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munichstar

Helmpflicht auch für private Skifahrer ???

Empfohlener Beitrag

Geschrieben (bearbeitet)

Ich mach mal den Anfang, weil morgen aus aktuellen Anlass diskutiert wird, sollen die Hobbyskifahrer auch mit Helm fahren???
auch der Alkahol spielt bei manchen Unfällen da eine Rolle mit..., aber wo bleibt die persönliche Freiheit....aber wenn ich evtl. von einen betrunkenen Skifahrer überfahren werde., was dann...wo da die Grenze ziehn...????


bearbeitet von munichstar
Geschrieben

Sollten gescheiter Alkohol Kontrollen einführen als Helmpflicht


Geschrieben

Da hast du natürlich Recht, aber ich würde mich bedanken mit so einem dämlichen Deckel auf den Kopp rumdüsen zu müssen nur weil andere nicht wissen wenn sie den Kanal voll haben.


Geschrieben

HIER DER AKTUELLE TRAURIGE ANLASS
Zeitungsmeldung ist von Kurier-online /Österreich
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>>>Bei einem Skiunfall auf der Riesneralm (Bezirk Liezen) in der Obersteiermark ist am Neujahrstag der Ministerpräsident des deutschen Freistaats Thüringen, Dieter Althaus, schwer verletzt worden. Wie die Sicherheitsdirektion für die Steiermark mitteilte, war es zwischen Althaus und einer Touristin zu einem Zusammenstoß gekommen.

Der folgenschwere Zusammenstoß hatte sich laut Exekutive gegen 14.45 Uhr an der Kreuzung von zwei Abfahrten ereignet. Beide Verletzten wurden von den Rettungskräften mit dem Akja zur Talstation gebracht und dort vom Team des ÖAMTC-Rettungshubschraubers Christophorus 14 übernommen.

Komplikationen
Die in der USA wohnhafte 41-jährige Slowakin erlag noch auf dem Transport ins Krankenhaus ihren schweren Kopfverletzungen.

Bei Althaus, der nach dem Unfall ansprechbar war, hätten sich in der Folge nicht näher bezeichnete Komplikationen ergeben, hieß es. Der thüringische Ministerpräsident wurde ins Krankenhaus Schwarzach im Pongau geflogen, wo er um 18.15 Uhr eintraf und sofort im Schockraum behandelt wurde. <<<

_____


Geschrieben

Ich les da nix von einem Betrunkenen.

Im Eingangspost ging es um Helmpflicht wegen den Besoffenen.

Schade ist, wenn das nun nicht eine Person des öffentlichen Lebens wäre hätte kein Hahn danach gekräht


Geschrieben

ich habe meinen Anfangstext etwas geändert, aber es wird die Diskussion aufkommen, und wird schon in den Kliniken in den betroffenden Skigebieten heiss geredet....ist leider so..es muss immer was passieren....Leider.


Geschrieben

Man kann vieles natürlich auch Übertreiben.
Wenn ich sehe wie Kinder heute auf ihren Fahrrädern unterwegs sein müssen, denke ich oft: Was hatte ich für eine schöne Kindheit!


ohne-limitsDWT
Geschrieben

Die künftige Skiausrüstung sieht so aus
Praktisch mit Schutzschild zur Abwehr vom Querverkehr und Schwert zum Markieren der Pistenrüpel zwecks späterer Identifikation ausgestattet.
Der stabil Korpus und der windschnittige Helm aus poliertem Stahl schützen beim Sturz und vor Markierungen durch andere Mitsportler, die leider übersehen wurden.
Der Federbausch auf dem Held zeigt in Ruhestellung die Windrichtung an und ermöglich es, durch eine Berechnung aufgrund des Neigungswinkels die Geschwindigkeit des Fahrers zu ermitteln.
Für die jüngeren Skifahrer gibt es diese Version

Wer einen gefährliche Sport betreibt, muss damit rechnen, dass irgend wann Vorschriften erlassen werden.
Ein Versuch war der Ausfall der Krankenversicherung bei einem Unfall. Wurde aufgrund der Solidaritätspflicht gekänzelt.
Besser als jede Schutzkleidung, zumal sie lediglich einen Körperteil bedingt schützt, sind Kontrollen.
Ich befürworte es, dass verstärkt Alkoholkontrollen durchgeführt werden.
Wer sich betrinken will, der sollte die Bretter stehen und sich fahren lassen.
Um die Wirksamkeit der Kontrollen zu untermauern schlage ich vor, dass bei Alkoholeinfluss der Führerschein entzogen, eine Fahrsperre und eine Geldstrafe verhängt werden.
Wer bei der Ausübung eines ohnehin gefährlichen Sports fahrlässig handelt, wird es auch im Straßenverkehr machen.


Geschrieben

Der folgenschwere Zusammenstoß hatte sich laut Exekutive gegen 14.45 Uhr an der Kreuzung von zwei Abfahrten ereignet.

Wie wäre es denn mit kreuzugsfreiem Ausbau von Pisten?


0815Erwin
Geschrieben

Stichwort Kreuzung.
Bei einem Skiurlaub im Ösiland fiel mir die Kreuzung eine Roten Piste mit der Anfängerhügelpiste auf, die beim Erstabfahren der roten Piste nicht zu erkennen war. Fast jeder hat das Stück "Autobahn" ausgereizt.

Das besonders Betrunkene Unfug machen, ist mir während meine Urlauben nicht aufgefallen.
Meißtens kullerten die schon recht früh nur noch die Talabfahrt hinab.

An Snowbordern, die unfreiwillig überall im Schnee sitzen, erfreue ich mich am meißten.


Pumakaetzchen
Geschrieben

Ich wäre eher für Intelligenztests. Wie viele Idioten fahren in abgesperrte Gebiete und dann ist das Geschrei groß, wenn diese Deppen in ner Lawine krepieren. Nur weil Tiefschneefahren ja sooo geil ist.

Wozu also Helme? Edle, schützenswerte Körperteile werden bei denen eh nicht verletzt.


Dickerhund
Geschrieben

Moment mal, da fährt also ein CDU-Politiker Ski, dabei kommt eine Frau ums Leben.
Ergo, könnte ja die Bild-Schlagzeile lauten:

CDU Politiker tötet Frau.
Schon jetzt wird ein Verbotsantrag gegen die CDU laut !


MannohneSusi
Geschrieben

Wieso "private" Skifahrer? Gibt es auch "öffentliche" Skifahrer?


Der Mann


Kludi
Geschrieben

Ich finde es gut einen Helm bei gewissen Sportarten zu tragen.
Wenn ich mit dem Mountainbike privat fahre,dann auch mit Helm.Schon alleine für meine eigene Sicherheit !
Auch beim Skifahren finde ich es sehr sinnvoll.
Es sollte aber keine Pflicht werden,sondern jedem selber überlassen sein.


Leckerbaer6
Geschrieben

Grundsätzlich ist ein Helm mittlerweilen beim Skifahren nicht schlecht. Das Problem ist aber nicht alleine die Sauferei, sondern viele Unfälle entstehen aufgrund der veränderten Skitechnik. Ein Carvingski ist aufgrund der Carvingtechnik (Kanten) schneller, einmal ausgebrochen vom "Normalo-Skifahrer" nicht mehr zu kontrollieren. Die Taillierungen wurden immer schmäler, ja, man setzt sogar noch Erhöhungsplatten auf. Durch die einfache Fahrtechnik kann ein Anfänger schon nach ein paar Stunden auf die Piste losgelassen werden. Aufgrund dieser Technik haben Unfälle aufgrund zu hoher Geschwindigkeit gepaart mit Unfähigkeit überproportional zugenommen. Auch die Knochenbrüche usw. sind nach oben geschnellt. Eine bereits geführte Diskussion zur Beschränkung der Taillierung wurde Ergebnislos abgebrochen. Also Helm auf.

Solange Alkohol und Skifahren für die meisten zusammen gehört, wird es aufgrund der hohen Einnahmen bei den Wirten und Tourismusorten nie zu einer Änderung kommen.

Versicherungstechnisch ist Skifahren unter Alkoholeinfluss in Verbindung mit einem verschuldeten Unfall eine grobe Fahrlässigkeit und die private Haftpflicht zahlt nicht. Auch die Krankenversicherung, Auslandskrankenversicherung und Unfallversicherung können Leistungsfrei bleiben (dies gilt auch bei Skifahren abseits der Piste, wenn diese Hänge gesperrt sind oder Lawinenwarnung ausgegeben ist).
Auch ein Verstoss gegen die 10 Pistenregeln (zum Beispiel Vorfahrtsregel) wird sehr oft bei Prozessen von den Gerichten geprüft.

Übrigends sind Pistenkreuzungen etwas normales, aber ausreichend gekennzeichnet.

@GeileRubens
Das hat nichts mit Übertreibung zu tun. Denk mal an Deine Kindheit. Wieviele Autos gab es damals und heute? Welche Geschwindigkeiten wurden gefahren?


pAnakin
Geschrieben

völlig ab vom thema frage ICH mich: gibt es eigentlich kein wichtigeres thema, als einen(!) verunglückten ski-fahrer, der zum glück etwas prominenter ist, als die frau und mutter von vier kindern, die dabei um's leben gekommen ist? es gibt täglich wahrscheinlich hunderte vergleichbarer unfälle, über die kein wort verloren wird.

das ist doch schon fast pervers, dass so ein thema den ganzen tag über die nachrichten dominiert. das tut mir ja auch leid für den mir bis dahin vollkommen unbekannten thüringer, aber das kann doch bitte nicht das topthema einer ganzen nation sein, wie lange nun gebraucht wird um den kerl aus'm koma wieder rauszuholen? aber GOTT SEI DANK ist ja nun auch der geschäftsbetrieb des landtages gesichert, weil die finanztante eingesprungen ist. ich bin wirklich erleichtert.

immerhin hat der thüringer landtag der familie der getöteten frau konduliert. da werden die vier kinder sich sicherlich drüber freuen.


Geschrieben

..aber vielleicht hilft es denoch das hier zum Top-Thema machen....etwas mehr Rücksicht, da einen Deut defensiver fahren....
___
ES GIBT NUR EIN LEBEN AUF DER ERDE


Engelschen_72
Geschrieben

Ich kann da Panakin nur zu 100% zustimmen !

@Munichstar ...
Hat nur ein Bericht über besoffene Autofahrer andere abgehalten besoffen ins Auto zu steigen ?
Hat nur ein Bericht über mit Drogen zugepumpte Autofahrer andere abgehalten zugedröhnt ins Auto zu steigen ?
Hat nur ein Bericht über Radfahrer , die ohne Radhelm fahren und sich dabei schwere Verletzungen im Falle eines Unfalles zugezogen haben , andere dazu bewogen , sich einen Helm aufzusetzen ?
Nein


Geschrieben

@Geile72...
so lang es bei einigen Klick macht, dann war die Aufkärung, wie auch bei anderen Themen 100% richtig am Platz.


Leckerbaer6
Geschrieben

@Geile72

Du beantwortest Deine drei gestellten Fragen generell mit NEIN.
Woher hast du denn diese Erkenntnis? So etwas kannst Du nur für Dich beantworten.
Ich kann nur sagen, dass es gut ist, mit Helm unterwegs zu sein. Ich habe immer (und auch heute noch) darauf geachtet, dass meine Kinder beim Radfahren einen Helm aufhaben (aufgrund eigener Erfahrung beim Mountainbiken); und vor zwei Jahren fuhr mein Jüngster in ein Auto, flog über die Motorhaube, stürzte auf den Kopf. Helm zwar kaputt, nur eine Gehirnerschütterung; aber überlebt dank Helm.
Ich selbst trinke keinen Tropfen, wenn ich Auto fahren muss; und dies seit Jahren. Warum? Weil ich aufgrund meiner Tätigkeit zuviele Alkoholunfälle erlebt habe.

Wie @munichstar bereits sagte:
so lang es bei einigen Klick macht, dann war die Aufkärung, wie auch bei anderen Themen 100% richtig am Platz.


Randal74
Geschrieben

@Leckerbaer

Seh ich genauso! Berichte über Unfug anderer haben meiner Meinung nach grundsätzlich sicher einige andere abgehalten, den gleichen Blödsinn oder Fehler zu machen. Darüber gibt's auch nischt zu diskutieren. Sonst lönnten wir ja gleich eine philosophische Duskussion über die Notwendigkeit von Aufklärungskampagnen oder gleich über unsere Gesetze führen.... *kopfschüttel*

Außerdem stellt sich bei der Helmpflicht nicht die Frage nach Helmpflicht *oder* Alkoholverbot. Das hirnlose Gesaufe auf den Hütten und den Pisten sollte generell verboten und auch kontrolliert werden - ganz besonders wegen der kleinen Skimäuse!!


geilelatte25
Geschrieben

Also Helmpflicht ist jetzt sone sache für sich!

Klar bin ich der Meinung, dass es besser ist einen Helm zu tragen, aber wenn es zur PFLICHT wird, dann muss es auch gleich eine Bestrafung geben, wenn jemand sich nicht dran hält!

Und das finde ich dann schon wieder zu autoritär, dann könnte man genau so gut sagen, dass man als Fahrradfahrer auch einen Helm tragen sollte etc.

Ich finde jeder sollte selbst so vernünftig sein und einen Helm tragen, ich denke, dass der aktuelle Vorfall schon viele zum nachdenken anregt (da zähle ich mich auch zu, bin immer ski gefahren ohne Helm, werde mir jetzt einen holen)

Das ist meine Meinung!

Liebe Grüße an alle :-)


w0lkenr7
Geschrieben

Ich fahre nur Wasserski und da fahren alle in die gleiche Richtung. Das da jemand nach einem Sturz überfahren wird, habe ich auch noch nie erlebt.

Beim Wintersport soll das Problem auch oft der Alkohol sein. Sollte mich nicht wundern, wenn die Pistenwacht demnächst vermehrt mit Alkotestern die Fahrtüchtigkeit der übermütigen Brettlrutscher überprüft.


Geschrieben

Die Frage sollte doch letztendlich lauten:
Wie sehr schränkt jemand, der sein Recht auf persönliche Entfaltung dadurch in Anspruch nimmt, dass er keinen Helm trägt, die Möglichkeit zur persönlichen Entfaltung anderer ein?
Scheinbar nicht, denn er erhöht ja nur sein eigenes Verletzungsrisiko, daher muss man andere Faktoren in Betracht ziehen, wie z.B. die direkten und indirekten Kosten, die der Allgemeinheit entstehen, wenn jemand verletzt oder getötet wird (öffentliches Interesse), oder die Trauer und Verzweiflung bei Angehörigen und Freunden (private Interessen).
Dem wird teilweise Rechnung getragen, wenn eine Versicherung nicht oder nur eingeschränkt zahlt, wenn grob fahrlässiges Selbstverschulden vorliegt, und wenn eine Mutter ihr Kind mit Helm ausstattet.

Auf den normalen Pisten, wo ständig sich überschätzende Anfänger von hinten vorbeigeschossen kommen (zumindest war das früher so, ich glaube nicht, dass das besser geworden ist), hilft ein Helm sicherlich, das Verletzungsrisiko zu verringern, aber er schafft auch ein Gefühl von Sicherheit, das erfahrungsgemäß i.d.R. zu einen Maß an erhöhter Risikobereitschaft führt, das den Sicherheitsgewinn überkompensiert. Die schlimmsten Skiunfälle aufgrund von Kollisionen, von denen ich in meiner Kindheit gehört hatte, also abgesehen von allerlei Knochen, Gelenken und Bändern, betrafen meist den Torso (z.B. von Ski durchbohrt) und die Wirbelsäule (Querschnittlähmung), selten den Kopf, und wenn dann oft das auch beim Helm offene Gesicht (z.B. von Kante zerschlitzt, selbst gesehen und verbunden). Ich selbst habe mir als Kind, als es noch Fangriemen gab, beim Springen mit einer Kante die Schneidezähne weg gehauen.

Abseits der Pisten würde ich einen Helm da tragen, wo Eis- oder Steinschlaggefahr besteht, und das ist eine Halbschale, die man kaum bemerkt, die aber als Sturzhelm wenig taugt.

Verantwortungsbewusstsein statt Reglementierungswut!

Ski und Berg Heil!

P.S. Wegen saufen: Lappen weg ist klar aber nicht jeder Skifahrer hat einen. Daher würde ich zusätzlich Vorstrafe/Sozialstunden und im Wiederholungsfall ganz schlicht Gefängnis befürworten.


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