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Geben Äusserlichkeiten Hinweise auf die Persönlichkeit eines Menschen?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben (bearbeitet)

Angeregt durch eine Aussage von MaLekma in einem anderen Thread, beschäftigt mich die Frage:

Kann man über Äusserlichkeiten Rückschlüsse auf den Charakter/Persönlichkeit eines Menschen ziehen?

J.C. Lavater hat die These schon im 18. Jahrhundert aufgestellt, dass man z.Bsp. über die Gesichtszüge oder die Beschaffenheit (Physiognomie) des Gesichtes erkennen kann, welche Persönlichkeit/Charakter man vor sich hat.

Meine Mutter sagt immer, dass ich vorsichtig bei Männern mit angewachsenen Öhrläppchen sein soll, da diese linkisch seien.

Ich würde dies gerne auf den ganzen Körper erweitern.

Kennt ihr auch solche Aussagen oder habt ihr selber schon solche Thesen aufgestellt.
Achtet ihr auch auf bestimmte körperliche Eigenschaften bei der Partnerwahl oder bei den Menschen, mit denen ihr in Kontakt tretet?

Fange einmal bei mir an und zerpfücke meine äusserliche Erscheinung um meinen Charakter zu analysieren.

Also, ich habe volle Lippen.

Heissen volle Lippen, dass ich sinnlich bin?
Sind volle Lippen sinnlich?


Ich bin übergewichtig.

Bedeutet dies, dass ich genüsssüchtig, träge, faul oder ungepflegt bin?
Manche behaupten ja auch, dass mollige/dicke Menschen gemütlicher seien oder mehr Humor haben.

Ich habe ein breites (laut Volksmund: ein gebärfreudiges) Becken.

Bin ich deswegen fruchtbarer, als Frauen, die an dieser Stelle schlanker gebaut sind?

So gibt es sicher noch andere "besondere" Merkmale die man "ausschlachten" könnte.

Würde gerne eure Meinung dazu lesen und freue mich schon jetzt auf eine hoffentlich rege Beteiligung.


Lieben Gruß von der Sinnlich40(en)


bearbeitet von Sinnlich40
Geschrieben

Wie immer kennt jeder für diese Thesen genug Beispiele, wo es 100%ig zutrifft, aber dennoch halte ich sowas für falsch, wenn nicht gar sehr gefährlich.

Denn sowas ist eigentlich fast Diskriminierung, wenn man bestimmten Menschen negative Attribute aufgrund des Aussehens zuordnet.

Einiges machen wir natürlich unbewußt ohne es zu bemerken, aber bewußt Regeln dafür aufzustellen finde ich sehr oberflächig.

Denke nicht, das sich sowas wirklich wissenschaftlich beweisen läßt.

Außer natürlich das Männer volle Lippen sinnlich finden, aber ob die Besitzerin es dann auch ist, steht auf einen anderem Blatt.

Außerdem wäre ja im Umkehrschluss alle, die "normalen" Lippen haben weniger sinnlich

Wird aus dem dünnen pessimisten Einsiedler wirklich ein gemütlicher und humorvoller Mensch, wenn er zunimmt?

Was passiert mit dem Dicken, wenn er abnimmt?

Wenn gebärfreudige Becken wirklich so gebärfreudig sind, warum haben sie sich dann nicht in der Evolution durchgesetzt?


Geschrieben

Ne mit Sicherheit nicht ... wenn man diesen Schematas nachgeht, dann kann man sich ganz schön in die berühmten Nesseln setzen. Ich habe genug "Dicke" getroffen die kein Stück gemütlich waren *gg* und der arme Mensch mit angewachsenen Ohrläppchen ... was kann er dafür?

Also mir ist es eindeutig zu banal und zu wenig jemanden auf diese Kriterien zu reduzieren, bzw. ihn danach zu beurteilen.

Sumse


Geschrieben

Ich denke , das jeder der auf der Suche ist mehr oder weniger diese Kriterien als *Anhaltspunkt* nimmt.


Woran sollte man sich auch sonst halten können.

Die Aussage: Der erste Eindruck entscheidet , spielt dabei einen nicht unwesentliche Rolle.
So denke ich jedenfalls.*grübel*

Und ja , volle Lippen sind für mich sinnlich.

Und ,und und.

Allerdings wüsste ich nun nicht wie ich mein Erscheinungsbild zerpflücken müsste.

Gross

Schlank

Etwas grössere Ohren *lach

Lange Finger

Kurze Haare und blond.

Gruss von der Klinge


Geschrieben

Also ich halte das auch eher für nicht so ganz zutreffend.

Man sagt ja auch, Menschen die einen langen 2.Mittelfußknochen haben seien besonders schlau!

Ich kannte mal eine Frau mit eben diesem Merkmal, im Nachhinein war die aber alles andere als schlau....

Sicherlich gibt es wohl Menschen die anhand solcher Merkmale urteilen, bzw. auswählen aber, da verhält es sich wohl wie mit den Horoskopen - Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird


Geschrieben

Also grundsäzlich finde ich solche Thesen auch reichlich überzogen.

- Gesichtszüge und Augen sind meiner Meinung nach Äußerlichkeiten, von denen man etwas ableiten kann:

Harte Zeiten hinterlassen im Gesicht seine Spuren.
Ebenso sieht man, wenn es jemandem besonders gut geht.
Wenig Schlaf rächt sich mit Schatten unter den Augen.
Die Augen selbst werden nicht umsonst "Spiegel der Seele" genannt...

- abgekaute Fingernägel KÖNNEN auf Nervosität deuten

- allgemein ungepflegtes Auftreten Nachlässigkeit... ob nun aus Faulheit, weil es demjenigen nicht gut geht etc.pp...

Sind für mich allerdings Dinge, die nicht allzu viel über den Charakter aussagen

La la,
Tear


Geschrieben (bearbeitet)

Die Augen selbst werden nicht umsonst "Spiegel der Seele" genannt...




Auch ein Anhaltspunt für mich.

Ich schau gern in die Augen , genau aus diesem Grund.

Und es gibt hier ein Profil einer Dame, deren Augen ich auf gar keine Fall mehr missen möchte.


Gruss von der Klinge


bearbeitet von Nachtklinge
jellohu
Geschrieben

Also ich glaube, dass man bei diesem Thema das Pferd manchmal von hinten aufzäumen muss. Volle Lippen z.B. wirken auf mich, wie auf viele andere auch (Nachtklinge schrieb es auch) sehr sinnlich. Die Konsequenz ist dann natürlich, dass ich in dem betreffenden Menschen hauptsächlich die sinnlichen Anteile wahrnehme. Wenn man sich dann aber näher kennt ändert sich das auch wieder, denn es gibt natürlich keine Verbindung zwischen körperlichen Merkmalen und der Persönlichkeit.

Das Gewicht ist dann ja auch noch eine variable Größe. Nahezu alle Menschen können dick oder schlank werden und zwischen diesen Polen mehrfach in ihrem Leben hin- und herpendeln. Ihr Charakter verändert sich dadurch ja nicht. Viele dicke Menschen z.B. sind dem absoluten Abnehmwahn verfallen. Die daraus resultierende Lebensführung wirkt auf mich nun alles andere als gemütlich.

Weiterhin ist bei solchen Regeln des Volksmundes auch immer zu beachten, dass sich jeder immer nur herauspickt, was gerade zu passen scheint. In meinen Schuhen würde ich da z.B. sagen: "Hey, schaut her, ich habe Geheimratsecken, die stehen ja für Intelligenz. Gott, was bin ich schlau." Klar, ich empfinde mich nicht als zurückgeblieben aber ich kenne genügend Menschen mit vollen Haaren, die ich für ihren überragenden Intellekt bewundere.

Als einzige Möglichkeit des Rückschlusses von Körper auf Persönlichkeit sehe ich den Blick. In den Augen läßt sich doch relativ häufig etwas ablesen. Dumme Menschen schauen auch häufig, vielleicht meist, in die Gegend. Wut, Freude, Trauer, Müdigkeit etc. spiegeln sich im Blick wieder. Nur ist das ja kein körperliches Merkmal im eigentlichen Sinne der Frage.

Grüße, Jello


Geschrieben (bearbeitet)

Ja, natürlich.

Das übliche, es geht nur um Tendenzen und Statistik. Es passt für Einzelpersonen nicht immer.

Fingernägel, Schuhe, Haare, Allgemeinzustand der Kleidung und Zahnstatus geben erste Hinweise...

Ich glaube aber nicht, dass der Körper als solcher die Grundanlagen des Charakters verrät. Wenn man von künstlich aufgespritzten Lippen, Silikonbusen und ähnlichem absieht.

Wenn der Körper als solcher etwas verrät, dann nur "um die Ecke": Wer Schönheitsidealen sehr nahe kommt, oder besonders weit davon entfernt ist, wird von seinen Mitmenschen anders behandelt. Das wird nicht ohne Rückwirkung auf die Entwicklung der Persönlichkeit bleiben.

Sinnliche Lippen, gebärfreudiges Becken, eine üppige Figur... Das ergibt ein Gesamtbild, aus dem bei vielen sofort beim ersten Kontakt ein erster Eindruck/Vorurteil über Dich gebildet wird. Dieses Eindruck prägt den Verlauf des Kennenlernens. Und das kann im Laufe der Jahre die Entwicklung Deiner Persönlichkeit beeinflusst haben.


bearbeitet von SommerBrise
Feeler über Fäler
Perlenhexe
Geschrieben

Guten Morgen

ohje, wenn es danach ginge - um die Äußerlichkeiten.....

Ich habe rote Haare, grüne Augen, einen ziemlich dicken Hintern und angewachsene Ohrläppchen

Aber ich hab ja in meinem Profil geschrieben, dass ich mit Vorsicht zu geniessen bin *g*

Nee, mal im Ernst - man kann Äußerlichkeiten nicht pauschalisieren. Dass mollige Menschen genußfreudig sind in vielerlei Hinsicht, kann ich bestätigen. Aber ansonsten....

Ich musste aufgrund meiner Haarfarbe (auch wenn sie eher kastanienrot sind) als Kind und Jugendliche mir einiges anhören und konnte damit garnicht umgehen. Hasse heute noch diese dummen, entwertenden Sprüche, die es da so gibt.....


Geschrieben

Es gibt einen Spruch,der heißt:"Ab 30 ist jeder für sein Gesicht selbst verantwortlich".

Das trifft - unabhängig vom Alter - in vielen Fällen zu,da sich oft im Laufe der Jahre der Lebenswandel in's Gesicht "reinfrisst"(z.B. hoher Alkoholkonsum,wenig Schlaf,schwere körperliche Arbeit,viele Krisen im Leben).

Und vom Lebenswandel kann man oft auf den Charakter Desjenigen schließen.

Eine Garantie für eine perfekte Charakterbeurteilung ist dies jedoch nicht.

Einen Menschen kann man gut an der Summe folgender Dinge beurteilen: Gestik,Mimik,"Aussprache der Augen"(wobei viele Frauen mit den Augen ziemlich gut lügen können *räusper*),was er sagt und wie er handelt.

Es gibt Menschen,bei denen sind Charakter,Intelligenz und Aussehen schon aus genetischen Gründen untrennbar miteinander verbunden,jedoch trifft das längst nicht auf alle zu und ich würde mich auch nicht allein auf diese These verlassen.

Das Gesamtbild ist wichtig!

Wobei es bei mir persönlich so ist,daß ich mich beim ersten Eindruck von einem Menschen eher irre,wenn dieser positiv ist,als in Fällen bei denen der Eindruck negativ ist...

Im Laufe der Jahre hat sich hinsichtlich meiner Menschenkenntnis so eine Art Instinkt entwickelt,das heißt ich kann beim ersten Kontakt aus dem Bauch heraus ganz gut beurteilen,was für ein Mensch mir nun gegenüber steht.

Das Gesamtbild wird dann noch vom analytischen Verstand abgerundet.

Eine Garantie für eine 100 %ige "Trefferquote" ist dies natürlich nicht.

"Naja,mal abwarten" lautet in vielen Fällen die Devise.


Geschrieben


Ich musste aufgrund meiner Haarfarbe (auch wenn sie eher kastanienrot sind) als Kind und Jugendliche mir einiges anhören und konnte damit garnicht umgehen. Hasse heute noch diese dummen, entwertenden Sprüche, die es da so gibt.....



Heißt das,Du trägst nie ein gelbes T-Shirt zu einer grünen Hose?

Gourmet,der im Sommer rotblond und im Winter eher rotbraun ist.


Geschrieben

Ab einem gewissen Grad der Dummheit und der Intelligenz kann man das im Gesicht, an der Physiognomie sehen... Das hat wohl etwas mit einem "wachen" Blick zu tun.

Meine Trefferquote ist da recht hoch...


Geschrieben

Der erste Eindruck entsteht zum großen Teil "instinktiv", also eher im Unterbewusstsein. Dem kann man sich selbst mit bewusster Anstrengung kaum entziehen.

Der Eindruck wird dann in ersten Gesprächen schnell revidiert, wenn man allzu arg daneben liegt. Manchmal erfährt man erst sehr viel später, was wirklich alles hinter der Fassade steckt.


Perlenhexe
Geschrieben

Heißt das,Du trägst nie ein gelbes T-Shirt zu einer grünen Hose?



Umgekehrt schon eher

Nein im Ernst, ich kleide mich farbmäßig eher dezent, die Haare sind schon auffallend genug Als Teenie hatte ich zu kämpfen mit von meiner Omi selbstgestrickten Pullovern in rosa-orange-hellgrün-gelb - sie hat nicht verstanden, dass ich das nicht anziehen wollte....


Perlenhexe
Geschrieben



Meine Trefferquote ist da recht hoch...



geht mir auch so


Geschrieben (bearbeitet)

DANKE für eure ersten Meinungen!

Meiner Meinung nach, kann sich keiner davon freisprechen, dass der erste Blick den Äusserlichkeiten seines Gegenübers gilt!
Es ist ja auch der einzige erste Anhaltspunkt, der einem vermittelt wird.

Wie heisst es doch so schön:

Für den ersten Eindruck, gibt es keine zweite Chance!

Ich denke, es liegt in der Natur der Sache, dass Menschen sich erst einmal durch den Schein des Äusseren angezogen fühlen, da man ja einer Person immer zuerst nur vor die Stirn und nicht dahinter schauen kann.
Denke, dass Menschen sich "prägen lassen" und die Umwelt in die sie geboren werden nachhaltig Auswirkungen auf die Entwicklung (Aussehen eingeschlossen) jedes Einzelnen haben.

Jetzt gebe ich mal meinem Vorurteilsdenken nach und gebe offen zu, dass wenn ich mir die diversen "Talksendungen" am Mittag anschaue, ich mir schnell ein Urteil über die meisten Menschen dort bilde.
Ich finde man sieht sofort, mit welchem Klientel man dort konfrontiert ist.
Und dass man dies erst ab 30 Jahren sieht oder es ab diesem Alter selber in der Hand hat, wie es Gourmet anführt, widerlegen diese Sendungen eigentlich.
Wie schnell sagt man, dass die meisten Leute dort einem "asozialen" Umfeld entspringen und wie die Eltern, so die Kinder.
Ich weiss, es ist mehr als oberflächlich, aber diese überkommt mich immer, wenn ich diverse Sendungen sehe (was eher selten vorkommt )

Meines Erachtens und darüber gibt es auch Studien, dass Menschen, die gut aussehen und dem gängigen Schönheitsideal entsprechen oder dem nahe kommen meist erfolgreicher im Beruf und bei der Partnerwahl sind, als unscheinbare "graue Mäuse".

Würde mich freuen, wenn die Diskussion noch ein wenig weiter ginge.


bearbeitet von Sinnlich40
Delphin18
Geschrieben

Die einzigen äußerlichen Merkmale, aus denen ich auf den Charakter zurückschließen würde, sind Augen und Gesichtszüge oder vielleicht besser Gesichtsfalten.
Welche Falten sich mit der Zeit ins Gesicht prägen, hat schon was mit dem Charakter zu tun.
Runtergezogene Mundwinkel mit den entsprechenden Falten geben schon einen Hinweis darauf, dass der Mensch oft schlecht gelaunt ist. Wer keine Lachfalten hat, ist wahrscheinlich kein fröhlicher Mensch.
Wirklich humorvolle Menschen können mit den Augen lachen, ohne die Mundwinkel zu verziehen.

In aller Regel macht man sich innerhalb der ersten fünf Minuten nach dem ersten Kennenlernen ein Bild vom betreffenden Menschen, das meist lange Zeit gültig bleibt. Dieses erste Bild hängt natürlich vorwiegend von Äußerlichkeiten ab, entsteht aber meist unterbewusst aufgrund des gesamten Erscheinungsbildes des Gegenübers. Nur ganz selten kann man aufgrund einzelner spezifischer Körpermerkmale begründen, warum man einen Menschen auf Anhieb sympathisch findet oder nicht.


Geschrieben

Zurzeit kann ich nicht ganz erkennen worüber wir hier reden

Sind es a: gentische bedingte Sachen, wie Haarfarbe, Gesichtsform, oder Körperfettverteilung, die man kaum beeinflußen kann

oder b: körperliche Sachen die man bewußt oder unbewußt beeinflussen kann
, wie Körperhaltung, Gesichtsausdruck ...

oder c: Sachen die man grundsätzlich selbst festlegt, wie Kleidung, Frisur (abgesehen von Glatze).

Ich dachte es ginge um a, da kann man in meinen Augen nichts von ableiten, wenn dann höhsten durch die Wechselwirkung, der Person und ihrem Umfeld.

Allerdings gibt es genug "Schönheiten" die früher eher das häßliche Entlein waren und auch die Klassenschönste, kann nach 20 Jahren genau das Gegenteil sein.

b: sagt definitv was aus, weil es ja eine Kommunikationsform mit seinem Gegenüber ist, lass ich die Mundwinkel hängen statt zu lächeln, kann man da schon was draus schließen über die Gemütslage, aber auch nicht unbedingt auf die Persönlichkeit selber.

Schließlich kann die Person einfach nur nen schlechten Tag haben und sonst rund um die Uhr strahlen. Dennoch werden aus der gestik und Mimik grundsätzlich Rückschlüsse
gezogen, die auch oft zutreffen.

Kleidung ist immer sehr subjektiv und wird durch persönliche Vorlieben und Vorurteile bestimmt und geprägt durch Medien und Erfahrungen.

Lassen oft Tendenzen über die Persönlichkeit erkennen, gibt auch viele die Sachen tragen, weil sie zu einer bestimmten Gruppen gehören wollen, oder es gerade in ist.

(wenn stoiber zum Beispiel Rosahemden trägt mit ton in ton krawatte, bestimmt weil es es selber will, sondern weil es Mode ist und irgendwer meinte er wirke damit moderner )

Letztendlich verleiht Kleidung oft dazu auf den status der Person zu schließen, was es ermöglich zu blenden, bzw. bei Leuten denen Kleidung egal ist daneben zu liegen.


Geschrieben

Aus beruflichen Gründen habe ich mich mal mit einem Buch befasst, welches - vordergründig zwecks Ernährungs-Optimierung - tatsächlich Zusammenhänge herstellt zwischen äußerem (in diesem Fall natürlich genetisch bedingtem) Erscheinungsbild, geistigen Fähigkeiten, Charakter und Persönlichkeit. Dabei werden einzelne Konstitutionstypen dermaßen negativ dargestellt, dass es m.E. an den Haaren herbeigezogen und sehr gefährlich ist. Auch dass Josef Stalin und Idi Amin dem selben Typ zugeordnet werden, ändert nichts an meiner Einschätzung - ich denke, ein Gegenbeispiel hätte sich auch finden lassen.

Andererseits erinnere ich mich vage an eine Serie über Geschlechterforschung in arte. Danach soll es einen deutlichen statistischen Zusammenhang geben vom Verhältnis zwischen Zeige- und Ringfinger zu irgendwas im Zusammenhang mit Sexualität. Zumindest bei mir war's zutreffend...


Geschrieben (bearbeitet)

das thema erinnert mich, dass ich vor jahren mal eine BBC dokumentation über transgender gesehen habe. leider habe ich nur noch fragmente im kopf. ua. ging es um das längenverhältnis von 'ringfinger' und 'zeigefinger'.

an einer männlichen hand ist der ringfinger idR um einges länger als der zeigefinger... bei einer frau sind sie fast gleich gross bzw. der zeigefinger länger als der ringfinger. es gibt angeblich einen direkten rückschluss zwischen dem längenverhältnis ring-/zeigefinger und männlich- weiblichen sexualhormonen. ist das delta sehr groß spricht es für einen starken testosteronhaushalt (schwachen östrogenhaushalt)... ist dieser klein (oder negativ)... ist das weibliche hormon dafür verantwortlich.

dieses längenverhältnis bei der begleiteten 30 jährigen transsexuellen, nach testosteron 'kur' und totalumbau.. hat sich dann auch physiognomisch auf das besagte längenverhältnis niedergeschlagen.

im allgemeinen geht man zum beispiel davon aus... das weibliche sexualhormone auswirkungen auf das pflegeverhalten haben, wohingegen männliche sexualhormone auf spieltrieb und aggression:

in tierversuchen (ratten) konnte die these der hormonbedingten verhaltensdeterminierung bereits belegt werden.

hmmm... ich weiß jetzt nicht ob ich hier überhaupt OnTopic geblieben bin... aber ich denke nicht nur merkmale (äusserlichkeiten) der sozialisation können für rückschlüsse herhalten... auch evolutionäre... sei es auch nur der blick auf die hand des anderen.

interessanter thread btw... have fun

n@tme

edit:
@achlea... ich glaube wir haben die gleiche doku gesehen...


bearbeitet von notme4pearl
Delphin18
Geschrieben

an einer männlichen hand ist der ringfinger idR um einges länger als der zeigefinger... bei einer frau sind sie fast gleich gross bzw. der zeigefinger länger als der ringfinger.


Hilfe, ich bin eine Frau! Ich bin lesbisch.


Geschrieben

also ob diese ganzen Bauernregeln zutreffen, da bin ich sehr skeptisch. Aber ein aufmerksamer Beobachter kann schon etwas über den Charakter eines Menschen herausfinden. "Das Äußere ist das sich offenbarende Innere." (Friedrich von Schiller)


Geschrieben

Hilfe, ich bin eine Frau! Ich bin lesbisch.

Sei Froh. Als lesbische Frau in einem Männerkörper kannst Du Deiner Neigung zu Frauen ganz unbehelligt nachgehen, indem Du Dich als Hetero-Mann tarnst.

Ich hoffe für Dich, dass Dich allfällige Neigungen zu Frauenkleidern oder zur Geschlechtsumwandlung nicht zu sehr plagen...


Geschrieben



an einer männlichen hand ist der ringfinger idR um einges länger als der zeigefinger... bei einer frau sind sie fast gleich gross bzw. der zeigefinger länger als der ringfinger. es gibt angeblich einen direkten rückschluss zwischen dem längenverhältnis ring-/zeigefinger und männlich- weiblichen sexualhormonen. ist das delta sehr groß spricht es für einen starken testosteronhaushalt (schwachen östrogenhaushalt)... ist dieser klein (oder negativ)... ist das weibliche hormon dafür verantwortlich.

dieses längenverhältnis bei der begleiteten 30 jährigen transsexuellen, nach testosteron 'kur' und totalumbau.. hat sich dann auch physiognomisch auf das besagte längenverhältnis niedergeschlagen.




..also ich bin seid fast 40 jahren weiblich....lacht...und habe längere ringfinger als zeigefinger...lol


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