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Cellerpaar

Hypo Real Estate Bank

Empfohlener Beitrag

Cellerpaar
Geschrieben

Eben kam ein Beitrag in den Nachrichten in dem darüber spekuliert wurde das die Hypo Real Estate Bank ein Finanzloch von 1 Billion € hat.

Sollte bei dieser unvorstellbaren Summe der Staat tatsächlich noch helfend eingreifen ???

Gruss aus Celle


ohne-limitsDWT
Geschrieben

Nein, sollen erst einmal die Manager für ihr Versagen einstehen


Geschrieben

sollte es sich tatsächlich um eine derartige Größenordnung handeln, dann KANN der Staat gar nicht mehr helfen weil er sich dadurch selbst ruinieren würde

ausserdem DARF er es in dem Fall auch nicht, weil jede Hilfe im Vergleich zu der Gesamtsumme so verschwindend gering wäre, daß sie die Situation nicht verändern würde


Geschrieben

HRE bank dementiert den neuesten bericht der Hannover Allgemeinen


Quelle Bayern1 Radio


Cellerpaar
Geschrieben

Wenn man sich alles schön rechnet dann kann das auch stimmen.

Die Bank wies die Vorwürfe in einer Mitteilung am Freitag zurück. Die Derivatepositionen, also die zinsbezogenen Geschäfte des Unternehmens seien falsch interpretiert worden. Wie andere Banken auch sichere sich die Hypo Real Estate damit gegen Kredit- und Marktrisiken ab. Das Nominalvolumen dieser Geschäfte habe zuletzt zwar bei rund einer Billion Euro gelegen, erfasst werde in der Bilanz aber nur der Marktwert. "Die Absicherung zielt auf die Vermeidung von Risiken ab, nicht auf das Eingehen zusätzlicher Risiken."


Quelle:OÖNachrichten

Versuch du mal so etwas aus deinen Büchern zu bekommen.

Verlust bleibt Verlust, nur bei den Banken heisst es anderes.


Cellerpaar
Geschrieben

Du hast mich falsch verstanden.

Ich meinte damit: Versuch mal als normaler Firmeninhaber solche Verluste aus deinen Büchern zu bekommen ohne das dir das Finanzamt einen Strick daraus dreht.

In deinen Büchern wären es dann Verluste.

Bei den Banken sind es auch Verluste, nur die haben einen anderen Namen dafür.


bangbangladash
Geschrieben

Die Pfandbriefe sichern (DePfaBank) und den ganzen restlichen Sauladen endgültig abschießen!
Das ist ein Fass ohne Boden und lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!


Geschrieben (bearbeitet)



Sollte bei dieser unvorstellbaren Summe der Staat tatsächlich noch helfend eingreifen ???




für mich stellt sich die frage, was geschieht oder was ist wahrscheinlich, dass es geschieht, wenn der staat bzw. weltweit die staaten nicht eingreifen?

vordergründig oberflächlich nur das manager-buhmann-syndrom zu bedienen halte ich für falsch.

da erwarte ich schon ein mehr an sorgfältiger abwägung.


Die Pfandbriefe sichern (DePfaBank) und den ganzen restlichen Sauladen endgültig abschießen!



Ich glaub ich les hier nicht richtig!!!
Was ist das denn bitte für ein Posting???

Ich neige dazu, wegen schierer Geschmacklosigkeit die sofortige Editierung dieses Posts zu fordern!


lg xray666


bearbeitet von xray666
Geschrieben (bearbeitet)

ich habe letztens einen vortrag gehørt vom kieler weltwirtschaftsinstitut/uni kiel. die leute gehøren mit zu den schlausten køpfen in der BRD, was weltwirtschaft anbelangt.

erst nach dem vortrag wurde eselinchen klar, dass diese milliarden, billionen, trilliarden, hektogigantofantastilliarden nur " gedachtes" geld sind, also nie existierten, nicht existieren und auch nicht existieren werden. monopoly spielgeld.
das sind reine phantomgelder, nur in den køpfen von investment-bankern und irgendwelchen halbseidenen finanzjongleuren vorhanden. reine zirkusmagie. so wie man ne jungfrau nicht zerschneidet in der arena, sowenig existiert dieses geld real.

um diese misere verantwortungsloser raffgieriger banker zu beenden, kønnte man quasi den quacksalber und leuteverarscher uri geller auch sein om schrott maloch zum mond jagen lassen. die banker und volk like that werden jetzt gepampert mit unseren steuergeldern, damit der audi weiter fæhrt und unsere enkel zahlen dann auch noch an der riesenverarsche fleissig weiter

pleite is pleite. pleiter geht wohl nicht...so wie ein bisschen schwanger auch nur was fuer uri geller ist


bearbeitet von Ese_
a
Geschrieben (bearbeitet)

das spielgeldmodell ist mir bekannt.

nur weltwirtschaftlich spielt die psychologie ja eine nicht unwesentliche rolle. nicht richtig greifbare größen wie "zuversicht", "vertrauen" etc. können wahrscheinlich in solchen momenten nur staatswesen wiedergeben.

das heißt andererseits ja nun nicht unbedingt, dass staatliche "ausfallbürgschaften" nun unbedingt auch monetäre realität werden.


lg xray666


bearbeitet von xray666
Geschrieben

nun, solange die ausfallbuergschaften mich und meine nachkommen als steuerzahler nicht betreffen, kann der staat soviel ausfallbuergschaften herzaubern wie er møchte om schrott maloch!

schade, dass ausfallbuergschaften nicht in milliardenhøhe fuer eindeutig wesentlichere themen benutzt werden als fuer den wunsch nach besitzstandswahrung verweichlichter verwøhnter bankerschichten...kinderarmut z.b...entwicklungshilfe...arbeitslosigkeit...

vielleicht hat der genfer teilchenbeschleuniger ja einfach geld aus`m schwarzen loch gezaubert, statt das zu tun, wofuer er milliarden verschluckt hat...næmlich teilchen zu beschleunigen.


was wir lernen...es ist genug geld da

ese


Geschrieben



was wir lernen...es ist genug geld da

ese




"ironieschalter an" vielleicht ist ja auch das nur eine fiktion. "ironieschalter aus"

sachbezogen geb ich dir ja recht.

rein vom modell her finde ich es äußerst intelligent diese weltweite gigamilliarden-pleite als fiktion anzunehmen, die man nun real sachlich handelnd irgendwann sang- und klanglos in der versenkung verschwinden lässt, um es einmal sehr vereinfachend darzustellen.


lg xray666


Geschrieben

nun, solange die ausfallbuergschaften mich und meine nachkommen als steuerzahler nicht betreffen,...


Es betrifft Dich aber.
Uns alle betrifft es, weil dieses Geld auf der realen Seite gegen gerechnet wird und das ist dann richtig ernst.
Im Grundprinzip wird das "gedachte" Geld nunmehr in reales Geld umgewandelt und langfristig auf der realen Seite abgezwackt, eigentlich verbrannt.

Der Staat steckt dabei aber in der Zwickmühle, denn diese Geldgeilen haben es auch noch in der Hand. Wird nicht eingegriffen, dann kann es nämlich zum Totalzusammenbruch kommen und dann sind mit einem Schlag nicht nur die Armen arm. Und sicherlich wird dann nicht nur das Finanzwesen zusammenbrechen, dann bricht noch ganz was anderes zusammen. Dann wird sich zeigen, wer plötzlich das Sagen hat, wer plötzlich der Stärke ist. Das kann dann ganz schnell Dein Neonazinachbar sein oder halt die große Familie... (Oh, stop... aber Neonazi darf man ja sagen, ist politisch korrekt)

Was ich damit sagen will ist, dass das mit dem Abschießen dann ganz schnell Realität werden könnte.
Bleibt nur die Frage, wer dann wen abschießt, wer überhaupt Waffen hat?

Ich halte die ganze Sachlage jedenfalls für verdammt ernst und möchte da lieber nichts unterschätzen!


netterguy
Geschrieben

Da das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, ergibt sich für mich daraus 2 Fragen
a.) Ist das nur die Spitze des Eisberges und andere Banken melden sich auch noch --> siehe Bad-Bank?
b.) Was passiert, das das nicht noch einmal geschehen wird? Ist der Klungel zwischen
Politik und Wirtschaft nicht schon zu groß, als das etwas wirklich rechtes passiert oder haut der andere dem anderen kein Auge aus?
Gruss Bernd


Geschrieben

Die Pfandbriefe sichern (DePfaBank) und den ganzen restlichen Sauladen endgültig abschießen!
Das ist ein Fass ohne Boden und lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!



Das Dumme ist nur, dass ein Ende mit Schrecken sich schnell in eine Lawine verwandeln kann, je nachdem wie eng die HRE mit anderen Banken verknüpft ist.
Im schlimmsten Fall können auch die dann ihre Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen und wir haben eine Kettenreaktion wie bei der Weltwirtschaftskrise, die letztendlich zur indirekten Enteignung aller via Hyperinflation führen würde.


Geschrieben (bearbeitet)

Ich halte die ganze Sachlage jedenfalls für verdammt ernst und möchte da lieber nichts unterschätzen!



eben. und aus dem grund habe ich mich auch nur äußerst vorsichtig ausgedrückt.

ich denke nämlich auch nicht, dass sich das thema für zusätzliches "anheizen" oder "stimmungsmache" eignet. damit schaden wir uns letztendlich nur selbst. so ist jedenfalls mein eindruck. ruhe und besonnenheit sind nach meinem empfinden in diesen tagen eher gefordert.


lg xray666


bearbeitet von xray666
Geschrieben

Es betrifft Dich aber.
Uns alle betrifft es, weil dieses Geld auf der realen Seite gegen gerechnet wird und das ist dann richtig ernst.
Im Grundprinzip wird das "gedachte" Geld nunmehr in reales Geld umgewandelt und langfristig auf der realen Seite abgezwackt, eigentlich verbrannt.




echt? ...das hætte ich jetzt aber nicht gedacht

ok...eselinchen muss doch mal wieder den ironiesmiley nutzen...spart uns betroffenheitslyrik....ernst schau


ese


Geschrieben (bearbeitet)

nun, solange die ausfallbuergschaften mich und meine nachkommen als steuerzahler nicht betreffen, kann der staat soviel ausfallbuergschaften herzaubern wie er møchte om schrott maloch!

ese


Aha, das soll also plötzlich Ironie gewesen sein?
Sorry, echt nicht erkannt!

@Xray
Hast schon recht, Stimmungsmache wäre noch schlechter.
Obwohl, wenn ich mir die Medien in den letzten Wochen zum Thema Finanzkrise so anschaue, dann frag ich mich ernsthaft, ob man überhaupt noch mehr Panik und schlechte Stimmung machen kann. So deutlich, wie in den Medien dargestellt, kann ich persönlich nämlich hier einen wirtschaftlichen Abschwung nicht nachvollziehen.


bearbeitet von PaanTuu
tibeterlein
Geschrieben

Wenn ihr kein Problem damit habt, daß Eure Altersvorsorge in Form von Lebensversicherungen plötzlich nichts mehr wert ist ..., klar, dann könnte man die HRE nicht weiter unterstützen. Leute, Eure LVs werden größtenteils in Pfandbriefen angelegt, wie sie die HRE ausgibt. Klar soweit ...?
Das ist leider die Realität.


Geschrieben (bearbeitet)

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@tibeterlein...wer heutzutage wirklich noch ernsthaft glaubt, dass er von seiner irgendwann angelegten kohle irgendwann auch nur einen bruchteil wiedersehen wird, sollte echt zu uri geller in therapie. vielleicht zaubern die medialisten ja ne schicke rente herbei oder so


ese


bearbeitet von Prickel
Off Topic
Geschrieben (bearbeitet)

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was haltet ihr zum beispiel davon, dass jetzt auch opel gepampert werden soll?

aus dem lachen kommt man eigentlich gar nicht mehr heraus

ese, die sich jetzt abmeldet...party


bearbeitet von Prickel
Off Topic
Geschrieben (bearbeitet)

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GM ist ne ganz üble Kiste, denn es steht kurz vor knapp, dass sinnlos deutsches Geld für/in Amiland verbrannt wird und die Jobs hier trotzdem weg sein werden.
Opel sollte sich schnellstmöglich von GM lösen, solange das noch geht.


bearbeitet von Prickel
Off Topic
bangbangladash
Geschrieben

Ich glaub ich les hier nicht richtig!!!
Was ist das denn bitte für ein Posting???
Ich neige dazu, wegen schierer Geschmacklosigkeit die sofortige Editierung dieses Posts zu fordern!


Es bleibt jeder rheinischen Frohnatur selbstverständlich selbst überlassen, ob sie sich angesprochen fühlen und auf dem hier so beliebten Kindergartenniveau bewegen will...


Geschrieben


Das ist ein Fass ohne Boden und lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!



bin absolut deiner meinung und finde es auch in keinster weise " geschmacklos", den sauladen abzuschiessen. wenn was geschmacklos ist, dann ja wohl der sauladen

ich glaube, viele haben probleme damit , einzusehen, dass die fetten jahre schon lange vorbei sind, und dass es zu spæt ist, zu lamentieren und zu wehklagen...das sæckel ist nun mal leer. wohl denen, die in den letzten jahren auf bescheidenheitskurs gesetzt haben, und nun nicht aus allen wolken fallen, weil die ausgemergelte kuh keine milch mehr gibt. warum sollte es uns besser gehen als millionen anderer menschen auch, die nachts 3 stunden durch die wueste rennen , um verseuchtes wasser zu finden.

etwas mehr realitætssinn tut sicher allen gut. das leben ist eben kein selbstbedienungsladen mit garantie auf gefuellte bæuche. auch nicht in germany.

trøstlich bleibt doch immerhin, dass unsere "stilikone" frau beckham standhaft zur verbesserung des konsumklimas beitrægt und "stolz" (spiegel-online) eine ihr vom gatten verehrte 90 000 Euro Handtasche durch das von asiatischen "sklaven" erbaute dubai trægt....geld, von dem eine familie locker mind. 2 jahre leben kønnte

es ist ein tollhaus... schade, dass ich keinen alkohol trinke, ich wuerde mich sonst besaufen

ese


Segramon
Geschrieben

Das Thema erfordert einen kühlen Kopf. Die bisherigen Nachrichten reichen mir nicht aus, eine Meinung zu bilden. Allerdings sollte jeder sich genau überlegen, was er fordert:
1. Es ist sicher richtig, dass eine schlichte Addition der Derivatekontrakte die Risiken nicht beschreibt: ein Teil der Kontrakte (z.B. Kurssicherungsgeschäfte) wird voraussichtlich die Bank in Gläubigerpositionen lassen, also eine Risikominimierende Funktion haben.
2. Die Schwierigkeiten der HRE beruhen zudem weniger auf echten Verlusten, sondern in erster Linien auf dem Auseinanderfallen der Fälligkeitszeitpunkte der Einlagen und der gewährten Kredite: sie gewährte (weitgehend sichere) langfristige Kredite; die dafür erforderlichen Gelder nahm sie zu kurzfristigen Konditionen auf. Solange es noch genügend kurzfristige Einlagen gab, ging das gut; jetzt nicht mehr: jetzt steht sie vor dem Problem, sofort fällige Forderungen erfüllen zu müssen, während ihre (i.d.R. solventen) Schuldner erst in einigen Jahren zahlen werden.
Diese Asymmetrie verbirgt sich hinter der Formel von der "inkongruenten Refinanzierung".
3. Im Falle der Insolvenz werden die bisher gewährten Bürgschaften und sonstige Ausfallgarantieen gezogen. Mit anderen Worten: dann muss sofort echtes Geld fließen.
4. Die Behauptungen, die HRE sei eine "systemische Bank" (mit anderen Worten: ihr Untergang reißt alles mit sich), sind sicher wohlfeil. Allerdings sollte sich jeder überlegen, was er machen will, falls diese Aussage richtig sein sollte:
- so werden dann die von ihr oder ihren Rechtsvorgängerinnen (HypoVereinsbank, Südboden, Vereins- und Westbank) gewährten Hypothekenkredite voraussichtlich auf dem Weltmarkt verschwerbelt. Es droht also der Masseneinstieg von Finanzinvestoren (vulgo: Heuschrecken).
- Einige Bauvorhaben werden voraussichtlich ausfallen.
- Wer eine Lebensversicherung innehat, sollte sich auf schlechte Nachrichten einstellen. Überhaupt handelt es sich bei der Einlagengarantie der Kanzlerin nur um eine politische Absichtserklärung; gesetzlich angeordnet wurde dies nicht. Mit anderen Worten: sie kann nicht vor Gericht erzwungen, sondern nur unter die Drohung der Nichtwahl gestellt werden - die Drohung wird am 27. September leer.
- Auch ansonsten drohen erhebliche Verschlechterungen: es mehren sich die Meldungen, wonach auch gesunde Unternehmen Schwierigkeiten mit der Kreditversorgung beklagen. Dies ist nicht nur Gerede: Basel II zwingt die Banken, in schlechten Zeiten kritischer zu werden. Sogar die Bundesregierung hat gemerkt, dass diese Regelungen prozyklisch wirken.
Dies ändert nichts daran, dass die gegenwärtige Krise auf einem kollektiven Versagen der ökonomischen und politischen "Eliten" beruht und leider nicht recht ersichtlich ist, wie derlei künftig verhindert werden kann.


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