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Mannbli

Refurbished PC - gut oder schlecht?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

ich möchte mir einen PC kaufen. da neue nicht immer günstig sind, habe ich nach günstigen Alternativen gesucht

ich habe bei einem großen bekanten Online Versand gesehen, dass es sie Refurbished (Generalüberholt) gibt.
sind solche PCs gut oder wäre es besser, das Geld zusamen zu sparen und einen neuen zu kaufen?

Loki665
Geschrieben

Ich habe gerade bei bspw. Laptops aus dem höherwertigen Segment sehr gute Erfahrungen gemacht. War über 6 Jahre mit einem x41t unterwegs. Würde nach möglichkeit aber nur dort kaufen, wo du auch vorher besichtigen kannst. 

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MOD-Meier-zwo
Geschrieben

Ich würde keinen generalüberholten kaufen, das Preis-Leistungsverhältnis passt nicht.

Bei Aldi oder so gibt es regelmäßig PC's oder Notebooks für um die 500 € mit 3 Jahren Garantie, die für den Heimgebrauch ausreichend dimensioniert sind.

Generalüberholte Rechner sind oft Leasingrückläufer, mit einer Technik, die schon 3 oder mehr Jahre auf dem Buckel haben, als Firmenrechner meisst 8/5 gelaufen sind, also mehr als 6.000 Betriebsstunden. Oft wird dann bei solchen Rechnern auf eine Grafikkarte verzichtet, was für Spiele hinderlich sein kann.

Joker139
Geschrieben

Ich an deiner Stelle würde das lassen. Wie MOD-Meier-zwo schon bemerkte, du weißt nicht was du bekommst.Von den Aldi Produkten würde ich allerdings auch die Finger lassen, die sind den Preis nicht wert. Was soll es denn überhaupt sein, wie sind die Anforderungen ans Gerät, muß es ein PC sein oder reicht ein Laptop?

Bajosh
Geschrieben

Was soll man den unter Refurbished bei einem PC verstehen?

Weder am Motherbord, noch am Netzteil, Arbeitsspeicher oder CPU kann man etwas generalüberholen!

Meines erachtens wird dort nur ein wenig entstaubt und im Idelafall eine neue Festplatte verbaut und das war es dann schon.

Nutz-Stute
Geschrieben

Von Laptops würde ich generell die Finger lassen. An den Dingern gibts einfach zu viele Stellen, die Alterung aufweisen, aber NOCH funktionieren. Und wenn was ausfällt, wirds teuer, wenn man es nicht selbst kann.

Wenn dir ein Desktoprechner vorschwebt, kommt es vor allem drauf an, was du damit machen willst.

Für Bürorechner gibts einen großen Markt, und auch ordentliche Geräte. Spielerechner wirst du da aber nicht bekommen. Wenn du Informationen zum Motherboard bekommst, und da ein 16x PCI-Express Slot verfügbar ist, kann man die aber mit einer potenten Grafikkarte aufrüsten. Die Kosten musst du natürlich oben drauf rechnen.

Aber wie gesagt: Was willst du damit anstellen? Und wie groß ist dein Budget?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde, schrieb Nutz-Stute:

Von Laptops würde ich generell die Finger lassen. An den Dingern gibts einfach zu viele Stellen, die Alterung aufweisen, aber NOCH funktionieren. Und wenn was ausfällt, wirds teuer, wenn man es nicht selbst kann.

Wenn dir ein Desktoprechner vorschwebt, kommt es vor allem drauf an, was du damit machen willst.

Für Bürorechner gibts einen großen Markt, und auch ordentliche Geräte. Spielerechner wirst du da aber nicht bekommen. Wenn du Informationen zum Motherboard bekommst, und da ein 16x PCI-Express Slot verfügbar ist, kann man die aber mit einer potenten Grafikkarte aufrüsten. Die Kosten musst du natürlich oben drauf rechnen.

Aber wie gesagt: Was willst du damit anstellen? Und wie groß ist dein Budget?

ich willl Texte schreiben in Internet surfen und mal Filme schauen

Spielen weniger vielicht mal Soltiar oder so swas.

Für spiele habe ich eine X Box

bearbeitet von mannbl428
Nutz-Stute
Geschrieben

Also wenn du so gar keine 3D-Spiele auf der Kiste zocken willst, dann kannst du dich auch auf dem Gebrauchtmarkt umsehen. Allerdings musst du aufpassen, und genau lesen. Refurbished bedeutet nicht das gleiche, wie z.B. beim Auto. Da werden keine Verschleißteile ausgetauscht oder so, sondern maximal geschaut, ob alles funktioniert, und mal durchgesaugt. Und die Geräte kommen oftmals ohne Festplatte und ohne Betriebssystem.

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Geschrieben

Da reicht ein einfacher Dualcore mit um die 2 GHz und 2-4 GByte Ram. Sollen die Filme in HD sein und das ganze auch noch per Stream, ein GHz mehr.

Grafikkarte, reicht was um die 30 Euro.

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Nutz-Stute
Geschrieben

Relo, das ist schon weit überzogen. Das kann eine APU von AMD mit integrierter Grafik für 50€ genauso gut. Und die integrierte Chipgrafik von Intel reicht auch für HD-Videos völlig aus. DAFÜR braucht man echt keine Grafikkarte separat mehr.

Geschrieben

@Nutz-Stute Ich hab in etwa die genannte Konfiguration und bei gestreamten HD-Videos gerne mal Ruckler. Die Auslastung liegt bei Html5 Videos, bei etwa 95 %.

Gut, ist natürlich kein i3. Aber eigentlich hast Du recht, das billigste Mainboard schafft das locker.

Joker139
Geschrieben

Aber reicht dann nicht was günstiges von Mediamarkt und Co.?

Nutz-Stute
Geschrieben

Beim Mediamarkt gehts bei 300 erst los. Das ist halbwegs aktuelle Hardware, die für die geforderten Anwendungsgebiete schon weit überzogen ist.

Gebrauchte Büro-PCs gibts bereits ab 100€.

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Geschrieben

Also ein Raspberry Pi für 40 Euro reicht auch schon für Hd-Videos. Ist aber son proprietäres Linux und etwas Bastelarbeit und ich weiss nicht, wie es da mit Internet oder Schreiben aussieht. Ja, für das was der TE möchte, reicht das "langsamste" was heute noch zu haben ist. Es kommt natürlich auch auf das Betriebssystem an. Ist das ein Netbook mit Xp und 2x 1,2 GHz reicht es eigentlich auch schon. Der gleiche Rechner mit Win 10 wird wohl nicht mal starten.

Nutz-Stute
Geschrieben

Guter Einwand... Also von Linux rate ich ab, wenn man davon keine Ahnung hat. Das geht schief.

Und die Kiste sollte mindestens Windows 7 haben. Für XP gibts keine Patches mehr, und jeder, der jetzt noch mit einem XP-Rechner online geht, gehört geschlagen. Win 7 hat aber auch nur noch ~3 Jahre Support. Wenn also möglich, gleich mit Win10.

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Geschrieben

als Bertiebssystem hätte ich gerne Win da ich mich damit gut auskenne

ich bin Technisch nicht so ein Genie da wäre mir lieb wenn ich ein PC hätte den ich nur ein schalten brauch und er läuft von einbauen von Grafikkarten und so hab ich kein Plan

ich will den PC  so einstellen können das er sich automatisch auf den Aktuellen Software stand hält

 

DerLeibhaftige
Geschrieben

Ich hab als Student und auch danach noch bis vor Kurzem mit einem refurbished Lenovo-Laptop T61p gearbeitet. Der war am Ende fast 10 Jahre alt, hat noch hervorragend funktioniert, bis ich ihn dann aus eigener Doofheit zerstört hab...

Das größte Sicherheitsproblem bei Computern sitzt in der Regel auf dem Stuhl davor. Und da Windows (zumindest noch bei Win7) den ersten Benutzer standardmäßig mit Adminrechten ausstattet, finde ich ein Linux gar nicht mal so verkehrt. Wer Windows installiert bekommt, kann auch Kubuntu installieren, und hat danach wenigstens eine halbwegs sichere Kiste.

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Geschrieben
vor 8 Stunden, schrieb mannbl428:

ich will den PC  so einstellen können das er sich automatisch auf den Aktuellen Software stand hält

Das geht bereits ab win 8. Hatte mal die Betafassung davon auf Herz und Nieren getestet.

Ist extrem Datenschutzfeindlich - der User wird komplett entmündigt. Hatte zu Testzwecken ein par Games installiert, darunter auch ein "problematisches" Command + Conquer 2. Lief nicht. Keine Chance das Spiel zu starten.

In der Nacht so gegen 03:00 Uhr, schaltete sich der Rechner selber an, zog sich die neuesten Updates, patchte die ganzen Games, schaltete sich wieder aus.

Habe nur an den Protokollen gesehen, dass das Ding "gegen meinen Willen"  online war.

 

Tja und danach ging C+C2. Anstandslos.

Nutz-Stute
Geschrieben

Automatischs Softwarwartung unter Windows funktioniert nach wie vor nicht. Die Hälfte der Softwarehersteller macht nicht mit. Und bei der anderen Hälfte muss vieles erst von Hand abgesegnet werden, weil sich wieder was in den Lizenzverträgen geändert hat, und das nicht automatisch geht. Dazu hat Windows keine zentrale Paketverwaltung. Microsoft möchte das zwar gerne ändern, hat sich aber für den Irrweg des Windows-Stores entschieden. Nur das, was darüber installiert wird, kann auch automatisch gepatcht werden. Man gibt damit allerdings die Kontrolle vollständig ab, und bekommt dann auch zwangsweise neue Versionen von Programmen installiert, die man evtl. gar nicht möchte, weil bekannt ist, dass diese Probleme machen.

Das geht unter Linux deutlich einfacher, und man kann einzelne Programme etc. vom Update/Upgrade ausnehmen.

Dafür muss man bei Linux allerdings deutlich mehr Zeit investieren, weil das System voraussetzt, dass man Ahnung hat.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde, schrieb Nutz-Stute:

Automatischs Softwarwartung unter Windows funktioniert nach wie vor nicht. Die Hälfte der Softwarehersteller macht nicht mit. Und bei der anderen Hälfte muss vieles erst von Hand abgesegnet werden, weil sich wieder was in den Lizenzverträgen geändert hat, und das nicht automatisch geht. Dazu hat Windows keine zentrale Paketverwaltung. Microsoft möchte das zwar gerne ändern, hat sich aber für den Irrweg des Windows-Stores entschieden. Nur das, was darüber installiert wird, kann auch automatisch gepatcht werden. Man gibt damit allerdings die Kontrolle vollständig ab, und bekommt dann auch zwangsweise neue Versionen von Programmen installiert, die man evtl. gar nicht möchte, weil bekannt ist, dass diese Probleme machen.

Das geht unter Linux deutlich einfacher, und man kann einzelne Programme etc. vom Update/Upgrade ausnehmen.

Dafür muss man bei Linux allerdings deutlich mehr Zeit investieren, weil das System voraussetzt, dass man Ahnung hat.

Oh ja...

Ich würde mal sagen dass ich Betriebssystemtechnisch keine Anfängerin war, als ich 1998 auf den Gedanken kam, Windows ade zu sagen und einfach mal RedHat Linux installierte. Weia, ich hab 2 Wochen lang fast durchgehend geflucht und dann so nach und nach, das doofe Linux komplett "überarbeitet" weil weder Tastatur, Maus, Grafikkarte, Monitor, noch Soundkarte erkannt wurden - Internet hatte ich noch nicht. Nachdem ich die meisten Treiberdateien neu programmiert hatte und Start x starten konnte, kam ich auf die dumme Idee, KDE aufrufen zu wollen. Ich sags mal so:

Die Linux-CD's haben das nicht überlebt.

 

Wenn der TE ordentlich Geld übrig und nichts gegen Entmündigung hat, würde ich empfehlen, sich nen Apple oder Ipad zu besorgen.

Das funktioniert 100%ig in jeder Hinsicht. Einschalten - läuft. Keine Abstürze, keine manuellen Updates, kein Ärger und ein hervorragender Kundendienst.

Allerdings gibt es auch einige schwerwiegenden Haken - zumindest bei IOS:

 

In der Standardeinstellung ist das System so eingerichtet, dass beim Synchronisieren nur neuere Dateien überspielt werden und alle drei Monate alle alten Dateien (Bilder, e-Mails) gelöscht werden. Da wird man aber nicht drauf hingewiesen. Bermerkt habe ich das erst, als eines Tages ein par hundert Bilder weg waren und genau 1257 e-mails fehlten. Futsch. Denn IOS hat sie auch von der iCloud gelöscht und die Einstellungen beim Gmx-Server verändert. Man hat dem System ja Adminrechte eingeräumt (hab ich nicht!) Also auch die originalen e-Mails auf dem Gmx-Server, waren weg.

 

Diese "Sicherheitseinstellung" kann man aber nur über die iCloud ändern.

Naja und nicht wundern, wenn manche Musikstücke "nicht gefunden" werden oder bestimmte Videos nicht abgespielt werden. Auch Google findet nichts, was Apple nicht genehm ist. Und die automatischen Updates der installierten und bereits gekauften Software, die man nicht verhindern kann, können sich auch noch zum Schlechten entwickeln, weil der Softwarehersteller eine "neue" Version der Software rausgebracht hat und für bereits bezahlte Funktionen, erneut Geld haben will.

Ist ja schliesslich eine "Neue" Version und somit wird ein neuer Lizenzvertrag fällig. Dem man aber bei der ersten Installation, bereits "zugestimmt" hat.

 

Ach ja, das Ipad Air hat eine Garantie von 12 Monaten. So im 13. Monat "schaltete" sich so nach und nach der Touchscreen ab. Nach 18 Monaten ging nichts mehr.

 

bearbeitet von Relo
talkingdeadhead
Geschrieben (bearbeitet)

Hallösche @mannbl428

 

ich hab gerade noch ein bissi Zeit gehabt und Deinen Thread gefunden.

Meine erste Anlaufstelle diesbezüglich:

 

https://www.harlander.com/computer-workstations/pc-typen/workstations.html

 

Dort finde ich generell, sehr angemessene Preise und Leistung.

Und ich hab Dir auch gleichmal die Kategorie "Workstation" vorgeschlagen, da diese zum 24/7 - Betrieb gedacht sind/eher waren. Das heißt auf gut Deutsch; die verbauten Sachen sind ein paar Qualitätsstufen besser, als bei einem normalen PC. Außerdem kann ich dort mit ein wenig Glück, auch eine 2 Jahres Garantie auf einzelne gebrauchte A - Ware bekommen. Ansonsten ist eine 6 monatige Gewährleistung meistens inbegriffen.

Noch einen kleinen Tipp obendrauf:

Wenn Win7 auf dem Rechner läuft, geht auch Win10 und das kannst Du bei Amazon für umme 20 - 30 €uro als Freischaltcode erwerben. Mit diesen Codes hatte ich bis jetzt, nie Probleme oder Scherereien.

UND lies Dir nochmal das Gepräch zwischen Nutzstute und Relo aufmerksam durch, da sind auch super Tipps enthalten :).

 

gute :) Grüße talking:skull:DeadHead

 

bearbeitet von talkingdeadhead
Geschrieben

bein eingen steht das sie Win 10  64 Bit oder Win 10 Pro haben wo ist der unterschied und was ist besser

Nutz-Stute
Geschrieben

Pro ist die Professionelle Variante. Die bringt Funktionen mit, die im Firmenumfeld gebraucht werden. Wenns extra kostet, lass es. Ansonsten reicht dir Win10 64 Bit völlig aus. Ich bin mir grade nicht 100% sicher, aber ich meine, es gäbe eine 32 Bit Variante, von der man auch besser die Finger lassen sollte. Wäre heutzutage kompletter Quatsch.

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primer
Geschrieben

Ich habe mit alten Thinkpads (Lenovo) und Linux mint64 Bit sehr gute Erfahrung gemacht.

Installiert in 10 Minuten vom USB Stick, alle Programme schon dabei, gute grafische Oberfläche, die aussieht "wie früher" und man muss sich weniger Sorgen um Viren und Trojaner machen.

Für Office, Filme und ab und zu programmieren ideal.  Für LAMP sowieso :-)

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Geschrieben (bearbeitet)

Auch unsere Thinkpads sind mit Linux Mint 64 Bit ausgerüstet, dazu eine SSD Festplatte und den Arbeitsspeicher jeweils auf Maximum aufgerüstet, zudem es Geräte sind, die als Leasing -Geräte deutlich günstiger waren als vergleichsweise Neugeräte,

können diesen Weg auch nur empfehlen

bearbeitet von springtime_2017
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