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Angielein80

Umgang mit dem Todestag

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Hab im Mai meine beste Freundinn verloren, sicher wird die Weihnachtszeit viel nachgedacht. Aber wir tragen sie in unserm Herzen ,das is das wichtigste.

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Geschrieben

Guten Morgen, nun wenn Du bedenkst, das alle Seelen immer miteinander verbunden sind, kann so einen Seele nie wirklich verloren gehen. Mir ist nun schon mehrmals tragisches Unglück wieder fahren und meist, ist es eben die menschliche Ungewissheit und die fehlenden Antworten, die es einem so schwer machen, mit einem Verlust, wenn man Ihn so sieht, umzugehen. Ich könnte es Dir auch noch aus Sicht meiner Tätigkeit erklären, wenn es Dir weiterhelfen würde. Wenn Du Interesse hast, schreib mich persönlich an. Dir und allen anderen hier trotz allem eine schöne Zeit.

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hurzileinchen
Geschrieben
vor 57 Minuten, schrieb Angielein80:

Hallo liebe Liebenden,

Erstmal bedank ich mich bei Arcadius für den tollen Beitrag, den er über den Tod reingestellt hat! .....

.....

Klar hat man den Menschen immer im Herzen und denkt das ganze Jahr an ihn, doch an diesem Tag ist er ja noch präsenter.

Ich werde heute zum Familiengrab fahren, ein Blümchen und Kerze drauf stellen. Danach fahre ich in mein Heimatdorf zum ehemaligen Haus und darauf geh ich zum Strand, der nicht weit weg ist, zu unserem Platz und werde mich dahin setzen und auf das Wasser raus gucken.

 

Auch ich mache es manchmal so, dass ich Orte aufsuche, die irgendeine Verbindung zu dem verstorbenen und mir haben...

Ich fühle mich dann irgendwie dichter dran...

 

1986 ist meine beste Freundin 18-jährig in der Silvesternacht bei einem Autounfall ums Leben gekommen...

Die Silvesternacht gehört(e) oft IHR und meinen Gedanken an Sie...

Dazu dann das obligatorische Anstoßen am 1. Januar an ihrem Grab mit mehreren Freunden inklusive alter Geschichten und weinen und lachen...! und bitterbösen blicken von anderen Friedhofsbesuchern... 

 

 

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Geschrieben

Tot ist tot (tut mir leid wenn ich das so hart sag). Der Tote hat auch nichts mehr von

hurzileinchen
Geschrieben

@texte_lilly stimmt...

 

ICH mache solche Dinge nicht FÜR den Toten, sondern für MICH und MEIN Gefühl...

Einfach mal innehalten und fühlen...

 

 

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Geschrieben

Ich halte es wie mein Vorposter. Ich gedenke im Kopf und benötige dafür keinen Ort und keine Zeit.

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Geschrieben

Um einen lieben Menschen in Erinnerung zu behalten sind solche Rituale schoen. Ich selbst brauche keinen Ort dafür , ich kann die Erinnerungen jeder Zeit abrufen , und mache dies nicht an Dingen orten fest ...es war an bestimmten orten Schoen ,zu bestimmten Zeiten ,diese sind in meinem Kopf .

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Nitrobär
Geschrieben

Die allermeisten Todestage hab ich gar nicht gespeichert , also sind es meist Situationen oder Orte

( da schon auch der Friedhof den regelmäßig quere ) die mich an bestimmte Menschen erinnern .

Ich weiß aber das es für viele Menschen sehr wichtig ist einen konkreten Ort zu Trauern zu haben und aus diesem Grund werde ich es 

" meinen Menschen " überlassen , was sie lieber haben .

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Walnuß
Geschrieben

@Angielein80

Der erste Todestag oder auch Trennungstag hat zumeist die größte Bedeutung. Viele schöne und manchmal auch schwere Jahre hat man zusammen verbracht und in diesem ersten Jahr nach dem Abschied, dem "Trauerjahr" hat man viele Dinge alleine gemacht: Der Geburtstag von Freunden und Verwandten, der eigene Geburtstag, der des geliebten Verabschiedeten und Weihnachten... Dieses Trauerjahr ist gut, wir spüren die Gefühle, lassen sie zu und es ist gut, dass die Gefühle uns ergreifen.

Solch ein Erinnerungsort ist für mich ganz besonders wichtig. Ich muss nicht immer hingehen, vieles passiert wie auch bei meinem geschätzten "Vorschreiberich avatar..." in meinem Kopf. Manchmal gehe ich dort hin, aber egal wie, es ist gut zu wissen, dass es diesen Ort gibt und dass ich jederzeit dort hin kann. Die weiteren Trauertage haben später für mich eine eher untergeordnete Bedeutung.

Das beste an allem jedoch ist das Gefühl: Zu wissen, dass man lieben kann.

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Pug84
Geschrieben

Ich habe leider mehr Todestage zu bedenken wie Geburtstage. Ich mach das so wie du, erst Friedhof besuchen und dann noch einen großen Spaziergang

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hurzileinchen
Geschrieben
vor 5 Minuten, schrieb Hildchen758:

Der Todestag meines Mannes fiel auf den 11. Geburtstag meiner Tochter.

Gerade in den ersten zwei/drei Jahren war es für uns beide sehr schwer ihren Geburtstag als das zu begreifen was er verdient hat - ein Tag zum Feiern.

Mittlerweile haben wir diesen Tag zu UNSEREM Tag gemacht. Meine Tochter ist nun 19 und dieser besondere Tag ist unser "Mädelstag" den wir gemeinsam verbringen. Ob Wellnesstag oder Shopping, ob Theater oder ein Restaurantbesuch - der Tag gehört uns. Meine Tochter gleicht ihrem Vater in vielerlei Hinsicht - für mich lebt er in ihr weiter.

Ich brauche keinen besonderen Ort um an meinen Mann zu denken, brauche dafür auch keinen bestimmten Tag. In meinem Herzen hat er einen festen Platz er begleitet mich auf auf angenehme Weise durchs Leben.

 

Genau SO!!

toll!

 

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Solche Tage belasten uns sehr, und es zeugt auch von sehr viel Kraft, wenn man so offen damit umgeht, und Orte besucht die an den oder die verstorbenen erinnern. Das ist meine Meinung.. Diese Menschen hinterlassen eine Lücke im Leben, und es schmerzt sehr, ganz besonders an solchen Tagen. Aber ich denke auch, dass uns genau diese Leute welche wir jetzt so vermissen sagen würden, dass wir nicht zu traurig sein sollen und unser Leben weiter Leben sollen. Dass es ihnen da wo sie sind gut geht und sie kein Leid mehr erfahren müssen. Es ist ein sensibles Thema, welches auf jeden Menschen anders wirkt. Aber ich habe das für mich selbst so ausgemacht..

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Angielein80
Geschrieben

Jeder geht damit anders um, handhabt es anders. Finde ich gut, das macht uns aus. Ich behandel auch nicht jeden Todestag von meinen geliebten gleich, da sie alle verschiedene Charaktere hatten. Für mich muss es was sein was die Person und mich verbindet. An Geburtstagen wird gefeiert, hört sich für viele makaber an, doch meine Lieben waren locker drauf und das war deren Wunsch.

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Nitrobär
Geschrieben

@Angielein80

Wie soll ich mir denn eine solche " Geburtstagsfeier " vorstellen ? 

Geschrieben

@eddie750 das tut mir wirklich sehr leid. Ich mag mir gar nicht vorstellen wie es ist seinen besten Freund zu verlieren. Ich kenne meinen nun seit beinahe 17 Jahren und sind seit Tag 1 unzertrennlich. Wirklich mein tiefstes Beileid. Gerade dazu noch die Unwissenheit um die genauen Umstände. Das ist wirklich grausam.

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blueant
Geschrieben

Wir gehen Cocktails trinken.
Das hat sich unsere Mama so gewünscht. Es gibt  Sex the Bitch ihren Lieblingscocktail.

Wenn ich eine Kirche besichtigen zünde ich eine Kerze an, aus Trauer und aus Dankbarkeit für die tollen Menschen die ich kennenlernen und mit denen ich Zeit verbringen durfte.

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Engelschen_72
Geschrieben
vor 5 Stunden, schrieb Angielein80:

wie ihr mit dem Todestag eines geliebten Menschen umgeht?

Es gibt so einige Todestage mir wichtiger Menschen, die vorausgegangen sind.

Seit Jahren begleiten sie mich, in meinem Herzen, meinen Gedanken. Aber ich brauche an dem Todestag kein Ritual, mache da nichts besonderes.

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