Jump to content

Wann fängt Untreue an?


Friesenub

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

@Zapruder... siehst... das sehe ich anders... für mich geht er nicht rein, weil er sich noch nicht dafür entschieden hat...es ist noch alles offen

Geschrieben (bearbeitet)

Wenn Du jetzt aber Herbert's Frau wärst...? Käme es Dir nicht wie Untreue vor? 

( Ich kann den letzten Absatz unseres Blockwarts  nur unterschreiben.)  ;)

bearbeitet von Zapruder
Geschrieben

Wow......! Also rein auf das Empfinden hin eines Partners ist es das, was der Partner sich herausnimmt zu beurteilen und deklariert? Zum Glück denken nicht alle Menschen so, sorry.

Da ist also Otto, der seine Frau seit zweieinhalb Jahren nicht mehr anfässt, obwohl seine Frau eine attraktive Mittdreissigerin ist. Otto und seine Frau haben schon mehrfach miteinander darüber diskutiert. Vergeblich, denn Otto beharrt einfach auf seinem Standpunkt, dass er nun mal keine Lust mehr auf Sex hat und nichts machen kann. Und da sie nun mal auch seine Ehefrau ist, muss sie sich damit einfach abfinden.

Ottos Frau nimmt es mit der nachvollziehbaren Verzweiflung und dem Schmerz hin, wie es sicher alle zunächst tun würden. Über die Zeit kommt jedoch hier und da der Wunsch nach Sex auf und in Gedanken keim auch langsam die Idee das man ja mit dem netten Arbeitskollegen Heinz durchaus mal nette Stunden verbringen könnte. Bislang blieb es jedoch nur bei diesem Gedanken.

Und demnach wäre es legitim und gerechtfertigt für Otto, wenn er seine Frau des Fremdgehens für schuldig spricht, obwohl es nur ein Gedanke war?

Meine Güte sind wir mal froh in einem Rechtsstaat leben zu dürfen........................

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 15 Minuten, schrieb Zapruder:

Wenn Du jetzt aber Herbert's Frau wärst...? Käme es Dir nicht wie Untreue vor? 

nein... käme es mir nicht

es käme mir nicht einmal wie Untreue vor, wenn Herbert drinnen ein Bier trinkt

ich hätte vertrauen zu meinem Herbert, das er die richtige Entscheidung trifft, wenn es hart auf hart kommt

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben (bearbeitet)

@Sunfra... Wäre einzig und allein Otto, der das für sich selbst entscheidet, ab wann er  was als Untreue empfindet. 

So definiert es jeder halt für sich...

Wenn's nur das Bier ist...  :smiley:

bearbeitet von Zapruder
Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb Sunfra:

Und demnach wäre es legitim und gerechtfertigt für Otto, wenn er seine Frau des Fremdgehens für schuldig spricht, obwohl es nur ein Gedanke war?

Berührt dieses Beispiel in irgendeiner Weise jene Beispiele, die ich genannt habe?

Und der Rechtsstaat hat in diesem Bereich absolut keine Grundlage, überhaupt erwähnt zu werden. Wenn Otto sich nun von seiner Frau trennen will (weil Mittwoch ist oder weil ihn sein Hund komisch angeschaut hat oder weil er den Gedanken seiner Frau als Untreue ihm gegenüber auffasst), dann ist dies sein gutes Recht (in diesem Zusammenhang greift wieder die Rechtsstaatlichkeit, da hierbei das GG Anwendung findet). Was soll Ottos Frau machen? Den Fortbestand der Beziehung einklagen?

Wenn Otto es als Untreue ansieht (selbst, wenn sie dem Postboten in die Augen schaut und er das bereits als Betrug ansehen würde), dann ist es so. Meine genannten Beispiele lieferten allerdings völlig andere Ausgangslagen. Nimm doch jene von mir gelieferten Beispiele und versuche nun einmal, eine absolut schändliche Handlungsweise von Herberts Frau (oder Dir in Bezug auf das andere Beispiel) zu attestieren. Fällt nicht mehr ganz so leicht, oder?

Ja, es ist gut in einem Rechtsstaat zu leben, der es jederzeit erlaubt, eine Beziehung mit jemandem zu beenden, dem man nicht mehr vertraut, da man seine Handlungen und Wünsche/Gedanken bereits als Untreue betrachtet. Freier Wille ist etwas Tolles, nicht wahr?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 8 Stunden, schrieb invisible40:

habe ich dir das unterstellt? davon lese ich nun wieder nichts...

Ich verstehe nicht, warum du mir dann folgendes...

vor 21 Stunden, schrieb invisible40:

so lange er es nicht tut, ist es nur eine Fantasie, als würde er Pornos gucken...

erklärt hast. Ich weiß das durchaus, von daher muß man mir das nicht wirklich erklären. Aber nun gut.

vor 9 Stunden, schrieb Duich66:

Untreue fängt beim Kaffee schon an ....Warum verabredet man sich und welche Hintergedanken hat man? 

Hääää?  Wenn ich mich also mit jemandem von hier auf einen Kaffee verabrede, dann bin ich direkt untreu?

Was`n das für`n Käse? Ich kenne einige Männer von hier, mit denen ich ohne weiteres auch mal was trinken gehe, OHNE meinen Mann, ohne das ich deswegen untreu bin.

 

Angenommen mein Herbert :clapping: würde vor einem Puff auf und ab laufen und ich würde davon, wie auch immer, Kenntnis erhalten...

Ich würde ihn fragen, warum er dort war. Automatisch untreu wäre er für mich dadurch nicht.

Intensiven Klärungsbedarf hätten mein Herbert und ich, wenn er mir sagen würde, daß er überlegt hatte da rein zu gehen, sich aber im letzten Moment anders entschieden hätte. Ich würde wissen wollen warum er da reingehen wollte, was ihn dazu bewegt.

bearbeitet von Engelschen_72
Geschrieben

Meines Erachtens,solange der Versuch des fremdzugehen sich nur gedanklich im theoretischen bewegt,hat es keinen Bezug zur Realität,es wäre abstrakt.

Aber,das Rohr schon in der Hand,die "Braut"kniet davor und meine Lebensgefährtin betritt das Zimmer,glaube,da gibt es nichts mehr zu differenzieren?

Denken wir nur einmal an Bill Clinton,er wurde von seiner Praktikantin bespasst und empfand dies nicht mal als Sex,(um eine Strafverfolgung wegen Meineides aus dem Weg zu gehen)und eine ganze Nation durfte darüber  streiten,was ist kein Sex und wo fängt die Untreue an.

Nur ein Wort entzweit die Community "Untreue"und es wird eine nichtendende Debatte für's eigene Ego?

Geschrieben (bearbeitet)

Man kann es aber auch so sehen: Herbert vergnügt sich mit der scharfen Susi im Puff, weil er für diese Dienstleistung entsprechend bezahlt hat. Ist das nun Untreue oder nicht?

bearbeitet von sinful_dreams
Wortwahl geändert
Geschrieben (bearbeitet)

@sinful_dreams

Und da wird es eben unterschiedliche Ansichten geben - bei denen ich die Argumente beider Seiten verstehen kann.

Sowohl diejenigen, die darauf pochen, daß, solange keine aktive sexuelle Handlung vorgenommen wurde, es keine Untreue sein könne, als auch diejenigen, welche allein bereits das Vorbereiten, den Willen und den Wunsch Herberts als ausreichend dafür betrachten, seiner Partnerin nicht treu zu sein.

(Ob man nun den Sex in einem Bordell als reine Dienstleistung betrachten möchte, um dahingehend das Ganze abzuwiegeln, beachte ich nicht, da Sex außerhalb der Beziehung ohne Kenntnis und Wohlwollen des Partners nun einmal Sex außerhalb der Beziehung ist - ohne Kenntnis und Wohlwollen des Partners. Und sich damit automatisch als Untreue qualifiziert.)

Nachtrag zur Wortwahländerung:

In diesem Falle - ja. Sofern seine Partnerin nichts davon weiß und es auch nicht billigt.

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Nachtrag, da Wortwahländerung des Vorposts
Geschrieben
vor 5 Stunden, schrieb Engelschen_72:

Ich würde wissen wollen warum er da reingehen wollte, was ihn dazu bewegt.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Du im Gegensatz zu einigen Foristen hier ganz schnell Theoretisches und Praktisches trennen würdest.

Wie auch immer..........:jumping:

Geschrieben

Nun denn, so hat halt ein Jeder seine ureigene Meinung dazu, was ja auch in Ordnung ist.

Wir möchten jedenfalls nicht alles und jede Situation in einen Topf werfen, schauen sehr gerne auch hinter die Kulissen. Uns wäre es jedenfalls sehr wichtig zu ergründen, worin die Ursache lag, das der eigenen Partner fremd gegangen ist. Und die Betonung liegt hier eindeutig bei FREMD GEGANGEN IST!!

Wenn am sich Ende herausstellt, der eigene Partner tickt einfach so und kann nicht treu sein, dann wäre es sicher ein guter Grund sich von diesem Menschen zu trennen, wenn man auf sexuelle Treue in einer Beziehung besteht. Sollte sich jedoch herausstellen, dass man selbst als Partner ein Teil dazu beigetragen hat, dann muss man sich selbst eine Teilschuld zugestehen und gemeinsam mit dem Partner eine für alle gleichermassen gute Lösung finden.

Sollte man zufälligerweise Kenntnis darüber erlangen, das der Partner sich schon gedanklich mit dem Fremdgehen befasst, oder gar schon aktiv in einschlägigen Foren/Plattformen aktiv auf der Suche nach anderweitigen sexuellen Kontakten ist, dann ist es in unseren Augen noch kein Fremdgehen, aber sicher Alarmstufe rot, auf Grunde dessen ebenfalls dringend ein klärendes Gespräch von Nöten ist, um eben wiederum analysieren zu können, weshalb der Partner sich so verhält.

Das Schwierige wird sehr wahrscheinlich für die meisten Betroffenen sein, dass sie von ihren Gefühlen geleitet werden, und nicht mehr einigermassen rational denken können. Klar, dass würde uns auch zuerst arg treffen und auch verletzen. Dennoch muss man sich nach dem ersten "Schock" auf eine Klärung besinnen und vor allem von unendlichen Schuldzuweisungen absehen, bevor man nicht endgültig klären konnte, weshalb der Partner fremd ging.

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Ich habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen. 

Im Handy des Partners zu schnüffeln mag für viele ein Vertrauensbruch sein. Zu Recht verdammenswert, wenn sich nichts bewahrheitet, was vermutet wird. 

Allerdings ... 

Das eigene Bauchgefühl meldet sich nicht umsonst. Sicher wäre es der feinere Zug, das Gespräch zu suchen und zu vertrauen. Nur ist der Teufel eben gern mal ein Eichhörnchen. 

Wer so hinterfotzig Teile des Chats löscht, um weiterhin mit Vorsatz lügen zu können, bei dem hätte ich ganz sicher kein schlechtes Gewissen. 

 

Frage mich eben, wie ich handeln würde. Vertrauen wäre hinüber und auch nicht mehr zu retten. 

Geschrieben

Zum Thema:

Untreue fängt für mich da an, wo ich bewusst hintergangen und Absprachen hintertrieben werden.  

Das fängt beim Anmelden in diversen Chatseiten an, wenn ich davon nichts weiß ... geht weiter über das Abspeichern von Frauen-/ Männernamen unter einem falschen Namen des anderen Geschlechtes weiter ...  Und auch Sexchats/ Telefonsex mit anderen Frauen fallen für mich unter untreues Verhalten. 

Wer in Gedanken schon so weit geht, sich mit Anderen zu vergnügen, bei dem ist es auch zum Seitensprung nicht mehr weit.

Geschrieben

Das kannst nur du selbst beantworten, denn wenn du dich betrogen fühlst, hilft es nichts wenn dir 10 andere Sagen das ein Chat noch keine Untreue ist.

Es ist sicherlich schwierig sowas zu beurteilen, ob es nun der bloße Gedanke an Sex mit einem anderen schon verwerflich ist oder ob da noch mehr dazu kommen muss. Das ist aber dann auch der Moment, an dem man sich selbst hinterfragen kann. Gibt es einen Grund für das Verhalten und kann ich daran etwas ändern?

Für mich hat Treue eh nichts mit sexueller Monogamie zu tun, aber das ist ja meine Ansicht die sicher auch viele nicht verstehen aber auch nicht ändern werden.

Geschrieben
vor 17 Minuten, schrieb sveni1971:

Für mich hat Treue eh nichts mit sexueller Monogamie zu tun, aber das ist ja meine Ansicht die sicher auch viele nicht verstehen aber auch nicht ändern werden.

Aus diesem Grund unterscheidet man ja in unterschiedliche Treue-Modelle. Sexuelle Treue ist ja nur eine von vielen Möglichkeiten der Treue.

Am Ende muss es ohnehin jeder für sich selbst entscheiden, wo nach seiner Meinung die Untreue anfängt. Je undifferenzierter das ist, desto realistischer wird es, betrogen zu werden. Denn wenn schon ein blosser Gedanke ausreicht um untreu zu sein, dann kann ja die eigene Lebensqualität nur darunter leiden und schon fast eine Paranoia entstehen. 

Geschrieben (bearbeitet)

Warum geht man denn mit anderen Männern von hier, OHNE den eigenen mann Kaffee trinken? @engelchen .

Wenn ich hier schon mal jemanden kennen lerne, kann der eigene mann doch mitkommen ?

bearbeitet von darkmother
Geschrieben
Am 13.8.2017 at 15:14, schrieb analistiker:

Wann fängt für euch die Untreue eures Partners an?

Für mich wenn ich oder meiner Partnerin etwas heimlich macht

Geschrieben
Am 29.8.2017 at 15:05, schrieb darkmother:

Warum geht man denn mit anderen Männern von hier, OHNE den eigenen mann Kaffee trinken? @engelchen .

Wenn ich hier schon mal jemanden kennen lerne, kann der eigene mann doch mitkommen ?

Angenommen, um mal ein passendes Beispiel zu finden, der User @OneNo wäre mal hier in der Gegend und wir würden uns einfach mal gerne real kennenlernen, weil wir uns schon länger aus dem Forum kennen. Diese Neugier hätte bei mir nichts mit irgendeinem sexuellen Gedanken zu tun, sondern einfach nur die Neugierde auf den Menschen hinter`m Profil.

Wenn mein Mann nun keine Zeit oder Lust hätte mitzugehen, dann wüsste ich nicht, wo ich in dem Moment untreu bin (so wie`s hier geäußert wurde!), wenn ich mich alleine mit OneNo treffe @darkmother

Geschrieben

Keine Zeit und keine Lust des Partners/Partnerin habe ich in diesem Moment nicht wirklich bedacht.

Aber es ist schon so, dass man den Partner davon in Kenntnis setzt...das meinte ich damit. Ob er dann mit kann oder nicht, steht ja auf einem anderen Blatt.

 

Geschrieben
Am ‎13‎.‎08‎.‎2017 at 20:00, schrieb Seelenwanderin:

Denn mein Partner ist nicht mein Eigentum und wenn er sich etwas wünscht, was ich ihm nicht geben kann oder will, warum sollte er sich einschränken?

Wenn Personen in einer monogamen Beziehung leben, muss dieser Partner sich daran halten. 

Warum sollte er sich einschränken, warum soll er nicht die Sau rauslassen können....?  Kennt der Partner diese Haltung, wird er das immer ausnutzen, er weiß es ja von vorneherein, 

dass die Frau klein bei gibt.  (Ich meine jetzt monogame Beziehungen)

Geschrieben (bearbeitet)
vor 22 Minuten, schrieb SilentHill_:

Wenn Personen in einer monogamen Beziehung leben, muss dieser Partner sich daran halten. 

Er/Sie MUSS? Nein!

Es wäre schön, wenn mein Partner unsere gemeinsame Definition von Monogamie in unserer Partnerschaft auch lebt. Er MUSS  es aber nicht, da er, wie @Seelenwanderin passend schrieb, nicht mein Eigentum ist. Genausowenig wie andersrum.

Wir wissen beide nicht, wie wir uns in dieser Richtung entwickeln, glauben aber nicht, daß wir jemals eine nicht-monogame Partnerschaft führen wollen. Was wir aber jeweils vom anderen erwarten ist, daß wir ehrlich zueinander sind und wenn sich unsere Sichtweise bzgl. Monogamie ändern sollte, daß dem anderen gegenüber auch kommunizieren und dann schauen, wie man gemeinsam damit umgeht.

 

bearbeitet von Engelschen_72
Geschrieben (bearbeitet)

Ich glaube, dass wenn der Partner die Haltung kennt, "warum sollte ich ihn einschränken"...dass er das dann als Freischein ansehen könnte. 

Mit diesen Worten werden doch alle Grenzen aufgehoben. Auch wenn Monogamie immer freiwillig ist. Damit signalisiert man doch, eigentlich habe ich Monogamie, aber

ich schränke dich nicht ein. Das heißt dann, er kann tun, was er will.    

Genau so ist es bei einer Bekannten gewesen. Er ist immer weiter gegangen, weil sie es zugelassen hat. Weil sie signalisierte, dass sie klein beigibt.

vor einer Stunde, schrieb Engelschen_72:

Er/Sie MUSS? Nein!

Müssen tut man nicht. Aber mit Konsequenzen rechnen 

 

bearbeitet von SilentHill_
Geschrieben

Also da gilt für mich ganz klar ein Versprochen wird nicht gebrochen , also ist es ein frei gewähltes Muß .

Sollte sich da die Einstellung zum Versprechen ändern ist erst mal Das zu kommunizieren und gegebenenfalls eine neue Vereinbarung zu treffen .

Geschieht Dies nicht ist es Betrug . 

×
×
  • Neu erstellen...