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DerGoettinger

An die Frauen: Was WISST Ihr über Männer?

Empfohlener Beitrag

DerGoettinger
Geschrieben

Da bin ich mal wieder - und mal wieder mit einer meiner ketzerischen Fragen:

Liebe Frauen! Was wisst Ihr eigentlich über die Männer?
Also, ich meine jetzt wirkliches Wissen, dass Ihr Euch angelesen oder aus erster Hand direkt durch Aussagen von Männern erfahren habt? Ich meine nicht das Wissen, dass Ihr Euch durch Erzählungen von Freundinnen oder eigenes Vermuten zusammengesammelt habt. Und ich meine auch keine Platitüden, sondern wirkliches, faktisches Wissen.

Warum ich das frage? Nun, eine Forderung der Emanzipationsbewegung war, dass Männer es sich zur Aufgabe machen müssten, die Frauen zu verstehen. Verstehen wiederum resultiert aus faktischem Wissen, denn Verstehen meint "inhaltliches Begreifen eines Sachverhalts".

Ich gebe zu, dass dieses Ziel "Verstehen" noch nicht bei allen Männern erreicht ist. Aber immerhin: ich kenne einige Männer. Nur leider kenne ich keine Frau, der ich das gleiche Attribut zugestehen könnte. Nun versammelt sich hier ja - wider Erwarten - doch eine profunde Sammlung von Frauen, so dass es doch für Euch eigentlich ein Leichtes sein müsste, die Fackel der Emanzipation hochzuhalten.

Also, protzt mit Eurem Wissen. Beweist, was Emanzipation zu leisten in der Lage ist! Aber Achtung! Gewertet wird nur echtes Wissen!


Geschrieben

Ist das nicht ein bissel viel, Göttinger? ^^
Soll ich all mein Wissen, wie ich einen Mann zum Orgasmus treiben kann veröffentlichen? oder geht es dir über die seelischen Zustände, wenn er mal einige Tage abstinent lebt? Über sein Balzverhalten, oder über sein Streben nach Erfolg und Anerkennung?

Bitte grenz das doch ein bisschen ein

Ausserdem: geht auch spezielles Wissen über einen einzelnen Mann, was ein Einziger so erzählt, oder muß es allgemeingültig sein?


DerGoettinger
Geschrieben (bearbeitet)

Achtung! Richtig lesen! Es geht nicht darum, alles Wissen in ein Posting zu packen. Einzelaussagen reichen schon - wenn es wirklich echtes Wissen ist.

In sofern macht auch eine thematische Eingrenzuung keinen Sinn, weil eine thematische Eingrenzung eben auch den Ausschluss von Sachverhalten bedeuten würde - was wiederum "Verstehen" verhindern würde.

Und wenn Du sagen willst, dass es keinerlei allgemeingültige Informationen über Männer insgesamt gibt, sondern dass Wissen über einen Mann grundsätzlich nicht auf andere übertragbar ist, dann könnte das unter Umständen auch schon Wissen sein. Aber genau das ist die Frage: ist es tatsächlich Wissen?


bearbeitet von DerGoettinger
Geschrieben

...also ich WEISS nur eines:
ALLE Männer haben einen Schnippi

...alles andere nenne ich mal..hmmm... Vermutungen und Erfahrungen mit den Männern, mit denen ich es jetzt zu tun hatte... manche Dinge werden vielfach bestätigt und dennoch gibts immer wieder ausnahmen


Geschrieben

Männer haben ein Ypsilon, auf dem so Sachen wie der Schnippi festgelegt sind.... ebenso wie die Fähigkeit, dass dann damit auch gedacht werden kann... - MIST!! Das ist ja genau so etwas, was der Götti net hören kann!


Geschrieben

Ok, mal ein Statement:

Ich weiss, dass sehr viele Männer Oralverkehr passiv mögen. Ich weiss aber auch, dass das nicht verallgemeinert werden kann, ich hab mal einen kennengelernt, der es nicht mochte, über die Gründe hat er nicht mit mir geredet.


Geschrieben

Noch ein Statement:

Ich weiß, dass für viele Männer Zärtlichkeiten in direkter Linie zum Sex führen. Zärtlichkeiten als Selbstzweck ohne anschließenden Sex sind eher selten und kommen oft nur zustande, weil die Partnerin abblockt. Manchmal werden Zärtlichkeiten tagsüber auch "vergeben" um die Partnerin für den Abend lustvoll zu stimmen.

Ähm... muß/soll ich die Quellen meines Wissens auch bekannt geben? ^^


DerGoettinger
Geschrieben

...also ich WEISS nur eines:
ALLE Männer haben einen Schnippi

Na, das ist ja nicht wirklich viel


ladyallista
Geschrieben


Ich weiß, dass für viele Männer Zärtlichkeiten in direkter Linie zum Sex führen. Zärtlichkeiten als Selbstzweck ohne anschließenden Sex sind eher selten und kommen oft nur zustande, weil die Partnerin abblockt. Manchmal werden Zärtlichkeiten tagsüber auch "vergeben" um die Partnerin für den Abend lustvoll zu stimmen.



Und ich weiß von zumindest einem Mann, der ganz ohne Hintergedanken zärtlich sein kann - und WILL (Zitat: "Schön, daß ich Dich hier einfach mal beschmusen kann und nicht gleich wieder **** muß!" ).

Göttinger - ich kann Dir viele Dinge nennen, die ich über BESTIMMTE Männer weiß - aber über DIE Männer? Ist das nicht geradezu ein AUFRUF zum Pauschalisieren? Wenn ich anfange, von Einem auf Alle zu schließen, dann sind die Mißverständnisse doch quasi vorprogrammiert - und unterm Strich bleibt, daß halt jeder Mensch anders ist und man sich besser auf jeden neu einläßt, statt den bequemen Weg des vorschnellen Urteils zu wählen.


Geschrieben (bearbeitet)

Hier machen sich soviele Sorgen über die Qualitäten, oder Fehler eines Gechlechtes und haben noch nicht mal ein tragfähiges Menschenbild...

Das gute am Leben ist natürlich, dass es trotzdem funktioniert, und dass jeder Irrtum, der nicht tödlich endet im schlimmsten Fall bis zum Tod eine vermeintliche Wahrheit bleibt.

Ich bin ein Mann und ich weiß viel über Frauen, z.B. dass es ein "ja, aber"-Gen gibt, dass ihnen die Satzanfänge vorschreibt, wenn man etwas geäußert hat...

Aber ich sage ja auch immer: "Frauen muss man nicht verstehen, sondern begreifen..."

Außerdem soll es auch Männer geben, bei denen nicht jede Zärtlichkeit zum Sex, aber womöglich jeder Sex zu Zärtlichkeit führt.
Aber das kriegen viele Frauen dann heutzutage auch nicht mehr gepeilt, weil sie meinen Sex wie Männer machen zu müssen.

Überhaupt bestehen viele Freiheiten der Frau, nach all den Jahres des Kampfes darin, Dinge so wie Männer tun zu dürfen, und es ist ihnen nicht gelungen eine "neue" Weiblichkeit zu kreiren, die sich aus den Fesseln des Patriarchats befreit, aber dennoch ganz neu typisch weiblich ist.


Und so haben wir einen Thread hier, in dem man vielleicht wirklich mal versuchen könnte einen echten Austausch der Gechlechter zu intiieren, und wird später - wenn jeder der üblichen Verdächtigen sich geäüßert hat - stattdessen wieder nur Allgemeinplätze und flapsige Antworten finden für die der IQ einer Milz ausreichend ist.

Aber das ist das Internet - und das ist wieder ein anderes Thema...

P.S. ich habe das so abgefasst, dass es allgemeinverständlich sein sollte -
für Missverständnsse der Seele übernehme ich keine Haftung...


bearbeitet von Spritzneuling
griselda
Geschrieben

Ich weiss, dass Männer Menschen sind, das reicht mir vollkommen aus.


Geschrieben

Danke Griselda - Du verschönst mir den Tag...


griselda
Geschrieben

Immer wieder gerne, Plüschimaus.


Geschrieben

Ich weiß, dass viele Männer sich einbilden Frauen zu kennen und dem faktisch nicht so ist. Ich weiß auch, dass ich Männer nicht kenne aber mir einbilden darf meinen Lebenspartner ein bissel besser zu kennen, dieses Wissen reicht allerdings nicht aus, um mich als "Männerkennerin" zu betiteln .

Jeder Mensch, Mann oder Frau ist individuell und das Wissen was man sich vielleicht über ein paar Personen selbigen Geschlechts angeeignet hat, trifft mit Sicherheit nicht auf den Großteil zu.

Das einzige was relativ sicher ist ... Männer haben einen Schnippi und Frauen eine Mumu und selbst das ist nicht 100% sicher .

Sumse


Geschrieben

Ich habe bisher von sehr vielen Männern gehört, dass sie auch eine weiche Seite haben, die nur sehr selten zum Vorschein kommt. Dann haben sie die gleichen Ängste und Selbstzweifel wie Frauen...

Hmm, stimmen eigentlich die Aussagen von Männern die behaupten sexsüchtig zu sein???


Perlenhexe
Geschrieben (bearbeitet)

dass Männer Menschen sind, wurde ja schon geschrieben......

Ich weiss, dass Männer sich oft hinter einer rauhen Schale verstecken, um sich nicht verletzbar zu zeigen. Den Macho raushängen lassen, um das zarte Innere zu schützen. Ich weiss auch, dass Männer es z. B. schwerer mit der Verarbeitung und der Trauer haben, wenn eine Beziehung zu Ende geht. Dass sie länger brauchen, um darüber hinwegzukommen. Oft ist es sogar so, dass wenn nach 30jähriger Ehe die Frau stirbt, der Mann kurz danach stirbt, ohne erklärlichen Grund.

Und ich weiss, dass Männer sonder-, aber wunderbare Wesen sind. Bin lieber mit Männern befreundet als mit Frauen.

@ Nepthir - ich behaupte mal frech, dass eine sogenannte Sexsucht vielleicht die Sucht ist nach Nähe, die Suche nach der wahren, der einen Partnerin, die ER nicht finden kann. So nach dem Motto "viele Frösche(innen) küssen müssen, bis die richtige dabei ist....... Aber es kann nur eine Vermutung sein, es gibt bestimmt Männer, die einfach nur triebgesteuert sind, weil ihnen der Sex so gut gefällt ähm.....

Ich weiss auch, dass Männer ein Problem damit haben, über ihre Gefühle zu sprechen. Meist erst, wenn das Kind den Brunnen gefallen ist. Das sind so meine Erfahrungen, die ich gemacht habe (machen musste). Von daher ist es für mich ungewohnt aber wunderschön, wenn ich einen Mann kennenlerne, der seine Gefühle äußern kann.

Nun ja, das sind meine frühmorgendlichen Gedanken, ich brauch erstmal einen starken Kaffee

Schönen Tag wünsch ich in die Runde


bearbeitet von Perlenhexe
DerGoettinger
Geschrieben

Hmm, stimmen eigentlich die Aussagen von Männern die behaupten sexsüchtig zu sein???

Auf eine gewisse Weise ja. Es gibt Männer, die (vordergründig) süchtig danach sind, dass ihr Bedürfnis nach Sex regelmäßig (im Sinne von "ständig") befriedigt wird. Es geht also um nicht mehr als "Bedürfnisbefriedigung". Allerdings ist meines Erachtens Sex nur ein "Ersatzbedürfnis". In der Regel wird sich wohl ein anderes Bedürfnis dahinter verbergen, das nicht oder nicht ausreichend "befriedigt" wird. Und derer gibt es viele (vgl. den Eintrag "Maslowsche Bedürfnispyramide" in der bekannten hawaiianischen Online-Enzyklopädie). Ich nehme mal an, dass Leute deshalb sexsüchtig werden, weil es für sie leichter ist, Sex zu begkommen als das, was sie unterschwellig-unbewusst eigentlich suchen. Immerhin gibt es ja nicht nur sexsüchtige Männer.


Geschrieben

um gotteswillen @götti

seit wann ist denn dieses postulat Forderung der Emanzipationsbewegung war, dass Männer es sich zur Aufgabe machen müssten, die Frauen zu verstehen. Verstehen wiederum resultiert aus faktischem Wissen, denn Verstehen meint "inhaltliches Begreifen eines Sachverhalts" von uns männern entschlüsselt worden? 0o

allein die formulierung der antwort auf die fragestellung lässt mich zweifeln, dass du in deiner funktion als sophistsch geprägter swingerclub-style-berater^^, das geheimnis des redundanten weiblichen genoms dechiffriert haben willst, auf dem so herrliche dinge vertseckt sind... wie:

- pms-gesteuerte stimmungsschwankungen
- gemeinsame aufs klo-gehen-sitins
- gewisse weibliche logikautonomie
- räucherstäbchen und kirschblütentee obsessionen
- subtile einparkschwäche
- physiognomisch bedingte behinderung bei körperertüchtigungs maßnahmen
- erweiterte kommunikationsbedürfnis
- du-verstehst-mich-eh-nicht-schatz ääh... vorwurf
- etc...

und dann verlangst du den faktischen rückschluss zum männlichen arschloch genom, von frauen? tststs, viel glück dabei...


Geschrieben

Ich gehöre ja nun zu den Männern mit denen Frauen scheinbar lieber reden, als poppen (netter Versuch, oder...?) und ich weiß zwar nicht, was Frauen von Männern wissen, aber was sie von ihnen halten...

...und was sie bei ihnen gemeinhin vermissen...
...verrat ich aber nicht...

Dieses Wissen bezieht sich natürlich nur auf meine persönliche Kontrollgruppe, die natürlich auch meinem persönlichen Muster entspricht...
Ein regelmäßiger Clubbesucher wird womöglich andere Dinge zu hören kriegen...
.


Geschrieben

cool @spritzer

dann erkläre mir agnostiker doch bitte, was du unter einer persönlichen kontrollgruppe verstehst? ich lerne immer gerne neue tricks dazu...


Perlenhexe
Geschrieben (bearbeitet)

also mein Wissen stammt aus jahrenlangen Freundschaften (ohne sexuellen Hintergrund) mit Männern und auch aus langjährigen festen Beziehungen.... und weil ich mit offenen Augen und Herz durchs Leben gehe.

In einem intensiven Gespräch kann man mehr erfahren als durch jahrelange Beobachtungen, aber das ist ja eh klar.

@ Not4me - ich musste eben grinsen wegen "subtile Einparkschwäche" Jo, das geb ich zu. Alles andere - nee, nur bedingt. Gemeinsam auf Klo gehen-Sessions.... dazu muss ich mich immer überreden lassen. Das widerstrebt mir irgendwie. Ich denke, in meinem früheren Leben war ich ein Mann und so manches Mal wirds mir deutlich....

@ Spritzneuling - mir wärs als Mann irgendwie wichtiger, wenn eine Frau gerne mit mir redet... als wenn sie einzig und allein Interesse am Poppen hätte... beides wäre natürlich klasse, keine Frage

@ Goettinger - das meinte ich doch in meinen Bemerkungen zu "sexsüchtig" - es steckt meines Erachtens nach etwas anderes, tieferes, dahinter......


bearbeitet von Perlenhexe
Geschrieben

Na, das ist ja nicht wirklich viel



Hallo !

Also im Grunde sollte es ein ironischer Beitrag sein
Aber wenn du dir einmal ganz in Ruhe die bisherigen Beiträge durchliest, kommt doch unterm Strich GENAU das dabei heraus:
Männer sind Menschen und haben im Gegensatz zu uns n Schnippi. Das WEISS ich und da gibts Beweise für

Alles andere.... na wie gesagt, lässt sich doch nur vermuten oder ?

LG,
Tear


Geschrieben

ich denke mal, EINE errungenschaft der emanzipation ist es, dass frauen sich nicht mehr genötigt fühlen müssen, auf chauvinistische provokationsversuche zu reagieren, da sie in keinster weise mehr abhängig sind vom " starken " geschlecht.

wer männer und frauen ständig so generalisiert und 5 billionen menschen in 2 schachteln zu stecken versucht, hat meines erachtens nicht wirklich eine ernsthafte antwort verdient.


eure ese


Geschrieben (bearbeitet)


@ Not4me - ich musste eben grinsen wegen "subtile Einparkschwäche" Jo, das geb ich zu. Alles andere - nee, nur bedingt. Gemeinsam auf Klo gehen-Sessions.... dazu muss ich mich immer überreden lassen. Das widerstrebt mir irgend. Ich denke, in meinem früheren Leben war ich ein Mann und so manches Mal wirds mir deutlich....


wie... früheres leben als mann... das hättest du mir ruhig vorher mal erzählen können... liebe @perle^^

edit
@ese: ouch...


bearbeitet von not4me
DerGoettinger
Geschrieben

Alles andere.... na wie gesagt, lässt sich doch nur vermuten oder ?

Najaaa... also, ich weiß z.B. aus diversen Untersuchungen (deren Ergebnisse ich allerdings nur in groben Zusammenfassungen gelesen habe - aber dennoch halt "Wissen", weil empierisch herausgefunden, und das Ergebnis lässt sich "wiederholen"), dass Männer und Frauen dem Grundsatz nach ganz unterschiedlich argumentieren und diskutieren. Männer eher rational und mit dem Fokus auf Ziellösung (wenn auch teils mit egositischem Hintergrund), Frauen eher emotional, mehr darauf bedacht, vor allem die eigene Position darzustellen, und weniger konkret auf die Zielführung fixiert wie Männer.


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