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Gescheiterte Beziehungen

Was denkst du über die gesellschaftliche/n Isolation/Wandel sozialer Kontakte?  

4 Stimmen

  1. 1. Was denkst du über die gesellschaftliche/n Isolation/Wandel sozialer Kontakte?

    • Ich bemerke, dass man sich zunehmend aus dem Weg geht
    • Mir fällt nichts auf
    • Meine verg. Beziehungen endeten in der Wortlosigkeit
      0
    • Mir fehlt Zeit in meinem Leben um für meine Beziehungen da zu sein
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    • Meine Beziehungen waren, im Kern, durch Sex stimuliert
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    • Beruf und Umfeld geben mir keine Zeit um über soetwas nachzudenken
    • Man würde mich eh nicht verstehen


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Hallo, ich hab grade mal Zeit ein bisschen zu entspannen und in Gedanken zu gehen.

Was denkt so jeder Einzelne von seinen Beziehungen an die er sich erinnert, egal welcher Art einer Beziehung und zu wem.

Ich habe da gerade einen erschreckenden Gedanken daran, wie sehr man sich von seinen Mitmenschen Zug um Zug entfernt und in sich verkümmert..


Geschrieben

Geht es Dir jetzt um Beziehungen jeglicher Art oder um reine Liebesbeziehungen?


MiniMe86
Geschrieben

Also ich denke ich kann recht positiv auf meine Beziehungen zurück blicken. Waren schöne Stunden. Aber hat halt einfach nicht gepasst. Das Leben geht weiter und im Moment genieße ich das Single-Leben.

Gruß,
MiniMe86


Geschrieben

@ Bootylicious77
Nein, jegliche Beziehungen. Bei manchen stehen Liebesbeziehungen im Vordergrund und bei anderen die familieren, vielleicht auch Bez. zu Freunden.

Mich interessiert der Schnitt. Wie du darüber denkst.


Geschrieben (bearbeitet)

Ich erinnere mich an alle meine Beziehungen, denn es waren nicht wirklich viele, nur kurzweiligen Episoden gebe ich keinen Raum mehr in meiner Gedankenwelt, weil gerade die es waren die mein Leben durcheinander brachten.
Sicher gab es zwischen diesen Erfahrungen Zeiten in denen ich mich von meinen Mitmenschen entfernt habe und teilweise dachte ich auch, dass ich, wie du es nennst ein wenig in mir verkümmerte, aber dies ist nur für eine gewisse Zeit.
Irgendwann verblassen diese schlechten Erinnerungen und dann geht das Leben wieder weiter.


bearbeitet von Zauberhafte66
Geschrieben

Das kommt ganz darauf an, wie man "Beziehung" definiert.
Ich entwickele zu Menschen eine Beziehung, mit denen ich in regelmässigem Kontakt stehe. Das kann eine lockere Affäre sein oder eine Liebesbeziehung. Das kann eine Freundschaft sein oder eine Bekanntschaft.

Menschen, die eine Rolle in meinem Leben gespielt haben, wenn auch nur eine kleine oder zeitlich begrenzte, bleiben in meiner Erinnerung. Jeder Mensch war irgendwie wichtig für meine Entwicklung, denn die Summe der Erfahrungen, die ich mit ihnen gesammelt habe, haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Gleichgültig, ob es negative oder positive Erfahrungen waren - ich möchte keine von ihnen missen.

Und bei manchen Menschen ist es nun einmal so, dass sie nur für eine begrenzte Zeit in unserem Leben Platz haben. Das ist bei Liebesbeziehungen so und auch bei Freundschaften. Ich hatte in der Zeit von 20 - 24 Jahren eine beste Freundin, zu der ich heute keinen Kontakt mehr habe. Wir gingen nicht im Streit auseinander, wir haben uns einfach unterschiedlich entwickelt und hatten uns irgendwann nichts mehr zu sagen. Das ist nicht schlimm, nicht traurig, nicht tragisch... es ist einfach so. Man darf nicht versuchen, an vergangene Dinge anzuknüpfen, weil das einfach nicht geht - genauso wenig, wie ich heute versuchen würde, meinen damaligen Freund wieder zu kontaktieren. Er ist vergangen, die Zeit mit ihm war schön, aber sie ist vorbei und wenn ich ihn niemals wiedersehe, dann ist das so. Und es macht mich nicht traurig. So ist das Leben.


Geschrieben

@ Luftzug:

Deiner Wortwahl "gescheiterte" Beziehungen entnehme ich so eine gewisse Traurigkeit. Kann das sein?

Stünde da "Vergangene Beziehungen" wäre für mich das Thema irgendwie offener. Denn vieler vergangener Beziehungen entsinne ich mich mit Freude im Herzen.


LG xray666


Geschrieben

Ich denke an vergangene Bekanntschaften meist mit tiefem Wehmut zurück, weil ich leider ein sehr merkwürdiges Gedächtnis habe, dass sich sehr gut irgendwelche schriftlichen Dinge merken kann, aber keine Personen. Dadurch sind meist nach nur wenigen Jahren nur noch Schemen von Menschen übrig, die mir sehr nahe standen.

Falls ich das Thema verfehlt haben sollte, bitte ich dies zu entschuldigen (Irgendwie war die Frage komisch formuliert)


SinnlicheXXL
Geschrieben

Wie man mit Freunden (im Sinne von guten Freunden und Liebesbeziehungen) und der Trennuung von ihnen umgeht, ist einfach sehr persönlichkeitsabhängig. Ich bin da sehr pragmatisch und sehe das Ganze eher als Fluss. Unser Leben verändet sich, wir verändern uns und immer gibt es Menschen, die uns dabei ein Stück weit begleiten. Von daher finde ich auch den Ausdruck "Lebensabschnittsgefährte" gar nicht schlecht.

Ich kann mich nur an einen einzigen (guten) Freund erinnern, mit dem ich auf Dauer verkracht bin. Bei allen anderen haben einfach die Lebensumstände dazu geführt, dass man sich weniger sah und irgendwann verlor sich eben der Kontakt. Sie sind noch alle in meiner Erinnerung (für so etwas habe ich ein unglaubliches Gedächtnis) sehr präsent, leben aber nun einfach an anderen Orten oder in anderen Lebensumständen. Ich habe gemerkt, dass das Thema "Kinder" sehr trennt oder umgekehrt verbindet. Von meinen kinderlos gebliebenen Freundinnen sehe ich nur noch eine einzige regelmäßig - weil die gerne mit meinen Kindern spielt. Bei den anderen wurde es schwierig, denn wenn man kinderlose Freunde besucht, langweilen sich die Kleinen schnell so sehr, dass man bald freiwillig wieder geht.


Engelschen_72
Geschrieben

Was denkt so jeder Einzelne von seinen Beziehungen an die er sich erinnert, egal welcher Art einer Beziehung und zu wem.


Ich habe im Laufe meiner 37 Lebensjahre einige "Beziehungen" beendet oder sie wurden beendet .
Bei manchen Menschen , mit denen eine freundschaftliche Beziehung geendet hat , hat mir das Herz geblutet und ich habe mir lange den Kopf zerbrochen , warum es so kam , wie es kam .
Bei anderen wiederrum war`s mir egal , weil diese Menschen zwar Teil meines Lebens waren , aber nie einen so grossen Teil darin besassen .
Ich habe mich nach dem Ende von freundschaftlichen Beziehungen oft gefragt , ob mir was fehlt .
Und bis auf eine kann ich sagen NEIN !
Mir gehts nicht schlechter , mir fehlt nichts .

Was Beziehungen im partnerschaftlichen Sinne angeht habe ich bisher 2 beendet , eine selber und eine wurde beendet .
An beiden habe ich zu knabbern gehabt .
Mit der ersten Beziehung besteht heute noch ein sehr enger , freundschaftlicher , respektvoller Umgang und er wird immer ein Teil meines Lebens sein .
Mit dem anderen möchte ich keinen Kontakt mehr und wenn ich zurückblicke , dann kann ich sagen , daß ich blind , dumm oder what ever war .
Klar gab es auch schöne Seiten , sehr schöne sogar , doch wenn ich ehrlich zu mir bin , dann weiß ich , daß unsere "Beziehung" nur bei einem wirklich zu 100% funktionierte und das war in der Horizontalen .

Heute lebe ich nach dem Motto " Alles was mir nicht guttut , weg damit " .
Mag sich hart anhören , ich habe diesen Tip vor Jahren mal von einem Freund bekommen .
Anfangs fiel das ziemlich schwer , aber ich fahre so auf Dauer eindeutig besser .


Geschrieben

Ich oute mich mal und muss zugeben das ich in Liebesbeziehungen meistens bis zum bitteren Ende immer versucht hab. Fazit ich wurde öfter verlassen als das ich verliess und sowas zieh ich mir mal richtig ein. Es dauerte ne ganze Zeit bis ich klar komme und irgendwie mach ich den Fehler immer wieder

Es gibt jedoch Freundschaften, die im Sande verliefen, weil sie nicht mehr so gelaufen sind..jeder is älter geworden oder man hat einfach andere Standpunkte..und man hatte sich nix mehr zu sagen

Da schließ ich mich der Geilen mal an..was einem nicht gut tun, weg damit (leider schaff ich das nicht so ganz bei den Männer )

die Lickle


Geschrieben (bearbeitet)

Ich sehe gescheiterte Beziehungen als Teil meines Lebens und durchaus positiv, da sie mich auch formten zu dem was ich bin. Jede Beziehung hatte ihre Berechtigung in der Zeit wo ich sie hatte, es war der Zeitabschnitt meines Lebens, wo sie gut war. Manche hätte ich mir sparen können aber ich bereue - und das ist ja schon viel Wert - kein Trennung, da danach immer eine Steigerung kam.

Freundschaften verbinden mich mit einigen wenigen und Groll hege ich gegen niemanden mehr. Ich habe keine melancholischen Gedanken und keine Frage nach dem "was wäre wenn". Es ist gut so wie es ist und noch wichtiger ist es, dass man wirklich abgeschlossen hat.

Ich habe immer nach dem Motto gelebt, dass ich nur ein Leben habe und das ich dieses nicht verschwenden möchte an Dinge die keinen Wert haben. Manchmal läßt es sich nicht vermeiden aber sobald ich merke, dass eine Beziehung mehr Qual als Freude ist, wenn ich sehe, dass Beziehungsarbeit im Kreis verläuft, dann beende ich sie lieber als Zeit zu vergeuden.

Bei Freundschaften ist es ähnlich ... jede Freundschaft ist in dem Moment gut, wo sie in meinem Leben ist. Jeder Mensch entwickelt sich weiter, deshalb kann es auch mal sein, dass Freundschaften sich verändern, das man sich trennt und das man neue Freunde trifft. Der Kreislauf.


bearbeitet von Sumseline
Geschrieben


Was denkt so jeder Einzelne von seinen Beziehungen an die er sich erinnert, egal welcher Art einer Beziehung und zu wem.

Ich habe da gerade einen erschreckenden Gedanken daran, wie sehr man sich von seinen Mitmenschen Zug um Zug entfernt und in sich verkümmert..


Was denkst du über die gesellschaftliche/n Isolation/Wandel sozialer Kontakte?



um was geht es dir denn nun genau....um beziehungen oder sozial kontakte..beides in einen topf zu schmeissen und dann aus der persönlichen situation nur pessimistiche antworten anzubieten...ergeben keinen sinn, kann man nicht von allem menschen negativdenken erwarten

unsere sozialen kontakte sind super, wir gehen keinem aus den weg, zu manchen vergangenen beziehungen haben wir, jeder getrennt super kontakte


Geschrieben

....um beziehungen oder sozial kontakte..beides in einen topf zu schmeissen und dann aus der persönlichen situation nur pessimistiche antworten anzubieten...ergeben keinen sinn..

Na jede Beziehung ist ein sozialer Kontakt, und pessimestische Antworten sind es meines Wissens nicht. Mir fällt das eben so auf. Ich brauche nur durch die Stadt zu laufen und mit offenen Augen zu sehen wie wenige Augen mir begegnen, wie sehr das ganze Geschehen durch Zeit und Schnelligkeit vorüberhuscht. Man könnte annehmen jeder sei mit seinem Leben überfordert und könne gar nicht anders als sich zurückzuziehen...

Deiner Wortwahl "gescheiterte" Beziehungen entnehme ich so eine gewisse Traurigkeit. Kann das sein?

@xray666, das war und ist so, ja.


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