träumend in der Sonne gelegen hatten.

„Ja?“

„Für mich war es auch das Schönste seid einer langen langen Zeit.“

„Freut mich, dass ich dabei sein durfte.“ antwortete sie und grinste. „Ist Dir eigentlich bewusst, dass wir gerade am Strand in aller Öffentlichkeit ‘gevögelt‘ haben?“

„Und es war mir egal.“ antwortete ich mit geschlossenen Augen. „Ich war so bei uns, dass es auch der Marktplatz hätte sein können.“

Sie lachte. „Das wäre mir dann doch zu öffentlich.“

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