Jump to content
Cellerpaar

Trauer

Empfohlener Beitrag

Cellerpaar
Geschrieben

Unsere Cellerin trauert. Gestern Abend wurde ihr 16 Jahre alte Katze überfahren.

Habt ihr auch getrauert wenn eurer Haustier starb??

Gruß aus Celle


FunPaar3053
Geschrieben

Nicht das Gleiche, aber vor Jahren mußte ich meine beiden Katzen aus div. Gründen ins Tierheim geben.
Noch heute ist es so wenn ich, Sendungen sehe ala "Tiere suchen ein zu Hause", werd ich traurig und sehe immer die Gesichter meiner Katzen, wie sie mich angeguckt haben als ich sie weggegeben hab.
Ich habe gottseidank jede menge Fotos, die ich mir gelegentlich anschaue.
Ich möchte keine Katzen mehr haben, weil ich das gefühlsmäßig nicht mehr auf die Reihe kriege.
Aber hey, jeder geht unterschiedlich mit seinen Gefühlen um und nach einer gewissen Zeit, gebt ihr vielleicht einem neuen Kätzchen ein zu Hause.

Manu, die hofft das dieses Thema den nötigen Respekt erhält


Cellerpaar
Geschrieben

Danke für euere netten Worte.

Ein neues Kätzchen wird es erstmal nicht geben, wir haben noch 2 alte Katzendamen.

Gruß aus Celle


Lunatriel
Geschrieben

Hallo ihr beiden,

ich kann eure Trauer gut verstehen, da Tiere einem schon in kurzer Zeit sehr ans Herz wachsen können. 16 Jahre ist da schon eine so unvorstellbar lange Zeit, mir würde vermutlich dann ein elementarer Teil meines Lebens fehlen. Mich stimmt es jedes mal traurig, wenn ich beim autofahren überfahrene Tiere auf der Straße sehen muß ...

Ich selbst habe zur Zeit 5 Meerschweinchen, die ich wirklich sehr liebe. Vor ein paar Monaten meinte der Tierarzt bei einem einen Tumor entdeckt zu haben und bescheinigte ihr nur noch wenig Zeit zum Leben, das war wirklich schlimm für mich. Gottseidank hat er sich aber geirrt und mittlerweile ist sie wieder putzmunter.

Ich hoffe sehr, daß ihr den Verlust überwinden könnt und an die schöne Zeit mit eurem Tier zurrückdenkt! Vielleicht helfen ja eure anderen Tiere auch ein wenig damit klar zukommen.

Lg, Lune


Manjana
Geschrieben



Hallo ihr 2,

ich tröste die Cellerin mal in Gedanken

Der Tod eines geliebten Tieres ist schon heftig


Vor ein paar Jahren habe ich auch eine Katze verloren.
Sie war 12 Jahre unsere treue und verschmuste Mausi.
Als Katzenbaby kam sie zu uns und war total auf mich fixiert,
deswegen wird sie auch nie aus meinem Herzen/meinen Gedanken
verschwinden.

Noch heute bekomme ich Pipi inne Augen wenn ich daran denke
wie ich sie eines Abends das letzte Mal sah. Ich wusste es natürlich
nicht das es der letzte sein sollte. Wunderte mich aber das sie mehr
als üblich Nähe und Streicheleinheiten suchte. Sie ging mir nicht
von den Beinen oder vom Schoß.

Als ich zu Bett gehen wollte musste sie nochmal raus Pipi machen. Ich ließ
sie auf den Hof. Das Geschäft war fertig und sie ging sich im
Schuppen, in Decken, einkuscheln. Mit rein wollte sie nicht.
Ich kuschelte sie auch nochmal, sie mauzte zufrieden und ich ging ins Bett.
Am nächsten Morgen fand ich sie in den Decken tot eingekuschelt



Gruss
Manjana



Geschrieben

Hallo,

vor etwas einem Jahr kam einer unserer Kater (8) von einem "Ausflug" wieder nach Hause und zog ein Hinterbein nach ... der Besuch beim Tierarzt brachte dann leider nicht (so hart es auch klingt) die Bestätigung, er sei "nur" angefahren worden, sondern es handele sich vielmehr um eine Embolie.

Bei Katzen teilt sich die Hauptschlagader hinten in die beiden Hinterläufe auf und dort bilden sich "gerne" Ablagerungen. Wenn sich diese dann lösen, kommt es zu eben einer Verstopfung der Arterien (bei Katern kommt dies wohl häufiger vor als bei Katzen).

Wir empfanden es doch ungleich leichter, nicht genau zu wissen, wo ein anderer unserer Kater verblieben ist, weil er nicht nach Hause kam, als nun eben dem 8jährigen beim Sterben zusehen zu müssen.

Erst versuchte die Tierärztin noch mittels Medikamente und Salbe die Embolie aufzulösen und gab uns den Kater zunächst wieder mit nach Hause, doch blieb uns am Tage drauf nur noch die Option zur Einschläferung, da sich bereits Wasser in der Lunge sammelte.

Er liegt nun begraben in unserem Garten und es war in der Tat sehr schwer damit umzugehen. Dennoch aber haben wir uns recht schnell entschieden, neben den 2 verbliebenen Katern noch 2 Katzenwelpen aus dem Tierheim hinzuzunehmen. Ich denke, es hat einfach geholfen von dem Verlust abzulenken, weil man sich auch auf "die neuen" konzentrierte.

mfg
Goose


AlCo_HH
Geschrieben

Hallo ihr beiden

ich (Alex) musste vor 3 Jahren meine Hündin einschläfern lassen weil sie aufgrund einer Immunschwäche unheilbar krank war. Ich hatte zwar noch einen Rüden; aber die Hündin war
“mein Hund” und sie war erst 6 Jahre alt. Ich war das ganze WE nicht ansprechbar und überall sah ich plötzlich Bilder von erlebten Dingen und Erinnerungen vor Augen.
Am Montag habe ich dann eine “neue” Hündin geholt, die abgegeben werden sollte.
Ich hatte wieder eine Aufgabe und der Rüde wieder einen Spielkameraden. Die große Trauer war dadurch nach ein paar Tagen verflogen....die schönen Erinnerungen sind geblieben.
Die Cellerin hat mein vollstes Verständnis.

Liebe Grüße
Cora und Alex.


Geschrieben

Oh ja, ich kann das sehr gut nachfühlen und ich hab um meine Tiere & Pflegetiere immer sehr getrauert. Ich weiß das mir sicher bald wieder so ein Abschied für immer bevor steht und mir graut vor den Tag. Vor knapp 2 Jahren musste ich meinen "Tiger" einschläfern lassen und nun hab ich nur noch meine beiden Hunde. Der Sheltie ist inzwischen im 13. Jahr und nicht mehr wirklich gesund aber das ist ne sehr lange Geschichte. Heißt letztlich das ich morgens immer erstmal gucke ob er noch lebt und ob es ihm gut geht und hab den Horreor vor dem Tag an dem er nicht mehr sein wird.

LeLu


Geschrieben (bearbeitet)

oh je! und dann auch noch überfahren! das tut mir ganz doll leid!!! ich kann das sehr gut nachvollziehen! meine katze ist mit 14 im oktober an nierenversagen gestorben und meine andere 3 monate später an diabetes! ich hab wochenlang nix essen können, nicht schlafen können! musste nachher schlaftabletten nehmen um ein wenig schlaf zu bekommen! auch heute fast 1 jahr später kann ich keine bilder anschauen!

die zeit heilt eure wunden! und vielleicht hilft es euch, wenn ihr soweit seit, einer neuen mieze ein schönes zu hause zu geben! mir hat mein kleiner kater über die trauer etwas hinweg geholfen! auch wenn er meine beiden mäuse nicht ersetzen kann!!!!

es gibt eine seite, die eine trauernde katzenmama erstellt hat! dort habe ich meine beiden mäuse verewigt mit brief und bildern!! das hat mir auch geholfen! ihr könnt ja mal reinschauen!!

unter google: kater tommy eingeben!!! da findet ihr die seite! denn hier im forum darf man das ja nicht veröffentlichen ;o)

alles liebe euch


bearbeitet von niveauvollgesu
Herr_Bierbauch
Geschrieben

Oh ja, auch ich habe getrauert, als unsere 17-jahre alte Hündin eingeschläfert werden mußte. Aber ich wußte, sie hatte ein schönes Leben und hätte ab diesem Zeitpunkt nur noch zu leiden gehabt. Ich war bis zum letzten Augen(!)blick bei ihr.

Doch! Warum habe ich trotzdem immer noch ganz kleine Schuldgefühle?


Cellerpaar
Geschrieben

Ich werde der Cellerin heute Abend eure netten Worte ausgedruckt zum Lesen überreichen.

Danke noch mal vom Celler Mann

Schade das man hier kein Bild von der süßen einfügen kann


SexyAusMarzipan
Geschrieben

oh man und ich war bis jetzt so gut drauf..

jetzt sitz ich hier und heule.

ich habe vor knapp 2 jahren meine beiden hündinnin ( mutter fast 17 und tochte 13) beide verloren,
die tochter am 1 advent und als die mutter nach 2 wochen am 3 advent realisierte das das baby nicht zurückkommt hat sie einen hirnschlag bekommen.

ich hab nur geheult , wochenlang

mein ex hatte mir dann am 23 dez also 2 wochen nach dem tod der 2 eine neue maus geschenkt, vom tierschutz aber erst knapp 8 wochen alt.
sie ist ne puppe und ich liebe sie über alles aber die erste, die fast 17 jährige das war
" mein " hund.

sie wusste nur wenn ich sie ansah was los ist.
ich vermisse sie noch wahnsinnig.

toll jetzt sitz ich hier auf der arbeit und mein ganzes make up ist verlaufen weil ich heule.
man das sind themen die lassen mich immer in einen stimmung verfallen.

aber ich denke an die vielen wundervollen jahre mit mit beiden.


ohne-limitsDWT
Geschrieben

Ich hatte einen Hund, einen Mischling, den ich als Welpen bereits kannte und sehr jung bekommen habe. Er ist 16,5 Jahre immer treu an meiner Seite gewesen, doch dann wurde er sehr krank und mußte erlöst werden.
In dieser schweren Stunde war ich an seiner Seite. Das war ich ihm schuldig.
Ist schon 8 Jahre her, aber beim Schreiben kommen die Gedanken und Erinnerungen wieder hoch und treiben mir tatsächlich eine Träne in die Augen.


Geschrieben

Meinen Tiegerkater hat irgend eine verantwortunglose Seele an Weihnachten 1998 überfahren, ich werde ihn nie vergessen, schon wegen des markanten Datums. Seitdem habe ich einen Hase, der geht wenigsten nicht streunen und lebt daher sicherer.


FunPaar3053
Geschrieben

Beim Lesen rollen die Tränen, doch es ist schön zu wissen das man nicht allein ist. Danke


Manjana
Geschrieben



Mir geht es auch so FunPaar3053

Schön das man solche Themen auch hier bei uns hat. Das zeigt doch
das hier Menschen mit Gefühlen, vor den Monitoren, sitzen.




Geschrieben

Von mir eine virtuelle tröstende Umarmung

Celler, wenn du es möchtest schicke ich dir gerne den Link zum Tierhimmel.
Mir persönlich hilft es dort einen virtuellen Grabstein für geliebte Tiere, die vor mir gegangen sind, zu hinterlassen.
Sende mir eine PN, wenn der Wunsch besteht.

Ob 16 Jahre oder 2 Wochen - es schmerzt immer.
Ein plötzlicher Tod verursacht meist mehr als nur Trauer, sondern hinter läßt diese quälende Frage: Warum?
Aber selbst ein Unfalltod ist vorbestimmt......sie hat 16 Jahre lange die Straßen überqueren können ohne das ihr etwas geschieht.....jetzt war der Zeitpunkt an dem sie gehen mußte .... aber Tiere wissen dies und entscheiden für sich wie sie gehen, wenn sie die Wahl haben.

Trauer ist ein Bestandteil meines Lebens , täglich, denn ich bitte Sterbeplätze für ungewollte Tiere.

Auch ich leide bei jedem sterbenden Tiere wahnsinnig, weine mir die Augen rot, bin wütend auf den Tod, der mir das geliebte Tier nimmt und immer...egal wie alt ein Tier war, bin ich der Meinung es ist zu früh......
Eine Phase die ich kenne und auch weiß es tut irgendwann weniger weh...irgendwann laufen die Tränen nur auf purer Trauer, aus Grund des Vermissens.....diese Tränen genieße ich inzwischen, denn sie nehmen oftmals mehr mit als die Trauer, sie reinigen die Seele und schaffen so Platz für neue Energie.....

Derzeit liegt neben mir ein 15jähriger Staff-Bull-Terrier-Mix - 15 Jahre Horror hinter sich, davon 3 Jahre das schlimmste Tierheim in Deutschland....er ist krank, er wird bald sterben, aber selbst die wenige Zeit die uns bleibt kosten wir voll aus, genießen jeden Augenblick.....
Wenn ich nun, nach 2 Wochen bei mir, in seine Augen sehe, erkenne ich soviel Liebe das es fast schmerzt....diese Augen die vor 2 Wochen noch eine gebrochene Seele wieder spiegelten......


zweiwillige
Geschrieben

Unsere Cellerin trauert. Gestern Abend wurde ihr 16 Jahre alte Katze überfahren.

Habt ihr auch getrauert wenn eurer Haustier starb??

Gruß aus Celle



ja als mein hund gestorben ist er hatte hirntumor und das war horror
habe lange gelitten und habe oft erinnerungen an meinen teddy


Cellerpaar
Geschrieben

Vielen Dank für die netten PN von euch, auch mit dem Hinweis wie man ein Bild einsetzten kann.

Hier ist die Süße: Die Linke ist Filou (die verstorbene) und die rechte ist Conny unser Angsthase


t386640-DSCN5053JPG.JPG


Geschrieben

Ich kann das sehr gut nachempfinden. Mein Kater starb im Alter von 14 Jahren an Leukämie.
Und ich bekomme heute noch Tränen in den Augen, wenn ich Bilder von ihm sehe...


Geschrieben

Auch kenne den Schmerz ein Tier zu verlieren,da ich etwas aushalb wohne,gibt es Tierhasser die meine Tiere gerne vergiften,zuletzt,meinen Eurasier (10Jahre) und meine alte Katzen dame (23Jahre),ich konnte ihen nur den letzten Dienst mit dem Tierarzt geben,an den Tag wo sie starben,wurde neues Leben geboren,sie tragen im andenken an den beiden die namen wieder,sie halfen mir über die Trauer etwas hinweg


Geschrieben

@ Cellerpaar

Och mann, das tut mir so leid.

Es ist mittlerweile 4 Jahre her, als ich meine beiden Katzen (Geschwisterpaar, knapp 15 Jahre alt) im Abstand von 3 Monaten einschläfern lassen musste.

Meinen Kater hat sehr wahrscheinlich die Kombination einer Niereninsuffizienz und die Gabe eines Antibiotikums das Leben gekostet. Meine Eltern sind dann mit ihm zum Tierarzt, weil meine Chefin mich nicht später kommen lassen wollte, und er wurde dann eingeschläfert. Allerdings habe ich das erst nach Feierabend erfahren, als ich nach Hause kam, und der Katzenkorb war nicht zurück. Das war mit meinen Eltern so abgesprochen. Dieses Gefühl, das ich damals hatte, war unbeschreiblich. Ich hätte die Wände anschreien können.

Zu diesem Leid kam hinzu, dass meine Katze den Kater schwer vermisst hat. Egal, was ich versucht habe, ich habe nicht heraus finden können, was sie genau wollte, als sie immer und immer wieder mauzend vor mir stand. Nahm ich sie auf den Arm, sprang sie wieder runter und so ging das mit allem. Es war auch schlimm mitanzusehen, wie die kleine Miez nun alleine vor dem Futternapf saß.

Und dann wurde sie immer schlapper. Verdacht der Ärztin, nachdem sie ein fürchterliches Blutbild zu sehen bekam: Entweder innere Blutungen oder aber ein Knochenmarkstumor.

Für mich war klar, meine Katze hatte wunderbare 15 gesunde! Jahre hinter sich gebracht. Nun folgende langwierige Behandlungen wie eine OP, Bluttransfusionen und kaum Aussicht auf Erfolg wollte ich ihr unbedingt ersparen. Also habe ich sie gehen lassen, und gerade jetzt, da ich das hier schreibe, kommen mir wieder die Tränen, obwohl es schon einige Jahre her ist.

Es ist jedesmal fürchterlich zu erleben, wenn ein geliebtes Tier stirbt, aber ein Leben ohne Tiere ist für mich undenkbar.

Vielleicht tröstet es euch ein wenig zu wissen, dass ihr mit diesem Erlebnis ganz sicher nicht alleine da steht. Ich hoffe sehr, dass eure Miez nicht lange leiden musste. Sie hatte bestimmt ein schönes Leben bei euch und ihr habt ihr immer wieder die Freiheit geschenkt. Das ist wunderbar.

Fühlt euch gedrückt!
Die traurige Wutzin, die vor einer Woche ihr Lieblingsschwein verloren hat.


willdeinsperma
Geschrieben

ich kann das auch gut nachempfinden.... es ist einfach schrecklich....

vor 4 jahren ist meine hündin gestorben.... sie wurde nur 3 jahre alt.... sie war krank.... ich muß heute noch heulen, wenn ich an sie denke.... ich sitz auch gerade heulend vorm bildschirm...

anfangs konnte ich noch nichtmal an ihrem grab vorbei gehen ohne das ich gleich losheulen mußte....

ich hab manchmal den gedanken, dass es meine schuld ist, dass sie krank wurde....


goldenhills
Geschrieben

Puuhhhhhhhhhhhhh, da bekommt sogar golden nen Kloss in den Hals.........

Cellerin*malganzfestedrück

Auch wenn ich manchmal bestimmt bei manchen arrogant oder ohne Herz rüberkomme....ich hab letzes Jahr im November meine Katze einschläfern lassen müssen.
Sie war plötzlich taub, was man mit 16 ja noch verstehen kann, da sie eh nie gehört hat *lächel....aber der Tierarzt erzählte mir was von, es läge an den Zähnen und machte nochmal eine Zahnsteinentfernung usw.....aber es waren im Nachhinein zwei Schlaganfälle.
Als mein Kater ihr das Köpfchen putzte, obwohl sie sich meist gestritten hatten wusste ich Bescheid.
Schweren Herzens habe ich ihr die Erlösung geschnekt und es hat mir wirklich fast das Herz gebrochen.
Ich hab hier am PC ein Bild stehen und auch wenn etz einige schmunzeln.....nachts höre ich sie manchmal noch übers Laminat laufen.

Eine neue Katze kommt nicht in Frage, da mein Kater etz mit 13 ne ziemliche Diva ist und keinen neben sich duldet.


Ich finde diesen Thread übrigens ziemlich faszinierend, da er mal zeigt, dass manche, die man vll unterschätzt doch ganz schön arg Gefühle zeigen könne udn das manchmal auch ziemlich gut vertecken, dass sie es können.

golde, die sich etz mal richtig schneuzen musste....


Geschrieben

Es tut mir so leid, das zu lesen !!!

Auch ich habe schon viele geliebte Tiere verloren, denn ein Leben ohne Tiere käme für mich nicht in Frage.

Mein erster Hund Murphy, ein kleiner schwarzer Mischling, starb einige Tage nachdem ich ihn bekam an Katzenseuche.
Ich war grade 18 Jahre alt und kannte mich mit Hundevermehrern nicht aus. Murphy kam aus Belgien. Ich werde nie vergessen, wie er Nachts um kurz nach 1 Uhr in meinen Armen gestorben ist. Es war so schrecklich !!!! Bitte informiert Euch gut, bevor ich Euch einen Hund anschafft. Macht nicht auch diesen dummen Fehler, den ich gemacht hab.

Mein Kater Fussy ( ein wunderschöner roter Kater ) wurde auch überfahren. Das war sehr schlimm für mich. Denn wenn ich nach Hause kam und er hörte das Auto, war er sofort da. Auch wenn man ihn rief, er hörte fast besser als mein damaliger Hund Lynes.
Fussy lag immer bei meinem Rüden Lynes und nuckelte ihm am Hals, an den Beinen, am Bauch und knetete dabei ewig lang rum. Mein Rüde genoss die Mutterrolle und legte sich brav auf den Rücken und streckte alle Viere in die Lust ) Dieses Bild werde ich immer in meinem Herzen tragen.
Eines Abends kam ich mit Mann und Kind nach Hause und wunderte mich, das Fussy nicht gekommen war, als er unser Auto hörte.
Ich bin ins Haus und hab mich um meine Tochter gekümmert, die damals grade erst 3 Monate alt war.
Als mein Mann zurück kam vom Auto parken und meinte, ich muss Dir was schlimmes erzählen. Ich wusste direkt was los war und sagte zu ihm Fussy ist tot, oder?!?
Er sagte mir wo mein heiß geliebter Kater lag und ich bin ihn dann holen gegangen.
Laut weinend, mit dem toten Kater im Arm, bin ich durch Dorf nach Hause gegangen.
Dort hab ich ihn dann zurecht gemacht, damit ich ihn im Garten meiner Eltern gebraben konnte. Er hatte wohl unser Auto gehört und wollte schnell nach Hause kommen und ist dabei überfahren worden. Lange konnte er noch nicht dort gelegen haben.
Niemals wieder hatte ich solch einen Kater. Auch mein Hund Lynes hat nie wieder eine Katze oder Kater bei sich nuckeln lassen und hat noch Jahre später wenn der Name Fussy fiel, ganz aufgeregt die ganze Wohnung abgesucht.


Lynes hatte ich 13 Jahre lang. Erkam zu mir mit 3 Wochen, weil seine Mutter zu viele Junge und zu wenig Milch hatte.
Er war mein süßes Kampfschaf. Sah aus, wie ein Kampfhund war aber ein Boxer- Schäferhund-Doggen Mischling.
Ich dachte er hätte Husten oder Schnupfen und ging gut gelaunt mit ihm zum Tierarzt. Der stellte fest das Lynes am Gaumen einen Handteller großen Tumor hatte. Nie hat man Lynes was angemerkt. Er war fit, hat gefressen und alles war wie immer.
Auch hat man nie was gesehen. Der Tumor muss also sehr schnell gewachsen sein.
Als Lynes in Narkose war um sich den Tumor näher anzusehen, lief ihm schon Eiter aus der Nase, als das Maul nur weit augespreizt wurde.
Die Ärztin meinte dann, mit Medikamenten, würde er VIELLEICHT noch 2 Monate haben.
Es war die schwerste Entscheidung in meinem bisherigen Leben. Aber ich habe mich damals entschlossen ihn direkt einschläfern zu lassen. Ich war gut gelaunt zum Tierarzt gegangen, er lag schon in Narkose und hatte bis dahin nicht gelitten. Ich wollte ihn nicht quälen, denn er wäre wohl qualvoll erstickt.
Noch heute kommen mir die Tränen, wenn ich daran denke.
Ich vermisse ihn so sehr, genau wie Fussy.

Ich könnte noch viel schreiben, aber das waren so die schlimmsten Erlebnisse.

Jetzt graut mir davor, wenn einer meiner jetzigen Hunde oder Katzen sterben wird.
Aber ich kann auch nicht ohne Tiere leben. Ein Leben ohne Tiere, wäre für mich sinnlos.


Fühl dich von mir mal umarmt.
Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie es Dir jetzt gehen muss.

Traurige Grüße
Gabi


×