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Wie kommst Du aus einem Tiefen Loch wieder hoch?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Stell Dir vor irgendetwas in deinen Leben ist passiert, das dich so durcheinander gebracht hat oder Dir die Füße unterm Boden weg gezogen hat das Du weder ein noch aus weißt.
Was machst Du um wieder ins Gleichgewicht des Lebens zu finden?


Schlüppadieb
Geschrieben

Mit meinem Partner darüber reden. Zum Einen, weil ich denke, das im Rahmen einer ehrlichen Partnerschaft wichtig ist, das er davon weiß, zum Anderen, weil nur so die Gewissheit besteht, das er mich unterstützt und mir hilft, den Rücken frei zu halten und mir durch seine Sichtweise helfen kann, meinen Blickwinkel zu erweitern um weitere Optionen für Lösungen zu erhalten.


Geschrieben

wenn ich durcheinander bin, sortiere ich meine gedanken, in dem ich fiktive briefe schreibe... fiktiv, weil ich sie nicht absende...

wenn ich dann für mich besser durchsteige, hilft mir ein gespräch mit einem guten freund, einer guten freundin... da bekommt man meist noch anregungen und fragen und anschub aus einer anderen perspektive...

meine stimmung kann ich mit musik ganz gut beeinflussen...

wichtig ist, wenn man traurig ist auch die traurigkeit zuzulassen (da gibt es eine schöne geschichte von heinz körner), denn die hat ihren grund und ihre aufgabe... aber man sollte in dem loch nicht ewig sitzen bleiben...

ich wünsche dir viel kraft und hoffe, es gelingt dir wieder, dich zu sammeln und deinen weg zu finden, aus dem tiefen loch heraus... vielleicht hilft dir auch die sonne... hier soll heute und morgen tolles sommerwetter sein, mich heitert allein die sonne bereits um 2 klassen auf...


Geschrieben

Sonne bewirkt bei mir das Gegenteil. Je schöner das Wetter, desto depressiver werde ich. Warum? Keine Ahnung... aber wenn es mir richtig mies geht und ich ganz unten bin, ist Sonne das letzte, was ich vertrage.

Ich bin momentan in einer ähnlichen Lage wie Du, teufelchen. Ich hab das Gefühl, mich im Kreis zu drehen und nicht anhalten zu können, keinen Ausweg zu finden. Wie ich mich da raushole?
Nun ja... eine zeitlang lebe ich dieses Gefühl, lasse es zu, lasse mich richtig hängen. Für viele ist das unverständnlich, aber das ist mir egal. Es ist MEIN Gefühl und ich muss da durch. Dann komm ich meist irgendwann an den Punkt, wo ich mir selbst auf die Nerven gehe und versuche, ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Ich frage mich, ob es Dinge gibt, auf die ich mich freue, die mir Spaß machen. Ich erinnere mich an Momente, in denen es mir gutging und versuche, diese Momente wieder herbeizuführen. Das können Kleinigkeiten sein, irgendwas banales. Aber ich setze mir kleine Ziele, kleine Vorfreuden auf irgendetwas. Das gibt mir dann sowas wie Hoffnung zurück. Und manchmal geht es dann ganz von selbst wieder...

Wenn Du reden magst, kannst Du mich gerne anschreiben...


TheCuriosity
Geschrieben




Ich denke es geht hier nicht um eine Stimmung oder so... sondern um einen Schicksalsschlag der deine gesamte Zukunft ins wanken bringt, vielleicht sogar gekippt hat. Schlimmstenfalls sogar die Vergangenheit in Frage stellt...

Wenn man denn da ganz unten ist... erst einmal hinsetzen, nachdenken und sich sammeln... dann ganz langsam Schritt für Schritt den Weg nach oben suchen. Ab und an muss auch eine Pause sein, aber niemals 2 oder mehr Schritte auf einmal machen. Der Sturz der folgt ist tiefer als der Erste.
Wichtig: helfende Hände ergreifen, auch wenn es noch so schwer fällt. Und sich für jeden Schritt die nötige Zeit nehmen!

Richtig tiefe Löcher sind eine ganz fiese Sache.... und manchmal braucht es Monate, wenn nicht sogar Jahre um wieder aus ihnen heraus zu kommen...



Geschrieben

Naja...das Gleichgewicht hält ja jeder anders.
Kann dir da keine Empfehlung geben, da ich mich in einem solchen Fall wohl auch "falsch" verhalte. Gehe dann in mich und verschließe mich. Möchte für die nächsten Stunden dann niemanden sehen, fahre zu einer einsamen Stelle uns schaue in die Landschaft. Besser gehts einem dann auch nicht, aber man hat den Zeitraum für unbedachte Aktivitäten schon mal überbrückt.


Geschrieben


Was machst Du um wieder ins Gleichgewicht des Lebens zu finden?



Das ist eine einfache Frage, da ich schon oft in einer solchen Situation war.

Gedanken ist der Ursprung allen Seins! So auch in diesem Fall. Klar lassen sich die meisten erstmal hängen. Vl. braucht man das auch, um seinen Fokus neu einzustellen und sich Gedanken darüber zu machen, wie es weitergeht. Nur sollte dieses "hängen lassen" nicht zu lang anhalten. Man kann sich auch Hilfe holen, Freunde, Bekannte, Verwandte, bis hin zum Psychologen um aus dem Loch wieder rauszukommen. Nochmal: Vor einer Tat steht immer der Gedanke. Darum ist es wichtig positive Gedanken zu entwickeln (in wecher Situation auch immer). Mit trüben Gedanken hast du sowieso keine zündete Idee!^^

Mir persönlich hilft in so einer Situatioon immer der Spruch aller Sprüche, der mit Sicherheit mehr ist als nur ein Spruch.

"So wie es ist, ist es richtig"!

Unsere Seele geht ihren Weg. Allerdingst benötigt unser Geist dazu verschiedene Erfahrungswerte. Oft ist uns nicht gleich bewusst, warum etwas geschieht. Bei mir hats immerhin 21 Jahre gedauert, um den Sinn meines Unfalls zu erkennen.

Einer meiner Leitsätze und auch vieler Denker und Erfinder ist:

"Ein Meister analysiert die Situation, steht auf und macht weiter"!


Schlüppadieb
Geschrieben

@TheCuriosity, Du hast sicherlich recht damit, das hier die "Stimmung" weniger die Frage des TE war. Allerdings denke ich, das die Stimmung, in die man durch solch eine Situation kommt, eng mit der Situation verwoben ist und das weitere Vorgehen oft eng mitbestimmt. Der Umgang mit der sich entwickelnden Stimmung entscheidet dann oft auch darüber, ob man das "Gleichgewicht des Lebens" wieder findet.

@Bootylicious77, je nach Situation kann ich das gut nachvollziehen, da selbst schon erlebt, das man in dem Moment der Meinung ist, sich Anderen gegenüber und der Außenwelt abschotten muß. Ich für mich vermute aber, das es nicht das wohltuende Sonnenlicht ist, dem man sich entzieht, sondern eher das Gefühl, sich nach außen abschotten zu wollen, denn Sonne verbinde ich neben seine essentiellen Wirkung auch mit Offenheit und einem Zulassen.

@powerpassion, Musik ist ein guter Aspekt, hängt aber auch davon ab, was man in dem Moment zuläßt. Wenn es mir miserabel geht, oder ich in eine tragische Situation komme, mir der Boden unter den Füßen weggleitet, würde ich eher dazu neigen, durch entsprechende Musik mich besser in meinem Selbstmitleid weiden zu können, statt einen Musikstil zu verwenden, der mich aufheitert und mich positiv beeinflußt.

@Einstein_Junior, eine einfache Frage bringt nicht zwangsläufig einfache Lösungen hervor


Geschrieben

Es mag sein, dass das was mit dem Abschotten wollen zu tun hat. Bei Sonnenschein und schönem Wetter sind viele Menschen unterwegs. Die Welt ist bunt und geschäftig. Wenn es regnet, ist es still und einsam draußen. Man hört nur das Plätschern des Wassers und ich komme einfach besser zur Ruhe, fühle mich wohler in meiner Haut. Das ist ganz seltsam.

Was die Musik betrifft, so neige ich auch dazu, die Musik meiner jeweiligen Gefühlslage anzupassen. Also keine lustige Musik bei trauriger Stimmung, sondern sehr traurige Musik, die es mir erlaubt, mich richtig in dieses Gefühl fallen zu lassen. Vielleicht ist das mit dem Wetter einfach ähnlich?


Pumakaetzchen
Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe es auch in den letzten Wochen und Monaten von allen Seiten bekommen. Hab auch irgendwo gedacht, es geht nicht mehr weiter.

Hab hektoliterweise Tränen vergossen, war wütend, enttäuscht, fix und fertig, hab mit dem Schicksal gehadert, war drauf und dran, in die schönste Depression abzurutschen. Ich hab mich immer wieder selber aufgerappelt. Irgendwann beginne ich zu kämpfen und weiß, dass ich es schaffe.

Lass Trauer, Wut und Enttäuschung zu. Weine, wenn Dir danach ist. Fahr in irgend eine ruhige Ecke und schrei Dir Deine Gefühle raus. Es erleichtert. Schreib Dir Deine Gedanken von der Seele. Mach aus Deinem Herzen keine Mördergrube.

Aber irgendwann steh auf und kämpfe. Für Dich! Für niemand anderen. Du bist es DIR schuldig. Das Leben geht weiter. Und es hält sicher auch noch schöne Momente für Dich bereit. Es bringt nichts, auf Dauer im Selbstmitleid zu zerfließen. Irgendwann kommt der Moment, da siehst Du mit dem nötigen Abstand auf die Dinge zurück, die Dich zutiefst verunsichert und verletzt haben. Und Du weißt, Du schaffst es.

Sollte es nicht so sein, such Dir professionelle Hilfe. Eine Therapie zur Konfliktbewältigung ist eine gute Möglichkeit, das aufzuarbeiten.

Geh immer davon aus: Es gibt eine Menge Menschen, denen es erheblich schlechter geht als Dir. Und so muss man immer noch dankbar sein, dass man vergleichsweise "harmlose", im Leben normale, Schicksalsschläge meistern muss.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Zuversicht.


bearbeitet von Pumakaetzchen
Engelschen_72
Geschrieben

Ich schotte mich meistens erstmal ab , will für mich sein .
Mich selber ankotzen , mich selber nerven , mich bemitleiden , daß dauert meistens einige Tage je nach " Loch " .

Dann versuche ich , mich mit der Situation auseinanderzusetzen .
Frage mich , was mich genau so fertig macht , was mir genau so zusetzt .
Und ich versuche mich abzulenken , mir was Schönes zu bereiten ( damit meine ich keine materiellen Sachen ) ...

Ich hatte diese Situation ...

Stell Dir vor irgendetwas in deinen Leben ist passiert, das dich so durcheinander gebracht hat oder Dir die Füße unterm Boden weg gezogen hat das Du weder ein noch aus weißt.


die letzten Wochen .
Geholfen hat mir erstmal das " dichtmachen " , das für mich versuchen , zu verarbeiten .
Oftmals hing ich hier , wusste weder ein noch aus .
Hab mich mit Musik berieselt , bin raus , hab mich ins Feld gesetzt , bin meinen Gedanken nachgehangen .
Hab geheult , gegrübelt ... dieses Gefühl " machtlos " zu sein , ist für mich ein ganz schlimmes Gefühl .

Ich glaub ich hab grade meinen Faden verloren .

Versuche dich ein bisschen abzulenken , dir was Schönes zu gönnen @Teufelchen , rede mit Freunden . Ich wünsch dir viel Kraft .


Geschrieben

@lle Danke!


Schlüppadieb
Geschrieben

Wenn es bunt und geschäftig ist, mag man sich ggf. auch nicht davon einfangen lassen. Aber ich halte den Aspekt auch für interessant, ggf. die Sonne zu nutzen, die geschäftigkeit und das bunte Treiben außen vor zu lassen. Ich kann hier durchaus auf knaßß 1500 Höhenmeter, die mir gewährleisten würden, das lediglich die Blumen bunt wären, und der lediglich der Wind das einzige geschäftige Treiben wäre. Also dem könnte man also ggf. entfliehen, denn ich denke, es steht außer Frage, das Sonnenlicht sich positiv auswirken kann, sofern man es zuläßt.

Zur Musik, bei einer der Stimmung angepaßten Musik besteht halt die Gefahr, ich kann da nur für mich sprechen, das die Musik einen möglicherweise in dem Moment eher noch weiter runterreißen kann.


Geschrieben (bearbeitet)

@prickel

musik kann dann auch helfen, die trauer bzw. traurigkeit zuzulassen, die für die seele nicht unwichtig ist... ich höre auch traurige musik wenn ich traurig bin... aber ich spüre auch den zeitpunkt, an dem ich einen stimmungswechsel brauche, mir hilft es dann, wenn die musik aggressiver wird... das bewirkt bei mir eine art aufbruchstimmung...

@bootylicious

auch für dich viel kraft...

letzten endes muss es jeder auf seine weise lösen... aber man sollte das loch selber, die trauer nicht als etwas schlechtes ansehen... es ist eine temporäre phase, eine art erholung für die seele... allerdings muss man dann auch wieder etwas finden, dass einen hochzieht, kraft gibt und mut macht... und dann wieder aus dem loch hervorkommen...

ich biete auch gerne an, wenn ihr mögt, mich anzuschreiben... manchmal tut ein anonymer austausch mit jemandem gut, der zuhören kann und das geschehene aus einer anderen perspektive betrachtet...

p.s.

@geli

dir auch viel kraft, wenn du noch ein wenig im loch sitzt... wenn du schon wieder halbwegs raus bist, natürlich umso besser...


bearbeitet von powerpassion
Schlüppadieb
Geschrieben

@powerpassion, ist vielleicht etwas unvollständig rüber gekommen, denn da geb ich Dir recht. Ich wollte nicht zu Ausdruck bringen, das man aufpassen solle, welche Form der Musik man auswählt (wer diesen Weg nutzt), denn es kann, wie Du richtig schriebst einem durchaus auch weiterhelfen. Ich käme dadurch besser und früher wieder in die richtige Richtung. Mir ging es mehr darum, das auch eine Gefahr bestehen kann, das dieser Weg einen u.U. auch weiter hinabziehen kann, beispielsweise, wenn jemand in dem Moment nicht in der Lage ist, den "richtigen Zeitpunkt" zu erwischen.


Engelschen_72
Geschrieben

Das mit der Musik kenne ich nur allzugut .
Mir hilft Musik Gefühle zu verarbeiten , zu kompensieren .
Man muss nur den " richtigen Moment " erwischen , daß man sich damit nicht noch mehr " rein reitet " .
Ich hab solche Momente nach meiner Trennung gehabt .
Musik gehört , die wir gehört haben und jedesmal hier gesessen und mir die Augen aus dem Kopf geheult , immer mehr .
Dann hier gesessen , nachgedacht und gemerkt , daß mir das in der Art und Weise nicht hilft , sondern mich nur noch weiter runterreisst .

Grade gestern hatte ich das Gespräch mit einem Freund darüber .
Es gibt z.B. ein Lied , mit dem ich meine verstorbene Freundin verbinde .
Ich kann es nicht hören , egal wie ich " drauf " bin , da kommt alles hoch .
Um mich dann nicht " runterzureissen " mach ich es aus .

Danke @Power


Geschrieben

@prickel

da gebe ich dir recht, es ist ja auch nicht möglich ein patentrezept eines anderen einfach auf sich zu übertragen, deshalb schrieb ich ja, jeder musss einen eigenen weg finden, damit umzugehen...

aber wenn er spürt, dass er probleme hat, wieder aus dem loch zu kommen, dann sollte er in der lage sein, hilfe von außen anzunehmen...

das ist etwas, womit ich mich schwer tue... ich bin gerne für freunde da, aber wenn mir es schlecht geht, ziehe ich mich zurück und mache es in erster linie mit mir selbst aus...

und erst wenn ich ein paar schritte aus dem loch raus bin, suche ich häufig das gespräch mit einem freund...


Geschrieben

Die Gefahr bestand bei mir eigentlich nie. Ich habe mich durch traurige Musik natürlich extrem runterziehen lassen, aber absichtlich. Um wirklich weinen zu können, es wirklich rauslassen zu können, so lange, bis nichts mehr kommt, bis man nicht mehr kann. Aber irgendwann kam immer der Moment, wo es dann gut war. Da hab ich die Musik dann ausgemacht und bin raus oder habe mir ein Buch geschnappt. Ich glaub, die Seele weiß auch ganz gut, wann es reicht und sperrt sich dann automatisch.

Ich habe in einer schlimmen Phase mal von einem Freund eine CD gebrannt bekommen. Das ist meine "Ich hasse euch alle"-CD Da ist extrem aggressive Musik drauf, sehr heftiger Metal, die dann für all meine negativen Gefühle der Welt gegenüber steht. Das tut richtig gut, das befreit und man kommt wirklich in so eine Art Aufbruchsstimmung, so als würde man musikalisch in den Arsch getreten werden

Als mein Vater starb, konnte ich lange Zeit nicht um ihn weinen. Ich war wie gelähmt, innerlich tot. Zu dieser Zeit gab es ein Lied von Christina Aguilera... "Hurt". Ich mag die Frau nicht wirklich und eigentlich auch nicht ihre Musik, aber als dieses Lied im Radio gespielt wurde, brach alles aus mir heraus. Es hat mich so tief berührt und alle Schleusen geöffnet. Und immer, wenn mich diese Traurigkeit überkam, ich aber nicht weinen konnte und der Druck in mir immer weiter wuchs, hab ich dieses Lied ganz bewusst gehört und geweint, getobt, geschrien, gejammert. Das war wie eine Therapie. Ich KANN dieses Lied auch nur bewusst hören, wenn ich es zufällig irgendwo höre, wirds kritisch.

@Prickel

Ich kann schlecht sagen, wie es bei Sonnenschein in einer total ruhigen Umgebung sein würde. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es vielleicht funktioniert. Wobei ich dennoch zu dem "wenn ich weine, soll die Welt auch weinen" tendiere. Ich bin da Egoman


Geschrieben (bearbeitet)

@bootylicious

gut, dass du nicht hier wohnst...

wenn es regnen würde, wegen dir, würde ich dich ins loch zurückschubsen...



P.S. witzig, dass du anouk in der signatur hast, eines meiner trauerlieder ist sacrifice von ihr, das habe ich zu diesem zweck in drei versionen...


bearbeitet von powerpassion
Geschrieben

Ernsthaft??? Dann bist Du einer der wenigen in Deutschland, der sie kennt. Das freut mich

Das Album "Urban Solitude" hat mich durch eine ganz schlimme Zeit in meinem Leben begleitet. Es war meine Therapie, ihre Musik zu hören, sie bedeutet mir sehr viel, weil ihre Lieder genau meine Gedanken trafen, genau das ausdrückten, was ich fühlte, als wäre es für mich geschrieben worden. Speziell das "My best wasn't good enough"...

Und was das Schubsen betrifft... ich würd Dich mitziehen


Geschrieben

so leicht lasse ich mich nicht mitziehen... außer ich will...



sie hat eine wahnsinnig ausdrucksstarke stimme...

der zufall wollte es und eine freundin hat mir in einer traurigen phase gerade dieses lied gemailt... ich hab es dann bestimmt 10 mal hintereinander gehört und den text mitgefühlt... denn er traf es sehr genau...

und text und musik haben mich im innersten berührt... seitdem ist dieses lied etwas ganz besonderes für mich...

*seufz*


Geschrieben


Was machst Du um wieder ins Gleichgewicht des Lebens zu finden?


ich such nach ein paar stunden/tagen [je nachdem wie groß das loch ist] nach dem positiven, welches sich aus der sache ergibt

rentenantrag-&gt geregeltes einkommen und mehr zeit für das kind
missbrauch des kindes -&gt kerl rechtzeitig abgeschossen bevor es zum äussersten kam


dieses..kann aber nicht jeder realisieren...so dass ein anderer nie die empfehlungen andere nutzen kann, denn gerade diese empfehlung kann ihn noch weiter reinreissen


Geschrieben

...Was machst Du um wieder ins Gleichgewicht des Lebens zu finden?

Trauern und die eigenen Ziele nicht aus dem Auge verlieren.

Was machen Menschen die keine eigenen Ziele vor Augen haben?


Geschrieben

Was machst Du um wieder ins Gleichgewicht des Lebens zu finden?



Es kommt ja wirklich drauf an was passiert und wie sehr bzw wie tief man fällt..in den schlimmten Fällen nen Therapeuten ausfindig machen ansonsten verkriechen und Kraft tanken...


Geschrieben

Das mit dem Therapeuten ist eine tolle Geschichte... ich steh jetzt seit nem Dreivierteljahr auf den Wartelisten sämtlicher Therapeuten hier im Umkreis. Also soviel zu therapeutischer Hilfe...

Und wenn man sie am nötigsten braucht, bekommt man sowieso keine Hilfe...

Das Leben ist zum Kotzen...


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