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Juicyfruit69

ehe, der bund fürs leben…?

Empfohlener Beitrag

Juicyfruit69
Geschrieben (bearbeitet)

hallo liebe mitpopper,

ist die ehe heutzutage noch nötig oder gilt sie als überholt?
bei einer scheidungsrate von ca. 40% der geschlossenen ehen,
stellt sich doch wohl automatisch die frage,
vom sinn dieser auserwählten art der lebensform.

welche vorteile bietet eine heirat gegenüber der „wilden ehe“?

wie steht ihr zu diesem heiklen thema?




"In der Ehe pflegt gewöhnlich immer einer der Dumme zu sein.
Nur wenn zwei Dumme heiraten -: das kann mitunter gut gehen.“
Kurt Tucholsky


bearbeitet von Juicyfruit69
Geschrieben

Du erwartest doch nicht ernsthafte Antworten??

Ich sehe das so: Wer heiraten will soll es tun aber dann nach einer Scheidung nicht über sein verlorenes Leben heulen.


Geschrieben

wir sind ja schon über 24 jahre verheiratet und denken, diese tradition sollte beibehalten werden.

die scheidungsquoten sind grausam, aber auch ein teil der realität und die konsequenz unseres lebens


Geschrieben

Ich werde irgendwann heiraten, nach jetzt 10 Jahren wilder Ehe.. weil ich meinen absolut passenden Gegenpart gefunden habe. Aber heiraten werden wir nur wegen dem Erbrecht und der Rente.. sehr unromantisch also :-)


Geschrieben

Ehe, der Bund fürs Leben??
Ja, uneingeschränkt, aber das bedeutet für mich den Bund pro Leben, den, der gelebt sein will, mit Leben erfüllt!!
Und nicht so sehr die Bedeutung, dass es jetzt dauert bis zum Tod und einer oder beide dann die Hände in den Schoss legen können, weil man ja verheiratet ist.

ach, übrigens, hab schon eine Ehe hinter mir...................


Engelschen74
Geschrieben

wir heiraten im august, allerdings wird es keine ehe vor dem staat und auch nicht vor dem "allmächtigen" gott sein, sondern ein gelübte nur für uns und unsere engste verwandtschaft.


Hendrix28
Geschrieben

ehe=schwachsinn der von der kirche ausgedacht ist.
aber witzig ist,das es immer noch menschen gibt die heiraten. Deshalb ist jedes Tier intelligenter als ein Mensch der oder sie heiratet


Tizia
Geschrieben

IAber heiraten werden wir nur wegen dem Erbrecht und der Rente.. sehr unromantisch also :-)



Liebste Menja,

auch wir haben nur aus solchen Gründen geheiratet und finden das richtig. Unser Wunsch für einander da zu sein, war von Anfang an so groß, daß wir wußten, daß es für immer ist (bis jetzt heißt das 16 glückliche Jahre). Dafür hätten wir keinen Schein gebraucht. Gerade weil Scheidung heute weder technisch noch moralisch ein Problem ist und weil auch die wilde Ehe in der Gesellschaft anerkannt ist, ist dies einer der wahren letzten Gründe.

Allerdings sehe ich auch genug unverheiratete Paare, bei denen ich feststelle, daß ihre Partnerschaft nur funktioniert, weil sie nicht verheiratet sind, da mindestens einer der Partner nicht bereit ist, diese Verpflichtung mit allen Konsquenzen einzugehen.

In diesen Fällen ist es besser, sie lassen es, weil es ganz offensichtlich doch nur eine Scheinbeziehung ist, mit der sich einer oder beide arrangiert haben.

Tizia


Hendrix28
Geschrieben

ja toll und heiratest und nu? jetzt da du geheiratet hast ist alles anders? jetzt gehört ihr zusammen vorher nicht?. tut mir leid aber so ein religiöser schwachsinn wie z.B. Heirat bringt mich nur zum Lachen.Aber jeder wie er es mag


0815Erwin
Geschrieben (bearbeitet)

Aber heiraten werden wir nur wegen dem Erbrecht und der Rente.. sehr unromantisch also :-)



hinzu kommt noch u.a.
der Bereich der Vormundschaft bei Kindern.
Gesundheitsfürsorgevertretung der Partner bei z.B. Operationen
Unterhaltsfragen / Vermögensgemeinschaft
Versicherungsfragen (Hausrat/Haftpflicht/Fahrzeuge)
(Lohnsteuerjahresausgleich)

Selbst eine Heirat aus Rechtsgründen bedeutet also auch, sich für den Partner verantwortlich zu fühlen und für den Partner langfristig einstehen zu wollen, es ist also gar nicht so unromantisch.


jetzt da du geheiratet hast ist alles anders? jetzt gehört ihr zusammen vorher nicht?. tut mir leid aber so ein religiöser schwachsinn wie z.B. Heirat bringt mich nur zum Lachen.



Hat niemand behauptet: Es ist ein Bekenntnis nach außen mit entsprechenden Konsequenzen. Die Partnerschaft sollte (heutzutage) schon vorher gegeben sein.


bearbeitet von 0815Erwin
Hendrix28
Geschrieben

oweia oweia


Geschrieben




Selbst eine Heirat aus Rechtsgründen bedeutet also auch, sich für den Partner verantwortlich zu fühlen und für den Partner einstehen zu wollen, es ist also gar nicht so unromantisch.



Stimmt auch wieder.. aber dieses füreinander einstehen haben wir schon erprobt, Kinder haben wir nicht und werden wir nicht haben...
Wir haben alle Höhen und Tiefen schon hinter uns, wir wissen, was wir an dem anderen haben... ich glaube, sonst würden wir uns das gar nicht trauen, weil oft die Romatik mit dem Trauschein aufhört.

Kommt Trauschein eigentlich von sich trauen?


Hendrix28
Geschrieben

verstehe immernoch nicht den Zweck dieses bürokratischen und religiösem Bündnisses namens Heirat.

Ah doch ich verstehe,es wird so gemacht,schon immer.Deshalb lasst uns Heiraten.
Wir gehen zm Standesamt und einer sagt jetzt," hi,ihr seit jetzt verheiratet"
Ist das nicht toll?
Naja,für mich ist es vollkommener Schwachsinn


0815Erwin
Geschrieben (bearbeitet)

verstehe immernoch nicht den Zweck dieses bürokratischen und religiösem Bündnisses namens Heirat.

Naja,für mich ist es vollkommener Schwachsinn



Dann erlaube mir, es dir zu erläutern:
Es ist ein gegenseitiges Verantwortungseingeständniss nach außen s.o!

Der (historische?) Zweck resultierte aus der jeweiligen Gesellschaftsordnung.
Um es umgangssprachlicher zu formulieren:
Du durftest mit der Frau ficken, wenn du alle Resultate akzeptierst.
Kinder (vorzugsweise die Eigenen )
Marktwertverlust ohne Jungfräulichkeit

aber auch
Volksgesundheit (Geschlechtskrankheiten-Eingrenzung)
u.v.m.


bearbeitet von 0815Erwin
ortho
Hendrix28
Geschrieben

schön plastisch versucht zu erklären Erwin.
Es ist aber keine Gesellschaftsordnung gewesen,sonder ein Diktat der Kirche.
Auch wenn ich( vielleicht hoffe) manchen jetzt auf die Füße trete,oder deren Weltbild erschüttere; aber jedes Tier ist mir lieber und bei weitem intelligenter als ein jeder Mensch der an eine der 100 und mehr Religionen glaubt.


Geschrieben

trauschein kommt von trauern!

nee also ich finde es auch nicht nötig zu heiraten. die rechtlichen sachen kann man alles auch ohne den schein klären.

ausser natürlich: wird der sex besser wenn man nach 10 jahren wilder ehe heiratet? wird der partner "besser" (schöner, dünner, dicker. intelligenter, reicher, liebevoller?)

der einzige der auf die heirat schwört ist der scheidungsanwalt. genauso wie der teppichhändler auf seinen teppich. weil das ist sein täglich brot.


Hendrix28
Geschrieben

aber jedem das sein,wer heiraten will heiratet eben.Kenne nen guten Anwalt,nur so als Zukunfts Tip


0815Erwin
Geschrieben


Es ist aber keine Gesellschaftsordnung gewesen,sonder ein Diktat der Kirche.



Leider falsch
Kirche ist Element der Gesellschatfstordnung (gewesen).
Diktat mag sein, aber aus dem genannten

(damals)
sozial überlebenswichtigen
oder evolutionären-biologisch notwendigen
Gründen.


Isegrim61
Geschrieben

E = erare

h = humanum

e = est

das ist meine Definierung von dem Wort Ehe

Grüßle Ise


Engelschen74
Geschrieben

warum kirche?
wir heiraten, wie gesagt, auch nicht kirchlich. es gibt so viele religöse glaubensrichtungen in allen kulturen auf der welt. jedes volk bringt mann und frau (oder auch mann und viele frauen ) anders "unter die haube", trotzdem ist es eigentlich immer das gleiche: ein gelübte zwischen 2 menschen.
und normalerweise sollten diese 2 menschen wissen, was sie da tun. klar gibt es auch hier völker, denen es egal ist ob diese 2 menschen zusammenpassen, da wird wegen geld oder stand geheiratet.


Hendrix28
Geschrieben

leider Falsch Erwin,denn die Gesellschaftsordnung so ca. 13. Jh. ( bezogen uaf die Heirat )basierte nur und nur auf den Vorgaben der Kirche.

Alter man,aber hab keine Lust mich über diesen Scheiss zu unterhalten.

Wer heiraten will der heiratet und wer nicht,eben nicht.
Mir ist das wurscht


Geschrieben

@ Isegrim61

"errare humanum est"? Mensch das tut mir leid für dich oder eigentlich alle, die offensichtlich schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Auch ich habe mich vor 10 Jahren schrecklich "geirrt" und bin glücklich geschieden.

Trotzdem bin ich sehr froh, dass eben das "menschliche" uns schlimme Ereignisse schneller vergessen lässt und ich keinen Moment zögern würde, meinen Supermann sofort zu heiraten.


Tanni


Hendrix28
Geschrieben

Amen meine Wiederkehrende Tochter würde ein Priester sagen


Geschrieben

Nein Hendrix,

ein Priester würde mich nicht mal in die Nähe seiner "Kirche" lassen.

Aber wie oder warum sich jemand für eine "Vereinigung" (so nennt man das in unseren Kreisen) entscheidet, bleibt ja jedem selbst überlassen.

Mir ein "Amen" mitzugeben finde ich aber schon reichlich frech.....


Pumakaetzchen
Geschrieben

Klar ist es in Deinen Augen, lieber Hendrix28, absoluter Schwachsinn, da Du ja, wie man in Deinen Threads immer wieder lesen konnte, nur einen Menschen liebst und bewunderst: Dich selbst.

Und dafür, dass Du es als absoluten Schwachsinn siehst, ereiferst Du Dich hier aber kräftig.

Übrigens soll es Menschen geben, die zu ihrem Glauben stehen und die als Krönung ihrer Liebe nun mal die Heirat, auch eben die kirchliche, sehen.

Puma, die nun schon 28 Jahre Ehekrieg hinter sich hat und nicht weiß, wie lang sie noch muss.


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