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Wasser..................

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

wasser ist billig - zumindest bei uns - und lebensgrundlage allen lebens überhaupt.


wie geht ihr mit wasser um ? spart ihr bewusst wasser ? wenn ja, warum ? kostengründe oder eben auch aus gründen der evtl. die menscheit erwwartenden wasserknappheit ?

wie geht ihr also generell mit wasser um ?

badet ihr oder duscht ihr ? oder nutzt ihr es fast nie ? wie wichtig ist wasser selbst für euch ?


da bin ich ja mal gespannt.


0815Erwin
Geschrieben

...da es draußen regnet, könnte ich mal mein Auto waschen gehen.

Es gab da mal einen gleichnamigen Film, dessen Tiefgang mich sehr berührte.


Geschrieben

@erwin:

es gibt da einige dinge, die wir nicht wirklich tagtäglich bedenken, weil wir einfach nur den hahn aufdrehen.

ich hab den fred wirklich bewusst gewählt und würde mich freuen, damit einige zum nachdenken bewegen zu können.

der fred hätte auch "auto waschen" heissen können - stimmt . nur, ich wasche mein auto z.b. nur , wenn er wirklich wie sau aussieht.

gründe dafür ? auch das wasser und der umgang. wissen wir die vielfalt wirklich zu würdigen und kosten nur den reichtum aus ?


0815Erwin
Geschrieben

na wenn es dir ernst ist, dann mal eine ernsthaftere Antwort:
Es gibt das Gerücht, daß teilw. (in unseren Breiten) zu wenig Wasser verbraucht wird, da für Kläranlagen die sch...se schon fast zu konzentriert ist.
Da viele mit dem Lebenshaltungskosten bedient sind, sparen sie an mehreren Enden, auch an dem an sich noch sehr günstigen Trinkwasser.
(Obwohl ein paar Hochgebildete für viel Geld Wasser in Flaschen kaufen, welches mit Sauerstoff versetzt ist, welches beim Öffnen schnell entweicht und unser Organismus sowieso ungeeignet ist, über diesen Weg Sauerstoff zu sich zu nehmen )


Geschrieben (bearbeitet)

Ich dusche stundenlang (20 Min.)!!! DAS muss sein, finde ich!!

Ich wasche meine Wäsche, wenn ich eine Maschine voll habe.

Ich spüle alle 4 Tage ab, hab das alles so im Rhythmus...

Was meine Haushälterin an Wasser verbraucht, weiß ich allerdings nicht...

Ist das auch sparend???? Ich jedenfalls denke, dass Wasser sehr wichtig ist und

man sollte nicht daran sparen, ich glaube nicht an Wasserknappheit!

Sowas gibt es eher in den südlichen Ländern....

Ich finde es auch erbärmlich, wenn man aus Ersparnisgründen nur alle 6 Tage

oder so. Ich habe mal im TV gesehen, dass ein Mann mit Kondenswasser seine

Klospülung nutzt, und was der nicht noch so alles gespart hat.....unglaublich!!!


bearbeitet von sammy30
Geschrieben

die frage war ernst gemeint

aber, deine antwort erstaunt mich. wusste ich wirklich nicht. nur, muss man dazu trinkwasser nutzen und, welches wasser wird dazu genutz ?

wenn ich sehe, wieviel wasser täglcih verbraucht wird, wird mir schwindelig


asx0
Geschrieben

Eine Knappheit an Wasser haben wir hier wohl nicht, da gibt es andere Gegenden. Wasser ist insgesamt in ausreichender Menge vorhanden. Schwieriger wird es dann schon die gleichmäßige Versorgung mit Trinkwasser sicherzustelllen. Dazwischen steht eben wieder Energieverbrauch.

Ich finde man sollte generell bewußt, ich vermeide mal das negativ konnotierte sparsam, mit allen Ressourcen umgehen.
Egal ob das Wasser, Strom, Parkraum, Plastiktüten, Heizung, Klimatisierung, Treibstoff, Nahrung, Servietten, etc. ist.

Wir leben in einer Überflußgesellschaft, das muß man doch festhalten. Wenn gejammert wird, dann doch darüber, daß das Geld für den neuen Plasmafernseher oder das sinnlose Rumfahren mit dem alten Spritschlucker nicht reicht, usw.

Aber ob das hier jemanden interessiert... Figgn, ey?

asx0


0815Erwin
Geschrieben (bearbeitet)

nur, muss man dazu trinkwasser nutzen und, welches wasser wird dazu genutz ?



Trinkwasser wird für alles genutzt, zumindest solange du keinen Brauchwasseranschluss hast. Diesen gibt es nicht, weil 2 oder mehrere Versorgungssysteme horrend teuer wären.
Trinkwasser zu reinigen kostet ja nur Energie, die bekanntlicherweise aus der Steckdose kommt.
Regenwasseraufbereitungsanlagen bekommt man auch noch nicht geschenkt.

@asx0: auch Grundwasser ist endlich


bearbeitet von 0815Erwin
Geschrieben

Dass Wasser knapp ist, ist relativ.
Dabei kommt es auf die Region an. In der Sahara herrscht ein effektiver Wassermangel. In Spanien ein relativer.
In Deutschland in den meisten Gegenden im Überfluss.

Ich wohne in Berlin und hier wird von den Wasserbetrieben sogar Wasser 'verschwendet', da wie schon angemerkt diese einen bestimmten Durchlauf benötigen und Berlins Grundwasserspiegel sehr hoch ist.

Somit ist die Frage an Deutsche nach Wasserverbauch eher eine ökonomische, nämlich inwieweit man sich die Wasserrechnung leisten kann. Ein reeler Mangel herrscht nicht.

Der größte Verbraucher an Wasser ist zudem die Landwirtschaft und hier ist in Deutschland mittlerweile die Tropfenbewässerung etabliert, anders als in zb Spanien wo unheimlich viel Wasser in der Landwirtschaft ungenutzt 'verschwindet' aufgrund veralteter Technologie.
Dazu kommt dann noch der hemmungslose Verbrauch von Wasser in Gegenden, die mit diesem nicht reich gesegnet sind.
Hier gilt es tatsächlich die vorhandenen Ressourcen weitsichtig zu nutzen und besonders den Verbrauch dem Angebot anzupassen.
Doch sehe ich das in Deutschland nicht so.


lonesome50
Geschrieben

Na dann tun wir mal ein bißchen nachdenken.

Wasser ist die Grundlage aller uns bekannten Lebensformen, also ohne Wasser kein Leben.

Wasser verschwenden oder auch nur verbrauchen halte ich vom Sprachgebrauch her für verwirrend, da Wasser sich zum größten Teil in einem Kreislauf befindet.

Es geht darum mit dem Wasser so umzugehen, dass die Aufwendungen, die der nächste damit hat es für seine Zwecke zu nutzen minimiert werden, bzw. die Wiederaufbereitung auch für die nächsten Generationen noch bezahlbar bleibt. D.h. wenn wir Wasser "verbrauchen" verschmutzen wir eine Lebensgrundlage.

Gefährlich finde ich in diesem Zusammenhang, die PR Strategie einiger Mineralwässerchen Brunnen zu subventionieren, die sog. juveniles Wasser, also Wasser dass nicht in die bisherigen Kreisläufe eingebunden ist, fördern, genauso wie ich den Gebrauch von Mineralwasser einfach für Banane halte.


Geschrieben

Hi,
da die Frage wohl ernst gemeint ist auch eine ernste Antwort

Wir versuchen Wasser zu sparen möchten dabei aber nicht auf die Annehmlichkeiten verzichten.
Morgens und Abends wird geduscht , trotzdem lege ich mich dann bei Gelegenheit immer nochmal in die Wanne , einfach nur um zu entspannen.
Zum Blumen und Garten gießen nehmen wir Regenwasser.

Ich glaube viele von uns können sich nicht vorstellen wie kostbar Wasser ist , das merkt man aber schon wenn man sich in den Sommermonaten länger in Spanien aufhält , da haben wir schon einige Male erlebt das es stundenweise kein Wasser gab.

Gruß Gaby


Geschrieben

der Quell des Lebens..

damit gehe ich recht sparsam um, meine Waschmaschinen, Spülen und Toiletten haben
alle Spargänge.

Wasser trinken kommt fast auch nie in Frage.. aus Sorge um die Natur..


Geschrieben

Das Wasser bei uns unendlich vorhanden ist ,glaube ich eigentlich nicht.

Ich kann mich an einen Sommer erinnern (da war es sehr lange trocken und heiss für unsere Verhältnisse)da war ich so ca 7-9 Jahre alt.

Damals wurde die Bevölkerung angehalten,den Garten nicht mit Trinkwasser zu giessen,weils scheinbar knapp wurde.

Ich denke ein gesundes Mittelmass beim Verbrauch ist angebracht.

Klospülung mit Kondenswasser halte ich für übertrieben,aber ich dulde z.B. auch keine stundenlangen Duschorgien meiner Tochter.

Früher mussten die Leute Holz hacken um warmes Wasser zu haben, ich denke da war der Bezug zur benötigten Energie einfach näher.

Trotzdem hat es mich geschüttelt wenn meine Oma erzählte, einmal in der Woche baden....5 Mann nacheinander im selben Wasser.


asx0
Geschrieben

@asx0: auch Grundwasser ist endlich


Weil? Es in schwarze Löcher fällt? Sich unter Abkühlung spontan in H und O dissoziiert?

Stichwort: Kreislauf!

asx0


lonesome50
Geschrieben (bearbeitet)

Kreislauf ist zwar richtig aber eben auch nur bedingt.

Grundwasser kann lokal genauso ausgebeutet werden und quasi erschöpft sein, wie ein Brunnen. Das Wasser ist dann natürlich nicht weg sondern woanders und nur mit erhöhten Kosten wieder dahin zu bringen , wo man es braucht.

So gesehen ist Wasser, im übrigen genauso wie Gold, aber im Gegensatz zu Erdöl, ein quasi unerschöpflicher Rohstoff, nur die Verfügbarkeit kann mal mehr und mal weniger kosten, je nach dem wie man damit umgeht.

Aber solange der Strom aus der Steckdose kommt, besteht kein Grund zur Panik.


bearbeitet von lonesome50
Geschrieben

Denke man muss hier aber etwas unterscheiden,

Das Wasser aus dem Hahn ist ja nicht weg (anders als zum Bsp. Gas oder Strom), sondern wird in Deutschland ja wieder aufbereitet.

Der Verbrauch in Deutschland mit 130 l pro Person (hab ich in der schule gelernt) ist für andere Länder die kaum genug zum trinken haben natürlich enorm. der wird trotz "Sparfunktion" den Kopf schütteln wofür wir unser Wasser "verschwenden".

Wassermangel entsteht eher durch Veränderung des Klimas, das Gebiete plötzlich nicht mehr genug Regen bekommen und verwüsten.

Im Gegensatz zu Öl wird Wasser nie wirklich alles sein, es wird halt teurer und dann lohnt es sich irgendwann halt Meerwasser teuer aufzubereiten.

Persönlich ist für mich Wasser wichtig, trinke hauptsächlich Wasser aus der Leitung (hier in elmshorn muss ich leider noch filtern weil nicht so gut), duschen tue ich verdammt gerne. Da ich keine Nebenkosten zahle ist mir das kostentechnisch derzeit egal.


ohne-limitsDWT
Geschrieben

Hier in Norddeutschland ist das Wasser nicht knapp bemessen, aber jeder sollte meiner Meinung nach sorgsam damit umgehen.
Ich dusche jeden Tag ganz normal, das Auto wird gewaschen, wenn es schmutzig ist und für meine Gewächshäuser verwende ich Regenwasser.

Das Wasser an sich ist nicht sehr teuer, aber das Abwasser.
Zur Zeit entsorge ich mich mittels Kläranlage, aber 2009/2010 wird ein Anschluss an das Klärwerk kommen, und dann wird es merklich teurer.
Dann wird auch Wasser doppelt berechnet, das für den Garten verwendet wird.

Das Kuriose ist, dass Leitungen, die einen geringen Durchfluss haben, schneller verstopfen und kostenintensiv erneuert werden müssen oder vorsorglich freigespült werden. Das bezahlt jeder Verbraucher mit.


CasHannover
Geschrieben

Ich dusche jeden Tag. Bei anderen Jobs habe ich auch mal 'nur 'ne Katzenwäsche gemacht aber momentan ist Wohlgeruch schon wichtig im Job

Beim Zähneputzen habe ich mir angewöhnt, die Zahnbecher auch zu nutzen und nicht pausenlos den Hahn laufen zu lassen (der mir den Becher brachte...nee, ihr versteht mich schon ).


Geschrieben

Bei uns kostet der m3 Wasser 4,20 €. Dazu kommt noch jährl. 70 Cent pro m2 Grundstück Oberfläschenwasser. Die Wasseruhr Grundgebühr schlägt noch einmal mit 84 € Jährlich zu.

Günstig ist was anderes!!

Wenn mal 3 Wochen die Sonne scheint, wird direkt der Notstand ausgerufen.
Vor einigen Jahren durfte man sogar das Auto nicht mehr waschen und den Garten wässern.

Tägl. duschen muß sein. Toilettenwasser mit Stoptasten, die leider nur ich betätige sind vorhanden. Würde gerne ein eletr. Gerät erfinden dass z.B. meiner Familie direkt sagt was gerade verbraucht wurde. Natürlich in €.
Ich bin sehr sparsam, aber die Kinder wollen dass nicht kapieren. Da wird gerne mal eine Hose alleine gewaschen, weil man die am nächsten Tag braucht...


Geschrieben

Wasser ist Leben.

Entsprechend respektvoll und sparsam gehe ich damit um.

Liebe Grüße

Pistazie


Geschrieben

@ dumdoof

wenn 1000l 4,2€ kosten sprichst du von teuer?


Geschrieben

Hierzulande ist Wasser nicht wirklich knapp. Unser Glück!

In anderen Weltgegenden sieht das sehr anders aus. Es geht bis zu ernsthaften internationalen Konflikten.

Ich dusche ausgiebig, und meine Badewanne ist ein 2-Personen-Modell. Die Waschmaschine ist alt, aber so lange sie noch läuft, säuft sie eben Wasser wie wild. Der Garten wird mit Regenwasser gegossen, so lange noch welches in der Tonne ist. Die Klospülung hat einen Kasten mit Spülstop, aber das ist heutzutage wohl schon Standard.

Nein, ich spare nicht wirklich an allen Ecken. Aber so halbwegs bewusst ist es mir schon, dass Wasser nur durch Zufall gerade für uns kein echtes Problem ist. Ich denke nur nicht immer dran...

Wohl die wenigsten tun das...


Geschrieben

Genau Sommerbrise, man vergisst bzw. verdrängt es, aber wenn man überlegt, wie das Wasser gereinigt wird, daß es irgendwann nicht mehr "benutzt" werden kann, daß irgendwann sehr wenig Wasser da sein wird, dann bekommt man doch ein sehr schlechtes Gewissen.
Ich spare wo ich kann, schon seit einigen Jahren, aber ob ich damit was ändern kann?


jeano2
Geschrieben

...Das Kuriose ist, dass Leitungen, die einen geringen Durchfluss haben, schneller verstopfen und kostenintensiv erneuert werden müssen oder vorsorglich freigespült werden. Das bezahlt jeder Verbraucher mit.



Das halte ich für ein Gerücht, denn ich habe erst neulich einen Bericht im Fernsehen verfolgen dürfen, bei dem gerade das Gegenteil anschaulich erklärt wurde.

Gerade bei großen Rohrquerschnitten wird mehr Wasser benötigt um diverse Abwässerbestandteile bis ins Hauptabwasserohr zu spülen. Ergo werden in bestimmten Gebieten wo mittlerweile Wasser bei der Spülung gespart wird, kleinere Querschnitte verlegt, um diesem Problem(Verstopfung) entgegen zu wirken. Und trotz sparsameren Verbrauch sind die Wassergebühren erhöht wurden, gerade weil Rohrleitungen turnusmäßig von den Stadtwerken/wasserwerken manuell gespült werden "müssen".


Geschrieben

Das ist es doch, alle sind sich einig... Die alte Klempner-Weisheit:

Sch... muss schwimmen!

Wasser ist für uns lebensnotwendig, aber es ist nicht wirklich ein knappes Gut. Es kostet natürlich Geld, und deshalb verschwendet man es nicht übermäßig.

Aber ich habe z.B. noch nie gehört, dass in Deutschland mal das Sprengen des Rasens verboten gewesen wäre, weil das Wasser knapp war. Aus USA habe ich so etwas durchaus schon gehört.

Es ist auch nicht wirklich hilfreich, hier Wasser zu sparen, weil es woanders in der Welt zu wenig davon gibt. Das, was man hier übrig hat, kann nicht einfach dort hin gebracht werden, wo es wirklich knapp ist.

Hier in De geht es wohl mehr darum, unsere Natur nicht zu überlasten, unsere Flüsse nicht zu verseuchen. Angeblich kann man im Rhein wieder baden gehen. Angeblich war zwischendurch mal genug Chemie im Rhein, um Filme darin zu entwickeln. Beides glaube ich nicht so richtig.

Trotzdem ist es immer mal wieder gut, einfach nur mal darüber nachzudenken, wie ungleich der Reichtum der Welt verteilt ist. Und sich vor Augen zu führen, dass man in Europa in Verhältnissen lebt, die den Menschen der dritten Welt paradiesisch erscheinen müssen. Das Wasser ist nur ein Beispiel, das diese Ungleichheiten fassbarer und deutlicher macht.
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