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abenteuer30

Burnout-Syndrom, welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

Empfohlener Beitrag

abenteuer30
Geschrieben

halli hallo hallöchen

habt ihr bekannte die von diesem syndrom betroffen sind oder seid ihr sogar persönlich involviert?

ich bemerke seit einigen monaten veränderungen bei mir und möchte einfach wissen, ob und in welcher form andere menschen mit burnout erfahrungen gemacht haben.

und ja...diese menschen gibts bestimmt auch bei poppen.de...

natürlich informiere ich mich zusätzlich woanders, aber warum sollte man hier nicht auch mal eine solche frage stellen?

lg annett


Geschrieben (bearbeitet)

Hallo Anett,

leider wird dieses Syndrom für alles mögliche genutzt und wir sind davon verschohnt geblieben.

wiki sagt dazu:

Ständige Frustration, das Nichterreichen eines Zieles, zu hohe persönliche Erwartungen an eigene Leistungen, Überlastungen etc. können erschöpfen. Das Burnout-Syndrom ist vielfältig und individuell in Auftreten und Ausmaß: Erschöpfung und Niedergeschlagenheit, aber auch körperliche Beschwerden wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magenkrämpfe oder körperliche Dysfunktionen. Typisch sind auch Schuldgefühle oder Versagensängste. Der „Ausgebrannte“ erlebt seine Umwelt im allgemeinen als nicht mehr kontrollierbar und zieht sich eher in sich zurück, ohne eventuelle Hilfe (von Verwandten oder Freunden) anzunehmen. Notwendiger erster Schritt ist die sofortige Verringerung der Belastung.

Burnout kann nahezu alle sozialen Gruppen treffen – von Schülern über Forscher bis hin zu Arbeitslosen und Rentnern sind alle Fälle bereits nachgewiesen.



Es gibt Menschen, die dauernd frustriert sind ( jepp, sogar Mitglieder ) und davon schreiben und keine Ahnung davon haben..........

Ich habe jahrelang sehr viel gearbeitet und musste es - auch heute bin ich noch aktiv. Allerdings nehme ich mir inzwischen die Zeit für andere Dinge und hoffe, ich bleibe somit auch verschohnt.

Ausgebrannt fühlen sich sicher mehr Menschen, als man denkt, da der berufliche Stress in einigen Bereichen immer grösser wird .
In einigen Jahrhunderten / Jahrzehnten wird es wohl auch eine wirkliche Volkskrankheit werden.


bearbeitet von dickmanns69
SexyAusMarzipan
Geschrieben (bearbeitet)

ich habe es erlebt, nicht schön
und wiki beschreibt es recht gut,
wenn du magst gerne mehr per pn.
aber wenn du dich damit beschäftigst und nachfragst, das ist nicht sehr typisch,
die meisten die es trifft denken das muss ich allein schaffen,
höhren zwar was andere sagen, können auch mit denen reden jedoch ist es auch sofort vergessen bzw du hast das gefühl die reden alle von was anderem und bist nur genervt, entwickelst n perfektionswahn den du niemals bedienen kannst,
es bleiben immer mehr dinge auf der strecke bis irgendwann dich etwas auf die strecke schmeißt.

ich drück dir die daumen


die sexy

sich auf nem besseren weg befindet und wieder lachen kann,
frei und offen, das war die schönste rückgewinnung.


bearbeitet von dickmanns69
abenteuer30
Geschrieben (bearbeitet)

hallo ihr zwei

wiki hab ich natürlich schon komplett gelesen.

ich weiß auch, dass einige leute dieses syndrom als entschuldigung für ihre eigene faulheit/demotivation etc. nehmen.
bei mir bemerke ich in den letzten monaten viele dieser typischen symtome. am schlimmsten ist, dass ich zwar schlafe, aber mich in keinster weise erhole. mein partner hat mir erzählt, dass ich im schlaf zitter und sehr viel rede (was sehr aggressiv klingt ).
von den schlimmen träumen mal ganz zu schweigen.


@ sexy

danke für dein posting. ich persönlich will es ja auch nicht wahr haben, nur sagte mir letztens mein partner etwas davon und seitdem mach ich mir wenigstens schon mal gedanken darüber und informier mich.


bearbeitet von dickmanns69
Engelschen_72
Geschrieben (bearbeitet)

Meinen Ex Lebensgefährten hat es vor 4 Jahren getroffen .
Bei ihm hat sich das Burnout Syndrom sehr heftig geäussert , mit den Anzeichen eines Herzinfarktes .
Nächtliche Attacken waren über Monate an der Tagesordnung , Notarzt ging ein und aus .
Bis ihm sein Hausarzt mitteilte , daß organisch bei ihm ALLES okay sei .
Er riet ihm zu einer Psycho Therapie , die er seit 3 1/2 Jahren 2 x wöchentlich " absolviert " .
Und es tut ihm , lt. seiner Aussagen , sehr gut .


bearbeitet von dickmanns69
Geschrieben (bearbeitet)

hallo ihr zwei


ich weiß auch, dass einige leute dieses syndrom als entschuldigung für ihre eigene faulheit/demotivation etc. nehmen.
bei mir bemerke ich in den letzten monaten viele dieser typischen symtome. am schlimmsten ist, dass ich zwar schlafe, aber mich in keinster weise erhole. mein partner hat mir erzählt, dass ich im schlaf zitter und sehr viel rede (was sehr aggressiv klingt ).



Ich bin ja nun kein Medizinmann, aber ich denke, Dir tut bereits eine echte Auszeit gut

Versuche doch mal einige Tage ohne TV, Medien und www.

Wenn ich echt platt bin und im Schlaf rede ( ich habe sogar schon nachts in den Aschenbecher gepinkelt, ohne Alk und ohne , dass es mir am Folgetag bewusst war )
nehme ich mir echt ne Auszeit und relaxe nur und schalte total ab.

Evtl. hilft es Dir ja auch schon.

Viel Erfolg


bearbeitet von dickmanns69
Geschrieben (bearbeitet)


ich weiß auch, dass einige leute dieses syndrom als entschuldigung für ihre eigene faulheit/demotivation etc. nehmen.



hi annett

zum eigentlichem thema kann ich zwar kaum etwas sagen aber an faulheit kann es bei dir einfach nicht liegen .
solltest du dich aber schlecht fühlen wäre mein erster tipp an dich einmal in berlin anzurufen , ich denke dort ist ein mensch der dir schon einmal sehr geholfen hat und vielleicht würde es dir wieder gut tun .

was auch immer dich im moment bedrückt , ich wünsche dir an dieser stelle einmal gute besserung .


bearbeitet von dickmanns69
abenteuer30
Geschrieben (bearbeitet)

@ veredler

ich mach gerade 5 tage frei.
allerdings werden es wohl die letzten tage bis ins neue jahr werden, an denen ich wirklich ausspannen kann. und genau das macht mir ein bisschen angst.
vor zwei wochen war ich dermaßen fertig mit der welt, dass ich nichts mehr mitbekam und freiwillig mit der arbeit aufhörte. sowas hab ich noch nie gemacht.

öhm...tage ohne www und fernseher hab ich eigentlich viele. wenn ich von der arbeit komme, spiele ich lieber mit meiner mutter karten oder poker.


@ geli

danke für dein posting. da eine solche therapie mit medikamenten, dich ich strikt ablehne, begleitet wird, fall ich...glaub ich...vorher erst komplett um, bevor ich das an mich ran lasse. apropo hatte ich vor fast zwei jahren auch eine herzattacke. das hatte ich bis eben verdrängt.


@ loewe...danke

sobald ich wieder zu hause bin, wird auch der in berlin sitzende mensch kontaktiert.


bearbeitet von dickmanns69
Engelschen_72
Geschrieben (bearbeitet)

@ geli

danke für dein posting. da eine solche therapie mit medikamenten, dich ich strikt ablehne, begleitet wird, fall ich...glaub ich...vorher erst komplett um, bevor ich das an mich ran lasse. apropo hatte ich vor fast zwei jahren auch eine herzattacke. das hatte ich bis eben verdrängt.


Huhu ....

diese Therapie die er macht ist vollkommen ohne Medikamente !
Das einzige , was er zuhause hat , um im " Notfall " was tun zu können , ist etwas zur Beruhigung .
Hast du diese Herzattacke abklären lassen ? Ich denke ja , was kam da denn raus ?
Das es körperlich bedingt ist ?
Ansonsten , ohne dir Angst machen zu wollen , könnte es schon sein , daß sich das Burnout Syndrom auch bei dir so geäussert hat .
Mein Ex hat es auch wochenlang verdrängt , dachte immer , daß es das Herz sei .
Bis der Arzt ihm sagte , daß er durch die wochenlangen Untersuchungen zu 100% ausschliessen kann , daß das körperlich bedingt ist !
Der pure Stress .
Bei ihm fingen so Attacken immer mit Schweissausbrüchen , Schüttelfrost und heftigem Herzrasen an , bis hin zu Panikattacken .
Durch diese Therapie hatte er jetzt seit fast 3 Jahren keinerlei Anfälle mehr !
Für mich das Zeichen , daß ihm das guttut und wirklich hilft .


bearbeitet von dickmanns69
Geschrieben (bearbeitet)

Hi du,

ich kenne das, hatte das selbst schon. Ich habe den ganzen Tag geschlafen, bis zu 18, 20 Stunden am Tag und konnte immer weiter schlafen, ohne Probleme. Das Dauerfernsehen nicht zu vergessen. Morgens beim Aufstehen vorm Job erstmal über der Kloschüssel gehangen...

Ich weiß bis heute nicht genau, ob es Burn-Out war - schließlich hab ich ja nicht lange in dem Job gearbeitet.... aber es war auf jeden Fall eine Art Depression, die direkt damit zu tun hatte.

Ratschläge wie "lass Fernsehen und Internet sein" helfen da wenig - wenn ich mich unter Kontrolle gehabt HÄTTE, HÄTTE ich das natürlich auch getan.

Meine Ausflucht war erstens: Den Job mir anzupassen (und nicht umgekehrt) sofern das möglich war. Das ging eigentlich ganz gut, war aber keine Dauerlösung.

Mittlerweile habe ich den Beruf gefunden, der mich nicht nur erfüllt und in gesundem Maße auslastet, sondern der mir auch Freiheiten gibt, mich zu entwickeln in verschiedene Richtungen. Oder auch die Möglichkeit gibt, ein, zwei Schritte zurückzugehen, wenn ich das möchte.

Alleine durch die verschiedenen Möglichkeiten und Chancen und eben auch diesen Weg zurück hat sich meine Sicht auf den Job auch stark geändert. Im Moment klettere ich ein bisschen das Leiterchen hoch - mir macht es Spaß, ich bin erfolgreich. Ich kann in so viele Richtungen, herrlich. Seitdem geht es mir gut.

Sicher ist ein Jobwechsel nicht immer möglich.... Aber manchmal kann man den Job verändern, den eigenen Bedürfnissen besser anpassen.

Eine psychologische Beratung ist nie der verkehrteste Weg, hat mir auch geholfen, neue Sichtweisen zu finden.

Aber aus einem Burn-Out kann man mit Arbeit herauskommen, das kann man schaffen!

Alles Gute


bearbeitet von dickmanns69
H_A_Z
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo an die Verfasserung TE

wenn Du Dich zu dem Thema austauschen möchtest kannst Du mich gern anschreiben, möchte nicht hier öffentlich ins Detail gehen.

Wicki hat es sehr gut beschrieben.
Allerdings hängt oft eine Depression (meist im Anfangsstadium) am burn-out dran.

Und wie Geile schon geschrieben hat, da muss man keine Medikamente z.b. Antidepressiva nehmen. Oftmals hilft allein schon die Gesprächstherapie - ob nun Einzel oder Gruppentherapie. Nur solltest Du das ganze nicht so weit von Dir schieben, denn es könnte noch schlimmer werden.
So wie ich Dich bisher hier verstanden habe, sind das bei Dir die ersten Anzeichen, die Du nicht verleugnen solltest.

Wie gesagt mehr Infos dazu, geb ich Dir gern per Privatnachricht.


bearbeitet von dickmanns69
abenteuer30
Geschrieben (bearbeitet)

erstmal vielen dank für die postings.

@ geli
ich dachte immer, wenn ich zum psychodoktor renne, dann gibt der mir gleich antidepressiva und den mist nehme ich bestimmt nicht. wiki schreibt ja auch darüber.
die herzattacke habe ich natürlich nicht ärztlich abklären lassen, hatte viel zu sehr angst von nem infarkt zu hören. ich hab ne stunde gebraucht um mich zu erholen und bin dabei wirklich in die knie gegangen. aber es war weihnachten und meine mitarbeiter durften natürlich auch keinen krankenwagen rufen. ja ich weiß...ich bin doof.


@ yenne
bei mir geht es karrieremäßig seit meiner ausbildung stetig bergauf, allerdings war ich im frühjahr an einem punkt, an dem ich mich fragte "wofür das eigentlich?". nach einer schulter-op fing ich wieder genauso an wie früher, allerdings nahm ich mir schon mehr freiheiten (passte den job an). auch ich könnte momentan den ganzen tag schlafen nur ist der schlaf keine erholung für mich. ich überlege seit monaten ob ich mich beruflich neu orientieren soll, möchte aber noch nicht wirklich loslassen.


@ heuteabendzeit
ich versuche mich mit diesem thema auseinander zu setzen, weil ich weiß, dass sich mein partner ernsthafte sorgen macht. für mich persönlich war wohl das aufhören mit der arbeit nach einem halben tag ein schlüsselerlebnis. für mich ist eine 60 stundenwoche normal, in der weihnachtszeit sind es nochmal 20 stunden mehr. für mich eigentlich alles kein problem, jeder arbeitet halt anders. allerdings kann ich mich immer weniger konzentrieren, wahrscheinlich liegt es am schlaf. aber dagegen bin ich ja machtlos.

ich geh jetzt mal schlafen.

lg annett


achja...mein postfach ist für alle geöffnet. momentan bin ich zu müde, um noch pn's zu schreiben.


bearbeitet von abenteuer30
Geschrieben

Tja, das mit dem burn-out gibt es wohl in unterschiedlichen Varianten, und manchmal denke ich es kommt noch in ungesunden Kombinationen wie Midlifecrises und/oder Sinnfrage.
Habe mich vor 3 Jahren beruflich vollkommen neu orientiert, einerseits weil mir der alte ziemlich auf den Senkel ging, ich dort nur noch wenig Perspektive sah, und der neue Job mein eigentlicher Traumberuf war. E'voila jetzt hab ich ihn, fühle mich entschieden besser, obwohl ich immer noch mich frage 'war's das?'. Keine Ahnung ob das jetzt wirklich mit dem BOS zusammenhängt, zumindest habe(abgeschwächt) und hatte(stark) die Syntome.
Mein Tip: mach mal was Du wirklich willst, notfalls mit Verlusten...
Viel Glück


abenteuer30
Geschrieben

@ achilles
auch dir ein dankeschön für das posting. ich persönlich habe gleich meinen traumberuf gelernt und in diesem karriere gemacht. deshalb fällt es mir ja so schwer los zu lassen. mein beruf macht mir enorm viel spaß, nur musste ich ihn in letzter zeit etwas vernachlässigen, weil ich köperlich einfach kaputt bin. deshalb ja auch der gedanke sich neu zu orientieren, aber ich finde ja nix, was mich wirklich interessiert, weil ich meinen traumberuf bereits ausübe.

wenn ich an letzte nacht denke wird mir übel. hab nur von stressszenen auf arbeit geträumt, wie in den letzten 2,5 wochen. eigentlich könnte ich mich wieder hinlegen und weiter schlafen, so fertig bin ich, aber ich weiß ja, dass mir das nicht weiter hilft.

vielleicht gehts mit baldrian?


Engelschen_72
Geschrieben

Du solltest dich dringend in ärztliche Behandlung begeben @Annett !
Schilder dem Arzt die Symptome , die Zustände die nachts auftreten .


abenteuer30
Geschrieben

geht nicht geli...wir sind in der vorweihnachtszeit.
im januar hab ich zeit dafür und da werde ich mich auch kümmern.

also...wie schlafe ich besser? mit baldrian?
schlafpillen will ich ni nehmen.


Geschrieben

...muß nicht am Job liegen, mein Weg ist nicht allgemeingültig, und Träume sind auch keine eingebauten Psychiater. Evt. ist es einfach die Kombipackung aus dem das ich geschrieben habe. Im Prinzip gebe ich meinen 'Vorschreiber' recht, mach mal Pause (wenn's geht länger), drück die Resettaste, beruflich und privat, und entscheide was bleiben soll.
Vielleicht hilft's Dir wenn Du Dir klar machst, daß Du nicht ganz allein für's weiterdrehen der Welt zuständig bist...


setzer
Geschrieben

Ich hab da eine andere Erfahrung gemacht,

Wenn Arbeitnehmer überfordert sind und vom Stress bei der Arbeit krank werden, leiden Sie am Burnout-Syndrom. Doch es gibt auch das Gegenteil davon: Unterforderung, Langeweile und Desinteresse bei der eigenen Arbeit – das sogenannte Boreout-Syndrom. Daraus resultieren viele Nachteile für Unternehmer. Doch Arbeitgeber können dabei helfen, Mitarbeiter von Boreout zu befreien.

Genau dies beschreibt den Zustand, an dem in gerade leide.


Engelschen_72
Geschrieben

geht nicht geli...wir sind in der vorweihnachtszeit.
im januar hab ich zeit dafür und da werde ich mich auch kümmern.


Ich könnte dir grade mal ... den Arsch versohlen !!!!!!!!!!!!
JA , ich hab Verständnis für Menschen , die trotz Krankheit etc. arbeiten gehen .
Die sich den Arsch aufreissen für ihren Job !
Aber ich kann nicht verstehen , wenn man solche Dinge seit Tagen/Wochen hat und dann nicht mal zum Doc geht !
Dafür ist immer Zeit , Gesundheit ist so wichtig !
Und deinem Arbeitgeber bringt es auch nix , wenn du irgendwann richtig aus den Latschen kippst .

Baldrian muss man , nach meiner eigenen Erfahrung , über einen langen Zeitraum nehmen , bis es wirkt . Zumindestens ist es bei mir so .
Es gibt ein homöophatisches Arzneimittel in Tablettenform , Neurexan . Frei verkäuflich in der Apotheke .
Hilft gegen Schlafstörungen und nervöse Unruhezustände .


abenteuer30
Geschrieben (bearbeitet)

leider kann ich die resettaste nicht drücken. meine chefin ist im mutterschutz und ich bin momentan die einzige ansprechpartnerin für alle kunden/mitarbeiter/geschäftspartner. das ist ja mein problem. ich muss wieder richtig schlafen können, sonst kipp ich irgendwann um. ich habe mir die 5 tage auszeit genommen und das sind auch die letzten (außer mal montags frei) bis zum jahreswechsel.

geli...meinem arbeitgeber ist das egal. die hatten sogar überlegt, ob sie mich rausschmeißen sollen, als ich anfang des jahres die schulter-op hatte. leider bringt ein wechsel auch nix, denn es ist überall so.


bearbeitet von abenteuer30
Geschrieben (bearbeitet)

ich denke du hättest dich verändert

ich lese hier die selbe annett die ich kenne .
wenn dir der tod die hand auf die schulter legt kommt von dir "im moment ist es ganz schlecht , ich habe leider gar keine zeit .

liebe annett , du solltest zumindest genug zeit haben einmal einen arzt aufzusuchen , das sollte dir deine gesundheit wert sein .
arztbesuch ist nicht gleichbedeutend mit arbeitsausfall .

und wenn er dir erst einmal ein leichtes und natürliches beruhigungsmittel empfiehlt mag es schon eine kleine hilfe sein .

husch , zum doc .

Ich könnte dir grade mal ... den Arsch versohlen !!!!!!!!!!!!



so krass wollte ich es nicht ausdrücken , es geht aber in die gleiche richtung .


bearbeitet von Schmuseloewe51
H_A_Z
Geschrieben


wir sind in der vorweihnachtszeit. im januar hab ich zeit dafür und da werde ich mich auch kümmern.




Das ist die komplett falsche Einstellung dazu.... Du musst Dich komplett gedanklich von der Arbeit lösen - der Gedanke geht nicht - ist die absolut falsche Einstellung.
Es geht immer auch ohne Dich - nur dies musst Du erstmal lernen und das schaffst Du nicht von heute auf morgen - glaub mir, ich weiss ganz genau wowon ich schreibe.

Ich selber habe bereits zwei Burn-out (einmal mit Depressionen)hinter mir.

Das erstmal vor 8 Jahren - damals war ich gerade mal 34, ein workholic hoch drei.. dachte auch immer beruflich es geht nicht ohne mich, bis ich irgendwann nicht mehr schlafen konnte, oder sehr schlecht geschlafen habe.
morgen wie gerädet aufgewacht bin und eigentlich mich morgens gleich wieder ins Bett gelegt hätte. Motivation gleich null was den Job angeht - dabei liebe ich meinen Job - bin jahrelang darin total aufgegangen. Nur habe ich nicht mehr bemerkt, dass ich mich verändert habe. Selbst meine Partnerschaft ist daran zerbrochen.

Fazit war - totale Erschöpfung - da hat auch kein Baldrian mehr geholfen - und Schlaftabletten wollte ich nicht nehmen.
Ergo bin ich zu meiner Hausärztin - die hat mich dann erstmal für 6 wochen krank geschrieben und ich bin in eine Gruppentherapie gegangen.
Da war ich insgesamt 5 Monate und es hat mir viel gebracht.
Nein ich habe keine Tabletten nehmen müssen - aber es bringt sehr viel, wenn Du dich öffnest und über das was Dich bedrückt reden kannst. Wenn Du unter gleichgesinnten bist. Man gemeinsam daran arbeitet, an sich etwas zu ändern.

Daher mein Rat an Dich geh zum Arzt lass Dir informationen geben und scheiss mal auf den Job, denn so wie es Dir jetzt geht ist erst der Anfang irgendwann wird es noch schlimmer... dann kommt Herzrasen, der griff zur Flasche (bei mir war es Rotwein beim zweiten burn-out), Dein Biorythmus verschiebt sich immer weiter nach hinten, Du fragst Dich wie kann das alles ein Ende haben aber alleiin schaffst Du es nicht.

Ich weiss nun nicht, wie stark der Partner an Deiner Seite ist ob er Dich stützen kann, denn das ist auch oft hilfreich, aber besser ist wirklich Du holst Dir fachliche Hilfe, damit Du nicht ganz wegbrichst.

Hatte Dir bereitz angeboten, kannst mich gern privat anschreiben, denn in dem Punkt hab ich bereits einiges erlebt und kann Dir gern aus meinen Erfahrungen berichten.


.


abenteuer30
Geschrieben (bearbeitet)

ich denke du hättest dich verändert


das hab ich doch. ich arbeite nicht mehr täglich 12 stunden. hab öfter frei wie früher. nehme mir auszeiten (so wie jetzt) usw.


@ heuteabendzeit

ok...ich schreib dich an. ich weiß, dass es ohne mich geht. ich musste im frühjahr ne 3-monatige zwangspause einlegen, wegen einer op. aber wir haben ab november soviel arbeit und ich werde mitnichten meine mitarbeiter im stich lassen. alk ist für mich kein thema und ich habe einen sehr starken partner an meiner seite. wir teilen allerdings keinen alltag, da wir eine fernbeziehung führen.

damals war ich gerade mal 34, ein workholic hoch drei.. dachte auch immer beruflich es geht nicht ohne mich, bis ich irgendwann nicht mehr schlafen konnte, oder sehr schlecht geschlafen habe.
morgen wie gerädet aufgewacht bin und eigentlich mich morgens gleich wieder ins Bett gelegt hätte. Motivation gleich null was den Job angeht - dabei liebe ich meinen Job - bin jahrelang darin total aufgegangen.


darin finde ich mich zu 100% wieder.


@ geli

wenn ich zum arzt gehe, will der mich krank schreiben. ich weiß das, muss dabei ja nur in den spiegel gucken. natürlich kann ich den gelben schein ablehnen, aber dazu muss ich auch nicht zum arzt gehen und kann die zeit anderweitig nutzen.


bearbeitet von abenteuer30
Geschrieben

Zugegeben, verzwickte Situation. Versuch Dir ein Ziel, im Hinblick auf das BOS zu setzen, so wie Du's ja mit Deinem Januar schon machst. Aber tu's dann auch. wenn Dein netter Chef Dir kündigt, gibt's dann auch Arbeitsgerichte Dir dem mal erzählen was kankSEIN ist, ergo vorher zum Arzt, Krankmeldung, Kur, Therapie...wieder glücklich sein.
Glaub mir, schließlich bin ich ein Macher (und selbstständig mit 11 glücklichen Mitarbeiter)


abenteuer30
Geschrieben

öhm HAZ, ich komme nicht durch deinen filter...auweia...dass ich das mal schreibe.


@ achilles

ich muss jetzt nur schlafen können, sonst übersteh ich die weihnachtszeit nicht und mich hauts vorher um. deshalb frage ich ja nach erfahrungen. vielleicht kann ich ja was umsetzen. das mir ne kur gut tun würde weiß ich, dass geht aber erst im neuen jahr.
es ist verzwickt, denn ich lasse meine mitarbeiter in der vorweihnachtszeit nicht im stich. das würde für sie nämlich kaum frei und 70-stundenwoche bedeuten.


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