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Wenn Ihr wüßtet....

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Ihr habt noch ein, zwei Jahre zu leben, egal warum,......was würdet Ihr machen?

Jeden Mann/Frau poppen, .........Augen zu und jeden Tag trinken,...... verreisen, aber wenn kein Geld da ist ist, die Bank betrügen um Geld für die Reisen zu bekommen?.....Euch verkriechen?.......... Augen zu und: der Kelch geht an mir vorbei?

Augen auf und......ja, was und machen........wenn es keine Möglichkeit gibt außer den Tod eines anderes Menschen, um Euer Leben zu retten!?

Scheiss Thema, ich weiß, aber mich würde doch interessieren, wie manche (viele, alle?) reagieren würden!


Geschrieben

ich denke die Theorie ist da grau! Solang Du nur versuchst Dir vorzustellen das dem so ist, ist das Ergebnis bestimmt noch ein ganz anderes als wenn Du WIRKLICH in der Situation steckst!

ich für meinen Teil würde jetzt erstmal sagen: ich tu alles für die Absicherung meiner Kinder. Den Rest frag mich wenns soweit sein sollte (was ich natürlich nicht hoffe )


Geschrieben

He, ab einem gewissen Alter sind die Kinder groß. Was willst Du da absichern? Ihre Kinder?


Geschrieben

Über das Thema nachgedacht habe ich auch schon verschiedentlich.

Aber - abgesehen von Smurfs Argument - kann ich mir nicht wirklich was konkret vorstellen, denn was ich genau tun würde (oder tun wollen würde), hängt ganz davon ab, wie ich diese 2 Jahre verbringen kann.

Wenn ich z.B. krankheitsbedingt körperlich eingeschränkt wäre, stehen mir weniger Möglichkeiten offen als wenn ich im (relativen) Vollbesitz meiner Kräfte wäre. Und so habe ich da noch nie weiter konkret "spekuliert".


dreamstorm
Geschrieben

also ich würde genauso weiter machen wie bis her .soll heißen , ich lass alles auf mich zukommen .
außerdem denke ich ,das ich fast alles schon gemacht hab was spass bringt.


Geschrieben

Mein ganzes Geld ausgeben, aber gaaaaanz langsam.....

Auswandern....


Geschrieben

ich denke ich würde alles noch extremer ausleben als jetzt schon .... und JAAA .. würde die bank hintergehen .. die sind doch für todesfälle immer ausreichend abgesichert!!!!! ich würde auf jeden fall noch all das ausprobieren, was ich mir erträume ... falls die zeit ausreicht


Geschrieben

Ihr habt noch ein, zwei Jahre zu leben, egal warum,......was würdet Ihr machen?

Augen auf und......ja, was und machen........wenn es keine Möglichkeit gibt außer den Tod eines anderes Menschen, um Euer Leben zu retten!?

Scheiss Thema, ich weiß, aber mich würde doch interessieren, wie manche (viele, alle?) reagieren würden!


Es ist ein doofes Thema!
Und deine Fragestellung ist nicht ausreichend bzw. irreführend. Dein 'egal warum', macht eine halbwegs überlegte Antwort nicht möglich.

Ebenso stellt sich eine Option auf das eigene Weiterleben ein, falls ich jemand Anderen dafür über die Klinge springen lasse?

Ansonsten stimme ich mit Smurf überein, denn die Theorie ist immer anders als letztendlich die Praxis.


Geschrieben

Wäre wenn und aber ...

Mein erster Gedanke war 'Vollgas!!! Sex, Drugs Rock'n Roll' ... dann wurde mir klar dass es um mehr geht als das letzte Aufdrehen. Viele von uns haben Träume, die verschoben werden. Sexuelle gehören bei mir dazu, rangieren aber eher am unteren Ende der Liste. Was also tust du wenn du weisst dein Leben ist endlich - und das ist es in der Tat bei jedem von uns - mit den letzten Monaten? Sich selbst ein Denkmal setzen? Die Welt verbessern?

Ich denke ich würde ein Kind zeugen wollen und einen Baum pflanzen, damit von mir mehr zurück bleibt als ein Haufen Asche in einer Blechdose. Ist schon bissi spaet fuer solche Gedanken und bevor ich hier mein Innerstes nach aussen kehre;

Ich würde nen Kuki aufnehmen, den Dispo bis zum Anschlag ausreizen, endlich den 11er leasen und jeden Abend ein Kind zeugen. Ausserdem würd' ich endlich mal mit Nutten koksen und länger als eine Stunde (am Stück) vögeln. Noch was?


Geschrieben

Hi,
ich glaube ich würde genau so weiterleben wie die letzten Monate auch
Wir leben im Grunde genommen so wie es uns Spaß macht , Weltreise oder viel Geld brauche ich nicht.
Wichtiger ist mir die Zeit mit meinem Schatz zu verbringen , Spaß haben, am Strand liegen, Bootfahren und viel poppen.
Gruß Gaby


Cellerpaar
Geschrieben

Würde auch einfach so weiterleben wie jetzt. Müsste mir auch nichts vorwerfen das ich etwas verpasst habe.

Da fällt mir doch glatt eine kleine Geschichte ein, die wirklich passiert ist:

Ein Mann schenkte seiner Frau zum Geburtstag sündhaft teure Dessous. Er wartete darauf das seine Frau die auch anzieht, sie sagte: Die ziehe ich zu einem ganz besonderen Tag an. Jedesmal war der Tag noch nicht der richtige. Tja und eines Tages war es zu spät, er ist tödlich verunglückt, das war 3 Jahre nach dem Geburtstag. Heute sagt sie nicht mehr: Ich warte auf einen besonderen Tag, sondern jeder Tag ist besonders.

Gruß aus Celle


Struppi44
Geschrieben

Ich würde so leben als wenn der morgige Tag schon der letzte wäre. Geniesen mit allen Sinnen.


DD_besucht_Bar
Geschrieben

Die Zeit ist für uns alle begrenzt. Wir haben alle nur noch ein paar Jahre zu leben. Für den/die eine/n sind es mehr, für den/die andere/n weniger. Du kannst morgen aufwachen und schon tot sein. Es ist aber nie zu spät noch was anzufangen, was man schon immer machen wollte, oder mit etwas aufzuhören was einen schon lange stört. Wer da in den hypothtischen zwei verbleibenden Jahren noch ne Menge aufzuholen hätte, sollte besser heute gleich damit anfangen ...

mfg
Sino


Geschrieben

Ihr habt noch ein, zwei Jahre zu leben, egal warum,......was würdet Ihr machen?



das kann man garnicht voraussagen, denn die reaktion auf diese *was wäre wenn-frage* ändert sich stündlich, täglich.....sekündlich...wie auch immer, denn diesen zustand an sich, kann man sich ohne wirkliches *sein* nicht vorstellen, jedenfalls ich nicht.


Geschrieben

Ihr denkt meistens nur ans Draufmachen, Party machen, Schulden machen ....

aber wer denkt daran, dass die Diagnose eventuell falsch sein könnte? Oder Ihr durch einen glücklichen Zufall doch überlebt.

WAS DANN?

Wer will das dann wieder ausbaden?

Die Bank wird sich nicht davon beeindrucken lassen, in welcher Verfassung Ihr Schulden gemacht habt!

MfG

M*S*S


Engelschen_72
Geschrieben

Ich kann die Frage so pauschal auch nicht beantworten .
Mein erster Gedanke wäre , meine Lieben um mich zu haben , möglichst viel Zeit mit ihnen zu verbringen .
Aber wie ich genau agieren würde , was ich tun würde , was ich unbedingt noch machen würde ... *Schulterzuckt* , daß hat Smurf schon sehr gut auf den Punkt gebracht ...

Solang Du nur versuchst Dir vorzustellen das dem so ist, ist das Ergebnis bestimmt noch ein ganz anderes als wenn Du WIRKLICH in der Situation steckst!


Geschrieben

Wahrscheinlich würde ich in den ersten Monaten meine Energie dafür geben evtl. einen Weg zur Heilung zu finden.
Schliesse mich da auch der Mehrheit an, dass es wohl keinen vorplanbaren Weg gibt und die jeweilige Situation das Handeln bestimmt.
Vielleicht würde ich eine Reise unternehmen die ich schon immer mal machen wollte oder mir einen Traum oder Wunsch erfüllen.
Mein Leben evtl. aufräumen, Dinge tun, die ich immer auf die lange Bank geschoben habe.
Egal was ich jetzt auch schreibe, es wird sehr wahrscheinlich doch alles anders kommen und daher finde ich zwei der kölscher Grundgesetze auch hier so passend:

"Et kütt wie et kütt!" und "Et is noch immer jot jejange!"

In diesem Sinne wünsche ich uns allen noch ein sehr langes Leben!


sweetdream510
Geschrieben

Na...was ein Thema......

Wie viele schon schrieben.....wer kann heute wissen,was irgendwann mal ist?
Nichts ist planbar....zumindest nicht ins Detail.

Komischerweise liest man hier viel von Geld,was mir wieder zeigt,wie materiell unsere Gesellschaft eingestellt ist.
Sicher hat jeder Träume und Wünsche. Aber warum sollte ich dann eine Bank betrügen,um mir zB nen Porsche zu leisten? Ich hätte da nur ein Grummeln im Magen und keinen Spass mehr dran.
Ich leiste mir,was ich mir leisten kann. Das mache ich heute und schiebe es nicht auf morgen,weil ich nicht weiss,was morgen ist.

Also....sollte ich mal erfahren,das ich unheilbar krank bin und in absehbarer Zeit nicht mehr bin......dann mach ich das beste draus....hoffentlich. Vorallem Zeit mit meinen Lieben möchte ich verbringen...alles andere ist zweitrangig.


LG von Frau sweetdream


Geschrieben

Ich hatte schon einmal eine solche Diagnose, die sich gottlob zu einem viel späteren Zeitraum als fatale Fehldiagnose erwiesen hat.

Nur...über diese Zeit möchte ich hier nicht reden.


LG xray666


zauberstab6969
Geschrieben

sehr schwierige frage!!!
denke mal da würde jeder nach seinem ermessen handeln!
wenn man ernsthaft erkrankt ist , denkt man nicht an geld oder materielle dinge,sondern eher daran wie man am besten so lange wie möglich am leben bleibt!
man lebt intensiver und die einfachsten sachen im leben sind wie ein geschenk!
in der heutigen gesellschaft rennt jeder dem leben hinterher(arbeiten,knechten,geld,status symbole,besser sein wie andere usw ,usw)
wenn du weisst es könnte oder ist bald vorbei dann freut man sich über über alles im leben und wenn es nur darum geht noch einmal den regen zu sehen!
ich hatte einen kumpel der an krebs erkrankt war,diesen aber besiegte!
da ich viel am arbeiten war/musste hab ich das alles nicht so wahr genommen!
wir wollten mal wieder einen trinken gehn!
im februar ist er gestorben,hatte wieder krebs!
ich war ziemlich fertig. wo er es erfahren hatte war es zu spät.....jetzt weiss ich das alles andere unwichtig war!
sag es mal so! du rast mit tempo 200 über die bahn,mitmal ein stau,ein unfall,grausam,freie fahrt,fährste nur noch 120,aber wie lange denn? irgendwann sagt das hirn,auf gehts wenig zeit und schon gehts wieder ab!
wir haben nur ein leben,tun aber so als hätten wir 7!
es gibt welche die sind gesund und wollen sterben,
andere wollen leben und müssen sterben,wo ist da die gerechtigkeit?
das ist unsere heutige gesellschaft!
allerdings sollte man um keinen preis andere mitreinziehen!
es ist schwer den richtigen weg zu finden!
LG


goldenhills
Geschrieben

Genau Veränderte...Du schreibst es schon im Eingansposting!
Ein SCHEISS Thema.

Und wenn ich hier die Postings von einigen lese, merke ich, dass die Menschen noch nix im Leben erlebt haben, was ihre kleine ach so heile Welt durcheinander gebracht haben könnte.

Smurf und Sino haben genau das geschrieben was zu so einem Thema gesagt werden sollte.
Theorie und Praxis unterscheiden sich ziemlich von der Wirklichkeit.
Und man sollte jeden Tag auf seine Weise so geniessen als wäre es der letze Tag auf Erden.

Du magst vielleicht nicht mehr die Jüngste sein, Veränderte, aber anscheinend ist in Deinem Leben, bis auf Kleinigkeiten bisher alles glatt verlaufen.
ich wünsche Dir noch viele lange Jahre und vor allem NIEMALS eine solche Situation.

golden, die sich bei sowas aufregen kann


Geschrieben

Ich hab mal ne zeitlang gedacht, ich müsste bald sterben. Es war nicht nur so ein Gefühl, sondern eine feste Überzeugung meinerseits. Warum, wieso, ist ein anderes Thema, das nicht hierher gehört.

Was ich in dieser Zeit gemacht habe? Ich hab Ordnung in mein Leben gebracht, meinen "Nachlaß" geregelt, mir überlegt, wie und wo ich beerdigt werden möchte, finanzielle Dinge geregelt, damit niemand durch meinen Tod finanziell belastet wird. Ich habe Briefe geschrieben an die Menschen, die mir am meisten bedeuten, denen ich noch was zu sagen hatte, Dinge, die man nicht mal eben so bei nem Glas Wein sagt. Ich habe mich von alten Sachen getrennt, Kleidung, Bücher, alles, was ich schon längere Zeit nicht mehr gebraucht hatte, hab es gespendet ans DRK, Tierheime (die verkaufen sowas auf Flohmärkten), etc. Ich habe meinen Besitz aufs Minimum reduziert, aufgeräumt, damit niemand Arbeit mit meinem Nachlaß hat. Ich habe Listen gemacht, wer was bekommen soll. Ich habe dafür gesorgt, dass meine Katzen in gute Hände kommen und bis ans Ende ihres Lebens versorgt sind. Ich habe Dinge aus meinem Besitz entfernt, von denen ich dachte, sie könnten die Leute, die sie wegräumen müssen, verletzen. Also keine Waffen oder so sondern Briefe, Fotos, irgendwas. Ich habe quasi einen Lebensfrühjahrsputz gemacht. Und als ich damit fertig war, habe ich gewartet. Ich hab den Menschen, die mir nahe stehen, öfter gesagt, dass ich sie liebe, dass sie mir wichtig sind. Habe versucht, meinen Freunden zu helfen so gut es ging, sie zu unterstützen in dem, was sie tun. Und ansonsten? Ganz "normal" weitergemacht, gearbeitet, gefeiert, ausgegangen, Sex gehabt.

Ob ich nochmal so reagieren würde, weiß ich nicht. Bei so einer Diagnose weiß man nie, wie man reagiert. Ich persönlich glaube für mich, dass Geld keine Rolle spielen würde, also kein dicker Porsche oder eine Weltreise oder sonstwas. Ich hätte viel zu viel Angst davor, die Zeit, die mir noch bleibt, durch einen Unfall oder so noch zu verkürzen.

Das Schlimmste für mich wäre, nicht Abschied nehmen zu können. Dinge ungesagt zu lassen. Mit einer unausgesprochenen Entschuldigung in den Tod zu gehen. Sowas halt...


Geschrieben

das leben ist unheimlich gefährlich. es führt unmittelbar zum tode.....früher oder später.

ich war bereits einmal knapp drann. habe es überlebt. ich sehe heute viele dinge gelassener und habe andere prioritäten im leben entwickelt. die kleinigkeiten zählen heute bei mir mehr. die nähe lieber menschen zum beispiel. zu sehen wie nachbars kinder spielen oder im frühjahr die pflanzen wachsen und im winter der schnee fällt.
ich habe fast alle meine träume erfüllt. ich bin sehr zufrieden

ich würde so weiter leben, weil ich nicht weiß ob ich noch 2 jahre zu leben habe. vielleicht sind es ja nur noch wenige stunden.


betthase74
Geschrieben (bearbeitet)

Ihr habt noch ein, zwei Jahre zu leben, egal warum,......was würdet Ihr machen?

Jeden Mann/Frau poppen, .........Augen zu und jeden Tag trinken,...... verreisen, aber wenn kein Geld da ist ist, die Bank betrügen um Geld für die Reisen zu bekommen?.....Euch verkriechen?.......... Augen zu und: der Kelch geht an mir vorbei?

Augen auf und......ja, was und machen........wenn es keine Möglichkeit gibt außer den Tod eines anderes Menschen, um Euer Leben zu retten!?

Scheiss Thema, ich weiß, aber mich würde doch interessieren, wie manche (viele, alle?) reagieren würden!




Kommt drauf an ob man den anderen Menschen kennt oder nicht.
Wenn nicht,sollte man an sich denken.

Nehmt das Leben nicht so ernst,ihr kommt da eh nicht lebend raus.

Macht euch doch ne "Löffelliste"...


bearbeitet von betthase74
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