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wie ist das Leben in einer 24/7 Beziehung?

Empfohlener Beitrag

Torni69
Geschrieben

Das hab ich leider auch noch nicht herausgefunden. Was ich weiß ist, dass man es ganz einfach an- und abstellen, wechseln, für sich beanspruchen und anderen zuschreiben kann. Ganz nach Belieben, abhängig von Situation und Laune - und oft genug auch vom gerade aktuellen "Objekt der Begierde" ;)  

Geschrieben

Interessant finde ich, dass sehr viele der 24/7 DS Beziehungen sich nur minimal von Beziehungen aus den 50 Jahren unterscheiden, und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt unbeliebt mache, gibt es durchaus in gewissen Religionen Beziehungsmodelle die in ihrer Art und Weise durchaus mit 24/7er Beziehungen konkurieren können, wenn man davon absieht, dass es sich um ein reines Patriachat handelt.

ausVERsehen69
Geschrieben

Auch hier gibt es NoGo`s!!!!!!!!!

Geschrieben

Ich denke man sollte hier zwischen 24/7 und Micromanagement unterscheiden. Ich muss nicht jedes Detail meiner Partnerin bestimmen, damit das Machtgefälle ständig vorhanden ist.

Es bedeutet nicht, dass meine Partnerin unselbstständig, ohne eigene Meinung und Willen ist. Im Gegenteil. ABER es bedeutet, dass meine Anweisungen nunmal dauerhaft oberste Priorität haben.

Wie Heitsar schon so schön sagt. Es ist ein älteres Beziehungsmodell und hat wunderbar funktioniert.

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Nitrobär
Geschrieben

Das " ältere Beziehungsmodell " hat nicht " wunderbar funktioniert " , denn da war es erzwungen und nicht wie heute hoffentlich eine freiwillige Entscheidung und Das ist ein himmelweiter Unterschied . 

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Geschrieben

Wie kommst du darauf, dass das alte Modell erzwungen war? Es war die damals gültige Rollenverteilung. So wie es heutzutage auch weiterhin üblich ist bekleidet durch die Fußgängerzone zu gehen war es damals üblich, dass eine Hierarchie  galt. Das hat nichts mit Zwang zu tun sondern mit den gesellschaftlichen Normen zu der Zeit.

Natürlich gibt es überall schwarze Schafe, aber dass die damalige Ansicht von "Ordnung" per se erzwungen war ist Quatsch.

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Geschrieben

Ich denke da muss ich @Nitrobär recht geben. Das ältere Beziehungsmodell war erzwungen, die Frauen waren nicht freiwillig in dieser Position, sonst hätten sie nicht für mehr rechte demonstrieren müssen. Ich für meinen Teil bin sehr froh, dass ich es mir aussuchen kann so zu leben wie ich lebe, und nicht dass ich es muss. Für mich macht das einen sehr wichtigen Punkt der Emanzipation aus, ich kann mir mein Beziehungsmodell aussuchen, aber ich werde nicht dazu gezwungen. Dass dieses Modell bei mir oder Anderen funktioniert, heisst lediglich, dass es für mich ideal ist (und für diese Anderen) aber noch lange nicht für jeden.

Geschrieben

Gut ich fürchte hier haben wir unterschiedliche Ansichten was den Begriff "Zwang" betrifft.

Aber da dies nicht zum Topic gehört und verschiedene Meinungen völlig ok sind, lass ich das jetzt so stehen.

Was das Topic betrifft, so ist es bei uns jedenfalls wie beschrieben. Wir sind Beide selbstständige Wesen nur gilt bei uns eben dauerhaft eine feste Hierarchie. 

Das bedeutet jedoch nicht, dass meine Partnerin unwichtig wäre oder ähnliches. Ganz im Gegenteil, Ihr Wohlbefinden geht für mich über alles. Aber dennoch bzw. gerade deswegen  hat Sie zu gehorchen wenn ich etwas sage.

Ein Machtgefälle bedeutet weder bei einer Session noch im Bereich 24/7 dass eine Person des Spiels damit weniger oder mehr Wert hätte.

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Nitrobär
Geschrieben

@ Sozio

In dem Modell was Du als gut funktionierend beschrieben hast waren die Frauen rechtlos , durften nicht arbeiten wenn der Mann dies nicht erlaubte , durften kein eigenes Konto besitzen und waren nach einer Trennung völlig mittellos und gesellschaftlich geächtet .

Das hat nichts mit " einzelnen schwarzen Schafen " zu tun .

Eine 24/7 Sub kann ihr Lebensmodell jederzeit überdenken und in ein Anderes wechseln und Das ist der entscheidende Unterschied .

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