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"Trennungskinder"

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Und wieder einmal beschäftig mich ein Problem aus dem Bekanntenkreis so sehr, dass ich nicht schlafen kann....

Es gibt einfach so viele Dinge im Leben, die man vielleicht nie oder wenn auch nur ansatzweise nachvollziehen kann. Dinge, die durch die eigene Moral geprägt werden, ohne dass man selber weiss, ob man sie jemals anwenden wird.

Als Beispiel hierfür sei das Thema "Fremd gehen" genannt.
Niemals wird jemand mit 100%iger Sicherheit von sich selber sagen können, er würde nie fremd gehen. Man kann für sich selber - aufgrund seiner eigenen Moralvorstellungen - nur für seine eigene Vergangenheit sprechen in dem Sinne, dass man sagt: "Ich bin in meiner Vergangenheit nie fremd gegangen" aber niemals für seine eigene Zukunft sprechen kann. Wer weiss schon, wie sich seine eigene Moralvorstellung in den nächsten Jahren ändern wird.....


Ich versuche mal, das aktuelle Beispiel anhand der einzelnen betroffenen Personen zu schildern:

Ich, das Kind:
Ich komme auf die Welt!
Da ist ne Frau, das ist meine Mami! Toll!
Und da ist ein Mann an ihrer Seite.....meine Mami sagt mir, das ist mein Papi!
Ich werde drei jahre alt, kann schon sprechen - sage zu dem Mann "Papi" und finde mein Leben toll!!!

So, jetzt bin ich drei Jahre alt!
Mami und Papi haben sich getrennt; ich bin traurig!

Ich, der "Papi":
Ja, ich hatte eine tolle Beziehung, aber nun ist diese beendet. Ich bekomme Zweifel, ob das Kind von mir gezeugt wurde.
Hmmmm....ich mache mal lieber einen Vaterschaftstest!
Ohooooo! Zwei Wochen später es wird mir schriftlich bestätigt.....das ist garnicht mein Kind!!!!!
Prima! Ich muss nix zahlen!!! Ich breche den Kontakt zu dieser Frau und "meinem" Kind ab.

Ich, die Mutter:
Es war so schön! Natürlich bin ich fremd gegangen! Aber nachdem mein Partner die Vaterschaft zu dem Kind bestätigt hat - er wußte ja nicht, dass ich ihn betrogen habe - war die Welt für mich in Ordnung!
Nun, drei Jahre später, er machte einen Vaterschaftstest, dieser war negativ.....

Nun hab ich ein Problem!
Ich kenne die Namen derjenigen, die noch als Vater in Fage kommen; diese Namen melde ich mal dem Jugendamt!
Jaaaa...ich weiss, dass jeder diese "potentiellen" Väter einen Vaterschaftstest auf eigene Kosten machen muss, kostet ja nur 400 Euro......
Nun, nachdem diese Tests gemacht wurden, weiss ich aber, wer der Vater meines Kindes ist!

Ich, der biologische Vater:

Nichts ahnend sitze ich da, bekomme Post vom Jugendamt, denke mir nichts böses dabei, öffne den Brief.....
Und siehe da: da behauptet doch eine Frau, ich sei der Vater ihres Kindes!!!!!
Ich berappe die 400 Euro, mache einen Vaterschaftstest, und siehe da....das ist mein Kind!!!!

Ich, das Kind:
Ich bin jetzt drei Jahre alt! Mein Papi ist weg, aber da ist ein neuer Mannn, zu dem ich "Papi" sagen soll, hat Mami gesagt! Ich weiss nun garnicht, was ich denken soll!
Sind denn "Papis" so einfach austauschbar?????

Ich, der biologische Vater:
Hm....ich hab nun ein Kind! Drei Jahre lang wußte ich nichts davon!
Aber ich finds toll! Ich liebe mein Kind! Und ich denke, mein Kind mag mich auch!

Ich, die Mutter:
Ich bin mit der ganzen Situation unzufrieden! Ich hab ja Stress mit dem biologischen Vater, und da ich als Mutter am längerne Hebel sitze, sag ich ihm am besten, er könne sein Kind jederzeit sehen, müsse sich aber - distanziert - in einem Hotel aufhalten. Das wird ihn schon abschrecken!

Ich, der biologische Vater:
Die Mutter meines Kindes will, dass, wenn ich mein Kind sehen will, mir ein Hotelzimmer in ihrer Nähe nehme. Um auch nur das Kind stundenweise zu sehen, muss ich betteln! Ich habe nicht das Geld - zusätzlich zu den monatlichen Unterhaltskosten von 240 Euro, mir nun auch noch ein Hotelzimmer zzg. Verpflegungskosten zu finanzieren. Ich mache das einige Zeit mit...dann gebe ich auf....

Ich, das Kind:
Der, den ich seit meinem dritten Lebenjahr "Papi" nenne, meldet sich nicht mehr. Ich glaube, der hat Stress mit Mami! Ich weiss aber nichts genaues!

Drei Monate später.....

Ich, das Kind:
Ich bin jetzt vier Jahre alt.
Wir sind gerade umgezogen! Zu so nem Mann! Da hat mir Mami gesagt, ich soll den jetzt "Papi" nennen"!
Ich weiss nichts mehr! Wer zum Teufel ist denn nun mein Papi????

*****************************************************************************************************

Nachweislich sind die ersten Lebenjahre diejenigen im Leben, die den Charakter eines Mensch prägen!

Ich selber bin bekennender Zuseher einiger Talk-shows, und weiss daher, dass es sich hier - leider - nicht um einen Einzelfall handelt!

Nehmen wir doch mal das Kind:
Es kommt auf die Welt, Mama und Papa sind da, alles scheint in Ordnung zu sein!
Dann kommt irgendwann ein neuer Papa! Und kurz darauf wieder ein neuer Mensch, den ich "Papa" nennen darf/muss!!!!
Wie - zum Teufel - soll aus dieser Situation heraus ein psychisch stabiler Mensch entstehen?????

Nehmen wir des weiteren den biologischen Vater:

Wie verzweifelnd muss es sein....

zu wissen, dass man Jahrzehnte lang für ein Kind Zahlen muss, zu dem "Mann" - aufgrund der Willkür der Mutter - keinen emotionalen bzw. realen Kontakt aufbauen kann???

zu wissen, dass man selber der biologische Vater ist, das Kind selber aber zu einem "wildfremden" Mann Papa sagt????

Ich selber werde mich wohl als Frau niemals wirklich in diese Situation herein versetzen können.....
aber ich kann das insoweit einigermaßen nachvollziehen, dass ich diesen schweren - fast unlösbaren - emotionalen Konflikt niemals ohne therapeutische Hilfe bewältigen könnte.
Sowohl aus der Sicht des biologischen Vaters als auch aus der Sicht des Kindes!

Sicherlich gibt es hier im Forum einige Männer, die dieses Problem aus ihrer eigenen Erfahrung heraus kennen.

Wie seid ihr mit diesem Problem umgegangen?
Und was glaubt ihr....wie sieht die Zukunft dieser Kinder aus?
Wie lange und wie heftig sollte man mit der Mutter seine Kindes "kämpfen", um einen realen Kontakt zu seinem Kind aufbauen zu können?

P.s. Tschuldigung! Bisschen lang geworden, der Thread! Aber bei sowas bekomm ich echt das Kotzen!


sukramknil
Geschrieben (bearbeitet)

hmmm....wie ich das sehe?

ganz einfach:

wäre die schlampe nicht fremdgegangen hätte das kind diese probleme jetzt nicht...weil es nie gezeugt worden wäre*gg*

nächste ansicht:

hätte die schlampe von anfang gesagt das es nicht mein kind ist...und sie fremdgegangen ist...hätte ich ihr vielleicht verzeihen können und gut ist!

nächste ansicht:

hätte die schlampe von anfang an mir die wahrheit gesagt....dann hätte ich mich eventuell von ihr getrennt und das kind wäre entweder von anfang an ohne papi aufgewachsen und hätte somit jetzt weniger probleme damit klar zu kommen....oder die schlampe hätte schon längst nen neuen stecher der das kind als sein kind ansieht ....und das kind hätte jetzt auch weniger probleme*gg*



sorry das ich gerade so hart reagiere....aber ich sehe den fehler einfach von anfang an bei der mutter!
sie hat das alles zu verantworten....weil sie von anfang an ein falsches spiel gespielt hat ;o)

und mir...wäre es indem moment wahrscheinlich dann echt egal wie es dem kind dabei geht...weil ich nunmal von anfang an verarscht und belogen wurde ;o)

hört sich zwar hart an...aber naja...lügen ist für mich das schlimmste was es gibt...erst recht wenn es um ein kind geht das mir angedreht wird obwohl es nicht mal meins ist!


noch ein kleiner nachtrag:

du wolltest ja wissen wie ich damit umgehen würde und warum ich so handeln würde!

punkt 1 : nach einer trennung geht man selten im guten auseinander

punkt 2 : wenn man durch diese trennung sowieso verletzt und entäuscht von seinem ex-partner ist....dann kann man sicher einen hass auf diese frau bekommen...wenn man plötzlich mitbekommt das dies nicht sein eigenes kind ist und jahre lang mal ganz frech angelogen wurde! bei sowas geht mir sprichwörtlich das messer in der tasche auf!

und zu deinem ersten satz möchte ich auch was sagen....was das fremdgehen betrifft
ich bin jetzt 30jahre alt....und ich bin nie in einer beziehung fremdgegangen...und wenn ich bei einem ganz sicher bin...dann ist es das...das ich auch in zukunft nie fremdgehen werde!
das ist für mich ein tabu und wird auch immer so sein....wenn du dir für deine zukunft dir nicht sicher bist...ok...kein thema....aber ich werde es trotzdem nie tun....weil das für mich das schlimmste ist was man in einer beziehung machen kann!

das mag aber auch deswegen so bei mir sein....das ich in jeder beziehung die ich hatte immer gesagt habe das wenn frau mal lust auf einen anderen hat....ich da nichts dagegen haben werde...nur muß dann immer das gleiche recht für alle sein!
solange man offen darüber reden kann...und nichts heimlich gemacht wird...stehe ich sowas immer offen gegenüber....nur eins darf nie passieren....lügen und betrügen!

und in sachen lügen und betrügen:

ich habe sicher nichts dagen wenn mal hier mal da einwenig nicht ganz die wahrheit gesagt wird...man flunkert...oder mal ne kleine lüge erzählt....aber bei nem kind und fremdgehen....das ist keine kleine sache mehr...keine kleine lüge mehr! da hört es für mich einfach auf!

sicher kann es auch sein das mir das kind so ans herz gewachsen ist das ich eventuell sogar drüber stehen kann...und ich damit klar komme das sie mich angelogen hat.
aber wenn ich das kind immer ansehe und es mich immer wieder daran erinnert das mich meine ex jahre lang angelogen hat...und sie fremdgepoppt hat...dann bin ich mir nicht sicher ob ich mir das wirklich jedesmal antun möchte!

dann mache ich für mich lieber eine art selbstschutz....und will weder das kind nochmal sehen....noch die mutter von dem kind!
denn so komisch wie es sich auch anhört...aber wir kerle können auch gefühle haben ;o)


bearbeitet von sukramknil
FunPaar3053
Geschrieben

Hätte die "Schlampe" und der "Idiot" mit dem sie gepoppt hat, nen Gummi benutzt, hätte.....und blablabla.

sukramknil:....aber ich sehe den fehler einfach von anfang an bei der mutter!



Warum?

Beim Fremgehen sind meist zwei erwachsene Personen dran beteitigt. Wenn man sich schützen würde, dann müßte man nicht irgendwann einen Vaterschaftstest machen und man bräuchte dem Kind nicht sagen, "Dein Papa ist nicht dein Papa."

Manu


sukramknil
Geschrieben

sowas kann ja nur die logik von einer frau sein*gg*



du willst mir sagen das wenn meine frau fremd poppt ...ich schuld bin? ja?

du willst mir sagen das wenn mein frau fremd poppt und das ohne schutz..dadurch schwanger wird ....ich schuld bin? ja?

du willst mir sagen das wenn ich dann aus welchem grund auch immer nen vaterschaftstest mache und raus kommt das meine frau mich jahre lang belogen hat ....ich schuld bin?ja?

oder hast du das so gemeint das ich als mann immer schön nen gummi überziehen soll wenn ich meine eigenen frau/freundin poppe? damit ich mir sicher sein kann..das wenn sie schwanger ist...das es dann nicht von mir sein kann*lach*

wenn die alte zu blöde ist um sich zu schützen wenn sie fremd poppt ...dann ist es sicher nicht mein fehler!

wenn sowas vorkommt...muß frau sich hinterher nicht wundern das ich weder sie noch das kind jemals wieder sehen will!

diese logik mußt du mir mal genauer erklären...was der andere kerl...der richtige vater macht...das geht mir echt am ar*** vorbei...soll er das kind als sein kind annehmen oder nicht...das geht mich nichts an...weil es nicht mein kind ist!
wäre ja noch schöner...ihr seit zu blöde und poppt ohne schutz...bekommt nen braten in die röhre geschoben und ich soll dafür haften?

wach auf...wir haben es zwar noch früh am morgen...aber du solltest erstmal deinen kaffee trinken und auf die wirkung vom coffein warten*gg*


Geschrieben

Klasse, Frau die fremdgeht ist ne "Schlampe".
Und wenn Mann fremdpoppt und mit ner anderen ein Kind zeugt?
Ist dann wieder der tolle Typ.
Ich kann diese Art von Doppelmoral auf den Tod nicht ausstehen!

Der Leidtragende ist immer das Kind und das ist ja wohl am unschuldigsten an der Sache!!!

Es gibt aber auch genug Frauen, die immer wieder den Partner wechseln, zu dem neuen mann einziehen und die Kids dann nicht wissen, wer nun was ist.
Auch wenn die biologische Frage von Anfang an geklärt ist.
Muss also nicht mal ein Kuckuckskind sein, um das kleine Wesen aus der Bahn zu werfen.

Und Schuld tragen in einer Partnerschaft auch immer zwei: der eine mehr - der andere vielleicht weniger.
Aber jeder Seitensprung hat einen Grund.
Dafür muss man nicht das Kind verfluchen

der weibliche Part
der leider so eine Mutter kennt, die den Kindern regelmäßig neue kerle vorsetzt und von einem zum anderen zieht


sukramknil
Geschrieben (bearbeitet)

wer hat denn gesagt das nur die frau die schlampe ist?

du kannst dir gerne was einbilden....aber ich habe das nicht gesagt...darum geht es auch nicht ob nur frau ne schlampe ist oder auch ein mann der immer wieder fremd geht...das hat mit doppell moral nichts zutun!

fakt ist das frau fremd geht..und mir noch das kind unterjubelt...somit sehe ich sie nur noch als kleine billige schlampe an....fremd gehen ist eine sache...aber mir auch noch ein kind aufdrücken...das nicht mal von mir ist...das ist ein ganz anderes thema !


und da kann es auch sein das ich dann das kind verfluche....wie ich schon gesagt habe...wenn ich das kind sehe...und mitbekomme das es nicht meins ist...eventuell immer wieder daran erinnert werde ....das man mich auf ne ganz dreckige art angelogen hat...dann kann es schon vorkommen das ich von dem kind nichts mehr sehen will!
wäre ja noch schöner...
ich habe ja gesagt..es kann auch sein das mir das kind so ans herz gewachsen ist das ich damit klar komme.....muß es aber nicht....erst recht nicht wenn ich eventuell im streit mit der alten auseinander gegangen bin


eins solltest du nicht vergessen....es geht hier nicht um mein kind...aus meinem fleisch und blut wie man so schön sagt....sondern um ein kind das im grunde nichts mit mir zutun hat!


bearbeitet von sukramknil
Geschrieben

ich finde es schlimm, wenn die kinder zu jedem neuen partner der mutter papa sagen soll. du hast es sehr gut beschrieben, dass diese kinder am ende selber nicht mehr wissen, wer ihr wirklicher vater ist.


als leiblicher vater würde ich wohl mit hilfe des jugendamtes versuchen einen kontakt zu meinem kind aufzubauen, denn wenn ich schon zahlen muß, dann möchte ich das kind doch auch kennenlernen dürfen.
dadurch das die mutter des kindes ja wieder einen neuen partner hat, vielleicht ist sie ganz froh, wenn der leibliche vater sich um das kind kümmert und sie dadurch mehr zeit mit dem neuen partner hat?!
ich kann diese "mütter" auch nicht verstehen, aber als vater würde ich zumindestens nichts unversucht lassen!


Geschrieben

Du hackst nur auf der Frau rum, du redest immer von der Schlampe....
Der Begriff kam von dir.

Und der arme, betrogene Vater....ach, was muss er einem leid tun.
Mir als Frau und Mutter tun die Kinder mehr leid als jeder Andere.
Oder hat irgendjemand das Kind gefragt, ob es auf die Welt kommen und von einem zum nächsten geschoben werden will?

Es ist schwer, sicherlich.
Aber nach drei (oder in vielen Fällen auch sehr viel mehr Jahren) sollte man in der Lage sein, das Kind aufzufangen und zu stützen.
Dein Selbstmitleid für dich - aber MANN hat Verantwortung für das Kind getragen und kann es jetzt nicht eisalt fallen lassen.
Die Mutter - ok.
Aber das kleine Menschlein ist mindestens genauso betrogen worden wie der Mann - eher sogar noch mehr, denn ihm werden die Wurzeln und der Glaube an die Familie genommen.

der weibliche Part
der die Geschichte aus hautnaher Erfahrung kennt


sukramknil
Geschrieben (bearbeitet)

ja..mir tut jeder mann leid dem sowas untergeschoben wird! und da weiche ich auch kein schritt zurück...für mich ist das eine ganz linke und hässliche art...und so frauen kann ich nunmal nur noch als schlampe bezeichnen!

meinste ich gebe der auch noch nen orden...schüttel ihr die hand..gebe ihr blumen und sage: haste gut gemacht! aber im leben nicht !


aber...jetzt mal was anderes

so..das war ja eigentlich nur die sicht als nicht vater!


als leiblicher vater....der eventuell keine bindung zu dem kind hat...die geburt nicht mitbekommen hat...und auch das kind kaum vor die augen bekommen hat..weil frau zb. drei jahre lang halt lieber ihren mann angelogen hat

..und nun zu mir kommt...weil sie auch keine angst mehr haben muß das es mal rauskommen könnte das sie fremd gepoppt hat und ihren partner jahre lang angelogen hat....

hmmm...da ich keine mutter bin...die das kind auf die welt gebracht hat ..und mir dadurch der bezug für´s kind fehlt!

(außer die nummer die ich mal mit der frau vor drei jahren geschoben habe)

puh...ich glaube das wäre dann auch mehr ein stein am bein für mich..als das ich vor freude rumspringe und sage: hurra ich bin papa!

ich glaube ich würde dann auch eher sagen:

du hast mich drei jahre lang dafür nicht gebraucht...warum sollte ich jetzt für das kind da sein?
aber wie gesagt...das wäre dann auch weil mir im grunde die bindung und der bezug zu dem kind fehlen würde!
ich würde es vielleicht mal versuchen....aber wenn die mutter dann kommt und sagt:hey treffen wenn dann immer nur im hotel...und das nur ne stunde...ich glaube dann würde ich ihr auch was pfeifen!


den mist hat die frau gebaut....und wenn sie so naiv ist...sich denkt:

ach..ich habe jetzt fremd gepoppt...und jubel dem jetzt ein falsches kind unter...das wird auch sicher niemals nie nicht raus kommen...und selbst wenn...dann wird er es sicher locker nehmen!

hallo? gehts noch? ihr mädels macht doch schon nen trama wenn man euch fremd geht ...was für euch sogar nen trennungsgrund ist..und ihr uns dann nimmer mit´m ar*** anschaut...(was ja im grunde sogar ok ist)

aber wir sollen damit klar kommen wenn ihr so spiele spielt...fremd poppen...kind unterjubeln....und das sollen wir kerle einfach so hinnehmen?

ihr solltet euch das vorher überlegen...ob ihr das jahre lang verheimlicht (in der hoffnung das nie was raus kommt) oder ob ihr zum wohle vom kind mal besser von anfang an die wahrheit sagt!

und wenn dem kleinen menschlein die Wurzeln und der Glaube an die Familie genommen wurde....dann sollte es sich mal bei seiner verlogenen mama bedanken


bearbeitet von sukramknil
FunPaar3053
Geschrieben

@sukramknil
Piano, Piano immer schön den Ball flach halten.
Warum biste denn so gereizt?
Hast du etwa so ein "Kuckuckskind, in die Wiege gelegt bekommen?

Die Männer, die irgendwann zu erfahren bekommen, das jenes Kind, nicht das Leibliche ist für denen bricht natürlich ne Welt zusammen, klaro ohne Frage.

Ich meinte:

Wenn es, aus irgend einen Grund passiert, das Frau fremdgeht, sollte sie auf den Schutz achten.
Sollte ein Mann mit einer verheirateten Frau poppen, sollte er dies ebenfalls tun.

Ergo

Keine Kuckuckskinder, kein Rumgerate hab ich sie jetzt geschwängert oder nicht, keine Erklärungsversuche diesbezüglich und kein schlechtes Gefühl.

Manu


sukramknil
Geschrieben (bearbeitet)

da bin ich voll und ganz deiner meinung....mann sowie frau sollten aufpassen das dies nicht passiert!


und nein...mir wurde noch kein falsches ei ins nest gelegt!

aber mich regt es auf wenn frau meint das sie scheisse bauen kann...lügt mich und ihr eigenes kind an...und hinterher soll ich so machen als wäre das alles kein ding!


und wenn frau meint ..sie müsse erst nach jahren zu mir kommen...und sagen das ich der vater bin...dann finde ich das auch nicht sonderlich lustig...vorallem weil mir einfach der bezug zu diesem kind fehlt!

du als frau..die das kind im bauch hatte...die schwangerschaft mitgemacht hat usw...die hat einen ganz anderen bezug zu ihrem kind..wie ich...wenn ich das kind zum erstenmal im leben sehe...vorallem wenn das kind schon ein paar jahre alt ist!


bearbeitet von sukramknil
jeano2
Geschrieben

Ich glaube hier wird viel durch einander gewürfelt. Das Thema ist komlex und nicht anhand von zwei Beispielen abzuhandeln. Ich würde eine Unterteilung in Trennungskinder und Kuckuckskinder vorschlagen.
Bin selbst ein Trennungskind und habe auch ein Kind mit einer Exfreundin. Also sehe ich es aus beiden Blickwinklen. Nur die Sache mit dem Kuckuckskind ist noch ne Nummer oben drauf.

Warum es so geschehen ist und wieso die Mutter aus dem Beispiel der TE so handelt/ gehandelt hat, werden wir nicht nachvollziehen können ohne ihr statement dazu. Möglicherweise gibt es ja sogar eine einleuchtende Erklärung, die natürlich nicht jedem gefällt. Aber wir müssen uns immer fragen was richtig und was falsch ist. Jeder findet seine richtige oder wenigstens akzeptable Lösung für sich.

Ich glaube dass die Mutter es sich nicht leicht gemacht hat und hat mit Sicherheit viele Ängste durchstanden. Warum sie nun ihren Kindern versucht immer wieder einen Mann als Papa zu verkaufen ist zwar für mich nachvollziehbar, aber bestimmt gibt es auch mehere Erklärungen dafür.

Den Kindern kann man kein Familienbild zerstören, da sie im Alter von 3 Jahren das noch nicht wirklich begreifen. Die aus der Veränderung des Familiengefüges resulierende Unsicherheit ist es was den Kids zu schaffen macht. Hier ist die Mutter gefragt dies zu erkennen und das Kind in die neue Situation zu führen. Leider ist nich jede Mutter dazu in der Lage.
Mutter werden ist nicht schwer, Mutter sein dagegen sehr. ....ist natürlich genauso adaptierbar auf Vater.


Geschrieben

Ich glaube auch, dass hier zwei Themen diskutiert werden.

Trennungskinder gibt es sehr viele. Scheidungen gibt es nunmal zuhauf! Da kommt es darauf an, wie die Eltern damit umgehen...für mich bleibt "Papa" immer "Papa", egal mit welchem Mann die Mutter wieder zusammenlebt! Ich finde es wichtig, dass ein Kind einen Bezug zu seinem biologischem Vater bekommt, selbst wenn dieser nicht präsent sein sollte! Väter sind nicht beliebig austauschbar....meine Meinung!

Was Kukuckskinder anbelangt, ists schon schwieriger, da kann ich den etwas gereizten Vorposter verstehen!
Trotzdem kann das Kind nichts dafür! Man könnte sich auch vorstellen, dass der betrogenen "Vater" erst nach vielen Jahren davon erfährt...könnte er dann auch einfach die Gefühle zu seinem Kind abschalten? Ich habe da meine Bedenken...vielleicht ist Biologie doch nicht alles!
Am Verantwortungslosen finde ich allerdings die Mutter..wenn man fremdpoppt, sollte man wenigstens verhüten...oder aber die Konsequenzen akzeptieren!


Geschrieben


Und was glaubt ihr....wie sieht die Zukunft dieser Kinder aus?



die zukunft eines trennungskindes und/oder eines kuckukskindes sieht genau so aus, wie die zukunft jedes anderes kindes.......es gibt kein maß dafür - kinder aus intakten familien können genauso in jeglichen dingen versagen ........ so wie es trennungskinder und/oder kuckuckskinder auch können....oder ...beide werden hervorragend in irgendwas


Geschrieben

Wenn eine Frau ihren Mann betrügt - IHRE Sache
Wenn sie sich von einem Anderen schwängern läßt - IHRE Sache

DAS Kuckuckskind unterschieben? - DANN ist sie eine Schlampe!!!

Ja mir würde so ein Kind auch leid tun, ABER es liegt nicht in meiner
Verantwortung jedes x-beliebige Kind als Vater zu sehen.

MEIN Kind ist mein Kind - für Andere will ich keine Gefühle und Geld investieren.


Geschrieben

Gut gebrüllt, Tiger.
Aber wenn du jahrelang das Kind aufgezogen hast, hast du Gefühle.
Und die kannst du nicht von heute auf morgen abstellen.

Und trotzdem rege ich nochmal an: Männer, die beim fremdpoppen Kinder zeugen und ihre Frauen belügen, sind die wirklich besser?
Und vorallem: Was wenn Frau wirklich nicht gewußt hat, dass ihr Mann nicht der Vater ist?

der weibliche Part
der sich immer erst alle Erklärungen anhören will und dann urteilt


Engelschen_72
Geschrieben

Gut gebrüllt, Tiger.
Aber wenn du jahrelang das Kind aufgezogen hast, hast du Gefühle.
Und die kannst du nicht von heute auf morgen abstellen.


Es gibt Menschen , die das können .
Für mich auch unverständlich .

Der Ex meiner Freundin hat nach 13 Jahren erfahren , daß das Kind , welches er grossgezogen hat , nicht sein " eigenes " ist . Also das er ein Kuckuckskind gross gezogen hat .
Das es einem da den Boden unter den Füssen weghaut , daß man den Kontakt zur Frau nicht mehr will , Hass spürt , das alles kann ich nachvollziehen .
Was mir aber nicht in den Kopf will ...
Das der Kontakt zu dem Kind abgebrochen wird .
ER hat doch dieses Kind 13 Jahre lang grossgezogen , erzogen , ihm Werte und Dinge mit auf den Weg gegeben , seinen Charakter geprägt .

Ich kann sowas nicht verstehen , denn das Kind kann nix dafür und wird nie verstehen , warum Papa ( auch wenn es weiß , daß dieser es nicht " gemacht " hat ) keinen Kontakt mehr möchte .


Geschrieben

Trennung ist für alle emotional schmerzhaft. Für die Kinder ab 4 Jahren aber am meisten. Viele Eltern sind bei Trennungen leider immer zu oft nur mit sich selbst beschäftigt und dadurch egoistisch. Eine Hilfe für die Kinder sind die Eltern oftmals am allerwenigsten.

Einfach mal weniger Rumheulen (bei sich selbst) und dem Kind helfen, auf Ängste eingehen und eine andere Phase einläuten. Spass bekämpft jede andere emotionale Last.


Geschrieben

Eine Trennung mit Kind kenne ich selbst.
Aber das Kind ist auch von mir.

Nach jetzt fast 2 Jahren mein Resüme:

Ich sehe meinen Sohn fast täglich, wir leben im selben Ort - immer noch.
Meine Ex-Frau hat einen neuen Partner - ich eine neue Partnerin
und ALLE verstehen sich sehr gut. Kein Schaden fürs Kind.

Wenn es nicht von mir wäre, hätte ich weder die Frau noch das Kind jemals wieder gesehen.
MEIN Kind definiert sich AUCH durch die Zeugung.
Wo ich nicht dabei war, will ich auch wenns um Gefühle und Geld
geht nicht dabei sein.


Geschrieben (bearbeitet)

ich finde es schlimm, wenn die kinder zu jedem neuen partner der mutter papa sagen soll.


Das sehe ich genauso, vor allem, wenn diese Partner ständig wechseln.
Und wenn ich mich in die Situation in des leiblichen Vaters rein versetze....
wie schmerzhaft muss es für ihn sein, zu sehen, dass er zwar der Vater ist, das Kind aber zu einem anderen "Papa" sagt!

als leiblicher vater würde ich wohl mit hilfe des jugendamtes versuchen einen kontakt zu meinem kind aufzubauen, denn wenn ich schon zahlen muß, dann möchte ich das kind doch auch kennenlernen dürfen.


Das kingt einfach, ist es aber nicht, wenn die Mutter es nicht auch will!
Gesetzlich festgelegt darf ein Vater sein Kind alle zwei Wochenenden sehen. Trotzdem wissen wir alle, dass letztendlich die Mutter am längeren Hebel sitzt. Wir kennen alle genug Beispiele, wie man dies als Mutter verhindern kann...man muss z.B. nur sagen, das Kind sei krank.
In dem Fall aus meinem Bekanntenkreis war es so, dass er Post vom Jugendamt bekam mit der Benachrichtigung, dass ihn die Mutter angezeigt hatte, seine Wohnung sei so verdreckt, dass sie für das Kind unzumutbar sei. Bis solche Sachverhalte geklärt sind, vergehen Wochen, in denen man als Vater sein Kind nicht sehen kann!
Desweiteren können wir auch nicht automatisch davon ausgehen, dass alle beteiligten Personen in derselben Stadt wohnen. Ich schrieb es im Eingangsposting bereits: bei einer größeren Distanz summieren sich die Fahrtkosten inkl. der Hotelübernachtung sehr schnell. Und die wenigsten haben dieses Geld zwei mal im Monat übrig.

Aber wir müssen uns immer fragen was richtig und was falsch ist. Jeder findet seine richtige oder wenigstens akzeptable Lösung für sich.


Bei diesen Satz habe ich ein Problem mit den Worten "für sich". In DEM Augenblick, in dem ich eine Familie gründe und Kinder in die Welt setze, muss ich für diese Menschen mitdenken - ggf. sogar meine eigenen Ansprüche denen des Kindes unterordnen.

Den Kindern kann man kein Familienbild zerstören, da sie im Alter von 3 Jahren das noch nicht wirklich begreifen.


Die Persönlichkeit eines Menschen, sein Charakter, setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Das Bewußtsein und das Unterbewußtsein. Und es ist erwiesen, dass Input in Form von Ereignissen und Emotionen in das Unterbewußtsein gehen, solange das Bewußtsein in den ersten Lebensjahren noch nicht ausgeprägt ist.
Ein Kind mit drei Jahren wird die Trennung der Eltern niemals nachvollziehen und erklären können, das ist klar; aber es versteht sehr wohl, wer Mami und Papi sind; unterschätzt mal die Kinder nicht ;-)

...für mich bleibt "Papa" immer "Papa", egal mit welchem Mann die Mutter wieder zusammenlebt! Ich finde es wichtig, dass ein Kind einen Bezug zu seinem biologischem Vater bekommt, selbst wenn dieser nicht präsent sein sollte! Väter sind nicht beliebig austauschbar....meine Meinung!


..vielleicht ist Biologie doch nicht alles!


Hm....schwierig....wie ich eingangs schon sagte, ist es manchmal schwer, Situationen zu be- oder verurteilen, in denen man nie selber steckte.
Also angenommen, ein Kind kommt auf die Welt und der leibliche Vater lehnt jeglichen Kontakt von Beginn an ab. Hier könnte ich es schon verstehen, wenn das Kind zum Partner der Mutter "Papa" sagt, auch wenn es "nur" sein sozialer Vater ist.

die zukunft eines trennungskindes und/oder eines kuckukskindes sieht genau so aus, wie die zukunft jedes anderes kindes.......es gibt kein maß dafür


Es mag kein Maß geben, aber es gibt eine Wahrscheinlichkeit. Es ist nun mal erwiesen, dass Kinder in vielen Fällen ihre Eltern als Vorbilder nehmen. Und Kinder, die in instabilen Verhältnissen aufwachsen, sind als Erwachsenen nun mal anfälliger, sei es in Bezug auf eine fehlende Berufausbildung aus einer ausgeprägteren Affinität zu Drogen oder Kriminalität.
Natürlich bedeutet es nicht, dass ein Kind zwangläufig keine Stärke lernen kann, aber der ausgeprägte Charakter eines Erwachsenen ist nun mal die Summe seiner Erfahrungen im Kindesalter.

Viele Eltern sind bei Trennungen leider immer zu oft nur mit sich selbst beschäftigt und dadurch egoistisch.


Stimmt, aber schlimmer ist noch, dass sie nicht nur egoistisch sind, sondern sich in den meisten Fällen noch bekriegen und das über ihr gemeinsames Kind austragen.

@ Geli und Newcomer

Auch hier muss ich mal wieder die allseit beliebte Talkshows anführen, in denen ja wöchentlich zig Vaterschaftstest durchgeführt werden. Und wie oft sehen wir dort Väter sagen, dass - auch wenn das nicht sein leibliches Kind ist - es für sie keinen Unterschied macht, da sie sich als Vater fühlen.
Trotzdem erfordert es unglaublich viel Stärke, dieses Gedanken dann auch in der Realität durchzusetzen. Auch dies sei mal wieder ein Beispiel dafür, wie schwer es ist, sich - ohne eigene Erfahrung - in eine solche Situation rein zu versetzen....
Aber zu erfahren, dass das Kind, das man liebt und groß gezogen hat, nicht das eigene Kind ist....
für einen selber bricht die Welt zusammen!!!
Und in diesem Augenblick dann seine eigenen Emotionen abzuschalten und an das Kind zu denken, welches ja genauso leidet, ist schon sehr schwer.


Ich sehe meinen Sohn fast täglich, wir leben im selben Ort - immer noch. Meine Ex-Frau hat einen neuen Partner - ich eine neue Partnerin
und ALLE verstehen sich sehr gut.


Das ist die Traumvorstellung, genau SO sollte es sein! Respekt, dass ihr das so hinbekommen habt!


bearbeitet von Herausforderung
Geschrieben

Das ist die Traumvorstellung, genau SO sollte es sein! Respekt, dass ihr das so hinbekommen habt!



Danke schön.
Das war aber auch viel Arbeit, beide mussten ankämpfen gegen
Verletztsein und keine Rachsucht zulassen.

Hätte Dir das gerne geschrieben, komme aber nicht durch Deinen Filter :-(((


jeano2
Geschrieben

...Bei diesen Satz habe ich ein Problem mit den Worten "für sich". In DEM Augenblick, in dem ich eine Familie gründe und Kinder in die Welt setze, muss ich für diese Menschen mitdenken - ggf. sogar meine eigenen Ansprüche denen des Kindes unterordnen. ...........

Das habe ich doch gar nicht ausgeschlossen Frau *****forderung! Es ist nunmal so das man als Elternteil mit Verantwortung die Dinge entscheiden muß. Dies tut man für sich UND für die Schutzbefohlenen. Aber in erster Linie tut man es so, wie man es "SELBST" für richtig hält.

Ich habe aber ein Problem mit der Aussage das man sich dem Kind und dessen Belangen unterordnen muß. Das ist Quatsch.
Zumindest die Erfahrung zeigt mir das es in keinster Weise so zu geht in deutschen Haushalten und das ist in Ansätzen gut so. Ein Kind darf nicht über den Eltern stehen und dessen Belange und Lebensinhalte dominieren. Wie erlernt es seinen Platz in einer Gesellschaft einzunehmen, wenn es immer nur der King oder die Prinzessin ist? Ich sehe das im Bekanntenkreis und schöpfe aus eigenen Erfahrungen. Ein Kind hat seine Bedürfnisse und Rechte aber es geht gar nciht das es bestimmt was Sache ist und wie Mami oder Papi zu funktionieren haben.

Ich hoffe jetzt nicht den Rahmen gesprengt zu haben aber das Thema Kind vergöttern nervt mich an.
Es ist leider allzu oft zu sehen wie alleinerziehende Mütter, und die findet man nun mal gehäuft auf Singleseiten, Erziehung und Fürsorge mit Unterwerfung verwechseln.


boarderline747
Geschrieben

Also ich bin ja immer der Meinung, wenn man Mist gebaut hat, soll man auch dazu stehen. Klar ist es schwer, zu beichten, dass man fremdgegangen ist, aber ich habe da so ein starkes schlechtes Gewissen, dass ich es von vornherein lassen würde.

Ich würde gern aus der Sicht eines betroffenen Kindes schreiben, aber das ist mir zu privat fürs öffentliche. Wenn du mich anschreibst, Hera, schick ich es dir per PN. Hatte den Enwurf grad fertig, und hab dann erst gemerkt, was ich da raushauen wollte.


Geschrieben

@ Jeano
Sorry sorry, ich meinte das nicht böse! Wir haben wohl auch etwas aneinander vorbei geredet *liebgugg*
Es geht bestimmt nicht darum, sein eigenes Leben von Geburt des Kindes an "wegzuwerfen" und das Kind mit seinem Bedürfnissen in den Zenit des Lebens zu hiefen. Es geht darum, die Bedürfnisse zum Teil anzupassen bzw. seine eigenen Bedürfnisse zurück zu schrauben ohne diese aufzugeben.

Auch wenns grade etwas offtopic ist, doch mal zwei Beispiele:
Wenn ich als Diskomaus ein Kind bekomme, dann muss ich davon ausgehen, dass ich mein Leben, welches jedes Wochenende in Clubs statt findet, einschränken muss.
Wenn ich als Eltern rauche, dann erwarte ich so viel Respekt und Rücksichtnahme dem Kind gegenüber, dass ich nicht in seiner Gegenwart rauche.

Mir ging es in dem geschilderten Beispiel darum, dass auf die Bedürfnisse des Kindes absolut keine Rücksicht genommen wird!

@ boarderline

Hast Post


Geschrieben

@ herausforderung

leider hast du recht, dass viele frauen ihre "macht missbrauchen" und es dem leiblichen vater schwer machen ...

ich bin nicht in dieser situation, aber ich denke trotzdem, dass ich alles versuchen würde bevor ich den kampf aufgebe (solange es mein geldbeutel und ich aushalten)

... und eines tages, wenn das kind alt genug ist, sitzt der leibliche vater selber in einer talkshow und muß seinem kind erklären, warum er sich nicht gekümmert hat.

@ jeano2

wenn man sich für kinder entscheidet, dann weiß man, dass man die nächsten 20 oder noch mehr jahre verantwortung übernimmt und seine belange denen des kindes unterordnen muß (ich hab das jetzt bewußt so formuliert, weil dich das nervt :-P ) ... aber nur weil du dich auf dein kind einstellst und versuchst ihm einen guten start ins leben zu geben, heißt es doch nicht automatisch, dass man es als king oder prinzessin in den himmel hebt.
es ist eine ziemliche gradwanderung, aber wenn dein kind erwachsen ist, sein eigenes geld verdient und mit beiden beinen fest im leben steht und dich auch besuchen kommt, dann kannst vielleicht sagen ... "ganz so falsch kann meine erziehung nicht gewesen sein!"


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