Jump to content

@Alle (zum Thema) Mobbing...

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Wie steht Ihr dazu?
Wie sind Eure Beobachtungen?

Wurdet Ihr selber schon einmal gemobbt?
Auf der Arbeit?
In der Schule?
Im Verein?
Im Privatleben/Nachbarschaft?



Mobbt Ihr womöglich selber... ????

Wo fängt Mobbing an, wo hört es auf?




Mein Anliegen aus aktuellem Grund ist, dass ich mir in der heutigen, verrohten Gesellschaft sehr gut vorstellen kann,
dass der aktuelle (deutsche) Amok-Täter vielleicht auch irgendwie einfach nur ein langjähriges (Mobbing)Opfer war?


jeano2
Geschrieben

genau, wenn hier wer zugibt mal gemobbt zu haben, wird er schnurstracks als amoklauf-erzeuger hingestellt und wenn jemand zugibt immer mal gemobbt worden zu sein, dann ist er ein potentieller amokläufer. glückwunsch zu diesen Thread paan.


SinnlicheXXL
Geschrieben

Ja, ich habe auch in den Nachrichten gehört, der Amokläufer sei in seiner Schulzeit gemobbt worden.
Das ist sicher keine neue Erscheinung, gab es immer schon.
Ich selber habe schon häufig beobachtet, wie grausam Kinder zum Teil miteinander umgehen. Es ist leider gar nicht so, dass die von Natur aus offen und tolerant sind und mit allen gut klar kommen. Da muss manchmal ein Kind nur anders aussehen, sprechen oder sich anders verhalten, schon wird es abgelehnt.

Andererseits ist es gewöhnlich so, dass an einem Mobbingopfer etwas dran ist, was ihn zum Opfer macht. Ich kann nicht genau umschreiben, was es ist, aber er verhält sich sozial ungeschickt. Verhält sich zickig oder aggressiv, wo er besser zurückstecken würde, oder wehrt sich dann nicht, wenn es dringend nötig wäre. Irgendwie haben diese Kinder nicht richtig gelernt, sich in eine Gemeinschaft einzufügen.

Und dann gibt es natürlich Kinder mit angeknackstem Ego, die sich in der Gruppe so stark fühlen, dass sie auf Schwächere losgehen und ihr Selbstbewusstsein durch die Erniedrigung anderer zu stärken versuchen.


Geschrieben

genau, wenn hier wer zugibt mal gemobbt zu haben, wird er schnurstracks als amoklauf-erzeuger hingestellt und wenn jemand zugibt immer mal gemobbt worden zu sein, dann ist er ein potentieller amokläufer. glückwunsch zu diesen Thread paan.



Okay, verständlich! Und nu? Vorschläge....


Fimia
Geschrieben

und wenn jemand zugibt immer mal gemobbt worden zu sein, dann ist er ein potentieller amokläufer



Na das finde ich aber sehr verallgemeinert!

Warum sollte das denn so sein.
Das was gestern passiert ist, finde ich sehr schlimm, genauso die Sache in Erfurt.
Die Frage ist hierbei wirklich, wo fängt Mobbing an und wo kann es hinführen. Bei dem jungen Mann, gab es gestern einen Auslöser, der ihm zu so einer Wahnsinnstat hinreissen lassen hat. Verständlich, ist es für mich nicht.
Aber konnte er sich, bei jemanden aussprechen, haben die Eltern geholfen, wie war das Verhältnis zu seinen Eltern?
Fragen über Fragen!

Gemobbt oder gemieden wurden wir bestimmt alle schon einmal, doch die meisten sind in der Lage damit umzugehen oder haben einen Ruhepol wo sie sich öffnen und aussprechen können.


Geschrieben

wir haben früher nachbarn gehabt, von denen alle feuerrote haare hatten.
wir haben sie gehänselt, so war es der frühere ausdruck, was das zeug hielt.
egal wo sie uns begegneten sie mussten leiden, manchmal bis aufs blut.
doch sie sind stark genug gewesen um nicht daran zu verzweifeln und haben sich dem "problem" gestellt. was blieb ihnen auch anderes übrig?

tja und heute, nach langem hin und her, stehen wir wieder in kontakt und wir lachen darüber.

was war früher anders als heute? das wäre eine frage, die ich gern beantwortet wüsste.


Geschrieben

Andererseits ist es gewöhnlich so, dass an einem Mobbingopfer etwas dran ist, was ihn zum Opfer macht. Ich kann nicht genau umschreiben, was es ist, aber er verhält sich sozial ungeschickt. Verhält sich zickig oder aggressiv, wo er besser zurückstecken würde, oder wehrt sich dann nicht, wenn es dringend nötig wäre. Irgendwie haben diese Kinder nicht richtig gelernt, sich in eine Gemeinschaft einzufügen.




ÜBEL ÜBEL, dieser Teil deiner Aussage!!!

Dann scheint bei dir die beliebte Argumentation "das Opfer ist selbst schuld an dem, was ihm zustößt" ja hängengeblieben zu sein...

Genau diese Haltung ist es, die die Täter (naja, so wie du es schreibst, sind sie ja eigentlich nicht Täter, sondern werden vom Mobbingopfer zu ihrem Verhalten genötigt...) bestärkt.

Im Arbeitsleben ist es nach Meinung verschiedener Fachleute übrigens eher umgekehrt: Mobbingopfer sind häufig Menschen, von denen man glaubt "die können es ja wegstecken".


Fimia
Geschrieben

tja und heute, nach langem hin und her, stehen wir wieder in kontakt und wir lachen darüber.was war früher anders als heute? das wäre eine frage, die ich gern beantwortet wüsste.



Ihr seid erwachsen geworden, und vielleicht schämt ihr euch auch ein bisschen, das ihr damals so gemein gewesen seid!


Geschrieben

Ihr seid erwachsen geworden, und vielleicht schämt ihr euch auch ein bisschen, das ihr damals so gemein gewesen seid!


nein, niemals.
wir kinder waren verhasst ohne ende.
doch mittlerweile können wir darüber lachen.

meine frage war eher so zu formulieren: warum hat früher niemand sich so dermaßen gemobbt gefühlt, dass er einen totalausraster bekam im gegensatz zu heute?


jeano2
Geschrieben (bearbeitet)

is ja alles schön und gut oder auch nicht gut.

Aber mir kann hier keiner erzählen, dass ein früher erfahrenes Mobbing so völlig spurlos aus den Köpfen verschwunden ist. Diejenigen, welche gemobbt haben, finden daran sowieso nicht wirklich was schlimmes.


...meine frage war eher so zu formulieren: warum hat früher niemand sich so dermaßen gemobbt gefühlt, dass er einen totalausraster bekam im gegensatz zu heute?

weil vielleicht "früher" alles besser war. *lach nee mal ernsthaft.
früher wurden die Kinder mehr integriert ins Familienleben und die Möglichkeiten sich zu bewaffnen waren evtl. auch nicht so groß. Zudem macht die weltweite Berichterstattung auch ne Menge aus. So schrumpfen Entfernungen zu einem nichts zusammen und das geistige Bild zeigt einem eine Welt voller Blutaten und Kriege und Zerstörung. Kein Wunder das man sich da in solchen Gefilden nicht sehr fremd findet und evtl. Hemmschwellen zu kleinen Kieseln werden.


bearbeitet von jeano2
Geschrieben (bearbeitet)

wir haben früher nachbarn gehabt, von denen alle feuerrote haare hatten.
wir haben sie gehänselt, so war es der frühere ausdruck, was das zeug hielt.
egal wo sie uns begegneten sie mussten leiden, manchmal bis aufs blut.
doch sie sind stark genug gewesen um nicht daran zu verzweifeln und haben sich dem "problem" gestellt. was blieb ihnen auch anderes übrig?

tja und heute, nach langem hin und her, stehen wir wieder in kontakt und wir lachen darüber.

was war früher anders als heute? das wäre eine frage, die ich gern beantwortet wüsste.


Tja, sie hatten damals aber wohl nicht die passenden Waffen parat?
Wie haben sie sich denn überhaupt gestellt?
Als Mobbingopfer sich stellen?


bearbeitet von PaanTuu
Fimia
Geschrieben

Duiejeninge welche gemobbt haben, finden daran sowieso nicht wirklich was schlimmes.



Oh doch Jeano, die gibt es!
Manche versuchen nach 20 Jahren, sich für die Scheisse zu entschuldigen, die sie damals angerichtet haben.

Nein, ich bin es nicht!


Geschrieben (bearbeitet)

Zudem macht die weltweite Berichterstattung auch ne Menge aus. So schrumpfen Entfernungen zu einem nichts zusammen und das geistige Bild zeigt einem eine Welt voller Blutaten und Kriege und Zerstörung. Kein Wunder das man sich da in solchen Gefilden nicht sehr fremd findet und evtl. Hemmschwellen zu kleinen Kieseln werden.


Das kann aber nicht die einfache Erklärung sein, denn sonst hätten damals, in den echten Kriegszeiten unserer Eltern, Groß und Urgroßeltern ganz andere schlimme Dinge passieren müssen, weil solche Bilder viel näher waren und echte Waffen zudem greifbarer.

Und sonst geht mir das hier überhaupt mehr um das Problem Mobbing !

Ich halte das für eine sehr gefährliche Ursache, wo wir alle mitreden und machen können.


bearbeitet von PaanTuu
jeano2
Geschrieben

ja paan weist du denn was da alles passiert ist?

ich geh mal davon aus das man diese zeiten nicht miteinander vergleichen kann. schon gar nicht da man selbst sehr stark in diesen Krieg hautnah involviert wurde. Doch heute sind diese Dingen multimedial aber doch nicht zum anfassen.

echte waffen durftest du damals auch nicht mit dir rumschleppen wenn du nicht dazu berechtigt gewesen warst. *sag ich einfach mal so.

es gab nur ne ganz kurze zeit während das kriegsendes wo Waffen massenhaft auf den strassen lagen. aber wenn du damit erwischt wurden bist, wurde von den Siegermächten kurzer prozess gemacht. zumindest sind meine infos so.


Geschrieben

Mobbingopfer müssen nicht zu sozialen Außenseitern werden

Ich bin als Schülerin damals in der Mittelstufe sehr gemobbt worden. Das ging bis hin zu krank spielen, um nicht hin zu müssen und Mitten-im-Unterricht-heulend-das-Klassenzimmer-verlassen.

Aber das ging nicht ewig. Auch ich habe mich "zusammengerissen", den "richtigen" Leuten angeschlossen, Freunde gehalten und neue gefunden. Im Grunde genommen war es nicht nur schlecht für mich: Ich bin heute ein sehr sozialer Mensch, der anderen auch mal eine zweite Chance gibt, ich kann meine Mitmenschen meistens sehr gut einschätzen, bin offener geworden und habe mich selbst allgemein sehr zum Positiven hin verändert.

Und was Sinnliche sagt, ist gar nicht so verkehrt: oft ist an Opfern wirklich was dran, was sie zu Opfern werden lässt. Ich war z.B. damals sehr verschlossen anderen Menschen gegenüber, hab so vor mir hingebrödelt, hatte einen krummen Rücken beim Laufen, hab kaum mit den Leuten geredet, hatte fast kein Selbstbewusstsein. Schon bevor das los ging. Das haben die anderen natürlich gemerkt und ausgenutzt. Natürlich war ich Opfer: Aber in dem Moment, wo ich anfing, gerade zu gehen, mehr zu Lächeln, mich bei verschiedenen Dingen z.B. Verein mehr zu engagieren, hatte es auch aufgehört. Ich wollte das Beste aus meiner damals wirklich schlimmen Situation machen und habe es auch geschafft. Das ist nun mal auch eine Einstellungssache, ob man in Selbstmitleid versinkt oder wirklich dagegen angeht.

Dennoch sind Mobbingopfer ganz klar Opfer. Und ihnen sollte geholfen werden, bevor sie sich selbst und andere zerstören.

Aber konnte er sich, bei jemanden aussprechen, haben die Eltern geholfen, wie war das Verhältnis zu seinen Eltern?


Ich hatte ein super Verhältnis zu meinen Eltern. Aber hey, ich war ein Teenager!! Welcher Teenie redet denn mit seinen Eltern darüber, dass er sich einsam fühlt, keine Freunde hat oder gar gehänselt wird!?


Geschrieben


Manche versuchen nach 20 Jahren, sich für die Scheisse zu entschuldigen, die sie damals angerichtet haben.



Ach tatsächlich......

Tja, mir hat bisher keiner versucht die Türe deswegen einzurennen......ja ich wurde während meiner gesamten Schulzeit gemobbt, und das nicht gerade harmlos und von ca. 80% der Schüler von der gesammten Schule!!!

Werde mir aber bestimmt nicht den Schuh anziehen und mir die Schuld daran selbst zuschreiben!!!!!!!

Wenn man da überhaupt von "eigener Schuld" sprechen kann, dann lag sie bei mir wohl daran das ich 1. rein äußerlich damals nicht in der Norm war (ich war damals gelinde gesagt ziemlich übergewichtig) und 2. so gut wie keinerlei Selbstbewustsein hatte (und somit wohl das beste "Opfer")!

Für ein Mobbingopfer ist es verflucht schwer sich Hilfe zu holen, für ein jugendliches noch sehr viel schwerer!


Nina


Geschrieben


Ich bin als Schülerin damals in der Mittelstufe sehr gemobbt worden.
...
Aber das ging nicht ewig. Auch ich habe mich "zusammengerissen", den "richtigen" Leuten angeschlossen, Freunde gehalten und neue gefunden. Im Grunde genommen war es nicht nur schlecht für mich: Ich bin heute ein sehr sozialer Mensch, der anderen auch mal eine zweite Chance gibt, ich kann meine Mitmenschen meistens sehr gut einschätzen, bin offener geworden und habe mich selbst allgemein sehr zum Positiven hin verändert.

...
Das ist nun mal auch eine Einstellungssache, ob man in Selbstmitleid versinkt oder wirklich dagegen angeht.



Also Mobbing als Lebensschule? In der sich rausstellt, ob man zu schwach fürs Leben ist (dann sollte man sich doch ruhig irgendwo weghängen), oder ob man stark genug ist, es zu überstehen???????

Verstehe ich dich richtig - du glaubst, das erfahrene Mobbing hat dich zu einem besseren Menschen gemacht???

Du bist die erste, von der ich höre, dass sie es gar nicht so schlecht fand, gemobbt worden zu sein... So rückblickend betrachtet...

Na klar kann man argumentieren, was nicht tötet, härtet ab... Aber ich reiße mich wirklich nicht drum, jede Abhärtung im Leben mitzunehmen, vor allem nicht solche unnötigen.


jeano2
Geschrieben

..Na klar kann man argumentieren, was nicht tötet, härtet ab... Aber ich reiße mich wirklich nicht drum, jede Abhärtung im Leben mitzunehmen, vor allem nicht solche unnötigen.

man wird dich kaum fragen, ob du gemobbt werden möchtest.

wer aus seiner Lebenserfahrung keine Stärke generiert oder aus seinem bisherigem leben nichts gutes abgewinnen kann, scheint gerade richtig, um es mit nem großem Knall zu Ende gehen zu lassen. Frei nach dem Motto: "Ihr seid selber schuld, wenn ich ein paar von euch mitnehme."


Geschrieben

Amokläufer war angeblich ein Einzelgänger. Solche Menschen kann man gar nicht mobben

viele denken, Einzelgänger sind oft alleine, weil die keinen finden.. absolut falsch. Einzelgänger sind oft alleine, weil die alleine ganz gut klar kommen und NICHT zu der Herdentieren zugehören wollen.

Soweit zu dem Täter.. Genaues weiss ich natürlich nicht.

Ich persönlich halte mich von Mobbing fern, mache nach Möglichkeit nie mit, stelle mich auf die Seite des gemobbten.


Geschrieben

man wird dich kaum fragen, ob du gemobbt werden möchtest.



Ich bin ja auch mehr über das "war für mich eigentlich gar nicht so schlecht, dass ich gemobbt worden bin" gestolpert...


Geschrieben

Doch, die negativen Seiten überwiegen natürlich. Besonders fühle ich mich um eine sehr wichtige Zeit betrogen: Als alle anderen anfingen, in die Tanzschule und auf Parties zu gehen oder feste Freunde zu haben, saß ich deprimiert zu Hause....

Ich habe nur gesagt, dass es nicht NUR schlecht war. Sondern eben AUCH gute Seiten an mir herausgekitzelt hat. So - und nicht anders - habe ich es formuliert. Denn sonst wäre ich wahrscheinlich noch heute ein sozialer Außenseiter.


Geschrieben

...
ich geh mal davon aus das man diese zeiten nicht miteinander vergleichen kann. ...



Doch, denn diese Menschen haben doch damals hautnah genau DAS real erlebt, was Du mir vorhin hier als
"das geistige Bild zeigt einem eine Welt voller Blutaten und Kriege und Zerstörung"

als die Ursache für heute wegen der Medienwelt:
"Kein Wunder das man sich da in solchen Gefilden nicht sehr fremd findet und evtl. Hemmschwellen zu kleinen Kieseln werden"

Nein, sorry, das zu klar ersichtlich...


Geschrieben (bearbeitet)

Besonders fühle ich mich um eine sehr wichtige Zeit betrogen: Als alle anderen anfingen, in die Tanzschule und auf Parties zu gehen oder feste Freunde zu haben, saß ich deprimiert zu Hause....
...
Denn sonst wäre ich wahrscheinlich noch heute ein sozialer Außenseiter.



Aber wenn ich dich richtig verstanden habe, bist du doch eben nicht auf Parties gegangen, in die Tanzschule usw., WEIL du gemobbt wurdest. Ist da nicht ein bisschen Ursache und Wirkung ineinander übergegangen?

Ein einigermaßen humaner Umgang deiner Mitschüler mit dir hätte vermutlich dazu geführt, dass du mit auf Parties gegangen wärst, also kein sozialer Außenseiter gewesen/geworden wärst, oder?


bearbeitet von hyperfunktion
Geschrieben

Ja, aber man kann auch umgekehrt den Schuh draus machen: Ich war auch nicht besonders sozial damals. Hab fast nie gelacht, war zurück gezogen etc.... Ich gebe mir keine "Schuld" an dem, was war. Aber es gab in der Tat Gründe, die mich zu einem Opfer werden ließen.
Was passiert mit solchen Menschen? Sie bleiben entweder so und sind auch als Erwachsene nie glücklich, weil sie sich selbst zurück setzen und dadurch auch von anderen noch mehr zurück gesetzt werden.
Oder sie sehen ein, dass sie nicht glücklich mit der Situation sind, überlegen, was sie wollen und was sie machen können, das zu erreichen. Ich habe gekämpft und bin z.T. noch heute ein sehr kämpferischer Mensch, wenn mir Sachen wirklich wichtig sind. Ist ja nicht NUR schlecht. Die Zeit hat einen Knacks hinterlassen, klar. Aber wenn ich mir meiner extrem zurück haltenden Art und meinem krummen Rücken auf Parties mitgenommen worde wäre, hätte ich mich vielleicht nie geändert und dann mit Anfang 20 die geilste Zeit des Lebens erlebt... Wer weiß....


jeano2
Geschrieben

Doch, denn diese Menschen haben doch damals hautnah genau DAS real erlebt, ...

eben! und die amokläufer haben das nicht hautnah erlebt, bis zu dem zeitpunt wo sie das tun was sie sich vorgenommen haben. Es ist ei unterschied mitten drin zu sein oder es sich nur auszumalen. Nichts ist so grausam wie die Realiät.

Aber wir schweifen ab.

Wir sollten solche Einzeltaten nicht wirklich auf eine ganze Bevölkerung als zwingendes Ende nach unsozialem Verhalten übertragen. Die Satistiker werden da bestimmt eine zu vernachlässigende Größe errechnen können.


×