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Totaler Neuanfang?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

So.

"Erst wenn man alles verloren hat, hat man die Freiheit, alles zu tun." < Das Filmzitat kennen wahrscheinlich einige.
Was haltet ihr von dieser Aussage?
Könntet ihr euch vorstellen, alles umzuwerfen und etwas Neues anzufangen, wenn euer Leben bzw. ein gravierender Teil davon von heute auf morgen in sich zusammenbricht?

Als Beispiele seien genannt:
- ihr verliert euren Job und wisst, dass die Chance eine neue Stelle zu bekommen aufgrund der Arbeitsmarktsituation eher gering ist
oder
- eure Familie bzw. euer Freundeskreis (was immer euch wahrscheinlicher erscheint) verändert sich so stark, dass sie euch nicht mehr den gewohnten Halt geben
oder
- ihr bemerkt einfach, dass der von euch eingeschlagene Weg euch nur noch unzufrieden sein lässt und eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber allem macht sich in euch breit (frei nach dem Motto: 'Das bringt mich doch alles eh nicht weiter.')

Falls ihr bei den genannten Beispielen trotzdem daran arbeiten würdet, euer altes Leben wieder aufzubauen - was müsste eintreten, um euch zu einer völligen Neuorientierung zu bewegen?


sleeping_beasty
Geschrieben

Mich wolle die Firma vor ein paar Jahren dauerhaft nach China schicken.
Und da habe ich eine sichere, sehr gut bezahlte Stelle einfach gekuendigt.
Nicht jeder hielt mich fuer intelligent , aber im nachhinein hat sich herausgestellt, dass es fuer mich die richtige Entscheidung war.
Ich habe noch nie in meinem Leben so viel Freiheit, Abenteuer und Freude gehabt, wie in den letzten Jahren.
Haette ich nicht das Glueck gehabt, dass die Situation so schlecht war, dass der Schritt leicht gemacht wurde, ich wuerde vermutlich heute noch halbwegs zufrieden (aber nie wirklich gluecklich) an meinem Schreibtisch sitzen und auf meinen Herzinfarkt hinarbeiten, statt einfach zu machen, was mir richtig Spass macht!


Geschrieben

Ich würde es nicht wieder tun..hab damals alles stehen und liegen lassen und hab mich voll auf die Army fixiert. Ich war nur noch eine Army-wife und wo es meinen Ex hinzog,da war ich halt mit. Cypern sollte das nächste sein aber davor trennten wir uns und laut meines wissens war er da auch nicht hingegangen.

Ich habe mittlerweile ja auch 2 Kinder aber richtig seßhaft bin ich nicht geworden, weil ich mich selten richtig wie zuhause fühle zum wohl der Kinder bleib ich an einem Ort..trotzdem würde ich nicht ausschließen für einen gutbezahlten Job wieder meine Sachen zu packen. Solang ich für mich und meine Kinder aufkommen kann..

die Lickle


Geschrieben

Könntet ihr euch vorstellen, alles umzuwerfen und etwas Neues anzufangen, wenn euer Leben bzw. ein gravierender Teil davon von heute auf morgen in sich zusammenbricht?



Ja, das könnte ich mir vorstellen. Manchmal träume ich sogar davon, nochmal bei Null anzufangen, einfach den Reset-Knopf zu drücken und alles hinzuwerfen, um mein Leben neu aufzubauen. Einfach von einem totalen Neuanfang. An einem anderen Ort, mit anderem Umfeld, anderem Job usw.

Aber wie heißt es so schön? Gewohnheit ist der stärkste Klebstoff.
Ich versuche, aus jeder Krise und aus jeder für mich negativen Veränderung (und davon gab es in den letzten Jahren genug) Kraft zu schöpfen und zu lernen. Und mit kleinen Schritten eine Veränderung herbeizuführen, was oft schon schwer genug ist. Ich bewundere Menschen, die wirklich alles hinwerfen und neu beginnen - ich habe den Mut dazu nicht.


mollymaus11168
Geschrieben

wenn die verpflichtung meinen kindern gegenüber nicht wäre, ................... mein großer würde nicht mitgehen, weil er für die nächsten 2 jahre noch in ausbildung ist, dann wird er selber ( voraussichtlich) 3-5 jahre als koch durchs ausland ziehen.

mein kleiner wäre sofort dabei.

im ausland hätte ich mit meiner qualifikation sofort einen job, in deutschland habe ich keine chance! in dänemark z.b. hätte ich von heute auf morgen sogar einen onlinejob.

ich träume davon, einfach abzuhauen!


Geschrieben

Hi,
ich stand vor Jahren auch vor dem Nichts.
Scheidung , zwei kleine Kinder , keine Wohnung .

Das war für mich der Zeitpunkt mein Leben völlig neu zu gestalten und so zu leben wie ich es schon immer wollte.
Dank guter Freund habe ich es relativ schnell geschafft wieder Fuß zu fassen.

Ich habe mich dann selbstständig gemacht , auch da haben mich Freunde finanziell unterstützt da die Banken nicht an mich glauben wollten
Nach zwei Kurzzeitbeziehungen habe ich dann meinen heutigen Partner kennen gelernt und bin der glücklichste Mensch der Welt.

Vor gut einem Jahr habe ich mein Friseurgeschäft zu lukrativen Konditionen verkaufen können und heute bin ich "nur" Hausfrau und komme damit sehr gut klar
Das wichtigste ist für mich die Freiheit , ich kann tun und lassen was ich möchte und mit meinem Schatz an meiner Seite macht dies doppelt Spaß.
Wir planen auch nichts mehr , lassen einfach alles auf uns zukommen , denn das Schicksal kann man eh nicht beeinflussen.
Gruß Gaby


sleeping_beasty
Geschrieben

...mein großer würde nicht mitgehen, weil er für die nächsten 2 jahre noch in ausbildung ist...


So jung wie heute bist Du nie wieder!
Gibt es eine Moeglichkeit, ihn bei Freunden oder Verwandten unterzubringen oder in einer WG?
Spiel es doch mal mit Deinen Kids durch - ueberlegt Euch gut, was das schlimmste Resultat sein koennte und guckt mal, ob Ihr damit leben koenntet...


Geschrieben

im ausland hätte ich mit meiner qualifikation sofort einen job, in deutschland habe ich keine chance! in dänemark z.b. hätte ich von heute auf morgen sogar einen onlinejob.



@Molly - Machen! Andernfalls ärgerst du dich in ein paar Jahren in Grund und Boden. Deine Ältester kommt sicher auch ohne dich zurecht. Dank Internet und Telefon lässt sich zudem der Kontakt aufrecht erhalten.

@Girl - Ja, jederzeit. Weshalb denn nicht? Lieber etwas probieren, als zu verkümmern und seltsam werden. Schlussendlich sind wir für uns selbst verantwortlich. Und jene, die unbeweglich darauf warten, dass ihnen die 'gebratenen Tauben' auf dem Silbertablett serviert werden, sind in meinen Augen Träumer, die sich nicht beklagen sollten.


Geschrieben

Ich hatte 2000 die Möglichkeit nach Nordamerika zu gehen. Mir wurden dort - aufgrund meiner Sprachkenntnisse - schon während meines Aufenthaltes interessante Jobangebote offeriert. Ich habe mich dagegen entschieden, weil ich meiner Tochter die Umstellung nicht zumuten wollte.

2004 bin ich wegen einem guten Jobangebot umgezogen ... die Firma ging 2007 insolvent und ich kam zurück nach Hamburg und war arbeitslos, hab mich dann selbständig gemacht, um Harz 4 zu entrinnen und bin dann in die Zeitarbeit, um für einen Hungerlohn zu arbeiten. Mittlerweile ist alles wieder in Butter ... ich hab einen super Job, der mir viel Freude macht, eine Familie die mir Halt gibt und die ich liebe und ich fühle mich einfach wohl. Vielleicht wäre es ein Weg gewesen 2000 auszuwandern ... 9 Jahre später ist es für mich nicht mehr so reizvoll, weil mein Umfeld wieder stimmt. Es ist bei mir also arg von der allgemeinen Zufriedenheit abhängig, ob ich weg will oder nicht. Ansonsten habe ich kein sonderlich ausgeprägtes Bedürfnis nach Neuanfängen *gg*.


Geschrieben

So.

"Erst wenn man alles verloren hat, hat man die Freiheit, alles zu tun." &lt Das Filmzitat kennen wahrscheinlich einige.


ich kenne es zwar nicht aber es gibt auch das Sprichwort:"Ohne Moos nix Los"
ich musste einen kompletten Neustart machen, da ich auf Mietnomaden reingefallen bin und alles verlor.nicht mal ein Konto hatte ich noch.

Und das hätte ich nieeeeeeee freiwillig getan und möchte es auch nicht mehr..


AeriusZweier
Geschrieben

was Neues anzufangen? klar, hab ich ein paarmal und es war immer interessant.
AAABER
eine der Hauptlehren, die ich daraus gezogen habe: mich selbst nehme ich immer mit .

Was für mich bedeutet: wenn ich dabei vor meinem alten Leben davonlaufen möchte, dann hilft das nicht viel, wenn ich mich nicht auch selbst dabei ändere. Denn sonst bau ich mir im neuen Leben genau so ein "altes" Leben wieder auf.
Unzufriedenheit mit meiner jetzigen Situation kann auch heißen, dass ich
a) nicht mit mir selbst zufrieden bin oder
b) nicht fähig bin überhaupt zufrieden zu sein, also immer was finde woran es was rumzumeggern gibt.

Irgendwie habe ich mir ja auch das Leben, so wie es gerade ist, selbst so eingerichtet. Ein Bruch kann mal ganz sinnvoll sein, um den Kopf und die Gefühle klar zu bekommen. Aber die Taktik der kleinen Schritte, wo ich die äußeren Änderungen mit inneren Änderungen abgleichen kann, (oder innere Änderungen automatisch Äußere nach sich ziehen ^^) hat sich für mich persönlich als besser und nachhaltiger erwiesen.

Aber jeder muß seine eigenen Erfahrungen machen, daher im Zweifelsfall ruhig mal eine Entscheidung treffen und was Neues anfangen.

Die Sie vom Zweier


Geschrieben

Juhu, Antworten!

... statt einfach zu machen, was mir richtig Spass macht!



Ja, das könnte ich mir vorstellen. Manchmal träume ich sogar davon, nochmal bei Null anzufangen, einfach den Reset-Knopf zu drücken und alles hinzuwerfen, um mein Leben neu aufzubauen. Einfach von einem totalen Neuanfang. An einem anderen Ort, mit anderem Umfeld, anderem Job usw.



Aaaah, genau so sieht es bei mir auch aus. Es gibt wenig materielle Dinge, an denen ich sehr hänge, so dass ich mich von fast allem um mich herum trennen könnte. Meine Hauptsorge liegt allerdings darin, dass ich meine engste Familie - sprich Eltern, Bruder und Großeltern - damit verletzen könnte.

@mollymaus
Deine Situation klingt wirklich so, als könnte der Neuanfang für dich enorm positiv sein. Hast du dir in einem anderen Thread nicht die 35 Mio. gewünscht, um dir einen Job kaufen zu können?
Dänemark ist auch sehr schön, aber die Sprache kann ich mal so gar nicht. Dabei stammt meine Familie daher.

Lieber etwas probieren, als zu verkümmern und seltsam werden.



Spricht da die Lebenserfahrung aus dir?

@bachschmitt
Hast du denn nach deinem erzwungenen Neustart dein Leben ähnlich aufgebaut wie davor?
Auch wenn man so ganz ohne Geld nicht weit kommt - bei mir selber merke ich oft, dass ich mich noch sehr auf familiären Rückhalt verlasse. Und ich glaube, es wäre für mein persönliches Wachstum besser, wenn ich diese finanzielle Brücke abbreche. Natürlich könnte ich meinen Eltern auch sagen, dass sie meine nächste Bitte um ein Darlehen ablehnen sollen, aber ich kann so schlecht mit Absagen umgehen.
Mh. Vielleicht bin ich da manchmal ein kleines bisschen kompliziert.

eine der Hauptlehren, die ich daraus gezogen habe: mich selbst nehme ich immer mit .



Natürlich erhoffe ich nicht, in einem anderen Land plötzlich zu einer anderen Person zu mutieren. Allerdings habe ich aufgrund therapeutischer Gesprächsstunden in den vergangenen Wochen ein paar Dinge verändert bzw. bin noch dabei das durchzusetzen. Jetzt bekomme ich häufig zu hören, dass 'dieses' Verhalten untypisch für mich sei und 'jene' Reaktion gar nicht ich selber wäre. Ich verstehe, dass mein Umfeld verwirrt ist aber es wär toll, wenn man mir nicht immer sagen würde, wie ich bin. Die neuen Reaktionen gefallen mir nämlich 'ne ganze Ecke besser als mein destruktives Verhalten vorher.

Daher wär der Neustart für mich eine Möglichkeit, mich selber neu und besser kennenzulernen, ohne dabei von dem Bild, das andere von mir haben, beeinflusst zu werden.

Tja, auch wenn's hier noch nicht wirklich zu einer Diskussion geführt hat... schreibt ruhig weiter.


search39
Geschrieben

man braucht mut veränderungen zu bewirken und der fehlt meistens, weil wir die konsequenzen nicht ertragen können...


Geschrieben

.. Vielleicht bin ich da manchmal ein kleines bisschen kompliziert. ..

Wenn du erwachsen wirst, wirst du dich auch verändern.

Veränderungen, wenn du welche willst, treten nicht nach Wochen auf.

Du hinterlässt den Eindruck, als würdest du "übermorgen" wieder dasselbe tun.


Geschrieben

Veränderungen, wenn du welche willst, treten nicht nach Wochen auf.



Na, offensichtlich schon. Ich schrieb ja, dass mein Verhalten / meine Reaktionen im engeren Umfeld Verwunderung hervorrufen - eben weil es nicht dem entspricht, was man von mir gewöhnt ist.

Was ist denn "dasselbe", was ich deiner Meinung nach übermorgen wahrscheinlich wieder tun würde?


AeriusZweier
Geschrieben


Daher wär der Neustart für mich eine Möglichkeit, mich selber neu und besser kennenzulernen, ohne dabei von dem Bild, das andere von mir haben, beeinflusst zu werden.



Schon, aber auch die neuen Leute, die du kennenlernst, machen sich ein Bild von dir, das nicht dem entspricht, wie du bist ^^. Und wenn du dich dann weiteränderst (was unausweichlich ist ) stehst du wieder da ^^.

Der Vorteil, den die Leute haben, die dich schon lange kennen: sie kennen viele Gesichter und Änderungen von dir. Die ganze Pubertät hindurch hast du dich geändert ^^. Eigentlich sollten sie "änderungserfahren" genug sein, um durch die unterschiedlichen Verhaltensweisen hindurch deinen "Kern" zu sehen.
Sei froh, dass du in einem sozialen Umfeld bist, das deine Änderungen sensibel genug wahrnimmt. Das ist doch eine schöne Rückmeldung und zeigt dir, dass sich was getan hat.

Aber wenn du unbedingt weg willst, dann tu es einfach.
Ich hätte einiges über mich nie gelernt, wenn ich nicht auch einige Brüche in meinem Leben gehabt hätte.
Allein das Wissen, dass mich mancher Neuanfang kaum weiter gebracht hat, war (für mich) sehr viel wert .

Die Sie vom Zweier


Geschrieben

...was ich deiner Meinung nach übermorgen wahrscheinlich wieder tun würde?


Dein Verhalten.


FrauenwunschNo1
Geschrieben

Mein leben ist grad immernoch im Umbruch,
ich hab für meine damalige Traumfrau meinen Job gekündigt,meine Wohnung und meine Stadt verlassen in vertrauen da Sie mich abgöttig geliebt hat,wie ich Sie auch.
Der Neuanfang fiel mir nicht schwer ich hab vor Selbstbewußtsein gestrotz und war noch nie so vollkommen glücklich und zufrieden mit meinem Leben mit drei Kindern die auch durch mich aufgeblüht sind!
Von 14Firmen wollten mich 13unbedingt!!
Ich hab mir die beste Ausgesucht und da arbeite ich immernoch,
nur wurde ich kurz vor unserer Hochzeit für nen reichen Anwalt mit eigener Firma sitzengelassen und lebe grade seit4 einhalb Monaten alleine in ner fremden Stadt und ich geb den neuen Job jetzt nicht auf,
für mich is alles neu und ich bin gespannt wie sich alles entwickelt.

Und Materielle Dinge hab ich viele verloren,aber durch meinen Job is mir das relativ scheiß egal


Geschrieben

Für den damaligen Partner den Job gekündigt, Freunde aufgeben, in eine andere Stadt gezogen. Krank geworden. Vom damaligen Partner getrennt.
Auf dem Wege der Besserung, ich bleib wo ich bin, denn hier gefällt's mir ja
Es geht alles, wenn man will Stimmt tatsächlich, man muß nur das Negative nicht hervorheben sondern an das Positive denken. Und es gibt verdammt viel Positives im Leben. Manchmal kann man es leider nur nicht sehen, weil man sich veschliesst.

Ich liebe das Leben mit all seinen Macken


FrauenwunschNo1
Geschrieben

Ja stimmt in Düsseldorf ist das Leben viel hektischer und es wäre sicherlich viel mehr negatives passiert,
ich muß mich trotzdem dran gewöhnen hier aufm Land,obwohl das hier die großstadt vom Land ist


Geschrieben

Vom Land bin ich gekommen und dort mach ich einmal im Jahr für höchstens 1 woche Urlaub ....mehr vertrag ich nicht.
Und wenn ich die Freunde noch so sehr liebe.


FrauenwunschNo1
Geschrieben

ich war immer inner Stadt bin da groß geworden und dachte hier aufm Land ist das Leben billig,schön für die Kinder dann tue ich denen nich so ne üble Kindheit an mit drogen an jeder Ecke usw,
ich brauch eh nur meine Frau.


....is natürlich jetzt was blöd mit viel Geld ohne Frau und ohne Kinder lol


Geschrieben

Habe ich vor 10 Jahren gemacht. Job aufgegeben und als Freelancer gejobt Die Erfahrung war gigantisch.

Vor 5 Jahren habe ich überraschend viel geerbt. Seither mache ich gar nichts mehr, lebe aber nicht auf grossem Fuss. Diese Erfahrung ist nicht so berauschend. Aber immerhin.

Bin am überlegen ob ich wieder etwas ändern soll. Der Thread ist sehr interessant.


Geschrieben

Blöd?
Dann mach das ganze mal ohne Geld und Hoffnung auf Zukunft

Das ist spannend.


4sarasvati
Geschrieben

Allerdings habe ich aufgrund therapeutischer Gesprächsstunden in den vergangenen Wochen ein paar Dinge verändert bzw. bin noch dabei das durchzusetzen. Jetzt bekomme ich häufig zu hören, dass 'dieses' Verhalten untypisch für mich sei und 'jene' Reaktion gar nicht ich selber wäre. Ich verstehe, dass mein Umfeld verwirrt ist



Vorsicht vor großen Erwartungen und Hoffnungen bzgl. Tapetenwechsel. Die Gefahr, in ganz anderem Umfeld wieder in altes Verhalten (das man meint gerade zu überwinden) zurückzurutschen, ist ordentlich groß - jedenfalls nach der ersten Euphorie. Und dann ist evtl. nichts/niemand da zum Halt geben. Sich gegen Widerstand und trotz Versuchungen in der vorhandenen Umgebung zu verändern ist erstmal anstrengender, eventuell aber dauerhafter... kann man aber nicht pauschal sagen - gut überlegen und ausprobieren und draus lernen


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