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Ist die Welt noch zu retten ?

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Geschrieben

Wir produzieren Tag für Tag unendlich viel Müll, Abgase und bringen uns gegenseitig um. Was erwartet Mutter Erde in der Zukunft ?

Kann man die Welt wirklich noch retten und wenn Ja, wie ?

Schliesslich tragen wir selbst jeden Tag zum Untergang bei und beanspruchen immer mehr auf dieser Welt für die Gattung Mensch, die doch eben die Welt ins Verderben reisst.

Wäre die Welt ( Erde ) ohne uns Menschen besser dran und warum ändern wir nicht wirklich etwas ?


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Geschrieben

gibst doch die Lösung schon selber.

Nicht die Erde ist in gefahr sondern der Mensch.

die erde dreht sich auch ohne uns weiter.

Die Erde hat Milllionen Jahre die Ozonschicht zuwachsen zu lassen, oder sich den gegebenheiten anzupassen.


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Geschrieben

Nicht die Erde ist in gefahr sondern der Mensch.




wirklich nur der mensch ? das zweifel ich auf jeden fall mal an, denn die menschheit wird auch zumindest die tierwelt mit ins verderben stürzen.

und, so wie die rüstungsmaschinerie funktioniert , werden auch in 50 jahren waffen zur verfügung stehen, an die wir heite noch nicht denken.

wir beuten diesen erdball doch aus bis ins unendliche und neutzen alles für unser wohlergehen. überall wird nach bodenschätzen / öl gesucht und nuklearmüll entsorgt...........


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Geschrieben

Schwierige Frage.

Weiterdrehen wird sich die Erde wohl auch ohne uns Menschen.
Aber auch ohne Tiere,
auch ohne Pflanzen,
auch ohne Wasser
und auch ohne Atmosphäre wird sie sich wahrscheinlich noch weiterdrehen.

Ich sehe grundsätzlich schwarz für das biologische Gleichgewicht und gehe davon aus, dass große Katastrophen auf die Erde zukommen werden.

Aber die gab es auch schon immer mal, das muss ja nicht das absolute Ende bedeuten.
Nur, in der Form, wie wir sie kennen, ist sie wahrscheinlich nicht mehr zu retten.


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Delphin18
Geschrieben

Um die Erde muss man sich keine Sorgen machen. Es ist etwas anmaßend, wenn man glaubt, die Menschheit könnte die Erde zerstören. Es wird sich, wenn sich die Menschheit selbst dezimiert hat, ein neues biologisches Gleichgewicht einstellen.
Viele Lebewesen von heute wird es in Zukunft nicht mehr geben, genau so wie es Säbelzahntigger Mammuts und Saurier nicht mehr gibt.

Aber Delphine werden überleben


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Geschrieben

Der Mensch kann diese Welt nur retten, indem er endlich ausstirbt. Und da der Mensch zum Verrecken nicht aussterben will, muss die Welt wohl vor ihm sterben. Aber keine Angst, beides kommt wieder;-)


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SweetArsch
Geschrieben (bearbeitet)

Wie wäre es mit der Errichtung einer globalen Lochwand zur ?Rettung? der Welt? Kraft dieses Loches sollte eine planetare Selbstdesintegration dann endlich möglich sein.
Dann wäre auch der ganze Müll endlich weg.

@Paantuu
Es gibt kein "biologisches Gleichgewicht". Denn sollte dieses "Gleichgewicht" jemals erreicht werden, wäre das mit Stagnation und dem Ende der Evolution, letztendlich sogar mit demn Ende der Zeit verbunden. Denn der Fluß der Zeit ist eigentlich das Einzige, was der Stagnation entgegentritt.


bearbeitet von SweetArsch

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sweetdream510
Geschrieben

Drehen wir einfachdie Zeit um 150 Jahre zurück und leben mit den Mitteln,die die Menschen damals hatten.......das dürfte weitaus klimaschonender sein.
Damals gabs den Ausdruck globale Erwärmung noch nicht....glaub ich


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Geschrieben

Das regelt sich alles von alleine.

Die Natur schlägt zurück.


LG xray666


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Geschrieben

Damals gabs den Ausdruck globale Erwärmung noch nicht....glaub ich



... und kein Internet(t)


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Eraser87
Geschrieben

hm eine gute Frage :-)

Ist die welt noch zu retten?

Tatsache ist, dass in den letzten Jahren der Klimawandel zu einer immer größeren Bedrohung für die Menschen wird. Der größte Teil der zivilisierten Menschen weiß das auch, genauso dass wir selber schuld sind, doch kaum einer ist wirklich bereit aktiv etwas dafür zu tun. In den letzten Jahren macht sich trozdem langsam ein Umdenken in der Gesellschaft und der Politik hin zu mehr Klimaschutz bemerkbar.


Hier nochmal ne kurze Zusammenfassung des letzten IPCC-Berichts (2007)
Er gilt als generelle Diskussionsgrundlage der Politik


An der Klimaerwärmung besteht kein Zweifel, Belege sind die steigenden Temperaturen, das weitverbreitete Schmelzen von Eis und Schnee und ein ansteigender Meeresspiegel.

Die Klimaerwärmung hat bereits erkennbare Auswirkungen auf viele natürliche Systeme, etwa den früheren Frühlingsbeginn oder die polwärts bzw. in höhere Lagen gerichtete Veränderung des Verbreitungsgebietes von Tier- und Pflanzenarten.

Die Ursachen für die Klimaerwärmung liegen sehr wahrscheinlich (Wahrscheinlichkeit > 90 Prozent) in dem vom Menschen verursachten Anstieg der Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre. Die Konzentrationen von Kohlendioxid und Methan liegen nicht nur weit höher als vor Beginn der Industrialisierung, sondern auch höher als in den vergangenen 650.000 Jahren der Erdgeschichte. Von 1970 bis 2004 sind die Emissionen an Treibhausgasen um 70 Prozent gestiegen, die von Kohlendioxid sogar um 80 Prozent.

Bei der Fortsetzung der bisherigen Politik werden die Konzentrationen an Treibhausgasen weiter steigen. Wie stark die Konzentrationen steigen, hängt von den Annahmen über Wirtschafts- und Technologieentwicklungen ab, die in verschiedenen Szenarien untersucht wurden. Die Bandbreite der möglichen daraus folgenden Temperaturerhöhung bis Ende des 21. Jahrhunderts liegt bei 1,1 bis 6,4 °C.

Die möglichen Folgen umfassen unter anderem zunehmende Wetterextreme wie Hitzetage, Hitzewellen und Starkregen. Tropische Stürme werden heftiger; in hohen Breiten nimmt die Niederschlagsmenge zu, in niederigen Breiten ab. Semiaride Gebiete werden unter zunehmendem Wassermangel leiden. Besonders betroffen werden Afrika (schwere Beeinträchtigungen der Landwirtschaft in vielen Ländern) und Asien (Überflutungen in den bevölkerungsreichen Großdeltas) sein.

Die Erwärmung würde selbst bei gleichbleibenden Treibhausgas-Konzentrationen auch nach Ende des 21. Jahrhunderts weiter gehen, da einmal in Gang gesetzte Veränderungen im Klimasystem erst nach Jahrhunderten zu einem neuen Gleichgewicht finden. Dieses betrifft auch den Anstieg des Meeresspiegels, dessen langfristiger Ausmaß sich derzeit noch nicht quantifizieren lässt. Ähnliches gilt für das mögliche Eintreten abrupter oder unumkehrbarer Folgen.

Die Anpassung an den Klimawandel muss und kann verbessert werden; Anpassung alleine wird aber nicht ausreichen, mit den Folgen zurechtzukommen, zumal die Möglichkeiten zur Anpassung regional sehr unterschiedlich sind. Gerade die am meisten betroffenen Regionen können sich am wenigsten schützen.

Es bestehen aber zahlreiche Möglichkeiten, die tatsächliche Erwärmung durch Maßnahmen gegen den Klimawandel geringer als in den Szenarien berechnet zu halten. Die wichtigsten Technologien im Kampf gegen den Klimawandel sind solche zur effizienten Energienutzung und die Nutzung kohlenstoffärmerer und -freier Energiequellen. Zur Umsetzung können Regierungen beitragen, indem sie den Ausstoß von Treibhausgasen mit einem Preis versehen; dieser macht die notwendigen Maßnahmen eher wirtschaftlich. Die Kosten für den Klimaschutz würden selbst bei anspruchsvollen Zielen einer Reduktion des durchschnittlichen Wachstums um höchstens 0,12 Prozent entsprechen.

Ich denke das ist doch mal sehr aufschlussreich, verständlich und für den ersten echten Poast auch ausführlich genug ;-)

lg Eraser


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Geschrieben

... und wenn Ja, wie ?..?

Na dann änder doch was! Tun!


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Cellerpaar
Geschrieben (bearbeitet)

Antwort : Ja sie ist noch zu Retten.

An der Klimaerwärmung besteht kein Zweifel, Belege sind die steigenden Temperaturen, das weitverbreitete Schmelzen von Eis und Schnee und ein ansteigender Meeresspiegel.



Das kann so nicht Stimmen. Hier ein paar Beispiele warum es nicht stimmen kann.

Grönland, bedeutet Grünland. Als die Wikinger Grönland entdeckten war die Insel nich voller Eis sondern eine grüne Insel. Also musse es zwischenzeitlich eine Eiszeit gegeben haben die dafür sorgte das eine grüne Insel sich in eine Insel voller Eis verwandelte.

Die angeblichen Temperatursteigerungen gab es früher auch schon. Es gab im Mittelalter Sommer in denen Schnee fiel und es gab auch Winter in denen man aufgrund der Wärme im Rhein schwimmen konnte.

Jetzt kommt aber eine Frage:

Kann uns mal jemand erklären wie es die Klimaerwärmung schafft eine Pause einzulegen ???

Nach einer neuen Studie, die am 1. Mai in der internationalen Fachzeitschrift „Nature“ erscheint, könnte es damit in den nächsten Jahren erst einmal mit der Klimaerwärmung vorbei sein. Immer häufiger hat man in den letzten Jahrzehnten weltweit neue Temperaturrekorde verzeichnet. Grund dafür ist eine natürliche Klimaschwankung, die voraussichtlich den langfristigen Erwärmungstrend im kommenden Jahrzehnt etwas abmildert. Dies haben Klimaforscher des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und des Max-Planck Instituts (MPI) für Meteorologie anhand von verfeinerten Klimamodellvorhersagen berechnet.


Es hat sich nicht geändert aber die Klimaerwärmung macht Pause. Was stimmt nun. Haben wir eine Klimaerwärmung ???
Wenn ja, dann ist sie permanent und hört nicht mal eben für ein paar Jahre auf.

Oder haben wir eben keine Klimaerwärmung sondern unterliegen einem ganz normalem Zyklus ???

Gruss aus Celle

PS: Wir reden hier von Wissenschaftlern die uns eine Klimaerwärmung vorhersagen aber beim Wetter noch nicht einmal in der lage sind zu 100 % vorherzusagen wie das Wetter in 3 Tagen ist. Und genau die wollen uns nun erklären wie das Wetter in Hundert Jahren ist und was wir machen müssen damit es nicht dazu kommt. Die ganzen Zahlen und daten auf die sie sich stützen sind aus den letzten 70 Jahren. Was sind 70 Jahre für die Erde ???

Noch nicht einmal ein Augenzwinkern.


bearbeitet von Cellerpaar

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Segramon
Geschrieben

@ Celler Paar:
Ein paar Anmerkungen:
1. Langfristige Trends lassen sich in der Tat besser vorhersagen als kurzfristige. Dies ist eine Grundregel der Stochastik: Wahrscheinlichkeit sagt nichts über das konkrete Schicksal aus.
2. Es ist richtig, dass es auch natürliche Schwankungen des Klimas gibt. Davon ist sicher die Welt auch nicht untergangen. Das sagt aber nichts darüber aus, wie sich die auf einzelne Menschen in bestimmten Regionen auswirken wird (die sog. "kleine Eiszeit" im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit hat z.B. Mitteleuropa schwer zurückgeworfen). Demgegenüber gehen auch die meisten pessimistischen Prognosen davon aus, dass Mittel- und Nordeuropa von einer Erwärmung im wesentlichen profitieren wird.
3. Überhaupt geht es nicht um sichere Erkenntnisse, sondern um Warnung vor Risiken. Risikoeinschätzung ist - jenseits versicherungsmathematischer Modelle, die übrigens auch nicht immer funktionieren - immer eine persönliche Angelegenheit und damit nur eingeschränkt konsensfähig: dies zeigen hier die zahlreichen (teilweise recht scharf geführten) Debatten in den diversen "Ohne-Gummi"-Threads.
4. In diesem Bereich kommt noch die Verantortung für künftige Generationen hinzu: derzeit stehen Entscheidungen an, die sich nicht wieder rückgängig machen lassen und die im Falle des Fehlschlages künftige Generationen erheblich belasten können. Wie schwer diese Belastungen sein können, zeigt sich gerade hier in Deutschland: wer nicht gern an die Hypotheken aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts erinnert wird, sollte sich auch überlegen, was man vielleicht im Jahre 2060 über ihn/sie denken wird.


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Geschrieben

so weit ich es weiss, ist die angesprochende kleine eiszeit im MA durch einen großen vulkanausbruch verursacht.

in bezuch auf grönland ist diese grün gewesen als die pole eine andere stellung hatten.


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Cellerpaar
Geschrieben

Und genau das zeigt uns doch, das wir noch soviel veranstalten können um irgendwelche Klimakatastrophen abzuwenden. Wenn die Natur (Erde) etwas macht was wir gar nicht beinflussen können.

Üblegen wir doch mal. Wenn ein Vulkanausbruch die kleine Eiszeit eingeleitet hat. Wie wollen wir verhindern das dieses wieder Passiert ???

Wenn Grönland früher Eisfrei war aufgrund der position der Pole. Woher wollen wir wissen das nicht eine kleine Verschiebung der Pole genau das passieren lässt was gerade passiert ??? Nur hat es eben etwas länger gedauert bis sich die Verschiebung bemerkbar gemacht hat.

Gruss aus Celle


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Geschrieben

der unterschied, ist aber dass das eine ein natürlicher ablauf war, das andere aber von menschenhand verursacht und somit den menschen das rückgrat brechen kann.

in 4 milliarden jahren ist es sowieso vollkommen egal dann hat sich die sonne so aufgebläht, das hier kein leben mehr bestehen kann.


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Cellerpaar
Geschrieben

Wer kann denn mit Sicherheit behaupten das es von Menschenhand verursacht worden ist ???

Wie schon mal gefragt: Kann es nicht so sein das dieses alles noch mit der Verschiebung der Pole zusammenhängt ???

Die Folgen sind ja nun nicht von heute auf morgen sichtbar, sondern über einen längeren Zeitraum hinweg. Die kleine Eiszeit kam ja auch nicht von heut auf morgen durch den Vulkanausbruch sondern vollzog sich über ca 130 Jahre.


Gruss aus Celle


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Segramon
Geschrieben

Wer kann denn mit Sicherheit behaupten das es von Menschenhand verursacht worden ist ???



Muss man das "mit Sicherheit behaupten"? Oder reicht nicht vielleicht schon die Gefahr?


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Cellerpaar
Geschrieben

Oder reicht nicht vielleicht schon die Gefahr?



Genau darum geht es ja, ist diese Gefahr überhaupt vorhanden ???

Wenn man sich anschaut auf welchen Daten diese Gefahr basiert. Kann man da wirklich von einer Gefahr sprechen. Oder ist es einfach nur eine Vermutung die sich gar nicht begründen lässt.

Gruss aus Celle


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Geschrieben



Wenn man sich anschaut auf welchen Daten diese Gefahr basiert. Kann man da wirklich von einer Gefahr sprechen. Oder ist es einfach nur eine Vermutung die sich gar nicht begründen lässt.



Klima ist eine solch komplexe Angelegenheit, daß kein Wissenschaftler der Welt sich auf irgendeine Vorhersage festlegen würde. Weil er es nicht kann, weil es eben nach wissenschaftlichen Methoden nicht "beweisbar" ist. Denn es gibt keine zweite, dritte, vierte Experimentalwelt, in der man mal gucken kann, "was passiert, wenn...". Deswegen redet man nur von "Vermutungen" und "Wahrscheinlichkeiten" und "Tendenzen". Andererseits ist es eine zynische Art, Russisch-Roulette zu spielen, in dem man sagt, "könnte sein, könnte nicht sein" und sich darauf berufend herausredet, jegliche Form des Klimaschutzes zu negieren.

Aber wie sagte jemand noch so schön "Leben ist eine Geschlechtskrankheit, die 100% mit dem Tod endet"...


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Cellerpaar
Geschrieben

Andererseits ist es eine zynische Art, Russisch-Roulette zu spielen, in dem man sagt, "könnte sein, könnte nicht sein" und sich darauf berufend herausredet, jegliche Form des Klimaschutzes zu negieren.



Wir reden uns weder heraus noch spielen wir Russisch-Roulette.

Haben wir irgendwo geschrieben das wir gegen irgendwelche massnahmen sind ???

Nein haben wir nicht. Wir haben Fragen gestellt.

Wogegen wir etwas haben ist das Wort Klimaschutz.

Gruss aus Celle


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Segramon
Geschrieben

Genau darum geht es ja, ist diese Gefahr überhaupt vorhanden ???
Kann man da wirklich von einer Gefahr sprechen. Oder ist es einfach nur eine Vermutung die sich gar nicht begründen lässt.



Der einzige wirkliche Nachweis einer Gefahr liegt vor, wenn sie sich realisiert. Vorher sind es immer nur statistische Wahrscheinlichkeiten.
Das bedeutet auch, dass Gefahreneinschätzungen immer nur mit Vermutungen einhergehen. Diese sind bisweilen auch falsch: wenn ich nach München fliege, ist das Risiko eines Unfalls auf der (kurzen) Autobahnfahrt zum Flughafen erheblich höher als beim anschließenden Flug. Mit anderen Worten: am check-in habe ich das Schlimmste schon hinter mir (einschließlich der Idioten, die wie die Irren am Terminal vorbeiheizen). Trotzdem kriegen die meisten ihre Beklemmungen erst im Flieger.
Vor diesem Hintergrund kann ein allgemeiner Konsens nicht gefordert werden. Dieser ist in der Regel nicht zu erhalten. Wer das nicht glauben will, dem seien - noch einmal - die zahlreichen "Ohne-Gummi"-Threads empfohlen: immer wieder zitiert irgendeiner irgendeine angebliche Erkenntnis, wonach es insbesondere das HIV-Risiko gar nicht gebe oder dieses weit überschätzt werde. Verzichtet Ihr deswegen beim Sex mit anderen auf Kondome?
Letztlich stellt sich immer die gleiche Frage: welchen Aufwand muss ich treiben, um ungewisse Nachteile zu vermeiden? Wer diese Frage scheut, müsste konsequenterweise alle Versicherungen kündigen. Und hier ist der Aufwand - meines Erachtens - verkraftbar, während der drohende Nachteil u.U. für viele - vielleicht nicht gerade in Mitteleuropa - existenzbedrohend sein kann.


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SweetArsch
Geschrieben

Um es mal nett zu sagen: Wir erheben seit gut 100 Jahren Klimadaten. Global wird das aber erst seit einigen Jahrzehnten gemacht.
Wie kann man da so vermessen sein, anzunehmen, die Interpretation dieser seit gut einem Jahrhundert stattfindenden Datenerhebung gebe uns Anlaß, daraus Thesen abzuleiten, die sich über geodätische Zeiträume erstrecken.
Ok, ich gebe ja zu, der Mensch verändert durch seine unaufhörlich statt findenden Eingriffe die Welt in einem stärkerem Maße als irgendeine andere Spezies es bisher getan hat (so weit wir wissen... ), aber an Hand dessen Weltuntergangs-Szenarien zu entwickeln oder gar den Begriff des Antrophozäicum's als neue, geodätische Epoche einzuführen halte ich für überheblich und völlig vermessen.
So toll sind wir auch nicht.
Wenn die Sonne Schnupfen kriegt, kackt hier alles ab.


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Geschrieben

Ist die Welt noch zu retten ?

meine negative seite beantwortet diese frage mit einem ziemlich klaren nein .
die positive seite hofft das sie noch dreisig jahre hält und danach ist diese frage sehr wahrscheinlich für mich eh unwichtig .

für mich das interessante ist dabei das zukunftsprognosen bisher immer mit nahezu hundertprozentiger sicherheit in die hose gegangen sind .
ich beschäftige mich schon sehr lange zeit mit dieser thematik und es ist immer wieder erstaunlich mit welcher regelmäßigkeit auch wissenschaftler in die kloschüssel greifen wenn sie nur die nächsten 10 oder 20 jahre vorhersagen wollen .

sollte sich jemand ernsthaft für dieses thema interessieren , in den 70ern kam jedes jahr ein buch mit dem titel "das neue universum 72" , 73 , 74 und so weiter heraus in dem auch wissenschaftler zukunftsprognosen abgaben , heute sind diese bücher zum schreien komisch .

was das klima angeht , dieses thema ist zur zeit "in" also gibt ein jeder gerne seinen kommentar dazu ab .
vielleicht ist es ja möglich tendenzen zu erkennen , solange aber kein wissenschaftler dazu in der lage ist zu berechnen ob bei einer geworfenen 20 centmünze das bild oder die zahl nach der "landung" oben liegt bin ich eher skeptisch was die vorhersagen betrifft .

in beiden fällen handelt es sich um chaotische systeme nur ist eine berechnung der umwelteinflüsse um ein milliardenfaches schwieriger .

ich bin mir also fast sicher das es uns kalt erwischen wird , während wir noch über umweltthemen diskutieren kommt die gefahr unter umständen aus einer ganz anderen richtung .
mir zum beispiel macht im moment eher sorgen das die fossilen brennstoffe zur neige gehen und wir zu großen teilen noch darauf angewiesen sind .

natürlich gibt es noch hunderte anderer dinge die passieren könnten , wer zum beispiel yellostone und vulkan bei google eingibt wird nachlesen können das der gesammte yellostone-nationalpark nichts anderes ist als ein riesiger vulkan dessen ausbruch das leben auf der erde recht schnell beenden würde und alle zeichen weisen darauf hin das sich dieser supervulkan auf einen ausbruch vorbereitet .

solche beispiele könnte man noch viele bringen .
aber wie gesagt , solange es die nächsten 25 oder 30 jahre noch gut geht bin ich schon zufrieden .


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